DRK Presseinformationen http://www.drkborken.de de DRK Wed, 20 Oct 2021 11:29:24 +0200 Wed, 20 Oct 2021 11:29:24 +0200 TYPO3 EXT:news news-1267 Wed, 29 Sep 2021 11:06:18 +0200 Warmherzig, wertschätzend, geborgen: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/warmherzig-wertschaetzend-geborgen.html Rotes Kreuz im Kreis Borken eröffnet erstes Tagespflegeangebot in Bocholt, am Fildeken, Mühlenweg 20 a Bocholt (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat seine erste Tagespflegeeinrichtung offiziell mit Gästen eröffnet – in Bocholt, am Mühlenweg 20 a. „Tagespflege am Fildeken“ heißt sie. Aloys Eiting, Präsident des DRK-Kreisverbandes, freute sich bei dem kleinen Festakt, „dass unsere erste DRK-Tagespflege im Kreis Borken hier in Bocholt eröffnet wird und wir damit das Angebot für unsere Kunden erweitern können.“ 

Das Rote Kreuz im Kreis Borken möchte in Bocholt pflegenden Angehörigen Entlastung bieten. Die ersten neun Gäste kamen bereits im Juli. Platz ist für bis zu 15 Personen, die von hochqualifiziertem Personal professionell betreut werden. Die Betreuung findet montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr statt. Das Eintreffen und die Abholung der Gäste kann flexibel gestaltet werden. Es gibt die Möglichkeit, einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen. Die Kosten können je nach Pflegegrad und Anzahl der Besuchstage fast vollständig von den Pflegekassen übernommen werden, heißt es im DRK-Pressedienst.

Großzügiges Gebäude am Autohaus Leiting

Aloys Eiting bedankte sich bei der Familie Leiting als Vermieter. Trotz schwieriger Situation während der Corona-Pandemie sei immer „zielgerichtet und zielstrebig“ an der Verwirklichung des Projekts gearbeitet worden. Das ehemals von der Volksbank Bocholt genutzte großräumige Gebäude bietet laut DRK-Mitteilung reichlich Platz, verfügt über einen großen Ruhe-, Gäste, Büroraum und eine Küche.

Susanne Biallas, Bereichs- und Pflegedienstleitung beim Roten Kreuz, unterstrich die Notwendigkeit solcher Angebote. Im Jahr 2050 würde in Deutschland die Zahl der über 60-Jährigen auf 25 Millionen ansteigen. Gut elf Prozent der Bevölkerung werde dann hochaltrig sein. Doch jenseits eines Lebensalters von 80 Jahren sei eine „deutliche Zunahme von altersbedingten Abbauprozessen, Krankheiten und Pflegebedürftigkeit“ zu erkennen. Biallas: „Damit einher geht das Risiko sozialen Rückzugs, zur Isolation und Einsamkeit.“ Davon seien besonders Verwitwete betroffen.

Die Gestaltung der Tagestruktur und eine warmherzige Atmosphäre spielen eine wesentliche Rolle für Wertschätzung und Geborgenheit

Die Tagespflege könne Entscheidendes bewirken: Kontakte, Nähe, Gespräche, füreinander da zu sein, zum Beispiel beim gemeinsamen Zubereiten von Mahlzeiten, bei Gesellschaftsspielen, beim Basteln, Erzählen oder Zuhören. Susanne Biallas: „Die Gestaltung der Tagestruktur und eine zugwandte warmherzige Atmosphäre spielen eine wesentliche Rolle.“ Und regelmäßige Besuche entwickelten „ein Gefühl der Vertrautheit“. Sie wünsche sich, dass die DRK-Tagespflege am Fildeken „ein Ort für ältere Menschen wird, an dem sie sich wohlfühlen und ganz viel Wertschätzung und Geborgenheit erfahren“.

Dies bekräftigte auch Kai Elsweier, der den Aufbau des neuen Angebots für das Rote Kreuz für die zuständige Tochtergesellschaft mitbetreute: „Das ist ein toller Standort. Daran ist wirklich intensiv gearbeitet worden.“

Karin Wienand vom Rotkreuz-Pflegeberatungsbüro Bocholt ergänzte für ihr Team: „Die Tagespflege am Fildeken ist eine Alltagsgestaltung, die durch abwechslungsreiche Angebote die Sinne fördert. Die großzügigen und barrierefreien Räume bieten Platz für 15 Tagesgäste und laden durch ihre ansprechende Gestaltung und Ausstattung dazu ein, sich wohl und umsorgt zu fühlen.“ 

Ein gelungenes stimmungsvolles Potpourri bekannter Volkslieder spielte zur Eröffnung der Shantychor der Marinekameraden Bocholt unter Leitung von Helmut Kampshoff. 

Vorteile der DRK-Tagespflege

Die DRK-Tagespflege am Fildeken befindet sich in einem Gebäude am Mühlenweg; Nachbar und Vermieter der Räumlichkeiten ist die Familie Leiting. Sie bietet mit erfahrenen Betreuungskräften:

  • so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu bleiben,
  • Abwechslung im Alltag,
  • Fitness für Körper und Geist,
  • soziale Kontakte,
  • Erhalt praktischer Fähigkeiten,
  • fachgerechte Versorgung,
  • professionelle Betreuung,
  • feste Tagesstrukturen,
  • Gemeinschaft.

Kontakt
DRK-Tagespflege am Fildeken
Mühlenweg 20 a
46395 Bocholt
Telefon 02871 23 98 117
tagespflege.bocholt@drkborken.de
Weitere Infos zur Tagespflege sind hier zu finden.

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news-1268 Tue, 28 Sep 2021 11:12:00 +0200 15 frisch examinierte Altenpfleger*innen: Stresstest bestanden – Examen in der Tasche http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/15-frisch-examinierte-altenpflegerinnen-stresstest-bestanden-examen-in-der-tasche.html Bocholt/Kreis Borken (drk-press). Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken feiert 15 frisch examinierte Altenpfleger*innen. Sie erhielten während einer Feierstunde im Inklusionsbetrieb „Café Henry“ im Borkener Rotkreuz-Zentrum aus den Händen von Schulleiter Klaus-Dieter Jahn und seinem Team die heißbegehrten Zeugnisse.

Stresstest bestanden – Examen in der Tasche: Die Erleichterung darüber war 14 Schülerinnen und einem Schüler anzusehen. Auch das Team des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes in Bocholt freute sich mit den ehemaligen Auszubildenden über das tolle Ergebnis der Examensprüfung.

Anspruchsvolle dreijährige Ausbildung

Drei Jahre anspruchsvoller Ausbildung liegen hinter dem Altenpflegekurs fünf. Theorieblöcke mit kompakter Wissensvermittlung wechselten ab mit Einsätzen in den Trägereinrichtungen und Fachabteilungen, die eine praxisnahe Ausbildung garantieren. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Einrichtungen der Altenhilfe ist der Garant dafür, die hohen Ausbildungsziele zu erreichen.

Dies fordert von den Auszubildenden eine große Portion Motivation und die Bereitschaft, Wissen und eigene Grenzen zu erweitern und Herausforderungen anzunehmen. So verglich Klassenlehrerin Sibille Wildermuth die Ausbildung auch mit einem Stresstest: „Und diesen haben alle Auszubildenden bravourös gemeistert und so das Examen bestanden.“

„Ein einmalig schöner Beruf“

Iris Schlautmann, Bereichsleiterin Bildung beim Roten Kreuz, gab den neuen Pflegekräften mit auf den Weg, „die ganzheitliche Sicht nicht aus den Augen zu verlieren“ – auch, wenn sich Ganzheitlichkeit „vielleicht eine etwas veraltete Bezeichnung“ sei. Das heiße auch, „die Strukturen in der Praxis zukunftsgerichtet, menschenfreundlich, also dem Menschen entsprechend zu gestalten“. Die Ausbildung sei Grundstein und Fundament, um sich aktiv an der Pflege- und Gesellschaftsentwicklung zu beteiligen: „Sie sind befähigt, vermehrt Verantwortung zu übernehmen für die Steuerung des Pflegeprozesses“, erklärte Iris Schlautmann und schloss mit einem Kompliment: „Sie haben einen einmalig schönen Beruf.“

Die Einrichtungen der Altenhilfe freuen sich als Arbeitgeber sehr über die frisch examinierten Altenpflegefachkräfte, die nun die Teams verstärken und eine qualitativ gute Pflege aufrechterhalten. Der Altenpflegekurs fünf ist der vorletzte Kurs, der eine Ausbildung zur Altenpflegerin und zum Altenpfleger abschließt. Am 1. Oktober beginnt am DRK-Bildungsinstitut in Bocholter Europahaus der zweite Kurs mit einer generalistischen Ausbildung nach dem neuen Berufsbildungsgesetz mit dem Abschluss zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. 

Die staatlich anerkannten Altenpfleger und Altenpflegerinnen sind (Foto von links, hinten): Ewa Taulien, Yvonne Knubben, Volijca Veseli, Alina Ganz, Joelina Bischop, Janine Schütte, Klaudia Frischmuth-Seume, Maxi Lubisch, Marleen Krause; vorne von links: Celina Uhlenkott, Lucienne Leson, Britta Uebbing, Nick Hofer, Lia-Sofie Schneider, Michelle Keller.                                               

Infos zum Bildungsinstitut des Roten Kreuzes im Kreis Borken finden Sie hier.

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news-1270 Mon, 27 Sep 2021 11:23:00 +0200 Impfzentrum Velen schließt: Rotes Kreuz im Kreis Borken zieht Bilanz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/impfzentrum-velen-schliesst-rotes-kreuz-im-kreis-borken-zieht-bilanz.html Bis zu 120 Rotkreuz-Kräfte im Impfzentrum Velen gegen Covid 19 täglich im Einsatz Kreis Borken (drk-press). Am 30. September schließt das Impfzentrum des Kreises Borken in Velen – Grund genug für das Rote Kreuz im Kreis Borken dafür und für den Landesverband für NRW eine Bilanz zu ziehen. Seit dem 8. Februar ist das DRK im Impfzentren aktiv, um die verantwortliche Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und den Kreis Borken zu unterstützen. Bis zu 120 Rotkreuzkräfte am Tag waren in Velen im Einsatz.

Die Planungen fürs Impfzentrum in Velen hatten im Dezember 2020 mit Beteiligung des Roten Kreuzes begonnen. Im Januar und Februar folgten der Aufbau der Pavillons und der Sanitätsstation. Nach dem Start am 8. Februar wurden zunächst 60 und später bis zu 120 Mitarbeitende in einem Zwei-Schicht-System eingesetzt. Im Impfzentrum waren die Rotkreuz-Helfer*innen vor allem zuständig für die Betreuung der Geimpften bei Liegendimpfungen sowie im Nachsorgebereich und für die Versorgung von Notfällen.

Mit Stand 22. September erhielten laut KVWL im Impfzentrum in Velen mehr als 253.000 Personen eine Erst- und Zweitimpfung – generell liegt die Quote im Kreis Borken (knapp 372.000 Einwohner) mit gut 70 Prozent weit über der landes- und bundesweiten.

Im August und September bot das Rote Kreuz zudem mobile Termine für den Kreis Borken an, zum Beispiel in den Berufskollegs des Kreises in Borken, Ahaus und Bocholt; außerdem in zahlreichen Städten und Gemeinden der Region – mit großer Resonanz und mehr als 1500 Impfungen.

DRK-Vorständin Beatrix Grohn: „Wir haben einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Covid-19 gleistet“

Eine positive Einsatzbilanz zog auch Vorständin Beatrix Grohn für das Rote Kreuz im Kreis Borken: „Wir sind froh, dass wir in dieser Phase der Pandemie einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Covid-19 geleistet haben“, erklärt sie in der Rotkreuz-Mitteilung: „Die Impfung ist der wohl wichtigste Baustein auf dem Weg zurück zur Normalität. Geimpfte Personen leisten ihren Beitrag dazu, die Infektionsketten zu unterbrechen. Eine Impfung schützt uns und andere vor einer Corona-Erkrankung. Und wir freuen uns, dass unser DRK-Impfbus weiterhin kreisweit zum Einsatz kommt und sich bereits so viele Menschen das Impfangebot angenommen haben.“ Der Bus wird weiterhin für den Kreis Borken in die Kommunen des Kreises fahren, um vor Ort Präsenz zu zeigen.

Landesverband würdigt „großartiges Engagement“

Die Präsidenten der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe, Hans Schwarz und Dr. Fritz Baur, würdigen die Leistung der DRK-Einsatzkräfte in den NRW-Impfzentren: „Das Engagement der Helferinnen und Helfer des DRK ist großartig. Nur durch die sehr gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, der Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung kann so etwas gelingen.“ In Nordrhein-Westfalen unterstützte das Rote Kreuz mit täglich 1100 ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften die Aufgaben von 47 Impfzentren.

Zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche der DRK-Kreisverbände sorgten sich in diesen 235 Tagen in den Impfzentren um alle vor- und nachbereitenden Aufgaben. Sie kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf, übernahmen Fahrdienste, haben Temperaturen gemessen und Spritzen transportiert, wiesen die Besucher an ihren Platz, sorgten für Materialnachschub, waren Ansprechpersonen und übernahmen den Sanitätsdienst – und das seit dem 8. Februar fast täglich.

Deutschlandweit wurden 303 der 434 Impfzentren vom DRK direkt oder mit Unterstützung des DRK betrieben. Alleine in Nordrhein-Westfalen unterstützte das Rote Kreuz in 47 Impfzentren mit täglich 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für das Rote Kreuz in NRW war der landesweite Einsatz in den Impfzentren neben dem Betrieb der Corona-Testzentren die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie.

Ab 30. September greifen landesweit neue Impfstrukturen

Bis zum 30. September sind die Erst- und Zweitimpfungen in den landesweiten Impfzentren möglich. Danach greifen neue Impfstrukturen: Die Aufgabe wird dann ausschließlich von Haus-, Fach- und Betriebsärzten sowie mobilen Impfteams wahrgenommen. In jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt wird zudem eine „Koordinierende Covid-Impfeinheit“ (KoCI) eingerichtet. Diese soll für den jeweiligen Zuständigkeitsbereich Perspektiven für das Impfgeschehen erarbeiten und bei Bedarf zentraler Koordinationspartner für Ärzteschaft und Einrichtungen sein.

„Wir haben Erfahrungen und Expertise im Kontext Impfungen eingebracht“, sagt Präsident Dr. Fritz Baur. „Wir werden auch ab Oktober weiterhin an Impfungen mitwirken. Mit unseren Fähigkeiten und unserem engagierten ehren- und hauptamtlichen Personal leisten wir an vielen Stellen im Bereich der mobilen Impfungen oder bei der Arbeit der Koordinierenden Covid-Impfeinheiten unseren Beitrag – so, wie es der gültige Erlass vorsieht.“

DRK-Vorständin Beatrix Grohn: „Die Pandemie ist noch nicht vorüber, und wir vom Roten Kreuz im Kreis Borken werden weiterhin gebraucht und setzen uns gerne dafür ein, dass die Menschen in der Region wieder zu einem normalen Leben zurückfinden können.“

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news-1266 Thu, 23 Sep 2021 15:26:47 +0200 Kreisversammlung des Roten Kreuz im Kreis Borken im Vennehof http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kreisversammlung-des-roten-kreuz-im-kreis-borken-im-vennehof.html Aloys Eiting: „Die Rotkreuz-Gemeinschaft hat in der Pandemielage Außerordentliches geleistet“ Kreis Borken (drk-press). Der Kampf gegen die Corona-Pandemie durchzog die Kreisversammlung des Roten Kreuzes im Kreis Borken am Mittwochabend im Borkener Vennehof vor rund 80 Delegierten wie ein roter Faden. Der Präsident des Kreisverbandes e. V., Aloys Eiting, lobte Einsatz, Engagement und Hilfsbereitschaft der Rotkreuz-Gemeinschaft: „Sie, liebe Kameradinnen und Kameraden, haben Außerordentliches geleistet und tun es auch weiterhin. Ich darf allen meinen Dank, Respekt und meine Anerkennung aussprechen.“

In mittlerweile eineinhalb Pandemiejahren hätten die Rotkreuz-Helfenden „Großartiges geleistet, zum Teil sogar unter Einsatz des eigenen Gesundheitsrisikos“, stellte Vorständin Beatrix Grohn fest. Sie erinnerte an die ersten Hilfsaktionen im Frühjahr 2020, als Schutzkleidung und Masken knapp waren. Dennoch hätte das Rote Kreuz helfen und Material bereitstellen können, auch dem Kreis Borken, dem Klinikum Westmünsterland, dem Caritasverband, der Diakonie sowie DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe. Im April 2020 seien mehr als 280 Mitarbeiter – insbesondere aus Schulassistenz, Migrationsberatung, Therapiezentrum und Integrationsbetrieben – von Kurzarbeit betroffen gewesen.

Gleichwohl habe es im Krisenjahr 2020 auch Lichtblicke gegeben, zum Beispiel:

  • Eröffnung des DRK-Generationenbüros in Epe,
  • Übergabe einer neuen Rettungswache des Kreises Borken in Vreden,
  • Eröffnung der neuen DRK-Kita „Wunderwerk“ in Heek,
  • Offene Ganztagsschulbetreuung (OGS) für drei Grundschulen in Rhede,
  • Aktionstage zur Altkleiderspende („Socken für Soziales“),
  • Beginn der generalistischen Pflegeausbildung im DRK-Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Bocholt.

Neue Kreisrotkreuzleitung: Verena Uhlenbrock und Leonard Pliete

Als neue Kreisrotkreuzleiterin wurde Verena Uhlenbrock (Isselburg) einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Sie teilt sich das Amt mit dem neuen Kreisrotkreuzleiter Leonard Pliete (Gescher). Die Wahlperiode dauert vier Jahre. Die beiden übernehmen die Funktion von Björn Theyssen (Isselburg-Anholt), der die leitende Stellung aus gesundheitlichen Gründen abgab. Theyssen bleibt Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Roten Kreuz im Kreis Borken. Sein „jahrelanges großes Engagement, auch als Mitglied des Krisenstabes des Kreises Borken“, würdigte Aloys Eiting bei der Übergabe eines Präsents: „Sie haben sich in ganz besonderer Weise für den DRK-Kreisverband und weit darüber hinaus verdient gemacht.“

Anfangs bis zu 1600 Coronatests täglich

Uhlenbrock erinnerte in ihrer Rückschau an bis zu 1600 täglichen Coronatests, anfänglich in Schulen, in Kitas, lebensmittelproduzierenden Unternehmen. Sie blickte zurück auf die Einrichtung einer PCR-Abstrichstelle fürs Kreisgesundheitsamt beim DRK-Ortsverein Stadtlohn, an die Mitplanung eines Notkrankenhauses, die Betreuung von Fieberambulanzen in Legden und Bocholt, an die (fast kreisweite) Einrichtung von Schnellteststationen zu Weihnachten („Mit dem Test zum Fest“) und dem Sanitätsdienst im Impfzentrum in Velen, das im Dezember in die Planung gegangen sei und als das Warten auf den Impfstoff begonnen habe. Damals sei nicht klar gewesen, „ob wir den Gänsebraten zum Weihnachtsfest im Impfzentrum essen dürfen“.  Bis zu 120 Rotkreuz-Mitarbeitende waren in der Folgezeit im Impfzentrum beschäftigt. Und seit Monaten sei der rote DRK-Impfbus erfolgreich im Kreisgebiet vor Ort im Einsatz. Die Kreisrotkreuzleiterin unterstrich, dass all das nicht selbstverständlich sei. Ihre Botschaft: „Wir können, dürfen und sollten stolz darauf sein, ein Teil von etwas Großartigem zu sein – Teil des Roten Kreuzes im Kreis Borken.“

Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing: „Wenn Not herrscht, sind Sie da“

In Grußreden hatte zuvor auch Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und ihr Vorgänger sowie Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, Rolf Lührmann, auf das Mitwirken der Hilfsorganisation in der Coronalage hingewiesen. Für Schulze Hessing war das Rote Kreuz „ein wichtiger Begleiter des Impfzentrums in Velen. 70 Prozent der Bevölkerung des Kreises haben sich impfen lassen; wir müssen aber noch besser werden.“ Auch bei der Flutkatastrophe habe das Rote Kreuz geholfen. „Das macht Ihre Arbeit aus: Wenn Not herrscht, sind Sie da“, sagte die Bürgermeisterin.

In den erweiterten Vorstand wurden als Beisitzer gewählt: Wilhelm Tepaße, Schatzmeister im DRK-Ortsverein Rhede e. V., sowie Wolfgang Klee, Geschäftsführer im DRK-Ortsverein Nienborg-Heek e. V. Weitere Wahlen standen nicht an.

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news-1269 Wed, 22 Sep 2021 11:17:00 +0200 DRK-Bewegungs-Kita Heiden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-bewegungs-kita-heiden.html In Bewegung: 46 Kinder haben mit ihren Eltern und Großeltern Kibaz absolviert Heiden (drk-press). 46 Kinder haben zusammen mit ihren Eltern und Großeltern das Kibaz (Kinderbewegungsabzeichen) in der DRK-Bewegungs-Kita Heiden absolviert, teilt das Rote Kreuz im Kreis Borken mit. Die Kita ist über den Landessportbund zertifizierter Bewegungskindergarten.

Beim Kibaz haben die Kinder die Möglichkeit, Können, Geschick und Mut an zehn Stationen zu den Entwicklungsbereichen „motorische Entwicklung“, „Wahrnehmung“, „psychisch-emotionale Entwicklung“, „soziale Entwicklung“ und „kognitive Entwicklung“ unter Beweis zu stellen. So wurde zum Beispiel mit Lust und Laune gesprungen, gekonnt balanciert, an unterschiedlichen Gerüchen geschnuppert, gezielt geworfen und verschiedene Gegenstände erfühlt.

Die Aufgaben wurden dem Alter (U 3 / Ü 3) und dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechend angepasst und erleichtert oder herausfordernder angeboten und konnten anschließend auf einer Laufkarte „als erledigt“ abgehakt werden. Zum Schluss bekam jedes Kind eine Urkunde für die hervorragenden Leistungen und ein kleines Geschenk.

Kooperation mit Turngemeinde Heiden

Das Kibaz wurde von der Turngemeinde Heiden als Kooperationspartner der DRK-Bewegungs-Kita Heiden beantragt und begleitet und wird von der Sportjugend unterstützt. Da das Wetter am Aktionstag nicht mitgespielte, konnte das Kibaz nicht wie geplant draußen stattfinden. So wurde in zwei Gruppen getrennt voneinander geturnt oder Kuchen gegessen und Kaffee getrunken.

Aufgrund der corona-bedingten Vorgaben konnten die Kinder nur eine erwachsene Begleitperson mitbringen, die ein aktuelles negatives Testergebnis vorzeigen musste. In der Kita wurden alle teilnehmenden Kinder getestet. Die Akzeptanz dieser Maßnahmen war bei allen Beteiligten sehr hoch und wurde besonders begrüßt und unterstützt. Die Eltern freuten sich, endlich wieder mal an einer gemeinsamen Aktion im Kindergarten teilnehmen zu können, heißt es im DRK-Bericht.

Weitere Infos zur DRK-Bewegungs-Kita Heiden sind hier zu finden.

 

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news-1265 Thu, 16 Sep 2021 11:04:51 +0200 Integrationsagentur, Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit  und Generationenbüro Vreden engagieren sich http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/integrationsagentur-servicestelle-fuer-antidiskriminierungsarbeit-und-generationenbuero-vreden-engagieren-sich.html „Vreden ist bunt“-Picknick: Rotes Kreuz informiert im Stadtpark Vreden (drk-press). Ein gemütliches Beisammensein an der frischen Luft mit kulinarischen Highlights aus verschiedenen Kulturen: Am kommenden Sonntag, 19. September (11 bis 16 Uhr), findet erstmalig in Vreden ein interkulturelles Picknick für alle Interessierten statt. Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist in Vreden stark vertreten und engagiert sich mit der Integrationsagentur, der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit und dem Generationenbüro Vreden. Die drei Abteilungen sind mit Infoständen sowie kleinen Aktionen im Vredener Stadtpark dabei.

In der Pressemitteilung der Vreden Stadtmarketing GmbH heißt es: Buntes Treiben im Vreden Stadtpark: Die Vielfalt Vredens zeigt sich beim „Vreden ist bunt“-Picknick am Sonntag

Erstmalig findet am Sonntag, 19.9., ein „Vreden ist bunt“-Picknick statt. Dabei wartet ein buntes Programm aus Künstlern und Kulinarik auf große und kleine Gäste. Der Stadtpark rund um das Bauernhaus verwandelt sich an diesem Tag in eine große Picknick-Arena. 

Mit farbenfrohen Beachstühlen, Sdjools und dem Vredener Picknickrasen wird es auf dem Gelände ebenso bunt wie an den Ständen und auf der Bühne. Künstler unterschiedlicher Genre geben sich im wahrsten Sinne des Wortes das Mikro in die Hand. Ob traditonelle Balkanmusik, Irish Folk, mitreißende Samba oder deutsche Blasmusik – da ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. 

Auch bei der gastronomischen Auswahl fällt die Entscheidung nicht leicht. Die Vredener Landfrauen werden münsterländer Platenkuchen und und Kaffee anbieten. Die Vredener Kochgruppen „KochKulTour“ und „Mit dem Kochlöffel um die Welt“ bereichern das Angebot mit Speisen aus allen Herren Ländern und der Türkische Kulturverein bietet typische Grillspeisen an. Auf traditionelle deutsche Bratwurst und frisches Brot aus dem Backhaus-Ofen, muss ebenfalls niemand verzichten. 

Mitmachen, ausprobieren und informieren können sich die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Aktions- und Infoständen. Was sind Kamischi-Bei Bücher und wie können schon die ganz Kleinen verschiedene Kulturen erleben? Wie lässt sich das Eisen schmieden und wie bereite ich Frühlingsrollen zu? Am Sonntag werden es die Besucher erfahren und sogar erleben können. 

Das „Vreden ist bunt“ Picknick entstand mit vielen Institutionen und Vereinen, die sich der Integrationsarbeit verschrieben haben. Allen voran wird das Picknick unterstützt vom kommunalen Integrationsbüro des Kreises Borken, dem Fachbereich Integration der Stadt Vreden, dem DRK und dem Caritasverband, die auch mit eigenen Informationsständen vor Ort sein werden. Ein herzlicher Dank gilt auch den weiteren lokalen Unterstützern wie dem Vredener Bündnis für Familie e. V., der Bürgerstiftung Vreden, der Sparkasse Westmünsterland und den Rotariern. 

Das Picknick beginnt bereits um 11 Uhr und lädt somit zum internationalen Mittagessen ein. Um 12 Uhr übernimmt das Team der Stadtdenkerei um Turit Fröbe die Bühne für die offizielle Abschlussveranstaltung der Aktionswoche. Anschließend geht es mit dem beschriebenen bunten Programm bis zum späten Nachmittag weiter. Ausreichend Parkplätze stehen an der Rundsporthalle (Up de Bookholt 10) zur Verfügung. 

Coronaschutz-Informationen: Für die gesamte Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Wer spontan noch einen Coronatest benötigt, für den ist das Testmobil von 11 bis 16 Uhr vor Ort. Es wird gern gesehen, wenn auch bereits geimpfte Personen dieses kostenfreie Angebot nutzten.

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news-1264 Wed, 15 Sep 2021 08:45:07 +0200 Große Aktionstage „Socken für Soziales“ und Klamotten gegen Kartoffeln http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/grosse-aktionstage-socken-fuer-soziales-und-klamotten-gegen-kartoffeln-1.html Rotes Kreuz im Kreis Borken nimmt vom 20. bis 25. September Altkleiderspenden entgegen Kreis Borken (drk-press). In der Zeit vom 20. bis 25. September beteiligt sich das Rote Kreuz im Kreis Borken auch an den dritten verbandsweiten Aktionstagen des DRK in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende „Socken für Soziales“. Alle Spenderinnen und Spender bei dieser landesweiten Aktion erhalten ein kleines Dankeschön für ihre Kleiderspende. Während dieser Aktion können die Altkleider an folgenden Sammelstellen abgegeben werden; alle Sammelstellen und Sammelzeiten sind auch online zu finden:  www.aktionstag-drk-kleiderspende.de 

Ahaus

  • DRK-Pflegeberatungsbüro Ahaus, Parallelstr. 12 a

Bocholt

  • DRK-Kita und Familienzentrum “Stöberland“, Knufstr. 2
  • KARO-Kaufhaus, Kreuzstr. 18-20
  • Pflege-Beratungsbüro Bocholt, Münsterstr.38

Borken

  • KARO-Kaufhaus, Röntgenstr. 6

Epe

  • DRK-Kita „Wirbelwind“, Merschgarten 8

Gronau

  • DRK-Pflegeberatungsbüro Gronau/Haus Morgenstern, Vereinsstr. 79
  • DRK-Kita und Familienzentrum „Kinderladen Kunterbunt“, Schiefe Str. 50
  • DRK-Kita und Familienzentrum „Die kleinen Strolche“, Königstr. 123

Heek

  • DRK-Ortsverein Nienborg-Heek e.V., Raiffeisenmarkt, Benzstr. 2 (nur Samstag 9-13 Uhr
  • DRK-Kita “Wunderwerk” Stroot 15

Heiden

  • DRK-Bewegungs-Kita Heiden, Velener Str. 29 a

Isselburg

  • DRK-Kita „Storchennest“, Stromberg 2

Isselburg-Anholt

  • DRK-Ortsverein Isselburg e.V., Adolf-Donders-Allee 11-13 (nur Samstag 9-13 Uhr)
  • DRK-Kita und Familienzentrum „Haus für Kinder“, An der Kranenweide1, 
  • DRK-Offene Ganztagsschule der Katholischen Grundschule Anholt, Schneidkuhle 11

Legden

  • DRK-Kita und Familienzentrum „Mühlenbach“, Roggenkamp1/Asbecker Str.

Rhede

  • DRK-Kindergroßtagespflege „Kuckucksnest“, Kettelerstr. 11
  • DRK-Kita „Kunterbunt“, Muthesiusstr. 22
  • DRK-Kita „Die von Rethe Kids“, Von Rethe-Weg 8
  • DRK-Kita Krechting, Bonhoeffer Str. 2

Vreden

  • DRK-Ortsverein Vreden e.V., An’t Lindeken 101 (nur Samstag 9-13 Uhr)
  • DRK-Kita „Henrys kleine Welt“, Am Berkelsee 4
  • DRK-Kita „Der kleine Prinz, Breslauer Str. 4 a

Klamotten gegen Kartoffeln

Am 25.September findet die Aktion Klamotten gegen Kartoffeln in Heek statt. An diesem Samstag werden von 9 bis 13 Uhr am Raiffeisenmarkt, Benzstr. 2, Kleiderspenden entgegengenommen. Hier unterstützt der Raiffeisenmarkt das Rote Kreuz bei der Kleidersammlung; so können in Heek „Klamotten gegen Kartoffeln“ getauscht werden. Für ausgediente Kleidung gibt es hier als besonderen Anreiz Kartoffeln als Spende des Raiffeisenmarktes. 

„Textilsammlungen für uns enorm wichtig“
„Setze ein Zeichen und werde Spender: Deshalb sind Textilsammlungen für uns enorm wichtig“, unterstreicht Beatrix Grohn, Vorständin des Roten Kreuzes im Kreis Borken. „Die Textilsammlung ist gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- und anderen Spenden. Ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich“ so Beatrix Grohn. Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung deshalb, gebrauchte Kleidungsstücke an den Annahmestellen abzugeben, für den Weitertransport am besten gut verpackt in Säcken oder festen Tüten.

Die abgelegte Kleidung der Spenderinnen und Spender dient dem Gemeinwohl: Die gesammelte Kleidung wird sortiert und ein Teil der Kleidung wird zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern Rotes Kreuz angeboten. Auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden mit Kleidung versorgt. Im Inklusionsunternehmen KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Alles, was dort nicht verwendet werden kann, wird an Recyclingunternehmen verkauft. Diese verkaufen die Kleidung als Secondhandware an unterschiedliche Länder oder verarbeiten nicht mehr tragbare Kleidung weiter – zum Beispiel zu Putzlappen, Autoinnenverkleidungen oder Malerfilze. Durch den Verkauf der Überschüsse können freie Mittel für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte –beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst –generiert werden. „Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer DRK-Arbeit“, sagt Beatrix Grohn.

Weitere Infos sind hier zu finden.

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news-1262 Fri, 10 Sep 2021 08:39:00 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am Samstag, 11. September: DRK mahnt zum Helfen statt Gaffen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-samstag-11-september-drk-mahnt-zum-helfen-statt-gaffen.html Herz-Lungen-Wiederbelebung in Corona-Zeiten Kreis Borken (drk-press). Bei Rettungseinsätzen zählt bekanntermaßen jede Minute. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Ersthelfende und Rettungskräfte bei ihrem Einsatz durch Schaulustige behindert werden. „Es ist nicht nur eine ethische Frage, in einem Notfall nicht zu gaffen und keine Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Es ist entscheidend für den Rettungseinsatz und unter Umständen lebenswichtig, dass sowohl freiwillige Ersthelfende als auch professionelle Einsatzkräfte so schnell wie möglich und ungehindert Hilfe leisten können“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am kommenden Samstag, 11. September. Das Rote Kreuz im Kreis Borken zeigt zugleich richtiges Verhalten in Corona-Zeiten bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung auf.

In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage wurden die Teilnehmenden nach dem größten Ärgernis rund um die Erste Hilfe gefragt. 92 Prozent antworteten: „Menschen, die mit dem Handy filmen, statt zu helfen“. 88 Prozent störten sich an Gaffern.

Dieses Ergebnis zeigt, dass ein Großteil der Befragten dem Thema eine entscheidende Bedeutung zumisst und unterstreicht, dass Gaffen ein wachsendes Problem ist, heißt es im DRK-Pressedienst. Helfende berichten immer häufiger, dass Menschen mit dem Smartphone Aufnahmen machen, statt zu helfen. Darauf reagierte auch die Gesetzgebung mit einer Neufassung des § 201a im Strafgesetzbuch, die seit Januar 2021 unter anderem auch das Fotografieren und Filmen verstorbener Personen mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren ahndet.

Gaffen behindert nicht nur den Rettungseinsatz, sondern bringt sowohl Ersthelfende und Rettungskräfte als auch Schaulustige in Gefahr und kann zu unnötigen Folgeunfällen führen. Zudem kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden, was mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden kann. „Statt untätig herumzustehen oder gar zu stören, ist es wichtig, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen, und wo es geht  zu helfen“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

 

Das Rote Kreuz im Kreis Borken macht auch zum Welt-Erste-Hilfe-Tag auf die Herz-Lungen-Wiederbelebung aufmerksam und wie Ersthlfer*innen sich in Zeiten von Corona richtig verhalten:

In Zeiten der Corona-Pandemie ist Erste Hilfe weiterhin möglich. „Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt werden“, sagt Ortwin Dördelmann, Erste-Hilfe-Beauftragter. „Für die Wiederbelebungsmaßnahmen an einer betroffenen Person gibt es eine Vorgehensfolge: Prüfen, Rufen, Drücken, die in den Erste-Hilfe-Kursen vermittelt wird. Durch regelmäßige Auffrischungen der praktischen Übungen kann die Scheu überwunden werden, etwas falsch zu machen. In den Schulungen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass die betroffene Person bestmöglich versorgt wird und dadurch bleibende Schäden verhindert oder verringert werden“, erklärt Dördelmann.

So sollte eine Herz-Lungen-Wiederbelebung in Corona-Zeiten ablaufen:

Wenn möglich, sollten in Zeiten der Corona-Pandemie Handschuhe und eine FFP2-Maske getragen werden.

Prüfen
Ist die betroffene Person bewusstlos und atmet nicht? Decken Sie Nase und Mund der betroffenen Person ab, um eine mögliche Ausbreitung von Aerosolen zu verringern.

Rufen
Rufen Sie den Notruf 112 an! Die Leitstelle in Borken kann Sie über den Lautsprecher Ihres Telefons bei der Herzdruckmassage unterstützen.

Drücken
Fangen Sie mit der Herzdruckmassage an: Handballen in der Mitte des Brustkorbes aufsetzen, Ballen der zweiten Hand auf die erste legen und die Finger verschränken; das Brustbein ca. 30 Mal in der Minute, etwa 5 cm mit gestreckten Armen nach unten drücken; die zweimalige Atemspende wird in Corona-Zeiten nicht empfohlen. Hören Sie nicht auf, bis Hilfe durch Corhelper oder Rettungsdienst eintrifft.

Hier finden Sie Termine zu Rotkreuzkursen in Erster Hilfe.

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news-1261 Mon, 06 Sep 2021 12:43:52 +0200 DRK-Pflegeschule zeigt Präsenz bei Borkener Azubi-Messe BIT 2 http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-pflegeschule-zeigt-praesenz-bei-borkener-azubi-messe-bit-2.html Große Nachfrage nach Pflegeberufen Kreis Borken (drk-press). Eva-Maria Welling und Frank Bartel gaben Informationen aus erster Hand: Die beiden sind im ersten Ausbildungsjahr zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. Sie absolvieren ihre breit gefächerte Ausbildung im Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken, das im Europahaus in Bocholt seinen Sitz hat. Auf der Azubi-Messe BIT 2 („Zwei für deine Zukunft“) im Borkener Berufskolleg sprachen sie engagiert über Chancen in Pflegeberufen. „Wir konnten sehr viele Fakten weitergeben und erklären, wie die dreijährige, zertifizierte Ausbildung läuft. Das kam gut an bei denen, die sich wirklich für einen Pflegeberuf interessieren“, sagt Bartel im DRK-Pressedienst.

„Wir sind mit vielen Interessierten ins Gespräch gekommen. Die Nachfrage war insgesamt erfreulich groß“, unterstreicht Klaus-Dieter Jahn, der seit Mitte des Jahres die Schule leitet: „Wichtig war für uns, dass uns diese Messe die Möglichkeit gegeben hat, solche Gespräche in Präsenz zu führen - das ist für beide Seiten angenehmer.“

Hunderte von Schülern besuchten die Berufsmesse, die von der Agentur für Arbeit und vom Berufskolleg Borken veranstaltet wurde.

Welling und Bartel sind die Ersten, die seit letztem Jahr eine generalistische Pflegeausbildung erhalten, das heißt sie richtet sich nicht mehr an Altersgruppen oder Institutionen, sondern an Pflegebedarfen und -bedürfnissen aus und verbindet damit Kranken- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege miteinander.

Ausbildung zum Job mit Zukunft

„Der Einstieg in die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann ermöglicht viele berufliche Aufstiegschancen“, erläutert Schulleiter Klaus-Dieter Jahn, „unter anderem auch die Möglichkeit zum späteren Bachelorstudium für Pflegemanagement, Pflegewissenschaften oder Pflegepädagogik“. Das Rote Kreuz im Kreis Borken bietet darüber hinaus zusätzliche Weiterbildungen im Zukunftsberuf Pflege an, zum Beispiel für Praxisanleiter.

Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe strebt in Zukunft eine engere Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Borken an, „vor allem über die Sozialassistentenausbildung“, erklärt Jahn. „Wir wollen zudem im Kreis Borken mehr Präsenz zeigen, auch wenn die Schule in Bocholt angesiedelt ist“.  Wer noch einen zukunftsträchtigen Ausbildungsplatz in der Pflege sucht: Am 1. Oktober 2021 beginnt ein neuer Kurs Pflegefachfrau/Pflegefachmann, und hier sind kurzfristig noch vier freie Plätze zu besetzen. Bewerbungen können gern an das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken gerichtet werden.

Weitere Infos zum Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken finden Sie hier.

 

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news-1260 Mon, 06 Sep 2021 11:19:54 +0200 DRK-Kita „Wunderwerk“ in Heek auf dem Weg zum Familienzentrum http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-wunderwerk-in-heek-auf-dem-weg-zum-familienzentrum.html Heek (drk-press). Die DRK-Kita „Wunderwerk“ in Heek macht sich auf den Weg zum Familienzentrum NRW. Auf die Zertifizierung, die mit einer mehrjährigen Förderung aus Landesmitteln verbunden wäre, hoffen die Verantwortlichen im Frühjahr kommenden Jahres. „Bis dahin ist es noch ein weiter Weg“, betonen Verbundleiterin Gisela Kühlkamp und Kita-Leiterin Angelina Lis im DRK-Pressedienst.

Zum zweiten Mal trafen sich alle pädagogischen Fachkräfte der Kita, die gegenüber von Feuerwehr und DRK-Ortsverein an der Straße Stroot liegt und im vergangenen Jahr erst eröffnet worden war. Die Teamtage werden extern unterstützt, um Schwerpunkte des Familienzentrum zu planen, zu strukturieren und den Prozess zur Zertifizierung vorzubereiten. Diplom-Pädagogin Sabine Barelmann vom Jugendbüro des Kreises Borken berät das „Wunderwerk“-Team. 

Gisela Kühlkamp, Verbundleitung und pädagogische Fachberatung, hat auch die DRK-Kita „Mühlenbach“ in Legden mit dem dortigen Team zum Familienzentrum NRW geführt. Dies soll auch mit der DRK-Kita „Wunderwerk“ gelingen: „Die Kita in Heek wurde vom Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken für das Kindergartenjahr 2021/22 nominiert, den Weg zur Weiterentwicklung zu einem Familienzentrum NRW zu beschreiten. Als neues Familienzentrum wird die Kindertagesstätte somit ein Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Familien umfassend berät, unterstützt und fördert.“ 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Kita-Leiterin Angelina Lis unterstreicht das große Engagement ihrer Kolleginnen, die auch am sonst freien Samstag die Weiterbildung mitmachen: „Wir tragen zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung von Kindern bei, und wir alle möchten uns für die Vereinbarung von Familie und Beruf einsetzen. Schon jetzt werden in unserer Kita flexible Öffnungszeiten angeboten. Und es sollen noch zahlreiche niederschwellige Angebote für Eltern folgen.“ Geplant sind unter anderem neue Angebote wie Kurse, Elterncafés, Sport und Bewegung mit Kooperationspartnern, pädagogische Gespräche und mehr. Angelina Lis freut sich mit ihren Erzieherinnen, die derzeit genau 50 Mädchen und Jungen betreuen, „auf neue herausfordernde Aufgaben. Grundlage für uns ist dabei, die Bedürfnisse von Eltern und Kindern in der Gemeinde Heek zugrunde zu legen.“

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Ein Zertifikat Familienzentrum NRW passe genau zum Gesamtkonzept der DRK-Kita „Wunderwerk“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Das Konzept beinhaltet unter anderem: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand – die Integration von behinderten Kindern, die Vermittlung von Werten, die Ausbildung von sozialen, praktischen, kognitiven und künstlerischen Fähigkeiten und vieles mehr.“ Das seien die Aufgaben, die eine Rotkreuz-Einrichtung im Kreis Borken im Sinne der Kinder und ihrer Familien gerne erfüllen und „die in unserem Leitbild für Kindertagesstätten zum Ausdruck kommen“. Die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation ist im Kreis Borken Träger von 30 DRK-Kitas.

Im kommenden Jahr – mit einer erhofften Zertifizierungsschild am Kita-Eingang – soll es auch einen „Tag der offenen Tür“ für Kinder, Eltern, Omas, Opas und alle Interessierten geben, berichtet Angelina Lis. Die Corona-Pandemie hat dies bisher verhindert.

Weitere Informationen zur DRK-Kita "Wunderwerk" finden Sie hier.

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news-1259 Thu, 02 Sep 2021 11:15:00 +0200 Rotes Kreuz bildet drei weitere  Auszubildende als Notfallsanitäter aus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-bildet-drei-weitere-auszubildende-als-notfallsanitaeter-aus.html Hoher Standard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat zum 1. September erneut drei Auszubildende eingestellt, die die Laufbahn eines Notfallsanitäters einschlagen. Damit unterstreicht die Hilfsorganisation ihren hohen Ausbildungsstandard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität. 

Vier Notfallsanitäter*innen wurden bereits vom Roten Kreuz ausgebildet und werden jetzt in den jeweiligen Wachen eingesetzt; neun weitere Frauen und Männer inklusive des jetzt gestarteten Trios stecken in der dreijährigen Ausbildung. 
Jürgen Rave, Leiter Rettungsdienst, begrüßte die Drei im Rotkreuz-Zentrum in Borken. Alle eint, Menschen helfen zu wollen, betonten sie. Und sie starten mit Vorkenntnissen.

  • Helene Beyer (22) aus Ahaus hat bereits eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert: „Ich finde den Beruf total interessant und verantwortungsvoll und habe mich deshalb dafür entschieden.“
  • Benedikt Honrath (22) aus Gescher hat in der Wache Südlohn als Rettungssanitäter gearbeitet: „Ich möchte vom Kranken- auf den Rettungstransportwagen umsteigen und freue mich auf die Ausbildung als Notfallsanitäter.“
  • Tobias Voß (28) ist quasi Spätberufener, nachdem er schon fünf Jahre lang als Rettungssanitäter für das Rote Kreuz im Kreis Borken im Einsatz war: „Jetzt ist es an der Zeit, die Karriereleiter eine Stufe höher zu steigen und Notfallsanitäter zu werden.“

Nach dem Kennenlernen des Rotkreuz-Zentrums an der Röntgenstraße 6 ging es für das Trio zum ersten Ausbildungstag zur Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie in Bocholt. Dort erfolgt mit zahlreichen weiteren Kolleg*innen die theoretische Ausbildung – darin eingebunden ist die umfangreiche praktische in den vier Rotkreuz-Rettungswachen in Gescher, Vreden, Südlohn und Isselburg sowie in Krankenhäusern in der Region. Die Anforderungen sind entsprechend hoch: Alle mussten sich qualifizieren und Tests bestehen, unter anderem in den Bereichen Allgemeinwissen, Rettungswesen, sportliche Fitness war gefragt bei einem Geschicklichkeits- und Ausdauertraining.

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news-1258 Thu, 26 Aug 2021 11:20:00 +0200 Projekt „Wir leben Respekt“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/projekt-wir-leben-respekt.html „Next step: Democracy!“: Migrantinnen lernen deutsche Strukturen kennen Borken/Kreis Borken (drk-press). „Next step: Democracy!“ hieß eine Veranstaltung des Roten Kreuzes im Kreis Borken im Rahmen des Projektes „Wir leben Respekt“, gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. „Next step: Democracy!“ (nächster Schritt: Demokratie!) ist ein bundesweites Planspiel zur Kommunalpolitik.

14 Frauen mit Migrationshintergrund aus dem Kreis kamen im Rotkreuz-Zentrum in Borken an drei Tagen zusammen, um sich Einblicke in die kommunale Selbstverwaltung zu verschaffen. Kooperationspartner waren das Büro für Chancengleichheit der Stadt Borken mit der Gleichstellungbeauftragten, Carina Sienert, und die Integrationsagentur Borken.

Sara Jrab, Sozialarbeiterin beim Roten Kreuz in der regionalen Flüchtlingsberatung und Projektleiterin von „Wir leben Respekt“ fasst im DRK-Pressedienst zusammen: an den drei Fortbildungskursen hätten sich die Frauen aus dem Irak, Iran, Syrien und weiteren Staaten über deutsche Strukturen informiert. Jrab: „Es wurden ganz konkrete Fragen behandelt, zum Beispiel, wer entscheidet über einen Spielplatz in Borken-Weseke und wie ist das kommunale Verwaltungssystem aufgebaut?“ Dazu und zu vielen weiteren Fragen war der Erste Beigeordnete der Stadt Borken, Norbert Nießing, kompetenter Ansprechpartner. Mit ihm wurde auch eine Ratssitzung durchgespielt. 

Als politische Vertreter aus Borken und dem Kreis nahmen teil: Jürgen Niemeyer, Vorsitzender der SPD Borken, Maja Becker, Fraktionsvorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen im Borkener Stadtrat und Kreistagsmitglied, sowie Daniel Höschler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Borken.

Fiktive Ratssitzung

Referenten des bundesweiten Vereins Politik zum Anfassen zeigten auf, wie Demokratie in Deutschland funktioniere. In einer fiktiven Ratssitzung ging es auch um Anträge zum Bau eines Schwimmbads, zu einer kleinen Spielstadt, zur Kinderbetreuung in den Sommerferien, zu Spendenaktionen, Busverbindung und Fahrradkursen.

Weitere Themenkomplexe behandelten zum Beispiel: Frauen im Beruf, Arbeit und Kopftuch, Forderung nach mehr Deutschkursen, Kontakt von Migrantinnen zu deutschen Frauen, der Wunsch nach einem Schwimmtag für Frauen im Schwimmbad.

Sara Jrab zog ein aus Veranstaltersicht zufriedenstellendes Fazit: „In dem dreitätigen Planspiel konnten die Teilnehmerinnen gemeinsam die Demokratie erleben, eigene Ideen zu Anträgen verfassen, und ich hoffe, dass sie die eigene Integration vor Ort und in ihrer Kommune voranbringen können.“ 

Ein Anfang sei gemacht, meint Sara Jrab: „Die Integrationsangebote des Roten Kreuzes im Kreis Borken helfen Menschen verschiedener Kulturen, in Kontakt zu kommen, um sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden. Dieses erste Ziel ist erreicht worden.“ Und eines sei sicher: „Wir bleiben im Dialog.“

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news-1257 Wed, 25 Aug 2021 11:17:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken: Generationenbüro lädt ein: Queeres Leben in Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-generationenbuero-laedt-ein-queeres-leben-in-vreden.html Vreden (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken lädt laut  am Dienstag, 31. August, von 18 bis 19.30 Uhr wieder alle Interessierten aus Vreden und den Nachbargemeinden zum Queer-Stammtisch in den Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, ein.

Zur allgemeinen Information: „Queer“ (sprich: kwier) wird als Sammelbegriff für alle Personen verwendet, die sich nicht der heteronormativen Lebensweise zugehörig fühlen. Eingeladen sind alle, die Interesse daran haben, mitzuwirken und die Akzeptanz und Wertschätzung vielfältiger Lebensentwürfe durch Begegnung zu fördern. Der Stammtisch trifft sich aktuell 14-tägig dienstags im Twickler-Treff. Angesichts der hohen Inzidenzzahlen bittet das Generationenbüro um Verständnis, dass zurzeit nur Geimpfte, Genesene oder Getestete an den Begegnungsangeboten teilnehmen dürfen.

Das Generationenbüro in Vreden wird durch die Deutsche Fernsehlotterie im Rahmen der Quartiersentwicklung gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Stadt Vreden und weiteren Kooperationspartner*innen durchgeführt.

Weitere Infos zum DRK-Generationenbüro in Vreden finden Sie hier.

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news-1256 Tue, 24 Aug 2021 11:09:00 +0200 Bequem und gemütlich: Sparkassenstiftung Vreden spendet neue Stühle für den Twickler-Treff http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/bequem-und-gemuetlich-sparkassenstiftung-vreden-spendet-neue-stuehle-fuer-den-twickler-treff.html Vreden (drk-press). In der Begegnungsstätte Twickler-Treff in Vreden lässt es sich jetzt noch gemütlicher und bequemer verweilen: Die Sparkassenstiftung Vreden hat 16 neue Stühle im Wert von 3.000 Euro gespendet. Vorstandsvorsitzender Markus Thesing bei der Übergabe: „Gerade in diesen schweren Zeiten ist es uns ein Bedürfnis, mit Spenden dieser Art zu helfen.“

Der Twickler-Treff an der Twicklerstraße 6 in Vreden wird seit zehn Jahren vom Roten Kreuz im Kreis Borken geführt, in Kooperation mit der Stadt Vreden. Seit Jahren hat er sich zum Anlaufpunkt für verschiedenste Gruppen aus der Vredener Bevölkerung entwickelt und ist Standort des Generationenbüros, das von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt wird. Nach einer corona-bedingten Zwangspause in den Wintermonaten hat sich das Leben längst wieder eingependelt – jetzt auf neuen Sitzflächen in modernem Limonengrün.

„Die Stühle sind komfortabel und geben dem Raum ein neues, schickes Aussehen. Unser Dank gilt der Sparkassenstiftung für die Spende“, erklärt Geschäftsbereichsleiterin Susanne Biallas vom Roten Kreuz im Kreis Borken während der Übergabe in Anwesenheit von Bernd Kemper, Beigeordneter der Stadt Vreden, sowie Jutta Dechering von der Abteilung Familie und Soziales. Und Edith Gewers, die mit Sarah Kattenbeck die Geschicke des Generationenbüros leitet, ergänzt: „Wichtig ist für uns auch, dass die Stühle gut desinfiziert werden können und bereits bestens angenommen werden.“  Zum Beispiel bei den Frühstückstreffs des Generationenbüros, das wieder monatlich für Seniorinnen und Senioren unter den geltenden Hygienekonzeptbedingungen stattfinden kann.

Senioren des Computertreffs erklären Smartphones

Im Twickler-Treff bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken montags bis freitags kostenlose Beratungen zu Themen wie Gesundheit und Sicherheit im Alter, Gedächtnistraining, Spiele- und Gesangsnachmittage, Gesprächsrunden sowie Informationsveranstaltungen für Angehörige von Pflegebedürftigen. Zudem besteht eine Kooperation mit der Integrationsagentur Gronau. Im Computertreff erklären Senioren mittwochs zum Beispiel Experten aus Vreden in leichter und verständlicher Sprache älteren Menschen die Einrichtung oder Funktionsweise von Smartphones und Tablets. Edith Gewers: „Der Service kommt richtig gut an. Omas und Opas wollen mit ihren Kindern und Enkeln zum Beispiel per Whatsapp kommunizieren, und immer mehr lassen sich dies gerne bei uns erklären.“

Das Generationenbüro mit seinen Sprechstunden im Twickler-Treff wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Das Projekt versteht sich als eine Schnittstelle der Seniorenarbeit in Vreden und wird in enger Kooperation mit der Stadt Vreden und weiteren Kooperationspartner*innen angeboten. Ansprechpartnerin ist Edith Gewers. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029-755 erreichbar.

Weitere Informationen zum DRK-Generationenbüro sind hier zu finden.

 

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news-1254 Mon, 16 Aug 2021 13:08:42 +0200 Innerhalb kürzester Zeit realisiert: DRK-Kita „Storchennest“ öffnet in Isselburg ihre Türen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/innerhalb-kuerzester-zeit-realisiert-drk-kita-storchennest-oeffnet-in-isselburg-ihre-tueren.html Isselburg (drk-press). Das Rote Kreuz unterhält bereits 30 Kindertageseinrichtungen (DRK-Kitas) im gesamten Kreis Borken. Die Träger der Einrichtungen sind die DRK-Ortsvereine oder gemeinnützige Gesellschaften. Die 31. Kita hat an diesem Montag (16. August)  im ehemaligen Schulzentrum am Stromberg eröffnet: die DRK-Kita „Storchennest“. 

„Uns wurde die Möglichkeit geboten, und wir haben zugegriffen“, sagt die Nadine Kauß, Leiterin Kindertageseinrichtungen beim Roten Kreuz im Kreis Borken. „Vor allem ist hervorzuheben, dass alle Beteiligten inklusive der beteiligten Behörden wie auch Stadt Isselburg und Jugendamt des Kreises Borken hervorragend mitgearbeitet haben. So ist es unserem Team gelungen, innerhalb weniger Monate die DRK-Kita ,Storchennest‘ zu planen und am 16. August zu eröffnen.“ Unter der Leitung von Christina Wilting betreuen Famke Greb, Maria Nordmann sowie Birgit Polhuis die Mädchen und Jungen. 22 sind es zunächst in der „Froschgruppe“ und der „Libellengruppe“. Platz genug haben die Kinder in der ehemaligen Realschule. Die Rasen- und Spielflächen vor dem Gebäude werden gerade umzäunt. Christina Wilting: „Wir verfügen über ein sehr großzügiges Raumangebot und einen sehr großen Außenspielbereich. Da macht es so richtig Spaß in unserem neuen ,Storchennest‘.“

Die Öffnungszeiten sind von 7.30 bis 16.30 Uhr. Es können derzeit noch weitere freie Plätze vergeben werden. Es werden 35 Kinder in zwei Gruppen angestrebt. „Der Bedarf ist da“, erklärt Verbundleiterin Heidi Geerlings. Einmal wöchentlich wird in der großen Sporthalle geturnt, die zum Schulzentrum gehört. Die naturnahe Umgebung lädt zu Ausflügen und Erkundungen ein. Das Mittagessen wird täglich frisch vom „Café Henry“, dem Inklusionsbetrieb des Roten Kreuzes in Borken, angeliefert. Die Planungen von der inhaltlich-fachlichen Ausrichtung und die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind gemeinsam mit Verbundleiterin Heidi Geerlings und dem Team der DRK-Kita „Storchennest“ gestaltet worden.
Kontakt und Anmeldung
DRK-Kita „Storchennest“
Stromberg 2, 46414 Isselburg
Telefon 01761 8029736
Leitung: Christina Wilting

 

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news-1255 Thu, 05 Aug 2021 13:22:00 +0200 150 Rotkreuz-Einsatzkräfte aus dem Kreis in der Hochwasserregion – Unterstützung in Ahrweiler http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/150-rotkreuz-einsatzkraefte-aus-dem-kreis-in-der-hochwasserregion-unterstuetzung-in-ahrweiler.html Kreis Borken (drk-press). 150 Kräfte des Roten Kreuzes im Kreis Borken waren bei der Hochwasser-Katastrophe in Eschweiler und Euskirchen im Einsatz. Die Alarmbereitschaft dauert an, erklärten die stellvertretenden Kreisrotkreuzleiter, Verena Uhlenbrock und Leonard Pliete.

So sind aktuell erneut Helfer des Roten Kreuzes im Kreis Borken nach Bonn beordert worden. Von dort aus geht es mit anderen Einheiten weiter nach Ahrweiler, um die Verpflegungsausgabe zu unterstützen. Die fünf Rotkreuz-Helfer kommen aus dem DRK-Stadtverband Bocholt sowie aus dem DRK-Ortsverein Borken. Es bleibt dabei, dass es zu weiteren Einsatzaufträgen kommen kann. Die Rotkreuz-Helfer waren zuvor aufgeteilt in drei Einsatzeinheiten. Sie machten am Betreuungsplatz rollierend, also abwechselnd vor Ort jeweils 24 bis 36 Stunden Dienst. Schon zu Beginn der katastrophalen Überschwemmungslage hatte Jürgen Rave, Leiter Rettungsdienst beim Roten Kreuz, einen Patiententransportzug mit neun Fahrzeugen nach Eschweiler angeführt. Das dortige Krankenhaus hatte komplett unter Wasser gestanden. Unter anderem mussten 200 Liegendpatienten gerettet und in andere Hospitäler gebracht werden.

„Die Einsätze waren anstrengend, keine Frage. Aber die in Not geratenen Menschen haben sich enorm über jede Hilfe gefreut, das war immens und ist fast unbeschreiblich“, sagt Verena Uhlenbrock. Dietmar John-Peters, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Isselburg, war ebenfalls im Einsatz. Der Anholter ergänzt: „Im Sommer 2016 hatten wir hier in der Region die beiden sogenannten Jahrhundert-Hochwasser innerhalb von drei Wochen, und 2013 waren wir bei der großen Flut in Magdeburg. Aber das war ganz etwas anderes als das, was wir jetzt im Einsatzgebiet gesehen haben. Das sind gewaltige Schäden, die das Wasser verursacht hat. Bei Menschen und Material. Wir haben viele Gespräche mit den Leuten geführt, die sehr emotional und anstrengend waren. Aber wir haben auch gelacht. Das gehört in all‘ der Zeit auch dazu.“

DRK-Verpflegungszentrum liefert täglich 10.000 warme Mahlzeiten

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird noch über viele Monate in den Gebieten im Einsatz sein, heißt es weiter in einer Pressemitteilung. So hat die Wohlfahrts- und Hilfsgemeinschaft in der Gemeinde Grafschaft im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ein großes Verpflegungszentrum in Betrieb genommen, das täglich 10.000 warme Mahlzeiten sowie 10.000 Lunchpakete für Betroffene der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli liefern kann. „Wir gehen davon aus, dass das Deutsche Rote Kreuz noch Wochen und Monate in den vom Unwetter betroffenen Gebieten tätig sein wird, um die zerstörte Infrastruktur weitgehend wiederherzustellen. Dazu gehört nicht nur die Verpflegung der Bevölkerung, sondern auch die medizinische und gesundheitliche Betreuung sowie die vollständige Wiederherstellung der Kommunikation, der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Noch 1.400 Helfende im Einsatz

Insgesamt sind immer noch mehr als 1.400 Helferinnen und Helfer des DRK aus dem ganzen Bundesgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz – die meisten davon ehrenamtlich. „Wir bleiben vor Ort, solange die Menschen unsere Hilfe brauchen“, betont die DRK-Präsidentin.

Weil viele Arztpraxen und Krankenhäuser vom Hochwasser beschädigt oder zerstört wurden, hat das DRK in Nordrhein-Westfalen eine und in Rheinland-Pfalz drei mobile Arztpraxen zur Verfügung gestellt. Durch das DRK werden allein im Ahrtal täglich bis zu 140.000 Liter Trinkwasser in den betroffenen Orten ausgegeben. Außerdem werden zahlreiche Stromaggregate und Bautrockner zur Verfügung gestellt und Hygieneartikel verteilt. Geplant ist außerdem die Inbetriebnahme einer Kläranlage.

Das Rote Kreuz im Kreis Borken bittet um Spenden für die betroffenen Menschen

Bankverbindung
DE28 4015 4530 0051 0219 39
WELADE3WXXX
Sparkasse WML
Stichwort: KATASTROPHENHILFE

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news-1253 Mon, 26 Jul 2021 09:22:00 +0200 DRK-Generationenbüro lädt zu einem Treffen am Dienstag, 3. August, ein http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-generationenbuero-laedt-zu-einem-treffen-am-dienstag-3-august-ein.html Vielfalt der Menschen sichtbar machen: Queeres Leben in Vreden Vreden (drk-press). „Vreden ist tolerant, aber queeres Leben nicht wirklich sichtbar.“ So äußerten sich verschiedene Teilnehmende, die in der Folge der Rubicon-Lesung im Mai schon dreimal zusammenkamen, um sich miteinander auszutauschen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass – nicht nur nach den langen Corona-Monaten – der Wunsch nach Austausch und Begegnung groß ist. „Man kann hier nichts mehr machen“, äußerte sich ein Teilnehmer. Es wurde von verschiedenen Seiten der Wunsch geäußert, einen Queer-Stammtisch zu gründen.

„Queer“ (sprich: kwier) wird als Sammelbegriff für alle Personen verwendet, die nicht der heterosexuellen Geschlechternorm entsprechen. Im regelmäßigen lockeren Austausch sollen nun gemeinsame Aktivitäten entwickelt werden, die es ermöglichen, die Vielfalt der Menschen, die in Vreden und Umgebung leben, sichtbar zu machen. „Wir möchten verschiedene Menschen, gerne auch aus Nachbargemeinden, zusammenbringen und Begegnungen ermöglichen“, so Edith Gewers vom Generationenbüro, das gemeinsam mit anderen Akteuren zum Treffen eingeladen hat. Eingeladen sind alle, die Interesse daran haben, mitzuwirken und die Akzeptanz und Wertschätzung vielfältiger Lebensentwürfe durch Begegnung zu fördern. Für gemeinsame Aktivitäten wurden bereits viele Ideen gesammelt. Der Stammtisch trifft sich aktuell 14-tägig dienstags im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 3. August, 17.30 bis 19 Uhr, statt.

Das Generationenbüro in Vreden wird durch die Deutsche Fernsehlotterie im Rahmen der Quartiersentwicklung gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Stadt Vreden und weiteren Kooperationspartner*innen durchgeführt.

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news-1252 Thu, 22 Jul 2021 09:16:00 +0200 Wohnberatung in Borken ab Montag für Jung und Alt http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/wohnberatung-in-borken-ab-montag-fuer-jung-und-alt.html Borken (drk-press). Die Wohnberatung öffnet ab dem kommenden Montag, 26. Juli, 14.30 bis 17 Uhr, im Borkener Rathaus wieder ihre Türen – unter Einhaltung der allgemein geltenden Hygieneregeln. Birgit Lorenzen vom Roten Kreuz im Kreis Borken berät alle vier Wochen in Borken – kostenfrei. Die Wohnberatung wird vom Kreis Borken unterstützt. „Ich freue mich, wieder den persönlichen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen zu können“, sagt Wohnberaterin Birgit Lorenzen. Anmeldung: Telefon 02861/8029-280 oder mobil unter Telefon  1761/8029-704. Die Beratungen in Borken findet jeden vierten Montag im Monat im Rathaus, Im Piepershagen 17, statt. 

Ob neu gebaut wird, modernisiert oder lediglich mit kleinen Maßnahmen der Wohnraum komfortabel und barrierefrei gestaltet werden soll: Das sei immer eine lohnende Investition in die Zukunft. Hierzu werden Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten der eventuell notwendigen Umbaumaßnahmen gegeben.

Wohnberaterin Lorenzen: „Ziel unserer Arbeit ist die Erhaltung der Selbstständigkeit eines jeden Menschen, um das Wohnen in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu erhalten. Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern, ob Jung, Alt, mit oder ohne Handicap, eine möglichst selbstständige Lebensführung in der eigenen Wohnung und im gewohnten Umfeld ermöglichen. Daher handeln wir nach dem Motto: So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig."

Die Wohnberatung ist neutral, unabhängig und kostenfrei auch in Form von Hausbesuchen möglich. Die Wohnberatung wird durch den Kreis Borken gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist das selbstständige Wohnen für ältere Menschen oder Menschen mit Handicap im Wohnumfeld zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen. Weitere Informationen zur Wohnberatung finden Sie hier.

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news-1249 Tue, 20 Jul 2021 09:03:00 +0200 „Aus eigener Kraft“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/aus-eigener-kraft.html DRK-Mitarbeiterinnen schließen zweijährige Marte-Meo-Ausbildung ab Kreis Borken (drk-press). Vier Mitarbeiterinnen des Roten Kreuzes im Kreis Borken haben ihre Ausbildung zum Marte-Meo-Therapist nach fast zweijähriger Ausbildung abschließen können. 

Marte Meo wurde von der Holländerin Maria Aarts entwickelt. Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet sinngemäß, etwas „aus eigener Kraft“ erreichen. Etwas „aus eigener Kraft zu erreichen“ ist die Grundidee und zugleich Programm dieser einfachen, konkreten und praktischen Form der Unterstützung von Eltern in Fragen der Erziehung, Entwicklungsbegleitung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. 
Der Anspruch von Marte Meo ist, Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen von Kindern zu unterstützen, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kindern zu (re-)aktivieren und auszubauen. Durch das Zeigen (im Video von Alltagssituationen) förderlicher Interaktionen mit dem Kind sollen die Erwachsenen unterstützt und ermutigt werden, ihre eigenen, bereits vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, um die Entwicklung des Kindes anzuregen und zu begleiten.

Beim Roten Kreuz wird diese Methode bereits seit vielen Jahren in der Autismusambulanz erfolgreich genutzt. Die vier erfolgreichen Absolventinnen setzen ihr neues Wissen ab sofort in der Arbeit in der Autismusambulanz (Thea Rose und Dorothee Harmeling), der erzieherischen Hilfen (Lydia Lindemann) und im ambulant betreuten Wohnen (Franziska Jöhren und Dorothee Harmeling) ein. Fünfte Teilnehmerin war Mareike Nienhaus. Ausgebildet wurden alle von Silke Korte, Leiterin der Autismusambulanz und Marte-Meo-Supervisorin.

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news-1250 Mon, 19 Jul 2021 09:08:00 +0200 DRK-Bildung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-bildung.html Start in das neue Kursprogramm Borken (drk-press). Die ersten Bewegungskurse sind erfolgreich gestartet. 

Nachdem Bildungsangebote bisher ausschließlich digital angeboten werden konnten, öffnet der Bereich DRK-Bildung seine Türen für ein vielseitiges Kursangebot in Präsenz. Seminare werden in den Foren Gesundheit, Familie, Sprache, Kita und Schule angeboten. Auch berufliche Qualifizierungen für Menschen in sozialen und Gesundheitsberufen sind wieder möglich. „Wir freuen uns sehr darüber, Bildungsinteressierte mit spannenden Kursen begeistern zu können“, bekräftigt Patricia Stenert, Fachleitung DRK-Bildung. Weitere Informationen zum Kursangebot sind hier zu finden.

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news-1248 Mon, 28 Jun 2021 11:02:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken ermöglicht Tagespflege in Bocholt: „Gemeinsam den Tag verbringen“  http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-ermoeglicht-tagespflege-in-bocholt-gemeinsam-den-tag-verbringen.html Bocholt (drk-press). „Gemeinsam den Tag verbringen“: Das ist das Motto für ein neues Angebot zur Tagespflege. Das Rote Kreuz im Kreis Borken möchte in Bocholt pflegenden Angehörigen Entlastung bieten. Die Eröffnung am Mühlenweg 20 a im Fildekengebiet ist für den kommenden Monat Juli geplant. Anmeldungen könnten ab sofort getätigt werden.

„Unsere DRK-Tagespflegeeinrichtung am Fildeken in Bocholt ist eine gute Gelegenheit für ältere Menschen, Zeit in Geselligkeit zu verbringen“, sagt Karin Wienand vom Pflegeberatungsbüro Bocholt. Das nimmt auch ab sofort Anmeldungen telefonisch oder per E-Mail entgegen. Wienand: „Die Tagespflege am Fildeken ist eine Alltagsgestaltung, die durch abwechslungsreiche Angebote die Sinne fördert. Die großzügigen und barrierefreien Räume bieten Platz für 15 Tagesgäste und laden durch ihre ansprechende Gestaltung und Ausstattung dazu ein, sich wohl und umsorgt zu fühlen.“ Die Tagespflege befindet sich in einem Gebäude am Mühlenweg; Nachbar ist der Autohändler Seat-Leiting.

Vorteile der DRK-Tagespflege
Die DRK-Tagespflege bietet mit erfahrenen Betreuungskräften:

  • so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu bleiben,
  • eine Abwechslung im Alltag,
  • Fitness für Körper und Geist,
  • soziale Kontakte,
  • den Erhalt praktischer Fähigkeiten,
  • eine fachgerechte Versorgung,
  • eine professionelle Betreuung,
  • feste Tagesstrukturen,
  • eine Gemeinschaft zu erleben.

Betreuungszeiten
Die DRK-Tagespflege kann zum Beispiel nur an einem Tag in der Woche besucht werden oder auch an sechs Tagen pro Woche. Die Betreuung findet montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr statt. Das Eintreffen und die Abholung der Gäste kann flexibel gestaltet werden. Es gibt die Möglichkeit, einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen.

Anmeldungen für die Tagespflege sind ab sofort bei Karin Wienand, Tel. 02871 310 88 88, möglich. Weitere Informationen zur Tagespflege finden Sie hier.

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news-1247 Thu, 24 Jun 2021 14:24:37 +0200 Cornelius Rack verstärkt ab 1. Oktober den Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/cornelius-rack-verstaerkt-ab-1-oktober-den-vorstand-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken.html Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken erweitert seinen Vorstand: Diplom-Volkswirt Cornelius Rack (40) aus Münster wird zum 1. Oktober ins Rotkreuz-Zentrum nach Borken wechseln und mit Beatrix Grohn die Geschäfte der Wohlfahrts- und Hilfsorganisation leiten. Grohn übernimmt dann den Vorsitz. „Ich bin stolz, ab Oktober Teil dieses Teams sein zu dürfen“, sagte Rack, der zuvor beratend für Wirtschaftsprüfungen und Unternehmensberatungen tätig war und derzeit noch beim gemeinnützigen Studierendenwerk in Münster arbeitet. Erfahrungen sammelte Rack im Dienstleistungssektor auf zahlreichen Gebieten.

Grohn und Rack teilen sich ab dem Herbst die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes. Rack: „Der besondere Reiz ist, für ein Unternehmen mit mehr als 1200 motivierten Mitarbeitenden und mehr als 1500 freiwillig Engagierten verantwortungsvoll tätig sein zu dürfen. Das erfüllt mich schon heute mit Stolz, denn es ist bemerkenswert, welch großes Leistungsspektrum das Rote Kreuz im gesamten Kreis Borken zu bieten hat“, unterstrich Cornelius Rack. Gebürtig kommt Cornelius Rack aus Hagen, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner Freizeit geht gerne mit ihnen ins Schwimmbad, wenn er nicht neue Joggingstrecken erkundet.

Der Präsident des DRK-Kreisverbandes Borken e. V., Aloys Eiting, überreichte dem neuen Vorstand zusammen mit Beatrix Grohn zur Begrüßung einen kleinen Präsentkorb. Eiting: „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Ich glaube, dass sich Cornelius Rack schnell bei uns wohl fühlen und ihm die Arbeit im Rotkreuz-Zentrum vom ersten Tag an Freude machen wird.“

In der jetzt abgeschwächten Corona-Pandemie bewährte sich das Rote Kreuz mit mehr als 20 Teststationen als zuverlässige Hilfsorganisation, bekräftigte Vorständin Beatrix Grohn. „Unsere Aufgaben bleiben vielfältiger Natur. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die neue Zusammenarbeit und Unterstützung in der Vorstandstätigkeit bei einer Fülle von Aufgaben, die wir als Rotes Kreuz angehen möchten.

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news-1246 Mon, 21 Jun 2021 18:26:41 +0200 Mitglieder-Werbeaktion in Borken: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mitglieder-werbeaktion-in-borken.html Unterstützung für soziale Aufgaben auch in Pandemiezeiten äußerst wichtig  Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken mit seinen DRK-Ortsvereinen ist auf Fördermitglieder angewiesen – mehr denn je auch in einer abflauenden Coronazeit, in der wichtige Einnahmen zum Beispiel durch Sanitätsdienste bei Veranstaltungen komplett ausgefallen sind. Auch aus diesem Grund startet das Rote Kreuz in Borken eine Kampagne zur Mitgliederwerbung. Sie beginnt in dieser Woche ab dem 21. Juni in Borken und seinen Ortsteilen.

Der DRK-Ortsverein Borken hat eine lange Tradition. Viele Menschen engagieren sich für das Deutsche Rote Kreuz, das in Borken zweifach vertreten ist: an der Heinrich-Hertz-Straße 7 mit seinem Ortsverein und an der Röntgenstraße 6 mit dem Kreisverband und seinen Tochtergesellschaften. Der DRK-Ortsverein Borken hat eine Fülle von Aufgabenbereichen. So bietet er an der Heinrich-Hertz-Straße 7 unter anderem wöchentliche Rotkreuzkurse in Erster Hilfe an, darüber hinaus Sanitätswach- und Betreuungsdienste; er unterhält drei Kitas mit der „Spielwiese“ an der Jauerstraße 6, dem „Regenbogen“ an der Graf-Friedrich-Straße 1 sowie der „Kinderwelt“ an der Oblatenstraße 1 in Burlo. Fast wöchentlich ruft er mit seinem Team von Ehrenamtlichen in Borken und den Ortsteilen zu Blutspenden auf, und nach corona-bedingter Pause soll das Jugendrotkreuz wieder aktiviert werden. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins ist der frühere Borkener Bürgermeister Rolf Lührmann, sein Stellvertreter und Blutspendebeauftragter Heinz Sievers; die Rotkreuzleitung haben Johannes Raap und Sarah Wolber inne; Markus Hummels leitet als Geschäftsführer die tägliche Organisation. All diese Maßnahmen müssen finanziert werden. Auch dazu dienen Beiträge der Fördermitglieder. „Das DRK hilft vor allem immer dann, wenn Menschen sich aus eigenen Kräften nicht helfen können. Dazu braucht es ein starkes Rotes Kreuz – und die Unterstützung von Fördermitgliedern“, sagt Geschäftsführer Markus Hummels.

DRK-Vorständin Beatrix Grohn unterstreicht in einer Mitteilung die Wichtigkeit der Mitgliederwerbung: „Das Rote Kreuz ist keine staatliche Einrichtung und deshalb dringend auf Fördermitglieder angewiesen. Durch diese Unterstützung können wir vor Ort wichtige Hilfe leisten, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausbilden und ausstatten. Wir bieten vielfältige Angebote für Kinder – auch in den Bereichen Jugend und Inklusion, Migration und Pflege.“

Ehrenamtliche im ständigen Einsatz gegen Covid-19
Gerade in dieser schwierigen Pandemiezeit ist das Rote Kreuz zum Wohle des Menschen im Westmünsterland aktiv und leistet wertvolle Dienste im Kampf gegen das Covid-19-Virus. So stärken ehrenamtliche Rotkreuzhelfer zum Beispiel Einsätze in Behandlungszentren, sind bei Großtestungen aktiv, bei Testungen in Pflegeeinrichtungen, bei Corona-Schnelltest und sind mit rund 130 Ehrenamtlichen Teil des Teams im Impfzentrum des Kreises Borken in Velen. Die Teststellen in Borken werden von ausgebildeten Fachkräften des DRK-Ortsvereins mitbetreut.

Corona-Schutzbestimmungen werden streng befolgt
Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat das Unternehmen Kober GmbH mit der Werbeaktion beauftragt. Es ist seit vielen Jahren aktiv und hat Erfahrung mit Haustürwerbung auch in der Pandemie. Die Mitarbeitenden gehen in Stadtlohn und den Ortsteilen von Haustür zu Haustür. Dabei beachten sie bei ihrer Aufgabe in Stadtlohn und den Ortsteilen streng sämtliche Corona-Schutzbestimmungen, bekräftigt das Rote Kreuz: Sie betreten selbstverständlich nicht die Wohnräumlichkeiten, sondern bleiben davor stehen; die Geräte (Tablets) zur digitalen Unterschrift werden jeweils desinfiziert; es besteht FFP2-Masken-Pflicht; die Werber unterziehen sich regelmäßig Corona-Schnelltests und können sich ausweisen, negativ getestet worden zu sein. Die Zeit der Mitgliederakquise liegt werktäglich zwischen 9 und 21 Uhr. Polizei und die jeweiligen Ordnungsämter werden jeweils vom Roten Kreuz über die Rechtmäßigkeit der Aktion informiert. Die Werber sind in Rotkreuz-Kleidung unterwegs und können sich als Rotkreuz-Mitarbeiter ausweisen; sie dürfen kein Bargeld annehmen.

Warum Mitglied werden?
Regelmäßige Zuwendungen bieten eine verlässliche Grundlage, um Projekte in den DRK-Ortsvereinen langfristig zu planen und zu realisieren. Vor allem die Förderbeiträge sind es, die die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer im Jugendrotkreuz sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit nachhaltig sichern.

Vorteile der Mitgliedschaft
Im persönlichen Gespräch gibt das Team Auskunft über das umfangreiche Leistungsprogramm und bittet um Unterstützung in Form einer Fördermitgliedschaft. Die Vorteile sind vielfältig, berichtet das Rote Kreuz: Neben der Gewissheit, etwas Gutes direkt hier vor Ort für die Stadt und die Region zu tun, lässt sich der Mitgliedsbeitrag auch als Spende von der Steuer absetzen. Auch haben Fördermitglieder des Roten Kreuzes im Kreis Borken die Möglichkeit, den DRK-Flugdienst (ab einem Jahresbeitrag von 36 Euro für zuzüglich zwei Euro pro Jahr) in Anspruch zu nehmen oder auf Wunsch einen Schlüsselschutz erhalten. Das ist ein kleiner Schlüsselanhänger mit einer Registriernummer, die den Eigentümer ermitteln kann.

Weitere Informationen zur Mitgliederwerbung sind hier zu finden.

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news-1245 Tue, 15 Jun 2021 12:28:32 +0200 „Wir leben Bewegung“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/wir-leben-bewegung.html DRK-Kita Heiden ist jetzt „Anerkannter Bewegungskindergarten“ Heiden (drk-press). „Bildung braucht Bewegung“ heißt es ab sofort in der DRK-Bewegungs-Kita Heiden. Die Kita erhielt vom Landessportbund (LSB) als „Anerkannter Bewegungskindergarten“ das Gütesiegel, verbunden mit einer Urkunde und einem schönen Hausschild. „Wir leben wirklich Bewegung“, sagt Bereichsleitung für Kindertageseinrichtungen Nadine Kauß. Die Auszeichnung nach schwierigen Monaten der Corona-Pandemie bei anspruchsvollen Fortbildungsterminen zu erhalten, sei besonders „wertvoll“, ergänzt Kita-Leiter Udo Kreyerhoff.

60 Übungseinheiten zur Bewegungsförderung werden vom Kreissportbund verlangt, der für den LSB in der Region die Ausbildung übernimmt. Kreyerhoff: „Das Thema Bewegung liegt uns nicht nur am Herzen, sondern war bei der Grundkonzeption der DRK-Kita bereits unser Plan“, erklärt er. Und kann auf einen großen Vorteil gegenüber anderen Einrichtungen verweisen: Die DRK-Kita hat vor knapp zwei Jahren ihren neuen Standort in der alten Ludgerusschule gefunden – und zur Verfügung steht eine große Sporthalle. „Die können wir jeden Morgen nutzen – ausgezeichnete Bedingungen für unsere sportlichen Mädchen und Jungen“. 77 Kinder gehen in die DRK-Kita. „Heiden ist eine bewegte Gemeinde“, ergänzt Verbundleiterin Karin Schmitz. „Da war es von Anfang an unser Plan, auch Bewegungskita zu werden.“

DRK-Kita-Kooperationspartner ist die Turngemeinde Heiden, der 700 Mitglieder angehören. Eine Zusammenarbeit gibt es bereits mit der Paulus-Kita Heiden. Vorstandsmitglied Tina Bischop, selbst auch Übungsleiterin im Verein: „Das ist ein gutes Angebot für Kinder. Und wir versuchen natürlich früh, die Kleinen durch Bewegung auch für den Vereinssport zu gewinnen.“

Bewegung ist Voraussetzung für die Entwicklung eines Kindes

Für die 49.000 Mitglieder starke Sportjugend im Kreissportbund Borken (KSB) bekräftigen Susanne Jansman und Isabelle Stenert, wie wichtig es gerade auch für Kinder sei, fit zu sein. Jansman: „Bewegung ist Voraussetzung für die persönliche, gesunde körperliche und motorische Entwicklung eines Kindes. Nur durch Bewegung werden Muskeln gestärkt und das Herzkreislaufsystem angeregt. Bewegung ist wichtig für die sozial emotionale Entwicklung. Im Bewegungsspiel knüpfen Kinder Kontakte, kooperieren, finden Kompromisse, erleben Erfolg und Misserfolg. Nicht zu verachten ist die geistige Entwicklung.“

Der Kindergarten sei eine Bildungseinrichtung. Bildung von Kindern könne nur über die eigene Wahrnehmung und über das eigene Erleben und Ausprobieren stattfinden, sagt Sportjugend-Vertreterin Stenert. Mittlerweile unterstütze die Sportjugend NRW Bewegungsförderung in mehr als 900 Kitas in NRW, davon in 23 im Kreis Borken. Außer der DRK-Kita „Wirbelwind“ in Gronau-Epe hat auch Die DRK-Kita und Familienzentrum „DRK-Haus für Kinder“ in Isselburg-Anholt die Zertifizierung erhalten.

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news-674 Tue, 15 Jun 2021 10:47:55 +0200 Klaus-Dieter Jahn leitet das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/klaus-dieter-jahn-leitet-das-bildungsinstitut-fuer-gesundheitsberufe.html Bocholt (drk-press). Klaus-Dieter Jahn (62) ist neuer Leiter des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken mit Standort im Bocholter Europahaus. Er löst Vorgängerin Bernett Pingel ab. Zurzeit absolvieren 75 Frauen und Männer die dreijährige Ausbildung zur examinierten Pflegefachfrau und -mann, heißt es im DRK-Pressedienst.

Seit Anfang 2020 hat der Gesetzgeber die Ausbildungsrichtlinien verändert, weg von einer zuvor eher spezifischen zu einer generalistischen. Sie befähigt die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Damit stehen ihnen mehr Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Der zweite Generalistik-Kurs beginnt im Europahaus am 1. Oktober. 25 Bewerbungen sind bereits eingegangen; drei Plätze sind zurzeit noch offen. Nach Ende der Pandemie soll auch wieder eine Fortbildung zur Pflegeassistenz angeboten werden, teilt das Rote Kreuz mit. 

Die Generalistik war einer der Schwerpunkte von Klaus-Dieter Jahn zuvor bei den Vitos-Kliniken Marburg/Gießen. Jahn: „Die Änderung der Ausbildungsinhalte war überfällig. So haben die Schüler am Ende wesentlich mehr Möglichkeiten, können in der Altenpflege tätig sein, aber auch im Krankenhaus, in der Ambulanz, Psychiatrie oder Pädiatrie.“  Jahn: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind stolz darauf, die Pflegeausbildung beim Roten Kreuz machen zu können.“ „Die generalistische Ausbildung bietet ein breites Spektrum“, sagte Jahn zum Amtsantritt in Bocholt und sei zugleich eine große Möglichkeit, „das Image der Pflegekraft aufzupolieren, da Selbstbewusstsein zu stärken“. Die neuen Lehrinhalte seien „ein Schritt hin zur Akademisierung der Pflege“. Jahn: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind stolz darauf, die Pflegeausbildung beim Roten Kreuz machen zu können.“ Ein neues Pflegegesetz, das die Bundesregierung derzeit vorbereite, sei ein weiterer Baustein zu größerer öffentlichen Anerkennung in einem „attraktiven Berufsfeld“. Wichtig ist Klaus-Dieter Jahn Teambildung, die zukünftigen Pflegefachkräfte in Entscheidungen mit einzubinden und Kontakte des Bildungsinstituts zu Kooperationspartnern, bei denen wechselseitig die praktische Ausbildung erfolgt, auszubauen. Jahn ist verheiratet, nennt als Hobbys Lesen, Jazzmusik, Kinobesuche und Radfahren. Er freue sich, neue Radstrecken von Bocholt aus im Münsterland und den angrenzenden Niederlanden zu erkunden. 
 
Hintergrund zum Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken im Europahaus, Adenauerallee 59 in Bocholt
Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken ging am 1. Oktober 2015 im Europahaus in Bocholt an den Start. Gemeinsam mit Kooperationspartnern der stationären Langzeitpflege, der stationären Akutpflege sowie der ambulanten Pflege ist es das Ziel, die generalistische Pflegeausbildung zu ermöglichen. Dazu heißt es wörtlich: „Wir legen der Ausbildung eine ganzheitliche Sicht des Menschen zugrunde. Darauf aufbauend möchten wir unseren Auszubildenden ermöglichen eine hohe Fach-, Persönlichkeits- und Sozialkompetenz entwickeln zu erlangen. Wir orientieren uns hierbei an den Leitgedanken des Roten Kreuzes.

Bei der Aus- und Fortbildung ist es uns wichtig, hoch qualifiziert und auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik unsere Kenntnisse und Fähigkeiten an weiterzugeben. Das Bildungsinstitut bietet Ihnen hochwertige Kurse, damit Sie neue und spannende Perspektiven kennenlernen können. Durch moderne Lernmethoden, Medienausstattung und qualifizierte Dozenten bieten wir Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Aus- und Fortbildung in der Pflege zu gestalten. 

Warum eine Ausbildung beim Roten Kreuz?
Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist ein kompetenter, gut vernetzter Partner im Bereich Pflege. Ob Ambulante Pflege, Betreutes Wohnen oder Ausbildung in der Pflege − bei uns sind Sie an der richtigen Adresse.“
Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Es ist vom TÜV Rheinland zertifiziert.

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news-668 Mon, 14 Jun 2021 09:34:00 +0200 Mitglieder-Werbeaktion in Stadtlohn und Ortsteilen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mitglieder-werbeaktion-in-stadtlohn-und-ortsteilen.html Unterstützung für soziale Aufgaben auch in Pandemiezeiten äußerst wichtig Das Rote Kreuz im Kreis Borken mit seinen DRK-Ortsvereinen ist auf Fördermitglieder angewiesen – mehr denn je in Coronazeiten, in denen wichtige Einnahmen zum Beispiel durch Sanitätsdienste bei Veranstaltungen komplett ausgefallen sind. Auch aus diesem Grund startet das Rote Kreuz im Kreis Borken eine Kampagne zur Mitgliederwerbung. Sie beginnt in dieser Woche ab dem 14. Juni in Stadtlohn und seinen Ortsteilen.

Der DRK-Ortsverein Stadtlohn hat eine lange Tradition. Schon seit 1929 engagieren sich Menschen in und um Stadtlohn für das Deutsche Rote Kreuz. Derzeit zählt der Ortsverein knapp 700 Mitglieder, davon sind knapp 100 aktive Helfer.
Der DRK-Ortsverein Stadtlohn engagiert sich vor allem im sozialen Bereich. Weitere Aufgabenschwerpunkte:

  • Sanitätsdienst, 
  • Jugendrotkreuz,
  • Corona-Abstrichstelle/Testzentrum im Auftrag des Kreises Borken,
  • Corona-Schnelltestung, 
  • medizinischer 24-Stunden-Transportdienst für Ärzte und Krankenhäuser, 
  • Rettungsdienst in Bereitschaft, 
  • Erste-Hilfe-Kurse,
  • humanitäre Hilfe,
  • Katastrophenschutz.

All diese Maßnahmen müssen finanziert werden. Auch dazu dienen Beiträge der Fördermitglieder. „Das DRK hilft vor allem immer dann, wenn Menschen sich aus eigenen Kräften nicht helfen können. Dazu braucht es ein starkes Rotes Kreuz – und die Unterstützung von Fördermitgliedern“, sagt Stadtlohns Geschäftsführer Jürgen Rave. DRK-Vorständin Beatrix Grohn unterstreicht in einer Mitteilung die Wichtigkeit der Mitgliederwerbung: „Das Rote Kreuz ist keine staatliche Einrichtung und deshalb dringend auf Fördermitglieder angewiesen. Durch diese Unterstützung können wir vor Ort wichtige Hilfe leisten, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausbilden und ausstatten. Wir bieten vielfältige Angebote für Kinder, in den Bereichen Jugend und Inklusion, Migration und Pflege.“

Ehrenamtliche im ständigen Einsatz gegen Covid-19
Gerade in dieser schwierigen Pandemiezeit ist das Rote Kreuz zum Wohle des Menschen im Westmünsterland aktiv und leistet wertvolle Dienste im Kampf gegen das Covid-19-Virus. So stärken ehrenamtliche Rotkreuzhelfer zum Beispiel Einsätze in Behandlungszentren, sind bei Großtestungen aktiv, bei Testungen in Pflegeeinrichtungen, bei Corona-Schnelltest und sind mit rund 130 Ehrenamtlichen Teil des Teams im Impfzentrum des Kreises Borken in Velen. Seit rund einem Jahr ist in der Geschäftsstelle in Stadtlohn ein Abstrichzentrum des Kreisgesndheit4samtes eingerichtet.

Corona-Schutzbestimmungen werden streng befolgt
Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat das Unternehmen Kober GmbH mit der Werbeaktion beauftragt. Es ist seit vielen Jahren aktiv und hat Erfahrung mit Haustürwerbung auch in der Pandemie. Die Mitarbeitenden gehen in Stadtlohn und den Ortsteilen von Haustür zu Haustür. Dabei beachten sie bei ihrer Aufgabe in Stadtlohn und den Ortsteilen streng sämtliche Corona-Schutzbestimmungen, bekräftigt das Rote Kreuz: Sie betreten selbstverständlich nicht die Wohnräumlichkeiten, sondern bleiben davor stehen; die Geräte (Tablets) zur digitalen Unterschrift werden jeweils desinfiziert; es besteht FFP2-Masken-Pflicht; die Werber unterziehen sich regelmäßig Corona-Schnelltests und können sich ausweisen, negativ getestet worden zu sein.

Die Zeit der Mitgliederakquise liegt werktäglich zwischen 9 und 21 Uhr. Polizei und die jeweiligen Ordnungsämter werden jeweils vom Roten Kreuz über die Rechtmäßigkeit der Aktion informiert. Die Werber sind in Rotkreuz-Kleidung unterwegs und können sich als Rotkreuz-Mitarbeiter ausweisen; sie dürfen kein Bargeld annehmen.

Warum Mitglied werden? 
Regelmäßige Zuwendungen bieten eine verlässliche Grundlage, um Projekte in den DRK-Ortsvereinen langfristig zu planen und zu realisieren. Vor allem die Förderbeiträge sind es, die die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer im Jugendrotkreuz sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit nachhaltig sichern.

Vorteile der Mitgliedschaft
Im persönlichen Gespräch gibt das Team Auskunft über das umfangreiche Leistungsprogramm und bittet um Unterstützung in Form einer Fördermitgliedschaft. Die Vorteile sind vielfältig, berichtet das Rote Kreuz: Neben der Gewissheit, etwas Gutes direkt hier vor Ort für die Stadt und die Region zu tun, lässt sich der Mitgliedsbeitrag auch als Spende von der Steuer absetzen. Auch haben Fördermitglieder des Roten Kreuzes im Kreis Borken die Möglichkeit, den DRK-Flugdienst (ab einem Jahresbeitrag von 36 Euro für zuzüglich zwei Euro pro Jahr) in Anspruch zu nehmen oder auf Wunsch einen Schlüsselschutz erhalten. Das ist ein kleiner Schlüsselanhänger mit einer Registriernummer, die den Eigentümer ermitteln kann.
„Wir freuen uns auf die neue Aktion zur Gewinnung von Fördermitgliedern und hoffen in schwierigen Zeiten auf einen Beitrag der Bürger aus Stadtlohn und Umgebung“, betont Beatrix Grohn.

Weitere Informationen zur Mitgliederwerbung sind auf der Website www.DRKBorken.de zu finden oder bei der Rotkreuz-Mitarbeiterin Andrea Terfloth, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6 zu erhalten. Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861/8029-120, E-Mail: mitgliederbetreuung(at)drkborken.de

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news-669 Mon, 14 Jun 2021 09:01:00 +0200 Montag, 14. Juni, ist Weltblutspendetag http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/montag-14-juni-ist-weltblutspendetag.html Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf: Blut spenden ist wichtig! Kreis Borken (drk-press). Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Ihnen gilt Tag für Tag ein besonderer Dank des Roten Kreuzes im Kreis Borken – besonders am Weltblutspendetag. Der ist an diesem Montag, 14. Juni. Täglich werden rund 15.000 Blutspenden zur Versorgung von kranken und verletzten Menschen in Deutschland benötigt. Unter dem Slogan „Erst wenn‘s fehlt, fällt’s auf!“ macht der Blutspendedienst im DRK-Pressedienst auf die Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Corona-Pandemie alle in Atem hält, werden Blutspenden dringender benötigt denn je. Auch im Kreis Borken finden weiterhin regelmäßig Spendetermine statt. Vor allem die Krankenhäuser brauchen wieder verstärkt Blutkonserven, nachdem sie ihren Dienst in den Operationssälen nach einer Corona-Pause wieder hochgefahren haben. Gesucht werden besonders regelmäßige Blutspender – „jetzt so dringend wie noch nie“, unterstreicht das Rote Kreuz.
Die DRK-Ortsvereine organisieren in der Region die Blutspenden. Ein großes Helferteam steht jeweils ehrenamtlich bereit, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der Kreis Borken gehört nach wie vor zu den spenderstarken Regionen in Westfalen-Lippe. 2019 wurden 37.362 Blutspender registriert, im Jahr zuvor waren es sogar 38.588.

