· Pressemitteilung

Rotes Kreuz im Kreis Borken zeigt Präsenz und informiert bei LWL-Messe für Inklusionsbetriebe in Dortmund

Präsenz des Roten Kreuzes im Kreis Borken bei der LWL-Inklusionsmesse in Dortmund mit eigenem Infostand. Dazu gab es leckere Gulaschsuppe, von links: Hans-Jürgen Tekampe (Leitung Café Henry), Cornelia Pels (Leitung KARO Borken) und Klaus Bruckmann-Pollkläsener (Leitung KARO Bocholt).

Borken/Dortmund (drk-press). Mit einem eigenen Stand präsentierte sich das Rote Kreuz im Kreis Borken bei einer Messe für Inklusionsbetriebe. Seit Beginn im Jahr 2010 ist das DRK jeweils präsent. Auch diesmal bei der sechsten Messe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die vor Jahren von Münster nach Dortmund wechselte. Das Motto der Messe: “Inklusion entfaltet”. 

Inklusionsbetriebe aus Westfalen-Lippe stellten ihre Arbeit und Möglichkeiten für Beschäftigung und Ausbildung in Dortmund den Tausenden von Besuchern vor. “Viele Schülerinnen und Schüler informierten sich an unserem Informationsstand über Ausbildungsplätze und berufliche Perspektiven”, erklärt Sabina Pohla, Bereichsleitung Inklusionsbetriebe beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Verschiedene Inklusionsbetriebe boten Verpflegung mit erweiterten Essensangeboten an. Das DRK-eigene Café Henry überraschte die Messebesucherschaft mit leckerer Gulaschsuppe und Toast. 

Die gesellschaftliche Bedeutung dieser eigenständig arbeitenden Unternehmen hat in den vergangenen Jahren ständig zugenommen, wie es in der DRK-Mitteilung heißt: Inklusionsbetriebe ermöglichen Menschen mit Behinderung Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben. Sabina Pohla: “Diese Arbeit ist überaus wichtig für alle Bereiche und sollte weiterhin gefördert und unterstützt werden.” 

Rund 100 Aussteller zeigten in Dortmund ihr Leistungsangebot, darunter das Rote Kreuz mit seinen zwei KARO Second-Hand-Kaufhäusern Karo (Borken und Bocholt) sowie dem Café Henry in Borken. 

In Inklusionsunternehmen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Beim Roten Kreuz sind mittlerweile 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beiden KARO Second-Hand-Kaufhäusern und im Café Henry beschäftigt, davon vier Auszubildende.  „Die Messe zeigt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Betriebe und demonstriert auch deren Beschäftigungsleistungen", erklärte der LWL als Veranstalter. 

Im Jahr 2008 gab es 57 Integrationsbetriebe und -abteilungen in Westfalen-Lippe, bis heute hat sich die Zahl etwa verdreifacht. Auch die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze für Menschen mit Handicaps hat sich im selben Zeitraum mehr als verdreifacht; laut LWL auf rund 2000.

1600 Quadratmeter Verkaufsfläche in KAROs – täglich Frisches im Café Henry

Das KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 wurde 2009, das KARO Bocholt in der City an der Kreuzstraße 18-20 im Jahr 2013 eröffnet. Beide Häuser mit zusammen 1600 Quadratmetern Verkaufsfläche sind in der Region seit Beginn gut integriert. Hier gibt es gut erhaltene, gespendete Second-Hand-Ware für jeden zu günstigen Preisen. 

Das Café Henry im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken bietet täglich aus der eigenen Küche von morgens bis spätnachmittags Leckeres; wöchentlich kommen Hunderte von Kunden, um mittags ein gutes und preisgünstiges Essen einzunehmen. Gleichzeitig können Firmen, Behörden, aber auch Privatpersonen modernste Seminarräume im Rotkreuz-Zentrum mit komfortablem Café-Henry-Service mieten.