Heiden (drk-press). „Wohnen im Quartier“ heißt eine Informationsveranstaltung des Roten Kreuzes im Kreis Borken zu zwei neuen, ambulanten Wohngemeinschaften, der derzeit bereits im Bau sind. Das Rote Kreuz informiert dazu ausführlich am kommenden Dienstag, 2. Dezember, ab 18 Uhr in den Räumen des DRK-Ortsvereins Heiden an der Velener Straße 29 b.
Gemeinsam gegen die Einsamkeit – ein neues Lebenskonzept für Heiden
Susanne Biallas, Bereichsleiterin Pflege beim Roten Kreuz im Kreis Borken mit mehr als 30-jähriger Berufserfahrung, stellt das Konzept vor und beantwortet Fragen der Interessierten. „Unser Konzept ist: Gemeinsam gegen die Einsamkeit – ein neues Lebenskonzept für Heiden“, erklärt Biallas in einer DRK-Pressemitteilung.
Demnach entstehen im Herzen der Gemeinde zwei neue, ambulante Wohngemeinschaften des Roten Kreuzes im Kreis Borken für Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf. Und damit hat die Borkener Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation bereits große Erfahrung gesammelt: Sie betreibt seit mehreren Jahren erfolgreich fünf ambulante Wohngemeinschaften, in Burlo, Südlohn, Vreden, Epe und Gronau.
Dieses Wohn- und Betreuungskonzept ermöglicht älteren und pflegebedürftigen Menschen ein Leben in Gemeinschaft – selbstbestimmt, sicher und zugleich in familiärer Atmosphäre.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner verfügen über ein eigenes Zimmer als privaten Rückzugsort. Ergänzend stehen großzügige Gemeinschaftsräume zur Verfügung, in denen gemeinsame Aktivitäten, gesellige Treffen und Mahlzeiten stattfinden können.
Die ambulanten Wohngemeinschaften bieten Platz für jeweils bis zu zwölf Personen, die aufgrund von Alter oder gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr in ihrer bisherigen Wohnsituation verbleiben können.
Die zwei neuen Wohngemeinschaften in Heiden sollen Ende 2026 bezugsfertig sein und verbinden modernes, quartiernahes Arbeiten mit einem gemeinschaftlichen Wohnumfeld, berichtet das Rote Kreuz ergänzend.
Frühzeitige Anmeldung empfohlen
Bei Interesse an einem Platz in einer der Rotkreuz-Wohngemeinschaften wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Die Nachfrage sei erfahrungsgemäß hoch.
Weitere Informationen – auch für Angehörige betroffener Menschen mit Demenz oder erhöhtem Pflegebedarf – gibt es auf der DRK-Webseite. Susanne Biallas: „Oder besuchen Sie uns persönlich, um sich direkt vor Ort beraten zu lassen.“