Um wegen der Corona-Pandemie aus einer Spende-Talsohle herauszukommen, gebe es nur einen Ausweg, empfiehlt das Rote Kreuz im Kreis Borken: Blut spenden!
Hotline des Blutspendedienstes West: Unter 0800 / 11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.
Alle Blutspendetermine sowie eventuelle Änderungen, aktuelle Maßnahmen und Informationen rund um das Thema Blutspende in Zeiten von Corona sind unter der Nummer 0800 11 949 11 oder unter www.blutspende.jetzt tagesaktuell abrufbar. 
Facebook:  https://www.facebook.com/drk.blutspendedienst.west  
Instagram: https://www.instagram.com/drkbsdwest/  
Weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter:
www.blutspendedienst-west.de/corona

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news-671 Mon, 31 May 2021 10:07:00 +0200 DRK-Kita „Henrys kleine Welt“ in Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-henrys-kleine-welt-in-vreden.html Neue Schattenspender und Beitrag für die Umwelt: Fielmann spendet fünf Bäume und 650 Hainbuchen Vreden (drk-press). Bei der DRK-Kita „Henrys kleine Welt“ in Vreden steht das Kind im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Hier wird nach dem situationsorientierten Ansatz gearbeitet, das heißt, die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder werden im Alltag stark berücksichtigt. Für die Förderung der motorischen Fähigkeiten ist es wichtig, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen, daher hat die Kita den Außenbereich umgestaltet. Nun fehlten nur noch einige Schattenspender und eine grüne Einfassung. Hierbei unterstützte Deutschlands größter Optiker Fielmann gerne das Vorhaben und spendete der DRK-Kita fünf Bäume und 650 Hainbuchen für eine Hecke.

Bäume für nachkommende Generationen

Auf Grund der aktuellen Corona-Situation gab es nur eine symbolische Übergabe an die Einrichtungsleiterin Adriana Dicks und die Kinder. Andreas Boonk, Niederlassungsleiter von Fielmann in Ahaus, freut sich, die Kita mit der Spende unterstützen zu können. Er erklärt: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass alle Kinder an diesem Grün viel Freude haben werden.“

Vor allem im Sommer sind die Bäume beim Spielen im Freien eine willkommene Ergänzung. Sie müssen noch etwas wachsen, bilden dann aber ein dichtes Kronendach und sorgen so für angenehmen Schatten. Die Hecke ist nicht nur Sichtschutz, sondern dient auch Vögeln und Insekten als grünes Zuhause.

Wie in Vreden engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als 1,6 Millionen Bäume und Sträucher. Andreas Boonk: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

Weitere Informationen zur DRK-Kita "Henrys kleine Welt" erhalten Sie hier.

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news-672 Tue, 25 May 2021 10:21:00 +0200 Passgenaue Hilfen in allen Lebensbereichen für Menschen mit Autismus oder psychischen Erkrankungen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/passgenaue-hilfen-in-allen-lebensbereichen-fuer-menschen-mit-autismus-oder-psychischen-erkrankungen.html Rotes Kreuz im Kreis Borken erweitert Angebot in Bocholt an der Kreuzstraße 15 Bocholt (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken erweitert in Bocholt sein Angebot um das ambulant betreute Wohnen für Menschen mit Autismus oder psychischen Erkrankungen. An der Kreuzstraße 15 in Bocholt – am Kaufhaus KARO – befindet sich neben den Räumlichkeiten der Autismusambulanz, des Familienunterstützenden Dienstes (FuD) und der Schulbegleitung neuerdings ein weiteres Angebot des Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation unter einem Dach.

In den eigenen vier Wänden zu leben bedeutet laut Mitteilung Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, Freiheit und Sicherheit. Wenn jedoch das Leben in der eigenen Wohnung aufgrund psychischer Probleme und seelischer Erkrankung zunehmend schwieriger wird, ist oft ein ambulantes Angebot zur Unterstützung der richtige Weg, um das Leben in der eigenen Häuslichkeit weiterhin zu ermöglichen.

„Ziel ist es, den Bedürftigen im Raum Bocholt eine Anlaufstelle zu bieten, um vor Ort passgenaue Hilfen in allen Lebensbereichen zu entwickeln“, betont Frank Börgers, Teamleiter des ambulant betreuten Wohnens. Diese individuelle Unterstützung könne zum Beispiel bei der Suche nach einer eigenen Wohnung, bei der Haushaltsführung oder bei der Entwicklung einer Tagesstruktur gegeben werden, wie es weiter heißt. Ferner unterstützt das Rotkreuz-Team die Klienten bei Behördengängen oder bei Terminen mit Ärzten und Therapeuten. Falk Moderjewsky, Bereichsleiter beim Roten Kreuz, ergänzt: „Die Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit eines jeden Menschen dient uns als Grundgedanke und Selbstverständnis unserer Arbeit.“
Termine können individuell unter der Telefonnummer 02861/8910655 vereinbart werden.

Weitere Informationen zum ambulant betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung sind hier zu finden. 

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news-670 Tue, 25 May 2021 10:01:00 +0200 Café Henry im Rotkreuz-Zentrum wieder offen: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/cafe-henry-im-rotkreuz-zentrum-wieder-offen.html Mittagessen zum Genießen auf der Terrasse oder zum Mitnehmen. Seit dieser Woche ist das Café Henry im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken nach der Corona-Pause wieder geöffnet. Das integrativ arbeitende Team um Leiter Hans-Jürgen Tekampe bietet täglich wechselnden Mittagstisch, jeweils in der Zeit von 11.30 bis 14.30 Uhr. Wegen der Auflagen in der Corona-Pandemie kann es zurzeit nur einen Außer-Haus-Verkauf geben. Die Kunden müssen sich ihr Menü also mitnehmen oder können es auf der (zum Teil überdachten) Außenterrasse am Rotkreuz-Zentrum einnehmen. Im Internet kann der jeweilige Menüplan eingesehen werden. 

Das Café Henry ist zunächst werktags von 8 bis 15 Uhr geöffnet, nach weiteren Lockerungsschritten dann wieder bis 17 Uhr. 

Café Henry ist das erste Inklusionsunternehmen des Roten Kreuzes im Kreis Borken, in dem Personen mit und ohne Handicap beschäftigt sind. Es wurde im Juni 2009 gegründet, um insbesondere schwerbehinderten Menschen eine dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Café Henry.

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news-667 Thu, 20 May 2021 15:53:38 +0200 DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V. zu Besuch beim Roten Kreuz im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-landesverband-westfalen-lippe-ev-zu-besucht-beim-roten-kreuz-im-kreis-borken.html DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zeigt sich von Teststationen im Kreis Borken „sehr beeindruckt“  Borken/Gescher (drk-press). Hohen Besuch hatte das Rote Kreuz im Kreis Borken in dieser Woche: Der Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Uphoff, und Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit überzeugten sich an verschiedenen Corona-Schnellteststationen vom reibungslosen Ablauf, so beim DRK-Ortsverein in Gescher in der Pankratiusschule und am Drive-in in Borken auf dem Parkplatz an der Mergelsberghalle. Zuletzt wurde der Testbus am Rotkreuz-Zentrum in Borken an der Röntgenstraße inspiziert – und für sehr gut befunden. Landesverbandsvorstand Sürgit zeigte sich „sehr beeindruckt, was hier auf die Schnelle aufgebaut worden ist und hier, zum überwiegend großen Teil von ehrenamtlich Mitwirkenden, geleistet wird.“

Bis Ende Mai 200.000 Schnelltests beim Roten Kreuz

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann unterstrich, dass in 20 Rotkreuz-Teststationen im gesamten Kreis Borken rund ein Prozent des gesamten Testvolumens von Nordrhein-Westfalen bewältigt werde. „Wir haben etwa 3000 Schnelltests am Tag.“ Bis Ende des Monats werden laut Auskunft von Jürgen Puhlmann rund 200.000 Testungen durch das Rote Kreuz im Kreis Borken erfolgen. Mit einem großen Ansturm wird in den Stationen wieder zu den Pfingstfeiertagen gerechnet.

In Gescher ließen sich allein am Besuchsmorgen gut 130 Personen testen. „Am Samstag zuvor hatten wir 167 Tests“, unterstrich Geschers Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko die Wichtigkeit der Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie: „Unser Ehrenamt leistet mit zusätzlichen Freiwilligen ganze Arbeit – ein großes Lob.“ Der DRK-Ortsverein kann aus einem Pool von rund 30 Rotkreuz-Helfenden zurückgreifen; hinzu kommt ein Dutzend Freiwillige.

Insgesamt 130 Rotkreuz-Helfende im Impfzentrum Velen im Einsatz

Das könne genauso für alle Rotkreuz-Helfenden im Kreis Borken unterschrieben werden, betonte der Vorsitzende des Präsidiums im DRK-Kreisverband, Aloys Eiting: „Und ich freue mich ganz besonders, dass der Landesverband die Zeit gefunden hat, sich vor Ort im Kreis Borken über unsere großen Testerfolge zu erkundigen.“
Jürgen Rave erklärte den Besuchern des Landesverbandes, dass das Rote Kreuz im Impfzentrum des Kreises Borken in Velen den kompletten Sanitätsbereich bediene und Hilfe bei Anfahrten zum Impfzentrum leiste. Insgesamt sind dort seit Öffnung am 8. Februar 130 Rotkreuz-Helfende tätig.

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news-666 Wed, 19 May 2021 15:48:00 +0200 Mitglieder-Werbeaktion in Ahaus: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mitglieder-werbeaktion-in-ahaus.html Unterstützung für soziale Aufgaben auch in Pandemiezeiten äußerst wichtig Ahaus (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken mit seinen DRK-Ortsvereinen ist auf Fördermitglieder angewiesen – mehr denn je in Coronazeiten, in denen wichtige Einnahmen zum Beispiel durch Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen komplett ausgefallen sind. Deshalb startet das Rote Kreuz im Kreis Borken eine Kampagne zur Mitgliederwerbung. Sie beginnt in dieser Woche in Ahaus und seinen Ortsteilen.

Der DRK-Vorstand Beatrix Grohn und Jürgen Puhlmann betonen die Wichtigkeit der Mitgliederwerbung: „Das Rote Kreuz ist keine staatliche Einrichtung und deshalb dringend auf Fördermitglieder angewiesen. Durch diese Unterstützung können wir vor Ort wichtige Hilfe leisten, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausbilden und ausstatten. Wir bieten vielfältige Angebote für Kinder, in den Bereichen Jugend und Inklusion, Migration und Pflege.“

DRK-Ortsvereinsvorsitzender Felix Büter empfing das Team um Tom Anders an der Parallelstraße 40 und bekräftigte, welch vielfältige Aufgaben dem Corona-Schnelltestung, Rotkreuzkurse in Erster Hilfe, Sanitätswachdienste, Blutspende mit vielen ehrenamtlich Helfenden, Jugendrotkreuz mit rund 40 Jugendlichen, Essen auf Rädern, Hilfsgütertransporte nach Litauen.

Zu den Rotkreuz-Einrichtungen in Ahaus gehören:

  • DRK-Ortsverein Ahaus e.V., Parallelstr. 40;
  • Corona-Schnellteststation, Parallelstr. 40;
  • DRK-Beratungszentrum Jutequartier, Parallelstr. 12 a, mit Angeboten im Bereich, Pflege, Kinder, Jugend, Inklusion, Therapie;
  • DRK-Kindertageseinrichtungen DRK-Kita „Zauberbaum“, Baumschulweg 3-4;
  • DRK-Kita „Burg Funkelstein“, Solmsstr. 10 in Ottenstein.


Ehrenamtliche im ständigen Einsatz gegen Covid-19

Gerade in dieser schwierigen Pandemiezeit ist das Rote Kreuz zum Wohle des Menschen im Westmünsterland aktiv, wie es mitteilt, und leistet wertvolle Dienste im Kampf gegen das Covid-19-Virus. So stärken ehrenamtliche Rotkreuzhelfer zum Beispiele Einsätze in Behandlungszentren, sind bei Großtestungen aktiv, bei Testungen in Pflegeeinrichtungen, bei Corona-Schnelltest und sind mit rund 130 Ehrenamtlichen Teil des Teams im Impfzentrum des Kreises Borken in Velen.

Corona-Schutzbestimmungen werden streng befolgt

Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat das Unternehmen Kober GmbH mit der Werbeaktion beauftragt. Es ist seit vielen Jahren aktiv und hat Erfahrung mit Haustürwerbung auch in der Pandemie. Die Mitarbeitenden gehen in Ahaus und den Ortsteilen von Haustür zu Haustür. Dabei beachten sie streng sämtliche Corona-Schutzbestimmungen, bekräftigt das Rote Kreuz: Sie betreten selbstverständlich nicht die Wohnräumlichkeiten, sondern bleiben davor stehen; die Geräte (Tablets) zur digitalen Unterschrift werden jeweils desinfiziert; es besteht FFP2-Masken-Pflicht; die Werber unterziehen sich regelmäßig Corona-Schnelltests und können sich ausweisen, negativ getestet worden zu sein.

Die Zeit der Mitgliederakquise liegt werktäglich zwischen 9 und 21 Uhr. Polizei und die jeweiligen Ordnungsämter werden jeweils vom Roten Kreuz über die Rechtmäßigkeit der Aktion informiert. Die Werber sind in Rotkreuz-Kleidung unterwegs und können sich als Rotkreuz-Mitarbeiter ausweisen; sie dürfen kein Bargeld annehmen.

Warum Mitglied werden?

Regelmäßige Zuwendungen bieten eine verlässliche Grundlage, um Projekte in den DRK-Ortsvereinen langfristig zu planen und zu realisieren. Vor allem die Förderbeiträge sind es, die die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer im Jugendrotkreuz sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit nachhaltig sichern. Zu den Angeboten des Roten Kreuzes in Ahaus gehören unter anderem: Ausbildung in Erster Hilfe, Sanitätswachdienste, Gefahrenabwehr, Jugendrotkreuz, Unterstützung bei der Blutspende, Essen auf Rädern (Ahaus).

Vorteile der Mitgliedschaft

Im persönlichen Gespräch gibt das Team Auskunft über das umfangreiche Leistungsprogramm und bittet um Unterstützung in Form einer Fördermitgliedschaft. Die Vorteile sind vielfältig, berichtet das Rote Kreuz: Neben der Gewissheit, etwas Gutes direkt hier vor Ort für die Stadt und die Region zu tun, lässt sich der Mitgliedsbeitrag auch als Spende von der Steuer absetzen. Auch haben Fördermitglieder des Roten Kreuzes im Kreis Borken die Möglichkeit, den DRK-Flugdienst (ab einem Jahresbeitrag von 36,00 € für zzgl. 2,00 €/Jahr) in Anspruch zu nehmen oder auf Wunsch einen Schlüsselschutz erhalten. Das ist ein kleiner Schlüsselanhänger mit einer Registriernummer, die den Eigentümer ermitteln kann.

„Wir freuen uns auf die neue Aktion zur Gewinnung von Fördermitgliedern und hoffen in schwierigen Zeiten auf einen Beitrag der Bürger in der Region“, sagt DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann.

Weitere Informationen zur Mitgliederwerbung finden Sie hier.

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news-665 Tue, 18 May 2021 16:47:43 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken stellt klar: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-stellt-klar.html Trickdieb in Bocholt ist kein Rotkreuz-Mitarbeiter Bocholt / Kreis Borken (drk-press). In Bocholt hat ein Trickdieb Geld von einer Geschädigten per EC-Karte auf sein Konto buchen können, der sich als angeblicher „Mitarbeiter“ des Deutschen Roten Kreuzes ausgegeben hatte. Das Rote Kreuz im Kreis Borken distanziert sich eindeutig von solchen Machenschaften.

Bei Mitgliederwerbeaktionen, die zurzeit in Gronau, Epe und bald in Ahaus laufen, beachten die Mitarbeitenden bei ihrer Haustürwerbung streng alle Schutzbestimmungen, vor allem in Pandemiezeiten:

Sie betreten selbstverständlich nicht die Wohnräumlichkeiten, sondern bleiben vor der Haustür stehen; die Geräte (Tablets) zur digitalen Unterschrift werden jeweils desinfiziert; es besteht FFP2-Masken-Pflicht; die Werber unterziehen sich regelmäßig Corona-Schnelltests und können sich ausweisen, negativ getestet worden zu sein. 

Polizei und die jeweiligen Ordnungsämter werden jeweils vom Roten Kreuz über die Rechtmäßigkeit der Aktion informiert. Die Werber sind in Rotkreuz-Kleidung unterwegs und können sich als Rotkreuz-Mitarbeiter ausweisen; sie dürfen kein Bargeld annehmen. Die Zeit der Mitgliederakquise liegt werktäglich zwischen 9 und 21 Uhr. 

Die Kreispolizei Borken hat am Montag, 17. Mai, diese Meldung über den Trickdieb in Bocholt veröffentlicht:

POL-BOR: Bocholt: Nach „Corona-Test“ EC-Karte entwendet

Mit einer miesen Masche hat sich ein Trickdieb in Bocholt Zugang zur Wohnung einer älteren Frau verschafft: Der vertrauenswürdig auftretende Täter behauptete, angeblich ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes zu sein und bei der Frau einen Corona-Test durchführen zu wollen. Die Frau ließ ihn daraufhin ein. Der Unbekannte führte einen offensichtlich vorgetäuschten Test durch. Anschließend ließ er sich diesen vor Ort in bar bezahlen - und erklärte dann, für die Rückzahlung die Kontodaten der Frau zu benötigen. Diese gab ihm die Bocholterin. Kurz darauf entfernte sich der Mann. Das Geschehen in der Wohnung hatte sich am Mittwoch abgespielt. Am Freitag bemerkte die Geschädigte, dass ihre EC-Karte fehlte. Wie sich herausstellte, war es zwischenzeitlich bereits zu einer Abhebung von ihrem Konto gekommen. Von dem Täter liegt folgende Beschreibung vor: circa 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, weiße Hose und rote Jacke. Hinweise an die Kripo: Telefon 02871 2990.

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor derartigen Vorgehensweisen von Trickdieben und Betrügern. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung, die unangemeldet vor der Tür stehen.  Weitere Präventionshinweise finden Interessierte unter www.polizei-beratung.de 
 

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news-664 Tue, 11 May 2021 08:35:00 +0200 Corona-Nothilfe für Menschen in Borken und Umgebung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/corona-nothilfe-fuer-menschen-in-borken-und-umgebung.html Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie besonders unter der wirtschaftlichen Situation leiden, soll in Borken und Umgebung finanziell geholfen werden. Borken. Hierzu haben einige Bürger der Stadt die Aktion ‚Corona-Nothilfe für Borken und Umgebung ins Leben gerufen. Sie werben damit um Spenden und ermutigen betroffene Bürger, unter dem Motto ‚TRAUDICH‘ die Hilfe anzunehmen. Gemeinsam mit den Sozialberatungen
der Caritas, dem DRK und der Diakonie soll nun unbürokratisch und schnell geholfen werden. Aufgrund der damit geleisteten Nothilfe sind die Spenden auch steuerlich anerkennungsfähig. Die Initiatoren machen mit der Aktion darauf aufmerksam, dass manche Menschen neben den allgemeinen Einschränkungen von besonders harten Schicksalen betroffen sind. Ob der plötzliche Tod eines Familienmitgliedes, die langatmige Genesung mit viel Unterstützungsbedarf oder sonstige Not in der persönlichen, familiären oder beruflichen Situation. Nicht immer greifen die sozialen Sicherungssysteme. „Hier hoffen wir auf ein Zeichen der Solidarität.“ betont Matthias Brinkmann als Vertreter der beteiligten Wohlfahrtsverbände und richtet sich hiermit im Namen der Aktionsgruppe sowohl an Unternehmen wie Privatpersonen.

„Wir sind dankbar für die Initiative.“ begrüßt auch Bürgermeisterin Mechthild Schulze Hessing die Aktion und sagt die Unterstützung der Stadt Borken zu. Damit auch eine Transparenz des Projekts gewährleistet ist, werden die beteiligten Wohlfahrtsverbände online über den Verlauf berichten. Die Vermittlung der Spenden erfolgt über die Allgemeinen Sozialberatungen der Verbände, die sich zuvor entsprechend abstimmen. Das Motto ‚TRAUDICH‘ lässt schon vermuten, dass es für viele Menschen auch eine Überwindung ist, nach Hilfe zu fragen. Die Sozialberatungen weisen daher darauf hin, dass die Anfragen vertraulich behandelt werden.

Als Kontaktpersonen stehen zur Verfügung: 

  • Gudrun Weber, Caritas
    traudich@caritas-borken.de, Tel. 02861 945818, www.caritas-borken.de 
  • Andrea Terfolth & Claudia Pankratz, DRK
    traudich@drkborken.de, Tel. 02861 8029-120, www.drkborken.de 
  • Birgit Menslage-Blum, Diakonie
    traudich@dw-st.de, Tel. 02861 903554, www.dw-st.de 
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news-663 Mon, 10 May 2021 11:51:31 +0200 Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/internationaler-tag-der-pflege-am-12-mai.html Als Hauswirtschafterin gestartet, jetzt Pflegedienstleiterin beim Roten Kreuz: Tatjana Stroh managt die ambulante Pflege in Ahaus und Vreden Ahaus (drk-press). Tatjana Stroh (41) ist verheiratet, Mutter von drei Kindern, managt jeden Arbeitstag quasi ein Kleinunternehmen mit 15 Beschäftigten und tut dies gerne: Die Ahauserin ist Leiterin der Ambulanten Pflegeberatung des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Ahaus an der Parallelstraße 12 a. „Der Beruf macht mir richtig Spaß“, sagt sie.

Die Branche durchlebt schwere Zeiten, nicht nur wegen der Corona-Pandemie. Die Demografie fordert seit Jahren ihren Tribut. Die Menschen werden älter und müssen häufiger betreut werden. Trotz großer Bemühungen wächst damit einhergehend nicht die Gruppe der Pflegefachkräfte. Am Mittwoch, 12. Mai ist internationaler Tag der Pflege – durchaus ein Tag des Innehaltens, meint Susanne Biallas, beim Roten Kreuz Bereichsleitung Pflege. „Anlässlich dieses Datums möchten wir ein positives Zeichen setzen und dennoch zeigen, dass es auch viele positive Beispiele bei uns in der Pflege gibt.“

Willenskraft und Engagement

Eines davon ist Tatjana Stroh. Sie fing 2011 als Hauwirtschaftskraft beim Roten Kreuz an, wurde später Betreuungskraft und hat sich zur Pflegedienstleiterin in Ahaus mit Willenskraft und Engagement hochgearbeitet. „Das ist eine Superleistung, nicht hoch genug zu bewerten“, sagt Susanne Biallas. „Und es ist ein gutes Beispiel, das deutlich macht: Bei uns kann man was werden.“ Die Ahauserin absolvierte ab 2013 beim Caritas-Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus-Wessum ihre Ausbildung zur staatlich-geförderten Pflegefachkraft, machte während er Ausbildung Praktika in Rotkreuz-Einrichtungen in Ahaus, Vreden, Südlohn und Gronau. Ab dem Vorjahr folgte die Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin in Essen, wegen Corona online. „Das war nicht ohne“, sagt sie, die Anforderung hoch. Fächer wie Recht, Steuern, Wirtschaft, Politik, Personalmanagement und Arbeitsorganisation standen auf dem Stundenplan. Als Praktikumsarbeit wählte Tatjana Stroh „Digitalisierung in der Pflege“, die sie eh in Ahaus in den Jahren zuvor weit vorangebracht hatte. „Sie läuft bei uns mit eigner App und stellt in unserer täglichen Arbeit eine große Erleichterung dar.“ Das erkannten auch die Prüfer in Essen und bescheinigten ein tadelloses Prüfungszeugnis.

„Pflege ist Überzeugungsarbeit“

Die 41-Jährige ist mit ihrem Team auch unterwegs in Ahaus und Vreden – zu neuen Patientinnen und Patienten, wenn zum Beispiel Angehörige um Rat fragen: „Pflege ist Überzeugungsarbeit.“ Meist müssen Fragen zur Pflegeversicherung geklärt werden, zum Pflegegrad, zur Betreuung. Tatjana Stroh: „Bei uns steht immer im Vordergrund, ambulant vor stationär. Die Menschen sollen so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben. Und das wollen die meisten auch.“ Die jüngste Klientin ist erst gut 30 Jahre, die älteste 93 – „die ältere Dame fühlt sich froh und ist glücklich, weiter in ihren eigenen vier Wänden leben zu können“.

Zwei Mitarbeiterinnen verließen jüngst das Team, aber nicht den Pflegeberuf, aus persönlichen Gründen; eine verzog nach Süddeutschland. Gleichwohl ist es weiter „enorm schwer, engagierte Menschen zu bekommen“, erklärt Geschäftsbereichsleiterin Susanne Biallas: „Wir bieten alle Möglichkeiten, auch als Frau in Führungspositionen zu wechseln.“

Seit 2015 bildet das Rote Kreuz in Bocholt im Europahaus selber aus – im Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe im Kreis Borken. Jeweils zum 1. Oktober beginnen die dreijährigen Ausbildungsabschnitte zur examinierten Pflegefachkraft. Susanne Biallas: „Die Kurse sind immer voll. Und das Interesse ist groß – vielleicht auch, weil wir ein großes Spektrum der Weiterbildung anbieten, das auch ein späteres Studium nicht ausschließen. Alles ist möglich.“ 

Hintergrund zum Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Laut Pflegebedarfsplan des Kreises Borken gibt es mittelfristig, das heißt bis 2028, einen Bedarf von zusätzlich 359 Plätzen in vollstationären Einrichtungen oder ambulanten Wohngemeinschaften im Kreis Borken. Bis zum Jahr 2035 werden laut Einschätzung der Experten voraussichtlich 690 zusätzliche Pflegeplätze benötigt.

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news-661 Mon, 10 May 2021 09:48:05 +0200 Auch am Weltrotkreuztag: Große Resonanz an Teststationen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/auch-am-weltrotkreuztag-grosse-resonanz-an-teststationen.html Ein Kompliment ans Ehrenamt und die Bevölkerung: Rotes Kreuz im Kreis Borken zieht Schnelltest-Bilanz Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken nutzte den Weltrotkreuztag am Samstag, 8. Mai, um sich für die große Unterstützung der Menschen im Kreis Borken gerade in der schwierigen Pandemiezeit zu bedanken. Präsident Aloys Eiting und Vorstandsmitglied Beatrix Grohn taten dies persönlich bei einer der 16 am Weltrotkreuztag geöffneten Schnellteststationen in Anholt am Rewe-Markt. Dort wurde per Drive-in und im Bus getestet. Insgesamt bietet die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation im Kreis Borken 20 Stationen an – mit großem Erfolg. Bis zur ersten Mai-Woche erfolgten allein vom Roten Kreuz im Kreis Borken rund 120.000 Schnelltests. Dabei gab es 350 positive Ergebnisse; allein in der vorigen Woche wurde 22.000 Mal getestet; 20 Personen waren dabei infiziert und mussten sich in häusliche Quarantäne begeben.

„Die Corona-Schnelltests sind eine echt gute Sache“, sagt Dietmar John-Peters, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Isselburg: „Die Leute kommen, so wie jetzt vor dem Muttertag, oder weil sie die Tests beruflich benötigen. Wir testen laufend in unserem DRK-Haus an der Schneidkuhle – und die Resonanz ist nach wie vor sehr hoch.“ Hoch sei nach wie vor auch der Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte, betonten Eiting und Grohn in Anholt. Eiting: „Es sind während der gesamten Pandemiedauer Geld-, Sach-, Blut- und Zeitspenden eingegangen. Das ist ein klares Indiz dafür, dass die Bürger im Kreis Borken hinter uns stehen und uns unterstützen. Dafür möchten wir einfach danke sagen.“ „Und wir möchten den Leuten zum Weltrotkreuztag einfach ein Kompliment machen mit dieser Kampagne unseres Landesverbandes Westfalen-Lippe, die überall gut angekommen ist“, ergänzte DRK-Vorständin Beatrix Grohn in Anholt vor dem Schnelltestbus. Er ist in der gesamten Region unterwegs und kann von DRK-Ortsvereinen angefordert werden.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Diese Erfahrung gilt als Erweckungserlebnis Dunants. Auf seine Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

1.500 ehrenamtlich Aktive

Beim Roten Kreuz im Kreis Borken engagieren sich über 1.500 ehrenamtlich Aktive. Das Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. „So gehören neben Sanitätswachdiensten, Rotkreuzkursen in Erster Hilfe, Blutspende und Gefahrenabwehr auch Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senioren, Menschen mit Pflegebedarf, arbeitslose und gesellschaftlich benachteiligte Menschen, Bildung, Gesundheit, zu unseren Diensten und Angeboten im Kreis Borken“, betont Vorstandsmitglied Beatrix Grohn.

Aktuell werden bundesweit 303 Impfzentren vom Roten Kreuz direkt oder mit Beteiligung betrieben, berichtet das Generalsekretariat zur 100-jährigen Jubiläum der Vereinsgründung in Deutschland. Das sind – Stand Ende voriger Woche – fast drei Viertel aller Impfzentren (insgesamt 434) in Deutschland. Hinzu kommen bundesweit 389 Testzentren mit DRK-Beteiligung. Derzeit sind täglich gut 10.000 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte des DRK bei der Bekämpfung von Covid-19 aktiv.

Am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 feierte der DRK e. V. sein 100jähriges Bestehen. Im Jahr 1921 hatten sich die zum Teil bereits seit 1863 bestehenden deutschen Rotkreuz-Landesvereine in Bamberg zu einem Dachverband zusammengeschlossen, der das gesamte Rote Kreuz in Deutschland vertritt. Bundesweit sind mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Deutsche Rote Kreuz tätig, wie es mitteilt.

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news-660 Mon, 10 May 2021 09:29:00 +0200 Kuscheltiere verarzten und große Augen im Rettungstransportwagen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kuscheltiere-verarzten-und-grosse-augen-im-rettungstransportwagen.html Kinder der DRK-Kita Stöberland lernen spielerisch Erste Hilfe kennen Bocholt (drk-press). Die Kitas des Roten Kreuzes im Kreis Borken beginnen früh, Mädchen und Jungen spielerisch auf die wichtigen Themen Erste Hilfe, Sanitätswesen wie Verbände anlegen und Pflaster kleben sowie Rettungswesen vorzubereiten. Sonstige Ausflüge in Rettungs- und Feuerwehrwachen müssen aktuell wegen Corona entfallen. Da schlugen bei den baldigen Schulkindern der DRK-Kita Stöberland an der Knufstraße in Bocholt die Herzen umso höher, als ein Rettungswagen – der tatsächlich Rettungstransportwagen (RTW) heißt – vor ihrem Kindergarten Station machte. Und die Frau, die den Kindern alles erklärte, war auch noch bestens bekannt: Marina Gesing ist in der DRK-Kita Stöberland Erzieherin und gleichzeitig Rettungshelferin beim DRK-Ortsverein Raesfeld. Da passte es noch besser, dass sie aus Raesfeld gleich das große rot-weiße Auto mit den Blaulichtern mitbringen konnte.

Im Notfall gelassener

DRK-Leiterin Andrea Ramolla erklärt, wie wichtig die frühe Aufklärung sein kann: „Das Kennenlernen des Rettungswagens bereitet die Kinder darauf vor, in einem Notfall gelassener damit umzugehen. So wird unter anderem auch die technische Bildung der Mädchen und Jungen gefördert, indem sie sich auf ihre Art und Weise mit dem Funktionieren der Geräte auseinandersetzen.“ Beim Schultreff Erste Hilfe ging es auch um die Frage: „Wie kann ich im Notfall helfen?“ Die Kinder lernen laut Andrea Ramolla, dass es „immer wichtig ist, einen Erwachsenen zur Hilfe zu holen“. Und sie lernten, die Notrufnummer 112 anzurufen. Das Telefonat werde nachgespielt. Andrea Ramolla: „So werden soziale Kompetenzen der Kinder gefördert, und wir vermitteln ihnen erste Kenntnisse zum Thema Körper und Gesundheit.“ Auch das Anlegen einfacher Verbände werde gelehrt, ebenso wie Pflaster kleben und das Kühlen von Verletzungen sowie das, was dabei beachtet werden müssen.

Rotkreuz-Lernstunden mit „Henry“ und „Mischi“

Die spielerischen Rotkreuz-Lernstunden verfehlten in der DRK-Kita Stöberland nicht ihre Wirkung: Die Fünf- und Sechsjährigen der Gruppe „Wackelzähne“ machten große Augen, als Marina ihnen das „Innenleben“ des RTW mit seinen vielen Schubladen und noch mehr Geräten erklärte, wie Menschen auf die Trage gelegt und gerettet werden. Und wer wollte, konnte sich selbst darauflegen. Wie es zuvor DRK-Hund „Mischi“ getan hatte, der mit der Spielfigur „Henry“ immer dabei sein muss – und einige der Kinder zwischen den Schultreffs anspornte, ihre Kuscheltiere zu Hause selber zu verarzten.

Infos zu DRK-Kita und Familienzentrum "Stöberland" sind hier zu finden.

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news-659 Sat, 08 May 2021 17:02:00 +0200 Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/zum-weltrotkreuztag-am-8-mai-1.html Das Rote Kreuz im Kreis Borken sagt DANKE mit Komplimentkampagne Kreis Borken (drk-press). Die Corona-Pandemie verhindert weiterhin etliche DRK-Veranstaltungen: Dazu gehört die seit 2013 alljährlich zum Weltrotkreuztag am 8. Mai durchgeführte Straßenaktion „DRK – kein kalter Kaffee“. „Dabei haben wir Passanten einen Kaffee für unterwegs überreicht – als kleines Dankeschön für die vielfältige Unterstützung aus der Bevölkerung in Form von Geld- und Sachspenden, Blutspenden und Zeitspenden“, so Aloys Eiting, Präsident des Roten Kreuzes im Kreis Borken.

Ein Kompliment an die Bevölkerung zum Weltrotkreuztag am 8. Mai

Diese Intention verfolgt auch die „DRK-Komplimentkampagne“, eine gemeinsame Aktion des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe, die anlässlich des Weltrotkreuztags an diesem Samstag, 8. Mai, erneut ausgerufen wird. Im Rahmen dieser Kampagne möchte sich das Rote Kreuz bei der Bevölkerung für den Zuspruch und die Unterstützung bedanken und die Menschen gleichzeitig dazu motivieren, anderen einfach mal „Danke“ zu sagen: guten Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten und anderen. Deshalb geht es bei allen fünf gezeichneten Motiven der Kampagne um das Thema „Dank“. Diese Motive werden online bereitgestellt und können über die Sozialen Medien wie zum Beispiel über Facebook kommuniziert werden, teilt das Rote Kreuz weiter mit: #wirsagendanke lautet der einheitliche Hashtag zur Kampagne.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Diese Erfahrung gilt als Erweckungserlebnis Dunants. Auf seine Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

1.500 ehrenamtlich Aktive

Beim Roten Kreuz im Kreis Borken engagieren sich über 1.500 ehrenamtlich Aktive. Das Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. „So gehören neben Sanitätswachdiensten, Rotkreuzkursen in Erster Hilfe, Blutspende und Gefahrenabwehr auch Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senioren, Menschen mit Pflegebedarf, arbeitslose und gesellschaftlich benachteiligte Menschen, Bildung, Gesundheit, zu unseren Diensten und Angeboten im Kreis Borken“, betont Vorständin Beatrix Grohn.

DRK-Vorstandsmitglied Jürgen Puhlmann: „Viel Einsatz zeigt das Rote Kreuz im Kreis Borken aktuell bei den 20 Corona-Schnellteststationen. Unsere Einsatzkräfte leisten in den Testzentren einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.“

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news-658 Tue, 04 May 2021 16:55:00 +0200 DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann geht Ende Mai von Bord: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-vorstand-juergen-puhlmann-geht-ende-mai-von-bord.html „Er hat Großartiges fürs Rote Kreuz im Kreis Borken geleistet“ Kreis Borken (drk-press). Der Kapitän geht von Bord. Hobbysegler Jürgen Puhlmann (62), mit Beatrix Grohn Vorstand beim Roten Kreuz im Kreis Borken, beendet Ende Mai seine gut fünfjährige Tätigkeit für die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation und geht in den Ruhestand. Aloys Eiting, Präsident des DRK-Kreisverbandes, würdigte in einer Mitteilung die Verdienste Jürgen Puhlmanns: „Er hat in seinem fünfjährigen Wirken für uns Großartiges geleistet und enorm viel auf den Weg gebracht. Für diesen erfolgreichen Zeitabschnitt sage ich ein herzliches Dankeschön im Namen des gesamten Präsidiums und der Rotkreuz-Gemeinschaft.“

Eiting skizzierte, wie sehr das Rote Kreuz in den vergangenen Jahren unter der Führung seines Vorstandschefs zu einem mittelständigen Unternehmen mit mehr als 1200 hauptamtlichen Beschäftigten gewachsen ist.

 

  • Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz: In Epe entstand mit dem „Haus Henry“ das fünfte Haus nach Vreden, Südlohn, Burlo und Gronau. Alle Wohneinheiten sind ausgebucht; es bestehen Wartelisten. In Bocholt wird im Kubaai-Quartier die sechste Wohneinheit im Kreis Borken gebaut.
  • Umbau des DRK-Jugendhofes in Borken-Gemenwirthe: Dort ist eine neue, hochmoderne Unterkunft entstanden für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene. Zwischendurch wurden im DRK-Jugendhof auch zahlreiche minderjährige unbegleitete Flüchtlinge betreut.
  • Café Henry wird mit den Sozialkaufhäusern KARO als Integrationsunternehmen geleitet. Es wurde nach aufwendigem Umbau 2019 ein echter „Ort gepflegter Gastlichkeit“ mit 70 Plätzen und – außerhalb der Pandemie – täglich wechselndem Mittagstisch. In der hochmodernen Küche werden leckere Mahlzeiten für Kitas und Schulen gezaubert, in normalen Zeiten gut 400 am Tag.
  • DRK-Kitas: Die Betreuung der Jüngsten ist dem Roten Kreuz seit jeher eine Herzensangelegenheit. Unter der Regide von Jürgen Puhlmann erhöhte sich die Zahl der Einrichtungen, die vom Kreisverband verwaltet werden, auf fast 30 im Kreis Borken. In Epe wurde die Kita „Wirbelwind“ neu gegründet und mit der dortigen Wohngemeinschaft im „Haus Henry“ integriert – erstmals im westlichen Münsterland. Neu entstanden unter anderem die Kitas „Mühlenbach“ in Legden, „Zauberbaum“ in Ahaus, „Wunderwerk“ in Heek. Die Kita Heiden zog zum DRK-Ortsverein in die renovierte Ludgerusschule, und „Kunterbunt“ in Rhede steht vor dem Neubezug. In Planung ist darüber hinaus eine Kita im Kubaai-Quartier in Bocholt. Infolge einer weiteren Umstrukturierung wurden rund 150 Beschäftigte übernommen.
  • Austausch mit der Schwesterorganisation Türkischer Roter Halbmond (THR): Im Frühjahr 2019 unterzeichneten der THR-Stadtverband Izmir-Bornova und der DRK-Kreisverband Borken eine Kooperationsvereinbarung. Bei Arbeitstreffen gab es Gespräche über die Zusammenarbeit unter anderem im Bevölkerungsschutz, in der Altenhilfe, bei Jugendrotkreuz-Aktivitäten und der Ansprache der Bevölkerung zur Unterstützung der Rotkreuz-Idee.
  • Ambulante Pflege: Die Strukturen wurden kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Bocholt erhielt an der Münsterstraße 38 für den Südkreis die Abteilung Ambulante Pflege.
  • Corona-Pandemie: Das Rote Kreuz im Kreis Borken bekräftigte seine Rolle als „stets verlässlicher Partner“, wie es Landrat Dr. Kai Zwicker formulierte, in schweren Zeiten. Haupt- und ehrenamtliche Kräfte beweisen sich tagtäglich im Kampf gegen die Corona-Krise, nahmen für das Kreisgesundheitsamt unter der Leitung von Jürgen Rave in Hotspots wie Schulen, Kitas und Wohnsiedlungen Abstriche vor. Im Kreis Borken wurden mit den Ortsvereinen fast 20 Schnellteststationen aufgebaut, zu Beginn im Frühjahr 2020 Testzentren in Legden und Bocholt betreut. Rund 130 Freiwillige sind im Wechsel seit dem 8. Februar im Impfzentrum des Kreises Borken in Velen im Dienst; sie unterstützen die allseits gelobte reibungslose Abwicklung. Das ehemalige Spielmobil wurde zum Schnelltestbus ausgebaut und fährt in Ortsteile.
  • Intern erfolgte eine arbeitsaufwendige komplette Umstrukturierung und Neugliederung der verschiedenen Rotkreuz-Arbeitsbereiche. Die Digitalisierung schritt voran unter dem Motto: „Digitale Welt in der Sozialwirtschaft“. 

Mit dem Ausscheiden von Jürgen Puhlmann wird Beatrix Grohn, die seit dem 1. September vorigen Jahres als Vorstandsmitglied tätig ist, den Vorstandsvorsitz von Jürgen Puhlmann übernehmen. Die Ausschreibung für die Position eines  Vorstandsmitglied sei erfolgt, teilt das Rote Kreuz mit. Eiting: „Die Übergabe ist gut vorbereitet.“

Jürgen Puhlmann wird sich nach fünf Jahren nun Hobbies, Gesundheit und Familie widmen. Es sei ihm ein großes Anliegen, auf diesem Weg „allen Unterstützern des Roten Kreuzes zu danken, ganz besonders in diesen schweren Pandemiezeiten. Mein Dank gilt vor allem dem Präsidium für die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Roten Kreuz im Kreis Borken“.
 

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news-657 Mon, 03 May 2021 16:47:00 +0200 Mitglieder-Werbeaktion in Gronau und Epe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mitglieder-werbeaktion-in-gronau-und-epe.html Unterstützung für soziale Aufgaben wichtig gerade auch in Pandemiezeiten Ahaus/Gronau/Epe (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken mit seinen DRK-Ortsvereinen ist auf Fördermitglieder angewiesen – mehr denn je in Coronazeiten, in denen wichtige Einnahmen zum Beispiel durch Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen komplett ausgefallen sind. Deshalb startet das Rote Kreuz im Kreis Borken eine Kampagne zur Mitgliederwerbung. Sie begann am Montag, 3. Mai, in Gronau und Epe, anschließend folgt Ahaus.

Der DRK-Vorstand Beatrix Grohn und Jürgen Puhlmann betonen die Wichtigkeit der Mitgliederwerbung: „Das Rote Kreuz ist keine staatliche Einrichtung und deshalb dringend auf Fördermitglieder angewiesen. Durch diese Unterstützung können wir vor Ort wichtige Hilfe leisten, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ausbilden und ausstatten. Wir bieten in den Ortsvereinen vielfältige Angebote für Kinder sowie in den Bereichen Jugend und Inklusion, Migration und Pflege.“

Ehrenamtliche im ständigen Einsatz gegen Covid-19
Gerade in dieser schwierigen Pandemiezeit ist das Rote Kreuz zum Wohle des Menschen im Westmünsterland aktiv, wie es mitteilt, und leistet wertvolle Dienste im Kampf gegen das Covid-19-Virus. So stärken ehrenamtliche Rotkreuzhelfer zum Beispiele Einsätze in Behandlungszentren, sind bei Großtestungen aktiv, bei Testungen in Pflegeeinrichtungen, bei Corona-Schnelltest und sind mit rund 130 Ehrenamtlichen Teil des Teams im Impfzentrum des Kreises Borken in Velen.

Corona-Schutzbestimmungen werden streng befolgt
Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat das Unternehmen Kober GmbH mit der Werbeaktion beauftragt. Es ist seit vielen Jahren aktiv und hat Erfahrung mit Haustürwerbung auch in der Pandemie. Die Mitarbeitenden gehen in den Orten von Haustür zu Haustür. Dabei beachten sie streng sämtliche Corona-Schutzbestimmungen, bekräftigt das Rote Kreuz: Sie betreten selbstverständlich nicht ins Haus, sondern bleiben davor stehen; die Geräte (Tablets) zur digitalen Unterschrift werden jeweils desinfiziert; es besteht FFP2-Masken-Pflicht; die Werber unterziehen sich regelmäßig Corona-Schnelltests und können sich ausweisen, negativ getestet worden zu sein. Die Zeit der Mitgliederakquise liegt werktäglich zwischen 9 und 21 Uhr. Polizei und die jeweiligen Ordnungsämter werden jeweils vom Roten Kreuz über die Rechtmäßigkeit der Aktion informiert. Die Werber sind in Rotkreuz-Kleidung unterwegs und können sich als Rotkreuz-Mitarbeiter ausweisen; sie dürfen kein Bargeld annehmen.

Warum Mitglied werden?
Regelmäßige Zuwendungen bieten eine verlässliche Grundlage, um Projekte in den DRK-Ortsvereinen langfristig zu planen und zu realisieren. Vor allem die Förderbeiträge sind es, die die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer im Jugendrotkreuz sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit nachhaltig sichern. Zu den Angeboten des Roten Kreuzes in Ahaus, Gronau und Epe gehören unter anderem: Ausbildung in Erster Hilfe, Sanitätswachdienste, Gefahrenabwehr, Jugendrotkreuz, Unterstützung bei der Blutspende, Essen auf Rädern (Ahaus).

Vorteile der Mitgliedschaft
Im persönlichen Gespräch gibt das Team Auskunft über das umfangreiche Leistungsprogramm und bittet um Unterstützung in Form einer Fördermitgliedschaft. Die Vorteile sind vielfältig, berichtet das Rote Kreuz: Neben der Gewissheit, etwas Gutes direkt hier vor Ort für die Stadt und die Region zu tun, lässt sich der Mitgliedsbeitrag auch als Spende von der Steuer absetzen. Auch haben Fördermitglieder des Roten Kreuzes im Kreis Borken die Möglichkeit, den DRK-Flugdienst (ab einem Jahresbeitrag von 36,00 € für zzgl. 2,00 €/Jahr) in Anspruch zu nehmen oder auf Wunsch einen Schlüsselschutz erhalten. Das ist ein kleiner Schlüsselanhänger mit einer Registriernummer, die den Eigentümer ermitteln kann.

„Wir freuen uns auf die neue Aktion zur Gewinnung von Fördermitgliedern und hoffen in schwierigen Zeiten auf einen Beitrag der Bürger in der Region“, sagt DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann.
Weitere Informationen zur Mitgliederwerbung sind auf der Website www.DRKBorken.de zu finden oder bei der Rotkreuz-Mitarbeiterin  Andrea Terfloth, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6, zu erhalten. Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861/8029-120, E-Mail: mitgliederbetreuung@drkborken.de 

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news-656 Mon, 03 May 2021 16:41:00 +0200 DRK-Kita in Rhede: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-in-rhede.html Großzügige Spende des Fördervereins Rhede (drk-press). Komfortable Situation dank großzügiger Spende: Die Leiterin des DRK-Kindergartens Von-Rethe-Weg in Rhede, Kerstin Beckmann, konnte neue Spielgeräte im Wert von 4000 Euro anschaffen. Die Kinder können in der Turnhalle jetzt zusätzlich auf Wellenrutschen oder Gehleitern turnen und dabei ganz neue Bewegungserfahrungen sammeln.

Möglich gemacht hat die Anschaffung der Förderverein des Kindergartens, der das Geld zur Verfügung stellte. Der Vorstand des Fördervereins ist stolz darauf, einen großen und unbürokratischen Beitrag zur motorischen Förderung der Kinder leisten zu können, heißt es in der Mitteilung. Der Dank gehe gleichzeitig an die zahlreichen Unterstützer und Spender des Vereins.

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news-655 Thu, 29 Apr 2021 16:30:00 +0200 Neue Wege in der Pflege in Gronau: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/neue-wege-in-der-pflege-in-gronau.html Teamstrukturen sollen entlasten und tägliche Arbeit erleichtern: Ein Gronauer Pflegeteam des Roten Kreuzes im Kreis Borken möchte neue Wege gehen. Es arbeitet an dem Aufbau neuer Teamstrukturen, die die tägliche Arbeit erleichtern soll und Motivation für neue Kolleg*innen sein könnte, die ambulante Pflege zu unterstützen. In Gronau wird das erste SOT-Team (Selbstorganisiertes Team) beim Roten Kreuz im Kreis Borken von Anja Palesch begleitet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, Pflegeteams zu beraten und unterstützt sie, sich selbst zu organisieren. Die Teams bestehen aus maximal acht Pfleger*innen.

Selbstbestimmtes Arbeiten – nicht getrieben von engmaschigen Zeitvorgaben
Einer der Kernpunkte ist ein selbstbestimmtes Arbeiten – nicht getrieben zu sein von engmaschigen Zeitvorgaben durch den täglichen Pflegealltag. Sich aufeinander verlassen zu können und sich gegenseitig zu ergänzen, ohne ständig überfordert zu sein – das ist ein großer Wunsch des Teams, wie es dies selbst formulierte. Dabei gehe es auch um folgende Schwerpunkte, erklärt Susanne Biallas, Fachbereichsleiterin Pflege beim Roten Kreuz im Kreis Borken: „Beratung der Pflegebedürftigen und Angehörigen sowie die Gestaltung eines guten Pflegemilieus unter Einbeziehung tragender Strukturen von Nachbarschaften und bürgerschaftlich Engagierten. Das steht im Mittelpunkt. Und auch die Versorgung der Patienten in ambulanten Wohnformen nimmt eine wesentliche Rolle ein.“

Pflegeberaterin Palesch: „Es ist natürlich nicht neu, Teams in der ambulanten Pflege selbstorganisiert arbeiten zu lassen.“ Vor einigen Jahren sei aus den Niederlanden das sogenannte Buurtzorg-Modell als ganzheitliches Konzept auf den Weg gebracht worden. „Die Umsetzung gestaltet sich im deutschen Pflegealltag zum Teil durchaus schwierig“, meint Pflegeberaterin Palesch. Die Gründe seien vielfältig. Zahlreiche Träger stehen demnach in einer Versuchsphase, einige seien bereits an diversen Hürden gescheitert, andere glücklich, einen ersten großen Schritt gemacht zu haben. Letztlich handelt es sich um einen Entwicklungsprozess, der immer weitergehe.

Möglichkeiten des Systems ausloten und optimal gestalten
„Uns hat die Idee begeistert, einen gemeinsamen Weg unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen hier vor Ort zu entwickeln“, sagt Susanne Biallas vom Roten Kreuz im Kreis Borken. Es soll ein Weg gefunden werden, der den Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht werde und der die Pflegetätigkeit für Pflegekräfte in der ambulanten Versorgung wieder attraktiver mache. Biallas: „Dabei soll nicht das gesamte Pflegesystem in Frage gestellt, sondern es sollen die jetzigen Möglichkeiten des Systems ausgelotet und optimal ausgestaltet werden.“

Pflegekräfte bringen ihre Erfahrungen ein
„Gemeinsames Lernen in die tägliche Arbeit einzubeziehen und viele kleine Mikroschulungen aufzubauen, ist für uns alle neu“, betont Claudia Alfert als Qualitätsmanagementbeauftragte des Pflegedienstes. Alfert: „Es bringt aber viele neue Erkenntnisse für uns, ohne den Einzelnen zu sehr zu belasten. Die Pflegekräfte bringen ihre Erfahrungen ein und verfügen über ein fundiertes Wissen in vielen Bereichen. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind motivierter und können sich viel besser gegenseitig unterstützen.“
Auch der Aufbau einer unterstützenden Verwaltung und das Nutzen digitaler Strukturen sei eine große Aufgabe. Das sei mit Hilfe der Mitarbeitenden leistbar, bekräftigt André Pazek aus der Sicht der Verwaltung: „Wichtig ist, dass teamübergreifend vertrauensvoll zusammengearbeitet wird.“

Das Team in Gronau hofft, mit dieser neuen Struktur weitere Pflegekräfte zu finden, die selbstständiger arbeiten möchten und bereit sind, ihren eigenen Arbeitsalltag zu gestalten. „Fehler gehören in diesem Prozess dazu“, hieß es bei ersten Treffen in Gronau: „Statt Schuldige zu suchen, werden tragfähige Lösungen im Team erarbeitet und gemeinsam umgesetzt.“ Anfragen von Patienten gibt es laut der Rotkreuz-Mitteilung viele. „Daher möchten wir unsere Teams erweitern, um die Versorgung gut zu gestalten“, beschreibt Einsatzleiter André Sendner die Situation in Gronau, die durchaus auf die Region übertragbar sei. Das Team ist optimistisch, so Sendner, und erhofft sich eine gute und tragfähige Zusammenarbeit und damit auch eine Vorbildfunktion für andere Pflegekräfte.

Ein Weg für eine bessere Zukunft der ambulanten Pflege
Am Ende des Prozesses steht demnach nicht, dass jeder macht, was er will, sondern jeder macht das, was er am besten kann. Auch der Betriebsrat der Pflege des Deutschen Roten Kreuzes ist an diesem Prozess beteiligt.
Das Team in Gronau fasst den Start so zusammen: „Alle sind sich einig: Dies kann ein Weg für eine bessere Zukunft der ambulanten Pflege sein.“
Dafür bediene es sich einer vor allem in Afrika bekannten Lebensweisheit: „Wenn du schnell gehen willst, dann geh‘ alleine. Wenn du weit gehen willst, dann musst du mit anderen zusammen gehen.“

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news-654 Tue, 20 Apr 2021 15:14:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken: Generationenbüro lädt ein http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-generationenbuero-laedt-ein.html Vredener Seniorenforum: Donnerstag, 29. April, erste Videokonferenz zum Thema Digitales Vreden (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken lässt in Kooperation mit der Stadt Vreden die vor dem corona-bedingten Lockdown ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe Vredener Seniorenforum am 29. April ab 10 Uhr zum ersten Mal digital in Form einer Videokonferenz zum Thema „Digitales“ stattfinden. Alle Vredener Bürgerinnen und Bürger sowie alle Interessierten sind herzlich dazu herzlich willkommen.

Die Mitarbeiterinnen des Generationenbüros, Edith Gewers und Sarah Kattenbeck, möchten im Rahmen der Veranstaltung, die als Diskussionsforum für die Belange von älteren Menschen gedacht ist, zu den vielfältigen Möglichkeiten digitaler Austauschformen und Angeboten zur Teilhabe informieren sowie die Interessen und Erwartungen der Senior*innen erfragen.

Nicht jedem*r ist der Nutzen sowie der Mehrwert von digitaler Teilhabe – also dem Beteiligtsein an der Nutzung des Internets, digitalen Medien und

Allein die oft englischsprachigen Begriffliche wie „online, Webseite, Homepage“ und mehr können Unerfahrene überfordern. Dabei eröffnet das Internet Menschen ein umfangreiches Informations-, Wissens- und Unterhaltungsangebot, aber auch vielseitige Möglichkeiten zur Kommunikation, Interaktion und Partizipation. Kontakte können gehalten und ausgebaut werden, meint das Generationenbüro in einer Mitteilung.

„Wir möchten beim Neulernen und auftauchenden Problemen geduldig und kompetent helfen, damit Ältere sich den neuen Herausforderungen stellen können“, betont, Sarah Kattenbeck vom Generationenbüro. „Digitale Angebote und Technologien bieten große Vorteile auch für Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist. Sie können über die neuen Medien mit anderen Menschen in Kontakt kommen, sich aber auch vielseitige Unterstützungsmöglichkeiten erschließen“, fügt Edith Gewers hinzu.

Veranstaltungen wie digitale Stammtische, „Platt proaten“ und andere

Das Generationenbüro möchte über das Vredener Seniorenforum mit allen Interessierten über die Bedarfe und Interessen diskutieren, um gemeinsam mit Kooperationspartnern Angebote auf den Weg zu bringen. Denkbar sind dabei zum Beispiel Veranstaltungen wie digitale Stammtische, „Platt proaten“, Krimi-Tage, Back-, Koch-, Handarbeits-, Kulturveranstaltungen, Quiz-Abende, aber auch Informationsformate zu digitalen Fragen.

Vredener Bürger*innen sind herzlich eingeladen, am 29. April (Donnerstag) ab 10 Uhr nicht nur an der Videokonferenz zum Thema „Was heißt eigentlich Digitalisierung und welche Möglichkeiten bietet sie mir?“ teilzunehmen, sondern auch thematische Wünsche für zukünftige Veranstaltungen zu äußern.

Die Mitarbeiterinnen hoffen daher auf rege Teilnahme und bitten Interessierte darum, sich per E-Mail unter generationenbuero-vreden@drkborken.de oder telefonisch unter der Nummer 02564/8864-818 zwecks Zusendung des Anmeldelinks zu melden. Wer noch keine Erfahrung mit der Teilnahme an Videokonferenzen hat, dem kann im Vorfeld der Veranstaltung Unterstützung angeboten werden.Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Das Projekt versteht sich als eine Schnittstelle der Seniorenarbeit in Vreden und wird in enger Kooperation mit der Stadt Vreden und weiteren Kooperationspartner*innen durchgeführt. Ansprechpartnerin ist Edith Gewers. Sie ist telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029 755 erreichbar. Weitere Informationen zum Generationenbüro sind hier zu finden.
 

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news-653 Mon, 05 Apr 2021 11:10:00 +0200 Dank für großen Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/dank-fuer-grossen-einsatz-im-kampf-gegen-das-coronavirus.html Rotes Kreuz verteilt Ostertüten für Helfer*innen in Teststationen / 11.500 Schnelltests über Ostern Kreis Borken (drk-press). Das Überraschungspräsent kam gut an: Das Rote Kreuz im Kreis Borken verteilte am Karsamstag und -sonntag Ostertüten an Helfer*innen in den Schnellteststationen. Am Osterwochenende inklusive Karfreitag wurden 11.500 Personen im Kreis Borken getestet. Darin inbegriffen sind Tests am Ostermontag mit Voranmeldung. Die Gesamtzahl möglicher positiver Ergebnisse konnte das Rote Kreuz nicht benennen.

„Mit der Ostertütenaktion wollten wir uns für das außergewöhnliche Engagement bedanken, dass alle ehren- und hauptamtlichen Helfer im Kampf gegen das Coronavirus täglich zeigen, vor allem auch zu den Feiertagen", sagte DRK-Vorstandsmitglied Beatrix Grohn. Sie wurde bei ihrer österlichen Tour durch den Kreis Borken von der stellvertretenden Kreisrotkreuzleiterin Verena Uhlenbrock begleitet. Und beide konnten sich vor Ort ein Bild machen, wie gut die Testmöglichkeiten von den Bürgern im Kreis angenommen wurden und werden. Als die Türen der ehemaligen Bäckerei Mensing in Borken am Markt beispielsweise am Karsamstagmorgen öffneten, nahmen direkt zahlreiche Borkener das Testangebot wahr. 

Das gleiche Bild in anderen Orten wie in Ahaus, Legden, Gronau, Vreden, Heiden und Rhede oder Bocholt. In Gescher wurde in der Pankratiusschule an der Armlandstraße direkt im Zentrum getestet. Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko hatte wieder ein gut aufeinander abgestimmtes Team zusammengestellt: „Die Resonanz aufs Testen ist riesig, noch wesentlich größer als beim Angebot zu Weihnachten.“ 

Die Bürger nehmen gerne die Gelegenheit wahr, mit negativem Ergebnis Sicherheit über Ostern zu erlangen, um beispielsweise mit der Familie Oma und Opa zu besuchen. An 18 Stationen im Kreis wird allein vom Roten Kreuz im Kreis Borken getestet; am Dienstag eröffnet in Bocholt in der City im ehemaligen Möbel-Maass-Gebäude, Neustraße 26, die nächste Testmöglichkeit (ab 8.30 Uhr). 

4.445 Schnelltest am Freitag und Samstag – sechs mit positivem Verlauf

Und die Antigen-Schnellteststationen werden immer häufiger frequentiert – auch, um mit einem negativen, bescheinigten Testergebnis zum Beispiel in Geschäften bestimmter Branchen einkaufen zu können. So wurde allein am Karfreitag und Samstag 4.445 Mal getestet. Sechs Ergebnisse hatten einen positiven Verlauf (0,16 Prozent). Die Menschen mit Infektionen müssen sodann einen PCR-Test beim Hausarzt vornehmen lassen oder an der Abstrichstelle des Kreisgesundheitsamtes beim DRK-Stadtverband in Stadtlohn, Gutenbergstraße 26. 

In einem Gruß zu Ostern dankten Aloys Eiting namens des gesamten Rotkreuz-Präsidiums sowie DRK-Vorstand Beatrix Grohn den mehr als 150 Freiwilligen in den Teststationen für ihren „enormen Einsatz, auch über die Osterfeiertage hinweg, und für das große ehrenamtliche Engagement in diesen schweren Pandemiezeiten“. Sie appellierten an die Bürger, sich weiter testen zu lassen, um so frühzeitig mögliche positive Infektionen herausfiltern zu können.

In den ersten gut drei Wochen hatten sich bereits gut 28.000 Frauen und Männer beim Roten Kreuz testen lassen. Dabei wurden 148 positive Fälle festgestellt.

Unter www.Testen.DRKBorken.de kann ein Termin für einen Corona-Antigen-Schnelltest vereinbart werden. Ein Test pro Woche ist kostenfrei. 

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news-652 Thu, 01 Apr 2021 16:25:52 +0200 Weitere Rotkreuz-Teststation in der Borkener Innenstadt am Markt in Kooperation mit der Stadt http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/weitere-rotkreuz-teststation-in-der-borkener-innenstadt-am-markt-in-kooperation-mit-der-stadt.html Die Stadt Borken und das Rote Kreuz im Kreis Borken haben am Donnerstag in Borken eine weitere Corona-Schnellteststation eröffnet. Sie befindet sich in den Räumen der ehemaligen Bäckerei Mensing am Markt, gegenüber dem Reformhaus. Testen sei angesichts weiter steigender Zahlen unbedingt wichtig, sagte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing: Die Bürger sollten die – einmal pro Woche – kostenlosen Testmöglichkeiten in Anspruch nehmen. DRK-Vorstandsmitglied Beatrix Grohn hatte am Abend zuvor noch eine Teststation in Bocholt am Bahia-Bad eröffnet. Der Standort am Markt ist laut Grohn die 18. Testmöglichkeit des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Sie dankte den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr großes Engagement im Kampf gegen die Pandemie.  Laut Grohn sind kreisweit rund 120 ehrenamtliche Helfer fürs Rote Kreuz bei Testungen aktiv sowie etwa 30 hauptberufliche Mitarbeiter*innen. Es würden weiterhin ehrenamtliche Helfer gesucht. 

Auch auf dem Parkplatz vor der Mergelsberghalle in Borken, gegenüber dem Aquarius, werden vom Roten Kreuz in einer Drive-in-Station Testungen angeboten, zudem im KARO-Kaufhaus an der Röntgenstraße 6 am Rotkreuz-Zentrum. Das Rote Kreuz empfiehlt, sich über die App Chayns zum Testen online anzumelden, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Die Öffnungszeiten über Ostern in Borken:
Karfreitag, 02.04.2021 
09:00 Uhr – 14:00 Uhr im KARO-Kaufhaus.
09:00 Uhr – 16:00 Uhr Drive In
 
Samstag, 03.04.2021 
09:00 Uhr – 14:00 Uhr Innenstadt
09:00 Uhr – 14:00 Uhr im KARO-Kaufhaus
09:00 Uhr – 17:00 Uhr Drive In
 
Sonntag, 04.04.2021
09:00 Uhr – 13:00 Uhr in der Innenstadt
 
Unter www.Testen.DRKBorken.de kann man einen Termin für einen Corona-Antigen-Schnelltest vereinbaren. Ein Test pro Woche ist kostenfrei. 

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news-651 Thu, 01 Apr 2021 16:17:01 +0200 Kampf gegen das Coronavirus: Bereits 28.000 Schnelltests beim Roten Kreuz im Kreis Borken – 148 positive Fälle http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kampf-gegen-das-coronavirus-bereits-28000-schnelltests-beim-roten-kreuz-im-kreis-borken-148-positive-faelle.html Corona-Schnelltests des Roten Kreuzes ab sofort am Bahia, ab Dienstag in der City Bocholt/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat am Mittwoch, 31. März, auf dem Bahia-Parkplatz am Hemdener Weg 169 eine weitere Corona-Schnellteststation – als Drive in – in Betrieb genommen. Sie wird auch über Ostern geöffnet sein. Ab Dienstag nach Ostern, 6. April, soll eine weitere in der City eröffnet werden in den ehemaligen Räumen von Möbel Maass, Ecke Neustraße 26/Schanze 3 (gegenüber Reisebüro Drachter).

Die Teststation am Bahia sei innerhalb kürzester Zeit aufgebaut worden. „Dafür danke ich dem DRK-Stadtverband Bocholt und zahlreichen Helfer*innen für das große ehrenamtliche Engagement, das auch in diesen Zeiten die große Rotkreuz-Gemeinschaft auszeichnet“, sagte Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums im Kreisverband Borken. Sogar Beschäftigte des Freizeitbades Bahia würden auf freiwilliger Basis bei den Testungen helfen, unterstrich Eiting. Dafür gebühre der Bahia-Geschäftsleitung und den Helfenden großer Dank.

28.000 Schnelltests – 148 positive Coronainfektionen

Der Aufbau der Anlaufstellen innerhalb kürzester Zeit sei „wirklich ein Kraftakt“ gewesen, sagte DRK-Vorstand Beatrix Grohn gegenüber der Presse. An 18 Stationen im gesamten Kreis Borken könnten sich Bürger bereits testen lassen. Und die Tests würden gut angenommen werden – mit Erfolg. In den ersten gut drei Wochen wollten rund 28.000 Frauen und Männer in DRK-Testzentren Sicherheit, ob sie infektiös seien. Dabei wurden 148 positive Fälle festgestellt. Sie werden generell direkt ans Kreisgesundheitsamt weitergeleitet. Es folgt ein PCR-Test über die Abstrichstelle beim DRK-Ortsverein Stadtlohn (Gutenbergstraße) oder beim Hausarzt, und die Betroffenen müssen in häusliche Quarantäne. „So konnten wir viele Infektionsketten erfolgreich unterbrechen“, erklären Beatrix Grohn und Aloys Eiting die Wichtigkeit des Testens bei weiter ansteigenden Infektionszahlen im Kreis Borken.

Eine Gruppe von rund zwölf freiwilligen, ausgebildeten Helfer*innen hat Bocholts Rotkreuzleiterin Silke Boysen aktiviert, die ab sofort für die Teststationen zur Verfügung stehen. Nach vorheriger Anmeldung über die App Chayns ist nach der Testung meist innerhalb 20 Minuten das Ergebnis auf dem Smartphone sichtbar. 

Testungen über Ostern

Wegen des erwartet großen Andrangs wird am Bahia auch über Ostern getestet, erklärt Verena Uhlenbrock, stellvertretende Kreisrotkreuzleiterin. Schon kurze Zeit nach dem Test-Angebot über die Software Chayns hatten sich für Samstag rund 140 Bürger angemeldet. Nach Anmeldung über Chayns werden auch aktuelle Ergebnisse übermittelt. So erfolgten nach diesen Angaben 2249 Schnelltests innerhalb 24 Stunden; in sechs Fällen war das Ergebnis positiv (Quote: 0,27 Prozent).

Öffnungszeiten der Rotkreuz-Corona-Teststation am Bahia, Hemdener Weg 169:

Generell werktags 12 bis 20 Uhr, Karfreitag 12 bis 18 Uhr (dann auch noch im KARO, Kreuzstraße 18), Karsamstag 12 bis 18 Uhr, Ostersonntag und Ostermontag jeweils 9 bis 13 Uhr; nach Ostern auch samstags und sonntags von12 bis 16 Uhr.

Ab Dienstag nach Ostern soll die Teststation im ehemaligen Möbelgeschäft Maass, dessen Inhaber seine Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stellt, in Betrieb gehen.
Öffnungszeiten Teststation Möbel Maass, Neustraße 26: montags und dienstags 8.30 bis 17 Uhr, mittwochs 8 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags 8.30 bis 17 Uhr.

Unter www.Testen.DRKBorken.de ein Termin für einen Corona-Antigen-Schnelltest vereinbaren. Ein Test pro Woche ist kostenfrei.

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news-650 Wed, 31 Mar 2021 16:05:00 +0200 Brigitte Schüürman ist seit fünf Jahren Familienpatin: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/brigitte-schueuerman-ist-seit-fuenf-jahren-familienpatin.html „Es macht Spaß, helfen zu können“ Borken, 31. März 2021
Borken (drk-press). Brigitte Schüürman aus Borken ist seit fünf Jahren Familienpatin beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Für dieses langjährige ehrenamtliche Engagement erhielt sie jetzt von Koordinatorin Lydia Lindemann als Anerkennung einen Blumenstrauß. „Mit jungen Familien in Kontakt zu treten und helfen zu können, das macht einfach Spaß“, sagt die Borkenerin: „Ich wollte gerne etwas mit Kindern machen, und man spürt sofort beim ersten Kontakt, ob es passt oder nicht.“ Jetzt in Coronazeiten werden die Kontakte zumeist telefonisch und über Internetdienste aufrechterhalten oder unter strenger Einhaltung der Schutzverordnung.

„Die Pandemie erschwert unsere Arbeit enorm“, sagt Lydia Lindemann: „Die Familienpaten scharren wirklich mit den Füßen, dass sie wie vor Corona wieder in die Familien können.“ Das vom Kreis Borken getragene Projekt ist jüngst um drei Jahre verlängert worden. Im Jahr 2015 war Startschuss. Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist mit seinen Familienpaten und -patinnen für Heiden, Raesfeld und Erle sowie Velen und Ramsdorf zuständig, andere Träger für weitere Orte im Kreis Borken. Jungen Familien, Alleinerziehenden und Schwangeren im Alltag durch praktische Unterstützung und Zuverlässigkeit zur Seite zu stehen – das ist die Idee der familienbegleitenden Maßnahme mit Betreuung von Kindern ab Säuglingsalter bis zu drei Jahren. Zudem ist bei Bedarf und auf Wunsch von anfragenden Familien eine weitere Aufgabe der Koordinatorin, weitere Unterstützungsangebote vorzustellen und zu vermitteln. Derzeit betreuen 17 Pat*innen zwölf Familien. Interessierte Familien sowie neue Paten, auch männliche Familienpaten sind laut Rotem Kreuz herzlich willkommen. 

Hintergrund zum Projekt Familienpaten
„Wir wollen Unterstützung und Entlastung im Alltag bieten“, sagt Rotkreuz-Koordinatorin Lydia Lindemann. Dazu gehört auch zum Beispiel mit den Kindern auf den Spielplatz gehen damit die Mutter/ der Vater wieder neue Energie auftanken kann.
Mit dem Projekt Familienpaten unterstützt das Rote Kreuz im Kreis Borken Familien in Raesfeld, Heiden und Velen. Gefördert wird das Projekt vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken. Die aktuelle Förderung umfasst den Zeitraum bis April 2024. Lydia Lindemann fasst zusammen: „Es existiert eine gute Zusammenarbeit mit anderen Trägern, die auch das Familienpatenprojekt in anderen Städten und Gemeinden umsetzen.“

Weitere Informationen zum Projekt Familienpaten finden Sie hier.

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news-649 Mon, 29 Mar 2021 10:53:06 +0200 Am 2. April ist Weltautismustag http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/am-2-april-ist-weltautismustag.html In der Pandemie fehlt Menschen mit Autismus oft die gewohnte Tagesstruktur Kreis Borken (drk-press). Autismus und Corona-Pandemie: Wie geht das in schwierigen Zeiten zusammen? Am Freitag, 2. April, ist Weltautismustag. Das Rote Kreuz im Kreis Borken gibt einen Einblick darüber, wie die Coronasituation von Menschen mit Autismus wahrgenommen wird.
Beim Autismus handelt es sich um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die bereits im Kindesalter beginnt. Sie ist charakterisiert durch schwerste Störungen der Kontaktaufnahme und der Kommunikation mit anderen Menschen. Hinzu kommen Verhaltensauffälligkeiten, die im Alltag für die Eltern und Geschwister sowie den Bezugspersonen im Kindergarten, der Schule und anderen Einrichtungen sehr belastend sein können. Menschen mit Autismus führen alltägliche Aufgaben oftmals starr und routiniert aus und bestehen auf bestimmte Handlungsroutinen.

Veränderungen jeglicher Art, seien es Variationen in Bezug auf Handlungsfolgen oder aber veränderte Details im persönlichen Umfeld – Irritationen auslösen bis hin zu deutlichen Widerständen aus. Vor diesem Hintergrund spielt die Corona-Pandemie eine ganz besondere Rolle für autistisch veranlagte Menschen, die eh wegen ihrer schwerwiegenden Entwicklungsstörung mitunter lebenslang Hilfe und Unterstützung brauchen. Zitate von Menschen mit Autismus begründen dies in Pandemiezeiten, zum Beispiel zu diesen Themen wie soziale Interaktion: „Es ist gut, dass Körperkontakt nicht erwünscht ist und dass mehr Abstand voneinander gehalten wird, dass Masken getragen werden und somit meine Mimik nicht bedeutsam ist“ (J., 29 Jahre); zur Kommunikation: „Maske ist auch positiv, niemand achtet mehr so sehr auf Mimik, sondern auf Worte“ (P., 14 Jahre); Die gewohnte und wichtige Tagesstruktur und Routine bieten an sich Sicherheit und Orientierungshilfen. Dies sei, sagen Betroffene, durch Corona durcheinandergekommen. Und das Homeschooling werde als große Veränderung und Stressfaktor erlebt: „Sich alleine zu Hause organisieren zu müssen, ist eine Katastrophe“, sagt ein 14-Jähriger.

Corona verstärkt die Entwicklung von stereotypen Verhaltensweisen, denn diese vermitteln dem Betroffenen Sicherheit. Die Reduzierung äußerer Stressfaktoren empfinden manche als positiv: „Durch den Lockdown wurde es allgemein eher toleriert, wenn man in seinem Zimmer geblieben ist und sich zurückgezogen hat“, wird ein 18-Jähriger zitiert. „Durch Corona wurde meine Freizeit kaum beeinflusst. Da ich sowieso kaum draußen bin, fiel es mir leicht, soziale Kontakte zu meiden“, erklärt ein 25-Jähriger.

Individuelle Förderung und Begleitung
Das Rote Kreuz bietet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine individuelle Förderung und Begleitung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Die Autismusambulanzen an zahlreichen Standorten im Kreis Borken bieten Beratung und Unterstützung – auch fürs Umfeld wie Familie, Kindertageseinrichtung, Schule und Wohnstätte. Die Förderung wird ambulant oder mobil, vor Ort zu Hause und in den Räumen der Autismusambulanz angeboten. Im Rahmen einer individuellen Unterstützung findet selbstverständlich eine enge Kooperation mit begleitenden Institutionen statt. Die aktuelle Fortsetzung der autismusspezifischen Förderung wird derzeit von Betroffenen und Angehörigen als Entlastung und strukturgebend erlebt – mithin ein Stück Normalität im Coronaalltag. Unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen finden Einzelfördertermine weiterhin statt.

Weitere Informationen zum Autismusambulanz und Ansprechparter sind hier zu finden.

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news-648 Tue, 23 Mar 2021 09:07:00 +0100 Kampf gegen das Coronavirus: 74 positive Fälle entdeckt http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kampf-gegen-das-coronavirus-74-positive-faelle-entdeckt.html 13.245 Corona-Schnelltests in den ersten Wochen beim Roten Kreuz im Kreis Borken Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken zieht eine überaus positive Zwischenbilanz zu Corona-Antigen-Schnelltests. In den ersten 14 Tagen ließen sich 13.245 Bürger im Kreis Borken testen. Dabei wurden 74 positive Infektionsfälle festgestellt. Inzwischen dürfte sich die Zahl der Testungen weiter erhöht haben: „Wir stellen eine große Resonanz fest und das jeden Tag“, erklärte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann im DRK-Pressedienst.

Seit 8. März erfolgten die 13.245 Tests, entweder im Rotkreuz-Zentrum in Borken an der Röntgenstraße oder vor allem in den DRK-Ortsvereinen im Kreis. „Bei der weiter anhaltenden Rotkreuz-Maßnahme wurde die Einsatzfähigkeit unserer geschulten Ehrenamtlichen in den DRK-Ortsvereinen erneut unter Beweis gestellt“, erklärte Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen. Rund 7.800 Tests wurden ausschließlich durch das Ehrenamt ausgeführt. In Abstimmung mit dem Kreis Borken passt das Rote Kreuz das Angebot entsprechend der Nachfrage laufend an. Unter www.Testen.DRKBorken.de kann jeder ab 18 Jahre, unter 18 Jahre mit Zustimmung der Erziehungsberechtigen, einen Termin für einen Corona-Antigen-Schnelltest vereinbaren. Das Ergebnis wird anschließend direkt aufs Handy geschickt, meist innerhalb von 20 Minuten. Ein Test pro Woche ist kostenfrei. Innerhalb kürzester Zeit hat das Rote Kreuz im Kreis Borken die Tests an 16 Standorten im Kreis organisiert. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann appelliert an die Bürger im Kreis Borken: „Verschaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht.“ Getestet wird an 16 Standorten im Kreis Borken, somit fast in allen Kommunen.

Hier können Termine für Corona Antigen-Schnelltests vereinbart werden.  

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news-647 Tue, 16 Mar 2021 09:02:00 +0100 Internationaler Tag gegen Rassismus am 21. März http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/internationaler-tag-gegen-rassismus-am-21-maerz.html Gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen! Kreis Borken (drk-press). Der internationale Tag gegen Rassismus am 21. März ist ein Gedenktag für Menschen, die durch Rassismus getötet und deren Leben durch Rassismus geprägt wurde und wird. Bei der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit und den Integrationsagenturen des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist Rassismus ein alltägliches Thema.

„Wir beraten Menschen, die sich mit einem konkreten diskriminierenden Erlebnis, wie zum Beispiel einer eindeutigen Beleidigung an uns wenden“, berichtet Sarah Kattenbeck von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit. „Gleichzeitig aber sind wir auch für all diejenigen da, die Tag für Tag immer wieder alltägliche Diskriminierungserfahrungen machen. Da wechselt zum Beispiel jemand die Straßenseite oder im Zug bleibt immer wieder der Platz neben einer bestimmten Person frei.“ Dies seien kleine Nadelstiche, die in der Summe auf die Betroffenen wirken.  

„Kern der Debatte wird oft nicht getroffen“

Daher setzen die DRK-Integrationsagenturen und die DRK-Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit auch auf einen breiten Dialog, um das gesellschaftliche Bewusstsein für Diskriminierung und Rassismus zu stärken und einen Wandel herbeizuführen. „Viele Menschen haben sich noch gar nicht intensiv mit Diskriminierung und Rassismus auseinandergesetzt“, erzählt Jan Meller von der Integrationsagentur in Gronau. „Sie fühlen sich nicht angesprochen und sind von Diskussionen in den Medien entnervt, die den Kern der Debatte leider oft gar nicht treffen. Menschen mit Diskriminierungserfahrungen haben keine Wahl. Sie müssen sich mit Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen.“ Daher sei es wichtig, die Betroffenen zusammenzubringen, ihnen einen Austausch zu ermöglichen und sie zu stärken, damit sie bewusster mit Diskriminierungserfahrungen umgehen können.

Um mit Betroffenen in einen intensiven Austausch zu kommen, verteilen die Integrationsagenturen auch an Eltern aus den DRK-Kitas und Ehrenamtliche im Kreis Borken Postkarten. Sie sollen ein Zeichen setzen, dass Rassismus und Diskriminierung keinen Platz im Roten Kreuz haben. 

Antidiskriminierungsarbeit ist ein Querschnittsthema beim Roten Kreuz

Antidiskriminierungsarbeit ist ein Querschnittsthema für das Rote Kreuz, denn sie ist bereits in den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Halbmond-Bewegung angelegt. Diese lauten: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. 

„Aus den Grundsätzen wird deutlich: Wir machen uns stark für die Würde des Menschen“, erklärt Sarah Kattenbeck. Dies bedeute zum Beispiel, die Individualität, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lebenssituationen von Klientinnen und Klienten wahrzunehmen und zu achten. Auch sei es wichtig, dass alle DRK-Einrichtungen sichere Orte seien, in denen keine Ausgrenzung stattfindet und abwertende Äußerungen oder Handlungen strikt vermieden werden. „In jeder Einrichtung und mit jeder Maßnahme soll allen ein Angebot gemacht werden, das den jeweiligen Bedarfen entspricht und Teilhabe ermöglicht.“ 

„Gemeinsam sind wir stärker“

Im Kreis Borken bringen sich die DRK-Integrationsagenturen in das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland und den Unterarbeitskreis Antidiskriminierungsarbeit im Kreis Borken ein. „Gemeinsam sind wir stärker“, sagt Iris Schlautmann von der Integrationsagentur Borken. „Gemeinsam können wir auch ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen.“ Dieses soll in diesem Jahr gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen auf digitalem Wege geschehen: „Wir setzen unser Aktionsplakat auf unsere Internetseite und machen damit auf das Thema aufmerksam.“ 

Weitere Informationen unter www.DRKBorken.de  und www.interkulturelles-netzwerk-westmuensterland.de 
Die Integrationsagenturen und die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit werden durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) gefördert.

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news-644 Mon, 08 Mar 2021 09:10:51 +0100 Kampf gegen das Coronavirus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kampf-gegen-das-coronavirus.html Rotes Kreuz bietet ab Montag kostenlose Schnelltests im gesamten Kreis Borken an Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken ermöglicht ab Montag, 8. März, Corona-Schnelltests im gesamten Kreis Borken. Sie sind für jeden Bürger einmal pro Woche kostenlos. Das hat die Bundesregierung so beschlossen. „Wir sind froh und glücklich, dass wir innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit zum Schnelltesten mit unseren DRK-Ortsvereinen organisieren konnten“, sagte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann am Wochenende. Er appelliert an die Bürger im Kreis Borken: „Verschaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht.“

Getestet wird an 15 Standorten im Kreis Borken, somit fast in allen Kommunen. Für den Antigen-Schnelltestung ist eine Terminabsprache erforderlich. Sie muss online über die Seite www.drkborken.de erfolgen. Die Online-Anmeldung wurde am Sonntagmittag freigeschaltet.

Was muss ich tun, um mich testen zu lassen?
Vereinbaren Sie einen Termin über die DRK-Online-Plattform. Dabei können Sie den passenden Testort und die Uhrzeit auswählen. Falls eine Online-Terminvereinbarung nicht möglich ist, kann sich telefonisch anmelden unter der Nummer 02861/8029-374.

Hinweis
Bei der Online-Terminvereinbarung muss sich jeder einmalig anmelden. Die gesamte Kommunikation inklusive Ergebnis-Übermittlung verläuft digital. So hat jede Testperson jederzeit sein Testergebnis verfügbar.

Was kostet ein Test?
Im Rahmen der nationalen Teststrategie kann sich jede in Deutschland lebende Person einmal in der Woche kostenlos testen lassen.

Wo kann ich mich testen lassen?

  • in Ahaus: DRK-Ortsverein Ahaus e.V., Parallelstraße 40
  • in Bocholt: DRK-Pflegeberatungsbüro, Münsterstraße 38, Mobil 0176 18029601
  • in Borken: Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6, Mobil 0176 18029633
  • in Gescher: Turnhalle Pankratius-Schule, Armlandstraße 18, Mobil 0176 18029736 
  • in Gronau: DRK-Ortsverein Gronau und Epe e.V., Ochtruper Straße 138 / Zufahrt über Dibeliusstraße, bitte Nebeneingang nutzen, Tel. 0176 18029751
  •  in Heek: DRK-Ortsverein Nienborg-Heek e.V., Stroot 33
  • in Heiden: DRK-Ortsverein Heiden e.V., Velener Straße 29
  • in Isselburg: DRK-Ortsverein Isselburg e.V., Adolf-Donders-Allee 11 – 13
  • in Legden: DRK-Ortsverein Legden e.V., Amtshausplatz 3
  • in Raesfeld: DRK-Ortsverein Raesfeld e.V., Weseler Straße 5
  • in Reken: DRK-Ortsverein Reken e.V., Overbergstraße 11
  • in Rhede: DRK-Zentrum, Kettelerstraße11
  • in Stadtlohn: Stadthalle Stadtlohn: Dufkampstraße 44
  • in Südlohn-Oeding: Jakobihalle Oeding, Pfarrer-Becker-Straße 11
  • in Vreden: DRK-Ortsverein Vreden e.V. An't Lindeken 101

Alle Infos und den Link zur Anmeldung gibt es online hier.

Covid-19-Teststation beim DRK Stadtlohn
Das Rote Kreuz im Kreis Borken weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es zudem weiterhin im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes Covid-19-PCR-Tests anbietet. Für eine Testung ist eine Anmeldung über das Gesundheitsamt des Kreises Borken erforderlich. Auskünfte erteilt es montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr unter der Hotline des Kreises Borken, Telefon 02861/681-1616. Die Adresse der Teststation: Gutenbergstraße 28 in Stadtlohn beim DRK-Ortsverein Stadtlohn. Öffnungszeiten: montags bis freitags, 10 bis 20 Uhr.

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news-646 Fri, 05 Mar 2021 13:54:00 +0100 Corona-Impfung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/corona-impfung.html Bewohner*innen und Personal aller fünf DRK-Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und besonderem Pflegebedarf sind geimpft worden Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken gibt eine gute Nachricht in schlechten Coronazeiten bekannt: Alle Bewohner*innen der fünf DRK-Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und besonderem Pflegebedarf sind einschließlich der Beschäftigten und Betreuenden geimpft worden. Insgesamt seien das weit mehr als 100 Personen gewesen, die geimpft worden seien, ergänzte Susanne Biallas, Bereichsleitung Pflege beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Die Impfbereitschaft habe einen sehr hohen Grad erreicht, hieß es.

Das Rote Kreuz betreibt Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und besonderem Pflegebedarf in Gronau, Epe, Vreden, Südlohn und Borken-Burlo. Weitere Infos zu den Wohngemeinschaften finden Sie hier.

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news-645 Fri, 05 Mar 2021 12:54:00 +0100 „Schon wieder Müll!“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/schon-wieder-muell.html Kinder der DRK-Kita „Der kleine Prinz“ aus Vreden appellieren zu Sauberkeit im Wald Vreden (drk-press). „Schon wieder Müll!“ Die Kinder des DRK-Familienzentrums „Der kleine Prinz – die Stadtvilla“ waren entsetzt, als sie dieser Tage in der „Teufelsschlucht“ in Vreden unterwegs waren. Es lagen viele leere Flaschen und sehr viel Müll auf dem Boden, teilt das Rote Kreuz im Kreis Borken mit.  „Gut, dass unter den Waldutensilien, die die Kinder immer in ihrem Waldrucksack dabei haben, auch Müllsäcke sind“, sagt Kita-Leiterin Sylvia Wisseling. Und so wurden innerhalb von kürzester Zeit zwei Beutel mit Müll gesammelt.

Die Kinder bitten in einem Aufruf alle, die im Wald unterwegs sind, ihrem Waldmotto zu folgen: „Hinterlasse den Wald immer ein bisschen schöner, wie du ihn vorgefunden hast!“

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news-643 Wed, 03 Mar 2021 15:48:00 +0100 Stadtwerke Rhede versorgt den Neubau der DRK-Kita "Kunterbunt" in Zukunft mit Nahwärme http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/stadtwerke-rhede-versorgt-den-neubau-der-drk-kita-kunterbunt-in-zukunft-mit-nahwaerme.html

Die Stadtwerke Rhede GmbH versorgt den Neubau der DRK-Kita Kunterbunt am Krommerter Weg in Zukunft mit klimafreundlicher Nahwärme. "Nachhaltigkeit ist wichtig", so Jürgen Puhlmann, Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken. "Einrichtungen im sozialen Bereich mit umweltschonenden Energien zu versorgen ist der richtige Weg".

Im Frühjahr 2020 wurde der Wärmelieferungsvertrag bereits durch den Bauherrn und die Stadtwerke unterzeichnet. Jetzt sind alle erforderlichen Arbeiten abgeschlossen, um auch das Gebäude mit Wärme zu versorgen. In der letzten Woche startete die Firma Schubert GmbH daher mit den Tiefbauarbeiten. Es wird eine Nahwärmeleitung gelegt, um die neue Kita des DRK mit den Gaswärmepumpen und dem BHKW, welche auf dem Firmengelände der Stadtwerke stehen, zu verbinden.

In Zukunft wird das heiße Wasser, das als Wärmeträger dient, dann von dort durch die Wärmeleitung zum Wärmeübertrager der Kita befördert. Der Wärmeübertrager leitet die Wärme auf den Heizkreislauf der Kita, sodass diese dann zum Heizen aller Räume genutzt werden kann. Das abgekühlte Wasser fließt im Kreislauf wieder zurück zu den Pumpen und dem BHKW der Stadtwerke. Die Firma Epping Gebäude-, Umwelt- und Elektrotechnik GmbH aus Bocholt installiert die Anlagentechnik und bindet diese in die vorhandene Heizungsanlage der Stadtwerke ein. Im Frühjahr 2021 wird die Kita dann Umweltfreundlich und kostensparend über die Stadtwerke mit Nahwärme versorgt.

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news-642 Fri, 26 Feb 2021 15:36:00 +0100 Tag gegen Diskriminierung am 1. März http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/tag-gegen-diskriminierung-am-1-maerz.html Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit und Integrationsagenturen beim Roten Kreuz im Kreis Borken: Viele Menschen im Kreis Borken sind nach wie vor verunsichert

Kreis Borken (drk-press). Am 1. März findet der alljährliche Tag gegen Diskriminierung („Zero Diskrimination Day“) der Vereinten Nationen statt. Diskriminierung findet in fast allen Bereichen des Lebens statt – und das, obwohl Gleichbehandlung eigentlich ein Grundrecht ist. Für Menschen, die im Zusammenhang mit Diskriminierung Unterstützung suchen, sind die Integrationsagenturen und die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit beim Roten Kreuz im Kreis Borken wichtige Ansprechpartner.

„An uns wenden sich Menschen, die ein Diskriminierungserlebnis gemacht haben, das sie verarbeiten möchten. Häufig benötigen die Menschen auch konkrete Hilfestellungen“, erklärt Sarah Kattenbeck von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit. „Wir begleiten die Menschen und überlegen gemeinsam, welche Form von Unterstützung sie benötigen – dies kann beispielsweise ein Klärungsgespräch oder auch ein Beschwerdebrief sein. Wichtig ist es, die Situation aktiv anzugehen, so dass das bestehende Problem gelöst wird.“

Neben der individuellen und kostenlosen Beratung – die im Übrigen auch mehrsprachig und in digitaler Form stattfinden kann – bringt sich Sarah Kattenbeck mit ihrem Kollegen Jan Meller und Kollegin Iris Schlautmann von der Integrationsagentur die Erfahrung unter anderem in den kreisweiten Arbeitskreis Antidiskriminierungsarbeit im Kreis Borken ein. Hier werden gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen aus dem Interkulturellen Netzwerk Westmünsterland Bedarfe gebündelt und Ideen entwickelt, um sich gegen Diskriminierung einzusetzen. „Es gibt einen großen Bedarf an Austausch und Diskussion – und dies in fast allen Bevölkerungsgruppen“, stellt Iris Schlautmann fest. 

Viele Menschen sind verunsichert, wie man sich bei Diskriminierung verhalten soll. Dies betrifft sowohl die Menschen, die Diskriminierungen ansprechen möchten, als auch diejenigen, die sich mit einem Diskriminierungsvorwurf konfrontiert sehen. Daher sei es ein Ziel, eine Diskriminierungskultur zu schaffen, in der – auch in Organisationen und Institutionen – ein offener Austausch und Lernprozess entstehen kann.

Neben der Organisation von Trainings, Fortbildungen oder anderen Veranstaltungsformaten ist daher für die Integrationsagenturen auch Öffentlichkeitsarbeit wichtig. „Beispielsweise engagieren wir uns jährlich im Rahmen der Wochen gegen Rassismus – in diesem Jahr auf digitalem Wege“, so Jan Meller von der DRK-Integrationsagentur in Gronau. „Wir überlegen uns gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Kooperationspartnern Projekte und setzen sie gemeinsam um. Wir freuen uns über Rückmeldungen von Betroffenen und auch aus der Bevölkerung, um aktuelle Bedarfe zeitnah zu erkennen und darauf reagieren zu können.“

Die Integrationsagenturen sowie die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit werden durch das Ministerium für Kinder Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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news-641 Mon, 22 Feb 2021 15:31:00 +0100 Digital-Kompass im Twickler-Treff Vreden eröffnet http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/digital-kompass-im-twickler-treff-vreden-eroeffnet.html Freiwillige und Interessierte gesucht

Vreden (drk-press). Bereits seit zehn Jahren gibt es im Twickler-Treff in Vreden die Computer-Gruppe, die Menschen bei Fragen zur Nutzung von Computer, Smartphone oder Sozialen Medien unterstützt. Jetzt kommen auf die Ehrenamtlichen neue Aufgaben zu – und sie bekommen Unterstützung: Am Mittwoch, 17. Februar, fand die offizielle Eröffnung des Projektes Digital-Kompass statt.

Damit ist das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Vreden ab sofort als Standort des bundesweiten Projekts Digital-Kompass aktiv und unterstützt ältere Menschen auf ihrem Weg ins Internet und in die digitale Welt.

„Nicht erst seit Beginn der Corona-Krise zeigt sich für uns, dass in Vreden viele Menschen leben, die Berührungsängste mit der digitalen Welt haben“, berichtet Edith Gewers vom Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken. „Es ist für viele sehr schwer, alle Entwicklungen nachzuvollziehen. Wir möchten uns gerne auf Augenhöhe mit den Menschen über die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Risiken der Digitalisierung austauschen. Hierbei kann es zum Beispiel um das Videotelefonat mit Enkelkindern, aber auch um den Online-Einkauf gehen.“

Aufgrund der Corona-Situation konnte und musste direkt die erste Veranstaltung – die offizielle Eröffnung – in digitaler Form als Videokonferenz stattfinden. Im Grußwort schlug Rotkreuz-Vorstand Jürgen Puhlmann einen Bogen von der Erfindung der Schrift in Uruk über den Buchdruck bis hin zu den neuen digitalen Technologien – alles Möglichkeiten, das Erfahrungswissen für viele Menschen verfügbar zu machen. Auch Bürgermeister Tom Tenostendarp sowie der Erste Beigeordnete Bernd Kemper freuten sich über das neue Projekt, das gut zu Vreden passe. Sie wünschten dem Projekt und insbesondere den Ehrenamtlichen viel Erfolg. Gerade, da die Ehrenamtlichen aus der Computergruppe selbst schon im Rentenalter seien, sei es möglich, ganz in Ruhe Antworten auf Fragen zu finden. Denn die Erfahrung hätten viele schon im Umgang mit Hilfestellungen durch Familienangehörige gemacht: „Schnell ist keine Hilfe.“

Katharina Braun vom Projekt Digital-Kompass war aus Bonn zugeschaltet. Sie verwies auf den Mehrwert vieler digitaler Angebote, bekannte aber auch, dass die steten Veränderungen in der digitalen Welt vielen Menschen Angst machten. Daher sei es wichtig, den Menschen Mut zu machen, wenn sie sich fragten: „Soll ich das jetzt noch lernen?“ Digitale Kompetenzen ermöglichten gesellschaftliche Teilhabe. Über die leicht verständlichen Broschüren des Digital-Kompass, die ab sofort über das Generationenbüro im Twickler-Treff bezogen werden können, bestehe die Möglichkeit, sich schon einmal in das Thema einzulesen und sich zu informieren.

