Bocholt (drk-press). Das zweite Quartiersfest in einer neuen Veranstaltungsform und wieder ein großer Erfolg: Klein und Groß bevölkerten den Klostergarten in Bocholt auf Einladung der DRK-Quartiersarbeit Bocholt-Südwest. Und mit ihr freuten sich viele weitere Mitorganisatoren und Macher über viel Trubel bei Spaß, Spiel und Livemusik in Bocholt.
Das lobte auch die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Koppers in ihren Begrüßungsworten an die Gäste: Mit solchen Aktionen komme man am besten zu den Bewohnerinnen und Bewohnern im Quartier. Das Motto der Quartiersarbeit, „gemeinsam gegen einsam“, sei passend und wichtig: „So können Menschen erreicht werden.“ Und die städtische Repräsentantin lobte die Arbeit der Organisatoren: „Es ist auch für das Hauptamt wichtig, Freude an der Arbeit zu haben, im Einklang mit Ehrenamtlichen.“
Haupt- und Ehrenamt arbeiten Hand in Hand
Das gelte auch generell fürs Rote Kreuz im Kreis Borken, bekräftigte Kreisverbands-Präsidentin Silke Sommers bei ihrem Besuch: „Es ist schön, dass alle zusammen arbeiten.“ Den Sanitätsdienst hatte am Veranstaltungstag der DRK-Stadtverband Bocholt übernommen.
Es wurden weder Mühen noch Arbeit gescheut, um solch ein großes Fest mit vielen Beteiligten aufzuziehen. Viele Familien kamen mit kleinen Kindern, um am Quartiersfest aktiv teilzunehmen.
Gut angenommen wurde auch der Kindertrödelmarkt im Kleinen, bei dem zahlreiche Mädchen und Jungen ihr Spielzeug, Autos, Puppen, Lesebücher und mehr feilboten.
Und es gab viele Aktivitäten, auch abseits des Spielplatzes wie: Kinderschminken, Hüpfburg, Outdoorspiele, Imbisswagen sowie Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke. Zahlreiche Organisationen hatten sich eingebunden und sorgten für ein rundum gelungenes Fest. Drei Alpakas aus Rees waren erneut der Hingucker bei ihren Rundgängen, nicht nur für die Kleinsten.
Junge Mädchen und Kinder der Tanzgarde Lapabo aus Bocholt zeigten beeindruckende Aufführungen und sorgten für viel Spaß beim gemeinsamen Tanzen.
Für Stimmung sorgte erneut die Oldie-Band Sixpack aus Rhede, vor allem mit starken Rhythmen aus den 1960er, 1970er und 1980 Jahren, und die Essbare Stadt Bocholt informierte über ihr Wirken im Klostergarten.
„Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierten Glades Tchiri und Heidrun Rinke vom Roten Kreuz im Kreis Borken. Beide leiten gemeinsam die von der Stadt Bocholt unterstützte Quartiersarbeit Bocholt-Südwest mit Standort an der Bärendorfstraße 24.



