· Pressemitteilung

Weltblutspendetag am Sonntag, 14. Juni: Blutspenden retten Menschenleben!

200. Blutspende beim DRK-Stadtverband Bocholt: Aloys Eiting, der von Eduard Spiekermann vom Blutspendedienst West behandelt wird.
Manfred Gevers wird von der Blutspendebeauftragten des DRK-Ortsvereins Vreden, Eva Menzel, geehrt.

Kreis Borken (drk-press). Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Ihnen gilt Tag für Tag ein besonderer Dank des Roten Kreuzes im Kreis Borken – besonders am Weltblutspendetag. Der ist am Sonntag, 14. Juni.

Täglich werden rund 15.000 Blutspenden zur Versorgung von kranken und verletzten Menschen in Deutschland benötigt und rund 3500 im Bereich des Blutspendedienstes West aus Münster, der auch für das Kreisgebiet zuständig ist. Das teilt das Rote Kreuz im Kreis Borken mit.

225 Blutspenden von Manfred Gevers, 200 von Aloys Eiting

Vorbilder für häufiges Blutspenden im Kreis Borken sind Manfred Gevers, der vom DRK-Ortsverein Vreden für 225 Blutspenden geehrt wurde, sowie Aloys Eiting aus Bocholt, der beim DRK-Stadtverband Bocholt seine 200. Blutspende abgab. Nach jeder Spende habe ich ein gutes Gefühl“, sagt Aloys Eiting, der auch mit 81 Jahren noch topfit ist. Manfred Gewers hat ähnliche Motive: „„Mir ist es wichtig, Menschen zu helfen, die in Not sind.“

Verantwortungsbewusstsein und gelebte Solidarität

Wer Blut spendet, rettet Leben – und braucht vielleicht beim ersten Mal etwas Überwindung. Doch wer diesen Schritt geht, zeigt mehr als Mut: Verantwortungsbewusstsein und gelebte Solidarität.

Damit Blutspender auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf bewahren, bedankt sich das Rote Kreuz bis Ende Juli mit einer besonderen Aufmerksamkeit: einer Eiswürfelform für „echte Vollbluthelden. So werden Getränke künftig mit Eiswürfeln in Tropfenform gekühlt – ein kleines Symbol für eine große Tat“, erklärt Stephan David Küpper, Pressesprecher des Blutspendedienstes West.

Blutspenden ist einfach. So geht‘s:

Termin reservieren: Unter www.blutspende.jetzt oder über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 lässt sich schnell und unkompliziert eine Blutspendezeit buchen.

Gesund bleiben: Spenden darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich gesund fühlt – eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr.

Bitte mitbringen: Personalausweis oder Führerschein.

Sich stärken: Vor der Spende ausreichend trinken und etwas essen.

Sich Zeit nehmen: Rund eine Stunde Zeit einplanen – die eigentliche Blutspende dauert nur fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch etwa zehn Minuten entspannt liegen.

Genießen: Das Rote Kreuz bietet im Anschluss einen kleinen Imbiss oder ein Lunchpaket an.

Blutspende – das Generationenprojekt

Das Alter wird für den DRK-Blutspendedienst West immer mehr zum Thema. Die demographische Entwicklung ist auch für das Blutspenden bedenklich. Es hat sich gezeigt, dass das Blutspendeverhalten stark mit dem Alter zusammenhängt. Während jüngere Menschen die Blutspendetermine seltener besuchen, kommen ältere sehr viel häufiger und vor allem regelmäßiger zur Blutspende. Dieses Blutspende-Fundament der Baby-Boomer-Generation bröckelt, denn immer mehr Boomer können aus gesundheitlichen Gründen kein Blut mehr spenden. Gleichzeitig ist diese Altersgruppe aufgrund eines höheren Risikos für Erkrankungen verstärkt auf Blutspenden angewiesen.

Grundsätzlich gilt: Man muss volljährig sein, um zur Blutspende zugelassen zu werden. Eine Altersgrenze nach oben gibt es seit November 2023 nicht mehr.

Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 und unter www.blutspende.jetzt abrufbar. 

Darum sind Blutspenden so wichtig

Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt. Besonders chronisch Kranke und Krebspatientinnen und -patienten sind dringend auf eine fortlaufende Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen – viele benötigen Thrombozyten (Blutplättchen), die neben roten Blutkörperchen und verschiedenen Plasmapräparaten aus einer Blutspende gewonnen werden. Blutplättchen sind jedoch nur vier Tage haltbar. Deshalb ist der kontinuierliche Nachschub an gespendetem Blut so wichtig, wie der Blutspendedienst West weiter informiert.

Hotline des Blutspendedienstes West: Unter 0800 / 11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr Fragen beantwortet.

https://www.facebook.com/drk.blutspendedienst.west

https://www.instagram.com/blutspende.jetzt/