Das Projekt Digital-Kompass arbeitet seit dem Jahr 2015 daran, ältere Menschen zum sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Diensten zu befähigen. Dazu werden Engagierte, die bereits gute Erfahrungen im täglichen Umgang mit Geräten und Internet gemacht haben, darin geschult, ihr Wissen an ältere Menschen weiterzugeben. Der Digital-Kompass ist ein gemeinsames Projekt der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Deutschland sicher im Netz e. V.) sowie der Verbraucher-Initiative und wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Weitere Informationen: www.digital-kompass.de 

Das Generationenbüro in Vreden, das durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist, lädt interessierte Bürger*innen ein, sich in das Projekt einzubringen. Gesucht werden weitere Unterstützer*innen, die sich ehrenamtlich für das Projekt engagieren möchten. Bei Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement, aber auch an Unterstützung im Sinne des Projektes können sich die Vredener*innen per Mail generationenbuero-vreden@drkborken.de oder unter der Telefonnummer 02564/8864-818 melden.

Mehr Informationen zum Generationenbüro finden Sie hier.

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news-640 Wed, 10 Feb 2021 16:41:00 +0100 Im Kampf gegen Corona: 61 Luftreiniger angeschafft / VKF Renzel spendet vier Geräte http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/im-kampf-gegen-corona-61-luftreiniger-angeschafft-/-vkf-renzel-spendet-vier-geraete.html Rotes Kreuz rüstet 16 Kitas mit 57 professionellen Luftreinigern aus

Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken sorgt sich um die Kinder in seinen Kindergärten, um Mitarbeiter und Besucher. Deshalb hat der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation 61 Luftreiniger angeschafft, 57 davon sind in den vergangenen Tagen an 16 DRK-Kitas des Kreisverbandes im Kreis Borken ausgeliefert worden – jede Gruppe bekommt ein Gerät.

Das Isselburger Unternehmen VKF Renzel hat vier der professionellen Geräte vom Typ PLR-Silent (mit HEPA-Filter H 14) gespendet. Laut einer Studie des renommierten Fraunhofer-Instituts für Bauphysik entfernt der Luftreiniger mehr als 99 Prozent der Viren aus der Raumluft. Bereits nach 45 Minuten reduzierte sich die Virenbelastung in einem nachgestellten Klassenzimmer beim Fraunhofer-Test um 99,43 Prozent, wie das Institut berichtet.

Gesundheit ist ein hohes Gut – deshalb die Investition in die Geräte

Für den DRK-Vorstand Beatrix Grohn und Jürgen Puhlmann war angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie klar, dass gehandelt werden sollte. Sie unterstreichen: „Die Gesundheit der Kinder, der Mitarbeitenden und Besucher ist ein hohes Gut und außerordentlich wichtig. Wir wollen alles uns Mögliche tun, um die Verbreitung des Covidvirus‘ einzuschränken. Deshalb gab es für uns keine Alternative dafür, die Geräte anzuschaffen.“ 

In der DRK-Kita in Rhede-Krechting an der Bonhoefferstraße 2 sind seit Kurzem bereits fünf Geräte für die fünf Gruppen im Einsatz. Kita-Leiterin Monika Weyers nahm sie mit ihrem Team dankend entgegen: „Natürlich lüften wir immer wieder durchgehend. Doch die Luftreiniger erleichtern uns enorm die Arbeit. Das haben die ersten Tage schon gezeigt.“

An verschiedenen Stellen im Einsatz

Außer in den DRK-Kitas sollen sie auch im Rotkreuz-Zentrum in Borken an der Röntgenstraße 6 in Seminarräumen zum Einsatz kommen sowie im Café Henry. Sie sind leicht transportabel, können einfach gerollt werden und sollen so nach Bedarf an verschieden Orten und Gebäuden in Funktion genommen werden, möglicherweise auch bei Blutspenden. 

Der DRK-Vorstand dankt, wie er betont, „der VKF Renzel GmbH für die Spende. Sie hilft uns als Rotes Kreuz enorm. Wie wir in den vergangenen Monaten feststellen mussten, wird die Pandemie uns noch länger begleiten, auch wenn die Infektionsfälle in unserer Region jüngst etwas weniger geworden sind. Fest steht: Wir müssen weiter sehr vorsichtig sein.“

Das Unternehmen VKF Renzel verweist auf die hohe Wirksamkeit des Profigeräts. Judith Paß vom Renzel-Marketing im DRK-Pressedienst: „Der PLR-Silent befreit die Luft von Aerosolen, Bakterien, Pollen und Viren – genau das Richtige im Kampf gegen Covid-19. Mit unseren Produktions- und Lagerkapazitäten können wir zudem sehr schnell die hohe Nachfrage nach dem Luftreiniger bedienen."

Luftreiniger PLR-Silent mit HEPA-Filter in Kürze

  • filtert mehr als 99 Prozent der Viren
  • langlebiger HEPA H14-Filter
  • Leistung auf Raumgröße und -volumen stufenlos regulierbar
  • für kleine und große Räume bis 150 Quadratmeter
  • zuschaltbare, abgeschirmte UV-C-Lampe von Philips
  • mobil und leicht, mit Rollen ausgestattet (Gewicht: nur 22 Kilogramm)
  • einstellbare Tag- und Nachtschaltung

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news-639 Wed, 10 Feb 2021 16:24:04 +0100 Pflegerin aus Moldawien ist beim Roten Kreuz im Kreis Borken eine der Heldinnen der Corona-Pandemie http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/pflegerin-aus-moldawien-ist-beim-roten-kreuz-im-kreis-borken-eine-der-heldinnen-der-corona-pandemie.html 46-Jährige ist seit 2018 für ambulanten Pflegedienst im Einsatz

Ahaus/Borken (drk-press). Galina Solomon (46) hat einen durchaus außergewöhnlichen Job. Sie ist Pflegefachkraft beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Die gebürtige Moldawierin versorgt ihre Patient*innen im Raum Ahaus. Und sie macht das mit Liebe, Hingabe und großem Engagement. Die Corona-Pandemie erschwerte den Arbeitstag wegen der hohen Anforderungen an Schutzmaßnahmen noch einmal – ab dem zweiten Februar-Wochenende sorgte der massive Schneefall mit vielen komplett zugeschneiten Wegen zudem für besondere Anstrengungen. All‘ das nimmt Galina Solomon gelassen hin. „Ich bin für meine Menschen mit Pflegebedarf da. Und das mache ich sehr gerne.“ 

„Ich finde, wir sollten durchaus mal eine Lanze brechen für unsere Beschäftigten, die sich jeden Tag von morgens bis abends für die pflegebedürftigen Frauen und Männer einsetzen und dies vor allem in der schweren Coronazeit tun“, sagt Susanne Biallas, Bereichsleiterin und Pflegedienstleitung beim Roten Kreuz. 

Schneefall erschwert die Arbeit

Hinzu kam in der zweiten Februar-Woche der starke Schneefall im Westmünsterland – was die Arbeitsbedingungen noch einmal erschwerte. Amir Shahbaig ist im Südkreis unterwegs, vornehmlich in Bocholt und Umgebung. „Am ersten Tag bin ich fünfmal steckengeblieben“, erinnert er sich. Öfter mussten die letzten 100 Meter zu den Pflegebedürftigen zu Fuß zurückgelegt werden, weil die Siedlungen noch zugeschneit waren: „Da ging nichts mehr.“ 

Kein Corona-Infektionsfall

Seit drei Jahren ist Tatjana Stroh (41) Leiterin der ambulanten Pflege in Ahaus, quasi auch ein „Eigengewächs“ wie viele andere Arbeitskolleg*innen. Nach der Ausbildung wurde sie als Pflegefachkraft eingesetzt. Und alle zusammen sind froh und glücklich, „dass wir in der gesamten Zeit keinen einzigen positiven Coronafall in unserem Bereich hatten“. Es wurde und wird selbstverständlich penibel genau darauf geachtet, dass sämtliche denkbaren Sicherheitsregeln eingehalten werden. „Das Thema beschäftigt uns ja jetzt schon fast ein Jahr lang, jeden Tag“, sagt Tatjana Stroh. 

Galina Solomon hat früher in Moldawien als Krankenschwester gearbeitet. Im Herbst 2018 kam sie mit anderen Berufskolleginnen zum Roten Kreuz im Kreis Borken: „Ich bin froh, dass das alles so gut geklappt hat.“ Sie absolvierte beim Roten Kreuz Sprachkurse zur Anerkennung ihrer beruflichen Vorausbildung. „Das Verfahren ist über die Bezirksregierung und das Kreisgesundheitsamt echt komplikationslos abgelaufen“, erläutert Susanne Biallas: „Die damalige Aktivierung von Pflegekräften für die hiesige Region war auch ein Gewinn für uns.“ Vier von damals sieben Mitarbeitenden aus dem Pflegebereich arbeiten für das Rote Kreuz, eine fünfte Pflegerin kommt nach einem kurzen Heimataufenthalt bald wieder ins Westmünsterland zurück. 

Pflege-Personal wird alle drei Tage auf Covid-19 getestet

Ihre Anerkennungszeit hat Galina Solomon schwerpunktmäßig im Haus Kreszentia in Ahaus absolviert. Dort wohnen Menschen mit Demenz und hohem Pflegebedarf. „Wirklich nicht einfach war die Zeit, als keine Angehörigen und Besucher in die Wohngemeinschaften durften“, sagt Galina. Jetzt erfolgen jeweils Schnelltests; anfangs fehlte es – wie überall im Land – an Schutzkleidung. Jetzt wird das gesamte Personal alle drei Tage auf Covid-19 getestet. 

Die 46-Jährige freut sich, dass im vorigen Sommer ihre jüngere Tochter zu ihr kommen konnte, und mittlerweile wohnt auch einer der zwei erwachsenen Söhne mit seiner Ehefrau hier im Kreis Borken. Der Apfel fällt auch in der Pflege nicht weit vom Stamm: Die Schwiegertochter wird Pflegerin beim Roten Kreuz.

Älteste Patientin ist gut 90 Jahre

Galinas älteste Patientin ist gut 90 Jahre alt, wohnt im selben Haus mit den Angehörigen. Sie ist noch ganz rüstig, gut durch die Pandemie gekommen und wird täglich vom ambulanten Pflegedienst Ahaus versorgt – ein gutes Beispiel für das vom Roten Kreuz verfolgte Prinzip „ambulant vor stationär“. Dahinter steht die möglichst lange Betreuung der Patient*innen in den eigenen vier Wänden. Galina stellt die Tabletten für die Medikamentenversorgung zusammen und geht förmlich in ihrem Beruf auf, Älteren helfen zu können – Tag für Tag: „Ich freue mich, morgen Früh bei der Tagestour meine Menschen wiedersehen zu können.“

Wobei kann der ambulante Pflegedienst unterstützen? Einige Beispiele:

  • körperbezogene Pflegemaßnahmen, wie zum Beispiel Hilfe bei der Körperpflege oder beim An- und Ausziehen;
  • Leistungen der häuslichen Krankenpflege, wie zum Beispiel Verbandswechsel oder Medikamentengabe;
  • Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen;
  • hauswirtschaftliche Versorgung wie Einkaufen, Kochen oder Reinigen der Wohnung;
  • Betreuung und Hilfe bei der Alltagsgestaltung.

Hier finden Sie weitere Informationen über den Bereich Ambulante Pflege.

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news-638 Mon, 01 Feb 2021 13:23:00 +0100 DRK-Generationenbüro in Vreden bietet Senior*innen Unterstützung bei Corona-Schutzimpfung an http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-generationenbuero-in-vreden-bietet-seniorinnen-unterstuetzung-bei-corona-schutzimpfung-an.html

Vreden/Kreis Borken (drk-press). Am 8. Februar startet das kreisweite Impfzentrum in Velen mit dem Impfen der über 80-Jährigen. Der Kreis Borken sendet in diesen Tagen auf dem Postweg offizielle Informationen zum Impfgeschehen an die betroffene Personengruppe. Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken bietet in Kooperation mit der Stadt Vreden allen Betroffenen seine Hilfe und Unterstützung im Rahmen der Impfung (wie etwa bei der Terminvereinbarung) an.


Bei offenen Fragen können sich Bürger an die Mitarbeiterinnen des Generationenbüros, Edith Gewers und Sarah Kattenbeck wenden. 


Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine  von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. 

Hier finden Sie weitere Informationen zum DRK-Generationenbüro in Vreden.

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news-636 Thu, 21 Jan 2021 09:16:00 +0100 Rotes Kreuz im Kreis Borken testet Altenheim-Besucher http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-testet-altenheim-besucher.html DRK-Ortsvereine im Kampf gegen Covid-19: 750 Tests in 13 Senioreneinrichtungen

Kreis Borken (drk-press). Ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer aus DRK-Ortsvereinen im Kreis Borken haben im Dezember und Januar in 13 Seniorenheimen im Kreis Borken Besucher gegen Covid-19 getestet. So konnten diese Personen nach einem negativen Ergebnis mit größerer Sicherheit den älteren Menschen in den jeweiligen Einrichtungen einen Besuch abstatten. Der Test lag meist innerhalb 30 Minuten oder schneller vor. Insgesamt erfolgten knapp 750 Testungen.

„Unser Angebot ist sehr gut angenommen worden. Die Mitarbeiter*innen in den jeweiligen Häusern sind durch die freiwilligen Helfer unserer DRK-Ortsvereine enorm entlastet worden“, sagte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann im DRK-Pressedienst. Vor Ort sei der Dienst, gerade zu den Feiertagen, sehr gut angekommen. Puhlmann: „Die Menschen spüren: Wir sind zuverlässig, und wir helfen, weil wir es können.“

Anke Dördelmann von der Rotkreuz-Servicestelle Ehrenamt leitete die kurzfristig angesetzte Aktion, die vom Gesundheitsministerium des Landes unterstützt wird: „Die Rückmeldungen waren durchgehend positiv, und die meisten Heimleitungen dankten uns, dass wir ihre Arbeit mit unterstützt haben.“ Ob sie in Kürze fortgesetzt wird, ist noch unklar.

Getestet wurde in diesen Seniorenzentren (in Klammern der jeweilige DRK-Ortsverein): 

  • Wohnen am Park Heiden, St.-Josef-Altenzentrum Heiden (jeweils OV Heiden)
  • Henricusstift Südlohn (OV Südlohn-Oeding und OV Borken)
  • Pflegezentrum St. Georg, St.-Ludger-Senioren- und Pflegezentrum, Notfallpflege St. Ludger, alle in Vreden (OV Vreden)
  • Bodelschwingh-Haus Borken, Seniorenhaus Josefzentrum Borken (beide OV Borken)
  • Seniorenresidenz Schanze Bocholt (OV Isselburg)
  • Betesta-Seniorenzentrum Gronau, St.-Agatha-Domizil Gronau (beide OV Gronau)
  • St.-Ludgerus-Altenheim Heek (OV Heek-Nienborg)
  • St.-Hildegard-Seniorenzentrum Rhede (OV Rhede).                              

Aktuell werden an sechs Standorten im Kreis Borken über die Ortsvereine sowie in Borken über den Kreisverband weiterhin Corona-Schnelltests angeboten. Deren Ergebnisse liegen auch innerhalb 30 Minuten vor. Alle Standorte mit Zeiten und Terminvereinbarung sind hier einsehbar.

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news-637 Wed, 20 Jan 2021 09:27:00 +0100 Treffpunkt Twicklertreff für Fragen rund ums Internet und mehr http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/treffpunkt-twicklertreff-fuer-fragen-rund-ums-internet-und-mehr.html DRK-Generationenbüro Vreden ist neuer Standort Digital-Kompass

Vreden/Kreis Borken (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Vreden ist ab sofort als Standort des bundesweiten Projekts Digital-Kompass aktiv. Es unterstützt ältere Menschen auf ihrem Weg ins Internet und in die digitale Welt. 

Laut des Digitalindex 2019/2020 nimmt die mobile Internetnutzung über Smartphone und Tablet besonders bei Senioren zu. 81 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 52 Prozent der über 70-Jährigen sind inzwischen online.

„Wir möchten den Senioren die Welt der digitalen Medien erklären, damit sie diese für die persönliche Lebensgestaltung nutzen können. Dazu gehören Videotelefonie mit den Enkelkindern, Bahnfahrkarten günstig online kaufen, Reisen bequem von zu Hause buchen und online einkaufen“, beschreibt Quartiersmanagerin Edith Gewers die zusätzlichen und neuen Aufgaben des Generationenbüros. 

Gerade in der aktuellen Zeit der Einschränkungen durch die Pandemie im alltäglichen Leben und in Bezug auf gesellschaftliche Teilhabe, gewinnt die Möglichkeit der Kommunikation über digitale Möglichkeiten an Wichtigkeit.

Die offizielle Eröffnungsveranstaltung für den Standort Digital-Kompass in Vreden wird am 17. Februar digital in Form einer Videokonferenz stattfinden. Interessierte Bürger*innen sind eingeladen telefonisch oder per Email Kontakt zum Generationenbüro aufzunehmen, um sich für die Teilnahme an der virtuellen Eröffnungsveranstaltung anzumelden.

„Vredener*innen haben schon aktuell die Gelegenheit, sich mit Broschüren zu verschiedensten Themen bzgl. Digitalisierung bei uns einzudecken“, so Sarah Kattenbeck vom Generationenbüro Vreden. Wesentlich unterstützt werden die Mitarbeiterinnen bei dem Projekt von einer Gruppe ehrenamtlicher Senioren, welche außerhalb des Lockdowns immer mittwochs von 10 bis 12 Uhr im Twickler-Treff anzutreffen ist und die Fragen zum Umgang mit Smartphone, Laptop oder Tablet gerne beantwortet.

Vreden einer von bundesweit 100 Digital-Kompass-Standorten

Das Projekt Digital-Kompass arbeitet seit dem Jahr 2015 daran, ältere Menschen zum sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Diensten zu befähigen. Dazu werden Engagierte, die bereits gute Erfahrungen im täglichen Umgang mit Geräten und Internet gemacht haben, darin geschult, ihr Wissen an ältere Menschen weiterzugeben. Das Generationenbüro in Vreden, welches durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist, ist einer von 100 Digital-Kompass Standorten für ältere Menschen, die sich vor Ort zu allen Fragen rund um die Themen Internet, IT-Sicherheit und digitalen Diensten beraten lassen möchten. Die Digital-Kompass Standorte sind aber auch Anlaufstelle für andere Internetlotsen, die sich weiterbilden oder in das Projekt einbringen möchten.

Der Digital-Kompass ist ein gemeinsames Projekt der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Deutschland sicher im Netz e. V.) sowie der Verbraucher-Initiative und wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter www.digital-kompass.de 

 Interessierte Bürger*innen sind eingeladen, sich per E-Mail unter generationenbuerovreden@drkborken.de zur virtuellen Eröffnungsveranstaltung anzumelden.

Hier geht es zum DRK-Generationenbüro in Vreden.

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news-635 Tue, 29 Dec 2020 09:05:00 +0100 Corona-Schnelltests des Roten Kreuzes noch bis Silvester an zehn Orten im Kreis http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/corona-schnelltests-des-roten-kreuzes-noch-bis-silvester-an-zehn-orten-im-kreis.html Kreis Borken (drk-press). Die Aktion „Test zum Fest“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist zu Weihnachten so gut angelaufen, dass sie bis zum Silvestertag fortgesetzt wird. An zehn Standorten im Kreis haben die Bürger*innen die Möglichkeit, Schnelltests zu erlangen. Das Ergebnis liegt innerhalb von 30 Minuten vor.

„Wir haben mit der Aktion der Nerv der Bürger getroffen“, sagt DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann. Schon zu den Feiertagen ließen sich im Westmünsterland rund 1500 Personen testen, um Sicherheit zum Fest zu haben. Teststationen sind aufgebaut in: Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Heek, Heiden, Reken, Rhede, Stadtlohn und Vreden.

Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt. Einige DRK-Ortsvereine, die die Maßnahme ehrenamtlich betreuen, bieten auch Drive-in-Tests aus dem Auto an. Es erfolgt jeweils ein Abstrich aus der Nase.

Die Testzeiten variieren von Ort zu Ort. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.

Alle Standorte mit Zeiten und Terminvereinbarung sind auf der DRK-Internetseite einsehbar.

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news-634 Mon, 28 Dec 2020 08:45:00 +0100 Rotes Kreuz im Kreis Borken testet weiter in Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-testet-weiter-in-borken.html Rund 1500 Corona-Schnelltests zum Fest: Den Nerv der Bevölkerung getroffen Kreis Borken (drk-press). Der „Test zum Fest“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken an 13 Standorten in der Region war vor den Feiertagen ein voller Erfolg. Rund 1500 Personen haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich auf Covid-19 testen zu lassen. „Die Menschen wollten einfach Sicherheit vor dem Weihnachtsfest haben“, stellte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann am Sonntag im DRK-Pressedienst fest. „Wir haben den Nerv der Bevölkerung getroffen. Es war die genau richtige Entscheidung für diese Aktion“, unterstrich Jürgen Puhlmann.

Weitere Tests in Borken

Am Rotkreuz-Zentrum in Borken – auf dem Parkplatz an der Röntgenstraße 6 – wird am Dienstag und Mittwoch (29. und 30. Dezember) von 9 bis 16 Uhr getestet. Eine vorherige Anmeldung ist dort nicht erforderlich.

Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.

Ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer stellten sich am Tag vor am Heiligen Abend bis zum frühen Nachmittag zur Verfügung, um Menschen aus dem Kreis vor dem Weihnachtsfest in Sicherheit zu wiegen. Zahlreiche Abstriche waren allerdings auch positiv: So konnte schnell und zuverlässig die Kette möglicher weiterer Infizierungen unterbrochen werden. Die Ergebnisse lagen meist schon innerhalb einer Viertelstunde vor. Die Tests kosten pro Person 40 Euro, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.

Dank für große Hilfsbereitschaft

In Bocholt herrschte am Bowling-Center, Am Königsesch 7, großer Andrang. Dort wurde aus dem Auto heraus der Abstrich genommen, sodass die Testpersonen kontaktlos in ihrem Wagen sitzen bleiben konnten.

Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums im DRK-Kreisverband, dankte vor Ort für die große Hilfsbereitschaft in den einzelnen Orten – „und hier speziell in Bocholt dem Inhaber des Bowling-Centers, der uns enorm und selbstlos unterstützt hat. Darüber hinaus haben unsere ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, gerade zu Weihnachten, wieder unter Beweis gestellt, dass auf sie immer Verlass ist. Das ist gerade in diesen Zeiten nicht immer selbstverständlich.“

Hohe Akzeptanz im Kampf gegen Corona

Heinz-Josef Tönnes, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Heiden, war bei der Aktion im Ludgerus-Forum in Heiden baff: „Das war die richtige Maßnahme für die Bürger auch hier. Wir waren im Vorfeld angesprochen worden und haben innerhalb kürzester Zeit reagiert. In Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt konnten wir hier und insgesamt an allen 13 Standorten das Hygienekonzept bestens umsetzen. Das war für die mitmachenden DRK-Ortsvereine auch kein Thema. Wir erfahren in der Bevölkerung im Kampf gegen die Corona-Pandemie überhaupt eine sehr hohe Akzeptanz.“

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news-629 Sun, 20 Dec 2020 16:35:21 +0100 Mit Test zum Fest: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mit-test-zum-fest.html Corona-Schnelltests des Roten Kreuzes Mittwoch und Heiligabend fast im gesamten Kreis Borken / Testergebnisse sind innerhalb 30 Minuten da Kreis Borken (drk-press). „Test zum Fest“: Unter diesem Motto bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken kurzfristig Corona-Schnelltests an. Am Mittwoch, 23. Dezember, und an Heiligabend können Bürger*innen in fast allen Kommunen im Kreis Borken über erfahrene Rotkreuz-Einsatzkräfte einen Schnelltest machen lassen.

Die Ergebnisse liegen innerhalb 30 Minuten vor. „Schaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht“, ruft das Rote Kreuz dazu auf, das Angebot zur eigenen Sicherheit zu nutzen. Die jeweiligen Testzentren sind selbst Heiligabend geöffnet.

Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird im Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt. 

Die ersten Tests in Borken am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 sind schon am ersten Tag sofort mit großer Resonanz angelaufen. Bis mittags nahmen bereits fast 50 Personen die Möglichkeit wahr, Gewissheit in Sachen Covid-19 zu erhalten.

Die Testzeiten variieren von Ort zu Ort. Die Tests kosten pro Person 40 Euro. Alle Standorte mit Zeiten und Terminvereinbarung sind hier zu finden.

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news-633 Thu, 17 Dec 2020 08:34:00 +0100 Weihnachtspäckchen-Aktion für die Ahauser Tafel: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/weihnachtspaeckchen-aktion-fuer-die-ahauser-tafel.html Wieder ein toller Erfolg Ahaus (drk-press). Alle Jahre wieder nimmt die DRK-Kita „Zauberbaum“ mit ihrem Standort am Baumschulweg 4 in Ahaus an der Weihnachtspäckchen Aktion der Ahauser Tafel teil. „Und wir haben uns auch in diesem Jahr über die großartige Unterstützung der Eltern und Mitarbeiter*innen gefreut“, sagt Leiterin Katharina Kreuziger.

Besonders in diesem Jahr sei die Wichtigkeit dieser Aktion nochmal allen deutlich geworden. Es sind so viele weihnachtliche Päckchen zusammengekommen wie noch nie zuvor, meldet die Kita.

Seit dem 1. August dieses Jahres hat Katharina Kreuziger die Leitung der DRK-Kita „Zauberbaum“ inne. Sie hatte gemeinsam mit dem Elternbeirat die Aktion vorab vorbereitet und geplant. So wurden ab Anfang Dezember zwei Wochen lang die Päckchen in der Kita gesammelt.

Da diese im Eingang unter dem Tannenbaum und auf einem vorbereiteten Gabentisch lagen, war die Aktion – vor allem auch für die Mädchen und Jungen – sehr präsent. Viele Kinder erzählten, was sie gemeinsam mit ihren Eltern zusammengepackt haben und freuten sich täglich über den Anblick der vielen Geschenke.

Alle gesammelten Päckchen wurden schließlich vom Elternbeirat zur Ahauser Tafel gebracht – und auch dort mit großer Freude empfangen.  Katharina Kreuziger: „Der Dank der Kita und der Mitarbeiter*innen gilt nochmals Elternbeirat und Familien, die in diesem Jahr die Aktion mit unterstützt haben. Sie war uns allen eine große Freude.“

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news-628 Wed, 16 Dec 2020 15:26:45 +0100 Corona-Schnelltests ab Donnerstag beim Roten Kreuz in Borken möglich: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/corona-schnelltests-ab-donnerstag-beim-roten-kreuz-in-borken-moeglich.html Ergebnis innerhalb 30 Minuten

Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken wird ab dem morgigen Donnerstag, 17. Dezember, Corona-Schnelltests in Borken anbieten. So könnten sich Bürger*innen schnell Sicherheit verschaffen, ob sie corona-infiziert sind oder nicht. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann: „Innerhalb von 30 Minuten liegt das Testergebnis vor.“

Getestet wird aus einem Zelt auf dem Parkplatz am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken. Wer sich testen lassen möchte, muss zunächst ein Datenblatt ausfüllen, die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten und eine Maske tragen. Nach erfolgtem Abstrich wird in dem Schnelltestverfahren das Ergebnis ermittelt. In der Zeit sollte die jeweilige Person in ihrem Auto auf das Resultat warten. 

Testzeiten sind ab sofort montags bis freitags, jeweils 9 bis 16 Uhr. Zwischen Heiligabend, 24. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 3. Januar, wird voraussichtlich nicht getestet. Die Tests kosten pro Person 40 Euro., Termine können unter Telefon 01761 8029633 vereinbart werden.

Weitere Infos finden Sie hier.

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news-631 Wed, 16 Dec 2020 08:19:00 +0100 Einrichtungen rund um Weihnachten und Neujahr geschlossen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/einrichtungen-rund-um-weihnachten-und-neujahr-geschlossen.html Borken/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen in Zeiten der Corona-Pandemie getroffen. Darüber hinaus werden zahlreiche Einrichtungen rund um Weihnachten und Neujahr geschlossen. Geschlossen sind folgende Einrichtungen zu folgenden Zeiten (jeweils erster und letzter geschlossener Tag):

 

  • Café Henry im Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6: 23. Dezember bis Sonntag, 3. Januar
  • Haus der Beratung für Zuwanderer, Nordring 52: 21. Dezember bis 3. Januar
  • Bereich Bildung inklusive Haus „Bildung“ an der Boumannstraße in Borken: 21. Dezember bis 3. Januar
  • KAROs Bocholt und Borken: seit dem 16. Dezember bis 10. Januar
  • Integrations- und Therapiezentrum (ITZ): 21. Dezember bis 3. Januar
  • Gesundheitszentrum für Pflegeberufe/Pflegeschule, Europahaus Bocholt: 24. Dezember bis 3. Januar
  • Geschäftsstelle im Rotkreuz-Zentrum: 23. Dezember bis 3. Januar
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news-630 Wed, 16 Dec 2020 08:14:00 +0100 Rotes Kreuz im Kreis Borken: DRK-Familienzentrum „Der kleine Prinz“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-drk-familienzentrum-der-kleine-prinz.html Sternenwanderung im Wald Vreden (drk-press). Ausgerüstet mit Taschenlampen und warmer Kleidung trafen sich die ABC-Prinzen und Forscherkinder des DRK-Familienzentrums „Der kleine Prinz“ aus Vreden an zwei Abenden mit ihren Erzieherinnen im Wald. Dort machten sie sich gemeinsam auf die Suche nach Sternen. 

Die Erzieherinnen hatten zuvor reflektierende Sterne im Wald versteckt. Mit Hilfe ihrer Taschenlampen durften die Kinder diese aufspüren. Jeder Stern zeigte eine kleine Aufgabe. Die Kinder durften Rätsel lösen, einen Leuchtstern-Geschicklichkeitslauf machen und Dinge im Wald finden, die dort auf gar keinen Fall hingehören. 

Zum Abschluss wurde unter dem Sternenhimmel bei warmem Kakao und Sternenkeksen eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Alle Kinder und Erzieherinnen waren sich einig, dass die Sternenwanderung ein besonders tolles Erlebnis war.  

Selbstverständlich wurde dieses Angebot unter den besonderen Hygienevorschriften durchgeführt, und es haben sich nur Kinder und Erzieherinnen aus den festen Gruppen getroffen. 

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news-627 Tue, 15 Dec 2020 09:42:00 +0100 DRK-Familienzentrum „Mühlenbach“ in Legden: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-familienzentrum-muehlenbach-in-legden.html Schnell eingenommen: Junge Legdener Piraten wollen mit ihrem neuen Piratenschiff in See stechen...

Legden (drk-press). In jeder Spielpause wird das neue große Spielgerät eingenommen. Die Kleinen stehen auf der Brücke und winken wie große Seeleute. Da spielt das nasskalte Wetter keine Rolle. Die Mädchen und Jungen klettern und turnen und rutschen. Das „Piratenschiff“ auf dem Spielgelände der DRK-Kita „Mühlenbach“ in Legden, vor Kurzem als „Familienzentrum NRW“ zertifiziert, kommt so gut an wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

„Wir haben mit dem Piratenschiff aus Holz ein echtes Highlight im Garten“, sagt Kita-Leiterin Marita Schmaloer. Sie betreut mit 20 Erzieherinngen 98 Kinder im 2017 am Roggenkamp 1 gebauten Kindergarten. Für die U-3-Kinder wurde zugleich noch ein Spielturm angeschafft, alles in enger Abstimmung mit dem Elternbeirat. Dazu wurden eine Hecke und Bäume gepflanzt, unter anderem Zierapfelbäume.


Piratenflagge wird noch gehisst

„Jetzt suchen wir noch einen Namen, damit wir die selbstgestaltete Piratenflagge hissen und in See stechen können“, sagt Marita Schmaloer mit einem Augenzwinkern. Und Verbundleiterin Gisela Kühlkamp ergänzt: „Durch die Erweiterung der Kita um zwei Gruppen im vergangenen Jahr waren noch Gelder für Investitionen offen. Die haben wir jetzt für das Piratenschiff verwandt. Und man sieht, wie viel Spaß die Mädchen und Jungen haben – eine gute Investition.“

Weitere Infos zur DRK-Kita und Familienzentrum Mühlenbach in Legden finden Sie hier.

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news-632 Mon, 14 Dec 2020 08:22:00 +0100 Fetales Alkoholsyndrom (FAS) und Autismus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/fetales-alkoholsyndrom-fas-und-autismus.html Rotes Kreuz betreut Kinder und Jugendliche in intensivpädagogischer Wohngruppe in Legden Legden/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken betreut seit einiger Zeit in einer Intensivpädagogische Wohngruppe in Legden Kinder und Jugendliche mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS) und Autismus. Bereichsleiterin Marlis Spieker-Kuhmann zieht für das möglich Verhalten von FAS-Kindern ein Beispiel aus Wilhelm Buschs Max und Moritz heran.

Die Abkürzungen FAS oder FASD stehen für Fetales Alkoholsyndrom. Es wird durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ausgelöst und ist gekennzeichnet durch körperliche und geistige Schäden, Fehlbildungen und Mangelentwicklung. Das FAS ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Förderung und Unterstützung kann den Betroffenen das Leben erleichtert werden.

„Die Menschen mit FASD sind für ihr Alter zu klein, 14- bis 15-Jährige sehen aus wie Zehnjährige“, beschreibt Marlis Spieker-Kuhmann, Bereichsleiterin Kinder, Jungend und Inklusion. „Sie sind oft untergewichtig, haben proportional kleine Köpfe und schütteres Haar.“ Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der sich in unmittelbaren Wutanfällen entladen könnte. „Wir erleben in unserer Wohngruppe regelmäßig, wie schwer es den betroffenen Jugendlichen fällt, ihre Emotionen zu kontrollieren.“

Ein berühmtes Beispiel für ein Kind mit FASD lässt sich bei Wilhelm Buschs Max und Moritz finden. Moritz‘ Gesichtsmerkmale und auch sein Verhalten passen gut zum fetalen Alkoholsyndrom. Als Handlanger von Max setzt er dessen Ideen um, ohne darüber nachzudenken. Im realen Leben führt diese Verleitbarkeit immer wieder dazu, dass Menschen mit FASD für Straftaten missbraucht werden. 

Autismus beginnt im Kindesalter

Beim Autismus handelt es sich um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die bereits im Kindesalter beginnt. Sie ist charakterisiert durch schwerste Störungen der Kontaktaufnahme und der Kommunikation mit anderen Menschen. Hinzu kommen Verhaltensauffälligkeiten, die im Alltag für die Eltern und Geschwister sowie die Bezugspersonen in Kindergarten, Schule und anderen Einrichtungen sehr belastend sein kann. Menschen mit Autismus führen alltägliche Aufgaben zumeist starr und routiniert aus und bestehen auf bestimmte Handlungsroutinen.

„Veränderungen jeglicher Art, seien es Variationen in Bezug auf Handlungsfolgen oder aber veränderte Details im persönlichen Umfeld (Dekoration, Möbel und mehr) lösen Irritationen bis hin zu deutlichen Widerständen aus“, erklärt Marlis Spieker-Kuhmann.

Lebenslange Hilfe und Unterstützung

Aufgrund der Beeinträchtigungen in den verschiedensten Bereichen benötigen die meisten Menschen mit dieser schwerwiegenden Entwicklungsstörung lebenslang Hilfe und Unterstützung.

Für diese Personengruppe betreibt das Rote Kreuz im Kreis Borken in Legden eine intensivpädagogische Wohngruppe auf rund 200 Quadratmetern. Im Haus Mühlenbach an der Asbecker Straße / Ecke Roggenkamp bietet sie Platz für sieben junge Menschen. Aktuell sind alle Plätze belegt.

Der häufigste Grund für Anfragen nach einem Platz in der intensivpädagogischen Wohngruppe ist, dass die Verantwortlichen, zum überwiegenden Teil Pflegeeltern, mit den ihnen Anvertrauten nicht mehr zurechtkommen.

Den Jugendlichen stehen ein Zimmer und Gemeinschaftsräume wie eine Wohnküche und ein Wohnzimmer mit einem Balkon zur Verfügung.

Die Betreuung übernehmen acht Mitarbeitende – drei Männer und fünf Frauen – in sechs Vollzeitstellen rund um die Uhr. „Es sind Hauswirtschafter*innen, Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspfleger*innen und Erzieher*innen dabei“, erklärt Spieker-Kuhmann. „Sie werden laufend entsprechend fortgebildet – unter anderem im Deeskalationstraining und in der Traumapädagogik.

Das oberste Ziel der Mitarbeiter*innen ist, die jungen Menschen so zu fördern, dass sie lernen, so selbstständig und so gut wie möglich zu leben. Ganz wichtig dabei sind geregelte Abläufe; sie vermitteln Sicherheit: „Wir üben mit den Jugendlichen Verhaltensweisen ein, zum Beispiel die regelmäßige Körperpflege oder das Respektieren von Grenzen anderer Menschen und dass man bei Unwillen nicht einfach drauflosprügelt“, erklärt Marlis Spieker-Kuhmann.

Von großer Bedeutung ist auch ein geregelter Tagesablauf: Die jungen Bewohner*innen stehen zwischen 7 und 8 Uhr auf, gefrühstückt wird zwischen 8 und 9 Uhr. Es gibt eng begleitete Frei- und Lernzeiten. Die Jugendlichen sind selbst dafür zuständig, ihre Zimmer aufzuräumen und zu putzen und helfen bei Einkäufen für den gemeinsamen Haushalt und beim Kochen. „Das machen sie gern.“

Dringend Schulbegleiter*innen und Freizeitassistenten gesucht

Schulbesuche fallen den Jugendlichen aufgrund ihrer Konzentrationsstörungen nicht leicht. Eine der drei Jugendlichen mit dem FAS-Syndrom könne mit entsprechender Unterstützung durchaus die Sekundarschule besuchen, so Spieker-Kuhmann. „Wir suchen dringend Schulbegleiter*innen und Freizeitassistenten.“ Teil der Förderung ist auch, dass die Betreuer*innen gemeinsam mit den jungen Menschen Perspektiven für die Zukunft entwickeln. In der Regel verlassen sie die Wohngruppe im Alter von 18 Jahren.

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news-625 Thu, 10 Dec 2020 12:52:55 +0100 Licht schenken und anderen eine Freude bereiten http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/licht-schenken-und-anderen-eine-freude-bereiten.html Kinder des DRK-Familienzentrums „Der kleine Prinz“ besuchen Senioren im Haus Kreszentia in Vreden

Vreden (drk-press). Auch in diesem Jahr haben es sich die angehenden Schulkinder des DRK-Familienzentrums „Der kleine Prinz“ in Vreden zum Ziel gesetzt, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Gemeinsam mit ihrer Erzieherin Samira Miemietz und der Auszubildenden Sophie Bower besuchten die Kinder das Haus Kreszentia in Vreden.


Die ABC-Prinzen der Gruppe „Berkelpiraten“ – das sind die ältesten Kinder – haben sich im Vorfeld im Schulkinderprojekt mit dem Thema „Licht & Dunkelheit“ beschäftigt. Die Kinder haben sich hierbei Fragen gestellt wie diese: „Wie fühlt sich die Sonne an? Warum sind Licht und Sonne so wichtig für uns?“ Die Kinder haben den Unterschied zwischen hell und dunkel am eigenen Körper erlebt und ihre Erfahrungen und Gedanken dazu beschrieben. Aus vielen bunten Legematerialien haben sie ihren eigenen Sonnenstrahl gelegt.


Trotz der Corona-Pandemie konnte der Besuch unter Einhaltung der strengen Vorgaben ermöglicht werden, und alle zusammen hatten großen Spaß. Statt mitten im Wohnzimmer fand der Auftritt im angrenzenden Wintergarten statt, der durch den Garten betreten werden kann. Die Bewohner des Hauses saßen mit ihren Betreuer*innen im Wohnzimmer und konnten dem Gesang der Kinder somit mit deutlichem Abstand folgen. Die Bewohner freuten sich und man schaute in viele glückliche Gesichter.


„Lichterkinder leuchten wie Sterne am Himmelszelt“


„Lichterkinder auf dieser Erde leuchten wie Sterne am Himmelszelt. So wie St. Martin schenken sie Freude in alle Herzen auf dieser Welt“ heißt es in einem der Lieder, welches die Kinder einstudiert und vorgetragen haben. Passend dazu fertigten sie bunte Windlichter an. Thea erklärte den Bewohnern, dass die selbstgebastelten Lichter im Haus Kreszentia bleiben dürfen und somit in dieser dunklen Zeit etwas Licht schenken. Die angehenden Schulkinder aus der anderen Kindergartengruppe „Burggespenster“ haben außerdem Plätzchen für die Bewohner gebacken. Diese wurden ebenfalls übergeben. Passend zum bevorstehenden Nikolaustag haben die Kinder noch das Lied „Ho Ho Ho“ vorgetragen. Was folgte, war herzlicher Applaus der Bewohner*innen und Pfleger*innen.


„Es ist jedes Jahr sehr schön im Haus Kreszentia. Diesmal war alles etwas anders, und deshalb war es uns besonders wichtig, den Besuch trotzdem stattfinden zu lassen“, sagt Erzieherin Samira Miemietz. „Es war toll, den Menschen im Haus Kreszentia mit einer Kleinigkeit eine Freude zu bereiten. Diese Botschaft wollten wir auch den Schulkindern mit auf den Weg geben. Es muss nicht immer etwas Großes, Gekauftes sein. Es kommt auf die kleinen Dinge an. Vor allem in dieser eh schon ungewöhnlichen Zeit.“


Mit dem Besuch beim Haus Kreszentia endete die Themenreihe, und die angehenden Schulkinder warten schon gespannt auf das, was folgt.

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news-624 Sat, 05 Dec 2020 08:54:00 +0100 Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/am-5-dezember-ist-internationaler-tag-des-ehrenamtes.html Das Rote Kreuz sagt danke: #ehrenamtverdientrespekt

Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Gerade in diesem schweren Corona-Jahr ist es umso wichtiger, den vielen Helfern ein herzliches Dankeschön zu übermitteln, bekräftigen Präsidiumsvorsitzender Aloys Eiting sowie die DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Beatrix Grohn im DRK-Pressedienst. Mit Postkarten, Postern und vor allem medial weist das Rote Kreuz auf den Ehrenamtstag hin. Unter dem Hashtag #ehrenamtverdientrespekt kann jeder online mitmachen. 

1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Mehr als 1.500 Ehrenamtliche engagieren sich bereits neben Beruf, Studium oder Schule beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Es sind Menschen jeden Alters, jeder Hautfarbe und Religion und mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie helfen Menschen in Not. Aloys Eiting hebt hervor: „Wir sagen unseren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern danke für das, was sie tagtäglich und besonders in der aktuellen Corona-Lage schaffen. Alle leisten einfach Großartiges.“

Die Ehrenamtlichen helfen aktiv in verschiedenen Bereichen: Angefangen exemplarisch bei Sanitätswachdiensten während Großveranstaltungen (in der corona-freien Zeit) und der Unterstützung bei Blutspendeterminen bis hin zur Begleitung von Seniorinnen und Senioren bei Spielenachmittagen oder Seniorencafés. 

Junge Familien zum Beispiel erhalten durch ehrenamtlich Tätige des Roten Kreuzes entlastende Unterstützung im Bereich der Familienpaten und des Projektes wellcome. In den Sozialkaufhäusern in Borken und Bocholt sind sie hilfreiche Hände. Auch die Jugendarbeit ist beim Roten Kreuz im Kreis Borken stark vertreten. Unter dem Motto „Jugend hilft!“ engagieren sich rund 400 Kinder und Jugendliche bereits ab sechs Jahren im Jugendrotkreuz. In der Migrationsarbeit leisten ebenfalls viele Ehrenamtliche großartige Arbeit.

„Wo auch immer unsere Ehrenamtlichen tätig sind: Die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, kann nicht hoch genug geschätzt werden“, betonen Eiting, Puhlmann und Grohn für das Rote Kreuz im Kreis Borken. 

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news-623 Fri, 27 Nov 2020 12:26:00 +0100 Im Kampf gegen Corona: Gerät befreit die Luft von Aerosolen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/im-kampf-gegen-corona-geraet-befreit-die-luft-von-aerosolen.html VKF Renzel GmbH spendet professionellen Luftreiniger an das Rote Kreuz im Kreis Borken

Isselburg/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat seinen guten Ruf auch im Kampf gegen die Corona-Pandemie bestätigt; laufend sind ehrenamtliche Teams für Testungen unterwegs. Dies ist auch der VKF Renzel GmbH aus Isselburg nicht verborgen geblieben: Das Unternehmen hat dem Roten Kreuz ein professionelles Luftreinigungsgerät gespendet und es in der Isselburger Firmenzentrale DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann übergeben.

„Das Gerät ist genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Wir können es bei Blutspendeterminen, im Café Henry, in unseren Schulungsräumen, in Kitas und in zahlreichen anderen Bereichen einsetzen“, sagte Puhlmann anlässlich der Übergabe: „Unser großer Dank als Rotes Kreuz gilt der VKF Renzel GmbH für diese Spende. Sie hilft uns enorm. Denn die Pandemie wird uns noch länger beschäftigen, und wir müssen weiter sehr vorsichtig sein.“

Bei dem Luftreiniger handelt es sich um den mobilen Profiluftreiniger „PLR-Silent“ mit HEPA-Filter H14 und zuschaltbarem UV-C-Licht. Das Gerät befreit laut VKF Renzel die Luft von Aerosolen, Bakterien, Pollen und Viren – genau das Richtige im Kampf gegen Covid-19 – und zurzeit ein Verkaufsschlager. „Gerade durch die aktuell zum Teil noch steigenden und weiterhin hohen Infektionszahlen steigt auch das Interesse an diesen Geräten in allen Bereichen.“, erklärt Judith Paß vom Renzel-Marketing dem DRK-Pressedienst. „Trotzdem sind die Geräte aktuell innerhalb von rund 14 Tagen lieferbar.“

Perfekt geeignet zum Beispiel für Blutspendetermine

Das Isselburger Unternehmen hatte zuvor Kontakt mit dem Roten Kreuz aufgenommen, um die Spende einzufädeln. Judith Paß: „Wir könnten uns den Luftreiniger zum Beispiel in Räumlichkeiten bei Blutspendenterminen vorstellen. Dadurch, dass die Spendentermine immer an verschiedenen Orten stattfinden, eignet sich das mobile Gerät perfekt für diesen Einsatzbereich und könnte zu einer noch sicheren Umgebung während der Blutspende beitragen. Natürlich ist es auch für viele andere Einsatzbereiche bestens geschaffen.“ 

Technische Angaben zum gespendeten Hochleistungs-Luftreiniger mit HEPA H14-Filter der VKF Renzel GmbH:

Der professionelle Raumluftreiniger mit drei Filterstufen befreit die Luft zuverlässig von Aerosolen, Bakterien, Pollen und Viren. Der auf Hochleistung getrimmte Luftfilter reinigt bis zu 1062 Kubikmeter Luft pro Stunde und ist daher sowohl für kleine als auch große Räume mit hoher Personenfrequenz geeignet. Das mobile Gerät besteht aus einem leistungsfähigen Gebläse mit einer dreistufigen Filtereinheit. Die Luft wird angesaugt und durch einen Vorfilter an zuschaltbaren UV-C-Lampen vorbeigeführt, um danach den eingebauten Schwebstofffilter (HEPA / High Efficiency Particulate Air Filter Klasse H14) zu passieren. Dadurch wird ein Abscheidegrad von 99,995 Prozent erreicht. Optional kann das Gerät mit einer Aktivkohlematte oder mit einem größeren Aktivkohle-Kassetten-Filter mit nachgeschaltetem HEPA-Filter ausgestattet werden, um Gerüche aus der Raumluft zu entfernen.

„PLR-Silent“ mit HEPA-Filter H14 in Kürze:

  • filtert 99,995 Prozent der Viren
  • langlebiger HEPA H14 Filter
  • Leistung auf Raumgröße und -volumen stufenlos regulierbar
  • für kleine und große Räume bis 150 Quadratmeter
  • zuschaltbare, abgeschirmte UV-C-Lampe von Philips
  • mobil und leicht (nur 22 Kilogramm)
  • einstellbare Tag- und Nachtschaltung
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news-622 Tue, 24 Nov 2020 12:22:00 +0100 Einkaufshilfen und mehr http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/einkaufshilfen-und-mehr-1.html Generationenbüro in Vreden unterstützt vom Coronavirus betroffene Menschen

Vreden (drk-press). Aufgrund der aktuellen Infektionszahlen möchte das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken auf seine zusätzlichen Hilfen für vom Coronavirus betroffene Menschen hinweisen.

Das Virus und die damit verbundenen Einschränkungen im öffentlichen und sozialen Leben stellt Menschen aller Altersklassen momentan vor große Herausforderungen: Um die Seniorinnen und Senioren zu schützen, bleibt auch der Twickler-Treff  in Vreden bis auf Weiteres geschlossen. Begegnungsangebote wie der Twickler-Frühstücks-Treff oder der Treff für Alleinstehende können „leider nicht stattfinden“, erklärt Edith Gewers vom Generationenbüro Vreden: „Wir bedauern dies sehr und hoffen darauf, im nächsten Jahr unsere Gäste wieder persönlich im Twickler-Treff begrüßen zu können“, berichtet Gewers in einer Mitteilung. „Umso wichtiger ist uns der Hinweis auf unsere zusätzlichen Hilfsangebote“, ergänzt Sarah Kattenbeck, die aus einer Elternzeit zurück ist und ihre Tätigkeit im Generationenbüro wieder aufgenommen hat.

Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken unterstützt vom Coronavirus betroffene Menschen. Wer Hilfe beim Einkaufen benötigen, anderen helfen möchte, telefonische Beratung benötigt oder in der Isolation einfach mit jemandem reden möchten, kann sich ab sofort telefonisch bei Ansprechpartnerin Edith Gewers melden, Telefon 02564 8864-818 oder 01761 8029755.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

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news-621 Thu, 12 Nov 2020 12:16:00 +0100 Projektende für „Inklusives Borken“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/projektende-fuer-inklusives-borken.html Vier Jahre erfolgreiche Arbeit: Inklusives Gemeinwesen in Borken in Bewegung gebracht

Borken (drk-press). Vier Jahre hat sie erfolgreich gearbeitet und in Borken viel bewirkt: Jetzt ist die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken mit dem Ende des Projektes geschlossen worden – durchaus mit einer kleinen Träne im Augenwinkel, wie Koordinatorin Sabina Pohla bekannte.

Und die Bilanz fällt entsprechend positiv aus. Pohla spricht für alle Mitwirkenden: „Danke für all die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Borken, Vereinen und allen Institutionen, die das Thema Inklusion und Barrierefreiheit in den vergangenen vier Jahren gefördert und vorangebracht haben – und vor allem für den Einsatz und das Engagement aller Mitglieder, insbesondere der Ehrenamtlichen, des Runden Tisches „Inklusiv leben in Borken“, die sich auch noch nach Beendigung des Projektes in den einzelnen Arbeitsgruppen weiterhin engagieren möchten.“

Vorläufer der von der Aktion Mensch geförderten Maßnahme war ein Projekt der Lebenshilfe Borken. Im November 2016 erfolgte die Eröffnung der DRK-Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“. Die Aktion Mensch gab eine dreijährige Förderzusage; letztlich wurde sie wegen der positiven Resonanz, auch durch die Unterstützung der Stadt Borken, bis zum 31. Oktober 2020 verlängert.

Ziel der Koordinierungsstelle war es vor allem, Inklusion und Barrierefreiheit in Borken zu fördern. Dabei orientierten sich die Verantwortlichen vor allem an einem inklusiven Gemeinwesen:

1. Partizipation und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung; 

2. Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für die Idee der Inklusion; 

3. Abbau von Vorurteilen und Aufklärung; 

4. Gestaltung einer barrierefreien Infrastruktur. 

All diese Ziele wurden mit zahlreichen Projekten erreicht, zum Beispiel:

  • Teilnahme am Aktionstag 5. Mai (2017-2020) von Aktion Mensch, dem „Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ zum Beispiel durch einen Flashmob auf dem Feierabendmarkt;
  • Inklusion braucht Aktion: Eine Initiative der Health-Media eV, bei der Karl Grandt auf seiner Radtour durch Deutschland einen Stopp in Borken einlegte und die Stadt Borken eine große Veranstaltung auf dem Marktplatz in Kooperation mit der Koordinierungsstelle und dem Runden Tisch „Inklusiv leben in Borken“ organisierte, um das inklusive Gemeinwohl der Borkener Schülern*innen und Bürgern*innen zu stärken;
  • Veranstaltung eines inklusiven Theaterstücks in der Stadthalle in Borken;
  • Kinoabende mit Filmen, in denen Menschen mit Behinderung die Hauptrolle spielen;
  • Entwicklung eines Flyers für hindernisfreie Geschäfte und eine Checkliste für Veranstalter sowie Anschaffung von Hilfsmitteln, wie zum Beispiel ein barrierefreier Einkaufswagen, die beim Roten Kreuz kostenlos entliehen werden dürfen;
  • Unterstützung und Ansprechpartner für die Stadt Borken, wenn es um die Barrierefreiheit bei anstehenden Baumaßnahmen ging, sowie allgemein Ansprechpartner für Vereine, Organisationen, Einrichtungen und Borkener Bürgerinnen und Bürger.

Zu den Mitgliedern des Runden Tisches gehörten unter anderem Vertreter dieser Organisationen: Lebenshilfe, Jobcenter, Stadtsportverband, Westfalia Gemen, Adler Weseke, IFD Borken-Coesfeld, Bündnis 90/Die Grünen, SPD sowie weitere Experten.

Wunsch ist es, dass Inklusion weiterhin in allen Lebenslagen – sei es Freizeit und Kultur, Arbeit sowie im Sport gefördert, gelebt und in Zukunft selbstverständlich sein wird.

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news-620 Tue, 10 Nov 2020 15:32:00 +0100 Familienpaten http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/familienpaten.html Zeit schenken und Spaß haben Familienpatinnen und Paten  unterstützen im Kreis Borken  Familien und Alleinerziehende  in ihrem Alltag mit großer Freude.  

Ehrenamtliche  bieten Hilfe, die bei den Familien  ankommt

Familien sind heute vielen Anforderungen ausgesetzt. Nicht jede Familie kann auf Oma, Opa und Freunde als wertvolle Entlastung  zurück greifen. In solchen Zeiten  sind Familienpaten da und begleiten Familien ehrenamtlich regelmäßig einmal pro Woche. Das Angebot richtet sich an alle Schwangeren, Mütter und Väter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren. Die Hilfe ist jederzeit  vertraulich, für den Empfänger kostenlos und unabhängig von der Konfession und Nationalität. Die Koordinatorinnen freuen sich über Familien, die sich angesprochen fühlen. Einfach melden!

Ein Nachmittag voller Lachen

Das Leben wird leichter, wenn Eltern spüren, dass ihre Kinder die Zeit mit der Patin genießen. Lachen tut der Seele gut. „Zu wissen, dass jemand  kommt und für mich und die Kinder da ist, ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl“, so die Rückmeldung einer Mutter. Endlich wieder Zeit für sich oder  das Geschwisterkind zu haben, entlastet den Alltag  wunderbar. In Ruhe wichtige  Termine wahrzunehmen, bringt mehr Zeit für gemeinschaftliche Aktivitäten innerhalb der Familie.

Beginn einer Patenschaft

In einem persönlichen Gespräch wird geklärt, welche Unterstützung die Familie benötigt und welche Aufgaben ein Pate übernehmen kann. Beim ersten gemeinsamen Treffen zwischen Pate und Familie ist der erste Eindruck wichtig. Die Chemie muss stimmen, damit eine Patenschaft auf Augenhöhe  funktioniert. Die gegenseitige Wertschätzung ist die Basis einer vertrauensvollen Miteinanders. Während der Patenschaft stehen die Koordinatorinnen den Paten und Familien  zur Seite.

Spaß am Ehrenamt

Als Familienpate sollten Sie Lebenserfahrung, sowie Erfahrung mit Kindern mitbringen. Sie sollten über Zeit verfügen, die Sie ehrenamtlich einsetzen möchten, sich mit Offenheit und Toleranz auf eine Familie einlassen. Was Sie ehrenamtlich einbringen und wie Sie Ihre Zeit einsetzen möchten, wird nach Ihren persönlichen Möglichkeiten abgesprochen.

Wir bieten Ihnen regelmäßige Austauschtreffen aller Familienpaten, kostenfreie Fortbildungsangebote, eine Fahrtkostenerstattung, sowie eine Unfall- und Haftpflichtversicherung während Ihres Einsatzes. Außerdem einen Nachweis über Ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Neue Patinnen und Paten sind jederzeit willkommen. Wir freuen uns auf Sie!

Das Projekt wird gefördert vom Kreis Borken.

  • Lydia Lindemann, 0176 180 291 37
    Heiden, Velen, Ramsdorf, Raesfeld & Erle
    Rotes Kreuz im Kreis Borken (DRK)
  • Sophia Bürger, 0151 544 588 74
    Gescher, Reken
    Caritasverband für das Dekanat Borken e.V.

  • Claudia Both-Ratzke, 02564 93 28 14
    Vreden, Stadtlohn, Südlohn, Oeding
    Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
     
  • Nicola Eisenbart, 0151 508 254 48
    Rhede, Isselburg
    Caritasverband für das Dekanat Bocholt e.V. 

Weitere Informationen zum Familienpaten finden Sie hier.

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news-618 Tue, 03 Nov 2020 15:29:17 +0100 Kaufhaus-KARO in Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kaufhaus-karo-in-borken.html Öffnet wieder am Mittwoch, 4. November Das Kaufhaus KARO in Borken im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken war organisatorischen Gründen zwei Tage geschlossen. Es öffnet wieder an diesem Mittwoch, 4. November.  

Die Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 15 Uhr.

Die KARO-Kaufhäuser sind Integrationsbetriebe und beschäftigten Menschen mit und ohne Handicap. Das KARO in Borken ist Teil des Rotkreuz-Zentrums und bietet auf ca. 800 Quadratmetern Verkaufsfläche schöne Schätze aus zweiter Hand. Es ist barrierefrei ausgestattet. 

www.KARO.DRKBorken.de

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news-617 Tue, 03 Nov 2020 15:01:10 +0100 DRK-Kita in Heek: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-in-heek.html Passenden Namen gefunden: DRK-Kita "Wunderwerk"

Schaukeln, Kletterturm, Sandplatz – alles erstrahlt neu in der DRK-Kita in Heek am Stroot 15. Und jetzt haben Eltern und Erzieherinnenteam auch einen passenden Namen gefunden: „Wunderwerk“. Kita-Leiterin Angelina Lis erklärt: „Kinder sind ein Wunder dieser Welt und verbringen jeden Tag neue Wunder. Das hat uns besonders inspiriert. Außerdem ist Wunderwerk in Anlehnung zum benachbarten Wasserwerk Heek entstanden“.

Am 21. Juli hat die DRK-Kindertageseinrichtung in Heek ein neues, hochmodernes Gebäude mit tollen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bezogen. Jetzt ist auch der großzügige Spielplatz fertig und der Rollrasen bereits angewachsen. Die Kleinen fahren Runden auf den Dreirädern, und Schaukel und Sandplatz laden ein zum Spielen an der frischen Luft. Der Bereich für die unter Dreijährigen ist ein wenig abgetrennt. Der Schwerpunkt soll auf naturnaher Bepflanzung zum Erleben und Wahrnehmen sein. Im Garten sollen die Kinder die Möglichkeit erhalten, mit allen Sinnen die Natur zu erleben.

Bereits 40 Mädchen und Jungen in der DRK-Kita „Wunderwerk“

Bereits 40 Mädchen und Jungen gehen in die DRK-Kita „Wunderwerk“. „Eltern können gerne nach vorheriger telefonischer Vereinbarung vorbeikommen und sich über das neue Kindergartenjahr informieren“, erklären Verbundleiterin Gisela Kühlkamp und Kita-Leiterin Angelina Lis: „Es ist auch egal, ob die Kinder nun direkt zum neuen Kindergartenjahr kommen oder später. Wir freuen uns darauf, wenn wir hier noch weitere Kinder in der neuen Kita begrüßen dürfen.“ Ausgelegt ist die Kita für 55 Kinder. Derzeit gibt es drei Gruppen, eine für unter Dreijährige sowie zwei für die älteren Kinder.

Jede Menge Platz

Viele Räume wurden als Funktionsbereiche liebevoll und mit vielen kreativen Ideen gestaltet. So gibt es einen Bauraum, Atelier, Matschraum, Bewegungsraum und einen Snoezelraum mit vielen Licht- und Spiegelelementen. Alle Räume sind lichtdurchflutet, und in dem großzügigen Café haben die Kinder reichlich Platz, sich zu stärken. Dort wird mittags auch das Essen gereicht.

Die Betreuungszeiten sind von 7.15 bis 17 Uhr; normalerweise in drei Zeitblöcken gegliedert: 25, 35 oder 45 Stunden in der Woche. Bei 35 Stunden im Block können die Zeiten in Absprache flexibel gestaltet werden. 

Weitere Infos zur DRK-Kita "Wunderwerk" finden Sie hier.

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news-616 Mon, 02 Nov 2020 08:40:00 +0100 Corona-Schutzmaßnahmen beim Roten Kreuz im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/corona-schutzmassnahmen-beim-roten-kreuz-im-kreis-borken.html Café Henry bietet Mittagessen zum Abholen an / Kurse aus dem Bereich Bildung fallen aus

Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat erneut umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie getroffen. So fallen ab Montag (2. November) alle Bewegungs- und Freizeitkurse des DRK-Bildungswerks bis auf Weiteres aus. 

Der Integrationsbetrieb „Café Henry“ muss aufgrund der aktuellen Vorgaben seinen Restaurantbetrieb im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 schließen. Er bietet jedoch weiterhin das jeweilige Mittagsessen zum Abholen an. Das ist in der Zeit von 11 bis 14.30 Uhr möglich. Es werden auch Vorbestellungen angenommen unter Telefon 02861 8029-130. 

Das KARO Kaufhaus in Borken, mit Standort ebenfalls am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6, bleibt aus organisatorischen Gründen zwei Wochen lang – bis zum 14. November – geschlossen.

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news-619 Sat, 10 Oct 2020 15:36:00 +0200 Dorothea Kreidel – mit 100 Jahren noch richtig fit! http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/dorothea-kreidel-mit-100-jahren-noch-richtig-fit.html Rotes Kreuz im Kreis Borken gratuliert Hausnotruf-Kundin

100 Jahre und immer noch richtig fit: Dorothea Kreidel aus dem Borkener Ortsteil Gemen feierte die Vollendung ihres 100. Geburtstags wegen Corona in kleinem Rahmen – mit Gästen und Abstand. Das Rote Kreuz im Kreis Borken war einer der zahlreichen Gratulanten: Mitarbeiter Mark Wierczeyko überreichte einen Blumenstrauß zum Jubiläum. Dorothea Kreidel ist seit Jahren Hausnotruf-Kundin, musste ihn in all der Zeit aber noch nie anwenden. 

Zu Beginn ihrer Feier begrüßte sie die Gäste persönlich – und hielt per Mikrofon eine beschwingte Rede. Sie habe vor allem im Krieg und in der Nachkriegszeit „schlimme Zeiten erlebt“, sagte sie: „Meine beiden Töchter sind mir eine große Hilfe sowie meine Freunde und die gesamte Familie.“ Die Jubilarin hat fünf Enkel und acht Urenkel. 

Sie habe sich immer mit Sport fitgehalten, erzählt sie: Yoga, Feldenkrais und Gymnastik gehörten lange zu ihrem Fitnessprogramm. Noch heute macht sie regelmäßig Übungen mit einem Bewegungstherapeuten. Das wolle sie auch weitermachen: „So lange wie möglich.“ 

Das Rote Kreuz im Kreis Borken gratuliert der rüstigen Borkenerin zu ihrem runden Geburtstag!

Hausnotruf des Roten Kreuzes

Hunderte Kunden nutzen übrigens den Hausnotruf des Roten Kreuzes im Kreis Borken, heißt es im DRK-Pressedienst. Er biete älteren Menschen Sicherheit, bis ins hohe Alter selbstbestimmt in der vertrauten Umgebung wohnen zu können. Das sei auch bei besonderen Gesundheitsrisiken möglich: Im Notfall komme über den Hausnotruf schnell fachkundige Hilfe. 

Das DRK biete mit dem Hausnotruf Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden – und das rund um die Uhr. Das Rotkreuz-Motto: „Mit dem Hausnotruf sind Sie zuhause nie allein.“

Der Hausnotruf bietet viele Vorteile:

  • Sicherheit in Ihren eigenen vier Wänden, in jeder Situation
  • Selbstständigkeit und Flexibiliät im Alltag
  • optimale Betreuung und schnelle Hilfe rund um die Uhr
  • ein vertrauter Ansprechpartner für Sie
  • einfache Installation und sichere Handhabung

Weitere Infos zum Hausnotruf finden Sie hier.

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news-615 Fri, 09 Oct 2020 14:28:00 +0200 „Socken für Soziales“ – erfolgreiche Aktionstage beim DRK im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/socken-fuer-soziales-erfolgreiche-aktionstage-beim-drk-im-kreis-borken.html „Wir bedanken uns für 4.755 Kilo gebrauchte Kleidung für den guten Zweck!“

Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat sich an den zum zweiten Mal stattfindenden Aktionstagen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende beteiligt. Viele der Spender sind dem Aufruf „Socken für Soziales“ gefolgt. „4.755 Kilo gebrauchte, gut erhaltene Kleidung haben uns insgesamt 408 Mitbürgerinnen und Mitbürger für den guten Zweck gespendet“, freuen sich Beatrix Grohn und Jürgen Puhlmann, Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Insgesamt unterstützten 57 Helfer diese Aktion.

„Ein Teil dieser Kleidung wird zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern Rotes Kreuz angeboten; auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden durch die KARO-Kaufhäuser mit Kleidung versorgt. Den nicht mehr so kleidsamen Rest verkaufen wir an ein Recyclingunternehmen, das die Kleidung weiterverarbeitet, zum Beispiel zu Putzlappen. Die Erlöse aus dem Verkauf werden für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst verwendet. Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit. Wir danken allen Spenderinnen und Spender sehr herzlich!“, so der Vorstand.

Für die Spender gab es als kleines Dankeschön auch die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen. Zu gewinnen waren Gutscheine im Wert von 20,00 Euro bis 38,00 Euro für einen Einkauf im KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, ein Essensgutschein für das Café Henry, Gutschein für einen Kurs im DRK-Bildungswerk oder ein Gutschein für einen Rotkreuzkurs Erster Hilfe. „Die Gewinner werden in der nächsten Woche von uns schriftlich benachrichtigt. Wir gratulieren und bedanken uns ganz herzlich“, teilen Beatrix Grohn und Jürgen Puhlmann mit.

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news-614 Wed, 07 Oct 2020 14:23:00 +0200 DRK-Generationenbüro: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-generationenbuero.html Senior*innenarbeit modern gestalten

Vreden (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken hatte Kooperationspartner aus Stadt und Politik zum Austausch mit der Fachberatung „Rubicon“ eingeladen. Das Ziel des Gesprächs: Senior*innenarbeit modern zu gestalten.

An der Runde im Twicklertreff in Vreden auf Einladung des  Generationenbüros Vreden nahmen teil: Christine Ameling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Gertrud Welper, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, und Daniel Leuders, Bündnis 90/Die Grünen, um mit Georg Roth und Carolina Brauckmann von der Kölner Fachberatung Rubicon gemeinsam neue Möglichkeiten zu finden, Senior*innenarbeit vor Ort modern zu gestalten. Dabei soll auch die Gruppe der älteren gleichgeschlechtlich lebenden Menschen in Vreden angesprochen und einbezogen werden.

Ältere gleichgeschlechtliche Menschen, die ihr Altern diskriminierungsfrei und aktiv gestalten wollen, benötigten laut Studien der Beratungsagentur örtliche Angebots- und Teilhabestrukturen, die dies ermöglichten, hieß es. Im ländlichen Raum seien solche Angebote kaum existent. Daher lebten die betroffenen Menschen oftmals vereinzelt und isoliert. Edith Gewers, die das Generationenbüro leitet: „Um gleiche gesellschaftliche Lebensbedingungen zu schaffen, wurden gemeinsam mit Rubicon viele Anregungen ausgetauscht, die ihre Umsetzung in der nächsten Zeit finden sollen.“

„Wenn auch Senior*innenarbeit bei diesem Treffen im Focus stand, möchten wir für dieses Thema in allen Altersstrukturen für Offenheit und Transparenz sorgen“, so die Gleichstellungsbeauftragte Christine Ameling. Am Thema und weiteren Austausch Interessierte seien herzlich eingeladen, sich beim Generationenbüro zu melden. 

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Gewers. Sie ist aktuell montags von 9 bis 11 Uhr im Twicklertreff und donnerstags im DRK-Ortsverein in Vreden sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029 755 erreichbar.

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news-613 Tue, 06 Oct 2020 14:17:00 +0200 DRK-Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Bocholt: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-bildungsinstitut-fuer-gesundheitsberufe-in-bocholt.html Die erste generalistische Pflegeausbildung im DRK-Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe gestartet.

Bocholt (drk-press). 26 Auszubildende, 21 Frauen und fünf Männer, starteten jetzt erstmals beim Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken die generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann. Traditionell werden die Auszubildenden vom Vorgängerkurs herzlich in Empfang genommen.

Alle zusammen eint, wie Schulleiterin Bernett Pingel im DRK-Pressedienst berichtet, dass sie sich um Menschen unterschiedlicher Altersgruppen kümmern wollen, die meist im Alltagsleben nicht mehr alleine zurechtkämen: „Ihre Motivation ist durchgängig, die Dankbarkeit der zu Pflegenden zu spüren. Und dies, durch ihre spätere Arbeit mit den Menschen zurückgeben zu können.“ Die soziale Komponente stehe ganz klar im Vordergrund, besonders auch bei den Auszubildenden, die zuvor bereits in einer ganz anderen Berufsrichtung tätig waren. 

Der neue Kurs wird nach dem Examen und dreijähriger anspruchsvoller Ausbildung in die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau und Pflegefachmann münden. Die Theorie (2100 Unterrichtsstunden) wird im Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Bocholt vermittelt, die praktische Ausbildung (mindestens 2500 Zeitstunden) erfolgt bei Kooperationspartnern in der Region. Pingel: „Der Beruf bietet große Zukunftschancen – und das in einer starken Gemeinschaft.“ Zum achten Mal ermöglicht das Rote Kreuz damit seit Gründung des Bildungsinstituts Menschen aus der Region, eine hochqualifizierte Pflegeausbildung zu beginnen.

Zum Hintergrund der generalistischen Pflegeausbildung: 

Das Pflegeberufegesetz löste im Januar 2020 das zuvor geltende Altenpflege- und das Krankenpflegegesetz ab. Es geht mit einer Neugestaltung der bisherigen Pflegeausbildung einher. Ziel ist es, die Ausbildungen zu modernisieren, attraktiver zu machen und so den Berufsbereich der Pflege aufzuwerten

Die neue, seit 2020 geltende generalistische Pflegeausbildung ist eine dreijährige Fachkraftausbildung mit Unterricht an Pflegeschulen und praktischer Ausbildung bei einer Ausbildungseinrichtung und weiteren Einrichtungen aus den unterschiedlichen Pflegebereichen.

Damit hat sich auch die Berufsbezeichnung geändert: Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger – diese drei Ausbildungsberufe haben mit der Gesetzesänderung ausgedient: Der universelle Pflegeberuf führt die Bezeichnung Pflegefachfrau und Pflegefachmann.

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news-611 Thu, 01 Oct 2020 14:18:39 +0200 Reise ins Ungewisse mit Bravour gemeistert http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/reise-ins-ungewisse-mit-bravour-gemeistert.html 18 Auszubildende bestehen Prüfung als examinierte Altenpfleger*innen

Bocholt/Kreis Borken (drk-press). 18 Auszubildende starten neu in den Pflegeberuf. Sie haben ihr Examen in der Tasche. Das Rote Kreuz im Kreis Borken ehrte die 16 neuen Altenpflegerinnen und zwei Altenpfleger in Bocholt. Sie hatten erfolgreich ihre Ausbildung beim Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes in Bocholt besucht. „Sie tragen unser System und stützen die Altenhilfe wesentlich“, sagte Fachbereichsleiter Rüdiger Szymkowiak: „Danke, dass sie den Beruf gewählt haben – und das beim Roten Kreuz.“

Das vergangene halbe Jahr sei durch die Corona-Pandemie geprägt gewesen. Syzymkowiak: „Von allen Prüflingen ist niemand durchgefallen. Und in Zeiten der Pandemie mussten sie zusätzlich noch einmal eine Schippe drauflegen.“ Das verdiene Respekt und Anerkennung. 

Erschwerte Bedingungen wegen Corona 

Schulleiterin Bernett Pingel wies auf die erschwerten Bedingungen hin: „Online- und/oder analoger Unterricht, Examen als Simulationsprüfung anstelle von praktischen Prüfungen in den Ausbildungseinrichtungen, Examensfeier mit reduzierter Anzahl teilnehmender Gäste – flexibel zu sein, ist wirklich nicht verkehrt.“ Das Examen bleibe sicherlich „in vielerlei Hinsicht in Erinnerung“. Alle hätten die „ungewöhnliche Situation angenommen und diese Reise ins Ungewisse mit Bravour gemeistert“.

In der Hochphase der Corona-Pandemie sei immer wieder auf die gesellschaftliche Bedeutung der Pflege hingewiesen, erinnerte die Schulleiterin: „Die Pandemie wurde als weiteres Indiz gesehen, dass Pflegekräfte besser bezahlt werden müssen. Der Bundesrat beschloss einen steuerfreien Corona-Bonus von bis zu 1000 Euro für alle Pflegekräfte. Das Land NRW hat diesen Betrag noch einmal um bis zu 500 Euro aufgestockt. Eine Einmalzahlung, aber hebt sie den Wert, der der Pflege zustehen sollte?“, fragte Pingel. 

Die Prüflinge hätten laut Schulleiterin mit dem Beruf der Altenpflege einen „anspruchsvollen, aber auch krisensicheren Beruf gewählt angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft ergriffen. Und ich mache mir so gut wie keine Gedanken darüber, dass Sie Ihren künftigen Berufsweg meistern werden. Bewahren Sie sich das Engagement, das Sie auch in der Ausbildung gezeigt haben.“

Neuer Kurs startet am 1. Oktober mit generalistischer Ausbildung

Klassenlehrerin Klaudia Borchard blickte gemeinsam mit dem Kurs humorvoll auf drei anstrengende Jahre zurück. Die Ausbildung erfolgte nach der alten Ausbildungsverordnung. Danach werden zurzeit noch zwei weitere Klassen ausgebildet. Ein neuer Kurs startet am 1. Oktober in die neue, seit dem 1. Januar 2020 geltende generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. Pingel: „Die Pflege wird einen neuen Anstrich bekommen.“ Kranken- und Altenpflege erhalten die gleichen Inhalte. Ziel ist es, die Ausbildungen zu modernisieren, attraktiver zu machen und so den Berufsbereich der Pflege aufzuwerten.

Die examinierten Pflegefachkräfte:

Madlen Bartodziej, Dana Benning, Sina Bergerfurth, Jennifer Bißlich, Iris Blicker, Julia Bloch, Kim Borgers, Celine Heidrich, Luca-Julie Hübner, Anna Kampshoff, Olga Kosljak, Lena Langenberg, Sarah-Christin Levers, Vanessa Lütfrink, Maximilian Pohle, Ermal Tartari, Lena Wehmeyer, Susanne Wollny.

Hintergrund generalistische Pflegeausbildung 

Das Pflegeberufegesetz löste im Januar 2020 das zuvor geltende Altenpflege- und das Krankenpflegegesetz ab. Es geht mit einer Neugestaltung der bisherigen Pflegeausbildung einher. Ziel ist es, die Ausbildungen zu modernisieren, attraktiver zu machen und so den Berufsbereich der Pflege aufzuwerten. Die neue, seit 2020 geltende generalistische Pflegeausbildung ist eine dreijährige Fachkraftausbildung mit Unterricht an Pflegeschulen und praktischer Ausbildung bei einer Ausbildungseinrichtung und weiteren Einrichtungen aus den unterschiedlichen Pflegebereichen. Damit hat sich auch die Berufsbezeichnung geändert: Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger – diese drei Ausbildungsberufe haben mit der Gesetzesänderung ausgedient: Der universelle Pflegeberuf führt die Bezeichnung Pflegefachfrau und Pflegefachmann.

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news-612 Thu, 01 Oct 2020 14:12:00 +0200 DRK-Kita „Mühlenbach“ in Legden erhält Gütesiegel Familienzentrum NRW http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-muehlenbach-in-legden-erhaelt-guetesiegel-familienzentrum-nrw.html „Wir sind überaus glücklich und froh, nach langer Vorbereitungszeit die Zertifizierung erhalten zu haben“, sagt DRK-Kita-Verbundleiterin Gisela Kühlkamp vom Roten Kreuz im Kreis Borken.

Legden (drk-press). Die DRK-Kita „Mühlenbach“ in Legden, Roggenkamp 1, darf das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ tragen.„Wir sind überaus glücklich und froh, nach langer Vorbereitungszeit die Zertifizierung erhalten zu haben“, sagt DRK-Kita-Verbundleiterin Gisela Kühlkamp vom Roten Kreuz im Kreis Borken.

Mit der Auszeichnung erfolgt eine jährliche Vergütung von 20.000 Euro. Mit dem Betrag werden zahlreiche neue Angebote des Familienzentrums finanziert, und mit den Kooperationspartnern wird Familien ein breites Netzwerk an Kompetenzen angeboten.

DRK-Kita-Verbundleiterin Gisele Kühlkamp: „Unser Familienzentrum trägt zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Förderung von Kindern bei. Zugleich wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern in Legden maßgeblich unterstützt.“

20 Erzieherinnen unter Leitung von Marita Schmaloer betreuen zurzeit 98 Mädchen und Jungen. Die DRK-Kita in Legden wurde 2017 gebaut und ist im Jahr 2019 um zwei Gruppen auf fünf erweitert worden. Legden wächst, „und wir haben noch mehr Anfragen von Eltern, die ihre Kinder von uns betreut wissen möchten“, betont die Kita-Leiterin. Sarah Willemsen, Fachkraft im U-3-Bereich und Beauftragte in der Steuerungsgruppe Familienzentrum, liegt es am Herzen, dass die vielfältigen Angebote und Informationen rund um die Themen Familie und Kind mit dem Team gestaltet werden.

Mit Freude würden in der nächsten Zeit die neuen Angebote den Familien unterbreitet, erklärt Gisela Kühlkamp: „Wir möchten Eltern den Zugang zu niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten erleichtern.“ Und es werde Hilfsangebote geben, die praxisnah seien, beispielsweise offene Sprechstunden für Erziehung und Beratung sowie Elterncafés mit pädagogischen Themen. Kühlkamp: „Wir möchten beraten, unterstützen und fördern. Familien sollen sich in unserer Rotkreuz-Einrichtung wohlfühlen.“

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news-610 Wed, 30 Sep 2020 13:07:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken erweitert pflegerische Betreuung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-erweitert-pflegerische-betreuung.html Erfolgreicher Start in die Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe

Kreis Borken/Gronau (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken bietet Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe an. Der erste Kurs hat bereits unter der Leitung von Martina Röttger-Hölscher und Martina Niehoff in den Räumen des DRK-Ortsvereins Gronau und Epe e. V. stattgefunden und wurde erfolgreich abgeschlossen.

Sieben Teilnehmerinnen haben an zwei Terminen und insgesamt sechs Unterrichtsstunden die Qualifikation erreicht. Dabei wurden die Themen Ehrenamt, die Rolle des Nachbarschaftshelfers und generelles Wissen sowie Tipps und Anregungen zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen behandelt.

Die Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer unterstützen stundenweise pflegebedürftige Menschen in ihrem Alltag. Dabei besteht die Möglichkeit, den Entlastungsbetrag für die Zahlung einer Aufwandsentschädigung an ehrenamtlich Tätige Nachbarn, Freunde oder Bekannte zu nutzen; hierfür muss diese Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe erwerben werden.

Unterstützung für pflegebedürftige Personen im Alltag

Die Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe wird in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken regelmäßig angeboten. Im Kreis Borken gibt es laut DRK-Pressedienst mehr als 14.000 Menschen, bei denen ein Pflegegrad festgestellt wurde. Alle Menschen mit einem Pflegegrad haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag von bis zu 125 Euro monatlich, wenn sie sich in häuslicher Pflege befinden.

Die Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe wird in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken regelmäßig monatlich und kreisweit angeboten.

Der Kurs zur Qualifizierung für die Nachbarschaftshilfe findet kreisweit statt. Interessierte können hier weitere Informationen finden.

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news-609 Mon, 28 Sep 2020 14:40:00 +0200 DRK-Kreisversammlung im Vennehof in Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kreisversammlung-im-vennehof-in-borken.html Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat mit Delegierten der DRK-Ortsvereine seine Kreisversammlung im Vennehof Borken unter Corona-Schutzbedingungen abgehalten.

Borken (drk-press). Vorstandswahlen standen nicht an. Der Präsident des Präsidiums, Aloys Eiting, verwies auf eine „bemerkenswerte Entwicklung“. So sei die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation in den vergangenen vier Jahren um 350 Beschäftigte auf jetzt 1000 Mitarbeiter*innen gewachsen. Die sorgten im Rotkreuz-Verbund für einen Umsatz von 25 Millionen Euro.

In den Jahresberichten wurde auf zahlreiche Schwerpunkte eingegangen. Einige davon in der Zusammenfassung.

Wachstum: Die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation habe sich in den vergangenen 15 bis 20 Jahren „bemerkenswert entwickelt“, sagte Aloys Eiting im Präsidiumsbericht. So wuchs der Jahresumsatz im Verbund inklusive der Tochtergesellschaften auf rund 25 Millionen Euro bei großer Stabilität. Mittlerweile werden 1000 Mitarbeitende beschäftigt, 350 mehr als noch vor vier Jahren – bedingt durch mehr Aufgaben, Ausweitung der Angebote und Übernahmen im Kita-Verbund. Die notwendige Neustrukturierung sei noch nicht abgeschlossen, erklärte Eiting. Das Rote Kreuz hat sich entschieden den Vorstand zu erweitern, das neue Vorstandsmitglied, Beatrix Grohn, stellte sich den Teilnehmern der Versammlung vor.

Sanitätsstation: Ein Spendenaufruf erbrachte mehr als 60.000 Euro. „Hierfür ein herzlicher Dank an alle Spender“, so Aloys Eiting. Die Station zur medizinischen Versorgung von Patienten oder Verletzten wird den Ortsvereinen bei Einsätzen zur Verfügung stehen.

Fördermitglieder: Eine zwölfmonatige Kampagne brachte einen Zugewinn von 1000 DRK-Mitgliedern.

Rotkreuz-Dose: Nach Spendenbeteiligung der Sparkasse Westmünsterland und der Stadtsparkasse Bocholt wurden knapp 4000 Dosen vorwiegend an ältere Menschen kostenlos verteilt. Sie dient dazu, dass im Ernstfall Notfallsanitäter in der Dose wichtige Angaben über den Patienten finden.

Borken inklusiv: Das integrative Projekt, gefördert durch die Aktion Mensch, erzeugte bundesweit Aufsehen, erklärte Vorstand Jürgen Puhlmann. Eine der Aktionen: Station der Deutschland-Radtour in Borken.

DRK-Kita Heek: Spatenstich und 2020 Einzug. 30 Kitas betreibt das Rote Kreuz mittlerweile im Kreis mit 460 Beschäftigten.

Internationaler Austausch: Besuch der Partnerorganisation vom Roten Halbmond, Türk Kizilay aus Izmir. Die Fortsetzung ist wegen Corona auf 2021 verschoben worden.

Nationale Hilfsgesellschaft: Dazu gehören Rettungsdienst, Krankentransport, Rettungsdienstschule, Rotkreuz-Gemeinschaften und Krisenmanagement; im Auftrag des Kreises Borken Übernahme von Rettungsdiensten mit den vier Wachen Gescher, Isselburg, Vreden und Südlohn; zusammen 48 Beschäftigte.

Kreisrotkreuzleitung: Kreisrotkreuzleiterin Christin Heidermann ist aus beruflichen Gründen ausgeschieden. Den DRK-Kreiswettbewerb 2019 gewann Gescher, das auf Landesebene einen guten vierten Platz belegte. Der Wettbewerb 2020 fiel wegen Corona aus.

Jugendrotkreuz: Die Akteure der Notfalldarstellung – die Verletzungen realistisch aussehen lassen – wurden für Polizei- und SEK-Übungen angefordert. Gut 350 junge Leute gehören dem JRK an. „Damit gehören wir zu den mitgliederstärksten JRKs im Landesverband“, sagte Leiter Ole Hanke.

Die Corona-Pandemie hat seit dem 7. März auch die Arbeit des Roten Kreuzes im Kreis Borken stark geprägt. Schon zu Beginn der Krise arbeitete die Kreisrotkreuzleitung direkt mit dem Krisenstab des Kreis Borken zusammen. Während der gesamten Zeit seien Ehrenamtliche in Teams mit dem Leiter des Bereichs Nationale Hilfsgesellschaft, Jürgen Rave, in den Gesundheitsschutz im Kreis Borken eingebunden gewesen. Dafür gebühre ihnen großer Dank, betonten sowohl Puhlmann als auch Aloys Eiting, Präsident des Präsidiums in ihren Ausführungen. Puhlmann skizzierte einige Aufgaben: Fieberzentren aufbauen und begleiten, Notkrankenhäuser vorbereiten, Abstriche mobil entnehmen, zusätzlich in sieben Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie sowie in acht Schulen, Abstrichstelle in Stadtlohn einrichten und betreiben. Insgesamt seien 11.000 Abstriche genommen worden, fast alle im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes. „Es wurde ganze Arbeit geleistet“, sagte DRK-Vorstandsvorsitzender Jürgen Puhlmann.

Die „Ernsthaftigkeit der Lage“ bleibe bestehen, so der DRK-Vorstandsvorsitzende. Aufgrund der jüngsten ansteigenden Zahlen könne wohl erst Ende Oktober gesagt werden, wie aufwendig die Bearbeitung der Infektionswelle in den dann folgenden Monaten sein werde. Dem großen Engagement jedes Ehrenamtlichen gebühre große Hochachtung, sagte Puhlmann. Und er freue sich jedes Mal, wenn Landrat Zwicker „die Anstrengungen unserer engagierten Helfer in seinen Dank mit aufnimmt, „weil dies auch die Wertschätzung der Partner für die Arbeit des DRK ausdrückt“. 

Kraftvoll und engagiert durch die Krise

Rolf Lührmann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Borken und Altbürgermeister, hatte zuvor betont, dass auch die Ortsvereine durch Corona finanziellen Schaden genommen hätten, zum Beispiel durch ausgefallene Sanitätsdienste: „Wir müssen an einem Strang ziehen, wie wir das immer getan haben.“ Er sei erstaunt, wie „kraftvoll und mit welchem Engagement“ die Krise bisher gemeistert worden sei. „Das sollte uns auch zukünftig auszeichnen.“

Die stellvertretende Vorsitzende im Präsidium, Sandra Cichon, Vorsitzende des fusionierten DRK-Ortsvereins Gronau und Epe, stärkte die Rotkreuz-Gemeinschaft in ihrem Schlusswort: „Wir sollten weiterhin mit Willen und Kraft der Pandemie entgegentreten.“

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news-608 Wed, 23 Sep 2020 12:30:30 +0200 Hunderte Bewerbungen für dreijährige Ausbildung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/hunderte-bewerbungen-fuer-dreijaehrige-ausbildung.html Rotes Kreuz begrüßt vier Auszubildende, die Notfallsanitäter werden wollen

Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat vier junge Menschen eingestellt, die zu Notfallsanitätern ausgebildet werden. Damit unterstreicht die Hilfsorganisation ihren hohen Ausbildungsstandard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität. Das Rote Kreuz betreibt im Kreis Borken vier Rettungswachen in Gescher, Vreden, Südlohn und Isselburg. Verantwortlich für den Rettungsdienst in der Region ist die Kreisbehörde Borken. 

Präsident Aloys Eiting, Vorstandsvorsitzender Jürgen Puhlmann, Beatrix Grohn, Vorstand des Roten Kreuzes, sowie der Leiter Rettungsdienst, Jürgen Rave, begrüßten die Vier im Rotkreuz-Zentrum in Borken mit einer DRK-„Schultüte“. Alle eint, Menschen helfen zu wollen: 

  • Lina Schütte (19) aus Gescher: „Mir macht es Spaß, Menschen zu helfen. Und deshalb möchte ich mein Hobby zum Beruf machen. Ich habe beim DRK-Ortsverein in Gescher schon einiges gelernt.“
  • Julian Steffen (19) aus Borken hat sein Fach-Abitur absolviert und danach eine Ausbildung zum Informatik-Assistenten: „Ich habe gelernt, dass mir der Umgang mit Menschen mehr liegt und freue mich auf eine anspruchsvolle Ausbildung. Sie wird uns sicherlich einiges abverlangen.“
  • Florian Kubart (19) aus Maria Veen: „Ich habe bereits häufig Sanitätsdienste im DRK-Ortsverein Reken absolviert und muss sagen, dass ist das Richtige für mich. Als späterer Notfallsanitäter möchte ich Menschen zur Seite stehen können, wenn sie in Not geraten.“
  • Tristan Claushues (18) wohnt in Vreden und ist für den DRK-Ortsverein Stadtlohn ehrenamtlich aktiv: „Ich habe mein Fach-Abi gemacht und habe mich schon immer für Gesundheit und Soziales interessiert. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist anspruchsvoll und wird uns einiges abverlangen.“

Das Auszubildenden-Quartett hatte Glück, auch wenn eine dreijährige schwere und anspruchsvolle Ausbildung erst noch vor ihnen liegt. „Wir hatten auf die Stellenausschreibungen mehrere hundert Bewerbungen aus ganz Deutschland“, erklärt Jürgen Rave. „Der Beruf ist sehr begehrt.“ Die Anforderungen sind entsprechend hoch: Alle mussten sich qualifizieren und Tests bestehen, unter anderem in den Bereichen Allgemeinwissen, Rettungswesen, im Sport mit Geschicklichkeits- und Ausdauertraining.

Nach dem ersten Kennenlernen des Rotkreuz-Zentrums an der Röntgenstraße 6 ging es für die Vier zum ersten Ausbildungstag zur Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie in Bocholt. 

Hintergrund

Der Rettungsdienst teilt sich in drei Qualifikationsstufen auf. Sie können an der Rettungsdienstschule – der Berufsfachschule – beim Roten Kreuz im Kreis Borken, Röntgenstraße 6 in Borken, in Vollzeit- oder teilweise auch in Abendschulform erwerben werden: 

  • Notfallsanitäter haben eine dreijährige Berufsausbildung durchlaufen und werden als Transportführer auf dem Rettungstransportwagen (RTW) oder als Fahrer von Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) eingesetzt. Die Ausbildung besteht aus Berufsschulunterricht und Praxiseinsätzen an einer Lehrrettungswache. Aufgrund ihrer Ausbildung sollen sie eigenverantwortlich, team- und patientenorientiert notfallmedizinische Versorgungen von Erkrankten und Verletzten und gegebenenfalls den Transport durchführen. Ferner sind sie in der Lage, dem Notarzt zu assistieren. Die Regelung über den Einsatz der Kräfte ist im Rettungsdienstgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und im Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters (NotSanG) beschrieben.
  • Rettungssanitäter verfügen über eine Gesamtausbildung von 960 Stunden und werden als Fahrer von Rettungstransportwagen eingesetzt Sie assistieren dem Rettungssanitäter oder als Transportführer von Krankentransportwagen (KTW) eingesetzt.
  • Rettungshelfer verfügen über eine Gesamtausbildung von 160 Stunden und werden als Fahrer von Krankentransportwagen (KTW) eingesetzt. Sie assistieren dem Rettungssanitäter.
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news-607 Mon, 21 Sep 2020 15:28:05 +0200 Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken und Wohnberatung des Kreis Borken informieren zum Thema Demenz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken-und-wohnberatung-des-kreis-borken-informieren-zum-thema-demenz.html Donnerstag, 24. September, 9 bis 12 Uhr, DRK-Ortverein Vreden, An´t Lindeken 101

Vreden (drk-press). In dieser Woche vom 21. bis zum 25.September wird bis zum Freitag, 25. September, im Rahmen der jährlichen Demenzwoche an verschiedenen Standorten auf das Krankheitsbild Demenz aufmerksam gemacht. Dazu werden Edith Gewers vom Generationenbüro Vreden des Roten Kreuzes im Kreis Borken und Birgit Lorenzen von der Wohnberatung im Kreis Borken unterstützend beraten.


Sie bieten Angehörigen am Donnerstag, 24. September, von 9 bis 12 Uhr in den Räumen des DRK-Ortvereins Vreden, An´t Lindeken 101, die Möglichkeit für kostenlose Gespräche.


Zwei Drittel der Erkrankten leben im häuslichen Umfeld. Für die Angehörigen ergeben sich aus der Situation demnach häufig Fragen aus dem Alltagsgeschehen im Umgang mit den Betroffenen. Gerade bei Demenzerkrankten gelte es, bei der Wohnberatung sensibel und individuell die Wohnsituation zu betrachten. Zudem könne eine individuelle Beratung auch im häuslichen Umfeld kostenfrei in Anspruch genommen werden.


Für allgemeine Fragen ist Ansprechpartnerin Edith Gewers telefonisch unter der Nummer 02564/8864-818 erreichbar. Bei Fragen zur Wohnberatung ist Ansprechpartnerin Birgit Lorenzen unter Telefon 01761/8029704 zu kontaktieren.


Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und liegt in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.


Die Wohnberatung wird durch den Kreis Borken und die Pflegekasse gefördert.

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news-604 Tue, 15 Sep 2020 00:00:00 +0200 Klamotten gegen Kartoffeln und große Aktionstage „Socken für Soziales“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/klamotten-gegen-kartoffeln-und-grosse-aktionstage-socken-fuer-soziales.html Rotes Kreuz im Kreis Borken nimmt vom 19. bis 26. September Altkleiderspenden entgegen Altkleidersammlung

Am 19. September findet die traditionelle Kleidersammlung des Roten Kreuzes im Kreis Borken statt. An diesem Samstag werden von 9 bis 13 Uhr an folgenden Standorten im Kreis Borken Kleider- und Schuhspenden entgegengenommen:

  • Bocholt<span style="white-space:pre"> </span>KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Kreuzstr. 18-20
  • Borken<span style="white-space:pre"> </span>KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Röntgenstr. 6
  • Borken<span style="white-space:pre"> </span>Raiffeisenmarkt, Raiffeisenstraße 1
  • Heek<span style="white-space:pre"> </span>Raiffeisenmarkt, Benzstr. 2
  • Ramsdorf<span style="white-space:pre"> </span>Raiffeisenmarkt, Südring 20-26 (bis 12:00 Uhr)
  • Vreden<span style="white-space:pre"> </span>DRK-Ortsverein Vreden, An‘t Lindeken 101

Erneut unterstützen Raiffeisenmärkte im Kreisgebiet das Rote Kreuz bei der Kleidersammlung; so können in den Raiffeisenmärkten in Borken, Heek und Ramsdorf „Klamotten gegen Kartoffeln“ getauscht werden. Für ausgediente Kleidung gibt es hier als besonderen Anreiz Kartoffeln als Spende des Raiffeisenmarktes. 

