Ahaus (drk-press). Schon zu Messebeginn am Mittag des ersten von zwei Ausstellungstagen kamen zahlreiche Interessierte, meist älteren Semesters: Die zweite Gesundheitsmesse „fit & gesund“ für Ahaus und Umgebung mit dem Roten Kreuz im Kreis Borken fand eine gute Resonanz. Das DRK-Team rund um Tatjana Stroh, stellvertretende Pflegedienstleitung am Standort Ahaus/Vreden, war mit einem neuen auffälligen Stand mittendrin.
Das Rote Kreuz informierte vor allem zu diesen Themenbereichen:
ambulante Pflege, Ausbildung in der Pflege, Hausnotruf, hauswirtschaftliche Hilfen, Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe, Wohnberatung für Jung und Alt.
Das Motto zur Pflege des Roten Kreuzes im Kreis Borken heißt: kompetent – vernetzt – menschlich nah! Zur Pflege und Unterstützung von Menschen gehören laut DRK-Mitteilung Vertrauen und Nähe. Das Rote Kreuz sorgt dafür, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause in gewohnter Umgebung kompetente Hilfe erhalten.
Ambulanter Pflegedienst
Die DRK-Pflegeberatung informierte unter anderem über das große Leistungsangebot der ambulanten Pflege, von hauswirtschaftlichen Hilfen bis zu pflegerischen sowie behandlungspflegerischen Leistungen aus einer Hand. Zudem stellten die Mitarbeiterinnen die Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf vor; eine davon hat ihren Standort in Vreden im Haus Kreszentia, eine in Borken-Burlo, weitere in Südlohn, Epe und Gronau; in Heiden wird im Frühjahr eine weitere WG eröffnet. Die Mieter werden in den WGs rund um die Uhr betreut.
Hausnotruf
Das Rotkreuz-Hausnotrufsystem (Motto: „Hilfe auf Knopfdruck“) zeigte, wie ältere Menschen allein leben und dennoch in der Not schnell Hilfe rufen können. Der Hausnotruf bietet Sicherheit für Senioren, Alleinlebende, Risikopatienten, betreute Wohnanlagen, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Unternehmen mit Gefahrenpotentialen am Arbeitsplatz.
Wohnberatung für Jung und Alt
Sie wird vom Kreis Borken unterstützt. Wohnberaterin Birgit Lorenzen berät ganz individuell in Einzelgesprächen über neue Wohnformen, die alle betreffen. „Wohnqualität in allen Phasen des Lebens“ heißt das Motto. Wohnberatung ist zudem präventiv tätig: „Heute an morgen denken.“ Wohnberatung schließt auch Hilfsmittel ein wie Greifhilfe, elektronische Treppensteiger bis hin zu Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung, die das Leben der Menschen erleichtern und die Angehörigen entlasten könnten – auch, wenn ein Pflegefall eintreten sollte.
