· Pressemitteilung

Kostenfreie Wohnberatung im Kreis Borken: Vorsorgen, bevor Handlungsbedarf entsteht

Wohnberaterin Birgit Lorenzen berät kostenfrei und individuell.
Frühzeitig vorsorgen, zum Beispiel durch eine begehbare Dusche ohne lästige Hindernisse.

Kreis Borken (drk-press). Wer sich frühzeitig informiert und Barrieren rechtzeitig abbaut, erhält seine Selbstständigkeit und steigert zugleich den Wohnkomfort – oft für viele Jahre. Die Wohnberatung im Kreisgebiet, getragen vom Kreis Borken und dem Roten Kreuz im Kreis Borken, empfiehlt deshalb rechtzeitiges Handeln, heißt es in einem Pressebericht.

„Viele Ratsuchende wenden sich erst an uns, wenn eine akute Versorgungssituation eintritt oder zunehmende Einschränkungen den Alltag erschweren“, berichtet Birgit Lorenzen, zuständig für die Wohnberatung im Kreis Borken. „Doch genau dann müssen häufig schnelle Entscheidungen getroffen werden – oft unter Zeitdruck und mit hohem, finanziellem Aufwand.“ Genau dies sei zu vermeiden, betont Lorenzen.

Langfristige Maßnahmen sind sinnvoll

„Die Wohnberatung eine wichtige Form der Vorsorge. Wer sich bereits vor einem Umbau oder einer Sanierung beraten lässt, kann Maßnahmen so planen, dass sie nicht nur den aktuellen Bedürfnissen entsprechen, sondern auch langfristig sinnvoll sind. Wenn sich die gesundheitliche Situation in einigen Jahren verändern sollte, kann es passieren, dass bereits umgebaute Bereiche erneut angepasst werden müssen. Mit einer vorausschauenden Planung lassen sich solche doppelten Investitionen häufig vermeiden“, erklärt die Wohnberaterin. Ziel ist es demzufolge, Lösungen zu finden, die möglichst dauerhaft Bestand haben und ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter ermöglichen.

Ein barrierearmes Zuhause erfordert nicht zwangsläufig umfangreiche Baumaßnahmen. Häufig reichen bereits kleinere Veränderungen oder der gezielte Einsatz von Hilfsmitteln aus, um Stolperfallen zu beseitigen, das Unfallrisiko deutlich zu senken und den Alltag spürbar zu erleichtern. Viele Maßnahmen erhöhen gleichzeitig den Wohnkomfort für alle Generationen.

Selbstbestimmt in seinem Zuhause leben

Ob Jung oder Alt, Eigentümer oder Mieter – jeder kann von einer frühzeitigen Beratung profitieren: Wer heute plant, schafft die Voraussetzungen dafür, auch morgen und in Zukunft möglichst lange selbstbestimmt in seinem Zuhause leben zu können.

Für Maßnahmen zur Wohnraumanpassung stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Welche Zuschüsse im Einzelfall infrage kommen, hängt von der persönlichen Situation und den geplanten Maßnahmen ab, jeweils individuell beraten.

Die Wohnberatung unter der Trägerschaft des Roten Kreuzes unterstützt Bürgerinnen und Bürger unabhängig und kostenfrei bei der Planung geeigneter Maßnahmen. Ebenso erhalten Interessierte Informationen über mögliche Fördermittel und Zuschüsse.

Die Bewertung erfolgt individuell und orientiert sich an der jeweiligen Wohnsituation sowie an den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen. Interessierte können unverbindlich Kontakt aufnehmen und sich im häuslichen Umfeld kostenfrei beraten lassen. Der beste Zeitpunkt, sich Gedanken über das eigene Zuhause zu machen, liegt laut Wohnberaterin nicht erst im Ernstfall, sondern lange davor.

Die Wohnberatung Kreis Borken informiert

Aufgrund der hohen Nachfrage sind ab sofort keine neuen Anträge mehr für Maßnahmen zur Barriere-Reduzierung (455-B) bei der KfW möglich. Die bereitgestellten Fördermittel des Bundes sind bereits ausgeschöpft. Bereits gestellte Anträge werden weiterhin bearbeitet und bleiben reserviert; eine Auszahlung erfolgt nach Abschluss der Umbaumaßnahme und nach Nachweis der Fördervoraussetzungen.

Sollten im Jahr 2027 erneut Bundesmittel für barrierereduzierende Maßnahmen bereitgestellt werden, wird eine Antragsstellung wieder möglich sein, informiert die Wohnberatung Kreis Borken.

Kontakt:

Telefon 02861 8029280 oder 01761 8029704,

Mail: B.Lorenzen(at)drkborken(dot)de