Landesweite Aktion „Socken für Soziales“

In der Zeit vom 21. bis 26. September beteiligt sich das Rote Kreuz im Kreis Borken auch an den zweiten verbandsweiten Aktionstagen des DRK in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende „Socken für Soziales“.

Alle Spenderinnen und Spender bei dieser landesweiten Aktion erhalten ein kleines Dankeschön für ihre Kleiderspende und können an einer Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen sind Gutscheine im Wert von 20,00 Euro bis 38,00 Euro für einen Einkauf im KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, ein Essensgutschein für das Café Henry, Gutschein für einen Kurs im DRK-Bildungswerk oder ein Gutschein für einen Rotkreuzkurs Erster Hilfe.

Während dieser Aktion können die Altkleider an folgenden Sammelstellen abgegeben werden; alle Sammelstellen sind auch online zu finden: www.aktionstag-drk-kleiderspende.de.

Ahaus

  • DRK-Pflegeberatungsbüro Ahaus, Parallelstr. 12 a
  • DRK-Kita „Zauberbaum“, Baumschulweg 4
  • DRK-Kita „Burg Funkelstein, Solmstr. 10

Bocholt

  • DRK-Kita und Familienzentrum “Stöberland“, Knufstr. 2
  • DRK-Kita “Schatzkiste”, In der Hardt 20
  • KARO-Kaufhaus, Kreuzstr. 18-20

Borken

  • KARO-Kaufhaus, Röntgenstr. 6

Epe

  • DRK-Kita „Wirbelwind“, Merschgarten 8

Gronau

  • DRK-Pflegeberatungsbüro Gronau/Haus Morgenstern, Vereinsstr. 79
  • DRK-Kita und Familienzentrum „Kinderladen Kunterbunt“, Schiefe Str. 50
  • DRK-Kita und Familienzentrum „Die kleinen Strolche“, Königstr. 123

Heek

  • DRK-Kita Heek, Stroot 15

Heiden

  • DRK-Kita Heiden, Velener Str. 29 a

Isselburg

  • DRK-Kita und Familienzentrum „Haus für Kinder“, An der Kranenweide 1, 

Legden

  • DRK-Kita und Familienzentrum „Mühlenbach“, Roggenkamp1/Asbecker Str.

Rhede

  • DRK-Kindergroßtagespflege „Kuckucksnest“, Kettelerstr. 11
  • DRK-Kita „Kunterbunt“, Muthesiusstr. 22
  • DRK-Kita Rhede, Von Rethe-Weg 8
  • DRK-Kita Krechting, Bonhoeffer Str. 2

Vreden

  • DRK-Kita „Henrys kleine Welt“, Am Berkelsee 4
  • DRK-Kita „Der kleine Prinz, Breslauer Str. 4 a

„Textilsammlungen für uns enorm wichtig“

„Setze ein Zeichen und werde Spender: Deshalb sind Textilsammlungen für uns enorm wichtig“, unterstreichen Beatrix Grohn und Jürgen Puhlmann, Vorstände des Roten Kreuzes im Kreis Borken. „Die Textilsammlung ist gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- und anderen Spenden. Ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich“ so Jürgen Puhlmann. Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung deshalb, gebrauchte Kleidungsstücke an den Annahmestellen abzugeben, für den Weitertransport am besten gut verpackt in Säcken oder festen Tüten.

Die abgelegte Kleidung der Spenderinnen und Spender dient dem Gemeinwohl: Die gesammelte Kleidung wird sortiert und ein Teil der Kleidung wird zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern Rotes Kreuz angeboten. Auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden mit Kleidung versorgt. Im Inklusionsunternehmen KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Alles, was dort nicht verwendet werden kann, wird an Recyclingunternehmen verkauft. Diese verkaufen die Kleidung als Secondhandware in unterschiedliche Länder bzw. verarbeiten nicht mehr tragbare Kleidung weiter, zum Beispiel zu Putzlappen, Autoinnenverkleidungen oder Malerfilze. Durch den Verkauf der Überschüsse können freie Mittel für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst generiert werden. „Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit“, sagt Beatrix Grohn.

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news-605 Mon, 14 Sep 2020 11:09:00 +0200 Familienzentrum NRW: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/familienzentrum-nrw.html Große Auszeichnung für DRK-Kita-Verbund in Gronau

Gronau (drk-press). Große Freude bei den Erzieherinnen und Erziehern: Der Gronauer Kita-Verbund des Roten Kreuzes im Kreis Borken „Die kleinen Strolche“ an der Königstraße 123 sowie der „Kinderladen Kunterbunt“ an der Schiefe Straße 50 sind zum Familienzentrum NRW zertifiziert worden. Sie erhalten jährlich 20.000 Euro. 

„Das ist für uns eine große Auszeichnung“, sagt Nadine Kauß, Verbundleiterin und pädagogische Fachberatung. Kita-Leiterin Laura Talarico („Die kleinen Strolche“) sowie Leiter Georg Höcker („Kinderladen Kunterbunt“) bestärken dies beim Pressetermin: „Wir sind froh, nach erheblicher Vorarbeit die Voraussetzungen für die Förderung erhalten zu haben. Vor allem profitieren die Eltern durch ein wesentlich größeres kostenloses Angebot, das wir ihnen jetzt bieten können.“

DRK-Kitas „Die kleinen Strolche“ und „Kinderladen Kunterbunt“ eng miteinander verbunden

Beide Rotkreuz-Kindertagesstätten sind eng miteinander verbunden und örtlich nur 1300 Meter entfernt. „Das war mit eine Voraussetzung für die Anerkennung als Familienzentrum im Verbund“, erklärt Nadine Kauß. In beide Kitas gehen 80 Kinder. Sie werden von 19 Erzieher*innen betreut. 

Zur inhaltlichen Arbeit des Familienzentrums gehört unter anderem die Bereitstellung von vielfältigen Informationen und Angeboten rund um die Themen Familie und Kind. Verbundleiterin Kauß: „Wir sind wirklich Knotenpunkte in einem Netzwerk, das Familien umfassend berät, unterstützt und fördert.

Kita-Leiterin Laura Talarico ergänzend: „Den Fachkräften des Familienzentrums liegt es am Herzen, den Familien das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit zu geben.“

www.Familienzentrum.DRKBorken.de 

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news-603 Fri, 11 Sep 2020 14:15:03 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 12. September 2020 http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-12-september-2020.html DRK rät zu Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre

Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Doch die Kenntnisse vieler Menschen über mögliche Hilfsmaßnahmen sind oft veraltet. „Viele absolvieren zur Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs und beschäftigen sich dann nie wieder mit dem Thema. Das reicht jedoch nicht aus und die Folgen können fatal sein. Gerade im Straßenverkehr sollte man auf Notsituationen vorbereitet sein und wissen, wie man schnell helfen kann – über das Absetzen des Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher insbesondere Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse in einem Kurs aufzufrischen“, sagt Aloys Eiting, Präsident des DRK-Kreisverbandes Borken, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020.

Jeder und jede kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder im Privathaushalt. Bis der Rettungswagen eintrifft, vergehen meist mehrere Minuten. Vor allem in lebensbedrohlichen Situationen kommt es gerade in diesen ersten Minuten nach einem Unfall auf die Ersthelfenden vor Ort an, zum Beispiel um Blutungen zu stoppen, Bewusstlose in die stabile Seitenlage zu legen, um sie vor dem Ersticken zu bewahren oder bei Herzstillstand eine Wiederbelebung durchzuführen. „Wir appellieren daher an die Verantwortung aller, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen“, sagt Aloys Eiting weiter.

Viele Menschen hätten Angst davor, Wiederbelebungsmaßnahmen an einer betroffenen Person durchzuführen. Genau deswegen seien die praktischen Wiederholungen solcher Kompetenzen so wichtig, erklärt Eiting: „Sie helfen dabei, die Scheu zu überwinden, etwas falsch zu machen. In den Schulungen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass die betroffene Person bestmöglich versorgt wird und dadurch bleibende Schäden verhindert oder verringert werden.“

In Zeiten der Corona-Pandemie ist Erste Hilfe weiterhin möglich. „Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden. Den Notruf 112 anzurufen und die betroffene Person zu beruhigen, ist eine wichtige Hilfeleistung und auch auf Distanz möglich“, sagt Aloys Eiting. Zu diesem Thema haben wir einen Film „Erste Hilfe leisten in Coronazeiten – so verhalten Sie sich richtig.“ erstellt; dieser ist auch unter www.ErsteHilfe.DRKBorken.de zu sehen, so Eiting. „Schützen Sie sich und andere, helfen Sie und retten Leben.“

Anmeldungen und Informationen zur Erste-Hilfe-Ausbildung und eine Übersicht über die Rotkreuzkurse finden Sie unter www.ErsteHilfe.DRKBorken.de.

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news-606 Fri, 11 Sep 2020 11:14:00 +0200 Rotes Kreuz sucht Familienpaten in Heiden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-sucht-familienpaten-in-heiden.html Junge Familie benötigt dringend Unterstützung

Heiden (drk-press). Gemeinsam den Familienalltag stemmen, Erfahrungen weitergeben, Familien helfen, eine schöne Zeit erleben – das ist Motto von Familienpaten beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Es sucht dringend Paten für eine Familie in Heiden.

Koordinatorin Lydia Lindemann fragt: „Wer hat wöchentlich einen Nachmittag für zwei bis drei Stunden Zeit, ehrenamtlich eine Familie?" 

2015 startete das Rote Kreuz im Kreis Borken in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken das Projekt der Familienpaten in Heiden, Raesfeld und Erle sowie Velen und Ramsdorf. Jungen Familien, Alleinerziehenden und Schwangeren im Alltag durch praktische Unterstützung und Zuverlässigkeit zur Seite zu stehen – das ist die Idee des Projektes der Familienpaten.

Zurzeit engagieren sich weiterhin zahlreiche Frauen und Männer als ehrenamtliche Familienpaten – zunächst hatten sie wegen der Corona-Pandemie pausieren müssen, weil sie nicht die Familien besuchen dürften. Das hat sich seit einigen Wochen geändert. „Unter strengster Beachtung der Corona-Hygieneregeln besuchen unsere Familienpat*innen wieder die Familien“, erklärt die Rotkreuz-Koordinatorin.

Grundsätzlich würden sich aktiven Familienpaten über weitere ehrenamtlich Engagierte freuen. Auch männliche Familienpaten sind laut Rotem Kreuz herzlich willkommen.

Kontakt

Lydia Lindemann

Mobil 01761 8029-137

familienpaten@drkborken.de

Hintergrund zum Projekt Familienpaten

„Wir wollen Unterstützung und Entlastung im Alltag bieten“, sagt Rotkreuz-Koordinatorin Lydia Lindemann. Dazu gehört auch zum Beispiel, die Mütter zu Arztterminen zu begleiten oder mit den Kindern auf den Spielplatz gehen damit die Mutter/ der Vater wieder neue Energie auftanken kann.

Mit dem Projekt Familienpaten unterstützt das Rote Kreuz im Kreis Borken Familien in Raesfeld, Heiden und Velen. Gefördert wird das Projekt vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken. Lydia Lindemann fasst zusammen: „Es existiert eine gute Zusammenarbeit mit anderen Trägern, die auch das Familienpatenprojekt in anderen Städten und Gemeinden umsetzen.“

https://www.drkborken.de/angebote/kinder-jugend-und-inklusion/familienpaten.html

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news-602 Tue, 08 Sep 2020 14:27:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken erweitert das Führungsteam http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-erweitert-das-fuehrungsteam.html Beatrix Grohn neues Vorstandsmitglied beim Roten Kreuz im Kreis Borken

Kreis Borken (drk-press). Beatrix Grohn (47) komplettiert mit Jürgen Puhlmann seit dem 1. September den Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Der Präsident des DRK-Kreisverbandes Borken e. V., Aloys Eiting, begrüßte das neue Vorstandsmitglied im Rotkreuz-Zentrum in Borken. 

„Beatrix Grohn bringt Rotkreuz-Erfahrung aus Düsseldorf mit“, so Aloys Eiting. „Dort hatte sie als Geschäftsführerin die strategische und operative Verantwortung für die Sozialwirtschaft.“

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Vorstandsteam“, so Grohn. „Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist gut aufgestellt und hat auch in Zeiten wie Corona bewiesen, wie wichtig ein Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt ist.“ Im Kreis Borken unterstützen rund 1.500 Ehrenamtliche das Rote Kreuz.

Das Rote Kreuz im Kreis Borken, schon seit Langem eine der größten Wohlfahrts- und Hilfsorganisation in Nordrhein-Westfalen, ist in den vergangenen vier Jahren - mit den zum 01.08.2020 hinzugekommenen Aufgaben und Einrichtungen - von 650 auf nun rund 1000 Mitarbeitende gewachsen – vor allem im pflegerischen Bereich mit vier Häusern für Menschen mit Demenz sowie in der Kinderbetreuung; so gehören derzeit eine Kindergroßtagespflege und insgesamt 30 Kitas zum Roten Kreuz. Zudem ist das Rote Kreuz Träger von sieben Offenen Ganztagsschulen im Kreis Borken. 

Neben den klassischen Leistungen Sanitätswachdienste, Rotkreuzkurse in Erster Hilfe, Blutspende sowie Mitwirkung in der Gefahrenabwehr, bietet das Rote Kreuz vielfältige Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senioren, Migranten, arbeitslose und gesellschaftlich benachteiligte Menschen. Es unterhält unter anderem die Inklusionsunternehmen „KARO“ und „Cafe Henry“, die Ambulante Pflege, einen Jugendhof, ein Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe, ein Bildungswerk und ein Integrations- und Therapiezentrum.

„Auch in Zukunft erwarten uns Herausforderungen, denen sich das Rote Kreuz mit entsprechenden Angeboten und Aufgaben stellen wird“, unterstrichen die Vorstandsmitglieder. 

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news-601 Thu, 03 Sep 2020 09:39:27 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken informiert: Wohnberatung ist Prävention http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-informiert-wohnberatung-ist-praevention.html „Heute an morgen denken“: Kostenfreie Wohnberatung am Montag im Twickler-Treff in Vreden

Vreden (drk-press). Gut wohnen und ein unabhängiges, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben führen: Das ist der Wunsch der meisten Menschen im Kreis Borken. Dafür ist Birgit Lorenzen, Wohnberaterin des Kreises Borken beim Roten Kreuz, zuständig. Sie berät am kommenden Montag, 7. September, unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln im Twickler-Treff in Vreden, Twicklerstraße 6, in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr.

Lorenzen ist in der neutralen, unabhängigen und kostenfreien Beratung für Ratsuchende im Kreis und heute auch in Vreden unterwegs: „Wichtig ist mir, die jeweilige häusliche Situation individuell zu betrachten.“ Die Wohnberaterin hört zu, fragt nach und sucht gemeinsam mit den Menschen nach bestmöglichen Lösungen. 

Birgit Lorenzen: „Wohnberatung ist auch Prävention.“ Das Motto: „Heute an morgen denken.“  Lorenzen: „Wer zum Beispiel einen Umbau des Badezimmers plant, sollte bedenken, in jeder Lebenssituation das Badezimmer nutzen zu können.“ Die Wohnberaterin empfiehlt, sich dafür im Bad auf einen Stuhl zu setzen: „Dann schauen Sie einfach einmal, was aus dieser ungewohnten Perspektive noch alles zugänglich ist.“ Die Ergebnisse seien häufig überraschend.  

Individuelle Beratung 

Wichtig für alle: Die Beratung erfolgt individuell, abgestimmt auf die jeweiligen Wohnverhältnisse und Bedürfnisse der Menschen, die Rat suchen. Zudem erfolgt eine Beratung über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten der Pflegekasse und der kfw-Bank sowie über eine Bezuschussung von Umbaumaßnahmen. 

Informiert wird in den Gesprächen laut Rotkreuz-Mitteilung auch über Hilfsmittel wie Greifhilfe, elektronische Treppensteiger bis hin zu Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung. So könne das Leben der Bürger erleichtert und die Angehörigen entlastet werden – auch, wenn ein Pflegefall eintreten sollte. 

Wohnberatung in Vreden findet immer am ersten Montag im Monat statt: Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, jeweils 14.30 bis 17 Uhr.

Kontakt:

Wohnberatung im Kreis Borken

Birgit Lorenzen

Parallelstraße 12 a, 48683 Ahaus

Telefon 02561 9495 oder Mobil 017618029-704

wohnberatung@drkborken.de

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news-600 Tue, 01 Sep 2020 09:32:00 +0200 Mittwoch, 9. September http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mittwoch-9-september.html Generationenbüro und KAB Vreden laden zum gemeinsamen Seniorennachmittag ein

Vreden (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken und die KAB St. Georg Vreden laden Seniorinnen und Senioren unter Einhaltung der geltenden Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor Corona am Mittwoch, 9. September, von 14 bis 18 Uhr zu einem offenen Nachmittag in die Begegnungsstätte der KAB ins Kettelerhaus, Domhof 4 in Vreden, ein. 

„Wir freuen uns, den Seniorinnen und Senioren im Rahmen der momentanen Möglichkeiten wieder die Gelegenheit zum persönlichen Austausch anbieten zu können “, sagt Edith Gewers vom Generationenbüro in Vreden.

Sowohl die Innenräume als auch die Außenfläche stünden den Gästen im Kettelerhaus zur Verfügung, was gerade zurzeit der Abstandsregelung zum Schutz vor Corona viel Platz biete, um Begegnung stattfinden lassen zu können.

Johannes Thesing und Günter Kleingunnewyck von der KAB möchten darauf hinweisen, dass Kartenspiele möglich seien und die Kegelbahn der Begegnungsstätte geöffnet werde. Es darf, wie sie meinen, aber auch einfach „geklönt“ werden. Getränke werden gegen kleine Kostenbeiträge angeboten.

Rotes Kreuz und KAB bitten wegen Corona darum, das Kettelerhaus nur aufzusuchen, wenn Interessierte mindestens sieben Tage vorher keine Erkältungssymptomatik, Fieber oder Husten hatten.

Wer Interesse hat, die Seniorennachmittage ehrenamtlich zu unterstützen, kann sich gerne bei Edith Gewers vom Generationenbüro unter Telefon 02564 8864-818 oder per E-Mail anmelden: E.Gewers(at)drkborken.de . Gesucht werden Ehrenamtliche, die beim Servieren der Getränke und in der Küche helfen möchten oder sich aktiv an der Unterhaltung der Teilnehmenden beteiligen möchten.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

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news-599 Tue, 01 Sep 2020 09:08:00 +0200 Ab Dienstag, 8. September, wieder Senioren-Frühstück im Twickler-Treff http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ab-dienstag-8-september-wieder-senioren-fruehstueck-im-twickler-treff.html Generationenbüro Vreden bittet um telefonische Anmeldung

Vreden (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken startet – unter den allgemein gültigen Regeln zum Schutz vor Corona – sein Frühstücksangebot für Seniorinnen und Senioren wieder. Der nächste Frühstückstreff findet am Dienstag, 8. September, von 9 bis 10.30 Uhr im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6 in Vreden, statt.

Aufgrund des derzeit geltenden Hygienekonzeptes zum Schutz vor der Corona-Pandemie darf derzeit ausschließlich nach telefonischer Anmeldung eine begrenzte Anzahl an Gästen am Frühstück teilnehmen. Das Rote Kreuz bittet darum, dies unbedingt zu berücksichtigen und weist gleichzeitig darauf hin, dass der Frühstückstreff nur von Personen aufgesucht werden darf, die mindestens sieben Tage vorher keine Erkältungssymptomatik oder Fieber oder Husten hatten. 

„Wir freuen uns nach so langer Pause besonders auf den Austausch mit den Teilnehmenden“, betont Edith Gewers (geborene Zins) vom Generationenbüro. 

Es bestehe die Möglichkeit, eigenes Frühstück nach individuellen Vorlieben mitzubringen, falls zum Beispiel jemand eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe. „Wir stellen aber auch immer eine Auswahl an Brot, Brötchen und Aufstrich sowie Kaffee und Tee.“ Der Kostenanteil beträgt pro Person drei Euro. 

Wer Interesse hat, den Twickler-Frühstückstreff ehrenamtlich zu unterstützen, kann sich laut Rotem Kreuz beim Generationenbüro melden. Gesucht werden Ehrenamtliche, die beim Ein- und Abdecken der Tische helfen und sich aktiv am Frühstückstreff beteiligen möchten.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert. Träger der Einrichtung ist das Rote Kreuz im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren in Vreden. Ansprechpartnerin ist Edith Gewers. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein, An’t Lindeken, sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029 755 erreichbar.

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news-598 Mon, 31 Aug 2020 09:03:00 +0200 DRK-Kneipp-Kita Krechting http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kneipp-kita-krechting.html Trinkwasseroase im DRK-Kindergarten Krechting: Trinken wird zum Erlebnis Rhede-Krechting (drk-press). Mit einer Spende der Kneipp-Werke Würzburg in Höhe von 1250 Euro konnte jetzt eine neue Trinkwasseroase in der DRK-Kita in Rhede-Krechting an der Bonhoefferstraße 2 angeschafft werden. „Es ist ein erster Meilenstein bei der Realisierung des Projektes für unsere Kneipp-Kita“, bekräftigte Kita-Leiterin Monika Weyers. 

Oft hätten sich die Erzieherinnen die Frage gestellt: „Wie viel haben die Kinder heute eigentlich schon getrunken?“ Die Jungen und Mädchen vergäßen häufig, in ihrem Spielalltag genügend zu trinken. Deshalb griffen die Kita-Mitarbeiterinnen das Thema „Trinkwasseroase“ auf, um die bisherigen Angebote im Frei- und Außenspiel zu optimieren. 

Ziel ist es, eine neue Trinkwasseroase im Kindergarten einzuführen, in dem das Trinkverhalten der Kinder durch die kindliche Neugierde geweckt wird. Denn die Oase ist keine normale Wasseroase, sondern bietet mit ihren bunten Themen wie Tropenwald, Piraten, Winterberge und anderen Motiven gleichzeitig eine bunte Auswahl an Getränken wie selbstgepresste Obstsäfte, Tees und Wasser an. Weyers: „Mit selbstgestalteten Trinkbechern wird das Trinken dann als Erlebnis empfunden und nicht als Bürde des Alltags.“ 

Durch die Anschaffung der Trinkwasseranlage mit den Geldern der Kneipp-Werke Würzburg sei der Start erfolgt. Das erleichtere den Tagesablauf der Erzieherinnen enorm. Die Wassereinkäufe oder Zusatzkosten für einen Bringservice gehörten nun der Vergangenheit an. Auch in Zukunft werde die Trinkoase durch Spenden- und Trägergelder weiter ausgebaut und optimiert, berichtet Monika Weyers: „Darauf freuen sich bereits Kinder, Eltern und Erzieherinnen unseres Kindergartens.

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news-596 Tue, 25 Aug 2020 15:31:00 +0200 Integrationspolitische Sprecherin Heike Wermer informiert sich beim Roten Kreuz im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/integrationspolitische-sprecherin-heike-wermer-informiert-sich-beim-roten-kreuz-im-kreis-borken.html DRK-Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit – „Rassismus und Diskriminierung entgegentreten und die Arbeit der Servicestelle stärken“

Borken (drk-press). Die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag und Landtagsabgeordnete Heike Wermer aus Heek hat sich eingehend beim Roten Kreuz im Kreis Borken informiert. Im Mittelpunkt stand die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit (ADA) NRW. Sie wird vom Roten Kreuz mit einer halben Stelle am Standort Gronau besetzt.

Heike Wermer wolle sich „an der Basis einen Eindruck verschaffen“, wie die Arbeit läuft – auch vor dem Hintergrund, dass bald Haushalts-Planungen der Landesregierung anstehen würden. Für dieses Jahr beträgt das Budget für Integration im Land rund drei Millionen Euro, erklärte die Landtagsabgeordnete.

Rüdiger Szymkowiak, Fachbereichsleiter Bildung, Beratung und Migration beim Roten Kreuz, und Iris Schlautmann, Fachleiterin Migration, informierten die Landtagsabgeordnete ausführlich im Rotkreuz-Zentrum.

Einzelfallberatung, präventive Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit

So gliedert sich die Antidiskriminierungsarbeit in drei festgelegte Bereiche: Einzelfallberatung, präventive Bildungsarbeit und Sensibilisierungsarbeit (Empowerment). Im Jahr 2019 erfolgten 29 Beratungsfälle in den Sprechstunden im DRK-Beratungszentrum an der Gildehauser Straße 2 in Gronau; auch in Vreden, Borken und demnächst in Stadtlohn werde beraten. Die Kooperation erfolge über Netzwerke wie das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland und das GroNet. 

Zur Bildungsarbeit gehören laut Iris Schlautmann auch Antirassismus-Trainings in Kindertageseinrichtungen. Als Pilotprojekt wird gerade zusammen mit dem Caritasverband Ahaus-Vreden und dem Projekt „Job Duett“ ein u.a. Antidiskriminierungstraining für Unternehmen in der Region konzipiert. 

Zusammen mit den DRK-Integrationsagenturen bringt die Servicestelle jedes Jahr einen interkulturellen Kalender heraus. Er kann beim Roten Kreuz im Kreis Borken kostenlos bestellt oder an verschiedenen Standorten, die auf der Website veröffentlicht sind, abgeholt werden. 

Gut vernetzt

Die Rotkreuz-Vertreter unterstrichen, dass Integrations-Gremien im Kreis Borken sehr gut vernetzt und lokal und regional gut zusammenarbeiten würden. Darum kümmerten sich unter anderem das Netzwerk „GroNet“, die Arbeitskreise für Migrantinnen in Vreden und Schöppingen, das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland und neben anderen die DRK-Integrationsagenturen. Die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit bringt sich regelmäßig vor Ort mit Aktivitäten in z. B. die Wochen gegen Rassismus, die Aktion Schulen ohne Rassismus und in die interkulturellen Wochen ein. 

Multinationales Team

Iris Schlautmann unterstrich bei dem Infobesuch der Landtagsabgeordneten, wie wichtig es ist, gegen Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren und dass die Themen immer mehr Gewicht bekämen. Und Rüdiger Szymkowiak betonte, dass das Rote Kreuz über gut aufgestellte und engagierte Mitarbeiter verfüge: „Wir stellen ein multinationales Team. Das erleichtert uns die tägliche Arbeit.“ 

Wünschenswert wäre, wenn die halbe Stelle für Integrationsarbeit im flächengroßen Kreis Borken erweitert werden könne.  

Landtagsabgeordnete Heike Wermer freute sich über den persönlichen Austausch mit der Antidiskriminierungsstelle: „Bei den Planungen in den Entscheidungsgremien fällt der Blick oft nur auf städtische Strukturen. Deshalb ist es mir wichtig, sich auch vor Ort einen Eindruck von der Situation zu machen. Nur so können wir die Angebote auf dem Land zielgerecht stärken und unterstützen.“

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news-595 Thu, 13 Aug 2020 15:31:00 +0200 Rotkreuz-Neustart in Rhede mit außerunterrichtlicher Betreuung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-neustart-in-rhede-mit-ausserunterrichtlicher-betreuung.html Rotes Kreuz im Kreis Borken begrüßt 40 Mitarbeiter*innen

Rhede (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken betreut wieder Schüler*innen im Rahmen der außerunterrichtlichen Betreuung (OGS, Übermittagsbetreuung, Frühstart) in Rhede. Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Helmut Ebbert, sowie DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann begrüßten etwa 40 Mitarbeiter*innen am Rheder Rotkreuz-Zentrum.

"Wir freuen uns, dass wir diese Arbeit in Rhede wieder übernehmen dürfen und auf unsere alten und die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen können", unterstrich Helmut Ebbert. Nach einigen Jahren der Pause hatte der Schulträger, die Stadt Rhede, dem Roten Kreuz, nach einem Ausschreibungsverfahren, die Betreuung wieder übertragen.

Das brachte auch Jürgen Puhlmann, Vorstand des Kreisverbandes Borken, zum Ausdruck: "Es ist schön, dass uns die Stadt Rhede diese Aufgabe wieder neu übertragen hat. Wir danken dem DRK-Ortsverein Rhede für die nette Geste die Kolleginnen und Kollegen in den Räumlichkeiten des DRK-Ortsvereins zu empfangen." Für die DRK-Beschäftigten gab es unter anderem als Begrüßungsgeschenk eine „kleine Tüte“ mit Inhalt. 

Rotkreuz-Motto: „Vielfalt, Gemeinschaft, Bildung (er)leben!“

Kinder aus drei Grundschulen werden nach dem Rotkreuz-Motto: „Vielfalt, Gemeinschaft, Bildung (er)leben!“ betreut in einem außerschulischen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot. Dazu gehören neben der OGS ein Frühstart und eine Übermittagsbetreuung. 

„Der Frühstart ist ein verlässliches und kostenfreies Angebot“, berichtet Dirk Holz, Prokurist der Gesellschaft. „Der Frühstart ist auch ein Treffpunkt für Kinder, indem sie den Schulalltag mit Gleichaltrigen gemeinschaftlich beginnen können. Eine Übermittagsbetreuung (ÜMI) bietet den Eltern Verlässlichkeit in der Betreuung ihrer Kinder und leistet so einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Offene Ganztagsschule (OGS)

Die offene Ganztagsschule (OGS) bietet einen klar strukturierten Tagesablauf mit immer wiederkehrenden Ritualen. Das soziale Lernen hat einen besonderen Stellenwert in der Gemeinschaft, in dem ein respektvoller Umgang miteinander gepflegt wird. Auch erledigen die Kinder hier ihre Hausaufgaben. Den kindlichen Bedürfnissen nach Spiel kann durch das altersgemäße Spielmaterial und eine vielfältige Freizeitgestaltung nachgegangen werden.

Die Angebote gelten für alle drei Grundschulen in Rhede:

  • Overberg Grundschule, Burloer Straße 45 in Rhede,
  • Ludgerus Grundschule, Südstraße 31 in Rhede,
  • Pius Grundschule, Finkestraße 20 in Rhede-Krechting.

Die Übermittagsbetreuung ist auch an der Schule in Vardingholt an der Rodder Stegge 6 eingerichtet.

Weitere Angebote in Rhede

Neben den OGS-Aufgaben bietet das DRK auch eine Kindergroßtagespflege im Rotkreuz-Zentrum an der Kettelerstraße 11 an. In der DRK-Großtagespflege "Kuckucksnest" werden Kinder ab zwölf Monaten bis zu einem Alter von dreieinhalb Jahren betreut. Eltern, die einen Arbeitsnachweis vorlegen, können auch eine Betreuung vor dem ersten Geburtstag in Anspruch nehmen.

Das Team besteht aus drei Tagesmüttern, die sich gegenseitig vertreten können. Jedes Kind ist einer festen Tagesmutter zugeordnet. Maximal neun Kinder werden aufgenommen. Die DRK-Großtagespflege versteht sich als familiennahes Angebot und kann flexibel auf die Bedürfnisse der Eltern und ihrer Kinder eingehen. 

Zum weiteren Angebot gehören drei DRK-Kitas am Von-Rethe-Weg in Rhede, Kita „Kunterbunt“ an der Muthesiusstraße und an der Bonhoeffer Str. im Ortsteil Krechting 

Die Kita Kunterbunt wird gerade durch einen Neubau im weitere vier Gruppen erweitert. Die Kita an der Krechtinger Straße gegenüber den Stadtwerken Rhede wird neu gebaut, zweigeschossig und sehr groß, mit viel Platz, drinnen und draußen. Die Grundstücksgröße beträgt 1777 Quadratmeter, allein 940 Quadratmeter groß ist der Außenspielplatz. Die Nutzfläche in Erd- und Obergeschoss misst 725 Quadratmeter. Vier Gruppen werden im kommenden Jahr Platz haben.

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news-594 Thu, 13 Aug 2020 15:18:00 +0200 Geänderte Öffnungszeiten im KARO Bocholt und Café Henry in Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/geaenderte-oeffnungszeiten-im-karo-bocholt-und-cafe-henry-in-borken.html

Borken/Bocholt (drk-press). Das Café Henry im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken und das Kaufhaus KARO Bocholt, das auch vom Roten Kreuz im Kreis Borken geführt wird, ändern die Öffnungszeiten.  Ab sofort gelten diese neuen Öffnungszeiten:

Café Henry: montags bis freitags 7.30 bis 17 Uhr, Mittagstisch 11.30 Uhr bis 14 Uhr, samstags geschlossen; 

KARO Bocholt: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr.

Das Kaufhaus in Bocholt und das KARO in Borken bieten praktisch alle Waren an, die in einem Haushalt benötigt werden. Sie stehen allen Kunden offen. Die Waren bestehen zu 100 Prozent aus Spenden der Bevölkerung. Gespendet werden Möbel, Kleidungsstücke, Hausrat, Bücher, Elektrogeräte, Spielsachen. Sie werden direkt zum Kaufhaus gebracht, große Möbelteile auch beim Spender abgeholt. Zu den Öffnungszeiten wird auch gerne wieder neue Ware im Textilbereich als Spende angenommen.

Die KAROs sowie das Café Henry werden inklusiv mit Menschen mit und ohne Handicap geführt. Alle Häuser sind barrierefrei ausgestattet.

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news-593 Thu, 06 Aug 2020 11:22:00 +0200 Sommer-Schlussverkauf in KAROs http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/sommer-schlussverkauf-in-karos.html Vom 10. bis 22. August: Zwei Wochen lang Sommerkleidung zum halben Preis!

Borken/Bocholt (drk-press). Sommer-Schluss-Verkauf (SSV) in den Sozialkaufhäusern KARO des Roten Kreuzes im Kreis Borken: Von Montag, 10. August, bis einschließlich Samstag, 22. August, gibt es zwei Wochen lang in beiden Häusern in Borken und Bocholt besondere Aktionen.

Für Kleidung werden die Preise erheblich reduziert, um 50 Prozent! Sie sind eh schon niedrig angesetzt: Verkauft werden in den KAROs für einen guten Zweck grundsätzlich guterhaltene Artikel und Waren des Hausgebrauchs, die von Bürgern aus der Region gespendet worden waren. Es wird Platz für neue Ware benötigt. Daher muss die Abteilung für Sommerkleidung am besten komplett leergeräumt werden

Weiterhin wird zu den Öffnungszeiten neue Ware als Spende angenommen. Sie wird zu günstigen Preisen an jedermann weiterverkauft.

Die Kaufhäuser in Borken im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 und in Bocholt an der Kreuzstraße 18 bieten praktisch alle Waren an, die in einem Haushalt benötigt werden. Sie stehen allen Kunden offen. Die Waren bestehen zu 100 Prozent aus Spenden der Bevölkerung. Gespendet werden Möbel, Kleidungsstücke, Hausrat, Bücher, Elektrogeräte, Spielsachen. Sie werden direkt zum Kaufhaus gebracht, große Möbelteile auch beim Spender abgeholt. Zu den Öffnungszeiten werden von den KARO-Teams auch gerne wieder neue Wintertextilien als Spende angenommen.

Das KAROs arbeiten inklusiv mit Menschen mit und ohne Handicap – seit Jahren ein Erfolgsmodell. Die KAROs werden integrativ geführt: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten zusammen.

Adressen:

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum

Röntgenstraße 6, 46325 Borken

Telefon 02861 8029-385, karo.borken(at)drkborken.de 

Öffnungszeiten:

montags - freitags 9 Uhr - 18 Uhr

samstags 9 Uhr bis 15 Uhr

KARO Bocholt

Kreuzstraße 18-20, 46399 Bocholt

Telefon 02871 3108-885, karo.bocholt(at)drkborken.de 

Öffnungszeiten: 

montags bis freitags 10 bis 18 Uhr

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news-591 Wed, 29 Jul 2020 12:00:00 +0200 DRK-Kita Heek in neuer moderner Einrichtung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-heek-in-neuer-moderner-einrichtung.html Noch einige Plätze zum neuen Kindnergartenjahr frei

Heek (drk-press). Die DRK-Kita in Heek hat seit Kurzem ein neues modernes Gebäude mit tollen Spiel-und Bewegungsmöglichkeiten bezogen. Verbundleiterin Gisela Kühlkamp und Kita-Leiterin Angelina Lis sind bei der Vorstellung gegenüber der Presse stolz auf das, was in kurzer Zeit geschaffen wurde: Noch können Eltern ihre Mädchen und Jungen zum neuen Kita-Jahr anmelden, das am 1. August beginnt.

Am 21. Juli war erster Kita-Tag in dem neuen Gebäude am Stroot 13, genau gegenüber dem DRK-Ortsverein Nienborg-Heek und der Freiwilligen Feuerwehr. 28 Kinder haben die Gruppenräume erkundet und großen Spaß, zu spielen und zu toben und sich in der geräumigen Sport- und Gymnastikhalle zu bewegen.

„Wir haben in beiden Altersstufen noch freie Plätze“, sagt Angelina Lis. „Es ist auch egal, ob die Kinder nun direkt zum neuen Kindergartenjahr kommen oder später. Wir freuen uns darauf, wenn wir hier noch weitere Kinder in der neuen Kita begrüßen dürfen.“ Ausgelegt ist die Kita für 55 Kinder. Derzeit gibt es drei Gruppen, eine für unter Dreijährige sowie zwei für die älteren Kinder.

Seit Kurzem ist also die Übergangslösung in Heek am Bült passé und der neue gemeindenahe Standort eingenommen worden. Draußen werden die Gartenanlagen mit vielen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten angelegt. Der Schwerpunkt soll auf naturnahe Bepflanzung zum Erleben und Wahrnehmen sein. Im Garten sollen die Kinder die Möglichkeit erhalten, mit allen Sinnen die Natur zu erleben.

Jede Menge Platz

Viele Räume wurden als Funktionsbereiche liebevoll und mit vielen kreativen Ideen gestaltet. So gibt es einen Bauraum, Atelier, Matschraum, Bewegungsraum und einen Snoezelraum mit vielen Licht-und Spiegelelementen. Alle Räume sind lichtdurchflutet, und in dem großzügigen Café haben die Kinder reichlich Platz, sich zu stärken.

Gesundes Frühstück wird gemeinsam bereitet

Angelina Lis und ihr achtköpfiges Team haben sich schnell eingewöhnt und sind „superglücklich, in solch einer tollen neuen Kita arbeiten zu dürfen. Wir sind froh, wenn wir nach dem eingeschränkten Regelbetrieb, wieder gemeinsam mit allen Kindern frühstücken können und freuen uns auch auf gemeinsame Koch- und Backaktionen mit den Kindern.“

Die Betreuungszeiten sind von 7.30 bis 17 Uhr; normalerweise in drei Zeitblöcken gegliedert: 25, 35 oder 45 Stunden in der Woche. Die Corona-Bestimmungen lassen zurzeit jedoch nur ein um jeweils zehn Stunden verringertes Betreuungslimit zu – zunächst einmal bis Ende August.

Verbundleiterin Gisela Kühlkamp atmet mit ihren Mitarbeiterinnen auf, dass die erste coronabedingte Betreuungszeit mit Einschränkungen gut überstanden worden ist: „Alle haben gut und vorbildlich zusammengearbeitet, vor allem auch in der Notbetreuungszeit. Einen herzlichen Dank richten wir auf diesem Wege auch noch einmal an alle Eltern für ihr großes Verständnis in diesen schwierigen Zeiten.“ Seit dem 8. Juni ist wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb in den Betreuungssettings möglich. Dieser gilt vorerst noch bis Ende August.

Ein Name steht noch nicht fest, allerdings haben Eltern und die Mitarbeiter bereits schöne Namensvorschläge zusammengetragen. Angelina Lis: „Wir sind gespannt, welcher Name ausgewählt wird.“

Die Kita-Leitung bittet Eltern, ihre Kinder neu online anzumelden. Das ist unter dieser Adresse möglich: www.Kita.DRKBorken.de 

Kontakt:
DRK-Kita in Heek
Angelina Lis, Leitung
Telefon 02568 9341971

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news-590 Fri, 10 Jul 2020 11:52:00 +0200 Neubau im Zeitplan: Bald vier Gruppen in DRK-Kita „Kunterbunt“ in Rhede http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/neubau-im-zeitplan-bald-vier-gruppen-in-drk-kita-kunterbunt-in-rhede.html Viel Platz für Kinder in zweigeschossigem Gebäude

Rhede/Kreis Borken (drk-press). Jungs und Mädchen der DRK-Kita „Kunterbunt“ in Rhede hatten jede Menge Fragen bei der Baustellenbesichtigung ihres neuen Gebäudes, direkt gegenüber. Zum Beispiel, warum der Kran nicht umkippt, wenn er schwere Lasten befördert. Und wie der Beton aus dem Laster auf die Baustelle kommt. Chef Michael Nienhaus vom Bauunternehmen Hilbring & Nienhaus Bau GmbH hatte auf alles eine Antwort. Und die Kleinen, alle mit Helmen bestückt, staunten nicht schlecht.

Die Kita an der Krechtinger Straße gegenüber den Stadtwerken Rhede wird neu gebaut, zweigeschossig und sehr groß, mit viel Platz, drinnen und draußen. Die Grundstücksgröße beträgt 1777 Quadratmeter, allein 940 Quadratmeter groß ist der Außenspielplatz. Die Nutzfläche in Erd- und Obergeschoss misst laut Architektenbüro 725 Quadratmeter. 

„Wir können später, zusätzlich zu der bisherigen Einrichtung an dem Standort, vier weitere Gruppen in dem neuen Gebäude unterbringen und betreuen“, sagen Erzieher Michael Lehmann und Erzieherin Nadine Liebrand bei der Besichtigung mit den Kindern. Schon zum neuen Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, werden extern Gruppen in Rhede betreut, so eine weitere U-3-Gruppe im Gebäude des DRK-Ortsvereins Rhede an der Kettelerstraße 11. 

 „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Architekt Thomas Terwey vom Architektenbüro Tenhündfeld aus Ahaus-Wessum. „Und das Wetter hat bisher gut mitgespielt“, ergänzt Michael Nienhaus: „Es war nicht zu warm und nicht zu kalt.“

Großer Bedarf an Kindergartenplätzen

Der Bedarf für Kindergartenplätze ist auch in Rhede groß, wie im gesamten Kreis Borken. Ein Investor baut das Gebäude, und die DRK-Kindertageseinrichtungen an Aa und Issel gGmbH mietet langfristig.

Ursprünglich waren drei Gruppen für die DRK-Kita „Kunterbunt“ vorgesehen gewesen, doch der Bedarf an Plätzen wächst und wächst. Es soll auch auf mittlere Sicht noch eine Platzreserve geben, erklärt Dirk Holz, Prokurist der Gesellschaft. 

Eine attraktive und ausreichende Kinderbetreuung sei auch ein Standortfaktor für eine Kommune, macht Beigeordneter Hubert Wewering für die 19.000-Einwohnerstadt Rhede geltend. Die Kommune hatte sich deshalb das brachliegende Gelände gesichert und es an einen privaten Investor weiterverkauft. 

Nach den Plänen von Architekt Christian Tenhündfeld aus Ahaus entsteht demnach zurzeit ein zweigeschossiger Neubau mit hellbeigefarbenen Klinkern. Große Fensterflächen und farbige Lamellen an den Fenstern sollen eine helle, freundliche Außenwirkung erzeugen. Eine lange Rutsche dürfte eine besondere Sogwirkung für die Kinder haben, die vom Obergeschoss direkt in den Außenspielbereich führt. Neben Rutsche und Treppe wird es auch einen Aufzug geben, um das Obergeschoss barrierefrei erschließen zu können.

Gute Nachbarschaft zahle sich immer aus, hieß es bei der Baustellenbesichtigung: Nachbar Stadtwerke Rhede werde die Kita mit Fernwärme aus ihrem Blockheizkraftwerk versorgen. Das reduziert langfristig Kosten und ist umweltschonend.

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news-589 Mon, 22 Jun 2020 13:51:00 +0200 Kreis Borken übergibt neue Rettungswache Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kreis-borken-uebergibt-neue-rettungswache-vreden.html „Ein großartiger Tag für das Rote Kreuz im Kreis Borken“

Borken (drk-press). „Das ist ein großartiger Tag für das Rote Kreuz im Kreis Borken, und wir sind sehr glücklich, dass wir weiter für den Kreis Borken aus dieser neuen und modernen Rettungswache Vreden den Rettungsdienst ausführen können.“ DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und alle Verantwortlichen waren voll des Lobes über die neue Wache in Vreden am Standort an der Straße An’t Lindeken.

Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde sie fertiggestellt und übergeben. Das Stadtgebiet Vreden wird sieben Tage lang rund um die Uhr von dort aus angesteuert. Am 16. Juni 2020 weihte der Kreis Borken das neue Gebäude gemeinsam mit der Stadt Vreden und dem Roten Kreuz im Kreis Borken ein. Das Rote Kreuz ist seit Jahren Partner des Kreises Borken und unterhält im Auftrag des Kreises drei weitere Wachen, in Gescher, Südlohn und Isselburg.

Landrat Dr. Kai Zwicker betonte, dass der Kreisverwaltung immer daran gelegen sei, die Versorgung durch den Rettungsdienst optimal zu gestalten. Der neue Standort in Vreden habe daran großen Anteil. „Wir haben uns für den Bau der Rettungswache hier entschieden, da es eine gute verkehrliche Anbindung an den äußeren Straßenring der Stadt Vreden gibt“, erklärte der Landrat.

Kai Zwicker lobte in diesem Zusammenhang die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kreisverwaltung und Rotem Kreuz. Auf die Hilfsorganisation sei immer Verlass. Und sie habe großen Anteil daran, dass im Zuge der Corona-Pandemie viele Testungen schnell, zuverlässig und gut organisiert hätten verlaufen können. Zwicker: „Wir haben anstrengende Monate hinter uns. Das DRK hat für uns in dieser Zeit Aufgaben übernommen, die wir nicht hätten leisten können. Und es spricht für die Robustheit der DRK-Mitarbeitenden, dass weiter alle gesund und munter sind. Darüber bin ich sehr froh.“

Vredens Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch unterstrich: „Die Rettungswache ist hervorragend eingebunden in die Infrastruktur des ‚Gesundheitszentrums‘ in Vreden – sie liegt beispielsweise nah am Krankenhaus, an Seniorenheimen und den Sporteinrichtungen.“

Sehr gute Bedingungen für Top-Versorgung

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann lobte das hochmoderne Gebäude und hob die Qualität des heutigen Rettungsdienstes hervor: „Unser Rettungsteam findet hier sehr gute Bedingungen vor. Das ist die Basis, um die Bevölkerung auch top versorgen zu können.“ Auch Jürgen Rave, Leiter Rettungsdienst beim Roten Kreuz im Kreis Borken, sowie Wachleiter Christoph Gottsky zeigten sich beeindruckt von den neuen Möglichkeiten. Gottsky hatte sein Team animiert, den Umzug vom vorherigen Standort Oldenkotter Straße zu organisieren: „Wir sind richtig froh, jetzt aus den neuen Räumlichkeiten die Einsätze fahren zu können.“

Der Landrat dankte allen Beteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Der Kreis Borken als Rettungsdienstträger war in diesem Fall Bauherr und ist Eigentümer des Gebäudes. Die Stadt Vreden stellte dem Kreis das Grundstück zur Verfügung. Das operative Geschäft der Rettungswache führt der DRK-Kreisverband.

Heribert Volmering, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken, stellte das Raumkonzept der Rettungswache vor und lud zu einem Rundgang durch das Gebäude ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungswache um Wachleiter Christoph Gottsky erläuterten die Einzelheiten zum Gebäude.

Zum Hintergrund

Von Mai 2019 bis Mai 2020 wurde die Rettungswache gebaut. Die Bauzeit verlief ohne Probleme und Verzögerungen. Viele ortsnahe Handwerksunternehmen waren im Einsatz. Die Baukosten betrugen rund 935.000 Euro. Die Einrichtungskosten liegen bei 50.000 Euro. Das 377 Quadratmeter große Gebäude ist für bis zu zehn Vollzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie ehrenamtliche Kräfte, die unterstützend tätig sind, konzipiert. Es besteht die Möglichkeit, noch ein weiteres Fahrzeug unterzustellen. Eine Küche zur Verpflegung des Personals während des 24-Stunden-Betriebs ist ebenfalls vorhanden.

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news-586 Mon, 15 Jun 2020 11:16:00 +0200 DRK-Kita „Wirbelwind“ in Epe „Anerkannter Bewegungskindergarten“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-wirbelwind-in-epe-anerkannter-bewegungskindergarten.html „Wir leben Bewegung“

Gronau-Epe (drk-press). „Bildung braucht Bewegung“ heißt es nach der Öffnung der Kindergärten neu in der DRK-Kita „Wirbelwind“ am Merschgarten in Epe. Die Kita erhielt vom Landessportbund als „Anerkannter Bewegungskindergarten“ das Gütesiegel, verbunden mit einer Urkunde und einem schönen Hausschild. „Wir hängen nicht nur das Schild an die Eingangstür, sondern wir leben Bewegung“, sagt Kita-Verbundleiterin Nadine Kauß.

Mit Leiterin Silvia Jürgens sind acht Erzieherinnen in je 60 Übungseinheiten zur Bewegungsförderung von Kindern qualifiziert worden. „Das Thema Bewegung liegt uns nicht nur am Herzen, sondern war bei der Grundkonzeption der Kita vorgegeben“, erklärt Jürgens. Die Kita wurde im Herbst 2018 eröffnet und gehört zum Gebäudekomplex mit einer angegliederten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Kita-Kooperationspartner ist der TV Westfalia Epe. 800 der 1500 Vereinsmitglieder gehören dem im Kinder- und Jugendalter an, berichtet Vorsitzende Gabi Könemann.

Für die 49.000 Mitglieder starke Sportjugend im Kreissportbund Borken (KSB) bekräftigen Michael Steinmann sowie die pädagogische KSB-Mitarbeiterin Susanne Klüsekamp, wie wichtig es gerade auch für Mädchen und Jungen sei, fit zu sein. Steinmann: „Bewegung ist Voraussetzung für die persönliche, gesunde körperliche und motorische Entwicklung eines Kindes. Nur durch Bewegung werden Muskeln gestärkt und das Herzkreislaufsystem angeregt. Bewegung ist wichtig für die sozial emotionale Entwicklung. Im Bewegungsspiel knüpfen Kinder Kontakte, kooperieren, finden Kompromisse, erleben Erfolg und Misserfolg. Nicht zu verachten ist die geistige Entwicklung.“

Der Kindergarten sei Bildungseinrichtung. Bildung von Kindern könne nur über die eigene Wahrnehmung und über das eigene Erleben und Ausprobieren stattfinden, sagt der Sportjugend-Vertreter. Mittlerweile unterstütze die Sportjugend NRW Bewegungsförderung in mehr als 900 Kitas in NRW, davon in 22 im Kreis Borken. Außer der DRK-Kita „Wirbelwind“ hat laut KSB bisher das DRK-„Haus für Kinder“ in Isselburg die Zertifizierung erhalten.

Bewegte Zeiten: 75 Kinder machen Bewegungsabzeichen

Die 75 Kinder der DRK-Kita „Wirbelwind“ können sich zum einen in der eigenen Bewegungshalle unter Anleitung der fachlich ausgebildeten Erzieherinnen austoben, zum anderen die Angebote des Turnvereins Epe nutzen. Vorsitzende Gabi Könemann: „Es ist uns ganz wichtig, als Verein mit Kitas zusammenzuarbeiten. Die Kinder werden motorisch ausgebildet. Das ist ein wesentlicher Faktor für die weitere Entwicklung.“

Der geplante Kinderbewegungstag musste wegen der Corona-Pandemie laut Rotkreuz-Mitteilung ausfallen. „Nach angesagten weiteren Corona-Lockerungen steht das Kinderbewegungsabzeichen auf dem Programm“, freuen sich Silvia Jürgens und ihr Team auf buchstäblich „bewegte Zeiten“ in der DRK-Kita „Wirbelwind“, die auch mit dem Kneippverein kooperiert.

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news-587 Mon, 15 Jun 2020 11:00:00 +0200 Hund Balko im Haus Kreszentia in Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/hund-balko-im-haus-kreszentia-in-vreden.html

Vreden (drk-press). Zur Abwechslung nach kleineren Konzerten für die älteren Menschen in Vredener Wohneinrichtungen hat jüngst auf Anregung durch das Generationenbüro Vreden Hundebesitzerin Anne van de Sluis mit ihrem Hund Balko die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Kreszentia aufgesucht, um sie zu erfreuen.

Die Hundebesitzerin ließ ihren sechsjährigen Rüden zur Begeisterung der Älteren verschiedene Kunststücke vorführen, bei denen die Seniorinnen und Senioren teilweise sogar mitwirken konnten. Die Zutraulichkeit und Lebendigkeit des Hundes aktivierte und motivierte die vornehmlich dementiell Erkrankten dabei auf besondere Art und Weise. So wurden Bälle geworfen und von Balko apportiert. Zur allgemeinen Belustigung musste der Ball zwischenzeitlich aus dem hauseigenen Teich gefischt werden.

Der Rüde begeisterte durch das Vorführen von Rollen, Sitz Down, sich schlafen stellen und Leckerchen im Garten suchen. Nach getaner Arbeit gab es zur Belohnung für Balko nicht nur Streicheleinheiten, sondern auch von Hausleitung Doris Drosselmeier eine verdiente Portion getrocknete Würstchen und für Besitzerin Anne van de Sluis als Dankeschön eine Blume.

„Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie viel Vergnügen die Seniorinnen und Senioren an unserem Besuch hatten. Wir kommen bestimmt wieder“, sagte Anne van de Sluis. In Planung ist außerdem ein Besuch bei der Wohngemeinschaft Oldenkotter Straße in Vreden.

Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken bedankt sich für das Engagement und bittet Menschen, die ebenfalls gerne ehrenamtlich tätig werden möchten, sich telefonisch bei Ansprechpartnerin Edith Zins unter Telefon 02564/8864-818 oder 01761-8029755 zu melden.

Das Hund Balko im Haus Kreszentia in Vredenwird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für ältere Menschen vor Ort.

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news-588 Fri, 12 Jun 2020 00:00:00 +0200 Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf: Blut spenden ist wichtig! http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/erst-wenns-fehlt-faellts-auf-blut-spenden-ist-wichtig.html Am 14. Juni ist Weltblutspendetag

Borken/Kreis Borken (drk-press). Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Ihnen gilt Tag für Tag ein besonderer Dank des Roten Kreuzes im Kreis Borken – besonders am Weltblutspendetag. Der ist an diesem Sonntag, 14. Juni.

Täglich werden rund 15.000 Blutspenden zur Versorgung von kranken und verletzten Menschen in Deutschland benötigt. Unter dem Slogan „Erst wenn‘s fehlt, fällt’s auf!“ macht der Blutspendedienst im DRK-Pressedienst auf die Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Corona-Pandemie alle in Atem hält, werden Blutspenden dringender benötigt denn je. Auch im Kreis Borken finden weiterhin regelmäßig Spendetermine statt. Vor allem die Krankenhäuser brauchen wieder verstärkt Blutkonserven, nachdem sie ihren Dienst in den Operationssälen nach einer Corona-Pause wieder hochgefahren haben. Gesucht werden besonders regelmäßige Blutspender – „jetzt so dringend wie noch nie“, unterstreicht das Rote Kreuz.

Die DRK-Ortsvereine organisieren in der Region die Blutspenden. Ein großes Helferteam steht jeweils ehrenamtlich bereit, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der Kreis Borken gehört nach wie vor zu den spenderstarken Regionen in Westfalen-Lippe. 2019 wurden 37.362 Blutspender registriert, im Jahr zuvor waren es sogar 38.588.

Um aus wegen der Corona-Pandemie aus einer Spende-Talsohle herauszukommen, gebe es nur einen Ausweg, empfiehlt das Rote Kreuz im Kreis Borken: Blut spenden!

Hotline des Blutspendedienstes West: Unter 0800 / 11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.

Die nächsten Termine in der Region in der Übersicht:

  • in Ahaus:
    Montag, 15.06.2020 
    St.-Andreas-Grundschule, Friedmate 11
  • in Gescher-Hochmoor:
    Montag und Dienstag, 15./16.06.2020 
    Katholische Grundschule, Borkener Damm 46 - 48
  • in Ramsdorf:
    Mittwoch und Donnerstag, 17./18.06.2020 
    Abraham-Frank-Sekundarschule, Paulusstr. 5-9
  • in Stadtlohn:
    Freitag, 19.06.2020 
    St.-Anna-Realschule, Klosterstr. 38 

Weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter: 

www.DRK-Blutspende.de

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news-585 Thu, 04 Jun 2020 08:36:56 +0200 Generationenbüro in Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-in-vreden.html Sprechstunde aus Urlaubsgründen geschlossen

Vreden (drk-press). Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Vreden ist aus Urlaubsgründen vom kommenden Freitag, 5. Juni, bis inklusive 26. Juni geschlossen. 

„Die offene Sprechstunde findet in dieser Zeit nicht statt. Dennoch können die Dienste des Generationenbüros in Vreden weiter telefonisch in Anspruch genommen werden“, erklärt Ansprechpartnerin Edith Zins. Unabhängig von Lockerungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie würden weiter unterschiedliche Dienste angeboten, so die bewährte Einkaufshilfe. Wer telefonische Beratung benötige oder in einer Isolation mit jemandem reden möchte, könne sich telefonisch melden. Die Nummer: 02564 8864-818.

Ab dem 29. Juni findet die Sprechstunde wieder wie gewohnt montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, in Vreden und donnerstags von 9 bis 11 Uhr in den Räumen des DRK-Ortvereins, An´t Lindeken 101 in Vreden, statt.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

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news-584 Tue, 02 Jun 2020 09:23:31 +0200 Problemlose Betreuung in Wohngemeinschaften http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/problemlose-betreuung-in-wohngemeinschaften.html Saxophon-Konzert Haus Rosengarten: „Hoch auf dem gelben Wagen“ bringt ältere Menschen in Stimmung

Borken-Burlo/Kreis Borken (drk-press). Die Seniorinnen im Haus Rosengarten vom Roten Kreuz im Kreis Borken in Borken-Burlo hatten richtig Spaß und summten mit bei Liedern wie „Hoch auf dem gelben Wagen“, den Bergvagabunden, dem Schneewalzer und anderen Volksliedern: Ludger Klüppel von der Instrumentalgruppe Borkenwirthe sorgte mit seinem Saxophon für Stimmung auf der Terrasse der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.

„Wir hatten ja auch ein achtwöchiges Besuchsverbot wegen der Corona-Pandemie, haben die Zeit aber sehr gut überbrückt, zum Beispiel mit Gesellschafts- und Kartenspielen“, sagt Hausleiterin Anna Maria Wiescholek. 

Problemlose Betreuung in allen fünf Wohngemeinschaften

Das gilt im Übrigen auch für die vier weiteren Rotkreuz-Häuser für Menschen mit Demenz im Kreis Borken: Auch im Haus Georg in Südlohn, Haus Kreszentia in Vreden, Haus Henry in Epe sowie im Haus Morgenstern in Gronau. Überall wird liebevolle Begleitung und kompetente Unterstützung rund um die Uhr gewährleistet. „Die Betreuung in den Rotkreuz-Wohngemeinschaften ist während der gesamten Zeit problemlos weitergelaufen“, ergänzt Adelheid Voots als Sprecherin der WGs, die selbst das Haus Georg in Südlohn leitet. 

Alltagsbegleiter sowie eine Nachtbereitschaft gewährleisten in den fünf Häusern die Betreuung rund um die Uhr – mit großem Einsatz auch während der Pandemiezeit. Die Alltagsbegleiter organisieren den Tagesablauf und stehen den Bewohnern mit Beratung und tatkräftiger Unterstützung zur Seite. Sie hielten in dieser bisherigen schwierigen Zeit seit der behördlich verordneten Schließung die Kontakte zu Angehörigen aufrecht.

Engagiertes Team, auf das Verlass ist

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann bekräftigt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die vergangenen Wochen mit außerordentlich großem Einsatz gearbeitet. Sie dürfen sich getrost als Alltagshelden bezeichnen. Und es erfüllt uns mit großem Stolz, uns auf solch ein engagiertes Team verlassen zu können.“ 

Auch Anna Maria Wiescholek atmet nach Lockerungen im Haus Rosengarten in Burlo auf: „Natürlich wäre es für die Bewohnerinnen schöner gewesen, wenn sie ab und zu mal Besuch hätten erhalten können. Das ging ja nicht. Wir haben uns einiges zum Zeitvertreib unserer Bewohnerinnen einfallen lassen. Umso schöner ist es für alle gewesen, nach langer Zeit im Garten wieder Lieder zum Mitsingen hören zu können. Das war einfach für alle eine schöne Abwechslung.“ 

Ludger Klüppel aus Borken hatte über die Bürgerstiftung Borken nachgefragt, wo er spielen und älteren Menschen eine Freude bereiten könne – so kam der Kontakt zustande. „Ich spiele jetzt auch im Borkener Krankenhaus und in Seniorenheimen. Die Leute freuen sich über die musikalische Unterhaltung und sind einfach nur dankbar.“ 

So war es auch im Haus Rosengarten. Unter Wahrung der Abstandsregeln saßen die Bewohnerinnen im geräumigen Garten vor dem Haus und lauschten der Volksmusik des Borkenwirther Saxophonspielers. „Ein tolles Konzert, das wir gerne schon bald wiederholen möchten“, freut sich Anna Maria Wiescholek mit ihrem Team.

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news-583 Thu, 28 May 2020 08:03:04 +0200 Wieder Face-to-Face Beratung ab dem 2. Juni im Rotkreuz-Haus für Zuwanderer http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/wieder-face-to-face-beratung-ab-dem-2-juni-im-rotkreuz-haus-fuer-zuwanderer.html

Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken öffnet ab Juni – unter Einhaltung strenger Hygieneregeln und nur nach vorheriger Terminabsprache – das Haus für Zuwanderer am Nordring 52 in Borken.

Ab kommendem Dienstag, dem 2. Juni, können Ratsuchende mit vorheriger Terminvereinbarung die Beratung des Bereichs Migration und der Integrationsagentur des Roten Kreuzes im Kreis Borken wieder vor Ort in Anspruch nehmen. 

Das Angebot umfasst die Sprachkursberatung, die Migrationsberatung, die Perspektiv- und Rückreiseberatung, die Flüchtlingsberatung sowie die Erwerbslosenberatung. Die Namen und Telefonnummern der entsprechenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind hier zu finden.

„In den vergangenen Wochen konnten wir, bedingt durch die Corona- Pandemie, unsere Beratungen ausschließlich aus dem Home Office durchführen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe eines entsprechenden Hygienekonzeptes die Beratung wieder vor Ort anbieten können“, sagt Iris Schlautmann, Fachbereichsleiterin Migration und Leiterin der Integrationsagentur des Roten Kreuzes im Kreis Borken. 

Für die Terminabsprache können die einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen telefonisch kontaktiert werden. Zusätzlich können Ratsuchende am Eingangsbereich Rückrufzettel ausfüllen und in einen Extra-Briefkasten einwerfen. Das Rote Kreuz weist ausdrücklich darauf hin, dass die Beratung ausschließlich für Personen durchgeführt werden kann, die symptomfrei sind und einen entsprechenden Mundschutz tragen. 

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news-580 Mon, 25 May 2020 10:41:23 +0200 Interkulturelles Café im Twickler Treff kann für Beratungssituationen wieder genutzt werden. http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/interkulturelles-cafe-im-twickler-treff-kann-fuer-beratungssituationen-wieder-genutzt-werden.html

Corona hat uns alle weiterhin fest im Griff. So ist das Interkulturelle Café im Twickler Treff seit dem 13.03.2020 geschlossen. Den Menschen fehlt jedoch nicht nur der gemeinsame Austausch, sondern vor allen Dingen die unkomplizierte Beratung vor Ort. Aus diesem Grund hat sich das Rote Kreuz im Kreis Borken gemeinsam mit den Kooperationspartnern dazu entschlossen, dass Interkulturelle Café für Beratungen wieder zu öffnen.

Wie gewohnt, werden Jan Meller (DRK-Integrationsagentur), Mathias Wübbeling (Caritas Ahaus-Vreden e.V.) und Andrea Dingslaken (Integrationsbeauftragte Stadt Vreden) für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen.  

Menschen mit Migrationshintergrund, die Beratung suchen, können ab dem 29.05.2020 jeden Freitag zwischen 10 und 12 Uhr zum Twickler Treff kommen. Die Eröffnung des Twickler Treffs geschieht allerdings unter strengen Auflagen: 

Die wichtigste Änderung: Der Twickler Treff ist ausschließlich für Beratungssituationen geöffnet. Sprich: es wird aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich sein, sich „einfach so“ auf einen Kaffee dort zu treffen. Aufgrund des einzuhaltenden Mindestabstands von 1,5 Metern wird es an drei Punkten im Café Beratungen geben. Zudem wird pro Beratungstisch nur eine Person reingelassen, in Ausnahmefällen (beispielsweise Familienangehörige) zwei.

Wichtig zu wissen: An der Eingangstür wird der Einlass durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter geregelt werden. Dort wird auch eine Liste mit Namen der Ratsuchenden geführt, um im Falle des Falles Infektionsketten nachverfolgen zu können. Desinfektionsmittel für Hände ist vorhanden. Masken sind von den Ratsuchenden selbst mitzubringen. Leider können die sanitären Anlagen aufgrund der Hygienevorschriften nicht von den Ratsuchenden aufgesucht werden. Das von den Beratungsinstitutionen erarbeitete Hygienekonzept wird sowohl in Deutsch als auch in verschiedenen anderen Sprachen ausgehängt sein.

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news-582 Mon, 25 May 2020 00:00:00 +0200 Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken-2.html Konzerte mit Volksliedern begeistern ältere Menschen in Vreden

Vreden (drk-press). Die Musikerin Andrea Küpers hat unter Einhaltung der Abstandsregelung mit ihrer Gitarre und in wechselnder Begleitung von Ruth Overbeck und Werner Bussmann an drei Tagen kleine Konzerte für die Bewohnerinnen und Bewohner der Vredener Wohngemeinschaften, Senioreneinrichtungen und Wohnparks gegeben.

Andrea Küpers spielt Gitarre und singt dazu bekannte Volkslieder wie „Kein schöner Land“, „Der treue Husar“ oder „Alle Vögel sind schon da“, und die Senioren singen und klatschen munter mit. Ruth Overbeck begleitet sie dabei teils mit Gesang und mit Flöten. Beide unterrichten sonst in der Musikschule Vreden e. V.  

Auf Anfrage von Edith Zins vom Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken haben sich beide Frauen spontan bereiterklärt, für die älteren Menschen in Vreden zu musizieren. Nähe schaffen aus der Distanz – das ist das Ziel in Corona-Zeiten, in denen die Seniorinnen und Senioren noch weiter auf viele Begegnungsangebote verzichten müssen. Umso größer war die Freude über das musikalische Ständchen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft Oldenkotter Straße sowie des Hauses Kreszentia sind am ersten Tag in den Genuss der musikalischen Darbietung gekommen. Anderntags wurde Andrea Küpers von ihrem Vater Werner Bussmann, vielen Vredenern bekannt durch das Busunternehmen, auf seinem Trecksack begleitet. Humorvoll kündigte der 84-Jährige an die kommenden Lieder an. 

Zusammen spielte das Vater-Tochter-Gespann am Weißen Haus, an der Einrichtung St. Georg und am Wohnpark An´t Lindeken. Es begeisterte die zahlreichen Zuhörer und Zuhörerinnen, die mitgesungen und teilweise mittanzten. „Es hat richtig Spaß gemacht, die alten Volkslieder mal wieder zu singen“, sagte Andrea Küpers abschließend. Außerdem musizierten Andrea Küpers und Ruth Overbeck für die Bewohner und Bewohnerinnen des Seniorenzentrums St. Ludger, die sich ebenfalls hocherfreut zeigten.

Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken dankt den Beteiligten für ihr Engagement. Es bittet Menschen, die sich ebenfalls gerne ehrenamtlich für die Unterhaltung der Menschen einbringen möchten, sich  telefonisch bei Ansprechpartnerin Edith Zins zu melden, Telefon 02564 8864-818 oder 01761 80 29 755.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für ältere Menschen vor Ort.

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news-581 Tue, 19 May 2020 15:29:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken startet wieder Erste-Hilfe-Lehrgänge http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-startet-wieder-erste-hilfe-lehrgaenge.html Strenges Hygiene- und Schutzkonzept beschlossen

Kreis Borken. Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat die Erste-Hilfe-Ausbildung wieder aufgenommen. Nach mehrwöchiger Aussetzung wegen der Corona-Pandemie ist es nun wieder möglich, unter verbindlicher Beachtung eines strengen Hygiene- und Schutzkonzeptes die Kurse Teilnehmenden wieder anzubieten. Das Schutzkonzept wurde durch DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Kreisverbandsärztin Antonia Bentfeld beschlossen und vom Gesundheitsamt des Kreises Borken genehmigt.

Das Schutzkonzept bezieht sich im Wesentlichen auf diese Punkte:

  • Unterricht in Lehrgangsräumlichkeiten
  • Ausfüllen von Teilnahmedatenblättern und einer gesundheitlichen Selbstauskunft
  • Sitzordnung
  • Hygieneregelung
  • Abstandsgebot
  • Umgang mit praktischen Übungen

Zu den Teilnahmebedingungen gehört unter anderem, dass erkrankte und/oder gefährdete Personen nicht am Lehrgang teilnehmen können sowie das Abstandsgebot von 1,50 Meter. Vor und nach dem Betreten des Lehrgangsraumes und nach Übungen sei das Waschen und Desinfizieren der Hände sowie von Übungsmaterial Pflicht. Wird der Abstand bei praktischen Übungen, die ebenfalls angepasst wurden, unterschritten, stehen jedem Teilnehmenden ein dreifacher Mund-Nase-Schutz und Einmalhandschuhe bereit.

Um den Abstand in den Lehrgangsräumen wahren zu können, gilt gemäß der Vorgabe des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, dass pro fünf Quadratmeter Raumfläche maximal eine Person an einem Lehrgang teilnehmen kann. Dies kann je nach durchführendem Ortsverein/Stadtverband variieren und wird über die Anmeldeplattform des Roten Kreuzes im Kreis Borken online angegeben.

Anmeldungen zu den Lehrgängen an den 16 Standorten im Kreis können direkt über www.ErsteHilfe.DRKBorken.de  erfolgen.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und Berufsgenossenschaften übernehmen laut ihrer Ankündigung bis Ende Mai keine Lehrgangskosten. Deshalb bittet das Rote Kreuz im Kreis Borken Unternehmen, zunächst bei ihrer Berufsgenossenschaft anzufragen, ob die Kosten für die Erste-Hilfe-Lehrgänge übernommen werden. Andernfalls müssten die Lehrgangskosten in Höhe von 38 Euro in Rechnung gestellt werden.

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news-577 Tue, 12 May 2020 00:00:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-zum-internationalen-tag-der-pflege-am-12-mai.html „Unsere Pflegekräfte sind täglich Heldinnen und Helden mit großer Verantwortung“

Kreis Borken: Am 12. Mai ist internationaler Tag der Pflege und damit ein bedeutender Tag, in Erinnerung zum 200. Geburtstag der Britin Florence Nightingale. Die Engländerin erwarb sich damals große Verdienste, als ein Grippe-Epidemie Südengland heimsuche. Nightingale blieb gesund und kümmerte sich wochenlang intensiv um schwer Erkrankte. Auch in schwierigen Zeiten der Coronavirus-Pandemie kümmern sich die Pflegekräfte des Roten Kreuzes im Kreis Borken jeden Tag um Mitmenschen. Sie sind „für mich mit ihrer höchst verantwortlichen Tätigkeit jeden Tag Heldinnen und Helden, die ältere Menschen versorgen und ihnen so ein besseres Leben ermöglichen“, bekräftigt Jürgen Puhlmann, Geschäftsführer beim Roten Kreuz im Kreis Borken.

Karin Wienand, Pflegedienstleiterin im Beratungszentrum an der Münsterstraße 38 in Bocholt, kann glücklicherweise aufatmen: „Bisher hat es bei unseren Klienten keine Coronavirus-Infektion gegeben. Zu unserem Alltag gehört natürlich auch, uns und unsere Klienten ganz besonders zu schützen.“ Die gehören durchweg aufgrund ihres Alters zu sogenannten „Risikopatienten“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten sich strikt an sämtliche Schutzmaßnahmen. Von 120 Klienten habe weniger als eine Handvoll gesagt, derzeit nicht betreut werden zu wollen – sie kommt ganz gut alleine zurecht.

Der ambulante Pflegedienst des Roten Kreuzes im Kreis Borken sorgt Tag für Tag dafür, dass Hilfe zu Hause in vertrauter Umgebung gegeben wird – sei es aufgrund von Alter, Krankheit oder einer Behinderung des zu betreuenden Menschen.

Länger eigenständig leben

Die Geschäftsbereichsleiterin Ambulante Pflege, Susanne Biallas, unterstreicht das Ziel der Pflege im Roten Kreuz: „Aufgabe unserer Pflegekräfte ist es, die Selbstständigkeit der zu Pflegenden trotz Alters, Krankheit oder Behinderung so lange wie möglich zu erhalten. Oft kann dank der häuslichen Pflege eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt verkürzt oder ganz vermieden werden. Das ist unser Grundsatz, nach dem wir täglich handeln.“

Die Corona-Pandemie verhindert in diesem Jahr auch die angedachte Kampagne der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, dem das Rote Kreuz im Kreis Borken angehört. Mit dem Vorsitzenden Dr. Frank Hensel bittet DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann um Verständnis, dass Aktionen in diesem Jahr ausfallen oder verschoben werden müssen. „Wir wünschen allen in diesen Tagen viel Kraft, die Krise zu meistern.“

Schwerpunkte des Ambulanten Pflegedienstes des Roten Kreuzes im Kreis Borken:

  • häusliche Krankenpflege
  • hauswirtschaftliche Versorgung
  • Service-Wohnen / Wohngemeinschaften
  • Betreuungsleistungen gemäß § 45 b
  • ambulante psychiatrische Pflege
  • Entlastende Hilfen für Pflegende
  • Pflegekurse: aktuell Online-Pflegekurse und Pflegeberatung 
  • Beratung Hausnotruf
  • Mahlzeitendienst mit Essen auf Rädern
  • Fahrdienst Rotkreuzmobil für Menschen mit Handicap

Der kurze Draht zur Pflege: Info-Telefon 0800 94 95 500 oder pflegedienst(at)drkborken.de 
Hier geht es zur Webseite.

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news-579 Sat, 09 May 2020 11:24:00 +0200 Generationenbüro in Vreden nimmt Sprechstunde wieder auf http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-in-vreden-nimmt-sprechstunde-wieder-auf.html ab Montag 11. Mai

Vreden. Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken nimmt ab Montag, 11. Mai, unter Einhaltung der geltenden Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor Corona seine offene Sprechstunde wieder auf.

„Wir freuen uns, wieder vor Ort für die Menschen persönlich da sein zu dürfen“, so Edith Zins vom Generationenbüro. Die Sprechstunden finden wie gewohnt montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, sowie donnerstags im DRK-Ortsverein, An´t Lindeken 101, statt.

Beratungssuchende müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, und aufgrund der geltenden Abstandsregeln darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen im Generationenbüro aufhalten. Sollten zu viele Kunden zeitgleich kommen, müssen sie gegebenenfalls vor der Tür warten oder zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.

Das Rote Kreuz bittet darum, die Sprechstunde nur aufzusuchen, wenn Besucher mindestens sieben Tage vorher keine Erkältungssymptomatik, Fieber oder Husten hatten.

Um die Seniorinnen und Senioren zu schützen, können die weiteren Angebote des Twickler-Treffs wie der Treff für Alleinstehende oder der Twickler-Frühstückstreff noch nicht wieder stattfinden, teilt das Rote Kreuz als Träger des Generationentreffs mit.

Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken unterstützt auch weiterhin in Coronavirus-Zeiten die Risikogruppe mit älteren Menschen sowie ihre Angehörigen. Wer Hilfe beim Einkaufen benötigt, anderen helfen möchte, eine telefonische Beratung benötigt oder in der Isolation einfach mal mit jemandem reden möchte, sollte sich melden, empfiehlt das Büro. Ansprechpartnerin ist Edith Zins, Telefon 02564/8864-818 und 01761-8029755.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

Hier geht es zur Webseite des Generationenbüros Vreden.

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news-576 Fri, 08 May 2020 00:00:00 +0200 Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/zum-weltrotkreuztag-am-8-mai.html Das Rote Kreuz startet Kompliment-Kampagne

Die Corona-Pandemie verhindert auch etliche DRK-Veranstaltungen: Dazu gehört die seit 2013 alljährlich zum Weltrotkreuztag am 8. Mai durchgeführte Straßenaktion „DRK – kein kalter Kaffee“. „Dabei haben wir Passanten einen Kaffee für unterwegs überreicht – als kleines Dankeschön für die vielfältige Unterstützung aus der Bevölkerung in Form von Geld- und Sachspenden, Blutspenden und Zeitspenden“, so Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken e.V.

Diese Intention verfolgt auch die „DRK-Komplimentkampagne“, eine gemeinsame Aktion des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe, die anlässlich des diesjährigen Weltrotkreuztags gestartet wird. Im Rahmen dieser Kampagne möchte sich das Rote Kreuz bei der Bevölkerung für den Zuspruch und die Unterstützung bedanken und die Menschen gleichzeitig dazu motivieren, anderen einfach mal „Danke“ zu sagen: guten Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Verwandten usw. Deshalb geht es bei allen fünf gezeichneten Motiven der Kampagne um das Thema „Dank“. Diese können als Postkarte (mit Danksagung auf der Rückseite) verschickt oder überreicht werden. „Wir werden die Postkarten breit streuen und auch in unseren Rotkreuz-Einrichtungen zum Mitnehmen auslegen“, Jürgen Puhlmann an. „Zusätzlich werden wir die Motive auch über Facebook kommunizieren.“ #wirsagendanke lautet der einheitliche Hashtag zur Kampagne.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag 8. Mai

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Am 24. Juni 1859 wird er auf einer Reise Zeuge der Schlacht von Solferino, einer der blutigsten Schlachten der Weltgeschichte. Diese Erfahrung gilt als Erweckungserlebnis Dunants. Auf seine Initiative begann damals die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 191 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen. 

Beim Roten Kreuz im Kreis Borken engagieren sich über 1.500 ehrenamtlich Aktive. Das Rote Kreuz nimmt gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. „So gehören neben Sanitätswachdiensten, Rotkreuzkursen in Erster Hilfe, Blutspende und Gefahrenabwehr auch Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senioren, Menschen mit Pflegebedarf, arbeitslose und gesellschaftlich benachteiligte Menschen, Bildung, Gesundheit, zu unseren Diensten und Angeboten im Kreis Borken“, sagt Jürgen Puhlmann.

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news-578 Thu, 07 May 2020 10:36:24 +0200 Neues Generationenbüro in Epe kümmert sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/neues-generationenbuero-in-epe-kuemmert-sich-um-die-belange-der-buergerinnen-und-buerger.html Kooperation zwischen Rotem Kreuz im Kreis Borken und Stadt Gronau

Epe. Das Rote Kreuz Kreis Borken hat in Kooperation mit der Stadt Gronau in Epe ein Generationenbüro eingerichtet. Darin soll ein alters- und kulturübergreifender Dialog in Form von gemeinsamen Projekten das Miteinander der Generationen in Epe fördern.

Die beiden Rotkreuz-Mitarbeiterinnen Martina Niehoff und Martina Röttger-Hölscher kümmern sich im neuen Generationenbüro an der Gasstraße (in der Rotkreuz-Wohngemeinschaft „Henry Dunant“) um die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Epe – auf Anfrage, aber auch auf eigene Initiative. 

„Wir verstehen uns als Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel, den Gronauer Stadtteil Epe weiterzuentwickeln, den Aufbau sozialer Netze zu fördern, das generationsübergreifende Miteinander, Eigeninitiativen und gegenseitige Hilfe zu stärken, Nachbarschaftshilfen zu unterstützen.“ Jeder hat die Chance mitzuwirken und sich aktiv einzubringen und zu beteiligen. 

Ziel: Vereine, Institutionen, Junge, Alte und Freiwillige beteiligen

Wichtig sei es den Mitarbeiterinnen des Generationenbüros, „alle lokalen Vereine, Verbände, Institutionen wie Schulen und Kindergärten, Wohlfahrtsverbände, Glaubensgemeinschaften und freiwillig Engagierte mit ins Boot zu nehmen“, betont Martina Niehoff. „Der demographische Wandel in unserer Gesellschaft hat vielfältige Folgen, denen wir mit einem starken Dialog und neuen Ideen entgegenwirken wollen. Durch ein gemeinsames Engagement werden Jung und Alt zusammengebracht und profitieren im Alltag voneinander“, freut sich Martina Röttger-Hölscher auf die nächsten drei Jahre. Für diese Zeit ist das Projekt zunächst angesetzt.

Standort an der Gasstraße: Rotes Kreuz bereits mit Kita und WG vertreten

Zur Erinnerung: Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat im September 2018 eine Kita am Merschgarten 8 / Ecke Gasstraße in Epe eröffnet und im April 2019 ein Stockwerk höher die Wohngemeinschaft „Henry Dunant“, eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige und dementiell veränderte Menschen. Das Generationenbüro rundet die Rotkreuz-Aktivitäten in Epe ab. Es wird über die Stiftung Deutsches Hilfswerk (Deutsche Fernsehlotterie) unterstützt. 

Gute Erfahrungen

Gute Erfahrungen hat die Hilfsorganisation zudem in Vreden gesammelt: Dort gibt es bereits ein Generationenbüro, das gut angenommen wird und schon einige sehr gute Projekte erfolgreich umgesetzt hat.

Befragungen vor Ort – zum Beispiel auf dem Wochenmarkt – und viele konkrete Ideen müssen aufgrund der momentanen Lage bezüglich der Corona-Pandemie auf ihr Umsetzung warten. 

Fragen, Anregungen, Ideen? Martina Niehoff und Martina Röttger-Hölscher freuen sich über eine Kontaktaufnahme per Telefon 01761 80 29 324, per Mail unter generationenbuero-epe@drkborken.de oder schriftlich: Generationenbüro Epe, Merschgarten 8/Gasstraße, 48599 Gronau-Epe.

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news-573 Thu, 30 Apr 2020 17:02:17 +0200 Rabattaktion in den KAROs Borken und Bocholt: 40 Prozent auf ausgezeichnete Möbel http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rabattaktion-in-den-karos-borken-und-bocholt-40-prozent-auf-ausgezeichnete-moebel.html Eine Aktion vom 4. bis 9. Mai.

Borken/Bocholt. In der bevorstehenden ersten Mai-Woche, vom 4. bis zum 9. Mai, gibt es eine Rabattaktion in den beiden Secondhandkaufhäusern KARO Borken und KARO Bocholt: Alle ausgezeichneten Möbelstücke werden 40 Prozent günstiger angeboten.

Seit vergangenem Montag, 27. April, sind nach der Corona-bedingten Pause die beiden Häuser an der Röntgenstraße 9 in Borken und der Kreuzstraße 18-20 in Bocholt wieder geöffnet. „Jetzt brauchen wir unbedingt Platz für Neuware“, betont Geschäftsbereichsleiterin Edith Holtkamp.

Beide Kaufhäuser bieten praktisch alle Waren an, die in einem Haushalt benötigt werden. Sie stehen allen Kunden offen. Die Waren bestehen zu 100 Prozent aus Spenden der Bevölkerung. Gespendet werden: Möbel, Kleidungsstücke, Hausrat, Bücher, Elektrogeräte, Spielsachen. Sie werden direkt zum Kaufhaus gebracht, große Möbelteile auch beim Spender abgeholt. Zu den Öffnungszeiten wird ab sofort auch wieder neue Sommerware im Textilbereich als Spende angenommen. Die KAROs arbeiten inklusiv mit Menschen mit und ohne Handicap.

Adressen: 

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum

Röntgenstraße 6, Telefon 02861 8029-385

KARO Bocholt

Kreuzstraße 18-20, Telefon 02871 3108-885

Öffnungszeiten

montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 15 Uhr

Hier gelangen Sie zur Webseite der KARO-Kaufhäuser.

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news-574 Tue, 28 Apr 2020 17:10:00 +0200 Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken-1.html Musik erfreut ältere Menschen in Vreden

Vreden. Wie bereits zuvor Jana Effing und Kai Macionga haben sich erneut einzelne Musiker des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Vreden auf Anfrage des Generationenbüros des Roten Kreuzes im Kreis Borken bereiterklärt, für die in Wohneinrichtungen lebenden Seniorinnen und Senioren der Stadt zu musizieren, um ihnen in Zeiten der Isolation eine willkommene Abwechslung zu bieten.

Edith Zins vom Generationenbüro hatte bei den Vredener Senioren- und Pflegezentren nachgefragt, womit man den älteren Menschen am besten eine Freude machen könne: Natürlich mit Musik! Das Generationenbüro stellte den Kontakt zu den Musikern des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Vreden her, die sofort Engagement zeigten. 

Da momentan nur den Mitarbeitern der Zugang in die Wohnbereiche gestattet ist, haben die Musiker sich jeweils im Bereich der Außengelände der Wohnhäuser positioniert. Die Bewohner konnten das Geschehen draußen sitzend verfolgen oder durch die geöffneten Fenster hören und dankten mit längerem Applaus.

Außerdem begeisterte Winfried Waschk, Dirigent des Musikzuges, die Älteren mit der Darbietung seines Trompetenspiels vor den Einrichtungen St. Ludger, St. Georg, im Wohnpark An´t Lindeken und im Weißen Haus in Vreden. Zwei Tage später machte sich dann Christof Büger, Vorsitzender des Musikzuges, mit seinem Saxophon ebenfalls auf den Weg zu den Seniorinnen und Senioren und faszinierte die zahlreichen Zuhörer mit verschiedensten Musikstücken zum Mitsingen. Seine musikalische Reise endete in der Wohngemeinschaft von Haus Kreszentia, wo die Bewohner den Klängen des Saxophons innig lauschten und auch im Nachhinein noch begeistert davon redeten. Möglicherweise wird es noch weitere Vorstellungen geben.

Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken dankt allen Beteiligten für ihr großes ehrenamtliches Engagement.

Es möchte zugleich nochmals auf sein Angebot der zusätzlichen Hilfe für die Risikogruppe der Corona-Pandemie und ihre Angehörigen aufmerksam machen: Wer Hilfe beim Einkaufen benötigt, anderen helfen möchte, telefonische Beratung benötigt oder in der Isolation einfach mit jemandem reden möchten, sollte sich einfach telefonisch melden. Ansprechpartnerin ist Edith Zins, Telefon 02564 8864-818 oder 01761-8029755.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

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news-575 Tue, 28 Apr 2020 08:47:00 +0200 Interkulturelles Netzwerk Westmünsterland setzt auf innovative Lösungen: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/interkulturelles-netzwerk-westmuensterland-setzt-auf-innovative-loesungen.html Corona ist auch ein herber Rückschlag für die Integration

Westmünsterland.

Die Pandemie hat sämtliche gesellschaftliche Bereiche erfasst und fest im Griff, sie beeinflusst auch die Integrationsarbeit in unserer Region. Damit geht leider wertvolle Zeit für die Integration von Zugewanderten verloren und es ist nicht absehbar, wann "normales Leben" und eine weitreichende Förderung der Menschen bei ihrer Integration wieder möglich sein werden, so der Netzwerk-Sprecher Marijan Renić von der Integrationsagentur der Caritas Borken. Wie also weiter? Darüber berät aktuell der Arbeitskreis „Öffentlichkeitsarbeit“ des Netzwerks.

Viele zugewanderte Menschen benötigen weiterhin dringend Unterstützung, aber Integrations- und Sprachkurse sind geschlossen, Beratungsstellen kämpfen mit den Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen, wichtige Veranstaltungen fallen aus, reale Treffen in Gremien können nicht stattfinden, Maßnahmen können nicht bzw. nur eingeschränkt durchgeführt werden, Ehrenamtliche müssen Abstand halten und können nicht wie gewohnt tätig sein und wissen oft nicht weiter.

Alle Mitgliedsorganisationen des Interkulturellen Netzwerks Westmünsterland im Kreis Borken, bestehend aus freien Trägern der Wohlfahrtspflege, von Bildungseinrichtungen und öffentlichen Trägern, haben die zum Teil drastischen Veränderungen der Kontaktbeschränkungen bereits hautnah selbst erlebt und viele suchen in ihrer Arbeit weiter nach innovativen und alternativen Formen oder wenden sie bereits an, um für ihre Zielgruppen arbeitsfähig zu bleiben.

Die zentrale Frage lautet: Wie kann Integrationsarbeit in Zeiten des "social distancing", das heißt mit den aktuellen Einschränkungen, wirksam geleistet werden?

Die Sprachkurs- und Bildungsträger stellen sich um, berichten Iris Schlautmann, Co-Sprecherin des Netzwerks und verantwortlich für die Integrationsagentur des DRK, Reinhold Sandkamp von der Akademie Klausenhof, Christian Kania von der Geba Münster, wie auch Elisabeth Schmeinck von der VHS Bocholt. Sie erproben neue webbasierte Methoden, um bedarfsorientierte Angebote zu entwickeln. Hierbei gilt es, die Entwöhnung von der deutschen Sprache auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Mit den online basierten Lernplattformen erreicht man aber nur die „Starken“, so schränkt Christian Kania ein, die überwiegende Mehrheit kann man so leider nicht erreichen. Iris Schlautmann weist weiter darauf hin, dass auch die technische Ausstattung und das technische Knowhow der Sprachkursschüler sehr unterschiedlich und manchmal nicht ausreichend sind, was den Einsatz online basierter Lernplattformen erheblich erschwert, im schlimmsten Fall unmöglich macht.

Einschränkungen, so ergänzt Elisabeth Schmeinck, gelten auch bei manchen Ehrenamtlichen, vor allem bei den Älteren, die sich für ihr Engagement keinen Einsatz von Technik vorstellen können. Julia Hoffmann vom Sportbildungswerk im Kreissportbund Borken bietet unter anderem verschiedene onlinebasierte Weiterbildungsangebote für die Sportvereine und für alle Interessierte im Kreis Borken an.

Um sich gegenseitig zu unterstützen, so ergänzt Torsten Henseler vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Borken, ist ein Austausch und ein Wissenstransfer innerhalb und außerhalb des Netzwerks wichtig. Er fragt, was funktioniert bereits gut, und was können die Netzwerkpartner von anderen lernen und übernehmen?

Ahmet Sezer, der Integrationsbeauftragte der Stadt Gronau berichtet ebenfalls von erfolgreich durchgeführten Videokonferenzen, mit Zielgruppen, vor allem mit Migrantenselbstorganisationen, ebenso wie Jan Meller von der dortigen DRK Integrationsagentur, der unter anderem mit Ehrenamtlichen arbeitet, die sich auch virtuell einbringen wollen.

Es bleibt insgesamt festzuhalten, dass für die Bedarfe der Zielgruppen des Netzwerks nicht alle 

Formen und Formate gleich zielführend sind, dazu sind sie zu heterogen, die Angebote müssen wirksam angepasst werden, so Marijan Renić.

Hierbei wird Anno Kluss von context-beratung aus Köln das Netzwerk beim ersten virtuellen Treffen in großer Runde in einer Videokonferenz als Coach unterstützen, um einen professionellen Ablauf und die Wirksamkeit der künftigen Aktivitäten abzustimmen und sicherzustellen.

Abschließend ist anzumerken, so Marijan Renić, dass virtuelle Formate aktuell als höchst notwendig eingestuft werden müssen, dennoch hoffentlich nach der Pandemie vielleicht als ein zusätzliches Format, aber niemals als voller Ersatz für reale Treffen und Schulungen dienen sollten, dazu sind reale Begegnungen zu wichtig, der Mensch ist schließlich ein soziales Wesen.

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news-572 Thu, 23 Apr 2020 11:47:54 +0200 Die KAROs Borken und Bocholt öffnen am Montag, 27. April, wieder http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/die-karos-borken-und-bocholt-oeffnen-am-montag-27-april-wieder.html Am kommenden Montag, 27. April, öffnen die beiden Secondhandkaufhäuser KARO Borken und KARO Bocholt wieder.

Borken/Bocholt. Sie waren aufgrund Schutzmaßnahmen im Zuge der Coronavirus-Pandemie länger geschlossen. Die Öffnungszeiten sind: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr und samstags 9 bis 15 Uhr. Die KARO-Kaufhäuser Borken und Bocholt sind Inklusionsbetriebe und beschäftigten Menschen mit und ohne Handicap.

Beide Kaufhäuser bieten alles an was in einem Haushalt benötigt wird. Es steht allen Kunden offen. Die Waren bestehen zu 100 Prozent aus Spenden der Bevölkerung. Gespendet werden: Möbel, Kleidungsstücke, Hausrat, Bücher, Elektrogeräte, Spielsachen. Sie werden direkt zum Kaufhaus gebracht oder beim Spender abgeholt

Zu den Öffnungszeiten wird ab sofort auch wieder neue Sommerware als Spende angenommen.

Adressen: 

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum

Röntgenstraße 6

46325 Borken

Telefon 02861 8029-385

 

KARO Bocholt

Kreuzstraße 18-20

46399 Bocholt

Telefon 02871 3108-885

www.KARO.DRKBorken.de 

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news-571 Tue, 14 Apr 2020 11:43:00 +0200 Alte Schlager erfreuen Bewohner von Haus „Henry Dunant“ in Epe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/alte-schlager-erfreuen-bewohner-von-haus-henry-dunant-in-epe.html Das Duo The Evergreens aus Gronau/Ahaus machte seinem Namen alle Ehre: Holger Platen und Fiete Lenders erfreuten die Bewohner der Wohngemeinschaft „Henry Dunant“ in Gronau-Epe am Merschgarten/Ecke Gasstraße – eine Einrichtung des Roten Kreuzes im Kreis Borken.

Epe. Die „Henry-Dunant“-Hausleitung um Vera Hilbert hatte die Idee, in Zeiten der Corona-Pandemie für eine schöne Abwechslung zu sorgen. Und die Überraschung kam bestens an: „Unsere Bewohner haben mitgesummt, mitgesungen und einige sogar auf dem Balkon ein Tänzchen gewagt“, so Hilbert

In dem Haus wohnen demenziell veränderte und pflegebedürftige Menschen. Aktuell gilt ein Besuchsverbot, wie für alle Alten- und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Umso größer war die Freude, als die Musiker aus ihrem Bulli heraus vor der Haustür Schlager von Udo Jürgen, Katja Epstein und anderen Größen der Schlagerbranche spielten. Auch Nachbarn von „Henry Dunant“ kamen vor die Tür, sangen mit, und einige genehmigten sich zu späterer Nachmittagsstunde sogar ein Gläschen Sekt. „Da kam schnell sogar eine richtig tolle Stimmung auf“, hatte auch Holger Platen mit seinem Bandpartner großen Spaß an der Vorstellung an ungewöhnlichem Ort in schwierigen Zeiten.

