Heiden/Kreis Borken (drk-press). Im kommenden Frühjahr, laut bisherigen Planungen im April, wird im neuen Mühlenquartier in Heiden an der Velener Straße ein neues Wohnprojekt mit 24 Einheiten für Menschen mit Demenz oder erhöhtem Pflegebedarf fertiggestellt. Anbieter für das ambulante Wohnen ist das Rote Kreuz im Kreis Borken. Das informierte während einer zweiten Bürgerveranstaltung, diesmal im Heidener Rathaus, über das Projekt und beantwortete Fragen dazu.
Es entstehen laut DRK-Mitteilung in Heiden zwei Wohngemeinschaften mit je zwölf seniorengerechten Plätzen, erklärte Susanne Biallas, Bereichsleiterin Pflege beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Auch jüngere Menschen – etwa zwischen 45 und 65 Jahren – mit neurologischen oder chronischen Erkrankungen würden betreut. Die Wohnungen liegen oberhalb des gerade im Bau befindlichen Einkaufszentrums, das ebenfalls im Frühjahr vor der Eröffnung stehen soll.
Fragen und Antworten
In einer informativen Präsentation stellte das Rote Kreuz selber fragen und beantwortete sie ausführlich. Zum Beispiel:
Warum eine ambulant betreute Wohngemeinschaft?
Weil sie laut Rotem Kreuz eine Alternative zur klassischen stationären Pflege ist mit möglichst selbstbestimmtem Leben in einer Gemeinschaft – mit Sicherheit und Unterstützung, rund um die Uhr. Sie bietet Entlastung für Angehörige. Der Alltag kann gemeinsam gestaltet werden.
Warum eine ambulant betreute Wohngemeinschaft?
Weil die Bewohnerinnen und Bewohner rund um die Ohr qualifiziert betreut und unterstützt werden: mit pflegerischer Versorgung, Alltagsbetreuung sowie Förderung von Selbstständigkeit und Gemeinschaft.
Warum das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken?
Weil es seit 30 Jahren im Kreisgebiet in der ambulanten Pflege tätig ist, zudem mit mehr als 15 Jahren Erfahrung mit ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und erhöhtem Pflegebedarf. Sie werden erfolgreich in Burlo, Südlohn, Vreden, Epe und Gronau geführt. Das Rote Kreuz ist regionaler Ansprechpartner vor Ort mit einem starken Netzwerk sowie hochqualifiziertem Personal.
Warum Wohnen im künftigen Mühlenquartier?
Weil es den Menschen ein neues Zuhause mitten in Heiden bietet mit kurzen Wegen zum Einkaufen, für Dienstleistungen und ein soziales Leben.
Wie leben die Bewohnerinnen und Bewohner?
In hellen, freundlichen Zimmern (Größe gut 14 Quadratmeter) mit persönlichem Charakter, individuell vertrauten Möbeln, die für ein neues Zuhause in neuer Umgebung sorgen sollen – in einem persönlichen Rückzugsort zum Wohlfühlen. Dazu gehört ein eigenes, modernes, barrierefreies Badezimmer (Größe etwa 4,5 Quadratmeter). Eine großzügige Dusch- und Nasszelle sorgt für Komfort und Sicherheit. Sie ist funktional ausgestattet und leicht zugänglich.
Wie gemeinsam den Alltag gestalten?
Im großen, lichtdurchfluteten Gemeinschaftsraum, dem Herzstück der Wohngemeinschaft – mit gemeinsamem Kochen (freiwillig), Essen, Lachen und Aktivitäten. Besuche von Familien und Freunden sind jederzeit willkommen und ausdrücklich erwünscht. Der gemeinsame, große Dachgarten mit viel Grün in südwestlicher Ausrichtung wird demnach ein Ort der Begegnung, Bewegung und Entspannung.
Für wen eignet sich die Wohngemeinschaft?
- Für Menschen mit erhöhtem Pflege- und Betreuungsbedarf.
- Für Menschen mit Demenz.
- Für Menschen, die nicht mehr alleine wohnen möchten.
- Für jüngere Menschen mit neurologischen oder chronischen Erkrankungen, die Unterstützung im Alltag benötigen.
Auf Wunsch werden moderne, digitale Assistenzsysteme mit innovativer Technik für noch mehr Sicherheit und Komfort im Alltag sorgen. Ein Hitzeschutzkonzept ist in Arbeit, wie Susanne Biallas im Heidener Rathaus berichtete: „Ich bin überzeugt, dass das Wohnen im Mühlenquartier in Heiden gut wird!“
Frühzeitige Anmeldung empfohlen
Bei Interesse für einen der 24 zur Verfügung stehenden Plätze wird vom Roten Kreuz eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Weitere Informationen gibt es auf der DRK-Webseite
www.DRKBorken.de
oder bei der DRK-Pflegeberatung,
Telefon 02871/310 8888.
E-Mail: pflegedienst@drkborken.de
