Basis-Notfall-Nachsorge (BNN)Basis-Notfall-Nachsorge (BNN)

Basis-Notfall-Nachsorge (BNN)

Kontakt

Ortwin Dördelmann

Tel.02861 8029-133
ausbildungszentrum(at)drkborken.de 

Rotkreuz-Zentrum
Röntgenstr. 6
46325 Borken

Die Basisnotfallnachsorge ist ein Grundlehrgang der PSU (Psychosozialen Unterstützung). Dieser Lehrgang ist eine zusätzliche Qualifizierung für Mitglieder der Betreuungseinheiten.

Zielgruppe

Mitglieder der DRK-Ortsvereine, die im Betreuungsdienst und in den Einsatzeinheiten eingesetzt werden sollen; Führungskräfte

(Gemäß Beschluss des Landesauschusses der Gemeinschaften im Jahre 2004, sind mind. 4 Helfer der BtGr. in BNN zu qualifizieren.)

Lehrgangsbeschreibung

In ca. 20 Unterrichtseinheiten wird via Theorie und in Rollenspielen das notwendige „Rüstzeug“ für ein strukturiertes Betreuungsgespräch sowie die Erkennung und Unterscheidung von normalen und unnormalen Reaktionen vermittelt.

Lehrgangsinhalt

Psychotraumatologie, das strukturierte Betreuungsgespräch, Kommunikation, Sterben Tod und Trauer, Psychiatrische Notfälle, Rollenspiele, Selbstreflexion, Rechtsgrundlagen

Voraussetzungen

  • Mindestalter 25 Jahre
    Mit dieser Maßgabe ist weniger das tatsächliche Lebensalter, als viel mehr die für einen fünfundzwanzigjährigen zu erwartende Verhaltensweise gemeint. Bei entsprechender menschlicher Reife und charakterlicher Eignung können auch durchaus Personen unter 25 Jahren ausgebildet werden.
  • Grundausbildung im Betreuungsdienst
    Als Angehörige der Betreuungsgruppe ist diese Ausbildung verbindlich notwendig.
  • Praktische Einsatzerfahrung
    Um sich entsprechend richtig an Einsatzstellen bewegen zu können und ggf. Einsatzabläufen den zu Betreuenden schildern zu können, ist es unabdingbar, dass Einsatzkräfte der Basisnotfallnachsorge diese Grundlagen kennen und erklären können.
  • Mitglied einer Einsatzeinheit
    Da diese Ausbildung für die Betreuungsgruppe der Einsatzeinheiten entwickelt wurde, ist diese Voraussetzung verbindlich. Darüber hinaus können natürlich auch andere Formationen diese Ausbildung durchlaufen (Führungskräfte, Rettungsdienst etc.).
  • Keine Führungstätigkeit im konkreten Einsatz
    Das Personal, welches in Einsatzlagen mit Führungsaufgaben beschäftigt ist, kann aufgrund der Notwendigkeit zur ständigen Erreichbarkeit auf keinen Fall zeitgleich auch Basisnotfallnachsorge anwenden. Dieser Grundsatz schließt nicht aus, dass es empfehlenswert wäre die Führungskräfte, zumindest des Betreuungsdienstes, auch in Basisnotfallnachsorge zu schulen, so dass diese um die Möglichkeiten und Grenzen der Nachsorge wissen

Anmerkungen

Die Teilnehmerzahl sollte 8 nicht unterschreiten und 12 nicht überschreiten.
Die Bereitschaft zur Teilnahme an Rollenspielen ist Voraussetzung.