„Die Nachbarn haben uns zugewunken und in gebührendem Abstand mitgefeiert. Das war eine richtig tolle Überraschung für unsere Bewohner“, unterstrich Vera Hilbert.

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news-570 Tue, 31 Mar 2020 10:56:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken im Einsatz bei Coronavirus-Pandemie http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-im-einsatz-bei-coronavirus-pandemie.html DRK-Ehrenamtliche helfen im Kampf gegen die Pandemie

Legden/Stadtlohn. Das Rote Kreuz im Kreis Borken und zahlreiche seine ehrenamtlichen Helfer sind in diesen Tagen in Sachen Coronavirus-Pandemie im Einsatz, so beim Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) im Dorf Münsterland in Legden, und beim DRK-Ortsverein Stadtlohn an der Gutenbergstraße wurde ein Abstrichzentrum eingerichtet. Zugführer Christoph Voß koordiniert den Einsatz in Legden.

Das Behandlungszentrum ist von der KVWL in Kooperation mit dem Verein Gesundheitsnetz Gemeinsam WML e.V. eingerichtet worden. Koordinatorinnen sind Daniela Balloff und Martina Schrage. Die ärztliche Leitung obliegt Bernd Balloff.

Das Rote Kreuz regelt den Zugang für Patienten mit Corona-Verdacht über die Straße Am Landwehr. Das Behandlungszentrum kann mit dem Auto erreicht werden. Jeder Ankommende erhält einen nummerierten Zettel für sein Auto. Danach wartet er auf dem angrenzenden Parkplatz in seinem Wagen, wird nach der Reihenfolge der Anmeldung aufgerufen und zur weiträumigen Festscheune im Dorf Münsterland begleitet.

Dort stellen Mitarbeitende die Personalien des Patienten fest, und anschließend erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Ein Labor (in Schüttorf) stellt später anschließend fest, ob die Person infiziert ist oder nicht. 

Patienten statt Party: Wo sonst gefeiert wird, sind jetzt drei Behandlungszimmer mit Liege, Stethoskop, Corona-Teststäbchen, PC, Drucker und mehr eingerichtet worden. 

Zahlreiche Patienten nutzten bereits in den ersten Tagen die Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen. Alle seien sehr diszipliniert gewesen, erklärt Christoph Voss, sonst Rettungssanitäter in der Rettungswache Isselburg. Und er stellt den freiwilligen Helfern ein riesiges Lob aus: „Alle machen das ehrenamtlich, setzen sich also in ihrer Freizeit für andere ein, um ihnen helfen zu können. Das ist wirklich eine bemerkenswerte, eine tolle Geste.“

Freiwillig gemeldet hatten sich für den Sonntag auch Azubi Jana Rehkamp aus der Arztpraxis Schrage/Balloff, Melanie Graute von der KVWL und Arzt Ioannis Stavlrou, der eine Praxis in Gronau betreibt: „Wir sind daran gewöhnt, mehr zu arbeiten. Das ist normal.“ Und Jana Rehkamp sagt: „Das ist selbstverständlich, dass wir uns in dieser Situation hier zum Dienst melden.“ Alle Schutzmaßnahmen werden strengstens befolgt. 

Abstriche beim DRK-Ortsverein Stadtlohn

Beim DRK-Ortsverein Stadtlohn ist Rotkreuzhelfer Moustapha Abou-Alfe schon 14 Tage im Einsatz – mit vielen anderen Freiwilligen des Ortsvereins. Für das Kreisgesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung ist eine Abstrichstelle vor dem Gebäude an der Gutenbergstraße eingerichtet worden; abgeschirmt mit Planen. Arztpraxen sollen entlastet und bestenfalls nicht betreten werden.

Kontaktvermeidung ist das Gebot der Stunde: Der Patient hält entweder eine Überweisung des Arztes an die Fensterscheibe zum Büro von Moustapha Abou-Alfe oder seinen Ausweis, wenn er vom Gesundheitsamt geschickt worden ist. Sodann reicht der Rotkreuz-Mitarbeiter einen Virustest durchs Fenster, und der Patient nimmt selbst einen Abstrich aus dem Rachenraum. 

„Für den Ortsverein ist das Ganze schon eine Hausnummer“, sagt Vorstandsmitglied Juliane Rehkamp, „weil wir in der ersten Woche auch noch Hausbesuche gemacht haben“. Wer meinte, gefährdet zu sein, machte den Test in seiner Wohnung, der DRK-Mitarbeiter blieb vor der Tür stehen. Die gesammelten Tests wurden zudem von Rotkreuzhelfern zu Labors nach Schüttorf oder anfangs in zwei Autostunden entfernte Bad Oeynhausen gebracht. Und an zwei Tagen waren zusätzliche Freiwillige des DRK-Ortsvereins Stadtlohn beim Blutspendetermin gefordert – mit großem Erfolg. Am ersten Tag ließen sich 338 Menschen Blut abnehmen (davon 20 Erstspender), am zweiten Tag kamen 271 Spender (elf Erstspender) – „zusammen 609 Blutspender. Das war ein überragendes Ergebnis“, bilanzierte Jürgen Rave, zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Stadtlohn.

Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen sieht die Hilfsorganisation auch in dieser schweren Zeit der Coronavirus-Pandemie „gut aufgestellt. Man sieht, dass unsere Strukturen greifen mit unseren ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern. Ihnen allen gebührt ein großer Dank.“

Öffnungszeiten

  • Coronavirus-Behandlungszentrum Legden, Dorf Münsterland, Einfahrt 
    täglich 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • DRK-Ortsverein Stadtlohn, Gutenbergstr. 26-28
    montags, dienstags und donnerstags: von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
    mittwochs und freitags: von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
    samstags und sonntags: von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
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news-569 Mon, 30 Mar 2020 10:52:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken bildet 13 Altenpflegekräfte aus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-bildet-13-altenpflegekraefte-aus.html Prüfung im Zeichen der Corona-Pandemie

Bocholt. Das hatten sich die angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger sowie die Dozenten des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe beim Roten Kreuz im Kreis Borken anders vorgestellt: Statt sich in der Prüfungsvorbereitungsphase gemeinsam im Klassenverband auf das mündliche Altenpflegeexamen vorzubereiten, saßen Auszubildende und Dozentinnen seit Mitte März im Homeoffice an ihren PCs und Telefonen und arbeiteten an Aufgabenstellungen. An die 50 Mails gingen so täglich von Rechner zu Rechner.

Die erforderliche Disziplin und das Durchhaltevermögen führten am Ende dazu, dass am Donnerstag, 26. März, 13 Auszubildende das Examen – unter Einhaltung der bestehenden Hygieneverordnungen – erfolgreich bestanden haben. Das Examen erfolgte in Absprache mit der Bezirksregierung Münster und dem dafür notwendigen Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Die erfolgreich Geprüften können jetzt in ihren Ausbildungsbetrieben als examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger eingesetzt werden.

Die nächste Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann startet am 1. Oktober im Europahaus Bocholt, dem Standort des Bildungsinstituts. Ein neuer Altenpflegehilfekurs in Teilzeit startet voraussichtlich am 1. Mai 2020. Bewerbungen sind noch möglich.

Über das bestande Examen freuten sich: Frederik Arping, Friederike Böing, Christoph Ellermann, Linda Föcker, Melanie Hoven, Mergina Krasniqi, Thi Xuan Nguyen, Christina Nienhaus, Teame Russom, Alexander Schweers, Armir Shahbaig, Irina Shprayer und Christine Tenbrock.

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news-568 Tue, 24 Mar 2020 12:49:00 +0100 Einkaufshilfen und mehr http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/einkaufshilfen-und-mehr.html Generationenbüro in Vreden unterstützt Corona-Risikogruppen

Vreden. In Zeiten der Corona-Pandemie bietet das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken der Risikogruppe und ihren Angehörigen zusätzliche Hilfe an.

Das Virus und die damit verbundenen Einschränkungen im öffentlichen und sozialen Leben stellt Menschen aller Altersklassen momentan vor große Herausforderungen.

Um die Seniorinnen und Senioren zu schützen, bleibt auch der Twickler-Treff bis auf Weiteres geschlossen. Das gilt auch für Angebote wie die offene Sprechstunde, der Treff für Alleinstehende oder der Twickler-Frühstückstreff können leider nicht stattfinden.

Das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken unterstützt die Risikogruppe des Coronavirus sowie ihre Angehörigen in diesen Zeiten auf neuen Wegen. Wenn Sie oder Ihr Angehöriger Hilfe beim Einkaufen benötigen, anderen helfen möchten, telefonische Beratung benötigen oder in der Isolation einfach mit jemandem reden möchten, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ansprechpartnerin Edith Zins unter Tel. 02564/8864-818 oder 01761-8029755.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

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news-567 Thu, 19 Mar 2020 13:54:54 +0100 Corona-Virus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/corona-virus.html Umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen beim Roten Kreuz im Kreis Borken

Die Ausbreitung des Corona-Virus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das Rote Kreuz im Kreis Borken trifft umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen, gibt Informationen und praktische Hinweise. Aktuelles ist unter www.DRKBorken.de zu finden. 

Als Mitglied des Krisenstabes des Kreises Borken und als nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das Rote Kreuz im Kreis Borken Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Daseinsvorsorge wahr. 

Das Rote Kreuz ruft dazu auf, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Sie sind auch beim Corona-Virus die wichtigste Schutzmaßnahme. Folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Hände häufig mit Seife oder alkoholischem Handwaschmittel reinigen.
  • Engen Kontakt mit Personen vermeiden, die Fieber und Husten haben.
  • Einwegtaschentücher benutzen, diese nur einmalig. Die Taschentücher anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken. Zur Not in den gebeugten Ellbogen niesen oder husten.
  • Reinigung und Desinfektion von Touchdisplays.

Generell werden Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.

Die Wohlfahrts- und Hilfsorganisation bittet, vom Besuch der Einrichtungen abzusehen und Anliegen telefonisch oder via E-Mail zu klären. Alle Bereiche sind telefonisch oder via E-Mail erreichbar, auch telefonische Beratungen sind möglich.

Zahlreiche Einrichtungen wurden geschlossen, aktuell bleiben geöffnet: das Integrations- und Therapiezentrum (ITZ) in Borken und es finden Einzelberatungen statt.

Folgende Einrichtungen sind geschlossen:

  • Rettungsdienstschule
  • Ausbildungszentrum für Gefahrenabwehr
  • DRK-Bildungswerk
  • Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe
  • Autismusambulanz
  • Café Henry
  • Kaufhäuser KARO in Borken und Bocholt
  • Indoorspielplatz
  • Bewegungshalle am Rotkreuz-Zentrum in Borken

Haushaltsauflösungen können zurzeit nicht erfolgen. Aktuell können auch keine Sachspenden entgegengenommen werden. Das Rote Kreuz bittet auch keine Spenden vor dem Gebäude abzustellen. Kleiderspenden können weiterhin in Altkleider-Container geworfen werden.

Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschulen des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Es gilt die Maßgabe des Landes NRW, dass alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Angebote der Tagespflege zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus bis zum Ende der Osterferien nur noch Kinder von sogenannten „Schlüsselpersonen“ mit einem entsprechenden Arbeitgebernachweis betreuen dürfen. Die Eltern sind vorrangig angehalten, die Betreuung der Kinder privat zu organisieren. Nur in ganz besonderen Fällen wird für Kinder von „Schlüsselpersonen“ weiterhin eine Betreuung in einer Betreuungseinrichtung ermöglicht. Das gilt dann, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil arbeiten in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen notwendig ist – und
  • diese Eltern können keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren.

Wohngemeinschaften

Aufgrund der Verfügung des Landes NRW besteht ein Besuchsverbot für alle Alten- und Pflegeeinrichtungen. Dies schließt unsere Wohngemeinschaften im Kreis Borken ein: 

  • Haus Rosengarten in Burlo
  • Haus Henry Dunant in Epe
  • Haus Morgenstern in Gronau
  • Haus Georg in Südlohn
  • Haus Kreszentia in Vreden

Besuche sind nur in Ausnahmefällen zugelassen, diese müssen im Vorfeld telefonisch abgesprochen werden.

Aktuell finden keine Kurse und Veranstaltungen im Bereich Erste Hilfe und Migration, keine Dienstabende, keine JRK-Gruppentreffen und keine Versammlungen und Veranstaltungen statt.

Der DRK-Fahrdienst Rotkreuzmobil ist auf zwingende Fahrten zu Arztpraxen und Krankenhäusern eingeschränkt.

Blutspendetermine

Mit Blick auf die Sicherstellung der Blutversorgung wird an der Durchführung der Blutspende zwingend festgehalten. Weitere Informationen sind unter www.blutspendedienst-west.de zu finden.

Das Rote Kreuz im Kreis Borken bleibt telefonisch oder via E-Mail erreichbar.

Tel. 02861 8029-0 oder info@drkborken.de 

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news-566 Tue, 17 Mar 2020 08:31:00 +0100 Familienpaten vernetzen sich noch stärker: „Wir wollen helfen“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/familienpaten-vernetzen-sich-noch-staerker-wir-wollen-helfen.html Zwei neue Koordinatorinnen in Vreden und Gescher

Kreis Borken. Mehr als 50 Familienpaten helfen derzeit Familien im Kreis Borken bei der Bewältigung des Alltags, kümmern sich um Kinder und haben immer ein offenes Ohr für Alltagssorgen. Dies unterstrichen die vier fürs Westmünsterland zuständigen Koordinatorinnen. In zwei Organisationen hat es Umbesetzungen gegeben.

Claudia Both-Rathke vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF für Vreden, Stadtlohn, Südlohn und Oeding) hat die Organisation für Silke Hessing übernommen. Sie war quasi als „Frau der ersten Stunde“ dabei und hat hervorragende Arbeit in den vier genannten Orten getätigt. 

Sophia Bürger vom Caritasverband Borken ist für Gescher und Reken zuständig. Sie hat die Koordination von Michaela Zoll übernommen, die ebenfalls ein großes Engagement für die Region an den Tag gelegt habe.

Lydia Lindemann vom Roten Kreuz im Kreis Borken ist zuständig für Raesfeld, Heiden sowie Velen. Nicola Eisenbart vom Caritasverband für das Dekanat Bocholt betreut Rhede und Isselburg.

Vor allem die gute, jahrelang gepflegte trägerübergreifende Zusammenarbeit beeindruckt, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt. Die Anfänge liegen zehn Jahre zurück. Aus dem schon damals vom Kreis Borken unterstützten Projekt „Fit mit Kid“ wurden 2015 die kreisweit tätigen „Familienpaten“. Die gute Vernetzung und Kooperation der vier Sozialpädagoginnen trägt zudem zu einer optimalen Umsetzung des Projektes der ehrenamtlichen Hilfestellung bei.

Lydia Lindemann vergleicht ganz allgemein das Projekt mit einer Lokomotive, die im Laufe der Jahre so richtig in Fahrt gekommen sei: Die Züge seien voll „und werden gut angenommen“. Es gebe ein Füreinander und Miteinander der Paten und Familien. 

Die Einsätze in den Familien werden von den vier Sozialpädagoginnen in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet koordiniert und begleitet. Sie schauen genau hin, ob es passt zwischen Familien und Paten. „Meist ist es so, dass sich im Laufe der Zeit ein persönliches und von Vertrauen gestütztes Verhältnis entwickelt“, fasst Nicola Eisenbart vom Caritasverband Bocholt zusammen. Die Ehrenamtlichen werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und während ihres Einsatzes durch die jeweilige Koordinatorin professionell begleitet. 

Wichtige Aufgaben für die Zukunft seien eine weitere Vernetzung der Organisationen mit Kooperationspartnern sowie Lotsendienste. Lydia Lindemann: „Wir wollen uns noch stärker vernetzen, um anderen helfen zu können.“

Familien, die sich angesprochen fühlen, können sich gerne unter einer der angegebenen Telefonnummern melden. 

Ansprechpartnerinnen:

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news-565 Tue, 17 Mar 2020 08:22:00 +0100 Henry und Mischi und die Körperpolizei: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/henry-und-mischi-und-die-koerperpolizei.html Kinder lernen spielerisch alles rund ums Händewaschen – sebamed ist Kooperationspartner des Roten Kreuzes

Borken-Burlo. Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat in der DRK-Kita „Kinderwelt“ an der Oblatenstraße 1 im Borkener Ortsteil Burlo kurz vor Schließung der Kita ein Hygienepaket vorgestellt. Was würde besser Eindruck machen, als wenn die drollige Handpuppe Henry mit seinem knuddeligen grauen Hund Mischi den Kindern alles rund um Hygiene und Hautschutz beibringen würden? Das große Thema heißt: „Henry will gesund sein.“

Und mit ihm brauchen die Kinder keine Angst vor ansteckenden Krankheiten zu haben –  wenn sie sich zum Beispiel immer gründlich die Hände waschen: „Die Körperpolizei fängt die Bakterien einfach ein, und sie können uns dann nicht mehr krank machen“, erklärt Lina in dem begleitenden Bilderbuch. Die Texte dazu sowie die Lieder und „Stundenideen“ zum Konzept hat Rotkreuz-Mitarbeiterin Elisabeth Junk in enger Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften der DRK-Kitas im Kreis entwickelt. Die schönen Illustrationen stammen von Daniel Hinkenbrandt. 

Junk und Hinkenbrandt haben schon 2010 Henry und Mischi für DRK-Kindergärten konzipiert, erklärt Ralf Groß-Holtick: „Mit diesem neuen Paket möchten wir noch mehr Hygiene in Kitas bringen.“ Groß-Holtick ist Vorsitzender des Fachverbandes Kindertageseinrichtungen DRK im Kreis Borken. Der Verein hat damals begonnen, das themenpädagogische Konzept zur Profilschärfung von DRK-Kindergärten und Kitas mit Unterstützung des Generalsekretariats zu entwickeln. Es vermittelt den Kindern spielerisch die sieben Rotkreuz-Grundsätze und die Arbeit des Roten Kreuzes ¬– jetzt kommt das Thema Hygiene und Hautschutz dazu.

Grundlage dafür ist eine Kooperation zwischen dem DRK-Generalsekretariat mit Sitz in Berlin und dem Fachverband Kindertageseinrichtungen. 27 Rotkreuz-Kitas gibt es im Kreis Borken. Darüber hinaus werden die beiden lustigen Puppen in etwa 170 Einrichtungen eingesetzt. Bundesweit gibt es knapp 1500 DRK-Kitas. 

Kooperationspartner Sebapharma / sebamed

Als Kooperationspartner konnte das Unternehmen Sebapharma GmbH & Co. KG aus Boppard (Rheinland-Pfalz) gewonnen werden. Der Slogan für das Produkt „sebamed“ lautet: „Wissenschaft für gesunde Haut.“ Das Unternehmen unterstützt auch Läufer, Radrennfahrer und Fußballvereine und ist Partner der Deutschen Sporthilfe. Udo Klüwer, Leiter Global Marketing, stellte in Burlo Henry und Mischi mit Waschstück von „sebamed“ vor: „Die Kombination passt hervorragend zusammen. Wir verstehen uns als Pionier der medizinischen Hautpflege. Verantwortung für die Gesundheit der Haut bedeutet auch Verantwortung für Mensch und Umwelt – und die fängt bei den Kleinsten an.“

„Stundenideen“ – spielerisch Hygiene lernen 

„Stundenideen“ nennt Elisabeth Junk die Anregungen für die pädagogischen Fachkräfte: „Es sind Vorschläge für eine kindgerechte und spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Hygiene und Hautschutz.“ Und DRK-Kitaleiterin Andrea Elskamp freut sich, mit ihrem Team den 75 Mädchen und Jungs die Henry- und Mischi-Sauberkeit spielerisch noch besser vermitteln zu können – wie es im Büchlein steht: „Wischi, waschi, wischi-wum, vorne, hinten, rundherum“, singen die Kinder und laufen zufrieden und lachend zum Frühstück...

Zum Gesamtpaket Hygiene mit Henry und Mischi gehören:

  • Stundenideen voller Anregungen und konkreter Vorschläge für eine kindgerechte und spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Hygiene und Hautschutz.
  • Ein liebevoll erzähltes und illustriertes Minibuch zum Eintauchen und Mitdenken. Die Geschichte erzählt, wie Henrys Gruppe es mit Hilfe der starken Körperpolizei, gemeinsam schafft, die Krankheitswelle zu besiegen.
  • Große Bildkarten, um eine größere Kindergruppe mit kleinen Geschichten und Anregungen aus ihrer Erfahrungswelt abzuholen und Impulse für neues Wissen und Erfahrungen.
  • Eine CD hilft, das Mitsinglied zum Thema „Richtig die Hände waschen“ nachhaltig und mit viel Spaß in den Alltag der Kinder zu integrieren.
  • Kinder lernen buchstäblich eigenhändig mit Forschungsmaterialien ¬– zum Beispiel, wie sich Bakterien so schnell verbreiten und warum Händewaschen so wichtig ist.

Das Gesamtpaket ist das Ergebnis einer mehr als zwei Jahre dauernden Zusammenarbeit von Kindern, pädagogischen Fachkräften und Spezialisten im Fach Hygiene und Hautschutz – freundlicher Unterstützung und Förderung von Sebapharma GmbH & Co. KG, Boppard.

Hier geht es weiter zu Henry und Mischi.

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news-564 Thu, 12 Mar 2020 08:19:00 +0100 Generationenbüro Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-vreden.html vom 16. bis 20. März geschlossen

Vreden. Das Generationenbüro in Vreden in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist in der kommenden Woche vom 16. bis einschließlich 20. März geschlossen. Darauf weist Ansprechpartnerin ist Edith Zins hin. Sie ist ab Montag, 23. März, wieder zu den üblichen Zeiten, von 9 bis 11 Uhr, im Twicklertreff, Twickerlstraße 6 in Vreden, und donnerstags im DRK-Ortsverein in Vreden sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029 755 erreichbar.

Weiter zur Website.

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news-563 Thu, 12 Mar 2020 08:13:00 +0100 DRK-KAROs Borken und Bocholt stellen auf Sommerware um http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-karos-borken-und-bocholt-stellen-auf-sommerware-um.html Jedes Kleidungsstück kostet vom 16. bis 21. März nur die Hälfte!

Die Winterware muss raus, damit Platz entsteht für Frühjahrskollektionen: Die KARO-Häuser des Roten Kreuzes im Kreis Borken bieten in der kommenden Woche vom 16. bis 21. März einen Winterschlussverkauf an. Jedes Kleidungsstück kostet in dieser Zeit nur noch die Hälfte. Das Motto der Aktion: „KARO sagt Danke!“. Es wird Platz für neue Ware benötigt. Daher muss die Kleiderabteilung komplett leergeräumt werden.

Weiterhin wird zu den Öffnungszeiten neue Sommerware als Spende angenommen. Sie wird zu günstigen Preisen an jedermann weiterverkauft. Öffnungszeiten sind: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr.

www.KARO.DRKBorken.de 

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news-560 Mon, 09 Mar 2020 15:00:03 +0100 Rotes Kreuz testet 154 Personen auf Corona-Virus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-testet-154-personen-auf-corona-virus.html

Als am Donnerstag, 5. März 2020 drei bestätigte Corona-Virus-Erkrankungen in Ahaus feststanden nahmen Vertreter des Roten Kreuzes im Kreis Borken an der Sitzung des Krisenstabes des Kreises Borken teil.

Um schnellst möglich Klarheit über potenzielle Infektionen im schulischen Umfeld von zwei Betroffenen Kindern zu erhalten, entschied der Krisenstab die Klassenkameradinnen und Kameraden, sowie Lehrerinnen und Lehrer der Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus zu testen. Am Freitag, 06.03.2020 führten 20 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes aus Ahaus, Stadtlohn, Gescher und des Kreisverbandes die Testung von 86 Personen durch. Am 07.03.2020 teilte der Kreis Borken in seiner Pressemitteilung mit, dass alle Tests negativ ausgefallen seien und keine weiteren Infektionen nachgewiesen wurden.

Am 07.03.2020 befand sich eine Schülergruppe des Berufskollegs für Technik aus Ahaus auf der Rückreise von einer Skifreizeit in Südtirol. Vorsorglich führte das Rote Kreuz, im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes, bei 61 Schülerinnen und Schülern, sowie den Begleitpersonen und Busfahrern unmittelbar bei der Rückkehr eine Testung durch. Mit elf Einsatzkräften aus Heek, Heiden, Reken und dem Kreisverband wurde gemäß Vorgaben des Robert-Koch-Institutes bei allen 68 Personen eine Probe entnommen. 

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK gingen dabei konzentriert und zu gleich routiniert mit der Situation um. Das Zusammenwirken mit den Mitgliedern der Reisegruppe war ausgesprochen gut und die Betroffenen zeigten volles Verständnis für die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen. Inzwischen liegt auch hier das Ergebnis der Tests vor. Alle 68 Proben sind negativ. Landrat Dr. Kai Zwicker lobte am Sonntag 8. März in der Pressemitteilung der Kreises Borken den vorbildlichen Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes.

Das DRK steht im engen Austausch mit dem Kreis Borken und ist an den Sitzungen des Krisenstabes beteiligte. Ziel ist es weitere unterstützende Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus durchzuführen.

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news-561 Thu, 05 Mar 2020 15:10:00 +0100 Vortrag zur Wohnberatung am Montag im DRK-Ortsverein in Gronau http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/vortrag-zur-wohnberatung-am-montag-im-drk-ortsverein-in-gronau.html Rotes Kreuz im Kreis Borken informiert: Birgit Lorenzen referiert

Gronau. Gut wohnen möchte jeder: Die vielzähligen Facetten dazu zeigt am kommenden Montag (9. März) Wohnberaterin Birgit Lorenzen in einem Referat ab 15.30 Uhr im DRK-Ortsverein Gronau-Epe, Ochtruper Straße 138, auf. Die Expertin des Roten Kreuzes im Kreis Borken berät kostenfrei und neutral. Die Wohnberatung wird durch den Kreis Borken unterstützt.

Birgit Lorenzen: „Wichtig ist mir, die jeweilige häusliche Situation individuell zu betrachten.“ Die Wohnberaterin hört zu, fragt nach und sucht gemeinsam mit den Menschen nach bestmöglichen Lösungen. Um ihr Fachwissen weiterhin auszubauen, besucht Birgit Lorenzen regelmäßig Fachseminare, weitere Weiterbildungsangebote und ist bei Gesundheitsmessen im Westmünsterland präsent.

Wohnberatung sei auch Prävention, erklärt Lorenzen. Das Motto laute: „Heute an morgen denken.“  Lorenzen: „Wer zum Beispiel einen Umbau des Badezimmers plant, sollte bedenken, in jeder Lebenssituation das Badezimmer nutzen zu können.“ Die Wohnberaterin empfiehlt, sich dafür im Bad auf einen Stuhl zu setzen: „Dann schauen Sie einfach einmal, was aus dieser ungewohnten Perspektive noch alles zugänglich ist.“ Die Ergebnisse seien häufig überraschend.  

Individuelle Beratung 

Die Beratung erfolgt individuell, abgestimmt auf die jeweiligen Wohnverhältnisse und Bedürfnisse der Menschen, die Rat suchen. Zudem erfolgt eine Beratung über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten der Pflegekasse und der kfw-Bank sowie über eine Bezuschussung von Umbaumaßnahmen. 

Informiert wird in den Gesprächen auch über Hilfsmittel wie Greifhilfe, elektronische Treppensteiger bis hin zu Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung. So könne das Leben der Bürger erleichtert und die Angehörigen entlastet werden – auch, wenn ein Pflegefall eintreten sollte. 

Kontakt:

Wohnberatung im Kreis Borken

Birgit Lorenzen

Parallelstraße 12 a

48683 Ahaus

Telefon 02561 9495

Mobil 01761 8029-704

E-Mail: wohnberatung@drkborken.de

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news-562 Wed, 04 Mar 2020 15:26:00 +0100 Kindern Trost spenden mit Tröstepferdchen: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kindern-trost-spenden-mit-troestepferdchen.html VR-Bank Westmünsterland unterstützt Sonderaktion mit 2500 Euro

Die VR-Bank Westmünsterland eG hat dem Roten Kreuz im Kreis Borken 2500 Euro gespendet. Dafür werden Tröstepferdchen angeschafft: Sie sollen buchstäblich Kindern Trost spenden, zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Sportverletzung. So sei es für Rettungssanitäter und Helfer leichter, Vertrauen zu verunsicherten, geschockten oder traumatisierten Kindern aufzubauen. 

„Mit der vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe initiierten Aktion sind schon sehr gute Erfahrungen gemacht worden. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die kleinen Rotkreuz-Pferdchen aus Stoff anzuschaffen“, sagte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann: „Die Spende der VR-Bank versetzt uns nun in die Lage, jedem DRK-Ortsverein im Kreis, allen Rettungswachen und den Sanitätsfachdiensten diese niedlichen Stofftiere für Kinder zur Verfügung zu stellen“. 

VR-Bank-Vertreter Thomas Blanke unterstrich, dass die Bank im hiesigen regionalen Bereich tätig sei und solche Sonderaktionen gerne unterstütze, im Übrigen seit vielen Jahren als fester Partner des DRK-Kreisverbandes: „Die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes insgesamt  ist als besonders förderungswürdig einzustufen. Rotkreuzler leisten einen ganz wichtigen Beitrag. Deshalb wollen wir mit dieser Spende gerne die Sanitäts- und Betreuungsdienste unterstützen. Und ich bin mir sicher, dass die kleinen Pferdchen bei Kindern mit Leid gut ankommen werden.“ Darüber hinaus werde in den zwölf VR-Bank-Filialen in der Region über Projekte des Roten Kreuzes im Kreis Borken informiert und die Möglichkeit aufgezeigt, wie die Hilfsorganisation mit Spenden unterstützt werden könne. 

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news-559 Tue, 03 Mar 2020 10:49:54 +0100 14 Personen zeigen auf Anhieb Interesse am Repaircafé Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/14-personen-zeigen-auf-anhieb-interesse-am-repaircafe-borken.html Nächstes Treffen am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, Café Henry

Borken. Das erste Treffen zur Neuaufstellung eines Repaircafés in Borken war ein voller Erfolg. 14 Personen bekundeten Interesse, 13 Ehrenamtliche wollen mitmachen, berichtete das Rote Kreuz im Kreis Borken, die mit der Freiwilligenagentur Borken kooperiert.

Beide Organisationen laden ein zum nächsten Treffen am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr im Café Henry im Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken. Jeder, der sich für die gute Sache des Reparierens statt Wegwerfens angesprochen fühle, sei willkommen, erklärte Orgaleiterin Edith Holtkamp. Der kommende Abend diene dazu, die nächsten organisatorischen Schritte festzulegen und einem näheren Kennenlernen der freiwilligen Helfer. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

Hans-Josef Langela, der neue Koordinator für das Repaircafé Borken, Hans Zaksek von der Freiwilligenagentur Borken und Edith Holtkamp zeigten sich hocherfreut über die Resonanz des ersten Infoabends.

Neben der Vorstellung des Repaircafés durch DRK-Geschäftsstellenbereichsleiterin Edith Holtkamp berichteten fünf Ehrenamtliche des Bocholter Repaircafés über ihren dortigen langjährigen Einsatz. Zum Ausdruck gekommen sei nicht nur die Freude am Reparieren defekter Haushaltsgegenstände, sondern auch der Spaß, in einer regen Gemeinschaft seine Freizeit sinnvoll zu verbringen. Neben dem regelmäßigen Frühstück finden auch weitere Aktivitäten wie Weihnachtsfeiern und Grillabende statt. Inzwischen engagieren sich rund 30 Ehrenamtliche in Bocholt. 

Edith Holtkamp: „Vertreter des Bocholter Repaircafés haben versprochen, den Borkenern beim Einstieg zu helfen und weiterhin im Austausch zu bleiben.“

13 Personen aus Borken, Weseke und Velen zeigten Interesse, sich ehrenamtlich in folgenden Bereichen zu engagieren: Organisation, Empfang, Öffentlichkeitsarbeit, Elektrik/Elektronik, Fahrradreparatur, Textilien, Upcyceln. Jeder sei willkommen dazuzukommen. Gesucht wird laut Mitteilung auch noch ein Messer- und Scherenschleifer.

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news-558 Tue, 03 Mar 2020 10:46:31 +0100 Generationenbüro http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero.html Gemeinsames Frühstück im Twicklertreff am 10. März in Vreden

Vreden. In lockerer Runde mit anderen zusammen in den Tag starten – hierzu lädt das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken jeden 2. Dienstag des Monats Seniorinnen und Senioren ein. Der nächste Frühstückstreff findet am 10. März von 9 bis 10.30 Uhr im Twicklertreff, Twicklerstraße 6, statt.

Nicht nur Alleinstehende sitzen häufig alleine bei Tisch – dabei ist das Frühstück doch die vielleicht wichtigste Mahlzeit des Tages. „Wir laden alle Seniorinnen und Senioren ein, die Lust auf Austausch haben“, so Edith Zins vom Generationenbüro. Es bestehe die Möglichkeit, eigenes Frühstück nach individuellen Vorlieben mitzubringen, z.B. falls jemand eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe. „Wir stellen aber auch immer eine Auswahl an Brot, Brötchen und Aufstrich sowie Kaffee und Tee.“ 

Er wird ein Kostenbeitrag in Höhe von drei Euro erhoben. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. Wer Interesse hat, den Twickler-Frühstückstreff ehrenamtlich zu unterstützen, kann sich gerne beim Generationenbüro melden. Gesucht werden Ehrenamtliche, die beim Ein- und Abdecken der Tische helfen und sich aktiv am Frühstückstreff beteiligen möchten.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist aktuell montags von 9 bis 11 Uhr im Twicklertreff  und donnerstags im DRK-Ortsverein in Vreden sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029 755 erreichbar.

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news-557 Tue, 03 Mar 2020 10:40:52 +0100 Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/bildungsinstitut-fuer-gesundheitsberufe-des-roten-kreuzes.html Auszubildende der Altenpflegehilfe beenden erfolgreich ihre Lehrzeit

Bocholt. Neun Auszubildende der Altenpflegehilfe haben erfolgreich ihre Lehrzeit beendet und können jetzt in den Beruf starten: 18 Monate hatten sie dafür gemeinsam im Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes in Bocholt die Schulbank gedrückt, um theoretisches Wissen zu lernen. In Praxisorten der ambulanten und stationären Altenpflege erfuhren sie mithilfe ihrer Praxisanleiter, dass Pflege vor allem auch Anwenderwissen benötigt, um Menschen fachkundig unterstützen zu können.

Jetzt haben acht Frauen und ein Mann diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, und alle freuen sich darauf, als examinierte Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen arbeiten zu können. Und mehr noch: Mit dem integrierten Angebot einer Zusatzausbildung sind die examinierten Pflegekräfte befähigt, die Behandlungspflege LG1 / LG2 durchzuführen. 

Ausbildung in Teilzeit: Neuer Kurs ab 1. April

Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken bietet die Ausbildung in Teilzeit seit 2018 an. So wird es sowohl Einsteigern und Wiedereinsteigern, alleinerziehenden Müttern und Vätern und Menschen mit Migrationshintergrund ermöglicht, sich in der Altenpflegehilfe ausbilden zu lassen.

Mit Schulleiterin Bernett Pingel freuen sich alle Dozenten des Bildungsinstituts mit den frisch examinierten Pflegekräften über den Abschluss der Ausbildung – und nicht zuletzt auch darüber, die so dringend benötigten fachkundigen Pflegekräfte der Altenpflegearbeit zuführen zu können.

Die Ausbildung haben bestanden: Emiliyia Angelova, Anna Struffert, Angela Driesner, Patrick Volley, Gina Essis, Madlen Wegmann, Nadine Gollschewski, Marion Goretzki, Julie Kahler.

Am 1. April startet das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken einen weiteren Kurs zur Ausbildung in der Altenpflegehilfe in Teilzeit inklusive Zusatzausbildung Behandlungspflege. Hierzu sind Bewerbungen noch möglich. Weitere Infos sind hier zu finden.

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news-556 Thu, 27 Feb 2020 14:00:11 +0100 Nachhaltigkeit Thema beim zehnten Heringsessen im Rotkreuz-Zentrum Borken mit 100 Gästen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/nachhaltigkeit-thema-beim-zehnten-heringsessen-im-rotkreuz-zentrum-borken-mit-100-gaesten.html Referentin Heike Wermer: „In der Jugend steckt viel Potenzial“

Borken. „Nachhaltigkeit ist leicht?! – Warum die Gedanken der jungen Generation für die Zukunft unserer Gesellschaft wichtig sind.“ Das war das Thema für Referentin Heike Wermer (31) aus Heek, seit 2017 Abgeordnete im Landtag NRW, beim zehnten Heringsessen des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Rund 100 Gäste aus öffentlichem Leben, Politik, Verwaltung und Wirtschaft verfolgten das mittlerweile traditionelle Treffen mit aktuellen Themen zum Nachdenken.

Klimaproteste seien in den Medien allgegenwärtig, unterstrich Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums im DRK-Kreisverband Borken. „Werden diese Proteste und Sorgen von der Politik und sonstigen Entscheidungsträgern ausreichend ernst genommen?“, fragte Eiting in die Runde: „Müssen wir der jüngeren Generation nicht mehr Mitsprachemöglichkeiten geben?“ Auch Unternehmen befassten sich mit der Beobachtung und Beurteilung von Nachhaltigkeitsrisiken; viele sorgten sich um Wachstum und Wohlstand. Deshalb sei das Thema „in vielerlei Hinsicht für die Zukunft unserer Gesellschaft“ wichtig geworden, erklärte Eiting. Umso mehr „freue ich mich, dass mit der jungen Landtagsabgeordneten eine kompetente Referentin zu diesem Thema eingeladen werden konnte.“

„Miteinander sprechen und nicht übereinander“

Und Heike Wermer sagte, dass Nachhaltigkeit leicht sein könne, wenn man die Jugend mitnehme. Wichtig sei grundsätzlich, „miteinander zu sprechen und nicht übereinander“. Heike Wermer sitzt ist im Herbst 2017 erstmals für den Nordkreis in den Landtag NRW gewählt worden, ist dort im Integrationsausschuss Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und seit 2019 stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union. Das Stichwort Enkelgerechtigkeit sei auch ein nachhaltiges. Damit verbinde sie Chancen für alle, Leben in Würde für alle mit Aufstiegschancen und einer gesunden Wirtschaft. Wermer: „Wohlstand muss bezahlt werden.“

Junge Menschen sind fürs Ehrenamt zu begeistern

Es sei wichtig, Jugend mit ins Boot zu nehmen, unterstrich Heike Wermer. Eine Shell-Studie aus dem Jahr 2017 hätte belegt, dass 41 Prozent der jungen Leute in Deutschland „politisch interessiert“ seien, 77 Prozent seien mit der „Demokratie zufrieden“; für drei Viertel sei die Umweltverschmutzung Thema Nummer eins, für 66 Prozent terroristische Anschläge sowie für 65 Prozent der Klimawandel. 

Junge Menschen fürs Ehrenamt zu begeistern, sei nicht so schwierig wie vielleicht oft gedacht, räumte die Heekerin mit einem weiteren Vorurteil auf. Die Hälfte der 14- bis 17-Jährigen engagierten sich laut einer Umfrage des Bundesfamilienministeriums freiwillig – somit mehr als ältere Bürger. „Hier liegt ein großes Potenzial für uns“, betonte Wermer: „Viele Jugendliche wollen sich politisch und ehrenamtlich engagieren.“ Die meisten seien darüber hinaus „netzwerk-affin“: Ihre Ideen gingen durchaus schnell um die Welt.

„Plädoyer für die Jugend“

Die Heekerin beendete ihr interessantes und kurzweiliges Statement mit einem „Plädoyer für die Jugend“. Ihre vier Schwerpunkte: „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, eine ,Gesellschaft 5.0‘ im Innovationsstandort Deutschland, eine gerechte Renten- und Finanzpolitik sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt: mehr aufeinander hören.“

2000 Ehrenamtliche fürs Rote Kreuz im Kreis Borken aktiv

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann wies vor zahlreichen Vertretern von DRK-Ortsvereinen darauf hin, dass kreisweit 2000 Ehrenamtliche von zehn bis 90 Jahren für das Rote Kreuz aktiv seien. In Verbänden, Organisationen, Sportvereinen, Kultur und Kommunen seinen hochgerechnet für den Kreis Borken rund 100.000 Menschen mindesten einmal jährlich ehrenamtlich aktiv. Puhlmann: „Das ist ein großes Potenzial für die Gesellschaft.“ Verbände hätten laut Puhlmann den Einfluss der jungen Generation noch nicht richtig erfasst und Raum für deren Ideen geschaffen.

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news-555 Mon, 24 Feb 2020 08:36:00 +0100 Ehrenamtliche für das DRK-Repaircafé in Borken gesucht http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ehrenamtliche-fuer-das-drk-repaircafe-in-borken-gesucht.html Treffen beim Roten Kreuz im Kreis Borken, Donnerstag, 27. 2., 19 Uhr

Borken. Reparieren statt wegwerfen: Das ist die Idee der Repaircafés. Unter Federführung des Roten Kreuzes im Kreis Borken und in Kooperation mit der Freiwilligenagentur der Stadt Borken soll dies auch bald in Borken möglich sein. Es werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Ein erstes Treffen findet am Donnerstag, 27. Februar, 19 Uhr, im Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken, statt.

Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Pullover mit Loch? Wie werden stumpfe Messer wieder scharf? Zum Müll und Neues kaufen? „Reparieren ist nachhaltiger und günstiger“, sagt Edith Holtkamp, Geschäftsbereichsleiterin beim Roten Kreuz. Viele Menschen hätten vergessen, dass man alte Gegenstände reparieren könne. 

Hilfe zur Selbsthilfe

Dieses möchte das Repaircafé beim Roten Kreuz in Borken ändern und – wie in mehreren anderen Städten im Kreis Borken bereits geschehen – blad für die Bürger einen Reparierservice anbieten, zusammen mit der Freiwilligenagentur der Stadt Borken. „Uns ist die Hilfe zur Selbsthilfe wichtig“, sagt Edith Holtkamp. Das heiße auch, dass die Menschen mithelfen sollten beim Reparieren oder sich zumindest darüber informieren.

Es werden Frauen und Männer gesucht, die ehrenamtlich bereit und in der Lage sind, gemeinsam für kleinere Reparaturen zur Verfügung zu stehen ¬– Menschen, die sich mit Elektrik und Elektronik auskennen, die zum Beispiel Haushaltsgeräte wie Bügeleisen, Wasserkocher oder Staubsauger reparieren können und zu deren Hobbys die Nähmaschine gehört. Holtkamp: „Es wäre auch schön, wenn sich Bürger beteiligen würden, die bei der Organisation mithelfen könnten, etwa bei der Kundenaufnahme und der Verteilung der Reparaturen.“

Zum Treffen am Donnerstag, 27. Februar, 19 Uhr, sind Freiwillige mit handwerklichem und organisatorischem Geschick eingeladen. Neben einer kurzen Einführung werden Mitarbeiter des Bocholter Repaircafés, das bereits seit mehr als fünf Jahren große Erfolge zu verzeichnen hat, über die dortigen Erfahrungen berichten und den Teilnehmenden Rede und Antwort stehen. Über die weitere organisatorische Umsetzung des Projektes (Aufgabenverteilung, Termine, Räumlichkeiten) wird Edith Holtkamp vom Roten Kreuz im Kreis Borken informieren.

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news-554 Wed, 19 Feb 2020 15:04:00 +0100 Freitag (21. Februar) ist Internationaler Tag der Muttersprache http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/freitag-21-februar-ist-internationaler-tag-der-muttersprache.html Erfolgreich Deutsch lernen mit der Muttersprache: Migranten fühlen sich in Borken „wie zu Hause“

An diesem Freitag, 21. Februar, ist Internationaler Tag der Muttersprache. Beim Roten Kreuz im Kreis Borken genießt eine Gruppe von syrischen und irakischen Migranten seit zwei Jahren in einem Modellprojekt den Vergleich ihrer arabischen Muttersprache mit der deutschen. Kursleiterin und Sprachlehrerin Mona Warda: „Hier fühlen sie sich wie in der Heimat, wenn sie in ihrer eigenen Sprache sprechen können.“

„Es ist erwiesenermaßen so, dass die Migranten besser Deutsch lernen, wenn sie ihre Muttersprache anwenden können, denn die Muttersprache ist der Schlüssel für das Erlernen einer zweiten Sprache“, sagt Iris Schlautmann, Fachleiterin Migration beim Roten Kreuz im Kreis Borken.

Die Gruppe gehört zu einem zwei Jahre dauernden Modellprojekt. Das Projekt heißt „Kontrastive (vergleichende) Alphabetisierung im Situationsansatz“ (KASA). Es ist eines von 42 bundesweiten kontrastiven Alphabetisierungskursen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Träger des Projektes KASA ist die Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH (Giz) aus Berlin. Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat sich gerne als Kooperationspartner eingebracht. Der Kurs in Borken bietet ein deutsch-arabisches Zusatzmodul als begleitendes Angebot für Teilnehmende von Integrationskursen an und endet im März. 

Deutsch-Arabisch-Lehrerin Mona Warda hat sehr gute Erfahrungen mit den Frauen und Männern in Borken gemacht: „Wir haben gesehen, wie wichtig die eigene Muttersprache bei der Alphabetisierung in Deutsch als Zweitsprache ist und wie sie erfolgreich beim Deutschlernen eingesetzt werden kann. Wir suchen im Unterricht nach Gemeinsamkeiten in beiden Sprachen. Danach suchen wir Unterschiede heraus und vergleichen. Die Teilnehmenden gehen jedes Mal mit einem guten Gefühl aus dem Haus heraus. Sie fühlen sich hier richtig wohl.“ Gelernt wird dienstags und donnerstags, jeweils drei Stunden.

Syrer Yassin Alnassr: „Wir haben richtig Spaß, hier zu lernen“

Den Erfolg der Maßnahme bestätigt Yassin Alnassr, der aus Syrien kommt und seit zwei Jahren in Borken lebt: „Wir haben richtig Spaß, hier zu lernen. Wir können das Arabische anwenden und vergleichen, welche Bedeutung bestimmte Ausdrücke im Deutschen haben. So konnten wir schon viel lernen.“ Und die deutsche Sprache sei dann nicht mehr so fremd.

Iris Schlautmann: „Das Projekt KASA bietet die Kurse für Migranten in deren persönlichem Umfeld an. So werden tatsächlich Ängste vor der fremden Sprache genommen, wie sich hier gezeigt hat. Die Lernenden können mit Hilfe ihrer eigenen arabischen Sprache ihre mündlichen und schriftlichen Deutschkenntnisse festigen, vertiefen und erweitern. Ich glaube, das ist ganz gut gelungen.“ 

Informationen und Kontakt zum Modellprojekt:

Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH
Projekt KASA-Kurs
Reformationsplatz 2, 13597 Berlin
Tel. 030 5130 100-11, Fax 030 5130 100-09 - kasa@giz.berlin.de

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news-553 Mon, 17 Feb 2020 09:44:00 +0100 Generationenbüro: Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren am 23. Februar in Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-treff-fuer-alleinstehende-seniorinnen-und-senioren-am-23-februar-in-vreden.html Mit anderen zusammen sein: Twickler-Freff bietet Unterhaltung und Abwechselung

Vreden. Am Sonntag, 23. Februar, 15 bis 17 Uhr, findet wieder der Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6 in Vreden, statt. 

Den Sonntagnachmittag in gemütlicher Runde mit anderen zu verbringen und sich auszutauschen – hierzu lädt das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken wieder ein. Angeboten werden auch Kaffee und Gebäck. Hierfür wird ein Kostenbeitrag von drei Euro erhoben. Der Treff wird von den Mitarbeiterinnen des Generationenbüros seit September 2019 regelmäßig immer am letzten Sonntag des Monats veranstaltet. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind stets willkommen. Da es sich um offene Angebote handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist aktuell montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff  und donnerstags im DRK-Ortsverein in Vreden sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761/8029 755 erreichbar.

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news-551 Tue, 11 Feb 2020 08:03:54 +0100 Öffentliche Info-Veranstaltungen des Roten Kreuzes im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/oeffentliche-info-veranstaltungen-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken.html Defibrillator-Schulungen am Freitag in 15 DRK-Ortsvereinen

Das Rote Kreuz im Kreis Borken und das Bocholter Unternehmen 1A-Medizintechnik veranstalten in dieser Woche öffentliche Schulungen mit Defibrillatoren. Sie können im Notfall Menschenleben retten. Die Info-Veranstaltungen finden zeitgleich alle am kommenden Freitag, 14. Februar, ab 19 Uhr in den DRK-Ortsvereinen statt.

Jürgen Rave, Leiter der DRK-Rettungsdienstschule in Borken, sowie Ortwin Dördelmann, Erste-Hilfe-Beauftragter, betonen in der Pressemitteilung: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dieses Thema möglichst breit zu streuen. Wir möchten Firmen, Vereine und Nachbarschaften ermutigen, das Projekt zu unterstützen und ein solches lebensrettendes Gerät Ersthelferinnen und Ersthelfern zugänglich zu machen.“

Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Sie sind besonders für die Erste Hilfe durch Laien- und Ersthelfer geeignet.

Zum Schulungszweck bietet das Rote Kreuz am Freitag in folgenden Ortsvereinen öffentliche Info-Veranstaltungen an: 

  • Gronau, Nienborg-Heek, Ahaus, Vreden, Legden, Stadtlohn, Südlohn, Gescher, Heiden, Reken, Raesfeld, Borken, Bocholt, Rhede sowie Isselburg.

Eine Anmeldung ist erforderlich, telefonisch oder per E-Mail, so das Rote Kreuz:  

Telefon 02861 8029-133 oder ausbildungszentrum(at)drkborken.de 

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news-550 Mon, 10 Feb 2020 09:50:01 +0100 11. 2. ist Tag des Europäischen Notrufs 112 http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/11-2-ist-tag-des-europaeischen-notrufs-112.html „Erste Hilfe ist nicht schwer – nur wer nichts tut, macht einen Fehler“

Am Dienstag, dem 11. 2., ist Europäischer Tag des Notrufs 112. Anlass für das Rote Kreuz im Kreis Borken, auf die Wichtigkeit der Nummer hinzuweisen. Er wurde 1991 europaweit eingeführt. Lange Jahre dauerte es auch in Deutschland, bis sich die Bürger die Nummer einprägten.

Es hat sich jetzt offenbar grundlegend geändert. „Die Bekanntheit von 112 ist mittlerweile gegeben“, sagt Ortwin Dördelmann, Praxisanleiter im Rettungsdienst des Roten Kreuzes im Kreis Borken und ausgewiesener Fachmann in Sachen Erster Hilfe. „Die Notrufnummer ist natürlich Bestandteil unserer Erste-Hilfe-Ausbildungen.“ 

9000 Bürger nahmen 2019 im Kreis Borken an einer Erste-Hilfe-Ausbildung teil

Immerhin 9000 Personen im Kreis Borken absolvierten im Jahr 2019, darunter auch Mitarbeiter aus Unternehmen, eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Sie werden über die Ortsvereine oder den Kreisverband angeboten. Termine gibt es auch wochentags, nicht nur samstags. Sie können online eingesehen werden unter www.ErsteHilfe.DRKBorken.de.

Die Lehrgänge seien nicht nur für Führerscheinneulinge (als Pflicht) geeignet – jeder könne als Ersthelfer zum Einsatz kommen – abgesehen davon, dass er dazu gesetzlich verpflichtet sei. Dördelmann: „Erste Hilfe ist nicht schwer. Nur wer nichts tut, macht einen Fehler. Wichtig ist, im Kopf eine gewisse Barriere zu durchbrechen.“

Wichtig: die fünf Ws

Schwerpunkte der Ausbildung sind fünf Ws, die abgefragt werden: „Wo, was, wie viele, welche Verletzungen, Warten auf Rückfragen.“ Der Rotkreuz-Mitarbeiter ist auch Notfallsanitäter: „Über die fünf Ws sollte sich jeder Ersthelfer Gedanken machen, bevor er die 112 ruft. So werden ihm vom Ansprechpartner in der Rettungsleitstelle schnell Nervosität und Angst genommen, die ganz natürlich sind bei einem Notfall – vor allem, wenn es sich um nahestehende Personen handelt wie Verwandte, Freunde oder Arbeitskollegen.“ Die richtigen Informationen seien „wichtig, damit schnell die Rettungsmittel vor Ort sind“.

Reanimation übers Telefon 

Vor einigen Jahren erinnert sich Ortwin Dördelmann, war mithilfe einer Ersthelferin und eines Mitarbeiters der Leitstelle eine Reanimation eines Kindes von Erfolg gekrönt. Die Frau befolgte die notwendigen Maßnahmen am Notfallort, die ihr telefonisch vermittelt wurden. Der Rotkreuz-Mann: „Die Ersthelfer erhalten Unterstützung und das gibt Sicherheit.“

Das Rote Kreuz bekräftigt in diesem Zusammenhang daran, dass der Notruf 112 tatsächlich nur bei Notfällen gewählt werden solle – und nicht für Krankheiten, für die eigentlich der Hausarzt zuständig sei. Das komme immer wieder und nach wie vor zu oft vor, sagt Ortwin Dördelmann. „Die Menschen rufen die 112, statt die des Hausärztlichen Notdienstes; das ist die 116117. „Das geschieht oft mittwochs nachmittags, wenn Praxen geschlossen sind, am Wochenende und feiertags – häufig sind Ungeduld und Unkenntnis die Ursachen.“ Und die Folgen könnten unabwägbar sein: „Wenn der Rettungstransportwagen zu einem Erkrankten fährt, der eigentlich zum Hausarzt gehen sollte, kann der Herzinfarkt zwei Straßen weiter nicht versorgt werden.“

Im Übrigen sei die Erste-Hilfe-Ausbildung stark verändert – komplett vereinfacht – worden. Das Motto heute: „Einfach mit wenigen Handgriffen.“ Praxisanleiter Dördelmann: „Die kann jeder umsetzen. Es wird Wert auf die Mündigkeit und Selbstständigkeit gelegt. Weniger ist mehr, damit sich der Ersthelfer auf der Straße auch mehr zutraut.“ Und beim Ruf von 112 der Leitstelle sogleich über die wichtigen fünf Ws informieren kann. 

Hintergrund

Der europaweite Notruf 112 wurde 1991 eingeführt, um – zusätzlich zu den nationalen Notrufnummern – eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar und Notdienste insbesondere für Reisende leichter erreichbar zu machen. Seit 1998 müssen die Mitgliedsstaaten gemäß EU-Vorschriften gewährleisten, dass alle Nutzer von Festnetz- und Mobiltelefonen die Nummer 112 gebührenfrei anrufen können. Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ein rasches Auffinden von Unfallopfern zu ermöglichen. Im 

Um die tatsächliche Einführung des Notrufs 112 zu gewährleisten, hat die EU in den vergangenen Jahren 17 Verfahren wegen Vertragsverletzung gegen 15 Länder eingeleitet.

(Quelle: wikipedia)

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news-552 Mon, 10 Feb 2020 08:08:00 +0100 Stadt Vreden und Rotes Kreuz im Kreis Borken gründen Generationen-Netzwerk http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/stadt-vreden-und-rotes-kreuz-im-kreis-borken-gruenden-generationen-netzwerk.html Vreden – ein attraktiver Lebensraum für alle Generationen

Vreden – ein attraktiver Lebensraum für alle Generationen?! Unter diesem Motto stand die Auftaktveranstaltung des neuen Generationen-Netzwerks im Rathaus. Eingeladen hatten das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken sowie die Stadt Vreden.

Gemeinsam den demografischen Wandel in den Blick zu nehmen – bereits heute ist etwa ein Drittel aller Vredener Bürgerinnen und Bürger mehr als 55 Jahre alt – und diesen gemeinsam zu gestalten. Dies ist das Ziel des Generationen-Netzwerks. Es kamen zahlreiche Interessierte aus den Bereichen Politik, Seniorengemeinschaften, Familienzentren, Bildungseinrichtungen, Pflege und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten, die sich in verschiedenen Vorgesprächen immer wieder gezeigt hatten. 

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Ersten Beigeordneten der Stadt Vreden, Bernd Kemper, und einer kurzen Vorstellung des Konzeptes der Quartiersentwicklung durch die Mitarbeiter des Generationenbüros ging es in die Phase der gemeinsamen Ideensammlung. Die Schwerpunkte der Workshops lagen auf den Themen freiwilliges Engagement, Infrastruktur, generationenübergreifende Begegnungsangebote sowie Information und Beratung.

„Wir freuen uns über die rege Beteiligung“, fasst Edith Zins vom Generationenbüro zusammen. „Mit den Ergebnissen des Workshops werden wir in der kommenden Zeit auf unterschiedliche Akteure zugehen, um weitere Schritte zu planen.“  

Wer an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, aber Interesse an der Mitarbeit im Generationen-Netzwerk hat, kann sich an das Generationenbüro wenden. Das Netzwerk wendet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die sich in den Prozess der Quartiersentwicklung in Vreden einbringen können und möchten. Dies könnten Wohlfahrtsverbände, Seniorenverbände, aber auch Unternehmen oder Religionsgemeinschaften sein. Das Netzwerk wird ein- bis zweimal jährlich zusammenkommen und sich ansonsten in Arbeitsgruppen organisieren.

Interessierte können sich ans Generationenbüro wenden:'
Ansprechpartnerin Edith Zins
Telefon 02564 8864-818
E-Mail generationenbuero-vreden(at)drkborken.de

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news-549 Wed, 22 Jan 2020 09:43:00 +0100 Stadt Vreden und Rotes Kreuz im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/stadt-vreden-und-rotes-kreuz-im-kreis-borken.html Gründung eines Generationen-Netzwerks in Vreden

Vreden. Das im letzten Jahr gestartete Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken lädt in Kooperation mit der Stadt Vreden zur Teilnahme an einem neuen Generationen-Netzwerk in Vreden ein. Ziel ist auch die gemeinsame Gestaltung des demografischen Wandels sowie die Bündelung von Aktivitäten und Angeboten sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

Die Auftaktveranstaltung findet am 29. Januar von 15 bis 17 Uhr im Vredener Rathaus, Burgstraße 14, statt.

„Durch die Aktivitäten im vergangenen Jahr wurden uns zahlreiche Bedarfe benannt, die wir gerne gemeinsam mit weiteren Akteuren vor Ort bearbeiten würden“, berichtet Edith Zins vom Generationenbüro, das als Projekt der Quartiersentwicklung von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird. So sollten beispielsweise Angebote für ältere Menschen in Vreden gebündelt werden und generationenübergreifende Aktivitäten angestoßen werden. Auch die Themen Vereinsamung (im Alter) sowie gute Nachbarschaften seien immer wieder angesprochen worden, so dass inzwischen auch einige Ideen entstanden seien. 

Gemeinsam mit weiteren Vredener Akteuren möchten das Generationenbüro und das Sozial-amt der Stadt Vreden neue Projekte starten, auch um das vorhandene bürgerschaftliche Engagement in Vreden zu stärken und auszubauen.

Das Netzwerk wendet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die sich in den Prozess der Quartiersentwicklung in Vreden einbringen können und möchten. Dies könnten Wohlfahrtsverbände, Seniorenverbände, aber auch Unternehmen oder Religionsgemeinschaften sein. Das Netzwerk wird zwei bis drei Mal jährlich zusammenkommen und sich ansonsten in Arbeitsgruppen organisieren.

Anmeldungen für die Auftaktveranstaltung: bis zum 24. Januar an Edith Zins. Sie ist erreichbar unter: 02564 8864-818 oder generationenbuero-vreden@drkborken.de.

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news-548 Wed, 22 Jan 2020 09:32:00 +0100 Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren am Sonntag, 26. Januar http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/treff-fuer-alleinstehende-seniorinnen-und-senioren-am-sonntag-26-januar.html

Vreden. Am kommenden Sonntag, 26. Januar, 15 bis 17 Uhr, findet im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, wieder der Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren des Generationenbüros statt. 

Der Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren ist ein offenes Angebot, zu dem alle herzlich eingeladen sind, die sich angesprochen fühlen. Bei Kaffee und Kuchen haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Auch besteht die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen des Generationenbüros zu sprechen.

Es wird ein Kostenbeitrag von drei Euro erhoben. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. 

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Frau Edith Zins. Sie ist montags von 9-11 Uhr im Twickler Treff, donnerstags von 9-11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564-8864-818 bzw. 01761-8029 755 erreichbar.

Weitere Informationen zum Generationenbüro Vreden finden Sie hier.

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news-547 Tue, 07 Jan 2020 13:17:00 +0100 Rotes Kreuz im Kreis Borken / Wer möchte ehrenamtlich mitmachen? http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-/-wer-moechte-ehrenamtlich-mitmachen.html Gemeinsames Frühstück für Seniorinnen und Senioren im Twickler-Treff am 14. Januar

Vreden. In lockerer Runde mit anderen zusammen in den Tag starten – hierzu lädt das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken auch in diesem Jahr jeden zweiten Dienstag des Monats Seniorinnen und Senioren ein. Der nächste Frühstückstreff findet am 14. Januar von 9 bis 10.30 Uhr im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6 in Vreden, statt.

Nicht nur Alleinstehende sitzen häufig alleine bei Tisch – dabei ist das Frühstück doch die vielleicht wichtigste Mahlzeit des Tages. „Wir laden alle Seniorinnen und Senioren ein, die Lust auf Austausch haben“, so Edith Zins vom Generationenbüro. Es bestehe die Möglichkeit, eigenes Frühstück nach individuellen Vorlieben mitzubringen, zum Beispiel falls jemand eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat. „Wir stellen aber auch immer eine Auswahl an Brot, Brötchen und Aufstrich sowie Kaffee und Tee.“

Er wird ein Kostenbeitrag in Höhe von drei Euro erhoben. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. Wer Interesse hat, den Twickler-Frühstückstreff ehrenamtlich zu unterstützen, kann sich gerne beim Generationenbüro melden. Gesucht werden Ehrenamtliche, die beim Ein- und Abdecken der Tische helfen und sich aktiv am Frühstückstreff beteiligen möchten.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564/8864-818 und 01761-8029 755 erreichbar.

Weitere Infos zum Generationenbüro finden Sie hier.

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news-546 Fri, 20 Dec 2019 12:54:00 +0100 Doppelte Freude beim DRK in Legden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/doppelte-freude-beim-drk-in-legden.html Sparkasse spendet je 1000 Euro für DRK-Kita und DRK-Ortsverein

Legden. Schöne Bescherung für das Familienzentrum der Legdener „Kita Mühlenbach“ und für den Ortsverein des Roten Kreuzes im Kreis Borken: Die Sparkasse Westmünsterland hat je 1000 Euro gespendet. Sie wurden für mehrere Spiele verwandt und den Einkauf von drei Geburtstagsstühlen aus Holz.

Der DRK-Ortsverein konnte durch das vorweihnachtliche Geschenk einen großen Bildschirm anschaffen, um so die Ausbildung im Bereich Erste Hilfe und der Ausbildung der ehrenamtlichen Helfer noch professioneller anbieten zu können. Regionalleiter Stefan Fleige überreichte den symbolischen Scheck. Nach der Übergabe in der Kindertagestätte erfolgte ein Rundgang durch den Erweiterungsanbau. 

Die 93 Mädchen und Jungen der Kita am Roggenkamp 1 in Legden freuen sich über die Spende. Jedes Geburtstagskind darf sich daraufsetzen, und die jeweiligen Gruppenkinder gratulieren singend und bilden einen Kreis, berichtete Verbundleiterin Gisela Kühlkamp.

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news-545 Tue, 17 Dec 2019 13:39:23 +0100 Im Haus Rosengarten: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/im-haus-rosengarten.html Trio der Musikschule Borken begleitet gemütliche Weihnachtsfeier

Borken-Burlo. Kaffee und Kuchen, musikalische Begleitung durch die Musikschule Borken an einem gemütlichen Adventssonntag: Die Bewohner der Wohngemeinschaft für demenziel veränderte und pflegebedürftige Menschen feierten mit ihren Angehörigen im „Haus Rosengarten“ in Borken-Burlo eine schöne Weihnachtsfeier. Viele Angehörige waren gekommen, um mit ihren Liebsten in dem Haus des Roten Kreuzes im Kreis Borken zusammen zu sein. Zur vorweihnachtlichen Feier hatte Hausleiterin Anna Maria Wiescholek eingeladen.

Ein Höhepunkt des Nachmittags bildete die Begleitung dreier musikalischer Talente der Musikschule Borken: Doreen Wittig, Sophia Dowe und David Könitz (am Keyboard) lockerten die Stimmung mit vielen bekannten Lieder auf, und die älteren Menschen und ihre Angehörigen hatten großen Spaß.

„Alle hatten einen schönen, kurzweiligen und ereignisreichen Nachmittag“, berichtete Anna Maria Wiescholek vom Roten Kreuz.

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news-543 Mon, 16 Dec 2019 13:30:00 +0100 Familienunterstützender Dienst (FuD) des Roten Kreuzes im Kreis Borken: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/familienunterstuetzender-dienst-fud-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken.html Erfolgreiche Weiterbildung: Schulbegleiterinnen zertifiziert

Borken/Kreis Borken (drk-press). 20 Schulbegleiterinnen haben eine umfangreiche Weiterbildung erfolgreich absolviert. Sie sind zum zweiten Mal vom staatlich anerkannten DRK-Bildungswerk im Kreis Borken zertifiziert worden. Die 20 Absolventinnen betreuen Kinder und Jugendliche mit Handicap und geben ihnen Hilfestellung im Schulalltag – vom Einschulalter bis zur Berufsschule.

Die erfolgreichen neuen Schulbegleiterinnen erhielten während einer kleinen Feierstunde Urkunden und Rosen im Rotkreuz-Zentrum in Borken. Die Teilnehmerinnen aus dem Kreis Borken sind seit Jahren für den Familienunterstützender Dienst (FuD) im Roten Kreuz aktiv und kommen aus dem gesamten Kreis. Sie gehören zu einer Gruppe von mehr als 200 Schulbegleitern, die für den kreisweit aktiven Familienunterstützenden Dienst (FuD) und das Integrations- und Therapiezentum (ITZ) des Roten Kreuzes tätig sind. 

Die Teilnehmerinnen haben berufsbegleitend, neben der eigentlichen Tätigkeit als Schulbegleitung, intensiv gelernt: Die Fortbildung dauerte eineinhalb Jahre mit insgesamt 64 Stunden Unterricht an sieben Fortbildungstagen an Wochenenden, acht Stunden Wahlfortbildungen und einer Abschlussarbeit. 

Der Aufbau des Bereichs Schulbegleitung wird von der Aktion Mensch unterstützt, berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken.

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news-542 Thu, 12 Dec 2019 13:21:00 +0100 Gemeinsames Frühstücken verbindet unterschiedliche Kulturen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/gemeinsames-fruehstuecken-verbindet-unterschiedliche-kulturen.html „Wir leben Respekt“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken mit 75 Teilnehmern aus vielen Nationen

Bocholt (drk-press). Im Rahmen des Integrationsprojektes „Wir leben Respekt“ hat ein gemeinsames Frühstück mit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und Kulturen große Resonanz gefunden. Das Treffen fand mit 50 erwachsenen Teilnehmern und 25 Kindern – mit und ohne Migrationshintergrund – in den Räumen beim DRK-Stadtverband Bocholt an der Goerdelerstraße 15 statt.

Die Menschen aus zahlreichen Nationen nutzten intensiv die Möglichkeit mittels Gesprächen, sich in geselliger Atmosphäre kennenzulernen und sich auszutauschen. Das Angebot wird durch Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. „Es soll Menschen unterschiedlicher Kulturen verbinden und Vorurteile abbauen helfen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lernen und der Austausch auf Augenhöhe. Das Frühstück bot dafür eine gute Gelegenheit“, erklärte Organisatorin Sara Jrab von der Flüchtlingsberatung beim Roten Kreuz im Kreis Borken. 

Michael Schwinning, Integrationsbeauftragter der Stadt Bocholt, und Sara Jrab sprachen mit den Gästen in einem Dialog über Kultur und Werte. Jrab: „Das ermöglicht häufig einen Perspektivwechsel und ein besseres gegenseitiges Verständnis.“

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news-541 Thu, 12 Dec 2019 13:17:00 +0100 Rotkreuzdose kann Leben retten http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuzdose-kann-leben-retten.html Stadtsparkasse Bocholt spendet 2.500 Euro für Rotkreuzdosen

Bocholt/Kreis Borken. Eine Dose, die Leben retten kann: Das Rote Kreuz im Kreis Borken verteilt kreisweit Rotkreuzdosen, die im Notfall den Helfern wichtige Hinweise auf persönliche Daten des in Not geratenen Menschen geben können. Auch die Stadtsparkasse Bocholt unterstützt dieses Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro. 

Kai Enck, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Stadtsparkasse Bocholt: „Die Aktion unterstützen wir sehr gerne und werden die Dosen auch über unsere Filialen verteilen.“ 

„Unser Ziel ist es, über 20.000 Rotkreuzdosen im Kreis Borken zu verteilen. Sie bieten dem Menschen ein Stück Sicherheit.“, so DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann.

Ursprünglich kommt die Idee aus Irland. Jetzt wurde sie in Deutschland aufgegriffen – und ist eigentlich ganz simpel. Die kleine Dose im handlichen Format enthält einen Waschzettel mit allen wichtigen Informationen. So kann der Rettungsdienst bei Not schnell handeln. Das Rote Kreuz empfiehlt, sie an einem zentralen Ort der Wohnung aufzubewahren: im Kühlschrank. 

Warum brauche ich eine Rotkreuzdose? 

Wenn im Notfall der Rettungsdienst kommt, stellen die Rettungskräfte viele Fragen – oft geht es dabei um lebenswichtige Punkte. Was ist, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Meist helfen Angehörige. Wenn jedoch keiner da ist, der Auskunft geben kann, wird es vielleicht kritisch. In solchen Situationen soll die Rotkreuzdose helfen.

Wer eine Rotkreuzdose nutzt, kann sich frühzeitig und ganz in Ruhe auf Notfälle vorbereiten. Man hinterlegt in der Dose seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne auf einem Datenblatt. Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst werden ebenfalls notiert, ebenso die der Angehörigen. Wer eine Patientenverfügung hat, kann dies ebenfalls festhalten. 

Hinweisaufkleber helfen! 

Wichtig ist, dass der Rettungsdienst gleich darüber Bescheid weiß, dass es eine Rotkreuzdose gibt. Um dies den Helfern sofort zu signalisieren, gibt es Hinweisaufkleber, die man an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank spielt eine Schlüsselrolle: Er ist immer der Aufbewahrungsort für die Dose. Den Kühlschrank kann man in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell finden.  

Die Rotkreuzdose ist an folgenden Ausgabestellen des Roten Kreuzes im Kreis Borken erhältlich: 

  • Ahaus: Ambulanter Pflegedienst im Jutequartier, Parallelstr. 12 a (1.OG, li)
  • Bocholt: Ambulanter Pflegedienst, Münsterstr. 38
  • Borken: Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstr. 6 (1.OG, re)
  • Burlo: Haus Rosengarten, Borkener Str. 52
  • Gronau:
    - Haus Morgenstern, Vereinsstr. 78
    - DRK-Kita "Kunterbunt", Schiefe Str. 15
  • Heek: DRK-Ortsverein Heek e.V., Stroot 33
  • Heiden: Velener Str. 29 b
  • Epe: Haus Henry Dunant, Gasstr. 55
  • Legden: Rathaus, Zimmer 1, Amtshausstr. 1
  • Reken: DRK-Ortsverein Reken e.V., Overbergstraße 11
  • Stadtlohn: DRK-Kita "Prinz Botho", Am Losbergpark 12-14
  • Südlohn: Haus Georg, Südwall 39
  • Vreden:
    - Twickler-Treff, Twickler Str. 6
    - Haus Kreszentia, Kreszentiastr. 33
    - DRK-Kita "Der kleine Prinz", Breslauer Str. 4 a
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news-540 Mon, 02 Dec 2019 14:56:00 +0100 Henrys digitaler DRK-Dezember-Kalender will Neugierde wecken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/henrys-digitaler-drk-dezember-kalender-will-neugierde-wecken.html Die DRK-Handpuppe Henry öffnet in der Adventszeit 16 Türchen beim Roten Kreuz

Henry und Mischi, die beiden Handpuppen des Roten Kreuzes im Kreis Borken, machen Lust auf die bevorstehende Adventszeit. Sie haben mit einem kreativen Team eine tolle Idee umgesetzt, die ab dem 1. Dezember online kostenfrei zur Verfügung steht: Henrys digitaler DRK-Dezemberkalender.

„Wir wollen ganz viele Kinder und auch erwachsene Menschen erreichen und ihnen ermöglichen, hinter die Türen des Roten Kreuzes zu schauen. Es geht uns darum, Menschen eine Plattform zu geben, deren Lebensaufgabe es ist, Menschen zu helfen“, sagt Elisabeth Junk vom Roten Kreuz, Musikpädagogin, Puppenspielerin, Liedermacherin und Autorin. Die Rhederin entwickelt bereits seit acht Jahren zusammen mit DRK-Fachkräften das Konzept Henry und Mischi im DRK-Kindergarten. Damals wurde das lustige Puppenduo geboren und verzaubert seitdem viele Mädchen und Jungen, nicht nur in DRK-Kitas. Die beiden helfen mittlerweile in rund 170 Kindergärten deutschlandweit, das gemeinsame Profil der DRK-Kitas umzusetzen. Zum Beispiel dadurch, dass Kinder sich bewusst als große Helfer erleben, soziale Kompetenzen erlernen und begleitet werden, ihre Stärken auch für die Gemeinschaft einzusetzen.

16 Videos sind ab dem 1. Dezember täglich kostenfrei online abrufbereit

Mit dem Videofilmer Christian Danglmeier sind diese 16 kleinen Video-Sequenzen entstanden, die durch die Zeichnungen des Illustrator Daniel Hinkenbrandt in einen liebevollen Rahmen gesetzt werden. An jedem Werktag bis zum 23.12.19, kann ein neues Türchen mit einem neuen Film auf der Seite henry-und-mischi.de geöffnet werden. Henry stellt darin viele Fragen und erfährt zum Beispiel, warum Angestellte beim Roten Kreuz gerne Kranken oder Menschen mit Handicap helfen; was in der Rettungswache passiert, wenn ein Notruf eingeht; warum es wichtig ist, Blut zu spenden und wie es funktioniert und vieles mehr.

Elisabeth Junk: „Henry und Mischi geht es vor allem darum, den Kindern auf ihre Art und Weise soziale Kompetenzen zu vermitteln wie Wertschätzung, Achtung, Gemeinschaftsgefühl und ein gleichwertiges Miteinander.“ Die knuffigen Stoffpuppen vermitteln spielerisch und kindgerecht die sieben Grundsätze für die der Gründer Henry Dunant schon vor mehr als 150 Jahren eintrat. Das sind Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Im Gegensatz zum „herkömmlichen“ Adventskalender bekommen bei diesem neuen, filmischen Kalender die Kinder jeden Tag eine kleine Überraschung zum Erleben und Staunen. Elisabeth Junk: „In 16 kleinen Filmen nimmt Henry die Zuschauer mit in seine Welt und zeigt, was es Spannendes, Schönes und Menschliches beim Roten Kreuz zu entdecken gibt. Und am Ende eines jeden Filmes erfolgt mit einem gemeinsam gesungenen Lied ein sanfter Übergang von der digitalen in die analoge Welt.“

In einer kurzen Einleitung begrüßt DRK-Vorstand und Geschäftsführer Jürgen Puhlmann das Publikum. Das Kalender-Angebot wird durch die Glücksspirale unterstützt.

Das Angebot des Roten Kreuzes in Kürze:

16 online abzurufende Kurzfilme von jeweils vier bis zehn Minuten zu den Themen Fahrdienst, Rettungsdienst und Blutspende. Ein Workbook mit analogen Ideen zur Rahmengestaltung der Advents-Vormittage als Download. Dieses Angebot ist kostenlos und ab dem 1. Dezember online unter www.henry-und-mischi.de verfügbar.

Hintergrund Henry und Mischi

Besonders gelobt von Erziehern und Erzieherinnen, Verantwortlichen und Eltern wird die liebevolle Umsetzung der Idee durch Autorin und Musikerzieherin Elisabeth Junk und Illustrator Daniel Hinkenbrandt. In spannenden Geschichten und Abenteuern rund um den kleinen Henry und seinen Hund Mischi werden den Kindern gesellschaftliche Grundwerte wie Hilfsbereitschaft, Freiwilligkeit und Unparteilichkeit nähergebracht.

Das Mitmachen wird dabei großgeschrieben. Stundenideen bereichern für einen ganzheitlichen Zugang zu den einzelnen Themen, Lieder zum Mitsingen, Bildkarten zum Erzählen und Minibücher mit Geschichten ergänzen das Ganze und sorgen dafür, dass die Kinder das Erlebte aktiv verinnerlichen.

Die Figur des kleinen Henry und seines Hundes Mischi können die Kinder gleich zweifach erleben: So kommen Henry und Mischi „live“ als große Handpuppe in die Kitas, um von ihren Erlebnissen zu erzählen. Zum anderen sind sie die Hauptdarsteller der wunderbar illustrierten Minibücher.

www.henry-und-mischi.de

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news-539 Mon, 02 Dec 2019 14:46:00 +0100 Borken singt… Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ lädt ein http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/borken-singt-koordinierungsstelle-inklusives-borken-laedt-ein.html Weihnachtsliedersingen am 12. Dezember ab 17.30 Uhr beim Feierabendmarkt

Borken/Kreis Borken. Egal ob Alt oder Jung, mit oder ohne Handicap, Groß oder Klein, mit oder ohne Gesangstalent – jeder ist willkommen und eingeladen, Weihnachten erklingen zu lassen: Die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ beim Roten Kreuz im Kreis Borken lädt ein, am Donnerstag, 12. Dezember, ab 17.30 Uhr beim Feierabendmarkt in Borken Weihnachtslieder zu singen. 

Das Besondere: Der Koordinierungsstelle ist es ein großes Anliegen, dass jeder teilnehmen kann. Dank der Unterstützung durch Aktion Mensch, die auch die Koordinierungsstelle fördert, kann eine Dolmetscherin die Texte in Gebärdensprache übersetzen. Für Menschen mit Sehbehinderungen werden Lieder in Brailleschrift übersetzt. Der Feierabendmarkt ist barrierefrei zugänglich, sodass auch Menschen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren, Rollstühlen und Eltern mit Kinderwagen teilnehmen können. Natürlich wird das Ganze musikalisch durch eine Sängerin und instrumentale Begleitung unterstützt.

Ziel ist es laut Mitteilung, dass alle Spaß am gemeinsamen Musizieren haben und sich in Weihnachtstimmung bringen. Gleichzeitig möchte „Inklusives Borken“ Menschen zusammenbringen und zeigen, dass jeder auf seine Weise mitmachen könne.

Die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ unterstützt Inklusion im Sozialraum Borken. Ihr Anliegen ist es, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung selbstverständlich werden zu lassen sowie die Förderung und Unterstützung inklusiver Angebote. „Inklusives Borken“ ist Ansprechpartner für Vereine, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger rund ums Thema Inklusion in Borken.

Weitere Infos zur Koordinierungsstelle "Inklusives Borken"

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news-538 Thu, 21 Nov 2019 17:41:00 +0100 Generationenbüro lädt in den Twickler-Treff Vreden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-laedt-in-den-twickler-treff-vreden.html Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren am Sonntag, 24. 11.

Vreden. Am kommenden Sonntag, 24. November, 15 bis 17 Uhr, findet ein weiterer Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6 in Vreden, statt.

Den Sonntagnachmittag in gemütlicher Runde mit anderen zu verbringen und sich auszutauschen – hierzu lädt das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken wieder ein. Angeboten werden auch Kaffee und Gebäck. Hierfür wird ein Kostenbeitrag von drei Euro erhoben. Der Treff findet am kommenden Sonntag, 24. November, bereits zum dritten, aber wegen der Weihnachtsfeiertage zum letzten Mal in diesem Jahr statt. Da es sich um offene Angebote handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, für eine bessere Planung der Veranstaltung jedoch wünschenswert.

Das Vredener Seniorenforum, das eigentlich am kommenden Dienstag, 26. November, veranstaltet werden sollte, muss aus terminlichen Gründen ausfallen. Der nächste Termin folgt Ende Januar. Termin und Thema werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff sowie telefonisch unter 02564 8864-818 und 01761 8029755 erreichbar. Aus organisatorischen Gründen muss die Donnerstags-Sprechstunde im DRK-Ortsverein diesen Monat ausfallen.

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news-537 Wed, 20 Nov 2019 17:36:00 +0100 Attraktive Jobs in der Pflege http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/attraktive-jobs-in-der-pflege.html Ausbildung, Fort- und Weiterbildung beim Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Bocholt/Kreis Borken. Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken stellt zwei neue Angebote im Pflegebereich vor. Anmeldungen sind ab sofort möglich:

  • Ab dem 1. März 2020 erfolgt eine Fortbildung nach § 53 c SGB XI Pflegeassistenz plus Betreuungskraft in Teilzeit in Borken;
  • ab dem 1. April 2020 letztmalig eine Ausbildung in der Altenpflegehilfe mit Zusatzqualifizierung Behandlungspflege (LG 1 und LG 2)  in Teilzeit in Bocholt

In der Pflegeassistenz werden unter anderem fachliche und kommunikative Grundkenntnisse bei der Betreuung und Begleitung älterer Menschen. Der Lehrplan umfasst nach den gesetzlichen Vorgaben zur „Qualifizierung der Betreuungskräfte § 53 c SGB XI“ 160 Unterrichtsstunden Theorie und 100 Praxisstunden. Zum Schluss präsentierten die Prüflinge ein selbsterarbeitetes und praxiserprobtes Betreuungsangebot. Der Lehrplan ist in Module aufgeteilt, die eine intensive Verzahnung zwischen Theorie und Praxis ermöglichen. 

Voraussetzungen zur Erlangung des begehrten Zertifikats sind unter anderem eine gesundheitliche und persönliche Eignung, ein 40-stündiges Praktikum in einer Pflegeeinrichtung, Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift und die Freude am Umgang mit hilfs- und pflegebedürftigen älteren Menschen, beschreibt das Bildungsinstitut Voraussetzungen für diesen Pflegeberuf.

Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe mit einer Zusatzqualifizierung zur Behandlungspflege wendet sich vor allem an Berufseinsteiger und -wiedereinsteiger, alleinerziehende Mütter und Väter sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Interessenten sollten mindestens Hauptschulabschluss 9. Klasse, gute Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeiten haben, ein gutes Einfühlungsvermögen sowie gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (Sprachniveau B 1) besitzen; respektvolle Umgangsformen seien selbstverständlich.

Die Ausbildung dauert 18 Monate in Teilzeit. Sie ist in fünf Blöcke aufgeteilt. Unterricht ist von 08.00 Uhr bis 13.15 Uhr, in den Schulferien ist frei. Die Ausbildung besteht aus 826 Stunden Theorie und 900 Stunden Praxis, die in stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe stattfindet.

Anmeldungen sollten schnell erfolgen, empfiehlt das Bildungsinstitut

Kontakt: 

Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Europahaus Bocholt

Adenauerallee 59, 46399 Bocholt

Telefon 02871 21765-682, pflegeschule@drkborken.de

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news-536 Mon, 18 Nov 2019 17:29:00 +0100 „Heute an morgen denken“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/heute-an-morgen-denken.html Rotes Kreuz im Kreis Borken informiert: Wohnberatung ist Prävention

Kreis Borken: Gut wohnen und ein unabhängiges, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben führen: Das ist der Wunsch der meisten Menschen im Kreis Borken. Dafür ist Birgit Lorenzen, Wohnberaterin des Kreises Borken beim Roten Kreuz, in der Region zuständig. Sie berät alle vier Wochen in Ahaus, Gronau, Vreden und Borken – und individuell.

Lorenzen ist in der neutralen, unabhängigen und kostenfreien Beratung für Ratsuchende im Kreis Borken unterwegs: „Wichtig ist mir, die jeweilige häusliche Situation individuell zu betrachten.“ Die Wohnberaterin hört zu, fragt nach und sucht gemeinsam mit den Menschen nach bestmöglichen Lösungen. Um ihr Fachwissen weiterhin auszubauen, besucht Birgit Lorenzen regelmäßig Fachseminare, weitere Weiterbildungsangebote und ist bei Gesundheitsmessen im Westmünsterland präsent.

Birgit Lorenzen: „Wohnberatung ist auch Prävention.“ Das Motto: „Heute an morgen denken.“  Lorenzen: „Wer zum Beispiel einen Umbau des Badezimmers plant, sollte bedenken, in jeder Lebenssituation das Badezimmer nutzen zu können.“ Die Wohnberaterin empfiehlt, sich dafür im Bad auf einen Stuhl zu setzen: „Dann schauen Sie einfach einmal, was aus dieser ungewohnten Perspektive noch alles zugänglich ist.“ Die Ergebnisse seien häufig überraschend.  

Individuelle Beratung 

Wichtig für alle: Die Beratung erfolgt individuell, abgestimmt auf die jeweiligen Wohnverhältnisse und Bedürfnisse der Menschen, die Rat suchen. Zudem erfolgt eine Beratung über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten der Pflegekasse und der kfw-Bank sowie über eine Bezuschussung von Umbaumaßnahmen. Informiert wird in den Gesprächen laut Rotkreuz-Mitteilung auch über Hilfsmittel wie Greifhilfe, elektronische Treppensteiger bis hin zu Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung. So könne das Leben der Bürger erleichtert und die Angehörigen entlastet werden – auch, wenn ein Pflegefall eintreten sollte. 

Wohnberatungstermine bis zum Jahreswechsel im Kreis Borken; die neuen Termine ab Januar werden noch bekanntgegeben:

  • Vreden, Twicklertreff, Twicklerstraße 6:
    jeden ersten Montag im Monat, 14.30 bis 17 Uhr, nächster Termin am 2. Dezember
  • Gronau, Gildehauser Straße 2:
    jeden zweiten Montag im Monat, 14.30 bis 17 Uhr, nächster Termin 9. Dezember
  • Ahaus, Parallelstraße 12 a:
    jeden dritten Montag im Monat, 14.30 bis 17 Uhr, nächste Termine 18. November und 16. Dezember
  • Borken, Im Piepershagen 17 (Rathaus):
    jeden vierten Montag im Monat, 14.30 bis 17 Uhr, nächste Termine folgen ab Anfang kommenden Jahres.

Kontakt

Wohnberatung im Kreis Borken

Birgit Lorenzen

Parallelstraße 12 a, 48683 Ahaus

Telefon 02561 9495 ode Mobil 01761 8029704
E-Mail: wohnberatung@drkborken.de

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news-535 Mon, 28 Oct 2019 14:41:33 +0100 „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken veranstalten http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/inklusives-borken-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken-veranstalten.html Kinoabend der besonderen Art: „Wir sind Champions“ Borken. Die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken lädt zusammen mit dem Kinocenter Borken zum Kinofilm „Wir sind Champions“ ein. Hiermit soll auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht werden. Gezeigt wird der Film am Mittwoch, 30. Oktober, ab 20.15 Uhr im Kinocenter Borken. 

Die spanische Außenseiterkomödie „Wir sind Champions” erzählt die inspirierende Geschichte eines cholerischen Basketballtrainers, der eine Mannschaft mit Menschen mit geistiger Behinderung trainieren soll – und dabei zu sich selbst findet. Die Frage danach, was eigentlich normal, was eine Beeinträchtigung ist – was nicht? - stellt sich im Film auf durchaus charmante Weise. Je nachdem, aus welcher Perspektive betrachtet, erscheinen mal der Trainer und mal die Menschen mit Behinderung als Therapeuten. Ein äußerst witziger Film voller Selbstironie, in dem auch Menschen mit Behinderung sich selbst nicht zu ernst nehmen. Dank der Apps Greta und Starks, ist der Film auch für Menschen mit Seh- und Hörbehinderung eine lohnenswerte Inszenierung.

Das Besondere: Durch die Förderung von Aktion Mensch beträgt der Eintritt nur zwei Euro. Die restlichen Kosten werden durch die Aktion Mensch übernommen. Reservierungen sind im Kino-Center Borken, Johann-Walling-Straße 26 in Borken, möglich.

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news-531 Wed, 23 Oct 2019 14:13:00 +0200 „Unser Herzenstraum ist in Erfüllung gegangen“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/unser-herzenstraum-ist-in-erfuellung-gegangen.html Schwerkrankes Paar kann mit Carpe-Diem-Rotkreuzmobil das Musical Starlight Express in Bochum besuchen

Reken. „Carpe Diem“ – das steht für: „Erlebe denen Traum.“ Claudia Rave (53) und Hermann Bruns (79) aus Reken haben diesen Traum tatsächlich erlebt: Die beiden sind schwerstkrank und haben das Musical Starlight Express in Bochum besucht. „Das war wirklich unser Lebenstraum. Dass der in Erfüllung ging, hätte ich mein Lebtag nicht gedacht.“ Das Rote Kreuz im Kreis Borken ermöglichte die Fahrt mit dem Carpe-Diem-Rotkreuzmobil, einem Spezialfahrzeug. 

Claudia Rave und ihr Lebenspartner Hermann Bruns leben seit einigen Jahren in Reken. Sie sitzt seit 35 Jahren im Rollstuhl. Im jugendlichen Alter von 15 Jahren erhielt die geborener Ramsdorferin die vernichtende Diagnose: MS, multiple Sklerose (neurologische Krankheit des zentralen Nervensystems). „Ich muss damit klar kommen. Akzeptiert habe ich die Krankheit nie, aber ich kann sie verstehen.“ Als Näherin konnte sie in jungen Jahren noch arbeiten. Danach nicht mehr. 

Hermann Bruns leidet an Copd, einer chronischen Lungenkrankheit. Tagsüber schließt er sich immer wieder an ein Sauerstoffgerät an, nachts sowieso. Er ist herzkrank, erhielt einen Herzschrittmacher. „Vor der Operation war ich alle zwei Wochen im Borkener Krankenhaus. Jetzt ist es besser geworden“, sagt der Rekener. Er arbeitete lange als Zimmerer in Kleve, wurde später Berufskraftfahrer und Kunstglaser. Kennengelernt haben sich die beiden im Anholter St.-Augusta-Hospital, das sich auf MS-Krankheiten spezialisiert hat – und über Deutschlands Grenzen hinaus einen exzellenten Ruf genießt. 

Claudia Rave und Hermann Bruns leben ihr Leben – mit ständigem Kampf für die Gesundheit. Aufgeben würden sie nie. Sie werden von der Caritas betreut, und Pflegemitarbeiterinnen hatten von Carpe Diem gehört. Klaudia Tiemeshen vom Ambulanten Hospizdienst in Borken verständigte sich mit Jürgen Rave vom Roten Kreuz, das das Projekt Carpe Diem vor einiger Zeit ins Leben gerufen hatte.

„Die Schauspieler haben uns im Vorbeifahren abgeklatscht – einmalig“

Dann ging alles ganz schnell. Es wurde ein Termin gefunden fürs Musical, das in Bochum spielt. Bruns‘ Tochter Beate konnte im Rotkreuzmobil als Betreuerin mitfahren. Der 79-Jährige erzählt: „Busfahrer Franz-Josef Albersmann war hervorragend, sowas von nett. Wir sind mit unseren Rollstühlen bis vor die Bühne gefahren worden und waren mittendrin im Geschehen. Einfach einmalig.“ Und Claudia Rave sagt: „Das werde ich nie vergessen. Das muss man erleben. Zweieinhalb Stunden hat die Show mit einer halbstündigen Unterbrechung gedauert. Und wir saßen in der ersten Reihe. Die Schauspieler haben uns persönlich die Hände gereicht, und alle haben uns auf ihren Rollschuhen im Vorbeifahren abgeklatscht. Sie haben sich sogar bei uns bedankt statt umgekehrt – ich weiß nicht, warum. Ein unbeschreibliches Gefühl.“

Für Claudia Rave und Hermann Bruns ist mit dem Musical-Besuch über Carpe Diem „ein Herzenstraum in Erfüllung gegangen. Daran hatten wir im Traum nicht gedacht. Ich hatte Kurzfilme im Fernsehen gesehen. Als das Rote Kreuz später anrief und sagte, dass wir fahren würden – ich konnte das einfach nicht glauben. Und wir mussten keinen Cent bezahlen. Ein großer, großer Dank an alle, die das möglich gemacht haben.“

Jürgen Rave: „Schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen ein wenig Last von den Schultern nehmen“

Jürgen Rave, Leiter Rettungsdienst und beim Roten Kreuz im Kreis Borken auch zuständig für den „Carpe Diem", sagt zu dem Hilfsprojekt: „Wir möchten schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen ein wenig Last von den Schultern nehmen und Erinnerungen mit auf ihren schweren Weg geben. Mit unserem Carpe Diem möchten wir Träume erlebbar machen. Wir ermöglichen, planen und begleiten die Träume unserer Fahrgäste, so wie wir das auch für Claudia Rave und Hermann Bruns getan haben. Und es freut mich, dass die beiden solch ein schönes Erlebnis beim Starlight Express hatten.“

„Carpe Diem – unterstützen Sie unser Vorhaben!“

Die Carpe-Diem-Rotkreuzmobil sind Spezialfahrzeuge, die für dieses Vorhaben optimiert wurden. Die Ausstattung ist so gewählt, dass der Fahrgast mit modernster Medizintechnik betreut werden und eine angenehme und entspannende Atmosphäre genießen kann. Dafür sorgen Musik, Licht und medizinisch geschulte Rotkreuz-Helfer. Eine bequeme Sitzmöglichkeit für den begleitenden Angehörigen und ein kleiner Imbiss runden das Vorhaben ab. Während der gesamten Fahrt werden die Fahrgäste medizinisch betreut.

Die Menschen, denen wir den letzten Wunsch erfüllen wollen, brauchen sich keine Gedanken um die Finanzierung zu machen. Daher ist die Fahrt mit dem Carpe-Diem-Rotkreuzmobil für die Fahrgäste kostenfrei. Dieses Angebot finanziert das Rote Kreuz im Kreis Borken aus Spendengeldern. 

Bereiten Sie Kindern und Erwachsenen eine große Freude auf ihrem letzten Weg. Das erste Mal das Meer sehen, noch einmal ein Konzert besuchen, zum Fußballspiel oder an die See fahren – Träume, die wir erfüllen möchten.

Unterstützen Sie uns und spenden Sie mit dem Stichwort „Carpe Diem“ auf eines unserer Spendenkonten oder nutzen Sie unser Online-Spendenformular:

Sparkasse Westmünsterland

IBAN: DE 28401545300051021939

BIC: WELADE3WXXX

VR-Bank Westmünsterland, IBAN

DE 81428613870003738008

BIC: GENODEM1BOB

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news-534 Tue, 22 Oct 2019 14:38:00 +0200 Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren am Sonntag http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/treff-fuer-alleinstehende-seniorinnen-und-senioren-am-sonntag.html Generationenbüro lädt in den Twickler-Treff Vreden

Vreden. Am Sonntag, 27. Oktober, bietet das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken zum zweiten Mal einen Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren an. Er findet von 15 bis 17 Uhr im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, statt.

„Das erste Treffen im September wurde sehr gut angenommen“, berichtet Edith Zins vom Generationenbüro. Es kamen 20 Seniorinnen und Senioren, die sich rege miteinander austauschten. Einige berichteten, es sei eine gute Möglichkeit, am Wochenende aus dem Haus zu kommen – gerade bei schlechtem Herbstwetter.

Am kommenden Sonntag bietet das Generationenbüro Kaffee und Kuchen an. Hierfür wird ein Beitrag von drei Euro erhoben. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564 8864818 und 01761 8029 755 erreichbar.

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news-533 Tue, 22 Oct 2019 14:30:00 +0200 Zusammenarbeit zwischen dem THR Izmir und dem Roten Kreuz im Kreis Borken setzt sich fort http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/zusammenarbeit-zwischen-dem-thr-izmir-und-dem-roten-kreuz-im-kreis-borken-setzt-sich-fort.html Delegation des Türkischen Roten Halbmondes aus Izmir besuchte auch DRK-Landesverband in Münster

Kreis Borken. Die Zusammenarbeit zwischen den Gliederungen des Türkischen Roten Halbmondes aus Izmir und dem Roten Kreuz im Kreis Borken entwickelt sich weiter. Bei einem viertägigen Arbeitsbesuch von Mittwoch, 9. Oktober, bis Samstag, 12. Oktober, im Kreis Borken und in Münster fand ein reger Austausch über potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem TRH-Stadtverband Izmir und dem Roten Kreuz im Kreis Borken statt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um die Bereiche Breitenausbildung und Rettungswesen. Beim Gegenbesuch im kommenden Jahr in Izmir sollen unter anderem Praktiker aus beiden Bereichen den DRK-Kreisverband Borken vertreten.

Zuvor hatte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, die Delegation in Münster begrüßt. Sie wurde vom Vorsitzenden des TRH-Stadtverbandes Izmir, Kerem Fahri Baykalmiş, und DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann angeführt. Die Gruppe tauschte sich mit dem Landesverbandspräsidenten, Vizepräsidentin Nilgün Özel, Vizepräsident Heinz-Wilhelm Upphoff, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Hasan Sürgit und Abteilungs- und Stabsstellenleitungen des Landesverbandes über aktuelle Themen des Türkischen Roten Halbmondes und des Deutschen Roten Kreuzes aus.

Die türkischen Gäste konnten sich einen umfassenden Einblick von der Arbeit des Roten Kreuzes im Kreis Borken machen. So besuchten sie in Epe eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und die DRK-eigene Kita. Jung und Alt sind in einem Gebäude untergebracht.

Beim Besuch der Rotkreuz-Gemeinschaft im DRK-Ortsverein Heiden wurde die Delegation aktiv: An Rettungspuppen konnte sie üben, wie Erste-Hilfe- und Wiederbelebungsmaßnahmen ausgeführt werden. Die Strukturen der Nachwuchsorganisation Jugendrotkreuz (JRK) erläuterte JRK-Leiter Ole Björn Hanke im Rotkreuz-Zentrum Borken – und stieß mit seiner detaillierten Präsentation bei den Roter-Halbmond-Vertretern auf offene Ohren.

Jugendrotkreuz-Rettungswochenende in Reken imponiert türkische Gäste

Dies verstärkte sich am Schlusstag beim Besuch eines Rettungswochenendes des DRK-Ortsvereins Reken. Mitglieder des Jugendrotkreuzes übten rund um die Uhr, 24 Stunden lang, mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Reken. Vor allem das verantwortungsbewusste und engagierte Handeln der Jugendlichen imponierte die Vertreter aus der Türkei. Hiesige JRK-Strukturen im Kindesalter sind dort nicht vorhanden. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir eine Jugendvertretung am Vorbild der Jugendrotkreuzes im Kreis Borken aufbauen. Die Vorführungen waren sehr interessant und kenntnisreich. Wir haben viel kennengelernt und sehr konstruktive Gespräche zur weiteren Zusammenarbeit geführt“, bilanzierte TRH-Stadtverbands-Vorsitzender Kerem Fahri Baykalmiş. 

Auch im Rettungwesen könne geholfen werden. Der Türkische Halbmond konzentriere sich in Izmir vor allem auf die Hilfe für Bedürftige, erklärte die Delegation. „Ich kann mir gut vorstellen, dass unser Sieger des Kreiswettbewerbs demnächst nach Izmir reist und eine Gemeinschaft des Türkischen Roten Halbmondes von dort zu uns kommt“, sagte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann zum Abschluss: „Es ist immer besser, wenn solche Verbindungen von der Basis getragen werden.“

Im Frühjahr 2019 hatten bereits der TRH-Stadtverband Izmir-Bornova und der DRK-Kreisverband Borken eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Bei Arbeitstreffen im Münsterland und in Izmir wurden Gespräche über die Zusammenarbeit unter anderem im Bevölkerungsschutz, in der Altenhilfe, bei Jugendrotkreuz-Aktivitäten und der Ansprache der Bevölkerung zwecks Unterstützung der Rotkreuz-Idee geführt.

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news-532 Tue, 22 Oct 2019 14:26:00 +0200 Generationenbüro mit neuer Interessenvertretung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-mit-neuer-interessenvertretung-1.html Vredener Seniorenforum: Treffen am 22. Oktober im DRK-Ortsverein

Vreden. Seit Anfang des Jahres setzt das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken sich in Kooperation mit der Stadt Vreden für die Belange älterer Menschen in Vreden ein. Um mit diesen ins Gespräch zu kommen und ihre Interessen vertreten zu können, lädt es am Dienstag, 22. Oktober, ab 9.30 Uhr in den DRK-Ortsverein, An’t Lindeken 101, ein.

„Wir möchten gerne einmal im Monat im Rahmen des Seniorenforums mit Seniorinnen und Senioren aus Vreden zusammenkommen, um sie bei Planung und Gestaltung direkt mit einzubeziehen“, erklärt Edith Zins vom Generationenbüro. Es gehe darum, älteren Menschen und deren Belangen Gehör zu verschaffen.

Im Mittelpunkt der Oktober-Veranstaltung steht das Generationenbüro selbst. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns den Seniorinnen und Senioren vorstellen und mit Ihnen über unsere Planung und Aufgaben zu diskutieren“, sagt Sarah Kattenbeck vom Generationenbüro. „Das Generationenbüro soll für ältere Menschen in Vreden da sein. Wir möchten gerne wissen, was diese sich von uns erhoffen. Und wir möchten gemeinsam Angebote planen, die auch den Interessen der Seniorinnen und Senioren entsprechen.“

Angedacht sind im Vredener Seniorenforum auch diese Themen • „Zuhause alt werden – wie möchten Sie in ünf bis zehn Jahren leben?“ • „Digitalisierung – Chancen und Risiken“ • Ehrenamtliches Engagement von und durch Seniorinnen und Senioren in Vreden

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. Das Generationenbüro freut sich über Rückmeldungen und Anregungen zum geplanten Format sowie weitere Kooperationspartner.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist montags von 9-11 Uhr im Twickler Treff, donnerstags von 9-11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564 8864818 bzw. 01761 8029 755 erreichbar.

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news-530 Wed, 02 Oct 2019 14:08:00 +0200 Altenpflegekurs startet im Europahaus in dreijährige Ausbildung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/altenpflegekurs-startet-im-europahaus-in-dreijaehrige-ausbildung.html

Bocholt. Der letzte dreijährige Altenpflegekurs mit 28 Auszubildenden ist beim Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe im Kreis Borken gestartet. Träger ist das Rote Kreuz im Kreis Borken. Es ist der letzte Start dieser Art in das dreijährige staatlich-anerkannte Examen, weil es ab dem 1. Januar 2020 eine gesetzlich neugeordnete Generalistische Ausbildung geben wird. Der vorherige Kurs AP 5 hat die neuen Auszubildenden herzlich in Empfang genommen.

Am 1. April 2020 startet beim Bildungsinstitut im Europahaus in Bocholt zudem der letzte Kurs Altenpflegehilfeausbildung in Teilzeit. Am 1. März 2020 beginnt außerdem die Ausbildung zur Pflegeassistenz inklusiv Betreuungskraft §53c SGBXII im Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken.

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news-528 Mon, 30 Sep 2019 15:00:00 +0200 Großer Vertrauensbeweis: Präsidium bei Kreisversammlung für drei Jahre wiedergewählt http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/grosser-vertrauensbeweispraesidium-bei-kreisversammlung-fuer-drei-jahre-wiedergewaehlt.html Rotes Kreuz im Kreis Borken wächst zum Unternehmensverbund mit 27 Millionen Euro Umsatz und 750 Beschäftigten

Heiden. Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. „Aus einem Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten ist ein Unternehmensverbund mit einem Jahresumsatz von 27 Millionen Euro und mehr als 750 Mitarbeitern entstanden“, sagte der Vorsitzende des Präsidiums im DRK-Kreisverband, Aloys Eiting (74) aus Bocholt, während der Kreisversammlung am Donnerstagabend in Heiden. Darauf müsse mit einem neuen Organisationskonzept geantwortet werden.

Der ehrenamtliche Präsident wurde mit dem gesamten Präsidium von den knapp 100 Delegierten en bloc bei eigener Enthaltung für drei Jahre einstimmig wiedergewählt. Das sei ein großer Vertrauensbeweis, der auch die gute Arbeit des Roten Kreuzes im gesamten Kreis Borken widerspiegele. Eiting dankte den hauptamtlichen Mitarbeitern, besonders jedoch den ehrenamtlichen, mehr als 1500 im Kreis Borken in den 16 Ortsvereinen. Das Rote Kreuz sei an 365 Tagen im Jahr für die Menschen da. Eiting: „Ich bewundere sie. Allen gebührt Dank, Respekt und Anerkennung.“

Zuvor hatte Heidens Bürgermeister Hans-Jürgen Benson das neue Haus der Begegnung vorgestellt, in dem der DRK-Ortsverein sowie die DRK-Kita neue große Räumlichkeiten gefunden hätten. Dies würdigte auch Vorsitzender Heinz Josef Tönnes. Er erinnerte an das hohe Engagement der Mitglieder, nicht nur beim Umzug.

Schwerpunkte gab es viele. Eine Auswahl:

  • Eröffnung der Wohngemeinschaft für pflegebedürfte Menschen sowie der DRK-Kita in Epe unter einem Dach
  • Neueröffnung des Café Henry im Rotkreuz-Zentrum Borken nach Renovierung mit vergrößerter Küche
  • internationale Zusammenarbeit mit dem Kreisverband des Türkischen Halbmondes in Izmir/Bornova mit gegenseitigen Besuchen
  • Einrichtung des Generationenbüros in Vreden
  • Einführung der Rotkreuzdose als Hilfe für den Rettungsdienst
  • Präsenz an 33 Orten im Kreis Borken bei der Aktion „Kein Kalter Kaffee“ am Weltrotkreuztag (8. Mai)
  • Heringsessen am Aschermittwoch mit mehr als 100 Vertretern des öffentlichen Lebens
  • Flüchtlinge: Rückkehrberatung und Integration. Laut DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann wird derzeit mit eigenen Mitteln eine intensive Sprachförderung für Geflüchtete ermöglicht, die in hiesigen Unternehmen tätig sind. Puhlmann: „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Integration"
  • Pflegestützpunkt Bocholt, Münsterstraße 38: neuer Standort in alter Sparkassenfiliale, der gut angenommen worden sei
  • Rettungsdienst: Fast alle Mitarbeiter sind mit Unterstützung des Kreises Borken zu Notfallsanitätern ausgebildet worden. Puhlmann: „Das ist eine deutliche Aufwertung der Berufsbilder im Rettungsdienst.“ Die Rettungsdienstschule organisiere die jährlich notwendigen Schulungen für das Personal im Bevölkerungsschutz.
  • Mitgliederwerbung: Start in 2018, mittlerweile in fast allen Ortsvereinen präsent gewesen – mit großem Erfolg. Mehr als 1100 neue Fördermitglieder wurden gewonnen; zuvor waren es gut 13.000 im Kreis Borken
  • Sanitätswachdienste: Die Ortsvereine stehen laut der stellvertretenden Kreisrotkreuzleiterin Verena Uhlenbrock „vor der Herausforderung, immer weitere neue Dienste zu organisieren“. Das sei nicht immer einfach, weil „ehrenamtlicher Nachwuchs schwer zu generieren“ sei. Das Rote Kreuz zeigte Präsenz unter anderem bei der Bocholter, Rheder und Vredener Kirmes, bei Volksläufen, Fußball-, Judo- und Reitturnieren sowie bei Bundesligaspielen und Konzerten in der Schalke-Arena in Gelsenkirchen. 
  • Jugendrotkreuz: aktuell 380 aktive Kinder; der DRK-Ortsverein Ahaus stellt mit knapp 80 Jugendlichen das größte JRK im Kreis
  •  Wahlen zum Präsidium des DRK-Kreisverbandes Borken e. V.: einstimmige Wiederwahl des ehrenamtlichen Präsidiums für drei Jahre. Gewählt wurden:
    Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums; Georg Beckmann, erster stellvertretender Vorsitzender; Sandra Cichon, zweite stellvertretende Vorsitzende; Hans-Ludger Woldering, Justiziar; Hans-Georg Bruckmann, Schatzmeister; Helmut Ebbert, Schriftführer; Antonia Bentfeld, Kreisverbandsärztin; Björn Theyssen, Kreisrotkreuzleiter und Leiter Öffentlichkeitsarbeit; Verena Uhlenbrock, stellvertretende Kreisrotkreuzleiterin; Leonard Pliete, stellvertretender Kreisrotkreuzleiter; Ole Jan Hanke, Jugendrotkreuz-Kreisleiter; Lisanne Buschmann, stellvertretende Jugendrotkreuzleiterin/Beisitzerin. Dem Präsidium gehören zudem der Ehrenvorsitzende Raimund Pingel (Borken) sowie Beisitzer Hubert Steinweg (Heek) an. Helmut Ebbert (Vorsitzender DRK-Ortsverein Rhede) rückte für Schriftführer Heinz-Josef Böhmer (DRK-Ortsverein Ahaus) nach; Böhmer schied nach 18-jähriger Arbeit im Präsidium auf eigenem Wunsch aus und wurde für sein langjähriges Engagement gesondert geehrt.
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news-527 Mon, 30 Sep 2019 14:53:00 +0200 Staatlich anerkannte Ausbildung als examinierte Altenpfleger: Dreijährige Ausbildung beim Roten Kreuz beendet http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/staatlich-anerkannte-ausbildung-als-examinierte-altenpfleger-dreijaehrige-ausbildung-beim-roten-kreuz-beendet.html 16 Altenpflegefachkräfte haben Examen in der Tasche – Personalbedarf steigt weiter

Bocholt. 16 neue Pflegefachkräfte lindern ab sofort ein wenig die Personalnot im Kreis Borken. Gleichwohl: Der Bedarf steigt weiter. 

13 weibliche Prüflinge und drei junge Männer aus Bocholt und dem südlichen Kreis Borken haben beim Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe die staatlich anerkannte Ausbildung als examinierte Altenpfleger erfolgreich abgeschlossen. Es ist der zweite Abschluss der 2015 gegründeten Schule. Sie hat ihren Sitz im Europahaus an der Adenauerallee 59 in Bocholt.

Schulleiterin Bernett Pingel lobte den Abschluss und freute sich mit den Absolventen, „dass alle durchgehalten und den Abschluss geschafft haben“. Sie mahnte aber auch: „Glauben sie nicht, dass Sie sich darauf ausruhen können. Wir eilen von Notstand zu Notstand. Vergangenes Jahr war es der Pflegenotstand, der diskutiert wurde. Jetzt ist es der Klimanotstand, der ausgerufen wird. Der Unterschied: Für das Klima gehen die jungen Menschen auf die Straße. Dadurch ist der Pflegenotstand etwas in den Hintergrund getreten. Doch angesichts der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft wird der Bedarf nach Pflegepersonal steigen.“

Politik sei sich einig, bekräftigte Bernett Pingel: „In der Pflege braucht es ausreichend qualifizierte Fachkräfte, die gute Arbeitsbedingungen vorfinden müssen. Junge Menschen sollen mit attraktiven Ausbildungsangeboten für den Beruf interessiert werden. Solche Ankündigungen gibt es schon lange. Aber ist wirklich etwas passiert?“, fragte die Schulleiterin: „Die kritische Anmerkung mag erlaubt sein, dass auf die Worte nicht viele Taten folgen. Die Häuser bekommen es täglich zu spüren, weil ihnen das Personal fehlt.“

In diesem zweiten Ausbildungslehrgang am Rotkreuz-Bildungsinstitut in Bocholt habe Schulleiterin Bernett Pingel „hochmotivierte Schülerinnen und Schüler in der Klasse gehabt“, wie sie betonte. „Sie waren fleißig und strebsam.“ Bernett Pingel: „Drei Jahre des Lernens, der Anstrengung, drei Jahre Druck, Ehrgeiz, Wille, Überraschungen und Aha-Effekte liegen hinter Ihnen. Sie haben es geschafft und halten Ihr Examen in den Händen.“ Klassenlehrerin Christine Stolze-Marke hatte zuvor die Ausbildung während der Umbauphase des Europahauses mit einer Baustelle verglichen. 

Zur „Bauzeit“ mit 2100 Stunden in Theorie und 2400 in Praxis hätten „Fundament“, „Rohbau“ und „Fertigstellung“ mit der „Einrichtung“ gehört. Begleitet worden sei der „Bau“ auch mit Ärger und Anstrengung, vor allem aber mit großem Engagement und Empathie. Die Klassenlehrerin gab den Pflegeneulingen mit auf den Weg: „So ein Haus ist niemals ganz fertig. Bleiben Sie motiviert und seien sie dennoch stolz auf das Erreichte.“ Urkunden, Sonnenblumen und ein hohes Maß an Anerkennung gab es bei der Abschlussfeier. Die erfolgreichen Prüflinge treten ihre Jobs bei ihren jeweiligen Arbeitgebern an. 

Die staatlich anerkannte dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft haben bestanden:
Nilüfer Aktas, Kevin Arnoys, Nele Beenen, Silvia Dias da Silva (Jahrgangsbeste), Heidi Hemming, Stefanie Höltermann, Nadia Huppertz, Robin Kortmann, Melissa Laniewski, Anja Macit, Iris Meckelholt, Tanja Nehling, Konstantin Schütt, Jennifer Siladji, Heike Fröhlich, Dennis Winkelmann. 

Weitere Infos zu Pflegeberufen
Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Europahaus Bocholt

Adenauerallee 59, 46399 Bocholt

Telefon 02871 21765-682

pflegeschule@drkborken.de

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news-529 Mon, 30 Sep 2019 00:00:00 +0200 Tag der offenen Tür in Inklusionsbetrieben Café Henry und KARO http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/tag-der-offenen-tuer-in-inklusionsbetrieben-cafe-henry-und-karo.html Rotes Kreuz übergibt Gutscheine für Gewinner einer Tombola

Borken. Zehn Jahre Inklusionsbetriebe Café Henry und KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz) in Borken – der Tag der offenen Tür war laut DRK-Pressedienst ein großer Erfolg. Den Teilnehmern einer Tombola wurden im Rotkreuz-Zentrum in Borken an der Röntgenstraße 6 die Gewinne überreicht.

Anke Rottstegge und Sylvia Kozuschnik, beide aus Borken, waren mit zwei weiteren Gewinnern aus der großen Zahl der Teilnehmer ausgelost worden. Sie zeigten sich total überrascht, als sie die Nachricht vom Gewinn erhalten hatten. Beide kennen das Rote Kreuz und kommen öfter ins Café oder zu den Kindertrödelmärkten. Anke Rottstegge erhielt einen Gutschein fürs Café Henry, Sylvia Kozuschnik für einen Erste-Hilfe-Kursus. Die weiteren Gewinner bekamen Gutscheine fürs KARO und für ein Angebot des DRK-Bildungswerks. 

Übrigens ist das Café Henry für rund 70 Personen bestens geeignet, Feiern abzuhalten, so etwa Weihnachtsfeiern für Firmen, Klubs, Geburtstags- und Betriebsfeiern. Es wird auch gerne für Freizeitaktivitäten genutzt wie Spielenachmittage (jeden dritten Donnerstag im Monat) oder als Anlaufstelle für Fahrradgruppen als Zwischenstopp bei einer gemütlichen Kuchenpause. Die Türen des Cafés stehen werktags von 8 bis 17 Uhr für jedermann offen, also nicht nur Rotkreuz-Mitarbeitern. Das Catering erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Inzwischen werden zudem mehrere DRK-Kindergärten mit täglich 240 Essen von der Küche des Café Henry beliefert. 

Im Sinne der Nachhaltigkeit vermietet das Café Henry an Vereine und Privatpersonen das Rotkreuz-Geschirrmobil mit steigender Tendenz.

Die Integrationsbetriebe werden vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt.

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news-526 Mon, 23 Sep 2019 12:08:00 +0200 DRK-Ortsverein sucht Ehrenamtliche und Fördermitglieder http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-ortsverein-sucht-ehrenamtliche-und-foerdermitglieder-1.html Rotkreuz-Mitgliederwerbung in Heek und Nienborg

Heek. Das Rote Kreuz im Kreis Borken startet eine Kampagne, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu können. Einige Rotkreuz-Mitarbeiter gehen ab Ende September in Heek und dem Ortsteil Nienborg von Haustür zu Haustür. Die Zahl der Fördermitglieder soll sich wieder erhöhen. Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstehen. Außerdem profitiere auch das Jugendrotkreuz von der Aktion.

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich der werbende Mitarbeiter Sahin Bilac (50) und sein Team durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren könne. Zudem seien die Mitarbeiter in DRK-Bekleidung unterwegs. Es werde kein Bargeld kassiert. Darauf weist Andrea Terfloth hin, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6.

Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861/8029-120, E-Mail: mitgliederbetreuung@drkborken.de.

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news-525 Mon, 23 Sep 2019 11:59:00 +0200 „Schwätzchen auf dem Bauernmarkt“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/schwaetzchen-auf-dem-bauernmarkt.html Sommerfest im Haus Georg, Wohngemeinschaft des Roten Kreuzes

Südlohn. Zum  „Schwätzchen auf dem Bauernmarkt“, so wurde das Motto ausgegeben, trafen sich Angehörige, Bekannte, Mitarbeiter und Bewohner zum Sommerfest im Haus Georg in Südlohn, einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Das Rote Kreuz im Kreis Borken ist für Pflege und Betreuung verantworltich.

Passend zum Motto Bauernmarkt hatte das Orga-Team viele Utensilien aus der guten alten Zeit mitgebracht. Dazu gehörte auch eine „Kuh“, die zum Melken bereitstand.

Nach einer Gesangsrunde, die musikalisch von Ursula Almering begleitet wurde, gab es  zur Stärkung Leckeres vom Grill und ein Salatbufett. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen klang der gelungene Tag aus in geselliger Runde aus.

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news-524 Thu, 19 Sep 2019 11:32:00 +0200 Rotes Kreuz bei Azubimesse präsent http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-bei-azubimesse-praesent.html Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe: Viele Schüler informieren sich bei Azubimesse in Bocholt zum Thema Pflege

Bocholt. Jede Menge Informationen rund um Ausbildung und Berufsangebote in der Altenpflege: Das Team des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken war bei der großen Azubi-Messe der Volksbank Bocholt präsent. Viele Schüler nutzten das Angebot und informierten sich rund um das Thema Pflege.

Die Infos kamen auch aus erster Hand von Schülern der derzeitigen Ausbildungsjahrgänge. Neben dem Roten Kreuz gehörten rund 100 Unternehmen zu den Ausstellern. Das Rote Kreuz informierte auch über seine umfangreichen Freiwilligendienste unter dem Motto: „Weil ich will.“

Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe mit Standort im Europahaus in Bocholt präsentierte sein großes Leistungsspektrum. Auf großes Interesse der Schüler traf in diesem Jahr erstmals die Neustrukturierung in der Ausbildung, die Generalistik. Sie tritt ab dem 1. Januar kommenden Jahres in Kraft.

Kontakt: 

Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Europahaus Bocholt

Adenauerallee 59

46399 Bocholt

Telefon 02871 21765-682

pflegeschule@drkborken.de

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news-523 Wed, 18 Sep 2019 11:28:00 +0200 Sechs Sammelstellen im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/sechs-sammelstellen-im-kreis-borken.html Kleidersammlung des Roten Kreuzes am Samstag, 21. September

Kreis Borken. Am kommenden Samstag, 21. September, findet die traditionelle Herbstkleidersammlung des Roten Kreuzes im Kreis Borken statt. Das Rote Kreuz nimmt an diesem Samstag von 9 bis 13 Uhr an sechs Standorten im Kreis Borken Kleider- und Schuhspenden entgegen.

Die Erlöse werden dringend für die satzungsgemäßen Aufgaben des Roten Kreuzes im Kreis Borken benötigt. Ein Teil der Erlöse wird für Flüchtlingsarbeit, für die Versorgung von Bedürftigen, für Projekte mit Ehrenamtlichen, für das Jugendrotkreuz mit fast 500 Mitgliedern oder für die Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, wie etwa Reitturnieren und anderen öffentlichen Veranstaltungen, verwendet.

Sammelstellen

  • Bocholt<span style="white-space:pre"> </span>KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Kreuzstraße 18-20
  • Borken<span style="white-space:pre"> </span>KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Röntgenstraße 6 
  • Gescher<span style="white-space:pre"> </span>Raiffeisenmarkt, Raiffeisenstraße 18
  • Heek<span style="white-space:pre"> </span>Raiffeisenmarkt, Benzstraße 2
  • Ramsdorf<span style="white-space:pre"> </span>Raiffeisenmarkt, Südring 20-26
  • Vreden<span style="white-space:pre"> </span>DRK-Ortsverein Vreden, An‘t Lindeken 101

Tauschaktion „Klamotten gegen Kartoffeln“ in drei Raiffeisenmärkten 

Erneut unterstützen Raiffeisenmärkte im Kreisgebiet das Rote Kreuz bei der Kleidersammlung. In drei Raiffeisenmärkten werden „Klamotten gegen Kartoffeln“ getauscht. Das heißt, für ausgediente Kleidung gibt es als besonderen Anreiz Kartoffeln als Spende des Raiffeisenmarktes. Die Märkte in Gescher, Heek und Ramsdorf beteiligen sich an dieser guten Aktion.

„Textilsammlungen für uns enorm wichtig“

„Setze ein Zeichen und werde Spender: Deshalb sind Textilsammlungen für uns enorm wichtig“, unterstreicht Jürgen Puhlmann, Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken. „Die Textilsammlung ist gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- und anderen Spenden. Ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich. Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung deshalb, gebrauchte Kleidungsstücke an den Annahmestellen abzugeben“, für den Weitertransport am besten gut verpackt in Säcken oder festen Tüten.

Abgabe in KARO-Sozialkaufhäusern in Borken und Bocholt möglich

Wer keine Möglichkeit hat, seine Kleidung zu den Sammelstellen zu bringen, kann sie in den Sozialkaufhäusern KARO in Borken oder Bocholt zu den Öffnungszeiten abgeben oder in den jeweiligen Orten in die Rotkreuz-Sammelcontainer geben.

Die Adressen: 

Kaufhaus KARO in Borken

Röntgenstraße 6

46325 Borken

Tel. 02861 8029-385

karo.borken@drkborken.de

Kaufhaus KARO in Bocholt

Kreuzstraße 18-20

46395 Bocholt

Tel. 02871 3108-885

karo.bocholt@drkborken.de

KARO-Öffnungszeiten: 

Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 15 Uhr.

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news-521 Tue, 17 Sep 2019 12:49:30 +0200 Im Twickler-Treff Vreden ab dem 29. September http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/im-twickler-treff-vreden-ab-dem-29-september.html Treffen für Alleinstehende – gemeinsam gegen die Einsamkeit

Vreden. Gerade am Wochenende werden die Tage für Seniorinnen und Senioren häufig lang, wenn sie alleinstehend sind und keine Familie (vor Ort) haben. Als diesem Grund bietet das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken am Sonntag, 29. September, ein erstes Treffen für alleinstehende Seniorinnen und Senioren an. Es findet von 15 bis 17 Uhr im Vredener Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, statt.

„An den Wochenenden sind viele Seniorinnen und Senioren mit ihren Partnern oder der Familie unterwegs. Andere sitzen zuhause oder fühlen sich im Bekanntenkreis wie das fünfte Rad am Wagen“, so schildert Edith Zins, was dem Generationenbüro in verschiedenen Gesprächen zugetragen wurde. „Wir möchten daher die alleinstehenden Seniorinnen und Senioren besser miteinander vernetzen und hoffen, dass gemeinsame Aktivitäten entstehen.“

Geplant ist zunächst ein Kennenlernen und Austausch mit Kaffee und Waffeln. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. 

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564 8864-818 und 01761 8029 755 erreichbar.

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news-522 Mon, 16 Sep 2019 12:53:00 +0200 Am Welt-Erste-Hilfe-Tag gute Aktionen im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/am-welt-erste-hilfe-tag-gute-aktionen-im-kreis-borken.html Tag der offenen Tür von KARO und Café Henry ein großer Erfolg für das Rote Kreuz im Kreis Borken

Borken/Kreis Borken (drk-press). Der Tag der offenen Tür des Roten Kreuzes im Kreis Borken anlässlich zehn Jahren Café Henry und KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz) war ein großer Erfolg. Hunderte von Besuchern informierten sich am Welt-Erste-Hilfe-Tag am und im Rotkreuz-Zentrum in Borken an der Röntgenstraße 6 über die Rotkreuz-Arbeit. Der gleichzeitige Kindertrödelmarkt war zudem Anziehungspunkt bei bestem Wetter. Infostände und Aktionen zur Ersten Hilfe fanden zur gleichen Zeit auch in Ahaus in der Fußgängerzone vor dem Rathaus großen Anklang.

Im Rotkreuz-Zentrum Borken und auf dem Parkplatz davor gab es viele Aktionen. Vor allem Kinder hatten ihren Spaß. So war der Indoorspielplatz ein Anziehungspunkt, das Kinderschminken, die vernetzte Hüpfburg und die DRK-Teddyklinik. Zu ihr gehören Anmeldung, Untersuchung, Behandlung (mit „Röntgenstation“) und eine „Apotheke“. Die Klinik war der Rennen bei den Kindern. Sie verlieren so mögliche Ängste und Hemmungen vor einem Arzt- oder Klinikbesuch, berichtet Johanna Theyssen, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Roten Kreuz. „Die Themen Gesundheit, Vorsorge, Untersuchung und Behandlung werden spielerisch bekannt gemacht. Teddy-Docs können ihre Kompetenzen im Umgang mit Kindern weiterentwickeln.“

Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen und Mark Wierczeyko, Rotkreuzleiter in Gescher, zeigten Übungen zur Wiederbelebung. Viele Mädchen und Jungen ließen sich mit der Trage in den Rettungstransportwagen schieben, der – für die Besucher – quasi mit Blaulicht einsatzbereit war. Führungen, Infostände, Tombola und Leckeres vom Team des Café Henry rundeten das Programm ab. Großen Zulauf fand das KARO mit seinem großen Secondhand-Angebot.

Viele Kinder und deren Eltern nutzten das Rotkreuz-Angebot, auf dem Parkplatz zu trödeln. Puppen, Kinderspielzeug, Kinderkleidung, Spielautos, Roller, Kinderräder, Spiele und mehr fanden neue Abnehmer. 

Auch in Ahaus informierte das Rote Kreuz über seine Arbeit, dort mit dem Schwerpunkt Pflege, Wohnberatung, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Kita-Betreuung in Ahaus, Ottenstein und Heek. Der DRK-Ortsverein Ahaus unterstützte die Aktion, auch mit Mitgliedern des Jugendrotkreuzes. Für die Besucher gab es Kaffee, leckere Waffeln und viel Infos über das breite Leistungsspektrum. 

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news-520 Mon, 16 Sep 2019 12:46:00 +0200 Generationenbüro mit neuer Interessenvertretung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-mit-neuer-interessenvertretung.html Vredener Seniorenforum startet am 24. September

Vreden. Einmal im Monat ein Diskussionsforum für die Belange von älteren Menschen in Vreden – das ist die Idee des neuen Vredener Seniorenforums, welches das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Kooperation mit der Stadt Vreden und dem DRK-Ortsverein ab Dienstag, 24. September, organisiert. Die Veranstaltungsreihe findet jeweils von 9.30 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein, An’t Lindeken 101, statt. 

Ältere Menschen wissen selbst, was gut für sie ist. Was liegt näher, als sie bei Planung und Gestaltung direkt mit einzubeziehen? Dies ist das Ziel des neuen Vredener Seniorenforums, das das Generationenbüro an den Start bringen möchte. „Das Ziel unseres Projektes ist es unter anderem, Seniorinnen und Senioren Gehör zu verschaffen. Wir möchten mit ihnen über ihre Belange diskutieren und sie transportieren“, berichtet Edith Zins, die seit Anfang April im Generationenbüro tätig ist. 

Geplant ist eine Veranstaltungsreihe für Austausch, Diskussion und Information bei Kaffee und mit kleiner Bewirtung. Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung steht das Generationenbüro selbst. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns den Seniorinnen und Senioren vorstellen und mit Ihnen über unsere Planung und Aufgaben zu diskutieren“, sagt Sarah Kattenbeck vom Generationenbüro. „Das Generationenbüro soll für ältere Menschen in Vreden da sein. Wir möchten gerne wissen, was diese sich von uns erhoffen.“

Angedacht sind im Vredener Seniorenforum auch diese Themen 

  • „Zuhause alt werden – wie möchten Sie in ünf bis zehn Jahren leben?“ 
  • „Digitalisierung – Chancen und Risiken“
  • Ehrenamtliches Engagement von und durch Seniorinnen und Senioren in Vreden

Die genauen Veranstaltungstermine werden noch bekannt gegeben. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. Das Generationenbüro freut sich über Rückmeldungen und Anregungen zum geplanten Format sowie weitere Kooperationspartner.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort. Ansprechpartnerin ist Edith Zins. Sie ist montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein sowie telefonisch unter 02564 8864-818 und 01761 8029 755 erreichbar.

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news-519 Mon, 16 Sep 2019 12:39:00 +0200 KAROs des Roten Kreuzes senken Preise für Sommerware http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/karos-des-roten-kreuzes-senken-preise-fuer-sommerware.html Aktion endet am Samstag, 21. September

Borken/Bocholt. Das Team des KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz) macht darauf aufmerksam, dass der Sommerschlussverkauf für Secondhandkleidung diese Woche in den Endspurt geht. Gut erhaltene Sommerware wird einschließlich Samstag, 21. September, für die Hälfte des ursprünglichen Preises an jeden Bürger angeboten.

„Es wird Platz für neue Ware benötigt. Daher muss die Kleiderabteilung am besten komplett leergeräumt werden“, heißt es in der Rotkreuz-Ankündigung. Interessierte sollten die Gelegenheit der günstigen Preise nutzen: Ab Oktober wird Herbst- und Winterware verkauft. 

Weiterhin weisen die Häuser darauf hin, dass Herbst- und Winterware gerne als Spende angenommen werden. Öffnungszeiten der KAROs sind: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr. Durch die Erlöse wird die integrative Arbeit im KARO unterstützt. Das KARO bietet Menschen mit und ohne Handicap eine sozialversicherungspflichtige Arbeit.

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum
Röntgenstraße 6
46325 Borken
Telefon 02861/8029-385

KARO Bocholt

Kreuzstraße 18-20

46399 Bocholt

Telefon 02871/3108-885

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news-518 Tue, 10 Sep 2019 11:24:00 +0200 Ortwin Dördelmann: Der Rettungsdienst braucht die Hilfe von Notfallzeugen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ortwin-doerdelmann-der-rettungsdienst-braucht-die-hilfe-von-notfallzeugen.html Welt-Erste-Hilfe-Tag am 14. September: „Erste Hilfe ist nicht schwer“

Kreis Borken. Interview mit Ortwin Dördelmann (45), Praxisanleiter im Rettungsdienst des Roten Kreuzes im Kreis Borken und ausgewiesener Fachmann in Sachen Erster Hilfe, zum Welt-Erste-Hilfe-Tag am Samstag, 14. September. 

Frage: Am 14. September ist wieder internationaler Erste-Hilfe-Tag. Das Rote Kreuz im Kreis Borken macht mit zahlreichen Aktionen in Kommunen des Kreises darauf aufmerksam, unter anderem in Ahaus und Borken. Wie ist die Situation, wenn es um schnelle Hilfe geht?

Dördelmann: Die Erste Hilfe ist und bleibt ein großes Thema. Die Bereitschaft zur schnellen Hilfeleistung hat sich zum Positiven gewendet. Dennoch müssen wir weiter aufklären. 

Frage: Was ist besser geworden?

Dördelmann: Nach Informationen der Deutschen Gesellschaft für Wiederbelebung ist im Jahr 2015 bei Notfällen vor Eintreffen des Rettungsdienstes lediglich in 15 Prozent der Fälle eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Ersthelfer erfolgt; im Jahr 2018 stieg die Zahl jedoch schon auf erfreuliche 68 Prozent. 

Frage: Gleichwohl muss nach wie vor eine Menge Aufklärungsarbeit betrieben werden?

Dördelmann: Auf jeden Fall. 

Frage: Warum ist das so wichtig?

Dördelmann: Der Rettungsdienst braucht die Hilfe von Notfallzeugen, auf schnelle Hilfe vor Ort. Wer mit der Reanimation eines Verletzten beginnt, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Wiederbelegung. Ob zu Hause, in Nachbars Garten oder im Verein: Notfälle geschehen dort, wo wir mit den Menschen zusammen sind, die uns besonders nahe und wertvoll sind. Gut 62 Prozent aller Wiederbelebungsversuche ereigneten sich 2018 in Wohnungen, ein Fünftel in der Öffentlichkeit und 17 an diversen Orten. Diese Zahlen unterstreichen ganz klar: Erste Hilfe ist Nachbarschaftshilfe.

Frage: Viele Menschen haben offenbar schlichtweg Angst einzugreifen, Hand anzulegen und zu helfen – obwohl sie dazu gesetzlich verpflichtet sind. Wie kann dieses Szenario verhindert werden? 

Dördelmann: Erste Hilfe ist nicht schwer. Nur wer nichts tut, macht einen Fehler. Wichtig ist, im Kopf eine gewisse Barriere zu durchbrechen. 

Frage: Wie können sich Laienhelfer auf einen Defibrillator verlassen, der auch an vielen öffentlichen Stellen im Kreis Borken erreichbar ist?

Dördelmann: Der Automatische Extrene Defibrillator (AED) ist fester Bestandteil der Erste-Hilfe-Ausbildung. Einfach anschalten und den Anweisungen folgen – das ist echt kinderleicht. 

Frage: Wie bewerten Sie die Situation im Kreis Borken in Sachen Erster Hilfe?

Dördelmann: Wir sind hier gut aufgestellt. Dennoch ist der Kreis Borken ein Flächenkreis. Anders als in Städten kann der Rettungsdienst nicht überall blitzschnell vor Ort sein. Ersthelfer sind da umso wichtiger. Die Eintreffzeit kann zwischen acht und zwölf Minuten liegen; im bundesdeutschen Mittel betrug sie im Vorjahr 6:54 Minuten. Doch schon nach fünf Minuten kann das Gehirn irreparabel geschädigt sein.

Frage: Im Kreis Borken soll gegen Ende des Jahres eine Ersthelfer-App eingeführt werden – eine gute Maßnahme?

Dördelmann: Ohne Zweifel! Dabei geht es ja darum, dass qualifizierte Helfer eingreifen – vor allem bevor der Rettungsdienst vor Ort ist. In einigen anderen Kreisen wie Kleve und Gütersloh sind damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht worden. 

Frage: Welche Aktionen plant das Rote Kreuz im Kreis Borken zum Welt-Erste-Hilfe-Tag am Samstag, 14. September?

Dördelmann: Eine Menge, weil Erste Hilfe bei uns immer obenan steht. Wir bereiten eine Erste-Hilfe-Woche vor mit Workshops in Einkaufsstraßen und -zentrum sowie auf Wochenmärkten, Aktionen in Schulen, besonderen Angeboten wie „Fit in Erster Hilfe“, Schulungen im Umgang mit dem Defibrillator und einem Tag der offenen Tür mit weiteren Maßnahmen im Rotkreuz-Zentrum in Borken, eingebunden in einen Tag der offenen Tür anlässlich zehn Jahren Café Henry und KARO Borken.

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news-517 Tue, 10 Sep 2019 11:17:00 +0200 Rotes Kreuz begrüßt drei Auszubildende, die Notfallsanitäter werden wollen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-begruesst-drei-auszubildende-die-notfallsanitaeter-werden-wollen.html 300 Bewerbungen für dreijährige Ausbildung

Kreis Borken. Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat drei junge Menschen eingestellt, die zu Notfallsanitätern ausgebildet werden. Damit unterstreicht die Hilfsorganisation ihren hohen Ausbildungsstandard, verbunden mit ausgezeichneter Qualität. Das Rote Kreuz betreibt im Kreis Borken vier Rettungswachen in Gescher, Vreden, Südlohn und Isselburg. Verantwortlich für den Rettungsdienst in der Region ist die Kreisbehörde Borken. 

Jürgen Rave, Leiter Rettungsienst, beim Roten Kreuz im Kreis Borken, sowie Praxisanleiter Ortwin Dördelmann begrüßten das neue Azubi-Trio im Rotkreuz-Zentrum in Borken:

  • Elias Abou-Alfe (22), Stadtlohn:
    „Ich will lernen, im Einsatz Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu helfen. Ich war bereits in der Wache in Südlohn als hauptamtlicher Rettungssanitäter im Einsatz.“
  • David Bublitz (29), Stadtlohn:
    „Ich habe schon als hauptamtlicher Rettungssanitäter in der Wache in Vreden gearbeitet und möchte jetzt den nächsten Schritt zum Notfallsanitäter gehen.“
  • Malte Große Ahlert (19), Gescher:
    „Bei mir war der Weg vorgezeichnet, im Rettungsdienst zu landen. Ich habe bereits alle Stationen beim Jugendrotkreuz in Gescher durchlaufen und großen Gefallen an der Rotkreuz-Arbeit gefunden.“

Die Drei können sich durchaus als Auserwählte fühlen – auch wenn eine dreijährige schwere und anspruchsvolle Ausbildung erst noch vor ihnen liegt. „Wir hatten auf die Stellenausschreibungen rund 300 Bewerbungen aus ganz Deutschland“, betont Jürgen Rave. „Der Beruf ist sehr begehrt.“ Und die Anforderungen entsprechend hoch: Alle Drei mussten sich qualifizieren und Tests bestehen, unter anderem in den Bereichen Allgemeinwissen, Rettungswesen, Sport (Geschicklichkeit, Ausdauer).

Erst vor Kurzem erhielten – mit Rotkreuz-Beteiligung – die ersten im Kreis Borken staatlich ausgebildeten Notfallsanitäter ihre Zeugnisse. Sie wurden in der Feuerwehr- und Rettungsakademie Bocholt theoretisch ausgebildet; die Praxisanleitung erfolgt in den Rettungswachen. Nach Rotkreuz-Infos werden 17 neue Auszubildende den aktuellen Jahrgang bilden – unter ihnen das Rotkreuz-Trio. Grundlage der neuen Ausbildung ist eine Gesetzesänderung von 2013, die den Einsatz von Notfallsanitätern vorschreibt. 

Hintergrund

Der Rettungsdienst teilt sich in drei Qualifikationsstufen auf. Sie können an der Rettungsdienstschule – der Berufsfachschule – beim Roten Kreuz im Kreis Borken, Röntgenstraße 6 in Borken, in Vollzeit- oder teilweise auch in Abendschulform erwerben werden:

  • Notfallsanitäter haben eine dreijährige Berufsausbildung durchlaufen und werden als Transportführer auf dem Rettungstransportwagen (RTW) oder als Fahrer von Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) eingesetzt. Die Ausbildung besteht aus Berufsschulunterricht und Praxiseinsätzen auf einer Lehrrettungswache. Aufgrund ihrer Ausbildung sollen sie eigenverantwortlich, team- und patientenorientiert notfallmedizinische Versorgungen von Erkrankten und Verletzten durchführen und gegebenenfalls den Transport durchführen. Ferner sind sie in der Lage dem Notarzt zu assistieren. Die Regelung über den Einsatz der Kräfte ist im Rettungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und im Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters (NotSanG) verbindlich beschrieben.
  • Rettungsassistenten haben eine zweijährige Berufsausbildung und werden als Transportführer auf dem RTW oder als Fahrer von Notarzteinsatzfahrzeugen eingesetzt. Aufgrund ihrer Ausbildung können sie unter definierten Umständen auch bestimmte ärztliche Maßnahmen im Rahmen der Notkompetenz verantwortlich durchführen. Die Regelung über den Einsatz der Kräfte ist im Rettungsgesetz des Landes NRW und im Rettungsassistentengesetz verbindlich beschrieben.
  • Rettungssanitäter kommen im Rettungsdienst zum Einsatz beim qualifizierten Krankentransport als Transportführer auf einem Krankentransportwagen und in der Notfallrettung als Teil der Besatzung eines Rettungswagens, Notarztwagens oder Notarzteinsatzfahrzeuges. Geregelt ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungssanitäter und Rettungshelfer (RettAPO NRW) des Landes NRW in der Fassung vom 4. Dezember 2017. Die Ausbildung umfasst 520 Stunden und gliedert sich in vier Teile.
  • Rettungshelfer verfügen über eine Gesamtausbildung von 160 Stunden und werden als Fahrer von Krankentransportwagen (KTW) eingesetzt. Sie assistieren dem Rettungssanitäter.
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news-515 Mon, 09 Sep 2019 11:05:00 +0200 Am 14. September: Zehn Jahre Inklusionsbetriebe und Welt-Erste-Hilfe-Tag beim Roten Kreuz im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/am-14-september-zehn-jahre-inklusionsbetriebe-und-welt-erste-hilfe-tag-beim-roten-kreuz-im-kreis-borken.html Tag der offenen Tür von KARO und Café Henry: Menschen mit und ohne Handicap arbeiten sehr gut zusammen

Borken. Das Rote Kreuz im Kreis Borken feiert am Welt-Erste-Hilfe-Tag mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 14. September, 10 bis 15 Uhr, das zehnjährige Bestehen des KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz) und Café Henry im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken. Gleichzeitig findet der schon fast traditionelle Flohmarkt auf dem Innenhof statt. 

Zur Feier des Welt-Erste-Hilfe-Tages finden vom 12. Bis 21. September verschiedene Aktionen rund um das Thema Erste Hilfe statt. Am Samstag, 14. September kommt erstmalig die DRK-Kinderklinik zum Rotkreuz-Zentrum nach Borken. Hier können die Kleinen ihre Teddys untersuchen lassen: von Anmeldung über Wartebereich, Behandlungs- und Röntgenbereich bis zur Apotheke. Jeder ist zudem eingeladen, sein Können bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu testen und Fragen rund um das Thema Erste Hilfe zu stellen. 

Zehn Jahre KARO und Café Henry: Das heißt auch, zehn Jahre erfolgreiche Arbeit als Inklusionsbetrieb. Das ist das Besondere, erklärt Geschäftsbereichsleiterin Edith Holtkamp: „Menschen mit und ohne Handicap arbeiten Hand in Hand. Und das klappt sehr gut." Im KARO Borken und im Café Henry sind zurzeit 16 Personen beschäftigt, davon acht mit Handicap.

Die Idee

Ein Blick zurück: Im Zuge des Neubaus des Rotkreuz-Zentrums in der Röntgenstraße 6 in Borken, kam vor mehr als zehn Jahren der Gedanke, für Menschen mit und ohne Handicap langfristige Arbeitsstellen im Rotkreuz-Zentrum zu schaffen; so war die Idee eines Inklusionsbetriebs geboren. 

Nach vorangegangen Marktrecherchen, intensivem Austausch mit dem Integrationsfachdienst des Roten Kreuzes (IFD) und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bestätigte ein Gutachten der Handwerkskammer Münster eine zu erwartende Rentabilität der Geschäftsideen. Das waren unter anderem:

  • Errichtung eines Sozial-/Secondhandkaufhauses. Hier hatte das Rote Kreuz schon Erfahrung mit der früheren, in Borken bestens bekannten "Möbelbörse" an der Volksbank. In den Räumen wurden ehemals Langzeitarbeitslose im Rahmen von SGB II und SGB III beraten, qualifiziert und vermittelt. Bei der Einrichtung des Kaufhauses KARO Borken konnten zudem einige Arbeitslose in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden.
  • Das Café Henry wurde inmitten des Rotkreuz-Zentrums errichtet. Die Idee: Das Café sollte neben der Verpflegung auch als Info für alle Besucher des Rotkreuz-Zentrums dienen, als Leitfunktion für die zahlreichen Besucher und Gäste.

Was ist passiert? 

Das KARO bietet auf 800 Quadratmetern Fläche alles, was in einem Haushalt benötigt wird. Es steht allen Kunden offen. Die Waren bestehen zu 100 Prozent aus Spenden der Bevölkerung. Gespendet werden: Möbel, Kleidungsstücke, Hausrat, Bücher, Elektrogeräte, Spielsachen. Sie werden direkt zum Kaufhaus gebracht oder beim Spender abgeholt. Auf einer Bühne im KARO können Kulturveranstaltungen stattfinden; hier sucht das Rote Kreuz aktuell eine Event-Partnerschaft. Die wichtige Rolle des KARO im Sozialraum Borken wurde auch in den Jahren 2015 und 2016 bei der Flüchtlingswelle deutlich. Viele Geflüchtete kamen nur mit dem, was sie am Körper trugen und häufig barfuß im Kreis Borken an. Das KARO war auf Anhieb in der Lage, mit seiner Infrastruktur die Flüchtlinge mit Spenden zu versorgen. Die Ausnahmesituation damals stellte auch die Mitarbeitenden im KARO vor eine große Herausforderung. Holtkamp: "Das haben sie hervorragend gemeistert."

Das Café Henry hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt und wurde ausgebaut. Am Anfang stand der Gedanke, die Mitarbeiter und Besucher des Rotkreuz-Zentrums zu verpflegen, und eine Infozentrale im Café einzurichten. Das täglich wechselnde Mittagsmenü wurde von der Küche am Jugendhof (Qualifizierungsstätte für junge Langzeitarbeitslose) hergestellt und zum Café geliefert. 

So steht's heute

Das KARO Borken – in Bocholt gibt es seit 2013 eine zweite Einrichtung – hat sich über die Grenzen der Stadt etabliert. Neben dem Verkauf von Second Handwaren für jedermann, bietet das KARO auch Haushaltsauflösungen an.

Das Café Henry ist weiterhin auf Expansion ausgerichtet. Die voll ausgestatteten Seminarräume werden von internen Kunden, wie dem DRK-Bildungswerk oder dem DRK-Ausbildungszentrum sehr gut angenommen. Aber auch externe Kunden mieten die Seminarräume mit angebotenem Catering – und sind mit dem Service sehr zufrieden. 

Inzwischen wurde angrenzend zum Café eine neue Küche gebaut, so dass das Essen noch frischer und vielfältiger angeboten werden kann. Für eine bessere Raumakustik sorgt eine neue Akustikdecke. Die Außenterrasse hat eine größere Beschattung erhalten. Das gesamte Rotkreuz-Zentrum ist im Übrigen barrierefrei gebaut.

Das Café ist für rund 70 Personen bestens geeignet Feiern abzuhalten, so etwa Weihnachtsfeiern für Firmen, Klubs, Geburtstags- und Betriebsfeiern. Es wird auch gerne für Freizeitaktivitäten genutzt, wie Spielnachmittage (jeden dritten Donnerstag im Monat) oder als Anlaufstelle für Fahrradgruppen als Zwischenstopp bei einer gemütlichen Kuchenpause. Das Catering erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Inzwischen werden zudem mehrere DRK-Kindergärten mit täglich 240 Essen von der Küche des Café Henry beliefert. Im Sinn der Nachhaltigkeit vermietet das Café Henry an Vereine und Privatpersonen das DRK-Geschirrmobil mit steigender Tendenz.

Die Integrationsbetriebe werden vom Landschaftsverband Westfalen Lippe unterstützt.

Tag der offenen Tür: Zehn Jahre Inklusionsbetriebe KARO Borken und Café Henry

Das Rote Kreuz veranstaltet am Samstag, 14. September, zum zehnjährigen Bestehen der Inklusionsbetriebe KARO und Café Henry einen Tag der offenen Tür mit attraktivem Rahmenprogramm. Zwischen 10 und 15 Uhr können nicht nur die Einrichtungen besucht werden; es finden auch zahlreiche Aktivitäten statt: Spielen im Indoorspielplatz, Kinderschminken, Hüpfburg, Teddyklinik, Übungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, Führungen, Infostände. Eine Verlosung rundet das Programm ab. Für Erfrischungen und Snacks sorgt das Café Henry.

Flohmarkt

Am Samstag,14. September, lädt das Rote Kreuz auch wieder zum großen Flohmarkt am Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken. Er erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Zwischen 10 und 15 Uhr können Kinder und Jugendliche ihre aussortierten Spielsachen und gebrauchte Kleidung verkaufen. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass ausschließlich nur gebrauchte Sachen verkauft werden dürfen. Die Stände können laut Mitteilung ab 9 Uhr aufgebaut werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Standgebühren fallen keine an.

Adressen: 

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum

Röntgenstraße 6

46325 Borken

Telefon 02861 8029-385

www.KARO.DRKBorken.de

Öffnungszeiten: Mo-Do: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Sa: 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Café Henry
Röntgenstr. 6
46325 Borken
Telefon 02861 8029130
www.CafeHenry.DRKBorken.de
Öffnungszeiten: Mo- Fr. 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr, Sa: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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news-514 Fri, 06 Sep 2019 10:58:00 +0200 Jugendrotkreuz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/jugendrotkreuz.html Borkener Ole Jörn Hanke übernimmt die Kreisleitung der Rotkreuz-Jugendorganisation

Kreis Borken. Ole Jörn Hanke vom DRK-Ortsverein Borken ist neuer Kreisleiter des Jugendrotkreuzes im Kreis Borken, der Nachwuchsorganisation des Roten Kreuzes. Hanke wurde bei der Kreiskonferenz in der Tagungsstätte im Wildpark Frankenhof von den jugendlichen Mitgliedern gewählt.

471 Kinder und Jugendliche gehören in den jeweiligen Ortsvereinen zum Jugendrotkreuz im Kreis Borken, wie der DRK-Pressedienst berichtete. Deutschlandweit sind rund 140.000 Mitglieder vertreten. Jugendrotkreuz-Mitglieder sind zwischen sechs und 27 Jahren. 

Ole Jörn Hanke hatte zuvor zum Team der Stellvertreter gehört. Hanke begrüßte in Reken zwei neue Jugendrotkreuzlerinnen, die die Kreisleitung verstärken werden: Lisanne Buschmann vom DRK-Stadtverband Bocholt sowie Shannon-Lee Verwendel vom DRK-Ortsverein Borken. Lediglich Joachim Juttner vom DRK-Ortsverein Isselburg blieb im Amt; er wurde als Stellvertreter wiedergewählt. 

Notfalldarstellung ist gefragt

Das Jahr 2019 sei bisher „sehr gut verlaufen“, berichtete Hanke während der Versammlung. Die Notfalldarstellung habe wesentlich mehr Einsätze verzeichnet als zuvor. Hanke: „Das lag unter anderem an zehn Rettungsdienstfortbildungen und anderen Prüfungen wie die der Sanitäter.“ Auch bei mehreren Rotkreuz-Übungen seien Notfall-Darsteller gefragt gewesen sowie beim Kreis- und beim JRK-Landeswettbewerb.

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit habe sich einiges getan – unter anderem sei die neue Website online. Hanke: „Dafür musste im Vorfeld viel vorbereitet werden. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass der neue Auftritt immer aktuellstem Stand bleibt.“ Die Arbeitsgemeinschaft Bildung habe mehrfach getagt, ein Grundlehrgang Notfalldarstellung sei erfolgt, und die Jahresplanung 2020 steht bereits. 

Unter dem Tagesordnungspunkt Diverses wurde eine Aktion zur aktuellen Kampagne „Was geht mit Menschlichkeit?“ besprochen. Der Landesverband habe hierzu ein Buch mit 100 Aufgaben herausgebracht. Drei davon habe sich das Jugendrotkreuz zu eigen gemacht – ein Kampagnenlogo möglichst kreativ zu gestalten, eine Spezialaufgabe mit einem anderen Ortsverein gemeinsam zu bestreiten sowie ein Video zum Thema Menschlichkeit zu erstellen.

Nach der eher trockenen Versammlungsmaterie ging es für die JRK-Mitglieder an die frische Luft: Eine Greifvogelschau im Frankenhof war für viele Anziehungspunkt. www.JRKBorken.de 

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news-516 Thu, 05 Sep 2019 11:10:00 +0200 Koordinatorinnen aus vier Organisationen feiern mit Paten http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/koordinatorinnen-aus-vier-organisationen-feiern-mit-paten.html Erfolgreiche Familienpaten: „Konzeption ist zukunftsweisend für gesellschaftliches Engagement“

Borken/Rhedebrügge. 52 Familienpaten helfen derzeit jungen Familien im Kreis Borken, wenn sie unbürokratisch schnelle Hilfe benötigen. Die meisten Paten feierten sich jetzt ein wenig selber bei einem Dankeschön-Grillfest am Cäcilienhof in Borken-Rhedebrügge. „Das ist Anerkennung für Unterstützung und tolle ehrenamtliche Arbeit“, berichteten die vier Koordinatoren. Sie leiten hauptberuflich das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Kreis Borken.

„Es war ein Dankeschön für die einsatzfreudigen Familienpaten. Uns als Koordinatorinnen war es dabei wichtig, die ehrenamtliche Tätigkeit hervorzuheben und zu würdigen. Auch war es uns wichtig aufzuzeigen, dass die Welt damit sozialer gestaltet wird“, erklärte Lydia Lindemann vom Roten Kreuz im Kreis Borken, einer der vier Projektträger und zuständig für Raesfeld, Heiden sowie Velen. Die anderen drei Verantwortlichen sind Silke Hessing vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Ahaus/Vreden (Stadtlohn, Vreden, Südlohn), die als „Frau der Stunde“ von Beginn an dabei ist, Nicola Eisenbart vom Caritasverband für das Dekanat Bocholt (Rhede, Isselburg) sowie Michaela Zoll vom Caritasverband für das Dekanat Borken (Gescher, Reken).

Vor allem die gute, jahrelang gepflegte trägerübergreifende Zusammenarbeit beeindruckt, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt. Die Anfänge liegen zehn Jahre zurück. Aus dem schon damals vom Kreis Borken unterstützten Projekt „Fit mit Kid“ wurden 2015 die kreisweit tätigen „Familienpaten“. Die gute Vernetzung und Kooperation der vier Sozialpädagoginnen trägt zudem zu einer optimalen Umsetzung des Projektes der ehrenamtlichen Hilfestellung bei. Dirk Holz, stellvertretender 

Geschäftsbereichsleiter Kinder, Jugend und Inklusion beim Roten Kreuz, formulierte es so: „Durch dieses Engagement tragen die Familienpaten zu einem sozialen Miteinander und zur Teilhabe bei.“

„Hervorragendes Projekt der ehrenamtlichen Jugendarbeit“

Matthias Brinkmann, Geschäftsführer des Caritasverbandes für das Dekanat Borken, unterstrich gegenüber den Paten am Cäcilienhof, dass „dieses Projekt eines der hervorragenden in der ehrenamtlichen Jugendarbeit im Kreis Borken“ sei. Es habe sich über Jahre bewährt und stehe auf festen Füßen. Eine „gute Grundlage“ fürs Gelingen sei das „niederschwellige Projekt mit hoher Akzeptanz bei der Unterstützung von Familien“. Für den Borkener Caritas-Chef ist es künftig von hoher Wichtigkeit – auch, weil verschiedene Organisationen bestens zusammenarbeiteten und sie auf regionale Unterschiede eingehen könnten. Brinkmann: „Die Mischung von Ehrenamt mit hauptamtlicher Unterstützung macht das Gelingen aus. Das ist eine wirklich zukunftsweisende Konzeption generell für gesellschaftliches Engagement.“

Lokomotive ist in Fahrt gekommen

Lydia Lindemann verglich das Projekt mit einer Lokomotive, die im Laufe der Jahre so richtig in Fahrt gekommen sei: Die Züge seien voll „und werden gut angenommen“. Es gebe ein Füreinander und Miteinander der Paten und Familien. Etwa 65 davon werden im Jahr im Kreis Borken betreut.

Die Einsätze in den Familien werden von den vier Sozialpädagoginnen in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet koordiniert und begleitet. Sie schauen genau hin, ob es passt zwischen Familien und Paten. „Meist ist es so, dass sich im Laufe der Zeit ein persönliches und von Vertrauen gestütztes Verhältnis entwickelt“, fasst Nicola Eisenbart vom Caritasverband Bocholt zusammen.

Die Ehrenamtlichen werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und während ihres Einsatzes durch die jeweilige Koordinatorin professionell begleitet.

Familien, die sich angesprochen fühlen, können sich gerne unter einer der angegebenen Telefonnummern melden. Michaela Zoll für den Caritasverband Borken betont: „Auch jeder, der sich ehrenamtlich für Familien engagieren möchte, ist herzlich willkommen.“

Ansprechpartnerinnen:

  • Silke Hessing, Sozialdienst katholischer Frauen, Telefon 02564/93280, E-Mail: hessing@skf-ahaus-vreden.de
  • Michaela Zoll, Caritasverband für das Dekanat Borken, Telefon 02861/ 945824, E-Mail: familienpaten@caritas-borken.de
  • Lydia Lindemann, Rotes Kreuz im Kreis Borken, Telefon 02861/8029-164, E-Mail: familienpaten@drkborken.de
  • Nicola Eisenbart, Caritasverband für das Dekanat Bocholt, Telefon 0151-50825448, E-Mail: nicola.eisenbart@caritas-bocholt.de
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news-513 Thu, 05 Sep 2019 10:39:00 +0200 Ministerin Ina Scharrenbach besucht DRK-Kita in Heiden im Haus der Begegnung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ministerin-ina-scharrenbach-besucht-drk-kita-in-heiden-im-haus-der-begegnung.html „Vier Gruppen zu betreuen – das ist eine Hausnummer“

Heiden. Das Lob kam von höchster Stelle: „Heiden kann stolz darauf sein, was hier innerhalb kurzer Zeit auf den Weg gebracht worden ist“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, als sie das „Haus der Begegnung“ an der Velener Straße 29 besuchte. Und damit meinte sie zugleich die DRK-Kita, die seit gut vier Wochen in der alten Ludgerushauptschule ihr Quartier aufgeschlagen hat sowie den DRK-Ortsverein. Die Ministerin folge einer Einladung der CDU-Frauen-Union.

„Vier Gruppen in der Kita zu haben – das ist schon eine Hausnummer“, sagte die Ministerin beim Rundgang durch die alte Schule. „Es gibt neue Baugebiete mit jungen Leuten, und die Kinder wollen untergebracht werden.“ Das sei mit der neuen Kita gut gelungen, meinte die Städtebauministerin. Der Landesregierung ist bewusst, dass sie die öffentliche Hand bei solchen Vorhaben zu unterstützen. Und eine Schule schließen zu müssen, sei für eine Gemeinde immer eine schwierige Angelegenheit. Umso mehr freue sie sich, dass das in Heiden mit dem Haus der Begegnung und der neuen Nutzung sehr gut gelungen sei. 

Die alte Schule ist zu einer neuen Begegnungsstätte umgebaut worden, für einen Betrag von 2,1 Millionen Euro. Das Land beteiligte sich erheblich an den Kosten. Und beim Besichtigungstermin zeigte sich Ministerin Scharrenbach erstaunt über das, was innerhalb kurzer Zeit nach den ersten Planungen vor drei Jahren geschaffen worden ist. 

Ausführlich ließ sich Ina Scharrenbach – beim Rotkreuz-Heringsessen 2017 in Borken Gastrednerin – auch von DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und DRK-Kitaleiter Udo Kreyerhoff über die neue Einrichtung informieren. Zuvor waren die Kinder ein Jahr lang neben der Schule in Containermodulen betreut worden. „Wir haben richtig viel Platz, alles ist neu – einfach klasse“, sagte Udo Kreyerhoff und überbrachte dies auch dem Besuch aus Düsseldorf. Selbst eine Turnhalle kann mitgenutzt werden. Mit 70 Kindern ist die Kita gut gefüllt, die U-3-Gruppe komplett belegt. Insgesamt 73 Kinder seien das Ziel aufs gesamte Jahr gesehen. Nach den „Springmäusen“ und den „Grashüpfern“ starten zum neuen Kindergartenjahr im August auch die „Eichhörnchen“ und „Kängurus“. 

Die Außenanlagen der Kita stehen kurz davor, von den Mädchen und Jungen in Beschlag genommen werden zu können: Sie werden bald freigegeben. Ales zusammen könne sich bestens sehen lassen, lobt auch Heidens Bürgermeister Hans-Jürgen Benson: „Das Haus der Begegnung ist mit dem DRK-Ortsverein und der DRK-Kita ein Kommunikationsmittelpunkt in Heiden geworden. Danke, dass wir vom Land dafür Unterstützung erhalten haben.“

Die Öffentlichkeit hat bald Gelegenheit, Kita, Ortsverein und den gesamten Komplex besichtigen zu können: Am Samstag, 26. Oktober, ist Tag der offenen Tür. 

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news-512 Mon, 02 Sep 2019 14:40:53 +0200 Im Haus Henry Dunant in Epe, Gasstraße 55 http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/im-haus-henry-dunant-in-epe-gasstrasse-55.html Rotes Kreuz bietet Gesprächskreis für pflegende Angehörige an

Gronau-Epe. Das Rote Kreuz im Kreis Borken bietet jeden zweiten Mittwoch einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige in Epe an. Dabei geht es unter anderem um den Austausch von Erfahrungen, die Pflege von Kontakten bei geselligen Treffen sowie bei Bedarf Fachinformationen zu speziellen Pflegethemen.

Der kostenfreie Gesprächskreis findet an jedem zweiten Mittwoch im Monat im Haus Henry Dunant, Gasstraße 55, in Epe statt. Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Weitere Interessierte sind eingeladen. Die Leitung hat André Sendner, stellvertretender Pflegedienstleiter.

Der erste Termin ist am Mittwoch, 11. September, ab 15 Uhr. Teilnehmende des Roten Kreuzes sind: André Sendner, Vera Hilbert (Hausleitung der Wohngemeinschaft) sowie Claudia Alfert (Pflegedienstleitung Ambulanter Pflegedienst des Roten Kreuzes im Kreis Borken.

Eine Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Teilnahme kostenfrei.

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news-511 Mon, 02 Sep 2019 14:33:59 +0200 Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenbuero-des-roten-kreuzes-im-kreis-borken.html Twickler-Frühstückstreff in Vreden ab 10. September: Gemeinsam in den Tag starten

Vreden. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und legt den Grundstein für den weiteren Tagesverlauf. Umso schöner, wenn man in lockerer Runde mit anderen gemeinsam essen kann. Daher bietet das Generationenbüro des Roten Kreuzes im Kreis Borken ab Dienstag, 10. September, jeweils am zweiten Dienstag des Monats einen offenen Frühstückstreff für interessierte Seniorinnen und Senioren an. Er findet jeweils von 9 bis 10.30 Uhr im Twickler-Treff, Twicklerstraße 6, statt. 

„Es ist einfach schön, mit anderen Menschen gemeinsam zu essen und in den Tag zu starten. Aber nicht nur Alleinstehende sitzen trotzdem häufig alleine bei Tisch“, berichtet Edith Zins vom Generationenbüro in Vreden. „Wir möchten alle einladen, die einfach spontan auf ein gemeinsames Frühstück vorbeikommen und sich austauschen möchten.“ Zudem besteht die Möglichkeit, währenddessen mit den Mitarbeiterinnen des Generationenbüros ins Gespräch zu kommen.

Für das Frühstück wird ein Beitrag von drei Euro erhoben. Dafür gibt es Kaffee, Tee, Brot und Brötchen sowie eine kleine Auswahl an Aufstrich. Teilnehmende können laut Rotem Kreuz gerne auch ihr eigenes Frühstück nach ihren Vorlieben mitbringen oder nach Absprache Nahrungsmittel spenden.

Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung nicht notwendig, aber für eine bessere Planung der Veranstaltung wünschenswert. Das Generationenbüro freut sich über Rückmeldungen und Anregungen zum geplanten Format sowie weitere Kooperationspartner. 

Neben dem nun regelmäßig stattfindenden Twickler-Frühstückstreff wird das Generationenbüro am 24. September mit der Veranstaltungsreihe „Vredener Seniorenforum“ sowie dem Treffpunkt für Alleinstehende (29. September) starten. Beide Veranstaltungen werden nochmal separat beworben.

Das Generationenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und ist in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ziel ist eine Verbesserung von Angeboten von und für Seniorinnen und Senioren vor Ort.

Ansprechpartnerin in Vreden ist Edith Zins. Sie ist wie folgt erreichbar: montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff, donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein Vreden sowie telefonisch unter 02564 8864-818 und 01761 8029755.

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news-510 Mon, 05 Aug 2019 13:43:00 +0200 Vielfältige Aufgaben: Unterstützen, vermitteln, sensibilisieren http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/vielfaeltige-aufgaben-unterstuetzen-vermitteln-sensibilisieren.html Beratungsangebot der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit beim Roten Kreuz in Gronau

Gronau. Das gesellschaftliche Klima hat sich verändert – und viele Menschen sind jeden Tag konkret davon betroffen. An sie richtet sich die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Ob Behinderung, Herkunft, Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung oder auch Alter und Arbeitslosigkeit: Die Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit berät Betroffene.

In Gronau findet die Sprechstunde mittwochs von 10 bis 12 Uhr in der Gildehauser Straße 2-4 statt. 

Ob in der Schule, bei der Wohnungssuche, im Supermarkt oder bei Behördenkontakten, die Palette an Diskriminierungserfahrungen, mit denen Betroffene sich an die Servicestelle wenden, ist breit. Sarah Kattenbeck hat die Aufgabe von ihrem Vorgänger Azzam Al-Ahdal übernommen und versucht, Betroffene zu unterstützen, zwischen Konfliktparteien zu vermitteln und vor allem: zu sensibilisieren. „Häufig ist Diskriminierung gar nicht beabsichtigt – und gleichzeitig ist es ein großes Tabu, diese anzusprechen“, weiß Sarah Kattenbeck zu berichten. „Unser Ziel ist es, eine Bereitschaft zu schaffen, über Diskriminierungsvorwürfe zu sprechen.“

Gemeinsam mit Jan Meller und Iris Schlautmann von der Integrationsagentur des Roten Kreuzes im Kreis Borken arbeitet sie neben der individuellen Unterstützung am Thema Sensibilisierung. In diesem Rahmen können beispielsweise Workshops und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen organisiert werden, so beispielsweise auch für die Betroffenen selbst. „Wir möchten Menschen mit Diskriminierungserfahrungen stärken und ihnen Informationen und Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg geben, damit sie sich selbstbewusst für ihre Rechte einsetzen können.“ 

Grundlage, gegen Diskriminierung vorzugehen, ist vor allem das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Rechtliche Schritte versteht Sarah Kattenbeck allerdings als letzte Lösung: „Es geht darum, einen Austauschprozess anzustoßen, um aus Diskriminierungsvorwürfen zu lernen und diskriminierende Strukturen zu erkennen. Aber die Servicestelle kann auch bei der Vermittlung von Prozesskostenhilfe oder bei der Suche nach einem geeigneten Anwalt unter-stützen.“ 

Das Angebot ist Teil der Integrationsagenturen in Nordrhein-Westfalen und wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert. Die Integrationsagenturen setzen sich für Gleichbehandlung ein und unterstützen Betroffene bei Benachteiligungen. 

Kontakt:

Beraten wird in Gronau an der Gildehausstraße 2-4 mittwochs von 10 bis 12 Uhr, für den Südkreis in Borken am Nordring 52, donnerstags 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung. Sarah Kattenbeck ist zu erreichen unter Telefon 02562/9082120, Mobil 01761/8029-134, per E-Mail: servicestelle-antidiskriminierung@drkborken.de.

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news-509 Wed, 31 Jul 2019 13:37:00 +0200 Grifu 2019 Gronauer Initiative Familienfreundlichkeit in Unternehmen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/grifu-2019-gronauer-initiative-familienfreundlichkeit-in-unternehmen.html Grifu feiert zehnjähriges Bestgehen mit großem Programm

Gronau-Epe. Grifu feiert zehnjähriges Bestehen: Bereits zum zehnten Mal seit 2010 findet diese Initiative für Gronauer Ferienkinder statt und entlastet Familien und Unternehmen in der Ferienzeit. Die Initiative, die vielen Gronauer Bürgern schon bekannt ist, basiert auf dem Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen: Industriebau HOFF & Partner Gronau, Job find 4 you Personalmanagement GmbH, Mondi Gronau GmbH, die Sparkasse Westmünsterland in Gronau, das St.-Antonius-Hospital, die Stadt Gronau und die Stadtwerke Gronau GmbH. Organisatorisch wird Grifu nun im siebten Jahr vom Roten Kreuz im Kreis Borken verwaltet und betreut.

In der Buterland-Schule in Gronau-Epe werden in diesem Jahr rund 100 angemeldete Kinder ganztägig von 7.30 bis 16.30 Uhr betreut. „Dabei steht ein tolles Programm auf dem Plan“, sagt Dirk Holz, stv. Geschäftsbereichsleiter beim Roten Kreuz für den Kreis Borken. 

Die mehr als 15 Betreuerinnen und Betreuer haben sich wieder tolle Themen ausgedacht. „Grifu erkundet die sieben Weltmeere“, hieß es in der ersten Woche. Grifu erkundete eine bunte Tier- und Korallenwelt in den sieben Weltmeeren, lernte etwas zum Thema Meeresschutz und nahm das Element Wasser genauer unter die Lupe. In der zweiten Ferienwoche stand das Programm unter dem Thema „Grifu bei den Wikingern“. Zusammen mit Dorfhäuptling Halvar und den übrigen „starken, unerschrockenen Wikingern“, begab sich Grifu mit passenden Uniformen, Glücksbringern und anderen Artefakten auf Beutefahrt, berichtet das Betreuerteam. „Grifu reist noch nach Afrika“, „rettet zusammen mit den Superhelden wie Mr. Plastic, Bee Widow, Captain Garbage und  Tree-Man die Welt“  und verbringt eine Woche „in 1001 Nacht“.

Zu den jeweiligen Themen wird gebastelt, gemalt, gespielt, gewerkelt oder manchmal auch gekocht und gebacken. Ein großes Highlight für alle Kinder sind die Tagesausflüge einmal in der Woche. Sie führen die Grifu-Kinder in diesem Jahr nach Slagharen, zum Tierpark Nordhorn, Sea Life, nach Schloss Beck bei Gladbeck und ins Kino. 

Die Buterland-Schule bietet mit ihren vielseitig eingerichteten Räumen und einem tollen Schulhof reichlich Gelegenheit zum zwanglosen Spielen, fasst das Betreuerteam zusammen.

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news-508 Mon, 22 Jul 2019 09:31:00 +0200 Rotkreuz-Mitgliederwerbung in Ahaus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-mitgliederwerbung-in-ahaus.html DRK-Ortsverein sucht Ehrenamtliche und Fördermitglieder

Das Rote Kreuz im Kreis Borken startet eine Kampagne, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu können. Einige Rotkreuz-Mitarbeiter gehen zurzeit in Ahaus und seinen Ortsteilen von Haustür zu Haustür. „Das ist eine gute Sache für unseren DRK-Ortsverein“, betont Vorsitzender Felix Büter.

Die Zahl der Fördermitglieder soll sich wieder erhöhen. Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstünden. Außerdem profitiere auch das Jugendrotkreuz von der Aktion.

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich der werbende Mitarbeiter Sahin Bilac (50) und sein Team durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren könne. Zudem seien die Mitarbeiter in DRK-Bekleidung unterwegs. Es werde kein Bargeld kassiert. Darauf weist Andrea Terfloth hin, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6.

Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861 8029-120, E-Mail a.terfloth(at)drkborken.de 

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news-506 Mon, 15 Jul 2019 13:01:00 +0200 Große Rotkreuz-Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/grosse-rotkreuz-aktion-socken-fuer-soziales-in-der-woche-der-nachhaltigkeit.html Andrea Rundmund hat ein Herz für andere und gewinnt Gutschein

Andrea Rundmund hat ein Herz für andere Menschen: Sie spendete für das Rote Kreuz im Kreis Borken Altkleider bei der Aktion des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe "Socken für Soziales". Jetzt wurde sie dafür belohnt: Die Borkenerin gewann einen von vier Gutscheinen. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Johanna Theyssen übergaben ihr das Präsent mitsamt Blumenstrauß im neuen „Café Henry" an der Röntgenstraße 6 im Rotkreuz-Zentrum Borken.

Die ehemalige Altenpflegerin und Krankenschwester spendet seit jeher bei Rotkreuz-Kleidersammlungen. Da war es für sie klar, dass sie bei dieser verbandsweiten Aktion vom 3. und 5. Juni in der Woche der Nachhaltigkeit mitmachen würde. „Es gibt so viele Leute, denen es schlechter geht als uns. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten, um ihnen mit der Kleiderspende zu helfen." Schon vor Jahren habe sie an einem Rotkreuz-Integrationsprogramm teilgenommen und eine Praxiszeit in den Niederlanden mitgemacht. „Das hat mir sehr gut gefallen, auch deshalb bin ich seit jeher dem Roten Kreuz verbunden." 

Verzehrgutschein fürs Café Henry im Café Henry übergeben

Andrea Rundmund erhielt einen Verzehrgutschein für das Rotkreuz-Café Henry. Drei andere Gewinner bekamen Gutscheine für einen Erste-Hilfe-Kurs, fürs Bildungswerk und für das Sozialhaus KARO. 

Alle Gewinner waren aus der Masse der Spender ausgelost worden. Die Aktion Anfang Juni hatte solch große Resonanz im Kreis Borken gefunden, dass der Kreisverband das beste Ergebnis im Landesverband erzielte und als Spenden-Sieger dafür besonders ausgezeichnet wurde. Neun Sammelstationen waren eingerichtet worden. 

Die Spenden dienen dem Gemeinwohl: Die gesammelte Kleidung wurde sortiert, und ein Teil wird zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern des Rotes Kreuzes in Borken und Bocholt angeboten. Auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden mit Kleidung versorgt, berichtet die Hilfsorganisation. In dem Inklusionsunternehmen KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Alles, was dort nicht verwendet werden kann, wird an Recyclingunternehmen verkauft. Diese verkaufen die Kleidung als Secondhandware in unterschiedliche Länder oder verarbeiten nicht mehr tragbare Kleidung weiter, zum Beispiel zu Putzlappen, Autoinnenverkleidungen oder Malerfilzen. Durch den Verkauf der Überschüsse können freie Mittel für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst generiert werden. „Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit“, bekräftigt Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken.

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news-505 Fri, 05 Jul 2019 12:54:00 +0200 Generationenübergreifendes Miteinander http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/generationenuebergreifendes-miteinander.html Aktuelle Entwicklungen im neuen Generationenbüro Vreden: Mitstreiter gesucht

Bereits im Januar ist das neue Generationenbüro in Vreden an den Start gegangen, seit Anfang April ist neben Sarah Kattenbeck auch Edith Zins mit dabei. Inzwischen wurden zwei offene Sprechzeiten eingerichtet: montags von 9 bis 11 Uhr im Twickler-Treff an der Twicklerstraße 6 und donnerstags von 9 bis 11 Uhr im DRK-Ortsverein Vreden, An‘t Lindeken 101. Außerdem sind bereits erste Projekte geplant, für die Kooperationspartner und freiwillig Engagierte gesucht werden.

Mit der Einrichtung des Generationenbüros ist ein wichtiger Schritt unternommen worden, um gezielt die Situation von älteren Menschen ab 55 Jahren in den Blick zu nehmen. In Kooperation mit der Stadt Vreden und weiteren Akteuren soll in den kommenden Jahren gezielt das generationenübergreifende Miteinander gefördert werden. Neben der individuellen Beratung soll vor allem das bürgerschaftliche Engagement und das Miteinander gestärkt werden.

„Wir möchten eine Gruppe 55 plus gründen, um damit die selbstorganisierte Vernetzung von älteren Menschen anzustoßen und zu begleiten“, berichtet Edith Zins. Auch sind im Bereich Nachbarschaftshilfe Projekte geplant. Zudem seien Informationsveranstaltungen und ein kommunaler Frühschoppen geplant, die ab September starten sollen, genauso wie ein Treff für alleinstehende Seniorinnen und Senioren. „Uns wurde in vielen Gesprächen berichtet, dass vielen Alleinstehenden vor allem der Sonntagnachmittag lang wird“, betont Sarah Kattenbeck.

Konkrete Termine werden noch bekannt gegeben. Im Moment sind die beiden DRK-Mitarbeiterinnen in Abstimmungsprozessen. Edith Zins: „Wir leisten gerade noch einiges an Vorarbeit – und wir freuen uns über Rückmeldungen von engagierten Vredenerinnen und Vredenern, damit wir die genauen Bedarfe und Interessen kennen.“

Wer Ideen oder Tatkraft mit einbringen möchte, kann sich an Edith Zins wenden. Neben den oben genannten Sprechzeiten ist sie erreichbar unter Telefon 02564/8864 818, mobil unter 01761/8029 755 oder per Mail unter generationenbuero-vreden@drkborken.de. Das Genera-tionenbüro wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert. Träger ist das Rote Kreuz im Kreis Borken.

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news-503 Thu, 04 Jul 2019 12:34:00 +0200 Fachaustausch zur Kindesentwicklung http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/fachaustausch-zur-kindesentwicklung.html „Kinder besser verstehen“: Rotkreuz-Erzieherinnen blicken über den Tellerrand

Über den Tellerrand schauen, andere Bereiche kennenlernen, sich gegenseitig austauschen: Das waren die Schwerpunkte bei einem interdisziplinären Fachaustausch zur Kindesentwicklung. Veranstalter war das Rote Kreuz im Kreis Borken in Rhede. Der Titel „Kinder besser verstehen“. Beteiligt waren die DRK-Kitas in Rhede, die Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie des Integrations- und Therapiezentrums (ITZ). Zur kinder- und jugendärztlichen Sichtweise trug das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Westmünsterland bei.

Michael Gredig, Fachleiter im ITZ des Roten Kreuzes im Kreis Borken, erläuterte den Hintergrund des Austausches dieser Art: „Der Anspruch unterschiedlichster Fachdisziplinen, die mit Kindern arbeiten, besteht darin, sie in ihrem Verhalten, Handeln und Kommunizieren besser verstehen zu können.“ Es galt, unterschiedliche Perspektiven auf wichtige Bereiche der Entwicklung von Kindern darzustellen und im Austausch miteinander zusammenführen.

Davon machten 26 Erzieherinnen im Rotkreuz-Zentrum in Rhede einen Tag lang Gebrauch, auch praktisch: Diverse Übungen vermittelten ihnen eine ganz neue Sichtweise, zum Beispiel Ballwerfen mit verdunkelter Brille, Ertasten, Balancieren, Malaktionen, Klettern mit Taucherflossen durch einen Ring. 

Vier Fachvorträge sorgten für gemeinsamen Erfahrungsaustausch und regten zur Diskussion an. Die Themen:

  • Einblicke in grundlegende, frühkindliche Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen (Michael Gredig, Physiotherapeut, Fachleiter ITZ); 
  • Sprache einschätzen und mit Freude und Gelassenheit fördern (Britta Stoffel, Logopädin ITZ);
  • Wahr-nehmen – Falsch-nehmen (Ulrike Wessels, Ergotherapeutin ITZ);
  • Störfälle der kindlichen Entwicklung (Ludger Kämmerling, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Leitender Oberarzt am Sozialpädiatrischen Zentrum Westmünsterland, Coesfeld). 

Als Kinder- und Jugendarzt in der multidisziplinären Runde konnte der Leitende Oberarzt des SPZ Westmünsterland, Ludger Kämmerling, gewonnen werden: „Es ist immer gut, wenn verschiedene Blickwinkel in einer Kindesentwicklung betrachtet werden. Die Schnittmenge ist entscheidend und ein Austausch wichtig.“ So könnten mögliche Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern schneller auffallen und von den Kinder- und Jugendärzten festgestellt werden.

Michael Gredig zog zufrieden sein Fazit: „Das Seminar bot neben den Referaten die Möglichkeit, sich praktisch auszuprobieren und ein besseres Verständnis für kindliche Erlebniswelten zu entwickeln. Das ist uns gelungen.“

Die Veranstaltung war von den Rheder DRK-Leitungsteams angeregt und von dem medizinisch-therapeutischen Zweig im ITZ des Roten Kreuzes geplant worden.

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news-507 Fri, 28 Jun 2019 13:09:00 +0200 Rotkreuz-Rettungsdienst unterstützt Stadt Dortmund beim Evangelischen Kirchentag http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-rettungsdienst-unterstuetzt-stadt-dortmund-beim-evangelischen-kirchentag.html Patiententransportzug leistet überörtliche Hilfe mit acht Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften.

Auch der Kreis Borken war in den Evangelischen Kirchentag in Dortmund eingebunden. Der Patiententransportzug (PTZ) des Kreises Borken unterstützte die Stadt Dortmund beim Kirchentag. Ein erster Einsatz erfolgte am Mittwoch von 14 Uhr bis Donnerstag früh um 1 Uhr; der zweite folgte am Sonntag von 6 bis etwa 15.30 Uhr. Die Bezirksregierung Münster hatte den Kreis um überörtliche Hilfe gebeten, um den Rettungsdienst im Falle einer Großeinsatzlage sicherstellen zu können. 

Jürgen Rave, Leiter des Rettungsdienstes des Roten Kreuzes im Kreis Borken, führte den Patiententransportzug mit 20 Einsatzkräften an. 

Zur Erklärung:
Ein PTZ setzt sich aus einem Führungsfahrzeug, vier Rettungstransportwagen und vier Krankentransportwagen zusammen. Begleitet wird er von zwei Notärzten. Die benötigten Fahrzeuge für den Patiententransportzug wurden komplett vom Roten Kreuz im Kreis Borken gestellt. Gleiches gilt – bis auf die eingesetzten Notärzte – auch für das Personal, berichtete der Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes. 

Zum Hintergrund:

Das Land NRW hat für die überörtliche Gefahrenabwehr verschiedene Konzepte erstellt. Eines davon ist das Sanitätsdienst-Konzept „Patiententransport-Zug 10 NRW“ (PTZ). Mit diesem Konzept soll gewährleistet werden, dass bei Einsätzen mit zahlreichen Verletzten oder erkrankten Personen zusätzlich zum örtlichen Regelrettungsdienst weitere Transportkapazitäten im Rahmen einer überörtlichen Hilfe zur Verfügung gestellt werden können. 

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news-502 Thu, 27 Jun 2019 12:26:00 +0200 „Müll gehört nicht in die Natur“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/muell-gehoert-nicht-in-die-natur.html Erfolgreiche Aufräumaktion von Kindern der DRK-Kita Wirbelwind in Epe und DM

In Kooperation mit der Gronauer Filiale der Supermarktkette DM haben zukünftige Schulkinder der DRK-Kita „Wirbelwind“ aus Epe kräftig aufgeräumt. Die Kitagruppe „Schlaufüchse“ packte bei einer Müllsammelaktion kräftig mit an.

Kita-Leiterin Silvia Jürgens erklärt: „DM als auch unsere Einrichtung sind Nachhaltigkeit und ein gesundes Bewusstsein für unsere Umwelt wichtig. Das war das Hauptanliegen für die Aktion der Mädchen und Jungen.“

Gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen der DM-Filiale. Nadine Orthues und Maria Leusbrock. gingen die 13 „Schlaufüchse“ und ihre Erzieherinnen Cilia Vortkamp und Isabel Cantorna in der Nähe der Kita, die ihren Standort am Merschgarten 8/Ecke Gasstraße hat, auf Müllsuche.

Ausgestattet mit Müllsäcken musste nicht lange gesucht werden. Von Kaugummipapier über Saftkartons bis zu Plastikmüll wurde nach und nach alles gewissenhaft eingesammelt. Von den Kindern kam die berechtigte Frage auf, warum alles einfach so weggeworfen würde. Immer wieder riefen sie: „Müll gehört nicht in die Natur!“

Zur Stärkung wurde anschließend von den DM-Mitarbeiterinnen ein  gesundes Frühstück vorbereitet. Obst, Gemüse und Quark standen zur Auswahl, das von den fleißigen Kindern gerne angenommen wurde. Selbst hier unterhielten sich die angehenden Schulkinder aus Epe angeregt über die Sammelaktion und kamen zu dem Fazit: „Müll gehört einfach nicht in die Natur“!

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news-501 Mon, 24 Jun 2019 11:07:55 +0200 Hundedame Kaja erfreut die DRK-Wohngemeinschaft in Burlo http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/hundedame-kaja-erfreut-die-drk-wohngemeinschaft-in-burlo.html Besuch auf vier Pfoten im Haus Rosengarten

Besuch auf vier Pfoten im Haus Rosengarten. In der Wohngemeinschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Borken-Burlo leben demenziell veränderte und pflegebedürftige Menschen.

Die 13 Monate alte Hündin Kaja, ein Rhodesian Ridgeback, spielt mit den elf Bewohnern, die im Kreis um Kaja sitzen. „Das kommt sehr gut an. Keiner hat Angst, und alle freuen sich auf die Nachmittage mit Kaja, ihrer Besitzerin und Trainerin“, sagt Hausleiterin Anna-Maria Wiescholek. 

Hundebesitzerin Klaudia Borkus und die Hundetrainerin Anna Koltermann kommen jetzt alle zwei Wochen ins Haus Rosengarten: „Das ist eine schöne Runde. Das ist gut für Kaja und gut für die Bewohner“, sagt Anna Koltermann. Sie hat mit anderen weiteren Mitgliedern den Verein Besuchshunde Bocholt gegründet. Dazu gehören zwölf Teams, die bisher vor allem in Bocholt und Rhede auftreten. „Wir gehen in Kindergärten und Seniorenheime und erfreuen die Menschen mit den Auftritten der Hunde“, sagt Anna Koltermann. 

So wie im Haus Rosengarten. „Das ist eine wirklich schöne Abwechselung, wenn Kaja bei uns ist. Sie tut den Bewohnern gut“, sagt Anna-Maria Wiescholek. Und Kaja wird mit kleinen Leckerlies so richtig schön verwöhnt.

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news-500 Mon, 24 Jun 2019 11:04:46 +0200 Manfred Gevers aus Ottenstein hat 190 Mal Blut gespendet! http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/manfred-gevers-aus-ottenstein-hat-190-mal-blut-gespendet.html „Ich mache das für andere, um ihnen im Notfall helfen zu können“

Manfred Gevers aus Ahaus-Ottenstein ist einer der eifrigsten Blutspender im Kreis Borken: Der 65-Jährige hat sich beim Spendetermin in Ahaus-Wessum bereits zum 190. Mal (!) zur Ader bitten lassen. „Das ist eine phänomenal hohe Zahl. Das Rote Kreuz im Kreis Borken bedankt sich für so viele Blutspenden sehr herzlich“, sagte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann beim Termin in Wessum und überreichte Manfred Gevers einen Frühstückskorb.

Der Ottensteiner besucht die Blutspendetermine in der Region und spendet jährlich zwischen fünf- und sechsmal. Die medizinische Pause dem Spenden beträgt 58 Tage, als knapp zwei Monate. Manfred Gevers ist gebürtig aus Vreden und ging als junger Mann bereits mit seinem Vater zum Blutspenden. „Jetzt habe ich das meinem Sohn weitervermittelt. Der ist 34 Jahre und war auch schon 85 Mal zum Spenden“, erzählt Gevers in Wessum. Sein anerkennenswertes Motiv: „Ich mache das für andere, um ihnen im Notfall helfen zu können.“

Der 65-Jährige ist passionierter Jäger und Hegeringsleiter von Alstätte-Ottenstein-Wessum-Graes und seit einigen Jahren Rentner: „Ich habe immer Zeit und gehe gerne zum Blutspenden, weil das einfach eine gute Sache ist“, sagt Gevers und appelliert auch an jüngere Menschen, auf diese Weise anderen zu helfen. Die 200. Spende will er auf jeden Fall erreichen: „Das ist in zwei Jahren. Das schaffe ich.“ Für 175 Spenden war im vergangenen Jahr Aloys Eiting aus Bocholt geehrt worden, gleichzeitig auch Vorsitzender des Präsidiums im DRK-Kreisverband. Damit gehören Gevers und Eiting zu den Menschen im Kreis, die auf sehr hohe Spenderzahlen kommen.

Guido Preiser vom DRK-Ortsverein Ahaus bekräftigt, dass es beim Blutspenden keine Altersbeschränkung gibt. 28 Termine bewältigt er mit seinem erfahrenen Team in der Region Ahaus, also knapp alle zwei Wochen ist Blutspenden angesagt: „Wir haben 40 Blutspendedamen, die immer für uns da sind und ganz toll helfen, sowie drei ehrenamtliche Fahrer.“  

4636 Spender wurden im Jahr 2018 registriert, sagt Preiser. Das waren durchschnittlich pro Termin 172 Spenderinnen und Spender. Damit trägt Ahaus dazu bei, dass der Landkreis Borken traditionell auf hohe Blutspendeergebnisse verweisen kann, auch wenn der Trend zu leicht rückläufigen Zahlen nicht ganz gestoppt werden konnte. Das Rote Kreuz verzeichnete 2018 rund 50.000 Blutspender. Beim Berufskolleg in Ahaus wurden am 19. November 2018 genau 645 Spender gezählt, davon 387 Erstspender. Das war die zweibeste Zahl hinter Ahaus (1240 Spender) und vor Alstätte (642), Wüllen (603), Wessum (501), Ottenstein (476) und Graes (383).

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news-499 Mon, 17 Jun 2019 10:05:00 +0200 DRK-Kita „Burg Funkelstein“ in Ottenstein als Faire Kita rezertifiziert http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-burg-funkelstein-in-ottenstein-als-faire-kita-rezertifiziert.html Fair-Trade-Gedanke endet nicht bei Schokolade und Tee: „Hier wird faires Handeln gelebt“

Fair einkaufen, frühstücken, Fußbälle basteln und schließlich handeln – diese Fair-Trade-Grundsätze werden schon seit gut drei Jahren in der DRK-Kita „Burg Funkelstein“ verinnerlicht. Das wurde jetzt in besonderer Weise anerkannt: Die Kindertageseinrichtung an der Solmsstraße 10 erhielt die Verlängerung als anerkannte „Faire Kita“, die sogenannte Rezertifizierung. Gleichzeitig teilte die Kita im DRK-Pressedienst mit, dass zum neuen Kindergartenjahr am 1. August eine dritte Gruppe eingerichtet wird.

Die Urkunde wurde von Britta Siepmann aus Gronau beim Tag der offenen Tür überreicht vom Verein Trans-Fair Deutschland und Fairtrade-Projektleiterin im Nordkreis. Sie vertritt die Projektstelle „Faire Kita NRW“ in Dortmund. Die Urkunde wird jeweils für drei Jahre vergeben – und nicht einfach so. Die Kitas müssen sie sich erst verdienen.

Das ist in der „Burg Funkelstein“ kein Thema, schon seit der Eröffnung: „Unser Angebot geht weit über fair gehandelte Schokolade, Tee und Kaffee hinaus“, bekräftigte Verbundleiterin Gisela Kühlkamp beim „Tag der offenen Tür“. Das sei einfacher geworden, weil das Angebot in den Einkaufsläden diesbezüglich wesentlich größer geworden sei. Und Britta Siepmann, die auch vor drei Jahren die Zertifizierung vorgenommen hatte, lobte das „faire Handeln“ der Ottensteiner. Das Projektteam habe die Kinder gut einbezogen: „Die Kita ist sehr breit aufgestellt, was Fair Trade anbelangt.“ Der Nordkreis sei Schwerpunkt für Faires Handeln in Nordrhein-Westfalen sei. Sieben Kitas seien allein in Gronau zertifiziert.

Der Grundgedanke werde von Beginn an in „Burg Funkelstein“ gelebt – sich für „fair hergestellte Produkte, vernünftige Bezahlung und gegen Kinderarbeit einzusetzen“. Britta Siepmann: „Wir können Äpfel hier aus der Region essen; die müssen nicht von weither transportiert werden.“ Und beim fairen Handeln setzten zugleich Bemühungen für eine saubere Umwelt und ein gutes Klima ein. 

„Faire Kita“ heißt, dass mehr fair gehandelte Produkte verwendet werden, auch Lebensmittel, die nicht durch Kinderarbeit erzeugt werden und bei denen die Bauern aus Dritte-Welt-Staaten angemessenes Geld für die Erzeugung erhalten. „Angemessen“ müssten Bezahlung und Arbeitsbedingungen sein.

Edith Göring und Anna-Maria Gerwing nahmen von Britta Siepmann die Urkunde für die weitere Zertifizierung entgegen, und Mädchen und Jungen sangen und zeigten den Eltern Fair-Trade-Artikel. Die Kita ist auch Mitglied in der Steuerungsgruppe Fairtrade Ahaus, mit weiteren 13 Vertretern verschiedener Einrichtungen und Vereinen. Fairtrade Ahaus bietet demnach selbst eine „Faire Pättkesfahrt“ quer durch die Ahauser Gastronomie an. Gisela Kühlkamp: „Bei uns lernen schon die Kleinsten, mit den Ressourcen dieser Welt verantwortungsvoll umzugehen.“ Sie betonte jedoch auch, dass der Kindergarten auch andere Themenschwerpunkte in der täglichen Betreuung habe: „Faire Arbeit ist nur ein Teil unserer pädagogischen Bildungsarbeit.“

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news-498 Mon, 17 Jun 2019 10:00:00 +0200 DRK-Kita „Die kleinen Strolche“ in Gronau ausgezeichnet als „Faire Kita“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-die-kleinen-strolche-in-gronau-ausgezeichnet-als-faire-kita.html „Fair Trade gehört zu unserem Kita-Alltag“

Die Rotkreuz-Kita „Die kleinen Strolche“ in Gronau hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und das komplette Außengelände geschmückt – aus gutem Grund: Das Familienzentrum an der Königstraße 123 ist das Zertifikat „Faire Kita“ inklusive Urkunde und Acrylglasschild für die Hauswand überreicht worden. Die Auszeichnung überreichte die Gronauerin Britta Siepmann, Fairtrade-Projektleiterin im Nordkreis, an Laura Talarico, stellvertretende Kita-Leitung. „Das Thema Fairtrade wird von den Kindern total gut angenommen“, ergänzte Verbundleiterin Nadine Kauß beim Sommerfest. 

Damit würdigte die Fair-Trade-Vertreterin die Bemühungen der Kita, sich für fair hergestellte Produkte, vernünftige Bezahlung und gegen Kinderarbeit einzusetzen. Im November hatte sich die Kita bei der zuständigen Projektstelle „Faire Kita NRW“ in Dortmund beworben; am 15. März kam der Bescheid für die Auszeichnung, die jetzt durch Britta Siepmann erfolgte. Bei den „kleinen Strolchen wird der Gedanke eines fairen Handels wirklich gelebt“, betonte Siepmann bei der Überreichung vor zahlreichen Eltern. „Das DRK engagiert sich in dieser Sache sehr. Das kann nur immer wieder lobend herausgestellt werden“, so die Fairtrade-Expertin. 

Laura Talarico bekräftigte eindrucksvoll bei ihrer Begrüßung, dass es „wichtig ist, dass wir einen Blick über den Tellerrand wagen und den Kindern frühzeitig zeigen, wie zum Beispiel Baumwolle für unsere T-Shirts angebaut wird.“ Sie spreche fürs gesamte Kindergartenteam, um sagen zu können, „dass Fairtrade jetzt zu unserem Kita-Alltag gehört“. Das vollzögen auch die Mädchen und Jungen: „Sie suchen beim Einkauf nach Fairtrade-Produkten, und über die Kinder findet sich auch schon in vielen Haushalten Fairtrade wieder. Wir sind stolz, als Team zur Fairtrade-Gemeinde zu gehören.“

Gronau ist Vorzeigeobjekt in Sachen fairem Handel, unterstrich Britta Siepmann: „Sieben Gronauer Kitas haben die Auszeichnung erhalten“, das sei Höchstwert in NRW. Drei weitere hätten sie beantragt. Das Zertifikat hat jeweils eine Dauer von drei Jahren und muss sich dann erneut erarbeitet werden. Siepmann: „Gronau ist als faire Stadt weit über die Grenzen hinaus bekannt.“ Und sie verriet, dass der Antrag der Steuerungsgruppe, „Hauptstadt des Fairen Handelns“ zu werden, durchaus gute Chancen zur Bewilligung habe. 

Gronau ist seit dem 4. Februar 2014 offiziell Fairtrade-Stadt, berichtete Birgit Hüsing-Hackfort, Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade in Gronau und Leiterin des DRK-Familienzentrums „Zum Regenbogenland“. Sie überreichte dem Kita-Team fair gehandelte Produkte. „Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit passen auch sehr gut zum Roten Kreuz. Es ist gut, Jutebeutel zum Einkaufen zu verwenden und, wenn möglich, die Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Kita zu bringen.“ 

Nadine Kauß, unter deren Verantwortung auch die ausgezeichnete DRK-Kita „Kinderladen Kunterbunt“ in Gronau an der Schiefen Straße 50 gehört, war durchaus stolz auf die Zertifizierung: „Hier wird der Gedanke wirklich gelebt. Und damit beginnen wir in kleinem Rahmen, für eines bessere Umwelt mit sauberem Klima zu sorgen.“ 

„Faire Kita“ heißt, dass mehr fair gehandelte Produkte verwendet werden, auch Lebensmittel, die nicht durch Kinderarbeit erzeugt werden und bei denen die Bauern aus Dritte-Welt-Staaten angemessenes Geld für die Erzeugung erhalten. „Angemessen“ müssten Bezahlung und Arbeitsbedingungen sein, wie der DRK-Pressedienst informierte.

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news-497 Mon, 03 Jun 2019 09:28:00 +0200 Sparkasse Westmünsterland spendet Großteil der ersten 4000 Dosen http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/sparkasse-westmuensterland-spendet-grossteil-der-ersten-4000-dosen.html Rotkreuzdose kann Leben retten

Eine Dose, die Leben retten kann: Das Rote Kreuz im Kreis Borken verteilt kreisweit 4000 Dosen, die im Notfall den Helfern wichtige Hinweise auf persönliche Daten des in Not geratenen Menschen geben können. Ein Großteil des Startpakets hat mittels einer Spende die Sparkasse Westmünsterland übernommen. 

Vorstandsmitglied Dr. Raoul G. Wild: „Die Aktion unterstützen wir sehr gerne, um die Dosen im Kreis Borken über unser Filialnetz in die Fläche zu bekommen. Das ist eine ausgezeichnete Idee, die unsere volle Unterstützung trägt.“ So lange der Vorrat reicht, sind die Dosen in den Sparkassenkundencentern im Kreis Borken zu erhalten. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann sagte bei der Vorstellung in der Sparkasse in Borken, dass das Ziel angestrebt werde, 20.000 Rotkreuzdosen im Kreis Borken zu verteilen. „Sie bieten dem Menschen ein Stück Sicherheit.“

Die gute Idee der Rotkreuzdose kommt vom Kreisverband Biberach. Jetzt wird sie vom Roten Kreuz im Kreis Borken aufgegriffen – und ist eigentlich ganz simpel. Die kleine Dose im handlichen Format enthält einen Waschzettel mit allen wichtigen Informationen. So kann der Rettungsdienst bei Not schnell handeln. Das Rote Kreuz empfiehlt, sie an einem zentralen Ort der Wohnung aufzubewahren: im Kühlschrank.

Warum brauche ich eine Rotkreuzdose?

Wenn im Notfall der Rettungsdienst kommt, stellen die Rettungskräfte viele Fragen – oft geht es dabei um lebenswichtige Punkte. Was ist, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Meist helfen Angehörige. Wenn jedoch keiner da ist, der Auskunft geben kann, wird es vielleicht kritisch. In solchen Situationen soll die Rotkreuzdose helfen.

Wer eine Rotkreuzdose nutzt, kann sich frühzeitig und ganz in Ruhe auf Notfälle vorbereiten. Man hinterlegt in der Dose seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne auf einem Datenblatt. Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst werden ebenfalls notiert, ebenso die der Angehörigen. Wer eine Patientenverfügung hat, kann dies ebenfalls festhalten.

Hinweisaufkleber helfen

Wichtig ist, dass der Rettungsdienst gleich darüber Bescheid weiß, dass es eine Rotkreuzdose gibt. Um dies den Helfern sofort zu signalisieren, gibt es Hinweisaufkleber, die man an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank spielt eine Schlüsselrolle: Er ist immer der Aufbewahrungsort für die Dose. Den Kühlschrank kann man in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell finden. 

Die Rotkreuzdose ist an folgenden Ausgabestellen des Roten Kreuzes im Kreis Borken erhältlich:

  • Ahaus: Ambulanter Pflegedienst im Jutequartier, Parallelstraße 12 a (1. OG, links) 
  • Bocholt: Ambulanter Pflegedienst, Münsterstraße 38 
  • Borken: Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 (1. OG, rechts) 
  • Burlo: Haus Rosengarten, Borkener Straße 52 
  • Gonau:
    - Haus Morgenstern, Vereinsstraße 78 
    - DRK-Kita "Kunterbunt", Schiefe Straße 15 
  • Heek: DRK-Ortsverein Heek, Stroot 33 
  • Heiden: Velener Str. 29 b
  • Epe: Haus Henry Dunant, Gasstraße 55 
  • Stadtlohn: DRK-Kita "Prinz Botho", Am Losbergpark 12-14 
  • Südlohn: Haus Georg, Südwall 39 
  • Vreden:
    - Twickler-Treff, Twicklerstraße 6 
    - Haus Kreszentia, Kreszentiastraße 33 
    - DRK-Kita „Der kleine Prinz", Breslauer Straße 4 a
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news-496 Mon, 27 May 2019 09:24:00 +0200 Große Aktion „Socken für Soziales“ in der Woche der Nachhaltigkeit http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/grosse-aktion-socken-fuer-soziales-in-der-woche-der-nachhaltigkeit.html Rotes Kreuz im Kreis Borken nimmt am 3. bis 5. Juni Altkleiderspenden entgegen

Das Rote Kreuz im Kreis Borken beteiligt sich an dem ersten verbandsweiten Aktionstag des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende „Socken für Soziales“. Am 3. bis 5. Juni (Montag bis Mittwoch) können Altkleider an folgenden Sammelstellen abgegeben werden:

  • Bocholt:
    - DRK-Kita „Stöberland“, Knufstraße 2
    - DRK-Kita „Schatzkiste“, In der Hardt 20
  • Borken:
    - Rotkreuz-Zentrum im Café Henry, Röntgenstraße 6
  • Rhede:
    - DRK-Kita „Kunterbunt“, Muthesiusstraße 22
  • Epe:
    - DRK-Kita “Wirbelwind“, Merschgarten 8
  • Gescher:
    - DRK-Kita „Kleine Welt“, Borkener Damm 70
  • Gronau:
    - DRK-Kita „Kinderladen Kunterbunt“, Schiefe Straße 50
  • Stadtlohn:
    - DRK-Familienzentrum „Prinz Botho“, Am Losbergpark 12-14 
  • Vreden:
    - DRK-Kita „Henrys kleine Welt“, Am Berkelsee 4

Die Spenden dienen dem Gemeinwohl: Die gesammelte Kleidung wird sortiert und ein Teil zu einem kleinen Preis in den KARO-Kaufhäusern des Rotes Kreuzes angeboten. Auch wohnungslose oder geflüchtete Menschen und ihre Kinder werden mit Kleidung versorgt, berichtet die Hilfsorganisation. In dem Inklusionsunternehmen KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Alles, was dort nicht verwendet werden kann, wird an Recyclingunternehmen verkauft. Diese verkaufen die Kleidung als Secondhandware in unterschiedliche Länder bzw. verarbeiten nicht mehr tragbare Kleidung weiter, zum Beispiel zu Putzlappen, Autoinnenverkleidungen oder Malerfilzen. Durch den Verkauf der Überschüsse können freie Mittel für ehrenamtliche Rotkreuz-Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder Sanitätsdienst generiert werden. „Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit“, sagt Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken.

Alle Spenderinnen und Spender erhalten ein kleines Dankeschön und können an einer Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen sind Gutscheine im Wert von 20,00 Euro bis 35,00 Euro für einen Einkauf im KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, ein Essensgutschein für das Café Henry, ein Gutschein für einen Kurs im DRK-Bildungswerk oder für einen Erste-Hilfe-Kurs.

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news-495 Thu, 16 May 2019 09:16:00 +0200 DRK-Ortsverein sucht Ehrenamtliche und Fördermitglieder http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-ortsverein-sucht-ehrenamtliche-und-foerdermitglieder.html Rotkreuz-Mitgliederwerbung in Gronau und Epe

Das Rote Kreuz im Kreis Borken startet eine Kampagne, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu können. Einige Rotkreuz-Mitarbeiter gehen ab sofort in Gronau und Epe von Haustür zu Haustür. „Das ist eine gute Sache für unseren DRK-Ortsverein Gronau und Epe“, betonte Vorsitzende Sandra Cichon.

Die Zahl der Fördermitglieder soll sich wieder erhöhen. Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstünden. Außerdem profitiere auch das Jugendrotkreuz von der Aktion. 

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich der werbende Mitarbeiter Sahin Bilac (50) und sein Team durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren könne. Zudem seien die Mitarbeiter in DRK-Bekleidung unterwegs. Es werde kein Bargeld kassiert. Darauf weist Andrea Terfloth hin, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6. Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861/8029-120, E-Mail: a.terfloth@drkborken.de.

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news-494 Thu, 16 May 2019 09:15:00 +0200 Elternabend zu neuer DRK-Kindertagesstätte in Heek http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/elternabend-zu-neuer-drk-kindertagesstaette-in-heek.html

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken richtet zum neuen Kindergartenjahr am 1. August 2019 eine neue Kindertagesstätte in Heek ein. Einzelheiten dazu gibt es bei einem ersten Informationsabend am kommenden Dienstag, 21. Mai, ab 19.30 Uhr im Ratssaal der Gemeindeverwaltung, Bahnhofstraße 60 in Heek.

An diesem Abend erhalten Eltern wichtige Informationen zur Aufnahme des Kindes in der neuen DRK-Kita durch Gisela Kühlkamp und Dirk Holz vom Roten Kreuz. Gisela Kühlkamp, Verbundleiterin beim Roten Kreuz für Ahaus und Heek: „Wir stellen den Eltern die neue Einrichtung, die Übergangslösung sowie erstes Personal vor. Und gerne beantworten wir an diesem Abend alle Fragen.“ Der Standort der Übergangslösung ist an der Straße Im Bült 2 vorgesehen. Neu gebaut wird am Stroot in der Nähe von zwei Neubaugebieten in Heek.

Das Kreisjugendamt sowie ein Vertreter der Gemeinde Heek werden ebenfalls  anwesend sein.

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news-493 Sun, 12 May 2019 08:56:00 +0200 Rotes Kreuz eröffnet das neue Café Henry http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-eroeffnet-das-neue-cafe-henry.html

Der „Vario Cooking Center“ ist Kernstück der neuen Küche des Café Henry im Rotkreuz-Zentrum in Borken: „Das ist unser Thermomix für Erwachsene“, erklärt Leiter Hans Jürgen Tekampe lächelnd beim Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten. Und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing staunt mit Besuchern, was im Café und nebenan in der Küche in den vergangenen Monaten alles geschaffen worden ist. 

Zum Beispiel: die komplette barrierefreie Einrichtung des Küchenbetriebes, eine offene Selbstbedienungstheke, eine Salatbar mit stets frischen Angeboten, eine verbesserte Raumakustik und eine überdachte Außenterrasse für mehr als 50 Personen. Entstanden ist ein „Angebot mit Wohlfühlfaktor“, wie DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann feststellt.

Verlässliche Handwerksbetriebe

Aloys Eiting, Vorsitzender des ehrenamtlichen Präsidiums des Kreisverbandes, lobte während einer kleinen Eröffnungsfeier vor allem die „Verlässlichkeit der beteiligten Handwerksbetriebe“ unter Führung des Architekturbüros Werger (Laer, Kreis Steinfurt). „Mir ist es wichtig, mich für den fristgerechten Umbau und die hohe Qualität der Arbeit zu bedanken.“

Schon Mitte 2015 während der Flüchtlingsversorgung, die aus einer alten Küche im Jugendhof in Borkenwirthe erfolgte, seien die Gedanken gereift, die Küchensituation „umfassend zu verbessern“. Das sei jetzt in der sechsmonatigen Umbauzeit sehr gut gelungen, sogar im laufenden Betrieb: „Neben der Lärm- und Staubbelästigung für Hans Jürgen Tekampes Küchenteam war viel Improvisationsgeschick notwendig, um den Küchenservice sicherzustellen“, erinnerte Eiting. Zwischendurch erfolgte die Versorgung in einem Zelt vor dem Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6.

Es gebe eine breite Angebotspalette, so für Familien-, Geburtstags- Betriebs- und andere Feiern: Sektempfang mit Fingerfood, stilvolle Menüs, individuelle Büffets, einfach Kaffee und Kuchen – oder ein kulinarisches Verwöhnen mit dem Catering-Service um das Café-Henry-Team. 

Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing stellte das integrativ geführte Café heraus, in dem Menschen mit und ohne Behinderung richtig gut zusammenarbeiten: „Das ist gelebte Integration – so, wie ich sie mir vorstelle.“ Mit dem neuen Café werde das gastronomische Angebot vergrößert: in Borken und in der Region. Das Rote Kreuz habe eine gute Investition getätigt. 

Küche von 27 auf 90 Quadratmeter erweitert

Architekt Franz Werger beleuchtete kurz die zeitlichen Abläufe inklusive des Bauantrags, der innerhalb von nur acht Wochen durchgegangen sei: „Sonst dauert das oft bis zu einem Jahr und länger.“ Der Kochbereich sei von 27 auf fast 90 Quadratmeter vergrößert worden. Jeder wisse, wofür die drei Buchstaben DRK stünden, sagte Werger. Man könne aber auch dafür einsetzen: „Durchdachte reichliche Köstlichkeiten“, „die revolutionären Kochkünste“ und auf Plattdeutsch: „De richtige Küek.“ 

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann lobte ebenso das Bauamt der Stadt Borken, bevor den Gästen von den Café-Mitarbeitern Leckeres serviert wurde: „Das Bauamt war uns eine große Unterstützung. Und das ist nicht unbedingt selbstverständlich. Wir danken für die gute Zusammenarbeit.“

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news-492 Sun, 12 May 2019 08:46:00 +0200 Immer hellwach: Rotes Kreuz gab am Weltrotkreuztag einen aus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/immer-hellwach-rotes-kreuz-gab-am-weltrotkreuztag-einen-aus.html An 33 Standorten – Aktionen finden großen Anklang Die Aktion „Kein kalter Kaffee“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist auch im sechsten Jahr sehr gut angekommen. Am Weltrotkreuztag (8. Mai) zu Ehren des Gründers Henry Dunant wurden viele Menschen im Kreis Borken angesprochen und auf die Rotkreuz-Arbeit aufmerksam gemacht. An 33 Standorten waren ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter unterwegs, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann zog im DRK-Pressedienst eine rundum zufriedenstellende Bilanz; er selbst schenkte Kaffee im „Café Henry“ im Rotkreuz-Zentrum in Borken aus: „Es ist uns wichtig, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Das ist meines Erachtens gut gelungen. Die Resonanz in der Bevölkerung war erneut sehr groß. Dafür danken wir.“ Außer Gratiskaffee gab es kleine Präsente. Das Rotkreuz-Motto lautete: „Deutscher Roter Kaffee. Wir sind bei jedem Hilferuf hellwach – und zum Weltrotkreuztag geben wir einen aus.“

In Gescher auf dem Pendlerparkplatz an der Autobahn 31 überraschte der Ortsverein zum sechsten Mal ab kurz vor 6 Uhr Autofahrer mit einem „Aufweckkaffee“. Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko: „Die Pendler kennen uns schon und freuen sich auf die kleine Aufmunterung.“ Allein hier wurden Becher aus knapp zehn Kannen Kaffee verteilt. Auch in zahlreichen DRK-Kitas wurde an Eltern oder Großeltern Kaffee ausgeschenkt, die Kleinen konnten mit Luftballons spielen und schwenkten Rotkreuz-Fähnchen. Viele Mütter (und einige Väter) nutzten die Gelegenheit, am Kaffeetisch mit den Erzieherinnen über Kita und Kinder zu klönen.

In Ahaus beispielsweise stand eine DRK-Vertretung in der Fußgängerzone und sprach viele Marktgänger an; in Epe wurde über die neue Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und die Kita „Wirbelwind“ informiert. In Isselburg-Anholt gab es Getränke und Kuchen für Kinder der Offenen Ganztagsschule der Katholischen Grundschule, die bei Regen dann später drinnen spielten statt auf dem Schulhof.

 „Deutschland-Notfall-Tour“ in Rhede

Der DRK-Ortsverein Rhede feierte erneut den gesamten Tag – zunächst ganztägig in seinen drei Kitas sowie in der Großtagespflege, informierte mehr als drei Stunden lang am REWE-Markt am Rathaus. Am Abend begrüßte Vorsitzender Helmut Ebbert 300 Gäste bei einer ganz besonderen Infotainmentshow im Rheder „Ei“: Comedian und Notarzt Lüder Warnken aus Münster zog mit seinem Team ein 70-minütiges Bühnenprogramm zur Ersten Hilfe auf, das es in sich hatte. Die Gäste waren schlichtweg begeistert, und es gab mehrfach Szenenapplaus für den Münsteraner. Mit seiner „Deutschland-Notfall-Tour“ legt er buchstäblich die Finger in die Wunde. Sein Motto kommt spielerisch an, wie an diesem unterhaltsamen Abend in Rhede: „Leben retten mit Leichtigkeit – wir zeigen, wie!“

„Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender“

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann bekräftigt anlässlich des Weltrotkreuztages: „Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender. Wir sind auf das Ehrenamt angewiesen, um als Hilfsorganisation agieren zu können. Wir haben zwar rund 1500 ehrenamtliche Helfer im Kreis Borken bei rund 14.000 Fördermitgliedern – aber auch Helfer brauchen Hilfe für die umfangreiche Bandbreite unserer Angebote“, ergänzt Puhlmann in einer Rotkreuz-Mitteilung.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

 

Fotos:

Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent.

 Fotos: DRK/and, jt

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news-491 Tue, 07 May 2019 12:07:00 +0200 Pflegeschule beim 20. Bocholter Citylauf http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/pflegeschule-beim-20-bocholter-citylauf.html Ausbildung läuft

Auch das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken hat sich am 20. Bocholter Citylauf beteiligt. Bei der Jubiläumsausgabe traten Schüler und Pädagogen mit dem neuen Laufshirt für die DRK-Pflegeausbildung an: „Ausbildung – läuft“ im wahrsten Sinne des Wortes. Die Läufer der DRK-Pflegeschule absolvierten am 4. Mai den fünf Kilometer langen Schullauf durch die Bocholter Innenstadt, an dem insgesamt über 500 Läufer teilnahmen. 

Ein Glückwunsch ging an Teame Russom, der als bester männlicher Teilnehmer des Schulteams in 24:49 Minuten ins Ziel kam. In seiner Altersklasse Männer ab 30 Jahre belegte er sogar den ersten Platz! Thi-Xuan Ngujen absolvierte die beiden Runden durch die City in 31:15 Minuten.  Sie kam auf Platz vier der Frauen-Hauptklasse. Ein großes Lob an die Teilnehmer und ihre großartigen Leistungen!

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news-490 Mon, 06 May 2019 11:57:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken gibt am Mittwoch einen aus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-gibt-am-mittwoch-einen-aus.html 8. Mai ist Weltrotkreuztag: 33 kreisweite Standorte zur Aktion „Kein kalter Kaffee“

An diesem Mittwoch, 8. Mai, ist Weltrotkreuztag. Wieder heißt es, wie in den Vorjahren: Das Rote Kreuz gibt einen aus. Es wird kostenloser Kaffee to go an vielen Standorten im Kreis Borken verteilt, zum Beispiel an Pendlerparkplätzen, in Kitas, Pflegeeinrichtungen oder Busbahnhöfen.

Der Tag erinnert an Rotkreuzbegründer Henry Dunant, der am 8. Mai 1828 geboren wurde, teilte der DRK-Pressedienst mit.

Die kreisweite Aktion „Kein kalter Kaffee“ steht unter dem Rotkreuz-Motto: „Deutscher Roter Kaffee. Wir sind bei jedem Hilferuf hellwach – und zum Weltrotkreuztag geben wir einen aus.“ DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann bekräftigt: „Wir wollten anlässlich des Weltrotkreuztages mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Wir möchten für das Rote Kreuz und sein Ehrenamt begeistern. Wir brauchen Menschen jeden Alters, jeder Hautfarbe und Religion, die sich mit Ihren Fähigkeiten beim Roten Kreuz engagieren.“ Vielseitige Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement sind unter www.Ehrenamt.DRKBorken.de zu finden.


Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

Kreisweite Aktionen auf einen Blick:

Ahaus

  • Marktplatz, Infostand: 08:00 – 10:00 Uhr
  • DRK-Kita "Burg Funkelstein" Ahaus-Ottenstein, Solmsstraße 10, Elternabend: 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
  • DRK-Kita „Zauberbaum“, Baumschulweg 3-4, Elterncafé: 07:30 Uhr bis 09:30 Uhr

 

Bocholt

  • DRK-Pflegeberatungsbüro, Münsterstr. 38, 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr
  • DRK-Kita "Schatzkiste", In der Hardt 20, Eltern- und Fußgänger-Café: 07:00 bis 09:00 Uhr
  • DRK-Kaufhaus KARO Bocholt, Kreuzstraße 18 - 20, Café: 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Borken

  • Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstr. 6, 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • DRK-Kita „Spielwiese“, Jauerstraße 6, Elterncafé: 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr
  • DRK-Kita „Regenbogen“, Graf-Friedrich-Str. 1, Elterncafé: 08:00 Uhr bis 09:15 Uhr 

Burlo

  • DRK-Kita „Kinderwelt“, Oblatenstr. 1, Elterncafé: 07:30 Uhr bis 09:30 Uhr

Gescher

  • Pendlerparkplatz an der A31, 06:00 Uhr bis 08:00 Uhr
  • DRK-Kita „Bunte Welt“, Zum Erlengrund 31, Aktionen mit Elterncafé: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Gronau

  • Wochenmarkt, Infostand: 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr
  • DRK-Kita "Kinderladen Kunterbunt", Schiefe Straße 50, Aktionen mit Elterncafé: 07:30 Uhr bis 09:00 Uhr
  • DRK-Kita "Die kleinen Strolche", Königstraße 123, 07:30 Uhr bis 09:00 Uhr
  • DRK-Familienzentrum „Zum Regenbogenland“, Hinter dem Schwanenteich 2, Elterncafé: 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr 

Epe

  • Wohngemeinschaft „Henry Dunant“ gibt einen Kaffee am Busbahnhof Amtshaus in Epe aus, 07:00 Uhr - 09:00 Uhr
  • DRK-Kita "Wirbelwind", Merschgarten 8, Elterncafé 07:30 Uhr bis 09:00 Uhr

 

Heiden

  • DRK-Kita Heiden, Mozartstraße 70, Elterncafé: 07:30 Uhr bis 09:00 Uhr
  • DRK-Ortsverein Heiden, Rathausplatz, Infostand: ab 14:00 Uhr

Isselburg

  • Offene Ganztagsschule der Katholischen Grundschule in Anholt bietet Kaffee und Spielaktionen auf dem Schulhof an, 14:30 Uhr - 16:30 Uhr
  • DRK-Kita "Haus für Kinder", An der Kranenweide 1, Elterncafé, 09:30 - 11:30 Uhr

Ramsdorf

  • DRK-Kita Ramsdorf, Hagenstiege 6, Elterncafè mit Henry & Mischi, 07:00 Uhr - 09:00 Uhr

Reken

  • DRK-Kita "Villa Kunterbunt", Freiherr-vom-Stein-Straße 35, Elterncafé und Henry junior Geburtstag, 07:15 Uhr - 09:00 Uhr

Rhede

  • DRK-Kita Rhede, Bonhoefferstr., Elterncafé: 07:15 Uhr - 08:30 Uhr & 11:30 Uhr - 12:30 Uhr
  • DRK-Großtagespflege Rhede, Kettelerstr. 11, Elterncafé, 08:00 Uhr - 15:00 Uhr
  • DRK-Kita "Kunterbunt", Muthesiusstr. 22/Krommerter Weg 13, Infostand auf der Parkfläche Stadtwerke, 08:00 - 10:30 Uhr
  • Informationsstand am REWE-Markt, Innenstadt, 09:00 bis 12:00 Uhr

Stadtlohn

  • DRK-Kita "Prinz Botho", Am Losbergpark 12 - 14, Heranführung an Erste Hilfe mit Herny & Mischi für angehende Schulkinder, Elterncafé, 07:30 - 09:30 Uhr

Velen

  • DRK-Kita "Kinderland", Kreiler Weg 20, Elterncafé 07:00 - 09:00 Uhr
  • Offene Ganztagsschule Velen, Ramsdorfer Str. 21 gemeinsame DRK-Geburtstagsfeier mit der DRK-Kita "Kinderland", 15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Vreden

  • DRK-Kita "Der kleine Prinz", Breslauer Str. 4 a, Elterncafé 07:00 Uhr - 09:00 Uhr
  • Busbahnhof, wir laden auf einen Kaffee to go ein, 07:00 Uhr - 09:00 Uhr
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news-489 Thu, 02 May 2019 11:52:00 +0200 Namensgeheimnis gelüftet http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/namensgeheimnis-gelueftet.html DRK-Kita in Epe heißt jetzt „Wirbelwind“

Das „Geheimnis“ ist gelüftet worden: Die neue DRK-Kita an der Ecke Merschgarten/Gasstraße in Epe hat einen Namen. Sie heißt ab sofort „Wirbelwind“.


Schon zur Eröffnung im August 2018 hatten die Eltern der Einrichtung ihre Namensvorschläge in eine „Wunschbox“ gegeben. Das Team entschied sich für einen dieser Vorschläge. „Es sind viele schöne Namen und Ideen eingegangen. Wir bedanken uns für das große Interesse“, sagte Kita-Leiterin Silvia Jürgens.


In einem kleinen Preisrätsel waren täglich Buchstaben des neuen Namens preisgegeben worden. So hatten Eltern und Kinder die Gelegenheit, den Namen zu erraten. Die Preisträger der ersten drei Plätze bekamen einen kleinen Preis. Es siegte die Familie Heutmann, den zweiten Platz belegte Familie Terstege, den dritten Familie Verst.


Silvia Jürgens: „Das gesamte Team gratuliert den Gewinnern und bedankt sich ganz herzlich für die rege Teilnahme bei allen Kindern und Eltern.“

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news-488 Thu, 02 May 2019 11:46:00 +0200 Sieben Sammelstellen im Kreis Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/sieben-sammelstellen-im-kreis-borken.html Kleidersammlung des Roten Kreuzes am Samstag, 4. Mai

Am Samstag, 4. Mai, findet die traditionelle Frühjahrskleidersammlung des Roten Kreuzes im Kreis Borken statt. Das Rote Kreuz nimmt an diesem Samstag von 9 bis 13 Uhr an sieben Standorten im Kreis Borken Kleider- und Schuhspenden entgegen.

Die Erlöse werden dringend für die satzungsgemäßen Aufgaben des Roten Kreuzes im Kreis Borken benötigt. Ein Teil der Erlöse wird für Flüchtlingsarbeit, für die Versorgung von Bedürftigen, für Projekte mit Ehrenamtlichen, für das Jugendrotkreuz mit rund 400 Mitgliedern oder für die Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, wie etwa Reitturnieren und anderen öffentlichen Veranstaltungen, verwendet.

Folgende sieben Spenden-Sammelstellen werden am Samstag, 4. Mai, eingerichtet: 

  • Asbeck: Hunnenporte, Brückenstr. 8
  • Bocholt: KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Kreuzstr. 18-20
  • Borken: KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Röntgenstr. 6
  • Heek: Raiffeisenmarkt, Benzstr. 2
  • Legden: Amtshausplatz 3
  • Ramsdorf: Raiffeisenmarkt, Südring 20-26 (bis 12 Uhr)
  • Vreden: DRK-Ortsverein Vreden, An‘t Lindeken 101 

Tauschaktion „Klamotten gegen Kartoffeln“ in zwei Raiffeisenmärkten 

Erneut unterstützen Raiffeisenmärkte im Kreisgebiet das Rote Kreuz bei der Kleidersammlung. In zwei Raiffeisenmärkten werden „Klamotten gegen Kartoffeln“ getauscht. Das heißt, für ausgediente Kleidung gibt es als besonderen Anreiz Kartoffeln als Spende des Raiffeisenmarktes. Die Märkte in Heek und Ramsdorf beteiligen sich an dieser guten Aktion.

„Textilsammlungen für uns enorm wichtig“

„Setze ein Zeichen und werde Spender: Deshalb sind Textilsammlungen für uns enorm wichtig“, unterstreicht Jürgen Puhlmann, Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken. „Die Textilsammlung ist gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- und anderen Spenden. Ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich. Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung deshalb, gebrauchte Kleidungsstücke an den Annahmestellen abzugeben“, für den Weitertransport am besten gut verpackt in Säcken oder festen Tüten.

Abgabe in KARO-Sozialkaufhäusern in Borken und Bocholt möglich

Wer keine Möglichkeit hat, seine Kleidung zu den Sammelstellen zu bringen, kann sie in den Sozialkaufhäusern KARO in Borken oder Bocholt zu den Öffnungszeiten abgeben oder in den jeweiligen Orten in die Rotkreuz-Sammelcontainer geben.

 

Die Adressen: 

Kaufhaus KARO in Borken

Röntgenstraße 6

46325 Borken

Tel. 02861 8029-385

karo.borken@drkborken.de

 

Kaufhaus KARO in Bocholt

Kreuzstraße 18-20

46395 Bocholt

Tel. 02871 3108-885

karo.bocholt@drkborken.de

 

KARO-Öffnungszeiten: 

Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 15 Uhr

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news-487 Mon, 29 Apr 2019 11:36:00 +0200 Sieg vor Isselburg und Reken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/sieg-vor-isselburg-und-reken.html Rotkreuzgemeinschaft Gescher gewinnt Kreiswettbewerb in Bocholt

Nach mehreren guten Platzierungen und dem zweiten Platz 2018 hat es diesmal geklappt: Die Rotkreuzgemeinschaft des DRK-Ortsvereins Gescher hat den Kreiswettbewerb 2019 gewonnen. Das Team um Gruppenleiter Benedikt Honrath hatte am Sonntagnachmittag in Bocholt gut lachen. Jetzt vertritt es Anfang Juli den Kreisverband Borken beim Landeswettbewerb der Besten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Nottuln.

Zweiter wurde die Rotkreuzgemeinschaft Isselburg mit Rotkreuzleiterin Stephanie Booms vor Reken mit Rotkreuzleiter Stefan Niewerth sowie  Nienborg-Heek mit Rotkreuzleiter Eric Stein, das sich erstmals beteiligte. Wegen Krankheit, Sanitätsdiensten und anderer Verpflichtungen waren diesmal nur vier Teams am Start. Vorjahressieger Heiden musste auf eine mögliche Titelverteidigung verzichten: In Heiden war traditioneller Maibökendag mit Tausenden von Besuchern.

Worum geht es bei diesen Leistungsvergleichen? Diese Frage beantwortet Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen: „Die Wettbewerbe dienen vor allem dazu, Erkenntnisse über den Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helfer im Roten Kreuz im Kreis Borken zu erhalten.“ Außerdem nehmen die Gruppen laut Theyssen viel Erfahrung mit, vor allem für die Teamarbeit. „So werden tatsächliche Einsätze trainiert. Und das ist für uns sehr wichtig." Nicht zu vernachlässigen seien zudem Wettbewerbsgedanke, Teamgeist  und der gemeinsame Austausch.

„Verletzte“ nach Sturz mit Skateboard versorgt

Die von den Rotkreuz-Teams zu lösenden Aufgaben waren erneut anspruchsvoll. So musste eine vermeintlich Verletzte versorgt werden, die mit einem Skateboard gestürzt war und sich vermutlich beim Sturz auf Treppenstufen Verletzungen der Wirbelsäule zugezogen hätte. Eine „Patientin“ des „Realistischen Notfalldienstes“ (RND) des Jugendrotkreuzes spielte diese Rolle auf den Stufen des Benölkenplatzes vor dem Amtsgericht Bocholt so gut, dass Passanten stehenblieben und schauten, was passieren würde. Die „Verletzte“ wurde von allem Gruppen gut versorgt – Aufgabe bestanden.

Nebenan im Amtsgericht durfte der große Verhandlungssaal mit passender Saalnummer 112 genutzt werden: für die jungen Teams eine durchaus respektvolle Übung. Denn hier hatte es nach Annahme der Rotkreuzleitung eine „Schlägerei“ im Gerichtssaal mit fünf Beteiligten gegeben. Die Teams versorgten die „Verletzten“ wie vorgeschrieben.

In den weiteren Aufgaben musste unter anderem eine Verpflegungsstelle aufgebaut werden. Dieses Szenario ist den Rotkreuzlern inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen, ob bei der Blutspende, der Versorgung von Einsatzkräften oder von evakuierten Personen, sie wird von allen in Perfektion bewältigt. 

Aber auch klassische Hand-Arbeit war wieder angesagt: Ein Einsatzfahrzeug – vor dem Kolpinghaus – hatte eine Panne: Reifenwechsel. Eine Herausforderung die jeder Autofahrer bewältigen können muss, aber Hand auf Herz, wer traut es sich zu? Unsere Einsatzkräfte haben es mit geschafft.

„Guter Leistungsstand bestätigt“

Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen zeigte sich während der Siegerehrung im Rotkreuz-Beratungszentrum an der Münsterstraße 38 erfreut über den guten Leistungsstand der Gruppen: „Der ist bei dieser Prüfung wieder bestätigt worden. Es zeigte sich, dass die kontinuierliche Aus- und Fortbildung unserer Einsatzkräfte fit macht für Einsätze, wenn sie gefragt sind. Wir wünschen dem Siegerteam aus Gescher viel Erfolg und das gewisse Quäntchen Glück für den DRK-Landeswettbewerb am 6. und 7. Juli in Nottuln.“ Dort erreichte Heiden 2018 als Kreissieger Platz elf, Raesfeld gewann 2017 die Vizemeisterschaft.

„Wir fahren ganz cool nach Nottuln und wollen dort möglichst gut abschneiden“, sagte Gruppenleiter Benedikt Honrath. Zu seiner Rotkreuzgemeinschaft gehörten Nele Penzler, Stefanie Pelz, Dominik Bönning, Julian Thiemann sowie Christian Zaccagnini. Mächtig Spaß über den Sieg hatte auch Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko in Bocholt: „Wir waren in den Vorjahren immer nahe dran gewesen. Das ist auch ein Titel für unsere gesamte Rotkreuzgemeinschaft in Gescher. Das zum Teil neue und noch sehr junge Team hat sich den Sieg verdient.“

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news-486 Tue, 16 Apr 2019 15:53:00 +0200 Neue Konzepte für Seniorenarbeit beim Heimattag vorgestellt http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/neue-konzepte-fuer-seniorenarbeit-beim-heimattag-vorgestellt.html Das neue Generationenbüro Vreden hat Werbung für sich gemacht und zahlreiche Menschen beim Vredener Heimattag in der Innenstadt angesprochen.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagte Jutta Dechering, Seniorenbeauftragte der Stadt Vreden.

Ihr Debüt feierte quasi Edith Zins vom Roten Kreuz im Kreis Borken, die zum 1. April als Koordinatorin eingestellt worden ist. Sie betreut das Büro in der Begegnungsstätte Twicklertreff an der Twicklerstraße 6 im Zentrum von Vreden. „Es kommen immer mehr Menschen und informieren sich über unsere Arbeit. Die Mund-zu-Mund-Proganda läuft gut an.“ Das hatte auch das Vredener Urgestein Willi Völkering erfahren: Der über die Grenzen als „singender Gastwirt“ bekannte Kneipier der Gaststätte „Zum Kluten“ schenkte den Seniorenbüro-Mitarbeiterinnen eine CD mit bekannten Volksliedern. Die wird jetzt häufig im Twicklertreff abgespielt. Dort kümmert sich Sarah Kattenbeck von der Rotkreuz-Integrationsagentur zudem um Migrationsarbeit.

Die zunächst für drei Jahre konzipierte Generationenarbeit wird bis 2021 über „Maßnahmen zur Quartiersentwicklung“ durch die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt. Edith Zins und Sarah Kattenbeck fassen die Aufgaben zusammen, die anstehen: „Wir verstehen uns als Schnittstelle der Seniorenarbeit in Vreden.“ Ziel ist eine Vernetzung vorhandener Angebote, neue zu schaffen, Kontakte herzustellen, Nachbarschaftshilfen zu unterstützen. Alle knapp 100 Vereine in Vreden sollen mit ins Boot genommen werden, auch Verbände, lokale Dienste und Wohlfahrtsverbände, Glaubensgemeinschaften, freiwillig Engagierte und weitere Interessierte. „Wir streben enge Kooperationen vor Ort an“, erklärten Jutta Dechering, Edith Zins und Sarah Kattenbeck.

Leckere Spezialitäten der ehrenamtlichen Vredener Flüchtlingshilfe

Großen Zulauf beim Heimattag fand zudem das Angebot der ehrenamtlichen Vredener Flüchtlingshilfe. Sie hat sich seit Langem etabliert, berichtete Anika Lemke, Koordinatorin Ehrenamt Flüchtlingshilfe beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Zwölf Frauen aus dem Irak, Syrien, Kurdistan und Afghanistan hatten ehrenamtlich leckere Spezialitäten aus ihren Heimatländern zubereitet. Sie wurden kostenlos an die Heimtattag-Besucher verteilt „und bereits nach kurzer Zeit bis mittags alle vergriffen. Ein zusätzliches Bonbon für uns ist, dass wir zugleich mit den Menschen richtig gut ins Gespräch kommen. Wir sind mit dem Heimattag in Vreden sehr zufrieden“, bilanzierte Anika Lemke.

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news-485 Mon, 15 Apr 2019 15:23:51 +0200 Beeindruckendes inklusives Theater http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/beeindruckendes-inklusives-theater.html „Der kleine schwarze Fisch“ im Vennehof Borken

Das war beeindruckende inklusives Theater mit bemerkenswerter Schauspielkunst: „Der kleine schwarze Fisch“ wurde von der Glanzstoff-Akademie der inklusiven Künstler, Wuppertal, im Borkener Vennehof gezeigt. Mehr als 120 Besucher waren von der Schauspielkunst der Aktiven mit und ohne Behinderung begeistert.

Veranstalter war die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Gefördert wurde das Theaterstück durch die „Aktion Mensch“. Für hörbehinderte Gäste übersetzten zwei Gebärdensprach-Dolmetscherinnen.

„Der kleine schwarze Fisch“ war eine von drei Veranstaltungen des Roten Kreuzes im Kreis Borken zum Welt-Autismus-Tag. Zuvor waren bereits der Kinofilm „Ben X“ gezeigt worden; Julian Leske aus Haan bei Wuppertal hatte vor 70 interessierten einen autobiografischen Vortrag gehalten: „Mein Leben mit Autismus“.

In der gut einstündigen Vorstellung wurde im Vennehof die Geschichte von einem kleinen Fisch gespielt, der Fernweh hat. Er möchte unbedingt herausfinden, wo das Ende des Baches liegt. Obwohl alle ihm davon abraten, vor allem die großen alten Fische, begibt er sich auf das ungewisse Abenteuer – mit gutem Ende.

Inspirieren lassen

„Das Märchen macht Mut, sich in unbekannte Gewässer zu begeben und sich dem Fremden gegenüber zu öffnen“, berichtete die Koordinierungsstelle Inklusives Borken zusammenfassend. Das große Interesse im Vennehof Borken zeige, dass solche Veranstaltungen in der Region auf große Resonanz stoßen würden, sagte Sabina Pohla, Mitarbeiterin des Roten Kreuzes: „Der Erfolg im Vennehof hat gezeigt, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auch am kulturellen Leben teilhaben können und sich von einer inklusiven Theatergruppe inspirieren lassen.“

„Der kleine schwarze Fisch“ ist die zweite Produktion der Wuppertaler „Glanzstoff-Studios“ – ein Ausbildungsprojekt für Menschen mit Handicap. Die Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Behinderung buchstäblich eine Bühne zu bieten. Sie werden professionell beispielsweise darin unterstützt, sich schauspielerisch auszudrücken.

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news-484 Mon, 15 Apr 2019 15:11:30 +0200 Julian Leske erzählt humorvoll über „Mein Leben mit Autismus“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/julian-leske-erzaehlt-humorvoll-ueber-mein-leben-mit-autismus.html Beim Roten Kreuz im Kreis Borken zum Welt-Autismus-Tag: „Autismus ist wie ein Speckstein in der Hand, der geformt werden kann“

Er hat sich offenbar gut damit arrangiert: Julian Leske (27) aus Haan bei Wuppertal erzählte fast eine Stunde lang beim Roten Kreuz im Kreis Borken, wie er als Autist mit Asperger-Syndrom lebt. „Mein Leben mit Autismus“ ist eine Geschichte „aus einem Leben ohne Emotionen“, wie er sagte – eine authentische Schilderung, die interessanter, informativer und ansprechender kaum hätte sein können.

Julian Leske machte deutlich, dass seine Ausführungen nur auf ihn persönlich zuträfen, nicht auf andere. In seiner Kindheit hätte das familiäre Umfeld gesagt, er würde „wie ein kleiner Professor“ auftreten. „Doch das kann ich nicht nachvollziehen.“ Julian Leske erzählte seine Lebensgeschichte höchst humorvoll – das kam an. Ein Therapeut habe ihm mit 18 Jahren gesagt, „ich sei auch als Autist durchaus vorzeigbar“. Das habe er sich zu Herzen genommen und festgestellt, dass er ohne Schwierigkeiten vor 150 Menschen referieren könne. 

Tun, was Spaß macht – zum Beispiel Bahn fahren

Mit Mathematik habe er so seine Schwierigkeiten. Nach der Schule habe er eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt begonnen: „Das war ein Kampf, der gewonnen wurde.“ Leske arbeitet bei einem großen Versicherungsunternehmen in Köln als Verwaltungsfachangestellter, derzeit in einer Filiale in Bonn. Dort fährt er täglich mit dem Zug hin, wie er überhaupt in seiner Freizeit das macht, „woran ich Spaß habe“. Dazu gehöre an erster Stelle Bahn fahren, außerdem neue Menschen kennenzulernen. 

Sein Ziel sei es, über „zahleiche autistische Existenzen aufzuklären“, sich neuen Herausforderungen zu stellen. „Zusammenfassend kann man sagen: Länder, Menschen, Abenteuer.“ Die Frage, ob Autismus eine Behinderung sei, bejahte der 27-Jährige: „Ich fühle mich behindert.“ Er benötige sein Leben lang einen Mittler, „jemand, der mein Leben dekodiert“. Er schätze den Anteil von Menschen mit Autismus in Deutschland auf ein Prozent der Bevölkerung, auf mithin mehr als 800.000 Personen. Laut Leske werden es immer mehr, weil Autismus früher erkannt werde als noch vor Jahren. Diese Einschätzung teilt sich auch mit den Erfahrungen, die die Autismusambulanz beim Roten Kreuz in den vergangenen 15 Jahren gemacht hat.

Für Julian Leske ist vor allem eines wichtig: „Weiterbildung. Immer offen sein für andere Menschen, mit Kritik offen umgehen, positiv denken.“ Autismus und Persönlichkeit bilden seiner Meinung nach „eine Symbiose. Ich erlebe Autismus wie einen Speckstein, der in der Hand angewachsen ist. Im Laufe der Zeit ist der Speckstein durchaus formbar.“

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news-482 Thu, 04 Apr 2019 14:55:00 +0200 „Die kleine Raupe Nimmersatt“ feiert ihren 50. Geburtstag http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/die-kleine-raupe-nimmersatt-feiert-ihren-50-geburtstag.html Die DRK-Kita „Zauberbaum“ freut sich über die Zertifizierung zur Literaturkita. Die Auszeichnung soll besonders gefeiert werden: Am Samstag, 6. April, ist von 11 bis 16 Uhr ist am Baumschulweg 4 in Ahaus Tag der offenen Tür. Eltern, Freunde der Kinder, Bekannte und alle Interessierten sind eingeladen mitzufeiern.

Der Kinderbuchklassiker „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle, feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag, und Groß und Klein dürfen sich auf viele Aktionen rund um das Motto der Raupe freuen.

Eingebunden in den Tag der offenen Tür sind auch die Kita-Kooperationspartner, die Buchhandlung Lesezeit und die Helene-Helming-Schule.

Gleichzeitig bieten die Mitarbeiter der Kita den Besuchern die Möglichkeit, sich über die pädagogische Arbeit zu informieren und die Einrichtung kennenzulernen.

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news-480 Thu, 28 Mar 2019 13:53:00 +0100 Azubis des Bildungsinstitutes für Gesundheitsberufe sprechen mit Minister http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/azubis-des-bildungsinstitutes-fuer-gesundheitsberufe-sprechen-mit-minister.html Reger Austausch mit Jens Spahn

Unter dem Motto „Auf ein Bier…“ hatte die Junge Union Bocholt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf eine lockere Gesprächsrunde nach Bocholt eingeladen. Diese Gelegenheit ließen sich die Schülerinnen und Schüler des Rotkreuz-Bildungsinstituts nicht nehmen und beteiligten sich aktiv mit Dozentin Laura Zeusnik an den aktuellen politischen Themen der Pflege.

Nachdem die Auszubildenden im Herbst die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte (SPD) aus Vreden  im Bildungsinstitut einen Forderungskatalog für Jens Spahn nach Berlin mitgegeben hatten, wollten sie nun persönlich wissen, was er davon schon umgesetzt habe. Der Katalog enthielt Themen wie bessere Bezahlung, höheres Ansehen, mehr Anleitung, Verantwortung dem Schülerstand entsprechend und geregelte Arbeitszeiten.

Jens Spahn kommentierte, dass es ihm wichtig sei, Debatten zu führen, Ideen auszutauschen und Kompromisse einzugehen. Besonders bei den Themen „Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufes, Sicherung der Praxisanleitung und Gehaltssteigerung“ waren die Schüler im regen Austausch mit Jens Spahn. 

Der Bundesgesundheitsminister unterstrich, dass die 13.000 neuen geschaffenen Stellen und die Sicherung der Aufgaben und zeitlichen Ressourcen der Praxisanleitungen schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sei. Die Ziele könnten nicht innerhalb von vier Wochen erreicht werden, sondern das brauche seine Zeit. Durch die generalistische Ausbildung soll auch die Gleichstellung der Gehälter und des Ansehens in den Pflegeberufen gesichert werden.

Für die Schüler war es eine tolle Erfahrung, aktiv am politischen Geschehen beteiligt gewesen zu sein. Eine Schülerin hat den Gesundheitsminister direkt zum nächsten Termin eingeladen. Sicherheitshalber wurde der Forderungskatalog noch einmal überreicht.

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news-479 Thu, 28 Mar 2019 13:46:00 +0100 Weltautismus-Tag soll aufklären – auch in Borken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/weltautismus-tag-soll-aufklaeren-auch-in-borken.html Zwei Veranstaltungen am 3. und 6. April in Borken

Der Welt-Autismus-Tag jährt sich am 2. April. Ihn gibt es seit 2008. Er soll vor allem dazu führen, die Situation von Menschen mit Autismus zu verbessern und aufzuklären. Das Rote Kreuz im Kreis Borken nimmt dies zum Anlass, mit zwei Veranstaltungen auf Autismus aufmerksam zu machen. Am Mittwoch, 3. April, wird im Borkener Kinocenter der Film „Ben X“ gezeigt. Am Samstag, 6. April, folgt im Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken, ein autobiografischer Vortrag von Julian Leske. 

 

Kinofilm „Ben X“, Mittwoch, 3. April 2019, 20 Uhr

In dem Film Ben X geht es um einen Jugendlichen namens Ben. Ben ist anders: er lebt in seiner eigenen Welt, in der er am liebsten online spielt. Im Onlinespiel fühlt er sich sicher. Er taucht ab in die Welt des Spiels „Archlord“, vermischt das Leben im Spiel mit der Realität. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite besteht er alle Herausforderungen und Gefahren des Lebens, Herausforderungen, die ihn zumeist im Alltag überfordern. Bei Ben wird das Asperger Syndrom diagnostiziert, er zeigt bereits in jungen Jahren „besondere“ Verhaltensweisen. Zu¬nehmend wird er von seinen Schulkameraden gemobbt und tyrannisiert, was dazu führt, dass er immer mehr in die Fantasiewelt des Onlinespieles abtaucht...

Veranstaltungsort
Kino-Center Borken, Johann-Walling-Straße 26 in Borken
Kartenvorbestellungen: Telefon 02861 9029922
Eintrittspreis: 2,00 €, FSK 12 Jahre 

Autobiographischer Vortrag von Julian Leske: „Mein Leben mit Autismus“, Samstag, 6. April 2019, 14:00 Uhr, im Rotkreuz-Zentrum

Julian Leske erzählt aus seinem Leben ohne Emotionen. Er gewährt uns in seinem Vortrag einen Einblick in seine autistische Lebenswirklichkeit. Er berichtet (humorvoll) über seine persönliche Wahrnehmung der Welt und darüber, welche Bedeutung soziale Interaktion für ihn hat. Er gibt Anregungen für einen hilfreichen Umgang mit Menschen mit Autismus. Ein spannender und lebendiger Vortrag, in dessen Anschluss die Möglichkeit für Fragen besteht.

 

Veranstaltungsort:

Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6 in Borken. 

Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Anmeldungen: Tel. 02861 8029-211 oder autismusambulanz@drkborken.de

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news-478 Thu, 28 Mar 2019 13:42:00 +0100 Rotkreuz-Mitgliederwerbung in Südlohn und Oeding http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-mitgliederwerbung-in-suedlohn-und-oeding.html DRK-Ortsverein sucht Ehrenamtliche und Fördermitglieder / Mitarbeiter gehen ab sofort von Haustür zu Haustür / Viele soziale Aufgaben

Das Rote Kreuz in Südlohn und Oeding wird aktiv, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu können. Mehrere Rotkreuz-Mitarbeiter gehen in den beiden Orten ab sofort von Haustür zu Haustür.

„Das ist eine gute Sache für unseren DRK-Ortsverein“, betonten beim Pressegespräch Vorsitzender Klaus Bous und Schatzmeister Frank Engbers: „Es ist ja bekannt, dass alle Organisationen von der Demografie betroffen sind. Dadurch hat sich unser Mitgliederbestand etwas verringert. Jedes Neumitglied ist uns herzlich willkommen.“ 

Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstehen. Die Rotkreuz-Angebote in Südlohn und Oeding umfassen die Erste-Hilfe-Ausbildung und Blutspendetermine. Davon gibt es acht übers gesamte Jahr verteilt. 25 Aktive sind im Ortsverein tätig bei derzeit gut 400 Fördermitgliedern. 

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich der werbende Mitarbeiter Sahin Bilac (50) und sein Team durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren könne. Zudem seien die Mitarbeiter in DRK-Bekleidung unterwegs. Es werde kein Bargeld kassiert. Darauf weist Andrea Terfloth hin, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6. Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861/8029-120, E-Mail: a.terfloth@drkborken.de.

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news-481 Mon, 25 Mar 2019 13:58:00 +0100 DRK-Kita und Demenz-Wohngemeinschaft in Epe unter einem Dach http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-kita-und-demenz-wohngemeinschaft-in-epe-unter-einem-dach.html „Zusammenspiel von Jung und Alt fantastisch umgesetzt“

Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat seine fünfte Wohngemeinschaft (WG) für demenziell veränderte und pflegebedürftige Menschen eröffnet: Innerhalb zehn Monaten entstand in Gronau-Epe an der Gasstraße 55/Ecke Merschgarten ein „Haus mit Wohlfühlcharakter“, wie es bei der Eröffnung hieß.

Zwölf Wohnungen stehen ab dem 1. April zur Verfügung. Das Besondere an dem neuen Konzept: Im Erdgeschoss hat das Rote Kreuz eine Kindertagesstätte eingerichtet, die von 75 Mädchen und Jungen besucht wird. 

Die Menschen „sollen hier Geborgenheit, Trost und Liebe finden“, sagte Susanne Biallas und erklärte bei der symbolischen Schlüsselübergabe vor zahlreichen Gästen den Unterschied zu stationären Einrichtungen: Im Haus „Henry Dunant“ – dem Namensgeber und Gründer der Rotkreuz-Bewegung – werde gemeinsam gekocht, gegessen, geputzt, gefeiert und auch getrauert. Angehörige könnten jederzeit kommen: „Sie haben ein verbrieftes Hausrecht.“

„Wir haben hier in Epe eine tolle Idee des Zusammenspiels von Jung und Alt fantastisch umgesetzt“, lobte Sandra Cichon, Vorsitzende des fusionierten DRK-Ortsvereins Gronau-Epe, stellvertretend für den Rotkreuz-Kreisverband. Der tritt als langjähriger Mieter auf. Investor ist die Berthold Lösing GmbH & Co KG aus Legden (180 Mitarbeiter), die rund 3,5 Millionen Euro investiert hat. 

Dem Bauherrn galt allseits Anerkennung: Im vergangenen Mai war Grundsteinlegung gewesen. Jetzt können zwölf Wohnungen für pflegebedürftige Menschen mit 24-stündiger Rundumbetreuung bezogen werden. Die Kinder in der Kita spielen seit Ende August nach nur 113-tägiger Bauzeit in neuen Räumen.

Eins draufgesetzt – die Wohngruppe auf eine Kita

In Epe sei nach dem Bau der Demenz-WG „Haus Morgenstern“ in Gronau an der Vereinsstraße quasi „noch eins draufgesetzt worden“, sagte Sandra Cichon: „Wir haben die Wohngruppe auf eine Kita gesetzt.“ 

Die Konzeption mit Jung und Alt in einem Haus käme so gut an, dass auch Investoren vor allem in Bocholt und andernorts, über die Grenzen des Münsterlandes hinaus, aufmerksam geworden seien, unterstrich DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann. Mit dem Unternehmen Lösing habe das Rote Kreuz schon gute Erfahrungen bei einem Großprojekt in Legden mit Kita und Wohnhaus für junge Menschen mit Autismus gemacht. Dass nach dem Spatenstich im vergangenen Mai jetzt schon alles pünktlich fertig geworden sei – „daran hatte ich damals große Zweifel“. Umso mehr freue er sich übe die gelungene Ausführung: „Die neuen Bewohner werden sich hier zu Hause fühlen. Das ist eine große Aufgabe, auch für uns.“

In ihrer Funktion als Bürgermeisterin hatte Sonja Jürgens die Notwendigkeit solcher Wohnformen betont: „Ich freue mich, dass das DRK diese Konzeption konsequent vorantreibt und solche Wohngemeinschaften bei uns existent sind.“ Auch für die Familien der demenziell Erkrankten sei das ein „unglaublich wertvoller Dienst“. In solch einer Gemeinschaft wohnen zu können, sei ein „Stück Lebensqualität“. Sie zollte dem Roten Kreuz „Hochachtung für diese Arbeit und dem Dienst am Menschen“. 

Alle Wohnungen sind barrierefrei. Hausleiterin ist Vera Hilbert, Pflegedienstleiterin Eva Graml, die bisher im „Haus Morgenstern“ in Gronau tätig war. Das Rote Kreuz im Kreis Borken unterhält weitere Häuser dieser Art, außer in Gronau (Vereinsstraße 79) auch in Vreden, Südlohn und Borken-Burlo. 


Kontakt:

Henry-Dunant-Wohngemeinschaft

Vera Hilbert und Eva Graml

Gasstraße 55

48599 Gronau-Epe

Telefon 02565 4061304

henry.dunant@drkborken.de

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news-476 Wed, 20 Mar 2019 14:14:41 +0100 Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Vreden aktiv: Zahlreiche Veranstaltungen geplant http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ehrenamtliche-fluechtlingsarbeit-in-vreden-aktiv-zahlreiche-veranstaltungen-geplant.html Am 28. März Nachtwächterführung Auch im Jahr 2019 ist die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Vreden weiterhin aktiv. Der Fokus in diesem Jahr liegt darauf, ehrenamtlich Tätige und geflüchtete Menschen auch privat näherzubringen. Viel Zeit im Ehrenamt wird nach wie vor darauf verwendet, Problemlagen zu unterstützen, da bleibe nicht viel Zeit für anderweitigen Austausch. Eingeladen sind alle ehrenamtlich Tätigen (oder die, die es noch werden wollen) und Menschen mit Migrationshintergrund.

Eine interkulturelle Nachtwächterführung ist für Donnerstag, 28. März, geplant. Um 19 Uhr geht es vor dem „Kult“ los. Begleitet wird die Führung von Mathias Wübbeling (Ehrenamtskoordinator Caritasverband Ahaus Vreden) und Anika Lemke (Ehrenamtskoordinatorin Rotes Kreuz im Kreis Borken). Zur besseren Planung ist eine Anmeldung für die Krypta- und Nachtwächterführung gewünscht. Wie auch schon in den letzten beiden Jahren wird die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe einen Stand am Heimattag, am 14. April, haben. Hier werden wieder kostenlos leckere Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten. Dies sei ein „Dankeschön“ von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund an die gesamte Bevölkerung. Anika Lemke: „Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.“ Nach einer erfolgreichen Veranstaltung 2018 wird erneut zu einer interkulturellen Iftar einladen. Iftar ist das traditionelle Fastenbrechen während des Ramadan. Menschen aller Kulturen, Religionen und Staatsangehörigkeiten sind eingeladen, mitzukochen und gemeinsam zu feiern. Anika Lemke: „Die Iftar bietet den perfekten Rahmen, Menschen aus anderen Kulturen und deren Bräuche und Sitten näher kennenzulernen.“ Kein Jahr geht zu Ende, ohne innezuhalten. Auch im Jahr 2019 sollen diejenigen geehrt werden, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Gemeinsam soll der Jahresabschluss mit allen ehrenamtlich Helfenden gefeiert werden, am 29. November. An diesem Tag wird das Jahresabschlussfest im Evangelischen Pfarrheim in Vreden stattfinden. Persönliche Einladungen werden folgen. Austausch im Twickler-Treff Die regelmäßigen Austauschtreffen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe finden an den folgenden Terminen im Twickler-Treff statt: 1. April, 3. Juni, 2. September und 4. November. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Anmeldungen, Fragen und weitere Informationen: Anika Lemke, Ehrenamtskoordinatorin beim Roten Kreuz im Kreis BorkenTelefon 02861 8029-172, E-Mail: a.lemke@drkborken.de. Folgende Kooperationspartner arbeiten zusammen, um die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Vreden zu unterstützen: Caritasverband für die Dekanate Ahaus und Vreden, Pfarrgemeinde St. Georg, Evangelische Kirchengemeinde Oeding, Stadtlohn, Vreden, Stadt Vreden, Bündnis für Familie Vreden, Jugendmigrationsdienst der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland, Rotes Kreuz im Kreis Borken, gefördert durch die Aktion Mensch.

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news-477 Wed, 20 Mar 2019 13:31:00 +0100 Mehr Platz mit hohem Wohlfühlcharakter http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mehr-platz-mit-hohem-wohlfuehlcharakter.html DRK-Kita „Burg Funkelstein“ in Ottenstein ist von der Stadt Ahaus um 151 Quadratmeter erweitert worden

Mehr Platz für die insgesamt 58 Mädchen und Jungen in der DRK-Kita „Burg Funkelstein“ im Ahauser Ortsteil Ottenstein. 151 Quadratmeter Grundfläche sind neu hinzugekommen – praktisch unbemerkt. „Die achtmonatige Bauzeit verlief wirklich sehr harmonisch. Auf unsere Belange ist stets Rücksicht genommen worden. Wir sind sehr glücklich über den Anbau“, so Kita-Leiterin Gisela Kühlkamp.

Die Kindertagesstätte in Ottenstein ist seit dem Neubau an der Solmstraße 10 in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Die Erweiterung war vorgeplant. Vermieter ist die Stadt Ahaus; das Rote Kreuz im Kreis Borken Nutzer mit langjährigem Mietvertrag. DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann drückte im Gespräch mit den Vertretern der Stadt Ahaus und dem Ingenieurbüro Woltering aus Ahaus seine Zufriedenheit aus: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Man sieht nicht, dass es ein Anbau ist.“

300.000 Euro investierte die Stadt Ahaus. Neben einem großen Gruppenraum sind ein Differenzierungsraum, ein Materiallager sowie eine Toilettenanlage mit großem Wickeltisch entstanden. Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf das Atelier, in dem kleine Künstler nach Herzenslust malen und basteln können – und das mit großer Freude bereits tun.

Und auch Norbert Rose, Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft der Stadt Ahaus, anerkannte die Erweiterung: „Wir haben unser Budget eingehalten, ohne Kostensteigerung. Das ist nicht selbstverständlich bei der heutigen Konjunkturlage.“

26 Kitas gehören zum Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Ahaus; die 27. kommt zum 1. August hinzu, erklärte die stellvertretende Fachbereichsleiterin Annette Menker. Sie und DRK-Kita-Verbundleiterin Gisela Kühlkamp betonten die gute Zusammenarbeit, nicht nur in der Umbauphase: „Durch die gelungene Erweiterung mit hohem Wohlfühlcharakter können wir ganz besonders auf die Bedürfnisse, Interesse und Wünsche der Kinder eingehen“, unterstrich Gisela Kühlkamp. „Der große lichtdurchflutete Flur und das Atelier bieten vielfältige Möglichkeiten für die künstlerische und kreative Gestaltung. Sie lässt den Kindern großen Freiraum für ihre individuelle Entwicklung.“ 14 Mitarbeiterinnen gehören zum Kita-Team „Burg Funkelstein“.

Die Öffentlichkeit kann sich selbst einen Eindruck von der Kita-Erweiterung machen: am Sonntag, 16. Juni, ist Tag der offenen Tür (14 bis 17 Uhr).

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news-475 Tue, 19 Mar 2019 14:02:00 +0100 Bei Stadtlohner Gesundheitstagen sowie bei „fit und gesund 2019“ am Wochenende in Borkener präsent http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/bei-stadtlohner-gesundheitstagen-sowie-bei-fit-und-gesund-2019-am-wochenende-in-borkener-praesent.html Rotkreuz-Team informiert bei Gesundheitsmessen über großes Dienstleistungsangebot

Ein Team des Roten Kreuzes im Kreis Borken informierte zahlreiche Interessenten zwei Tage lang bei den dritten Stadtlohner Gesundheitstagen in der Stadthalle in Ahaus. Am kommenden Wochenende ist das Rote Kreuz mit einer Fülle an Dienstleistungsangeboten präsent bei der Borkener Gesundheitsmesse „fit und gesund 2019“, die von der Borkener Zeitung in der Stadthalle Vennehof ausgerichtet wird.

Ausstellungszeiten sind Samstag, 23. März, 13 bis 17 Uhr, sowie Sonntag, 24. März, 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Rund 35 Aussteller sind im Vennehof dabei.

Das Team des Rote Kreuzes im Kreis Borken informiert vor allem über vier Schwerpunkte seiner Arbeit, die anschaulich dargestellt wird: über den Alterssimulationsanzug „GERT“, Wohnberatung, Hausnotruf und ambulante Pflege.

Alterssimulationsanzug „GERT“

Birgit Lorenzen, beim Roten Kreuz im Kreis Borken zuständig für Wohnberatung, stellt den Alterssimulationsanzug „GERT“ (GERontologischer Testanzug) vor. Er ist bestückt mit Gewichten am Oberkörper sowie an Hand- und Fußgelenken. So wird dargestellt, wie nachlassende Kraft und Koordination sowie eine erhöhte körperliche Belastung wirken können. „GERT“ zeigt altersbedingte Einschränkungen:

Eintrübung der Augenlinse, Einengung des Gesichtsfeldes, Hochtonschwerhörigkeit, Einschränkung der Kopfbeweglichkeit, Gelenkversteifung, Kraftverlust, Einschränkung des Greif- und Koordinationsvermögens.

Wohnberatung

Wohnberatung für Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder. Mit kleinen Änderungen in der Wohnung oder im Haus ist das Wohnen mit Handicap deutlich leichter. Unser Ziel ist die Erhaltung der Individualität eines jeden Menschen durch zielgerichtete Beratung und Betreuung. Wir wollen allen Menschen, ob jung, alt, mit oder ohne Handicap, Sicherheit und Wohlbefinden vermitteln. Unser Motto: „So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig."

Hausnotruf

Das Rote Kreuz bietet mit dem Hausnotruf Sicherheit und Geborgenheit in Ihren eigenen vier Wänden – rund um die Uhr. Mit ihm sind Sie zuhause nie allein. Im Notfall kommt schnell fachkundige Hilfe. Vorteile durch den Hausnotruf:

  • Sicherheit in den eigenen vier Wänden – in jeder Situation, 
  • Selbstständigkeit und Flexibilität im Alltag, 
  • optimale Betreuung und schnelle Hilfe rund um die Uhr, 
  • ein vertrauter Ansprechpartner, 
  • einfache Installation und sichere Handhabung.

Ambulante Pflege

Sie selbst, Ihr Partner, ein Elternteil oder ein anderes Familienmitglied benötigen Unterstützung. Der ambulanten Pflegedienst des Roten Kreuzes im Kreis Borken sorgt dafür, dass diese Hilfe zu Hause in vertrauter Umgebung stattfinden kann; sei es aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung. Der ambulante Pflegedienst stellt vor Ort passgenaue Angebot zusammen.

Länger eigenständig leben: Aufgabe der Rotkreuz-Pflegekräfte ist es, die Selbstständigkeit der Kunden und die der Angehörigen trotz Alters, Krankheit oder Behinderung so lange wie möglich zu erhalten. Oft kann dank der häuslichen Pflege eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt verkürzt oder ganz vermieden werden. Je nach individuellem Hilfe- und Pflegebedarf bieten die ambulanten Dienste sowohl körperbezogene Pflegemaßnahmen als auch Behandlungspflege an. 

Wer kann ambulante Pflege in Anspruch nehmen?

  • chronisch Kranke 
  • kurzzeitig Erkrankte 
  • behinderte Menschen 
  • pflegebedürftige Menschen jeden Alters 
  • Personen, die ein ärztlichen Rezept zur häuslichen Pflegen haben 

Wobei kann der ambulante Pflegedienst unterstützen?

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen, wie Hilfe bei der Körperpflege oder beim An- und Ausziehen; 
  • Leistungen der häuslichen Krankenpflege, wie Verbandswechsel oder Medikamentengabe; 
  • Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen; 
  • hauswirtschaftliche Versorgung wie Einkaufen, Kochen oder Reinigen der Wohnung; 
  • Betreuung und Hilfe bei der Alltagsgestaltung. 
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news-474 Thu, 14 Mar 2019 13:53:00 +0100 „Tag der Läden“ am Donnerstag, 21. März http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/tag-der-laeden-am-donnerstag-21-maerz.html KARO-Kaufhäuser des Roten Kreuzes in Borken und Bocholt sagen danke: 50 Prozent Rabatt auf alle Kleidungsstücke zum Frühlingsanfang! Großer Aktionstag / Spenden erwünscht / Motto: Anderen eine Freude bereiten

Die Kaufhäuser Rotes Kreuz (KARO) in Borken und Bocholt sagen danke für viele Spenden der Bevölkerung. Als Dankeschön für so viel Hilfe der Bürger aus Borken und Bocholt veranstalten beide Kaufhäuser einen „Tag der Läden“ zum Frühlingsanfang am Donnerstag, 21. März. Alle Kleidungsstücke gibt es für die Hälfte!

Die KAROs erwarten großen Andrang. Deshalb bitten die Verantwortlichen die Bevölkerung, beim Aussortieren der Frühjahrs- und Sommerkleidung sie dem KARO zu spenden, damit anderen Menschen eine Freude bereitet werden kann.

Gut erhaltene und saubere Frühjahrs- und Sommerkleidung können im Kaufhaus an der Röntgenstraße 6 in Borken sowie an der Kreuzstraße 18 in der Innenstadt von Bocholt montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 15 Uhr abgeben werden.

Die Rotkreuz-Mitarbeiter in den Kaufhäusern nehmen gerne die gespendeten Kleidungsstücke und andere gut erhaltene Gebrauchtwaren entgegen. Sie werden anschließend gesichtet, sortiert und im Kaufhaus KARO präsentiert. Die Erlöse ermöglichen, dass Menschen mit und ohne Handicap einer sinnvollen, sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. Der Integrationsbetrieb beschäftigt neben dem Betriebsleiter zahlreiche weitere Mitarbeiter, davon sind mehrere behindert.

Daneben bieten die Kaufhäuser auch Beschäftigung für Langzeitarbeitslose, Praktika und Stellen im freiwilligen Engagement wie dem Bundesfreiwilligendienst. Interessierte können sich gerne in den Kaufhäusern melden, berichtet das Rote Kreuz.

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news-473 Wed, 13 Mar 2019 15:25:42 +0100 „Ich spüre von Müttern eine große Dankbarkeit“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ich-spuere-von-muettern-eine-grosse-dankbarkeit.html Ehrenamtliche von wellcome Borken - in Trägerschaft des Roten Kreuzes im Kreis Borken - in Köln für zehnjähriges Engagement geehrt / „Praktische Hilfe nach der Geburt“

„wellcome – praktische Hilfe nach der Geburt“ heißt es seit zehn Jahren bei diesem Projekt in Borken, das vom Roten Kreuz im Kreis Borken unterstützt wird. Für die jahrelange engagierte Tätigkeit wurden sieben wellcome-Verantwortliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in Köln in der Koelnmesse von der in Hamburg ansässigen Organisation geehrt. Ehrenamtliche, Förderer und Freunde von wellcome aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen zu einem feierlichen Empfang zusammen. Die ehrenamtliche Organisation betreut Familien im ersten Jahr nach der Geburt ihres Babys.

Sieben Ehrenamtliche und sieben Teamkoordinatorinnen, die sich bereits seit rund zehn Jahren bei wellcome engagieren, bekamen eine Urkunde überreicht. Dazu gehörte Sirkka Ehlert von Roten Kreuze im Kreis Borken. Sie koordiniert das Projekt in Borken seit 2009. Mit zum Team gehören seit dieser Zeit die Familienpatinnen Andrea Holzhausen, Annegret Lansmann und José Pelz. Sie wurden mit den weiteren Borkener Ehrenamtlichen Marietheres Köhne, Evelyn Roth-Schiffer sowie Angelika Lechtenberg allesamt in Köln von wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt für langjähriges Engagement ausgezeichnet.

Familienpatin Andrea Holzhausen sagte, warum sie zehn Jahre wellcome Borken treu geblieben sei: „Ich fühle mich immer sehr willkommen bei den Familien und spüre eine große Dankbarkeit, besonders bei den Müttern, die mal drei Stunden in einem meist komplett neuen Lebensabschnitt nur für sich gestalten können – schlafen, lesen, einkaufen, mal für ein paar Stunden etwas ganz anders machen, als sich ums Kinde zu kümmern. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Das schätze ich sehr.“ wellcome Borken wird unter anderem über Kinderärzte bekanntgemacht, und ein Flyer gehört zum Begrüßungspaket der Stadt Borken für die jungen Neubürger.

Gemeinsam mit Rose Volz-Schmidt würdigte Andreas Kersting, Leiter des Referats für Bürgerschaftliches Engagement NRW, das zivilgesellschaftliche Engagement der aktuell 697 wellcome-Ehrenamtlichen aus NRW. Diese haben allein im vergangenen Jahr mehr als 721 Familien mit praktischer Hilfe im Alltag unterstützt und ihnen 17.687 Stunden ihrer Zeit geschenkt, wie wellcome mitteilte. In Borken werden derzeit sieben Familien betreut. Zehn Paten gehören zum Team. Sirkka Ehlert: „Wir suchen fortwährend Familien, denen wir helfen können, aber auch Paten.“

Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, ist Schirmherr von wellcome in NRW; die bundesweite Schirmherrschaft obliegt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Stamp ließ seinen Dank an die Ehrenamtlichen überbringen: „Mit Ihrem Engagement sagen Sie Ja zu einem Gemeinwesen, das auf Miteinander, Solidarität und Mitmenschlichkeit basiert. Sie tragen dazu bei, dass Nordrhein-Westfalen ein familienfreundliches Land ist. Für das bemerkenswerte Engagement danke ich Ihnen anlässlich des Empfangs der wellcome-Ehrenamtlichen aus Nordrhein-Westfalen ganz herzlich.“

Gründerin Rose Volz-Schmidt hob die hohe Einsatzbereitschaft der Familienpaten hervor. Meist sind das gestandene Frauen und Mütter. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen – diese alte Weisheit setzen in Nordrhein-Westfalen 697 wellcome-Ehrenamtliche täglich um, indem sie junge Familien nach der Geburt eines Kindes entlasten. Sie sind Vorbilder für uns alle. Das gute Aufwachsen unserer Kinder sollte unser aller Herzensangelegenheit sein.“

Kontakt zur wellcome Koordinatorin:

Rotes Kreuz im Kreis Borken
Sirkka Ehlert
Röntgenstraße 6, 46325 Borken
Telefon 02861 8029-618
Mobil 01761 8029100
s.ehlert@drkborken.de 

Hintergrund zu wellcome:

  • wellcome unterstützt Familien im ersten Jahr nach der Geburt beim Übergang in den Alltag mit Baby;
  • wellcome wurde 2002 in Hamburg gegründet, 2009 in Borken;
  • weitere wellcome-Standorte in der Region: Coesfeld, Lüdinghausen, Münster;
  • 230 Standorte im deutschsprachigen Raum;
  • 39 Standorte in NRW;
  • wellcome Borken betreut aktuell sieben Familien mit zehn Paten.
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news-472 Wed, 13 Mar 2019 15:20:28 +0100 Rotkreuz-Mitgliederwerbung in Reken http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-mitgliederwerbung-in-reken.html DRK-Ortsverein kämpft gegen die Demografie / Mitarbeiter geht ab sofort von Haustür zu Haustür / Viele soziale Aufgaben

Das Rote Kreuz in Reken wird aktiv, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu können. Ein Rotkreuz-Mitarbeiter geht in Groß Reken und allen vier Ortsteilen ab sofort von Haustür zu Haustür. 

„Das ist eine gute Sache für unseren DRK-Ortsverein Reken“, betonten beim Pressegespräch der stellvertretende Vorsitzende Stefan Nienhaus und Rotkreuzleiter Stefan Niewerth.  „Es bekannt, dass auch wir von der Demografie betroffen sind. Dadurch hat sich unser Mitgliederbestand etwas verringert. Jedes Neumitglied ist uns herzlich willkommen.“  

Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstehen. Die Rotkreuz-Angebote in Reken umfassen zum Beispiel Bereitschaften, Betreuungs-, Rettungsdienste und jährlich 40 Erste-Hilfe-Kurse mit 700 Teilnehmern.

Der DRK-Ortsverein Reken bietet pro Jahr 18 Blutspendetermine an. Dafür stehen 35 ehrenamtliche Helfer parat. Ein Schwerpunkt der DRK-Arbeit sind Sanitätsdienste, „etwa 15 bis 20 pro Jahr“, sagt Stefan Niewerth: „Der größte ist immer Karneval.“ Dann werden 40 Einsatzkräfte aufgeboten, damit die Jecken ausgelassen feiern können. Auch beim Volkslauf und beim Judoturnier ist das DRK zur Stelle.

Das Jugendrotkreuz ist im Ortsverein stark vertreten, wie Stefan Niewerth betont. In der Jugendvereinigung sind derzeit rund 30 Kinder und Jugendliche von sechs bis meist 16 Jahren aktiv. Sie leisten Erste Hilfe, sind Experten für eine „Realistische Notfalldarstellung“ (RND), nehmen an Leistungsvergleichen teil oder gestalten einfach nur ihre Freizeit mit anderen DRK-Freunden. „Höhepunkt eines jeden Jahres ist ein Rettungswachen-Wochenende im September, jeweils mit der Jugendfeuerwehr. Dann wird 24 Stunden lang realistisch geübt“, erklärt Stefan Niewerth. Die Mitgliedschaft im Jugendrotkreuz ist kostenfrei. Das gilt auch für aktive Mitglieder.

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich der werbende Mitarbeiter Sahin Bilac (50) durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren könne. Zudem sei er in DRK-Bekleidung unterwegs. Es werde kein Bargeld kassiert. Darauf weist Andrea Terfloth hin, zuständig für die Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6. 

Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861/8029-120, E-Mail: a.terfloth(at)drkborken.de

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news-471 Wed, 13 Mar 2019 15:16:22 +0100 „Der kleine schwarze Fisch“: Inklusives Theater in der Stadthalle Vennehof http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/der-kleine-schwarze-fisch-inklusives-theater-in-der-stadthalle-vennehof.html Menschen mit und ohne Behinderung zeigen, dass Inklusion auch auf der Bühne gelebt werden kann Am 11. April im Vennehof Borken

„Der kleine schwarze Fisch“ heißt eine inklusive Theateraufführung am 11. April (Donnerstag), 19 Uhr, im Vennehof in Borken. Veranstalter ist die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken.

In dem Stück wird die Geschichte von einem kleinen Fisch gespielt, der Fernweh hat. Er möchte unbedingt herausfinden, wo das Ende des Baches liegt. Obwohl alle ihm davon abraten, vor allem die großen alten Fische, begibt er sich auf das ungewisse Abenteuer. Ein Märchen, das Mut macht sich in unbekannte Gewässer zu begeben und sich dem Fremden gegenüber zu öffnen, heißt es in der Ankündigung. Es ist auf den ersten Blick ein Märchen für Kinder ab zehn Jahre, das einen deutlichen politischen Diskurs über Freiheit verfolgt und hierdurch gerade erwachsene Menschen anspricht. „Der kleine schwarze Fisch“ ist die zweite Produktion der Wuppertaler „Glanzstoff-Studios“ – ein Ausbildungsprojekt für Menschen mit Handicap.

Das Märchen wird am 11. April ab 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) in der Stadthalle Vennehof in Borken aufgeführt. Menschen mit und ohne Behinderung zeigen, dass Inklusion auch auf der Bühne gelebt werden kann. Damit auch Menschen mit Hörbehinderungen teilhaben können, wird das Stück von Gebärdensprach-Dolmetschern übersetzt. Die Theaterräume im Vennehof sind barrierearm zugänglich.

Karten sind dank Aktion Mensch für einen Beitrag von sechs Euro im BZ-Ticketcenter, in der Tourist-Info Borken und im Rotkreuz-Integrations- und Therapiezentrum, Röntgenstraße 6 in Borken, erhältlich. Organisiert wird die Veranstaltung von der Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken (Telefon 02861/8029-149, E-Mail: inklusion@drkborken.de), die Inklusion und Barrierefreiheit im Sozialraum Borken unterstützt.

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news-470 Mon, 11 Mar 2019 16:42:00 +0100 KARO-Kaufhäuser in Borken und Bocholt sagen danke: 50 Prozent Rabatt auf alle Kleidungsstücke zum Frühlingsanfang! http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/karo-kaufhaeuser-in-borken-und-bocholt-sagen-danke-50-prozent-rabatt-auf-alle-kleidungsstuecke-zum-fruehlingsanfang.html Großer Aktionstag / Spenden erwünscht / Motto: Anderen eine Freude bereiten

Die Kaufhäuser Rotes Kreuz (KARO) in Borken und Bocholt sagen danke für viele Spenden der Bevölkerung. Als Dankeschön für so viel Hilfe der Bürger aus Borken und Bocholt veranstalten beide Kaufhäuser einen „Tag der Läden“ zum Frühlingsanfang am Donnerstag, 21. März. Alle Kleidungsstücke gibt es für die Hälfte!

Die KAROs erwarten großen Andrang. Deshalb bitten die Verantwortlichen die Bevölkerung, beim Aussortieren der Frühjahrs- und Sommerkleidung sie dem KARO zu spenden, damit anderen Menschen eine Freude bereitet werden kann. 

Gut erhaltene und saubere Frühjahrs- und Sommerkleidung können im Kaufhaus an der Röntgenstraße 6 in Borken sowie an der Kreuzstraße 18 in der Innenstadt von Bocholt montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr abgeben werden.

Die Mitarbeiter in den Kaufhäusern nehmen gerne die gespendeten Kleidungsstücke und andere gut erhaltene Gebrauchtwaren entgegen. Sie werden anschließend gesichtet, sortiert und im Kaufhaus KARO präsentiert. Die Erlöse ermöglichen, dass Menschen mit und ohne Handicap einer sinnvollen, sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. Der Integrationsbetrieb beschäftigt neben dem Betriebsleiter zahlreiche weitere Mitarbeiter, davon sind mehrere behindert.

Daneben bieten die Kaufhäuser auch Beschäftigung für Langzeitarbeitslose, Praktika und Stellen im freiwilligen Engagement wie dem Bundesfreiwilligendienst. Interessierte können sich gerne in den Kaufhäusern melden, berichtet das Rote Kreuz.

Adressen: 

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum

Röntgenstraße 6

46325 Borken

Telefon 02861/8029-385

Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr.

KARO Bocholt

Kreuzstraße 18-20

46399 Bocholt

Telefon 02871/3108-885

Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr.

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news-468 Thu, 07 Mar 2019 15:53:00 +0100 KAROs des Roten Kreuzes senken die Preise http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/karos-des-roten-kreuzes-senken-die-preise.html Winterschlussverkauf: 50 Prozent auf Kleidung vom 11. bis 16. März

Die KAROs (Kaufhaus Rotes Kreuz) gehen an die Preise: Alle Winterkleidungsstücke werden in der kommenden Woche für die Hälfte des Preises angeboten. Die Aktion gilt vom 11. bis 16. März.

„Es wird Platz für neue Ware benötigt. Daher muss die Kleiderabteilung am besten komplett leergeräumt werden“, heißt es in der Rotkreuz-Ankündigung. Interessierte sollten die Gelegenheit der günstigen Preise nutzen: Ab Montag, 11. März, ab 9 Uhr, gibt es 50 Prozent auf Winterkleidung.

Die vom Roten Kreuz geführten Sozialkaufhäuser in Borken und Bocholt machen in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Frühjahrs- und Sommerware bereits als Spende angenommen wird. Durch die Erlöse wird die integrative Arbeit im KARO unterstützt. Das KARO bietet Menschen mit und ohne Handicap eine sozialversicherungspflichtige Arbeit.

Adressen:

KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum

Röntgenstraße 6, 46325 Borken

Telefon 02861/8029-385

Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr

KARO Bocholt

Kreuzstraße 18-20, 46399 Bocholt

Telefon 02871/3108-885

Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 15 Uhr

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news-467 Sun, 17 Feb 2019 15:29:00 +0100 Berufsbezogener Deutschkurs: Erfolgreicher Abschluss beim Roten Kreuz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/berufsbezogener-deutschkurs-erfolgreicher-abschluss-beim-roten-kreuz.html Ein berufsbezogener Deutschkursus nach der Qualifizierung „Niveau B 2“ ist beim Roten Kreuz im Kreis Borken erfolgreich gelaufen.

Ein Drittel der Teilnehmenden des Angebots an der Boumannstraße in Borken haben das TELC B 2- Zertifikat erreichen können. Die Erfolgsquote liegt im Bundesdurchschnitt zurzeit bei 20 Prozent. Alle Teilnehmenden starteten mit dem Sprachniveau B 1. 

Der Sprung zu B 2 sei riesig, heißt es. Die Teilnehmenden – vor allem geflüchtete Menschen aus Syrien, dem Iran, aus Somalia, der Ukraine und dem Irak – wendeten viel Fleiß und Lernbereitschaft an, um ihr Ziel zu erreichen.

Auftraggeber dieser Deutschkurse ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Als Dozent lehrte Dr. Wolfgang Westphal den Teilnehmern die Deutschkenntnisse, als Koordinator und pädagogische Begleitung dieser Angebote ist Wojciech Wilczek fürs Rote Kreuz tätig. 

Die Sprachförderung in Deutsch dauerte insgesamt knapp sieben Monate und umfasste 400 Unterrichtseinheiten. Wer den Abschluss schafft, kann sich anschließend in der Regel nicht nur selbstständig und flüssig mit Muttersprachlern zu vielen Themen unterhalten. Der Wortschatz und auch die grammatischen Fähigkeiten sind so groß, dass die Absolventen im eigenen Fachgebiet sicher und erfolgreich argumentieren können, wie das Rote Kreuz in einer Mitteilung ergänzt.

Einige Teilnehmende dieser Rotkreuz-Sprachförderung haben bereits während des Kurses eine- Studienplatz- oder Ausbildungszusage erhalten.

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news-469 Tue, 05 Feb 2019 16:31:00 +0100 Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe: Viele Schüler informieren sich bei siebter Berufsbörse über Pflegeberufe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/bildungsinstitut-fuer-gesundheitsberufe-viele-schueler-informieren-sich-bei-siebter-berufsboerse-ueber-pflegeberufe.html Generalistik stößt auf großes Interesse / Ambulante Pflegeangebote vorgestellt

Jede Menge Informationen rund um Ausbildung und Berufsangebote in der Altenpflege: Das Team des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken war bei der siebten Bocholter Berufsbörse stark gefragt. Auch die vielfältigen Pflegeangebote, die das Rote Kreuz im Kreis Borken zu bieten hat, wurden anschaulich gezeigt. 

Und die Infos kamen buchstäblich aus erster Hand: Zahlreiche aktuelle Schüler der derzeitigen Ausbildungsjahrgänge waren in den Räumen der ausrichtenden Israhel-van-Meckenem-Schule in Bocholt gemeinsam mit Kursleitung Laura Zeusnik vertreten. Zuvor im Unterricht gestaltete Informationsmaterialien über die Reformierung der Pflegeausbildung stießen auf reges Interesse bei den Besuchern.

Durch das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe mit Standort im Europahaus in Bocholt wird die neustrukturierte Ausbildung, die mit dem neuen Pflegeberufegesetz zum 1. Januar 2020 in Kraft tritt, ab Oktober 2020 angeboten werden. Mit der sogenannten generalistischen Ausbildung können die Absolventen zukünftig den Abschluss der/des Pflegefachfrau/Pflegefachmannes erlangen.

Die IvM-Berufsbörse ist die größte im westlichen Münsterland. Mehr als 1000 Schüler nahmen erneut die Gelegenheit wahr, sich über das Großangebot an Jobs einen Überblick zu verschaffen. 

Weitere Infos zu Pflegeberufen beim Roten Kreuz im Kreis Borken: www.DRKBorken.de

Kontakt: 

Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Europahaus Bocholt

Adenauerallee 59

46399 Bocholt

Telefon 02871/21765-682

pflegeschule@drkborken.de

www.Pflegeschule.DRKBorken.de

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news-466 Fri, 18 Jan 2019 15:20:00 +0100 Neues Angebot für Menschen mit psychischer Erkrankung für die Region Gronau/Ahaus http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/neues-angebot-fuer-menschen-mit-psychischer-erkrankung-fuer-die-region-gronau/ahaus.html Das Rote Kreuz im Kreis Borken erweitert sein Angebot für ambulant betreutes Wohnen

Seit Kurzem bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung im Raum Gronau und Ahaus an. 

Ziel des neuen Dienstes ist es, psychisch kranken Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden so selbstbestimmt wie möglich und doch mit dem nötigen Maß an Unterstützung zu ermöglichen. Der Aufgabenbereich ist breit gefächert. Er umfasst alle Bereiche des täglichen Lebens. Die Hilfe und Unterstützung wird durch die Rotkreuz-Mitarbeiter auf die Bedarfe des Klienten abgestimmt. Die „Aktion Mensch“ fördert das neue Angebot.

Standort des Dienstes ist die DRK-Beratungsstelle in der Gildehauser Straße 2 in Gronau. Hier sind unverbindliche Beratungsgespräche und Informationsaustausche möglich. Auch bei der Antragsstellung, die zu Beginn jeder Hilfemaßnahme nötig ist, wird hier die Unterstützung angeboten. 

Kontakt: 

Rotes Kreuz im Kreis Borken

Sarah Albers

Telefon 02562/9082120 oder 0176 8029921

E-Mail: Abw.gronau@drkborken.de

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news-464 Mon, 14 Jan 2019 11:20:55 +0100 Rotes Kreuz bietet einen Kurs für pflegende Angehörige und Interessierte in Anholt an http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-bietet-einen-kurs-fuer-pflegende-angehoerige-und-interessierte-in-anholt-an.html Ab 31. Januar zehn Termine / Anmeldungen jetzt möglich

Das Rote Kreuz im Kreis Borken bietet in Kooperation mit dem DRK-Ortsverein Isselburg einen Kurs mit zehn Einheiten für pflegende Angehörige und weitere Interessierte an.

Beginn ist am 31. Januar (Donnerstag), 19 Uhr. In 14-tägigem Rhythmus mit jeweils 90-minütiger Dauer geht es danach weiter. Veranstaltungsort ist das Rotkreuz-Unterkunft an der Adolf-Donders-Allee 11-13 in Anholt. 

Zu den Inhalten gehören unter anderem: Pflege am Krankenbett, Transfers bei rückenschonender Haltung, Fragen zur Pflegeversicherung, Informationen zu Angeboten über ambulante Betreuung. Der Umgang mit Demenz ist für die Teilnehmenden ein zentrales Thema des Angebotes. Weitere Themen wie Wohnberatung, Hausnotruf, Hilfsmittelangebote sowie Erste Hilfe bei Senioren werden besprochen. Auch der Austausch bisheriger Erfahrungen ist für Teilnehmende eine große Hilfestellung.

Anmeldungen:

Martin Plückelmann
Telefon 01590 2126036.

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news-465 Thu, 10 Jan 2019 00:00:00 +0100 „So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/so-viel-selbststaendigkeit-wie-moeglich-so-viel-hilfe-wie-noetig-1.html Rotes Kreuz verstärkt Wohnberatung / Monatliche Sprechstunden in Gronau immer montags Das Rote Kreuz im Kreis Borken verstärkt die vom Kreis Borken geförderte Wohnraumberatung in Gronau. Der nächste Beratungstermin findet im Rotkreuz-Beratungszentrum an der Gildehauser Straße 2 am kommenden Montag, 14. Januar, 14.30 bis 17 Uhr statt. 

Das Ziel der Wohnberatung sei es, den Menschen ein unabhängiges, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Trotz eines gleichen Krankheitsbildes sei dennoch jede Erkrankung und jeder Mensch individuell zu sehen.
 
Birgit Lorenzen, Wohnberaterin des Kreis Borken beim Roten Kreuz im Kreis Borken, ist in der neutralen und kostenfreien Beratung für Ratsuchende außer in Gronau auch in Ahaus, Vreden und Borken unterwegs. Lorenzen: „Wichtig ist mir, auf die jeweilige häusliche Situation individuell einzugehen.“ Die Fachfrau hört zu, fragt nach und sucht gemeinsam mit den Kunden nach bestmöglichen Lösungen. Lorenzen: „Wir handeln nach dem Prinzip, so viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig.“

Inhalte der unverbindlichen, neutralen und kostenlosen Beratung:

  • Information über Präventionsmöglichkeiten, 
  • Prüfen des Wohnumfeldes auf Gefahrenquellen zur Vermeidung von Unfällen oder Stürzen,
  • Beratung über Hilfsmittel,
  • Hilfe bei Beantragung von Fördergeldern,
  • Informationsveranstaltungen.

Wohnberatungstermine in Gronau bis Sommer 2019
Die weiteren Termine im Rotkreuz-Beratungszentrum an der Gildehauser Straße 2, jeweils montags, 14.30 bis 17 Uhr: 11. Februar, 11. März, 8. April, 13. Mai, 10. Juni.

Kontakt:
Wohnberatung im Kreis Borken
Beratungsbüro Gronau
Birgit Lorenzen
Gildehauser Straße 2
Telefon 02562 8152095
Mobil 01761 8029704
kostenlose DRK-Hotline: 08000 365 000
E-Mail: wohnberatung(at)drkborken.de

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news-463 Mon, 07 Jan 2019 12:16:14 +0100 „Junge Leute lernen die Herzlichkeit und Dankbarkeit älterer Menschen schätzen“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/junge-leute-lernen-die-herzlichkeit-und-dankbarkeit-aelterer-menschen-schaetzen.html Rotkreuz-Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe und Berufskolleg Bocholt-West kooperieren / Viele Sozialassistenten interessieren sich für Pflegeberuf

Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken kooperiert ab sofort mit dem kreiseigenen Berufskolleg Bocholt-West. Die beiden Schulleiter – Bernett Pingel fürs Rote Kreuz und Horst te Wilde – unterzeichneten im Schulzentrum an der Schwanenstraße kurz vor Weihnachten ein entsprechendes Papier.

Hintergrund ist, mehr junge Menschen für die Pflege zu gewinnen. Das Rotkreuz-Bildungsinstitut bildet seit Herbst 2015 selber aus. „Kooperationen gibt es bereits mit der Krankenpflegeschule des Bocholter St.-Agnes-Hospitals sowie mit dem Diepenbrockheim. Jetzt sind wir froh, dass das Berufskolleg mit ins Boot kommt“, sagt Bernett Pingel. Derzeit werden in Bocholt im Europahaus vier Azubi-Jahrgänge ausgebildet. Sie führen hin zur staatlich geprüften Pflegefachkraft. Drei Jahre dauert es bis zum Examen mit Theorie und Praxisblöcken, zum Beispiel in der ambulanten Pflege und in der stationären. Rund 20 Pfleger erreichen jeweils das Ausbildungsziel. Zudem läuft ein Altenpflegehilfekurs in Teilzeit. 

Schule und Ausbilder zielen vor allem auf Sozialassistenten. Sie machen, meist nach neunjähriger Hauptschule, beim Berufskolleg ihren Hauptschulabschluss der Klasse zehn. In Praktika lernen sie den Altenpflegeberuf kennen – und lieben. „Meist bleiben sie nach einem Praktikum auch in der Pflege“, sagt Fachlehrerin Jutta Wissing „Vor allem lernen die jungen Leute die Herzlichkeit und Dankbarkeit älterer, pflegebedürftiger Menschen schätzen und sagen: Ich bekomme für meine Tätigkeit etwas von den Menschen zurück.“

„Wir manifestieren, was im täglichen Leben eh schon passiert“

Fünf Sozialassistenten sind nach der zweijährigen Ausbildung bereits zum Roten Kreuz gegangen. Weitere sollen folgen. Etwa 20 junge Frauen und Männer schlagen jährlich am Berufskolleg den Weg zum Sozialassistenten ein. 

Für Berufskollegleiter Horst te Wilde war die Zusammenarbeit mit dem Bildungsinstitut, das im Europahaus Bocholt zu Hause ist, ein logischer Schritt: „Wir manifestieren, was im täglichen Leben eh schon passiert. Es ist eine Wertschätzung und ein Statement einer guten Zusammenarbeit.“ Sie ist unbefristet.

www.Pflegeschule.DRKBorken.de 

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news-462 Thu, 27 Dec 2018 12:06:00 +0100 „Danke für den Einsatz an den Feiertagen“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/danke-fuer-den-einsatz-an-den-feiertagen.html Rotes Kreuz im Kreis Borken verteilt 17 Weihnachtsteller / Kreisleitstelle rechnet mit mehr als 50.000 Einsätzen in 2018 – Tendenz steigend

„Wir möchten Dankeschön sagen für die Einsatzbereitschaft an den Feiertagen“: Mit dieser Botschaft besuchten diesmal kurz vor Weihnachten Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums im DRK-Kreisverband, sowie DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann 13 Einrichtungen im Kreis Borken. Sie stehen alle dafür ein, Menschen zu helfen. Eiting und Puhlmann verteilten 17 Weihnachtsteller. „Das ist eine kleine Anerkennung zum Wohle der Menschen, wenn andere Weihnachten und in einer Woche Silvester feiern“, sagte Aloys Eiting am Wochenende.

Die DRK-Vertreter besuchten im Kreis Borken unter anderem die Rettungswachen in Isselburg, Südlohn, Gescher und Vreden, vier Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz in Borken-Burlo, Vreden, Gronau und Südlohn, Pflegedienste und Unterkünfte, in denen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut werden.

Kreisleitstelle meldet mehr als 50.000 Einsätze

Stephan Kruthoff, Leiter der Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst im Kreis Borken, freute sich mit seinen Kollegen über die weihnachtliche Anerkennung. Vier Mitarbeiter sind im Kreishaus in Borken im 24-Stunden-Schichtdienst tätig, über Silvester fünf. Alle zusammen brauchen sich über Arbeit nicht zu beklagen: 2017 wurden gut 46.000 Einsätze im Kreis Borken koordiniert, für dieses Jahr wird mit einer etwa 15-prozentigen Steigerung auf mehr als 50.000 Einsätze gerechnet. Ein Großteil davon geht nach wie vor auf solche zurück, die eigentlich vom Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116117) erledigt werden müssten. Bei langen Wartezeiten – meist am Wochenende – riefen Bürgen jedoch eher die Notrufnummer 112 an, auch wenn keine echte Not bestünde, hieß es.

Auch deshalb fahren seit Jahren Rettungswagen immer öfter heraus. Der Trend nach oben halte sich beständig. Die Hemmschwelle, den Notruf zu wählen, sei mittlerweile niedrig, bestätigten Diensthabende der Rettungswachen im Kreis Borken.

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news-461 Wed, 19 Dec 2018 11:43:42 +0100 „Wünsch’ dir was für Senioren“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/wuensch-dir-was-fuer-senioren.html Vreden erhält zum 1. Januar ein Generationenbüro im Twicklertreff / Bewerbungen ab sofort willkommen

Vreden erhält ein Generationenbüro. Das Projekt wird über die Stiftung Deutsches Hilfswerk („Deutsche Fernsehlotterie“) unterstützt, hat eine dreijährige Dauer und beginnt bereits am 1. Januar 2019. Das gaben die Stadt Vreden und das Rote Kreuz im Kreis Borken im Twicklertreff in Vreden bekannt. Die beliebte Anlaufstelle an der Twicklerstraße 6 im Herzen Vredens wird auch Standort und Anlaufpunkt sein.

Zwei Mitarbeiter mit zusammen knapp 30 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit sollen die Seniorenarbeit in der 23.000-Einwohnerstadt mit weiteren Impulsen versorgen und sie weiter voranbringen. Zehn Stunden übernimmt eine erfahrene Mitarbeiterin aus dem Migrationsbereich des Roten Kreuzes. Ansprechpartnerin für die Stadt Vreden ist die Seniorenbeauftragte Jutta Dechering. Für die Kernzeit (19,5 Stunden) wird kurzfristig eine für Seniorenarbeit qualifizierte Person gesucht. „Sie sollte mit den Strukturen in Vreden vertraut sein und sich hier auskennen. Wir sind für Bewerbungen offen“, erklärten DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann und Geschäftsbereichsleiterin Susanne Biallas. 

Es gebe durchaus eine Menge in Vreden zu tun, vor allem auch Senioren aus dem Stadtkern anzusprechen. Ziel ist eine Vernetzung vorhandener Angebote, neue zu schaffen, Kontakte herzustellen – mit Vereinen (knapp 100 in Vreden), Verbänden, mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen, Beratungsangebote zu vermitteln. 

Ein Jahr bis zur Bewilligung des Generationenbüros

„Wünsch’ dir was für Senioren. So könnten wir das Projekt auch nennen“, erklärte Vredens Erster Beigeordneter Bernd Kemper. In der Antragstellung klang das wesentlich sperriger: „Generationengerechte Ausgestaltung der sozialraumorientierten Arbeit in Vreden“. Ein Jahr dauerte es, bis das (gute) Konzept von der ARD-Fernsehlotterie bewilligt wurde. Ein blaues Fernsehlotterie-Schild wird demnächst am Twicklertreff kundtun, dass von hier aus für alle Generationen gearbeitet wird.

Hintergrund ist die Alterung der Gesellschaft. Sie geht auch an Vreden nicht vorbei. So fiel der Anteil der Jugendlichen bis 18 Jahre von 2010 bis 2015 von 34,6 auf knapp 31 Prozent, ermittelte eine Studie. Bis 2030 wird der Anteil der 65- bis 79-Jährigen um 55,5 Prozent wachsen. Auch deshalb rückt die ältere Generation zwangsläufig mehr und mehr in den Blickpunkt. Die Einrichtung eines Seniorenbüros hatte die CDU bereits 2014 gefordert. Vor gut einem Jahr fanden die Bemühungen von Stadt und Rotem Kreuz im Sozialausschuss Gehör – der Weg zum gemeinsamen Antrag auf eine  finanzielle Förderung war geebnet. 

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hatte all’ dies unterstützt. Ein Drittel der Vredener sei über 55 Jahre alt. Deshalb sei es „sinnvoll, den gesellschaftlichen Wandel zu gestalten“, hieß es damals. Dazu gehöre auch ein „frühzeitiges Sensibilisieren“ für die Alters-Lebensphase. Vor einem Jahr wurden bei einer Infoveranstaltung im Rathaus bereits Ideen aufgezeigt, die ab kommendem Jahr schnell Realität werden könnten: zum Beispiel ein Führerschein für E-Bikes.

Infos für Bewerbungen:
Rotes Kreuz im Kreis Borken
Susanne Biallas, Geschäftsbereichsleitung Pflege

Röntgenstraße 6, 46325 Borken,

s.biallas@drkborken.de

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news-460 Wed, 19 Dec 2018 11:36:57 +0100 Wir machen machen Weihnachtsferien http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/wir-machen-machen-weihnachtsferien.html Kaufhäuser KARO in Borken und Bocholt bleiben geöffnet

Das Rote Kreuz im Kreis Borken gibt die Öffnungszeiten für die Weihnachtsfeiertage bekannt. Die Kaufhäuser Karo in Borken und Bocholt haben zwischen den Feiertagen geöffnet: am Donnerstag (27. Dezember) und Freitag jeweils von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 15 Uhr. Am Heiligabend und Silvester bleiben die KARO-Kaufhäuser geschlossen. Danach öffnen sie wieder am 2. Januar.

Das Café Henry ist von Heiligabend bis inklusive 8. Januar durchgehend geschlossen. Das Bildungswerk ist ab Mittwoch (19. Dezember) im Weihnachtsurlaub und am 2. Januar wieder geöffnet. Das Rotkreuz- und das Integrations- und Therapie-Zentrum (ITZ) sind von Heiligabend an nicht besetzt und am 2. Januar wieder da.

Die Rotkreuz-Einrichtung an der Boumannstraße 14 in Borken ist durchgängig geöffnet, mit Ausnahme der Feiertage.  Die Maßnahme Kenntnisfeststellung für Geflüchtete ist durchgängig besetzt. Sprachkurse haben vom 20. Dezember bis zum 7. Januar unterrichtsfrei. Die Beratung für Zuwanderer am Nordring 52 hat bis einschließlich 7. Januar keine Sprechzeiten; erste offene Sprechzeit für Flüchtlings- und Rückkehrberatung ist ab Dienstag, 8. Januar, sowie Sprachberatung ab dem 10. Januar. 

Wir wünschen allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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news-458 Mon, 17 Dec 2018 15:21:00 +0100 Faire Kita NRW: Für DRK-Kita „Kinderladen Kunterbunt“ ein echtes Kinderspiel http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/faire-kita-nrw-fuer-drk-kita-kinderladen-kunterbunt-ein-echtes-kinderspiel.html Auszeichnung für weitere drei Jahre vergeben / Gronau Fairtrade-Schwerpunkt

Fair einkaufen, frühstücken, basteln, handeln, Memory spielen – diesen Fair-Trade-Gedanken hat die Rotkreuz-Kita „Kinderladen Kunterbunt“, Schiefestraße 50 in Gronau, mit ihren zurzeit 37 Kindern seit mehr als drei Jahren verinnerlicht. Das hatte sich bis zur Projektstelle „Faire Kita NRW“ in Dortmund herumgesprochen: Sie vergab durch Britta Siepmann aus Gronau (Verein Trans-Fair Deutschland), Fairtrade-Projektleiterin im Nordkreis, die neuerliche Zertifizierung. Die Urkunde wird jeweils für drei Jahre vergeben.

Der Grundgedanke werde gerade im „Kinderladen Kunterbunt gelebt“, sagte die Gronauerin während einer kleinen Feierstunde – sich für „fair hergestellte Produkte, vernünftige Bezahlung und gegen Kinderarbeit einzusetzen“. Britta Siepmann zu Kindern: „Wir können Äpfel hier aus der Region essen; die müssen nicht von weither transportiert werden. Hier wird der Fair-Trade-Gedanke wirklich gelebt. Es hängt nicht nur das Zertifikat an der Kunterbunt-Hauswand.“ 

„Faire Kita“ heißt, dass mehr fair gehandelte Produkte verwendet werden, auch Lebensmittel, die nicht durch Kinderarbeit erzeugt werden und bei denen die Bauern aus Dritte-Welt-Staaten angemessenes Geld für die Erzeugung erhalten. „Angemessen“ müssten Bezahlung und Arbeitsbedingungen sein, wie es im DRK-Pressedienst heißt. 

Das bestätigte Nadine Neutink-Kauß vom Roten Kreuz, die als Verbundleiterin auch für die Kitas „Die kleinen Strolche“ an der Königstraße in Gronau sowie für die neue am Merschgarten in Epe zuständig ist: „Die drei Jahre seit der Erstauszeichnung sind wie im Fluge vergangen. Alle Kollegen machen sehr gut mit und verfolgen den Gedanken des Fairen Handelns. Sie bringen tagtäglich Leben ins Projekt. So ist es wirklich ein Kinderspiel für uns.“

Das Kindergarten-Team hatte sich erstmals im Frühjahr 2014 mit Fair Trade befasst, erinnerte Nadine Neutink-Kauß, ein Jahr später folgte die Bewerbung. Zu den Aktivitäten gehöre auch, mit Kindern in Gronauer Geschäfte zu gehen und fair gehandelte Produkte wie Kakao, Schokolade, Kaffee oder Kleidung zu suchen – und zu entdecken. 

Gronau seit 2014 Fairtrade-Stadt

Gronau ist seit dem 4. Februar 2014 offiziell Fairtrade-Stadt, berichtete Birgit Hüsing-Hackfort, Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade in Gronau und Leiterin des DRK-Familienzentrums „Zum Regenbogenland“. Sie überreichte Verbundleiterin Nadine Neutink-Kauß einen 50-Euro-Gutschein. „Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit wie im ,Kinderladen Kunterbunt‘ passen zudem auch sehr gut zum Roten Kreuz. Es ist gut, Jutebeutel zum Einkaufen zu verwenden und, wenn möglich, zu Fuß zur Kita zu gehen.“ Sie freue sich, dass mit dem „Kinderladen Kunterbunt“ bereits die dritte Kita in Gronau die neuerliche Auszeichnung (Rezertifizierung) erhalte. Außerdem sind bereits „Zum Regenbogenland“, Hinterm Schwanenteich 2, sowie die „Rapppelkiste“ der Chance Gronau, Fabrikstraße 3, in die zweite Runde Faire Kita NRW gegangen. 

Gronau ist tatsächlich Faire-Kita-Hochburg: Neben den drei genannten vermitteln auch die Evangelische Kita „Astrid Lindgren“, Laurenzstraße in Epe, sowie die „Pusteblume“, An der Eßseite, den fairen Gedanken. Nach Angaben des Informationszentrums Dritte Welt Dortmund gibt es im gesamten Kreis Borken derzeit lediglich acht Faire Kitas.

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news-457 Mon, 17 Dec 2018 15:16:21 +0100 Erfolgreicher Kurs des Roten Kreuzes in Gronau http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/erfolgreicher-kurs-des-roten-kreuzes-in-gronau.html 13 Zertifikate für pflegende Angehörige

Die Ambulante Pflege des Roten Kreuzes im Kreis Borken hatte unter der Leitung von Birgit Lorenzen einen zwölfwöchigen Kurs für pflegende Angehörige angeboten – mit großem Erfolg. 13 Teilnehmende erhielten ihr Zertifikat und fühlen sich jetzt sicher im Umgang mit Menschen, die gepflegt werden müssen. 

Zu den Inhalten gehörten unter anderem Pflege am Krankenbett sowie Transfers bei rückenschonender Haltung. Fragen zur Pflegeversicherung standen ebenso auf dem Programm als auch Angebote über ambulante Betreuung. Der Umgang mit Demenz war für die Absolventen ein zentrales Thema. Dazu gehören zudem Wohnraumberatung, Hausnotruf, Hilfsmittelangebote sowie Erste Hilfe bei Senioren. „Der offene Erfahrungsaustausch war bei allen Lehrgangsmodulen ein Kernpunkt“, sagte Birgit Lorenzen im DRK-Pressedienst. „Es gab auch einen regen Austausch untereinander, und die Pflegekursteilnehmer fühlten sich gut informiert.“

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news-456 Mon, 10 Dec 2018 15:02:00 +0100 Umstrukturierung in Pflegeausbildung: „Rotes Kreuz auf gutem Weg“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/umstrukturierung-in-pflegeausbildung-rotes-kreuz-auf-gutem-weg.html Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe: Fachleute diskutieren mit Berater des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben über neue Pflegeausbildung

Infoveranstaltung zu neuen Bestimmungen in der Pflegeausbildung: Zahlreiche Vertreter aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gewannen im Europahaus Bocholt viele neue Erkenntnisse. Veranstalter war das Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken.

2020 steht in der Pflegeausbildung eine Zusammenführung der Berufsgruppen Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege an. Bildungsinstitutsleiterin Bernett Pingel hatte zu einem fachlichen Austausch eingeladen. Und das Interesse war enorm, sich über die ab dem 1. Januar 2020 geltenden neuen Ausbildungsrichtlinien zu informieren.

Der Berater des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Vasios, machte als Gastdozent eindrücklich die gesetzlichen Änderungen deutlich. Mit dem zukünftigen Berufsabschluss Pflegefachfrau/-mann werde ein „ein völlig neues Berufsbild“ geschaffen, bekräftigte Vasios.

Durch den Vortrag wurden interessante Diskussionen über mögliche Kooperationen, Finanzierungen der Ausbildung sowie mögliche Konkurrenzkämpfe um die begehrten generalistisch ausgebildeten Pflegefachleute angeregt. 

Klar wurde, dass es viel planerisches Geschick erfordern werde, die einzelnen Einsätze der Auszubildenden zu koordinieren sowie curriculare Änderungen vorzunehmen. Vasios riet jedoch, Ruhe zu bewahren: In 2019 sei mit weiteren Konkretisierungen seitens der Bundesregierung zu rechnen sei. Vasios erklärte sich bereit, bei Fragen gerne vor Ort erneut beratend tätig zu werden. 

Insgesamt hat die Veranstaltung laut Rotkreuz-Mitteilung gezeigt, dass im Kreis Borken viele engagierte und innovative Menschen arbeiteten. Sie seien bereit, auch in Zukunft die Qualität in den pflegerischen Ausbildungen aufrechtzuerhalten. 

Das Team des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe im Roten Kreuz sah sich durch den Vortrag noch einmal in seinen bisherigen Vorstellungen und Planungen bezüglich der Umstrukturierung bestätigt. „Wir befinden uns auf einem guten Weg“, sagte Schulleiterin Bernett Pingel. 

Kontakt: 

Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

im Europahaus Bocholt

Telefon 02871 21765682

pflegeschule@drkborken.de

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news-459 Thu, 06 Dec 2018 15:33:00 +0100 Borken singt! http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/borken-singt.html Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken lädt am 13. Dezember zum Feierabendmarkt ein.

Egal ob alt oder jung, mit oder ohne Handicap, Groß oder Klein, mit oder ohne Gesangstalent – jeder ist willkommen, mit dem Roten Kreuz Weihnachten erklingen lassen. 

Die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken lädt jeden, der Lust hat, ein, am 13.Dezember ab 17.30 Uhr beim Feierabendmarkt in Borken Weihnachtslieder zu singen. 

Das Besondere: Die Organisatoren von „Inklusives Borken“ möchten, dass jeder teilnehmen kann. Dank der Unterstützung durch die „Aktion Mensch“ konnte eine Dolmetscherin eingeladen werden, die die Texte in Gebärdensprache übersetzt. Diese wird per Videoübertragung an eine Leinwand gebeamt, für Menschen mit Sehbehinderungen wurden die Lieder in Brailleschrift übersetzt. 

Der Feierabendmarkt ist hindernisfrei zugänglich, sodass auch Menschen mit Hilfsmitteln wie Rollatoren, Rollstühlen und Eltern mit Kinderwagen teilnehmen können. Natürlich wird das Ganze musikalisch durch eine Sängerin und Klavierbegleitung unterstützt. 

Ziel ist in erster Linie, dass alle Spaß am Mitsingen haben und sich in Weihnachtsstimmung bringen – es sollen aber auch Menschen zusammengebracht und gzeigt werden, dass jeder teilhaben darf und mitmachen kann.

Die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ unterstützt Inklusion im Sozialraum Borken. Ziel ist, dass Menschen mit Behinderung verbessert teilhaben können. Das heißt: Fördern und Unterstützung inklusiver Angebote, Ansprechpartner für Vereine, Unternehmen sowie Bürger rund ums Thema Inklusion in Borken.

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news-455 Tue, 04 Dec 2018 10:09:00 +0100 Biken für die Flüchtlingshilfe: http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/biken-fuer-die-fluechtlingshilfe.html 1300 Euro-Spende für Rheder Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Ausländer / TV Rhede übergibt Spende an das Rote Kreuz

Diese Schwitztour hat sich richtig gelohnt: Das Biken für den guten Zweck des Turnvereins Rhede erbrachte einen Spendenbeitrag von 1300 Euro. TVR-Vorsitzender Dr. Klaus Terhart übergab die Summe mit Koordinatorin Tanja Meyer-Brzinzky den symbolischen Scheck an Marlis Spieker-Kuhmann vom Roten Kreuz im Kreis Borken. Das Geld ist für die Wohngruppe minderjähriger unbegleiteter Ausländer in Rhede bestimmt. Katrin Bellmann (Volksbank Rhede), Tim Westheider (DRK), als Betreuer in der Wohngruppe und

einige der Jugendlichen wohnten der Spendenübergabe bei.

Vorausgegangen war ein vierstündiger grenzüberschreitenden Cycling-Marathon in der Fitnesshalle des TV Rhede. Zahlreiche Sponsoren hatten ihn unterstützt und letztlich auch dafür gesorgt, dass dieser stolze Betrag zustande kam. 

Das Thema Sport steht bei den Bewohnern der Wohngruppe hoch im Kurs, daher wird die Spende zur Anschaffung von Sportgeräten und zur Einrichtung eines Fitnessraumes verwendet.

Weitere Infos: www.tv-rhede.de/indoor-cycling-marathon 

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news-454 Mon, 26 Nov 2018 00:00:00 +0100 „Immer an Weihnachten“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/immer-an-weihnachten.html Lesung in Leichter Sprache mit Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing Die Koordinierungsstelle Inklusives Borken des Roten Kreuzes im Kreis Borken lädt zur Lesung in Leichter Sprache ein. Am Freitag, 30. November, liest Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing von 15 bis 16 Uhr die Weihnachtsgeschichte der Lebenshilfe Bremen „Immer an Weihnachten“. Veranstaltungsort ist das Kapitelshaus an der Remigiusstraße 18 in Borken. 

In der Weihnachtsgeschichte geht es um „Hanno“, der sich vor Weihnachten auf große Tour begibt. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sind eingeladen, der Geschichte zu folgen. 

Dank „Aktion Mensch“ ist der Eintritt kostenfrei; gerne können Decken und Kissen mitgebracht werden, berichtet das Rote Kreuz. Jeder sei willkommen, um sich in weihnachtliche Stimmung zu bringen, heißt es. Anschließend könne die Adventszeit auf dem Weihnachtsmarkt eingeläutet werden. 

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news-453 Tue, 20 Nov 2018 15:04:00 +0100 Schwitzen für die Flüchtlingshilfe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/schwitzen-fuer-die-fluechtlingshilfe.html Erster grenzüberschreitender Cycling-Marathon des TV Rhede kommt super an / Erlös ans Rote Kreuz für Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer Biken für den guten Zweck hieß es beim TV Rhede in vollbesetzter Fitnesshalle: Was sich zunächst vielleicht nach lockerem Training auf dem Hometrainer angehört hatte, gestaltete sich zu einem echten Spinning-Marathon. Vier Stunden lang mit nur kurzen Pausen zum Energietanken war Pedaltreten in höchster Form angesagt. „Die Resonanz bei diesem ersten Biken für den guten Zweck war überwältigend“, sagten TVR-Vorsitzender Dr. Klaus Terhart und Koordinatorin Tanja Meyer-Brzinzky. 

Nach vier Stunden Bike-Marathon bei fetziger Musik wurden die Preise einer attraktiven Tombola von Bürgermeister Jürgen Bernsmann vergeben. Sabina Pohla vom Roten Kreuz im Kreis Borken spielte die Losfee und bewies ein gutes Händchen – wie der TV Rhede als Veranstalter auch: Der Reinerlös der stundenlangen Kraftanstrengung geht an die Rheder Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer. Sie werden vom Roten Kreuz betreut, teilte der DRK-Pressedienst mit. Die Höhe der TVR-Spende steht noch nicht fest. 

Organisatorin Tanja Meyer-Brzinzky, selbst auf dem Rad in Aktion, zog ein sehr zufriedenstellendes Fazit: „Es handelte sich um den ersten gemeinsamen grenzüberschreitenden Cycling-Marathon. Mit unseren Kooperationspartnern Fitnesscentrum Ponsen aus den Niederlanden sowie Vital Sport + Gesundheit Rhede waren wir hocherfreut über so viel Teilnehmer, die alle Spaß am Spinning hatten und zum Teil vier Stunden lang echt Gas gegeben haben.“ 

Der Hauptgewinn traf per Los auf einen der Mitveranstalter: Ronnie Ponsen vom Fitnesscenter Ponsen erhielt einen 250-Euro-Gutschein über Gartenplanung und -beratung von Garten Schwiening, Bocholt.

Weitere Infos:
www.tv-rhede.de/indoor-cycling-marathon 

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news-452 Wed, 14 Nov 2018 11:04:05 +0100 Spannende Aktionen während der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“: Rotes Kreuz startet erstes Borkener Repaircafé http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/spannende-aktionen-waehrend-der-europaeischen-woche-der-abfallvermeidung-rotes-kreuz-startet-erstes-borkener-repaircafe.html Premiere am Mittwoch, 21. November, im Rotkreuz-Zentrum In der Zeit vom 17. bis 25. November beteiligen sich erstmalig die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) und das Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO) gemeinsam an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“. Zusammen mit dem Borkener KARO an der Röntgenstraße 6 wird erstmals am Mittwoch, 21. November, ein Repaircafé eröffnet.

Das KARO ist geradezu prädestiniert, Abfälle zu vermeiden und lebt diesen Gedanken seit vielen Jahren. Die beiden Kaufhäuser in Borken und Bocholt werden als Inklusionsbetriebe geführt; das Borkener wurde 2009 gegründet und hat seinen Standort am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6.

Edith Holtkamp vom Roten Kreuz erklärt die Arbeitsweise: „Jeder kann im KARO gute Gebrauchtwaren abgeben. Sie werden in einem modernen Kaufhaus präsentiert und Kunden angeboten, die bewusst einzigartige, qualitativ hochwertige Secondhandwaren kaufen möchten. Getreu dem Motto: Verwertung vor Vernichtung. So erfreuen sich die KAROs einer immer größeren Beliebtheit.“

Neben dem Umweltgedanken werden zudem sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen.

Als Dankeschön für die Unterstützung des Inklusionsbetriebes erhält jeder zahlende Kunde und Spender in der Europäischen Woche einen Kaffeegutschein, der nebenan im Café Henry – ebenfalls als Inklusionsbetrieb geführt – eingelöst werden kann.

Grundsatz der Repaircafés: reparieren statt wegwerfen

Und am Mittwoch, 21. November, 14 bis 17 Uhr, ist unter dem Dach der Abfallvermeidung Premiere für ein Repaircafé in Borken. Das Rote Kreuz  greift hierbei auf die Erfahrungen der Bocholter und Stadtlohner Repaircafés zurück. Zahlreiche Ehrenamtliche wollen den guten Gedanken unterstützen, statt Gebrauchsgegenstände wegzuwerfen, sie erst einmal versuchen zu reparieren. Die Bocholter haben damit beste Erfahrung. Die Reparatur-Quote liegt bei guten 70 Prozent.

Repaircafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen defekte Artikel reparieren.

Edith Holtkamp: „Zum ersten Borkener Repaircafé ist jeder eingeladen, der Haushaltsgegenstände repariert haben möchte – zum Beispiel ein kaputtes Radio, ein CD-Spieler, Drucker, Bügeleisen, Staubsauger oder ähnliches Dinge des täglichen Lebens.“ Die Anmeldung zur Reparatur erfolgt zuvor im Café Henry, Tel. 02861 8029-130, ebenfalls an der Röntgenstraße 6. Werkzeug und Material für die meisten Reparaturen sind vor Ort, ebenfalls Reparaturexperten wie Elektriker oder Schneiderinnen.

Das Repaircafé, das seit Jahren in Bocholt gut läuft und seit September auch in Stadtlohn, soll auch in Borken beim Roten Kreuz zur Dauereinrichtung werden. Deshalb werden Freiwillige gesucht, die Interesse haben, ihre Fähigkeiten bei einem Repaircafé einzubringen und mit ihrer Kenntnis anderen helfen zu wollen. Interessenten können sich am 21. November in eine Liste eintragen oder beim KARO Borken melden, Telefon 02861 8029-385.

Adresse:
KARO - Kaufhaus Rotes Kreuz im Rotkreuz-Zentrum
Röntgenstraße 6
46325 Borken
Telefon 02861 8029-385

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news-451 Tue, 13 Nov 2018 08:42:33 +0100 DRK-Stadtverband Bocholt wirbt um neue Mitglieder http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/drk-stadtverband-bocholt-wirbt-um-neue-mitglieder.html Mitarbeiter gehen ab Mitte November von Haustür zu Haustür / Auch ehrenamtliche Mitarbeiter werden für vielfältige Aufgaben gebraucht Der DRK-Stadtverband Bocholt startet nach vielen Jahren wieder eine Kampagne, um neue Mitglieder zu gewinnen. Beauftragte des DRK-Kreisverbandes Borken gehen ab Mitte November im Bocholter Stadtgebiet und in den Ortsteilen von Haustür zu Haustür.

„Das ist eine gute Sache für unseren DRK-Stadtverband Bocholt“, betonten die Vorstandsmitglieder Helmuth Schlüter, Dr. Rainer Hübers-Kemink und DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes in Borken, im DRK-Pressedienst: „Auch wir sind von der Demografie betroffen. Dadurch hat sich unser Mitgliederbestand zuletzt naturgemäß etwas verringert.“

Das soll sich in der Haustür-Aktion wieder ändern. Stadtverbands-Vorsitzender Helmuth Schlüter hofft vor allem, dass auch junge Familien sich wieder zum Roten Kreuz bekennen. Schlüter und Hübers-Kemink: „Wir sind in Bocholt auf vielen Gebieten aktiv, wie in der Ersten Hilfe für Kinder, im Schulsanitäts- oder im Blutspendedienst mit jährlich mehr als 20 Terminen in Bocholt, darunter bei Flender, Siemens, in der Stadtsparkasse Bocholt oder in Schulen.“

Der DRK-Stadtverband hofft zudem, dass sich neue ehrenamtliche Helfer bereiterklären, für die gute Rotkreuz-Sache einzutreten und bei unterschiedlichen Aufgaben mitzumachen, zum Beispiel in der Seniorenbetreuung. Große Präsenz zeige das Rote Kreuz in Bocholt jährlich im Sanitätsdienst beim Rosenmontagsumzug mit Zehntausenden von Karnevalisten, bei der Bocholter Kirmes und beim Bokeltsen Treff.

Zusätzliche Mitgliedereinnahmen kommen dem DRK-Stadtverband Bocholt zugute. Sie werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstehen, betonen die Verantwortlichen. Außerdem würden Jugendrotkreuzmitglieder davon profitieren, die neu angesprochen werden sollen.

Über die Mitgliederaktion werden im Vorfeld Polizei und Ordnungsamt informiert, berichtet das Rote Kreuz. Es macht darauf aufmerksam, dass sich alle Mitarbeiter durch einen Ausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren können. Zudem seien sie in DRK-Bekleidung unterwegs. Ferner seien sie auf keinen Fall berechtigt, Bargeld anzunehmen. Darauf weist Andrea Terfloth von der Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz hin.

Bei Fragen zur Aktion können kontaktiert werden:

  • Melanie Vogel, Geschäftsstelle DRK-Stadtverband Bocholt,
    Tel. 02871 241160 (werktags 8 bis 12 Uhr), <span style="background-color: rgb(255, 255, 255);">info(at)drk-bocholt.de</span>
  • Andrea Terfloth, Mitgliederbetreuung des Roten Kreuzes im Kreis Borken
    Tel. 02861 8029-120, mitgliederbetreuung(at)drkborken.de 
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news-450 Mon, 12 Nov 2018 14:34:28 +0100 Autismusambulanz im Kreis Borken: Eine einzige Erfolgsbilanz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/autismusambulanz-im-kreis-borken-eine-einzige-erfolgsbilanz.html Rotkreuz-Angebot seit 15 Jahren stetig gewachsen / Auszeichnung zum Malwettbewerb „Wie bunt ist deine Welt?“: Leuchtende Augen und phantasievolle Einsendungen Die Autismusambulanz im Kreis Borken hat ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. „Die Entwicklungsphase haben wir hinter uns. Wir stehen gut im Leben“, sagte Fachleiter Ralf Brüchmann während einer kleinen Feier im Rotkreuz-Zentrum in Borken vor zahlreichen Gästen. Höhepunkt der Feier war die Preisverteilung in einem Malwettbewerb: Die von einer Jury ausgewählten zwölf Werke werden den Rotkreuz-Jahreskalender 2019 zieren. Während sich Kinder in der Indoorspielhalle austobten oder an der Zaubershow von Zauberer Endrik Thier teilnahmen, hielt Gastredner Julian Leske  einen beeindruckenden Vortrag: „Mein Leben mit Autismus – autobiographischer Bericht“. 

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann bekräftigte, welche Bedeutung die kreisweit tätige Autismusambulanz fürs Rote Kreuz habe: „Wir sind stolz,  ein fachlich über die Grenzen des Kreises Borken anerkanntes und gutes Hilfeangebot für Menschen bieten zu können. Als Verband der Wohlfahrtspflege und anerkannter Träger der Jugendhilfe sehen wir uns aufgefordert, gerade Menschen, die einer besonderen Unterstützung bedürfen, ein geeignetes Hilfeangebot zu bieten“.  Aus der Arbeit in der Autismusambulanz habe sich eine Rotkreuz-Grundhaltung entwickelt: „Anders sein ist für uns normal und ein Ausdruck der Vielfalt aller Menschen. Bei uns ist jeder willkommen.“

Inklusion – wie sie auch die Menschenrechts-Charta der Vereinen Nationen einfordere –  ist laut Puhlmann „auch die Bereitschaft zu akzeptieren“, so, wie es der brasilianische Philosoph und Pädagoge Paolo Freire formuliert habe –  „dass die Freiheit des anderen Menschen da anfängt, wo die eigene Nasenspitze aufhört“.

Das Rote Kreuz versuche,  über das eigene, übergeordnete Integrations- und Therapie-Zentrum Borken (ITZ) die Idee von pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Abteilungen unter einem Dach zu verwirklichen – mit dem Ziel einer umfassenderen Zusammenarbeit im Sinne der Familien, Kinder und Jugendlichen, die Unterstützung benötigen, schloss Puhlmann.

Beeindruckende Zahlen

Ralf Brüchmann hob in seiner Festrede zwei Mitarbeiter der ersten Stunde hervor: Sandra Schley und Michael Gredig, der heute das ITZ leitet. Brüchmann verwies auf beeindruckende Zahlen;

So stieg die Zahl der Beschäftigten seit der Gründung am 1. August 2003 auf 16 pädagogische Mitarbeiter. Im gesamten Kreis Borken werden aktuell 119 Klienten betreut im Alter von drei bis  knapp 60 Jahren. Außer in Borken wurden Außenstellen mit Praxisräumen in Gronau (Königstraße), Ahaus (Parallelstraße) sowie Bocholt (Kreuzstraße gegenüber dem Rotkreuz-Sozialkaufhaus KARO) eingerichtet. 230 Schulbegleiter betreuen über den Familienunterstützenden Dienst (FuD) 230 Schüler.

Weitere herausragende Schwerpunkte in der 15-jährigen Arbeit waren laut Brüchmann:

  •  ambulant betreutes Wohnen erwachsene Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung, seit 2013 am Nordring in Borken;
  • 2017 die Übernahme des „Cäcilienhofes“ für Ferien- und Freizeitmaßnahmen in Borken-Rhedebrügge;
  • 2017 das erste Wohngruppenangebot für Jugendliche mit Asperger-Syndrom in Legden.
  • Eine 2015 erfolgte Wirksamkeitsstudie mit weiteren elf Zentren zur Arbeit von Autismusambulanzen habe „hervorragende Ergebnisse“ gebracht, sagte Brüchmann: 95 Prozent der Befragten aus dem Kreis Borken waren demnach „zufrieden oder sehr zufrieden“; 97 Prozent waren der Meinung, „die Fachkräfte wissen, wovon sie reden“; 85 Prozent der befragten Familien „fühlten sich durch die Arbeit der Autismusambulanz entlastet“.

36 Einsendungen zum Malwettbewerb „Wie bunt ist deine Welt?“

Leuchtende Augen gab es bei der Auszeichnung  zu einem Malwettbewerb für Menschen mit Autismus. „Wie bunt ist deine Welt?“, hatte das Rote Kreuz gefragt zum Thema: „Das Farbenspektrum unserer Welt“. Landrat Dr. Kai Zwicker war Schirmherr, die Sparkasse Westmünsterland einer der Sponsoren der hochwertigen Preise, darunter ein Laptop und ein iPad. 

Eine Jury hatte die Qual der Wahl, aus 36 Einsendungen zwölf auszusuchen. Sie werden Motive für den Rotkreuz-Jahreskalender 2019.  „Alle waren von hoher Qualität“, betonte Geschäftsbereichsleiterin Marlis Spieker-Kuhmann. Zwei Einsendungen kamen gar aus Berlin. Einige Teilnehmer hatten mehrere Werke in der Endauswahl. Von der zehnjährigen Marla Ossa aus Rhede-Vardingholt wurden gleich drei Bilder ausgewählt.

Die Gewinner des Malwettbewerbs für Menschen mit Autismus:

Stella Borošak, Vreden; Emma Brokamp, Rhede; Lieschen Bloys, Borken; Hendrik Lammers, Heek; Julian Vortmann, Bocholt; Marla Ossa, Rhede; Denise Moritz, Berlin; Philipp von der Linden, Berlin; Sonderpreis: Michael Haveresch, Borken.

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news-449 Wed, 07 Nov 2018 07:41:53 +0100 Biken für den guten Zweck http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/biken-fuer-den-guten-zweck.html TV Rhede veranstaltet am 17. November Indoor-Cycling-Marathon. Der Erlös kommt der Flüchtlingshilfe zugute. Biken für den guten Zweck: Das ist das Motto des TV Rhede am Samstag, 17. November, 11 bis 15 Uhr in der Fitnesshalle des Turnvereins, Am Sportzentrum 6. Der Erlös der Aktion kommt der Flüchtlingshilfe des Roten Kreuzes im Kreis Borken zugute. Die Hilfsorganisation betreut seit Jahren Neuankömmlinge, darunter auch Jugendliche unter 18 Jahren in Rhede. 

50 Bikes stehen vier Stunden lang zur Verfügung, teilt der TV Rhede mit. Organisatorin Tanja Meyer-Brzinzky: „Es handelt sich um den ersten gemeinsamen grenzüberschreitenden Cycling-Marathon. Die Kooperationspartner – Fitnesscentrum Ponsen aus den Niederlanden, Vital Sport + Gesundheit Rhede und TV Rhede – stellen 50 Bikes für den Indoor-Cycling-Marathon auf.“ Gestartet werden kann als Einzelperson oder als Zweierteam. Die Teilnahmegebühr beträgt laut Veranstalter 25 Euro für Einzelstarter und 15 Euro pro Person für Zweierteams. Die Gebühr beinhaltet Getränke, Obst und Müsliriegel. 

Bei einer Tombola am Ende der Veranstaltung werden attraktive Gewinne verlost. Sponsoren haben Verzehrgutscheine, Einkaufsgutscheine und Sachspenden bereitgestellt.

Der komplette Erlös der guten Aktion ist für die Flüchtlingshilfe bestimmt, teilten Turnverein und Rotes Kreuz im Kreis Borken in einer Pressemitteilung mit. Als Hauptpreis einer Tombola stellt das Unternehmen Garten Schwiening aus Bocholt einen Wertgutschein für Gartenplanung und Beratung in Höhe von 250 Euro zur Verfügung.

Anmeldungen und weitere Infos:

TV Rhede 1925 e.V.
Tanja Meyer-Brzinzky
Tel. 02872 94 85 936
Mobil 0151-275 274 71
kurse(at)tv-rhede.de

www.tv-rhede.de/indoor-cycling-marathon/ 

Kennwort: Anmeldegebühr Cycling-Marathon
DE49 4286 1814 0003 9589 00 Volksbank Rhede

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news-448 Tue, 30 Oct 2018 17:28:00 +0100 Rotes Kreuz wirbt um neue Mitglieder in Isselburg http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-wirbt-um-neue-mitglieder-in-isselburg.html DRK-Ortsverein kämpft gegen die Demografie / Mitarbeiter gehen ab sofort von Haustür zu Haustür / Erlös kommt Ortsverein zugute Das Rote Kreuz im Kreis Borken startet eine Kampagne, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu könnnen. Einige Rotkreuz-Mitarbeiter gehen in Isselburg, Anholt und den weiteren Ortsteilen für den DRK-Ortsverein Isselburg ab sofort von Haustür zu Haustür. 

Ziel der mit den Behörden abgesprochenen Werbeaktion ist es, die Zahl der Fördermitglieder zu erhöhen. Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstehen, teilte das Rote Kreuz in seinem Pressedienst mit. Außerdem profitiere auch das Jugendrotkreuz und der Blutspendedienst davon, hieß es. 

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich alle Mitarbeiter durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren können. Zudem seien sie in DRK-Bekleidung unterwegs. Ferner seien sie auf keinen Fall berechtigt, Bargeld zu kassieren. Darauf weist Andrea Terfloth von der Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken, Röntgenstraße 6, hin. 

Bei Fragen zur Aktion kann sie kontaktiert werden: Telefon 02861 8029-120, E-Mail: a.terfloth@drkborken.de.

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news-447 Mon, 29 Oct 2018 17:20:00 +0100 Neue Pflegekräfte lernen den Kreis Borken kennen. http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/neue-pflegekraefte-lernen-den-kreis-borken-kennen.html Sieben neue Pflegekräfte aus Rumänien lernen bei einer Rundreise den Kreis kennen. Unter Leitung von Gerhard Ludwig wurden den neuen im Kreis tätigen Pflegefachkräften wichtige und schöne Stationen insbesondere im Südkreis näher gebracht. Die Tour startete beim Kreishaus in Borken und führte über die Freizeitanlagen am Pröbstingsee zur Innenstadt nach Rhede und von dort weiter nach Bocholt, abschließend fuhr die Gruppe zum Wasserschloss Gemen und von dort zum verkaufsoffenen Sonntag nach Borken. 

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege startete in den vergangenen Wochen das Projekt CareTrain im Kreis Borken. Partner im Kreis sind das Rote Kreuz im Kreis Borken und die Azurit-Gruppe in Bocholt. Die neuen Fachkräfte aus Rumänien sind eingesetzt in den Azurit-Pflegeheimen in Bocholt und Rhede sowie in den Wohngruppen und ambulanten Pflegediensten des Roten Kreuzes in Gronau und Bocholt.

Das Besondere und Neue des Projektes ist die Zusammenarbeit mit sechs ausgewählten Pflegefachschulen in Rumänien. Diese Fachschulen bilden weit über den Bedarf in Rumänien Fachkräfte aus. In Rumänien werden jährlich ca. 15.000 Pflegekräfte über den Bedarf ausgebildet, ca. 100.000 Pflegekräfte sind daher schon heute unterbeschäftigt oder ihre Kompetenz bleibt weitgehend ungenutzt. Die Pflegekräfte kommen mit einer soliden Ausbildung nach Deutschland und haben zudem Grundkenntnisse in der deutschen Sprache.

Die Pflegekräfte leben auch zum schnelleren und besseren Erlernen der Sprache in Gastfamilien, es werden aktuell und in Zukunft noch weitere Gastfamilien im Kreis Borken gesucht. Gerne würden wir auch mit weiteren Trägern im Kreis Borken in Gespräch kommen und einen Beitrag zur Lösung des Fachkräfteproblems in der Pflege im Kreis Borken leisten, so der Projektleiter Hans-Gerd Spelleken (Kontakte sind möglich unter 06023-503288 oder 0172-6601858).

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news-446 Tue, 23 Oct 2018 17:12:00 +0200 Ehrenamtliche Familienpaten: Eine starke Gruppe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ehrenamtliche-familienpaten-eine-starke-gruppe.html Gemeinsame Berlinfahrt bringt viele neue Eindrücke und stärkt den Teamgeist „Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte einmal an solch einer Fahrt teilgenommen haben!“ Dieses einstimmige Fazit zogen die Familienpaten des Roten Kreuzes im Kreis Borken und ihre Koordinatorin Lydia Lindemann nach vier Tagen politischer Bildung in Berlin. 

Auf Einladung der Vredener Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte (SPD) verbrachten die Familienpaten des Roten Kreuzes sowie rund 40 weitere Mitreisende vier Tage in der deutschen Bundeshauptstadt.

Was sind Familienpaten?

Ursula Schulte aus Vreden diskutierte im Paul-Löbe-Haus mit der Familienpaten-Gruppe, und die Gäste aus dem Kreis Borken konnten erklären, was sie tun: Familienpaten sind engagierte Frauen und Männer, wurde in der Gesprächsrunde verdeutlicht. Sie unterstützen junge Familien in ihrem oftmals turbulenten Alltag. Paten sind Ehrenamtliche, die einmal in der Woche für rund drei Stunden in eine Familie gehen. Sie entlasten, indem sie mit den Kindern spielen, toben, basteln oder auf den Spielplatz gehen. Oftmals ist auch das offen Ohr für die Sorgen der Eltern gefragt. „Oder einfach nur da sein, damit Mutter oder Vater zum Beispiel mal wieder in Ruhe einkaufen, ein Buch lesen oder zur Ruhe kommen können“, bekräftigt Lydia Lindemann. 

Begeistert waren die Familienpaten von der Diskussion um gesellschaftliche Umgangsformen mit dem Handy, insbesondere im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Es stellte sich heraus, dass die neuen Medien wiederkehrende Herausforderungen für Familien, Bildung und Erziehung sowie auch für die Politik beinhaltet. Im Anschluss konnte das Reichstagsgebäude besichtigt werden, ehe es zum Rundgang auf die Reichstagskuppel ging.

Tag drei begann mit einer Fahrt nach Oranienburg zur Gedenkstätte und den Museen „KZ und Speziallager Sachsenhausen“. In einer ausführlichen Führung erläuterte eine Mitarbeiterin die schrecklichen Geschehnisse der Vergangenheit in dem Lager. Tief betroffen durch die realitätsnahen Schilderungen ging es wieder zurück nach Berlin. Nachdem bei einem Mittagessen das Gehörte verarbeitet wurde, stand eine Führung im Abgeordnetenhaus an. Im Anschluss daran konnten die Familienpaten die wechselvolle Entwicklung der Bundeshauptstadt im Rahmen einer Stadtrundfahrt unmittelbar nachvollziehen. Vorbei an Resten der Mauer, Checkpoint Charly, Siegessäule, Brandenburger Tor, dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, durch das „Botschaftsviertel“ ging es über den Potsdamer Platz bis ins Regierungsviertel. Den Teilnehmern wurde dabei insbesondere die schwierige Situation in der Zeit der Teilung von 1961 bis 1989 vor Augen geführt. Noch heute hat Berlin mit diesem schwierigen Erbe zu kämpfen, fanden die Berlin-Besucher.

Nachfolgend bestand Gelegenheit, sich das Festival „Berlin leuchtet“ anzuschauen. Hierbei setzen Lichtkünstler Gebäude der Stadt mit Illuminationen und Projektionen spektakulär in Szene.

Auf der Rückreise fiel das Fazit der Familienpaten durchweg positiv aus. „Es waren intensive und schöne Tage. Danke, dass wir die Möglichkeit zu dieser Fahrt überhaupt hatten“, bilanziert Astrid Böhle. Rosemarie Genßler ist langjährige Familienpatin und äußert sich begeistert: „Vielen Dank für die wunderschönen Bilder. Nun ja, wir sind halt eine tolle Truppe. Diese Reise wird uns immer in Erinnerung bleiben.“

Lydia Lindemann, die Koordinatorin der Familienpaten, stimmt voll zu und ergänzt: „Ich bin stolz auf ,meine Mädels’. Sie tun so viel Gutes in den Familien. Sie helfen, spielen, toben, basteln. Sie hören zu, haben ein offenes Ohr und sind dort, wo sie gebraucht werden.“

Die erfolgreiche Arbeit benötigt genügend Freiwillige. Gerade weil die Familienpatenschaften für die Familien so viel Positives bewirken, besteht eine wachsende Nachfrage. Deshalb sucht die Patengruppe weiterhin Verstärkung. Auch interessierte Familien können sich jederzeit gerne melden.

Hintergrund: Rotkreuz-Familienpaten in Raesfeld, Heiden und Velen

Mit dem Projekt Familienpaten unterstützt das Rote Kreuz im Kreis Borken Familien in Raesfeld, Heiden und Velen. Der Caritasverband für das Dekanat Borken betreut Familien in Reken und Gescher. Gefördert wird das Projekt vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken. Lydia Lindemann fasst zusammen: „Es existiert eine gute Zusammenarbeit mit anderen Trägern, die auch das Familienpatenprojekt in anderen Städten und Gemeinden umsetzen.“ 

Kontakt:
Lydia Lindemann, Koordination Familienpaten
Mobil 01761 8029137
Tel. 02861 8029-164
familienpaten(at)drkborken.de

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news-445 Mon, 15 Oct 2018 12:18:00 +0200 Rotkreuz-Mitgliederwerbung in Rhede http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-mitgliederwerbung-in-rhede.html DRK-Ortsverein kämpft gegen die Demografie / Mitarbeiter geht ab sofort von Haustür zu Haustür / Erlös kommt Ortsverein zugute Das Rote Kreuz im Kreis Borken startet eine Kampagne, um neue Mitglieder für die große Hilfsorganisation gewinnen zu könnnen. Einige Rotkreuz-Mitarbeiter gehen in Rhede ab sofort von Haustür zu Haustür. 

„Das ist eine gute Sache für unseren DRK-Ortsverein Rhede“, betonten die Verantwortlichen im Rotkreuz-Zentrum Rhede beim Pressetermin: „Schließlich ist ja bekannt, dass auch wir von der Demografie betroffen sind. Dadurch hat sich unser Mitgliederbestand leicht verringert.“ 

Die Zahl der Fördermitglieder soll sich wieder erhöhen.

Die Mitgliedereinnahmen werden für vielfältige Aufgaben verwendet, die in der alltäglichen Arbeit anstünden. Außerdem profitiere auch das Jugendrotkreuz davon, hieß es in Rhede. 

Das Rote Kreuz macht darauf aufmerksam, dass sich alle Mitarbeiter durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom Roten Kreuz ausgestellten Vollmacht legitimieren können. Zudem seien sie in DRK-Bekleidung unterwegs. Ferner seien sie auf keinen Fall berechtigt, Bargeld zu kassieren. Darauf weist Andrea Terfloth von der Mitgliederbetreuung beim Roten Kreuz in Borken.

Kontakt:
Mitgliederbetreuung des Roten Kreuzes im Kreis Borken
Röntgenstraße 6, Borken
Telefon 02861 8029-120
E-Mail: mitgliederbetreuung(at)drkborken.de.
www.Spenden.DRKBorken.de

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news-444 Fri, 12 Oct 2018 12:08:00 +0200 Außergewöhnliche Zahl: Das Rote Kreuz ehrt Aloys Eiting für 175 Blutspenden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/aussergewoehnliche-zahl-das-rote-kreuz-ehrt-aloys-eiting-fuer-175-blutspenden.html Eiting: „Nach jeder Spende habe ich ein gutes Gefühl, dass ich damit anderen Menschen in einer Notsituation helfen kann“ / Anholter Franz Brömmling für 75 Spenden geehrt Er ist der einzige im Kreis Borken und einer von nur vieren im großen DRK-Landesverband Westfalen-Lippe: Aloys Eiting (73) aus Bocholt hat im Bürgerzentrum Biemenhorst seine 175. Blutspende abgegeben. Dafür wurde er vom DRK-Blutspendedienst West mit der Goldenen Nadel ausgezeichnet. „Hinter 175 Blutspenden steckt viel mehr, als man denkt – eine außergewöhnliche Zahl“, sagte Leiter Öffentlichkeitsarbeit des Blutspendedienstes-West Gregor Veltkamp während der Ehrung. Für 75 Spenden wurde Franz Brömmling (83) vom DRK-Ortsverein Isselburg-Anholt geehrt. 

„Aloys Eiting ist ein Überzeugungstäter. Das ist löblich“, formulierte Veltkamp. Auch als ehemaliger Chef der Stadtsparkasse Bocholt habe er seine Mitarbeiter dazu animiert und überzeugt, Blut zu spenden und sei „immer Vorbild“ gewesen. 

Eiting bedankte sich für die Ehrung. Sein Leitsatz sei: Wenn er nach einem Notfall Blut zur Verfügung gestellt bekomme, wolle er auch sein eigenes anderen Menschen zur Verfügung stellen. „Nach jeder Spende habe ich ein gutes Gefühl, dass ich damit anderen Menschen in einer Notsituation helfen kann.“ 

1963, mit 18 Jahren, begann er in Borken zu spenden. Zwei Jahre später überlebte der gebürtige Marbecker einen schweren Autounfall als einziger Insasse; sein Bruder kam dabei ums Leben. „Danach war für mich klar, anderen mit meinen Blutspenden helfen zu wollen.“ Heute spendet Eiting fünf- bis sechsmal im Jahr. Zu Beginn seien anfangs nur zwei Spenden pro Jahr möglich gewesen. 

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann freute sich, dass sein ehrenamtlicher Vorsitzender des Präsidiums im Kreisverband Borken „mit gutem Beispiel“ beim Blutspenden voranginge. Aus Borken gab es Blumen, vom ausrichtenden DRK-Ortsverein Isselburg-Anholt einen Frühstückskorb. 

Dessen Blutspendebeauftragter Franz Brömmling (83) sei praktisch ein Leben lang mit dem Roten Kreuz verbunden, lobten Gregor Veltkamp und Aloys Eiting. 18 Jahre lang war Brömmling hauptamtlicher Rettungssanitäter. Genau 65 Jahre ist er Mitglied im Roten Kreuz. Noch immer koordiniert er jährlich 32 Blutspendetermine für den Ortsverein Isselburg-Anholt, der traditionell bis Biemenhorst zum Blutspenden aufruft. 

„Es sollten wieder mehr Erstspender Blut spenden“: Das sei das gemeinsame Anliegen der beiden Geehrten, sagten sie im Biemenhorster Bürgerzentrum. Knapp 40.000 Blutspender registrierte der Blutspendedienst West bis Ende September 2018 – immer noch der höchste Wert in Westfalen-Lippe, allerdings wie landesweit rückläufig. Bocholt hatte genau in diesem Jahr bis Ende September genau 2437 Spender, der Rest des Kreises 37 322. 

Der einwohnerstarke Ortsteil Biemenhorst belegt auch bei der Blutabgabe einen vorderen Platz: „Wir haben bei jedem Spendentermin meist 170 Spender. Das ist ein guter Wert“, sagten Franz Brömmling und Schatzmeisterin Angelika Nienhaus.

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news-443 Wed, 10 Oct 2018 14:22:00 +0200 Infoabend für Geflüchtete und Ehrenamtliche http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/infoabend-fuer-gefluechtete-und-ehrenamtliche.html Die Informationsreihe für Geflüchtete, Zugewanderte, Ehrenamtliche und weitere Interessierte wird am Mittwoch (17. Oktober) im Haus der Begegnung, Jöbkesweg 5, um 18 Uhr, zum Thema Verbraucherzentrale fortgesetzt. Mittwoch, 17.10., im Haus der Begegnung in Gronau / Thema Verbraucherschutz

Die Informationsreihe für Geflüchtete, Zugewanderte, Ehrenamtliche und weitere Interessierte wird am Mittwoch (17. Oktober) im Haus der Begegnung, Jöbkesweg 5, um 18 Uhr, zum Thema Verbraucherzentrale fortgesetzt, teilt die Veranstaltergemeinschaft mit. Es sollen vor allem Geflüchtete, Zugewanderte und Ehrenamtliche informiert werden, die sich um Flüchtlinge kümmern. 

Frau Liening von der Verbraucherzentrale Gronau stellt ihre Angebote vor und klärt über den Verbraucherschutz auf. Neben Handy- und Stromverträgen, sollen auch Telefon- und Haustürgeschäfte thematisiert und besprochen werden. Interessierte Geflüchtete, Zugewanderte und Ehrenamtliche und alle, die einen guten Überblick über die Angebote und Informationen der Verbraucherzentrale erhalten möchten, sind herzlich eingeladen. „Wir möchten gezielt möglichst früh Informationen an Geflüchtete selbst und die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsbegleitung weitergeben“, sagt Gabi Scheffer von der Flüchtlingsbetreuung der Chance.  

„An den Informationsabenden informieren wir die Teilnehmenden über die Ansprechpartner für ihre Fragen, so dass sie sich anschließend selbstständig im deutschen System zurechtfinden können“, erklärt Wolfgang Puhe vom Jugendmigrationsdienst (JMD). Es gehe darum zu verstehen, wie das deutsche Sozialsystem funktioniere und wie es gemeinsam von verschiedenen Kulturen zu erlernen sei. 

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Caritasverband Ahaus-Vreden, der Chance gGmbH, dem Jugendmigrationsdienst, dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Borken, der Stadt Gronau, der Integrationsagentur und dem Projekt Ehrenamtskoordination Flüchtlingshilfe des Roten Kreuzes im Kreis Borken sowie der Bundesagentur für Arbeit statt.

Anmeldung und weitere Informationen:
DRK-Integrationsagentur in Gronau
Meike Engbers
Telefon 01761 8029913
E-Mail: m.engbers(at)drkborken.de 

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news-442 Tue, 09 Oct 2018 14:20:00 +0200 Rotkreuz-Seniorentreff: Polizei informiert und gibt Tipps http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotkreuz-seniorentreff-polizei-informiert-und-gibt-tipps.html Die Polizei zu Gast: Beim nächsten Rotkreuz-Seniorentreff im Rotkreuzzentrum in der Röntgenstraße 6 in Borken informiert die Kreispolizei Borken über Sicherheit im Alltag, Schutz vor betrügerischen Anrufen, Diebstahl und andere Delikte. Sie gibt Tipps, wie sich auch ältere Menschen vor ihnen meist unbekannten Machenschaften schützen können. Die Seniorentreffs sind immer am letzten Donnerstag im Monat.

Am 26. Oktober können sich Bürger bei Kaffee und Kuchen von 15 bis 17 Uhr zu Vorbeugungsmaßnahmen informieren. 

Der Vortrag dauert etwa eine Stunde, teilt der DRK-Pressedienst mit. Danach besteht die Möglichkeit, dem Polizeibeamten Fragen zu stellen und sich gemeinsam auszutauschen.

Anmeldungen nimmt Bärbel Spittka entgegen, Telefon 02861/4781.

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news-441 Mon, 08 Oct 2018 14:17:00 +0200 Ein Kinoabend der besonderen Art: Die Kunst, sich die Schuhe zu binden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ein-kinoabend-der-besonderen-art-die-kunst-sich-die-schuhe-zu-binden.html Rotes Kreuz zeigt mit Cinema Ahaus Film aus einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Das Rote Kreuzes im Kreis Borken lädt zusammen mit dem Cinema Ahaus zum Kinofilm ein: „Die Kunst, sich die Schuhe zu binden“. Hiermit soll auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht werden. 

Die schwedische Komödie erzählt die Geschichte einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, in der sie immerzu die gleichen Abläufe tätigen – nach dem Motto: Geduld und Struktur sorgen für Ordnung. Bis Betreuer Alex den Alltag komplett umwirft und aus der Einrichtung ein ungewöhnliches Theaterzentrum schafft. Ein witziger Film voller Selbstironie, in dem Menschen mit Behinderung sich selbst nicht zu ernst nehmen, meinen die Veranstalter. 

Gezeigt wird der selbstironische, clevere Film am kommenden Montag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr im Cinema Ahaus, Schlossstraße 16-18.

Das Besondere: Dank Förderung durch die „Aktion Mensch“ beträgt der Eintritt nur zwei Euro. Die restlichen Kosten werden von der Wohlfahrtsorganisation übernommen. 

Das Rote Kreuz und Cinema Ahaus bitten um Reservierung, Telefon 02561/5964. 

www.Inklusion.DRKBorken.de 

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news-440 Mon, 08 Oct 2018 14:06:00 +0200 Mit Phantasie und Kreativität gemalt: Zehnjährige Marla Ossa stellt zwölf Werke vor http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/mit-phantasie-und-kreativitaet-gemalt-zehnjaehrige-marla-ossa-stellt-zwoelf-werke-vor.html Außergewöhnliche Bilderausstellung bis 19. Oktober im DRK-Pflegeberatungsbüro in Bocholt DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann traf den Nagel auf den Kopf: „Mit großer Phantasie und Kreativität“ hat Marla Ossa zwölf Werke erstellt, die in ihrer ersten Bilderausstellung bis zum 19. Oktober im DRK-Pflegeberatungsbüro an der Münsterstraße 38 in Bocholt gezeigt werden. Marla, ein zehnjähriges, autistisches Mädchen greift zu Pinsel und Farben, „wenn sie eine Pause von der unsrigen, doch sehr anstrengenden Welt braucht“, sagt Mutter Eva.

Ihr Erstlingswerk Anfang 2017 ist immer noch ihr Lieblingswerk, sagt die junge Künstlerin aus Rhede-Vardingholt, die mit Schwester Leonie das Gymnasium Mariengarden in Borken-Burlo besucht. Das Motiv hat sie damals auf ein Holzbrett gemalt und heißt: „Immer weiter“. Es symbolisiert zwei Flüsse. Marlas Kommentar: „Ähnlich wie bei einem Fluss geht das Leben immer weiter. Nur wie, das weiß man noch nicht…“

Bei der Ausstellungseröffnung in Bocholt forderte sie die Besucher auf, sich ihre eigenen Gedanken zu machen: „Jedes Bild hat seine eigene Bedeutung und trägt einen eigenen Namen.“ Ihre Beschreibung wird jedoch erst sichtbar, wenn eine kleine „Klappe“ auf dem Bild geöffnet wird. 

Simone Spiegelhoff, Marlas Pädagogin aus der Autismusambulanz des Roten Kreuzes, wurde auf das offensichtlich große Talent des jungen Mädchens aufmerksam. „Da war sofort klar, dass wir solch eine Begabung unterstützen würden“, sagt Fachleiter Ralf Brüchmann.

Marla verbindet verschiedenste Materialien. Und auf der Leinwand sieht alles aus wie im Fluss, wie minutiös geplant. Doch weit gefehlt: „Wenn ich ein Bild male, mache ich mir vorher überhaupt keine Gedanken. Das kommt alles von alleine, fließt aus dem Pinsel heraus auf die Leinwand.“

Zur Eröffnung ihrer Bilderschau, die von der Aktion Mensch gefördert wird, sind zahlreiche Gäste gekommen, die Familie mit Mutter Eva, Vater Markus, die Geschwister Leonie und Tom sowie Grace. Seitdem die einjährige Retrieverhündin Marla begleitet, ist sie „wesentlich ruhiger geworden und schläft nachts durch“, sagt Mutter Eva. Im neuen Schuljahr wurde Marla im Mariengarden eingeschult und hat sich in neuer Umgebung schon richtig gut eingelebt. Wenn ihr allerdings alles zu viel wird, erzählt die Mutter, „taucht sie in ihre eigene Welt ein und wendet sich der Malerei zu“. Und das Esszimmer wird zum Atelier.

 DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann war sofort begeistert, Marla mit einer Ausstellung „zu bestärken und zu unterstützen weiterzumachen“ – mit einem insgeheim frommen Wunsch: „Ich hoffe, dass wird dich mit deinen Werken irgendwann in einer der ganz großen Hallen sehen und dann sagen können: Die erste Ausstellung hat Marla beim Roten Kreuz im Kreis Borken gezeigt“.

Öffnungszeiten Bilderausstellung von Marla Ossa (10):
bis 19. Oktober, DRK-Pflegeberatungsbüro, Münsterstraße 38, Bocholt, werktags 8 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung, gefördert durch die „Aktion Mensch“.

 

 

 

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news-439 Fri, 05 Oct 2018 00:00:00 +0200 Ausbildung in der Altenpflege beim Roten Kreuz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ausbildung-in-der-altenpflege-beim-roten-kreuz.html Der fünfte Ausbildungslehrgang zum staatlich examinierten Altenpfleger hat für 25 Schülerinnen und Schüler begonnen: Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken mit Sitz im Europahaus Bocholt bietet seit 2015 eine dreijährige, stattlich geprüfte Ausbildung in der Altenpflege an. Fünftes Seminar des Bildungsinstituts in Bocholt / Attraktives Jobangebot – begehrte Plätze

Schulleiterin Bernett Pingel begrüßte im Europahaus an der Adenauerallee die neuen weiblichen und männlichen Auszubildenden aus dem Westmünsterland. Sie werden nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung als Fachkräfte in der Altenpflege tätig sein. Ende September erhielten 15 junge Menschen aus dem Kreis Borken ihr Examen – die ersten erfolgreichen Absolventen im 2015 gegründeten Rotkreuz-Bildungsinstitut. 

„Wir freuen uns über das rege Interesse so vieler junger und auch älterer Menschen an dem Altenpflegeberuf", verdeutlicht Pingel im DRK-Pressedienst – Folge des ansprechenden Jobangebots. Tausende von Pflegefachkräften werden nach wie vor in verschiedenen Einrichtungen gesucht. Interessierte haben die Möglichkeit, sich schon jetzt für die nächste Ausbildung am 1. Oktober 2019 zu bewerben.

Guter Start in die Altenpflegehilfeausbildung

Bereits Anfang September sind 15 motivierte Auszubildende in die Ausbildung zum Altenpflegehelfer gestartet. Die Ausbildung findet in Teilzeit über einen Zeitraum von 18 Monaten statt und wird erstmals vom DRK-Bildungsinstitut angeboten.

Dabei sollen besonders die Belange alleinerziehender Mütter und Väter sowie die besonderen Förderbedarfe von Migranten mit Sprachbarrieren berücksichtigt werden. Schulleiterin Bernett Pingel: „Wir wünschen allen viel Freude in der Ausbildung und ein gutes Gelingen.“

www.Pflegeschule.DRKBorken.de 

 

 

 

 

 

Kontakt:


Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken
Europahaus Bocholt
Bernett Pingel
Telefon 02871/21765684

b.pingel@drkborken.de

altenpflegeschule@drkborken.de

www.DRKBorken.de

 

 

Foto 1:

 

Schulstart für Altenpflegekräfte in spe zum fünften Seminarstart im Europahaus Bocholt. Zum Start gab es kleine Rotkreuz-Schultüten.

Foto: DRK/and

 

 

 

Foto 2:

 

15 motivierte Auszubildende sind fast zeitgleich beim Bildungsinstitut des Roten Kreuzes in die Ausbildung zum Altenpflegehelfer gestartet.

Foto: DRK

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news-438 Mon, 01 Oct 2018 00:00:00 +0200 15 examinierte Altenpfleger gehen in den Beruf: Erste Ausbildung beim Bildungsinstitut des Roten Kreuzes endet erfolgversprechend http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/15-examinierte-altenpfleger-gehen-in-den-beruf-erste-ausbildung-beim-bildungsinstitut-des-roten-kreuzes-endet-erfolgversprechend.html 13 weibliche Prüflinge und zwei junge Männer aus Bocholt, Borken, Ahaus und Reken haben erstmals beim Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken die staatlich anerkannte Ausbildung als examinierte Altenpfleger erfolgreich abgeschlossen.

Altenpflege in öffentlicher Wahrnehmung: „Höhere Anerkennung ist wichtig“

Nadine Köttendorf vom Roten Kreuz im Kreis Borken gab 15 neuen Pflegefachkräften einen freundschaftlichen Ratschlag mit auf deren Weg: „Bleiben Sie offen, wachsam, neugierig und menschlich in einem manchmal stressigen Pflegealltag.“

Urkunden, Blumen und ein hohes Maß an Anerkennung gab es bei der Abschlussfeier im Europahaus Bocholt, dem Sitz des 2015 gegründeten Instituts. Die erfolgreichen Prüflinge treten jetzt ihre Jobs bei ihren jeweiligen Arbeitgebern an. Drei Altenpflegerinnen werden in der ambulanten Pflege des Roten Kreuz übernommen, nachdem diese hier ihre Ausbildung absolviert haben.

„Krisensicherer Beruf“

Schulleiterin Bernett Pingel sprach den Ex-Schülern Mut zu: „Ich mache mir keine Gedanken, wie Sie Ihren künftigen Berufsweg meistern werden.“ Der Beruf sei „anspruchsvoll und komplex, aber auch krisensicher angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft“. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aus Ahaus-Ottenstein habe eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen versprochen. „Wir werden sehen, was daraus wird. Wichtig ist eine bessere Anerkennung des Altenpflegeberufes.“

Die Vredener Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte habe kürzlich bei ihrem Beruf im Bildungsinstitut „gute Tipps“ gegeben und unter anderem davon gesprochen, dass die Pfleger mit großem Selbstbewusstsein in die Beschäftigung gegen sollten – derzeit werden 13.000 Pflegekräfte gesucht, Tendenz steigend.

Im ersten Ausbildungslehrgang am Rotkreuz-Bildungsinstitut seien laut Pingel „hochmotivierte Schüler“ gewesen, „fleißig und strebsam“. Bernett Pingel: „Drei Jahre des Lernens, der Anstrengung, drei Jahre Druck, Ehrgeiz, Wille, Überraschungen und Aha-Effekte liegen hinter Ihnen. Sie haben es geschafft und halten Ihr Examen in den Händen. Endlich.“

Die staatlich anerkannte dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft haben bestanden: Marina Becker, Nadine Bock, Svenja Buchwald, Luan Burda, Mariette Ferreira, Elena Flach, Anke Groß-Holtwick, Sabrina Hebing, Antonia Koch, Michelle Rave, Eric Schmidt, Marion Schmitz, Carolin Tacke, Sera Yagisan, Maria Zeiler.

Die Pflege steht hoch im Kurs:

Der nächste Ausbildungsjahrgang zum examinierten Altenpfleger startet bereits Anfang Oktober. Eine Teilzeitausbildung zum Altenpflegehelfer hat Anfang September begonnen und läuft über 18

Monate beim DRK-Bildungsinstitut im Bocholter Europahaus.

www.Pflegeschule.DRKBorken.de 

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news-437 Thu, 27 Sep 2018 12:40:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken nimmt an einem Projekt zur Gewinnung von Pflegefachkräften aus Rumänien teil http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-nimmt-an-einem-projekt-zur-gewinnung-von-pflegefachkraeften-aus-rumaenien-teil-1.html Gastfamilien zur Unterbringung von Mitarbeitern im Kreis Borken gesucht. Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat sich entschlossen, an einem Projekt zur Gewinnung von Pflegefachkräften aus Rumänien teilzunehmen. Das Projekt CareTrain wird mit der Spelleken Associates durchgeführt. „Wir wollen sechs junge Fachkräfte über das Projekt gewinnen, die wir in unseren Wohngruppen und der ambulanten Pflege einsetzen“, sagt Jürgen Puhlmann, Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken.  

Das Besondere an CareTrain ist das Vorhaben, die neuen Mitarbeiter für die ersten drei bis sechs Monate in Gast- oder Wirtsfamilien unterzubringen. Puhlmann: „So können Verständnis der Alltagssprache in Deutschland geübt werden und auch eine Form des Erwerbs kultureller Kenntnisse erfolgen. Die Gastfamilien werden für die Bereitstellung des Wohnraums und für Beköstigung bezahlt.“  

Daher sucht das Rote Kreuz im Kreis Borken für dieses Vorhaben Gastfamilien, die sich bereiterklären, die künftigen Rotkreuz-Pflegekräfte für einen begrenzten Zeitraum aufzunehmen. Das Rote Kreuz fragt: 

  • „Wohnen Sie im Kreis Borken und sind Sie bereit, dieses Projekt zu unterstützen, das im kleinen Rahmen dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenwirken soll?“
  •  „Würden Sie eine rumänische Pflegefachkraft für zwei Monate, während der Zeit der Intensivsprachschulung, aufnehmen und den Spracherwerb durch Ihre Mitarbeit unterstützen?“
  • „Als Voraussetzung reicht ein eigenes möbliertes Zimmer und eine Mahlzeit am Morgen und am Abend sowie Ihre Bereitschaft mit der Mitarbeiterin / dem Mitarbeiter zu kommunizieren und ihr etwas über die Kultur im Kreis Borken zu vermitteln.“

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann: „Wenn Sie interessiert sind, freuen wir uns auf Ihren Anruf. Gerne nennen wir Ihnen die Konditionen der Kostenerstattung. Ihr guter Wille und Ihre Mitarbeit sind ein Schritt, neue Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen!“ 

Wer Interesse hat, kann sich direkt beim Roten Kreuz im Kreis Borken melden. Ansprechpartnerin ist Susanne Biallas, Telefon 01761/8029-252. Es besteht auch die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Kooperationspartner CareTrain, Telefon 06023/503288. 

Das Rote Kreuz im Kreis Borken dankt schon jetzt für die Unterstützung!

 

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news-423 Thu, 20 Sep 2018 11:07:00 +0200 „Inklusion braucht Aktion“: Weitere Barrieren in Borken abgebaut http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/inklusion-braucht-aktion-weitere-barrieren-in-borken-abgebaut.html 250 Schüler begleiten Etappenstart der Deutschland-Tour auf dem Borkener Marktplatz / Rotes Kreuz informiert mit Koordinierungsstelle „Inklusives Borken" 250 Schüler aus Borkener Schulen, zahlreiche Zuschauer und prominente Teilnehmer sorgten für einen großen Rahmen beim Borkener Etappenstart zur Radfernfahrt „Inklusion braucht Aktion“. 

Das Thema Inklusion soll weiter in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden, wünscht sich der Verein Health Media aus Flensburg. Er organisiert seit 2007 Radtouren durch Deutschland. Und der Etappenstart aus Borken Richtung Emden und weiter nach Norddeutschland war ein voller Erfolg. „Das Thema Inklusion ist präsent und wird den Menschen nähergebracht. Das erfolgt fast immer ausschließlich in kleinen Schritten – wie auf dem Marktplatz in Borken mit so vielen Teilnehmern. Das war ein erfolgreicher Tag für die Inklusion“, zog Marlis Spieker-Kuhmann Bilanz, Geschäftsbereichsleiterin beim Roten Kreuz im Kreis Borken.

Rollstuhlparcours und Simulationsanzug

Das Rote Kreuz im Kreis Borken und zahlreiche andere Organisationen, darunter auch die Lebenshilfe Borken, informierten und sorgten für ein zweistündiges abwechslungsreiches Programm auf dem Marktplatz in Borken. 

So war der Rollstuhlparcours eine Attraktion für die Schüler. Die meisten mussten sich erst einmal in die neue Situation hineinfinden. Das galt auch für den – natürlich  – ungewohnten Umgang mit Hilfsmitteln. Ein Simulationsanzug zeigte, wie ältere Menschen sich fortbewegen: oft langsamer und buchstäblich beschwerlicher als in jungen Jahren.

Lisa Bußmann und Sabina Pohla vom Roten Kreuz und zahlreiche Unterstützer und Mitarbeiter nutzten einen Morgen lang die Gelegenheit, über den Runden Tisch „Inklusiv leben in Borken“ und die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ zu informieren.

„Inklusiv leben in Borken"

Durch die Arbeit des Runden Tisches „Inklusiv leben in Borken" entwickelte sich 2016 die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken", welche beim Roten Kreuz in Borken angesiedelt ist. Vorläufer war 2014 der Runde Tisch „Inklusiv leben in Borken". Er wurde durch das Engagement der Lebenshilfe und mit Unterstützung der Aktion Mensch ins Leben gerufen, um Menschen mit Behinderung ein weitgehend barrierefreies und selbstständiges Leben in Borken zu ermöglichen. Bürgerinnen und Bürger, Betroffene, Vereine und Verbände, Vertreter der Verwaltung und Einrichtungen der Behindertenhilfe, Firmen und Betriebe schlossen sich zusammen, um gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten. Ein Beispiel davon war die vielgelobte Teilnahme an „Inklusion braucht Aktion“.

„Eine wirklich gute Sache, die wir gerne unterstützt haben“, sagte Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Landrat Dr. Kai Zwicker, bevor sie sich mit Helm aufs Rad setzten und die ersten Kilometer mitradelten.

Weitere Infos: www.inklusion-braucht-aktion.de

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news-424 Wed, 19 Sep 2018 11:25:00 +0200 „So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/so-viel-selbststaendigkeit-wie-moeglich-so-viel-hilfe-wie-noetig.html Das Rote Kreuz im Kreis Borken verstärkt die vom Kreis Borken geförderte Wohnraumberatung – in Borken im Rathaus, Im Piepershagen 17, jeden vierten Montag im Monat. Nächster Termin ist am 24. September, 15.30 bis 17.30 Uhr. Das Ziel der Wohnberatung sei es, den Menschen ein unabhängiges, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Trotz eines gleichen Krankheitsbildes sei dennoch jede Erkrankung und jeder Mensch individuell zu sehen.

Birgit Lorenzen, Wohnberaterin des Kreis Borken beim Roten Kreuz im Kreis Borken, ist in der neutralen, unabhängigen und kostenfreien Beratung für Ratsuchende in Ahaus, Vreden, Gronau und Borken unterwegs. Lorenzen: „Wichtig ist mir, auf die jeweilige häusliche Situation individuell einzugehen.“ Die Fachfrau hört zu, fragt nach und sucht gemeinsam mit den Kunden nach bestmöglichen Lösungen. Lorenzen: „Wir handeln nach dem Prinzip, so viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig.“

„Rüttelplatte“ für den Muskelaufbau

Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Wohnberaterin Birgit Lorenzen beriet eine Frau aus dem Kreis Borken. Die Dame war nach einer mehrmonatigen Erkrankung muskulär so geschwächt, dass die Wohnberaterin ihr zum Muskelaufbau eine „Rüttelplatte“ empfahl. Sie sollte den Muskelaufbau unterstützen. Und die Maßnahme zeigte Erfolg – Beweis dafür, dass eine persönliche Beratung nur vor Ort und im Gespräch getroffen werden kann. Um ihr Fachwissen weiterhin auszubauen, besucht Birgit Lorenzen regelmäßig Fachseminare, Weiterbildungsangebote und Messen. 

Wohnberatung: Heute an morgen denken

Wohnberatung ist zudem präventiv tätig. Motto: „Heute an morgen denken.“  Lorenzen: „Wer zum Beispiel einen Umbau des Badezimmers plant, sollte bedenken, in jeder Lebenssituation das Badezimmer nutzen zu können.“ Die Fachfrau rät, sich dafür im Bad auf einen Stuhl zu setzen: „Dann schauen Sie einfach einmal, was aus dieser ungewohnten Perspektive noch alles zugänglich ist.“ Die Ergebnisse überraschten in den meisten Fällen.

Wohnberatung schließt laut Rotkreuz-Mitteilung auch Hilfsmittel ein wie Greifhilfe, elektronische Treppensteiger bis hin zu Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung, die das Leben der Menschen erleichtern und die Angehörigen entlasten könnten – auch, wenn ein Pflegefall eintreten sollte.

Inhalte der unverbindlichen, neutralen und kostenlosen Beratung:

  • Information über Präventionsmöglichkeiten,
  • Prüfen des Wohnumfeldes auf Gefahrenquellen zur Vermeidung von Unfällen oder Stürzen,
  • Beratung über Hilfsmittel,
  • Hilfe bei Beantragung von Fördergeldern,
  • Informationsveranstaltungen.

 Wohnberatungstermine in Borken im Überblick:

  • Jeden vierten Montag im Monat im Borkener Rathaus, Im Piepershagen 17,
    24. September, 22. Oktober, 26. November,
    jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr.

Kontakt:

Wohnberatung im Kreis Borken
Beratungsbüro Borken
Birgit Lorenzen
Röntgenstraße 6 im Rotkreuz-Zentrum
Telefon 02861 8029-144
Mobil 01761/8029-704
kostenlose DRK-Hotline: 08000 365 000
E-Mail: wohnberatung[at]drkborken[dot]de

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news-425 Mon, 17 Sep 2018 11:30:00 +0200 Großes Programm für Jung und Alt: Rotes Kreuz beim Bokeltsen Treff auf dem Gasthausplatz http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/grosses-programm-fuer-jung-und-alt-rotes-kreuz-beim-bokeltsen-treff-auf-dem-gasthausplatz.html Großes Programm für Jung und Alt: Rotes Kreuz beim Bokeltsen Treff auf dem Gasthausplatz Mit Blaulicht auf dem schnellen Motorrad fotografieren lassen, einen Rettungstransportwagen von innen inspizieren und sehen, wie Unfälle zur Übung wirklich realistisch dargestellt werden: Das sind nur einige Höhepunkte, die das Rote Kreuz am Bokeltsen Treff von 13 bis 18 Uhr mit großem Aufgebot auf dem Gasthausplatz präsentiert.  

Auch Fotoaktionen, Kinderschminken, Trödelmarkt, musikalische Darbietungen von Bocholter DRK-Kindergartenkindern und Aufführungen des Seniorenkreises gehören zum Programm. Fast der gesamte Gasthausplatz wird von 13 bis 18 Uhr von allen Rotkreuz-Einrichtungen in Bocholt eingenommen, um die Vielfältigkeit der Arbeit des DRK der Bevölkerung vorzustellen. 

„Unsere vielen Angebote und Leistungen im Dienst der Menschen sind den Bürgern aus Bocholt und Umgebung vermutlich gar nicht so richtig bekannt. Deshalb wollen wir uns umfassend präsentieren und zeigen, was wir alles können und bieten“, sagt Edith Holtkamp stellvertretend Rotkreuz-Orgateam zum Bokeltsen-Treff. 

Neben den vielen Ständen und Aktionen findet auch ein interessantes Rahmenprogramm für alle statt. Gleich zum Start geht es ab 13.15 Uhr musikalisch zu: Die Seniorentanzgruppe eröffnet den Nachmittag tänzerisch mit Volksmusik. Bei der Notfalldarstellung wird realistisch dargestellt, wie „Unfallopfer“ versorgt werden – wer die Jungs und Mädels sieht, denkt wirklich sie wären verletzt. 

Jung und Alt unterhalten: Das kam schon bei der Premiere vor zwei Jahren bestens an, als viele Besucher die Rotkreuz-Vorstellungen verfolgten. Die Trecksackgruppe Bocholt sorgt mit dem DRK-Singkreis für viel Musik, Mädchen und Jungen des DRK-Kitachors „Stöberland“ stimmen Lieder zum mitsingen ein, und die DRK-Seniorentanzgruppe zeigt, was in ihr steckt.

Eine Motorradstaffel gehört für Kinder immer zu den Anzugspunkten: Fotos auf dem Rotkreuz-Motorrad mit Blaulicht sind ein Hingucker. Erste-Hilfe-Übungen, Defibrillator, Hausnotruf, Pflegeangebote kennenlernen und vieles mehr – das Rote Kreuz zeigt eine breite Themenpalette.

Das Rotkreuz-Bühnenprogramm:

  • 13:15 Uhr: DRK-Seniorentanzgruppe
  • 14:00 Uhr: Auftritt DRK-Kita Chor „Schatzkiste“
  • 14:15 Uhr: Notfalldarstellung
  • 14:30 Uhr: Trecksackgruppe Bocholt mit DRK-Singekreis
  • 15:30 Uhr: Auftritt DRK-Kita Chor „Stöberland“
  • 16:00 Uhr: DRK-Seniorentanzgruppe
  • 17:00 Uhr: Hatzky-Selbstverteidigungsgruppe für Senioren

Infos im Überblick:

Kinderschminken, Luftballonmodellage, Erste Hilfe zeigen, Notfalldarstellung, Seniorentanz, Motorradstaffel, Rettungswagen besichtigen, Strickwaren des Seniorenclubs Bocholt, Ausstellung des KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz), Vorstellung des Bildungsinstitutes für Gesundheitsberufe, DRK-Kita-Chor, Vorstellung der Ambulanten Pflege, Informationen über den Hausnotruf, Umgang mit einem automatisierten Externen Defibrillator (AED), Fotobox, Vorstellung des Fahrdienstes für Menschen mit Handicap, Vorstellung des Integrations- und Therapiezentrums. 

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news-428 Thu, 13 Sep 2018 11:45:00 +0200 Rotes Kreuz zur Flüchtlingshilfe: „Flagge zeigen und Zuwanderer nach Kräften in Beratung und Integration unterstützen“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-zur-fluechtlingshilfe-flagge-zeigen-und-zuwanderer-nach-kraeften-in-beratung-und-integration-unterstuetzen.html Zwei Leitthemen beherrschen Kreisversammlung im Rheder Ei: Ehrenamtliches Engagement und Flüchtlingsarbeit Ehrenamtliches Engagement und Flüchtlingshilfe – das waren die Leitthemen während der Kreisversammlung mit gut 80 Delegierten aus dem gesamten Kreis Borken des Roten Kreuzes im Kreis Borken im Rheder Ei. Mehr als 1500 freiwillige Helfer „schenken Woche für Woche ehrenamtlich, hochprofessionell und hochengagiert ihre Zeit den Mitmenschen“, sagte der Vorsitzende des Präsidiums im Kreisverband, Aloys Eiting: „Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist ein unglaublicher Schatz für unser Rotes Kreuz.“ 

Wahlen standen in Rhede nicht an. Kreisrotkreuzleiterin Christin Heidermann (34) vom DRK-Ortsverein Raesfeld erhielt die selten verliehene Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Grußworte richteten Rhedes Bürgermeister Jürgen Bernsmann und der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Rhede, Helmut Ebbert, an die Versammelten.

Herausforderungen bewältigt

Schwerpunktthema der vergangenen Jahre seit Mitte 2015 sei die Flüchtlingshilfe gewesen, verdeutlichte Eiting. Mit großem Einsatz vieler ehren- und hauptamtlicher Helfer habe der Kreisverband „eindrucksvoll und mit vereinten Kräften bewiesen“, dass er solche Herausforderungen bewältigen könne.

Jetzt gehe es darum, „Flagge zu zeigen und die Zuwanderer nach Kräften mit Beratung und Integrationsangeboten“ zu unterstützen. Viele Menschen mit Geflüchtetenschicksal seien in Jobs vermittelt worden. Oftmals reichen die Deutschkenntnisse jedoch noch nicht ganz aus, um die im Beruf spezifischen Begriffe verstehen und anwenden zu können. Auch hier will sich das Rote Kreuz mit einem neuen kostenlosen Angebot „Deutsch im Beruf“ an der gesellschaftlichen Eingliederung beteiligen.

Drei Großprojekte 

Der ehrenamtliche Präsidiums-Vorsitzende Aloys Eiting und der hauptamtliche Vorstand Jürgen Puhlmann berichteten über drei Großprojekte, die erfolgreich gewesen seien:

  • das DRK-Haus „Mühlenbach“ in Legden mit Kita und der neuen Wohngruppe für Jungen mit Autismus mit Asperger-Syndrom,
  • die Eröffnung des neuen Beratungs- und Betreuungszentrums für Ambulante Pflege in Bocholt an der Münsterstraße 38,
  • die Grundsteinlegung für Kita und Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Epe; nach kürzester Bauzeit sei die Kita bereits in Betrieb.

Die „große Einsatzbereitschaft“ in der Flüchtlingsfrage, bekräftigte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann, des Roten Kreuzes im Kreis Borken, mit 733 festangestellten Mitarbeitern, gegenüber den Versammelten, „wird im Kreis noch lange Nachhall haben“. Durch die neu Hinzugekommenen „hat sich etwas in unserem Land verändert“. Das Rote Kreuz müsse sich fragen, „wie schaffen wir es in unseren Gliederungen, diese Menschen mitmachen, mitwirken und mitgestalten zu lassen?“ Das Thema sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wie auch, Menschen für die Altenpflege zu begeistern. Mit einer neuen Initiative sollen Pflegekräfte mit Deutschkenntnissen aus Rumänien für Rotkreuz-Einrichtungen gewonnen werden. Dafür werden Gastfamilien gesucht. 

Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen berichtete neben vielen Sanitätswachdiensten vor allem vom Einsatz beim Unglück im Kieswerk Isselburg-Anholt im November 2017 mit mehreren Verschütteten. Das sei für alle „eine extrem belastende Situation“ gewesen: „Basisnotfall-Nachsorge, Kriseninterventionshelfer und Notfallseelsorger waren gefordert.“

Rotkreuz-Grundsätze „aktueller und wichtiger denn je“

Die Gesellschaft stünde vor neuen Herausforderungen und damit auch das Rote Kreuz, sagte Theyssen – dies vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung, Stress im Beruf, der Notwendigkeit der Weiterqualifizierung und persönlicher Entwicklung sowie multikulturellen Einflüssen. Theyssen: „Die Zeit ist die bestimmende Ressource.“ Er appellierte an alle: „Lasst uns neue Wege finden, Menschen für uns zu begeistern.“ In Zeiten, „in denen nationalistisches Denken und Handeln darum ringt, salonfähig zu werden“, sei es umso wichtiger, „eine starke Stimme und Organisation in der Mitte der Gesellschaft zu haben“. Alle im Roten Kreuz stünden umso mehr hinter den sieben Grundsätzen, die „aktueller und wichtiger denn je sind: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität“.

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news-427 Thu, 13 Sep 2018 11:40:00 +0200 Verdienstmedaille für Christin Heidermann: „Sie sind das Gesicht und Herz des DRK-Kreisverbandes Borken“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/verdienstmedaille-fuer-christin-heidermann-sie-sind-das-gesicht-und-herz-des-drk-kreisverbandes-borken.html Christin Heidermann (34) vom DRK-Ortsverein Raesfeld wurde während der Rotkreuz-Kreisversammlung in Rhede mit der selten vergebenen Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ausgezeichnet. In der Laudatio betonte der Vorsitzende des Präsidiums im DRK-Kreisverband, Aloys Eiting, „welch’ außergewöhnliche Leistungen“ im Dienst für den Mitmenschen von der Geehrten seit ihrem Eintreten ins Rote Kreuz 1999 erreicht worden seien. Die Ausbildung sei bereits früh ihr Steckenpferd gewesen. Durch „große Fachkompetenz und herausragendes Engagement“ sei auch der Landesverband auf die Raesfelderin aufmerksam geworden. Nach zahlreichen Fort- und Weiterbildungen habe sie 2016 sozusagen mit links und Bravour die Prüfung zur Notfallsanitäterin absolviert – „für Sie ein Selbstverständnis, um Menschenleben zu retten“, wandte sich Eiting an Christin Heidermann.

Die Ausgezeichnete sei eine „feste Größe“ bei den Einsätzen in Schadenslagen, auch im Auftrag des Kreises Borken: egal, ob Schneechaos, Amtsvenn-Brand, Weltjugendtag, Fußball-Weltmeisterschaft, Massenkarambolage auf der A 31, Hochwasser, Loveparade Duisburg, Flüchtlingshilfe oder bei Sanitätsdiensten in der Schalke-Arena.

Christin Heidermann sei „das Gesicht und das Herz der kreis- und landesweiten Zusammenarbeit des DRK-Kreisverbandes Borken“, unterstrich Eiting. Und die Geehrte freute sich über die hohe Auszeichnung: „Ich bin völlig platt und überrascht. Ich kann einfach nur sagen: Dankeschön für die tolle Zeit mit euch.“

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news-426 Thu, 13 Sep 2018 11:34:00 +0200 Kleidersammlung des Roten Kreuzes am Samstag, 22. September http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/kleidersammlung-des-roten-kreuzes-am-samstag-22-september.html Am 22.September findet wieder die traditionelle Herbstkleidersammlung des Roten Kreuzes im Kreis Borken statt. Das DRK nimmt am Samstag, 22. September, 9 bis 13 Uhr an sieben Standorten im Kreis Borken Kleider- und Schuhspenden entgegen. Sieben Sammelstellen im Kreis Borken. Falls benötigt können die Spender erstmalig ab sofort an den Sammelstellen DRK-Altkleidertüten bekommen. 

Die Erlöse werden dringend für die satzungsgemäßen Aufgaben des DRK benötigt. Das DRK im Kreis Borken nimmt viele soziale Aufgaben wahr. Diese müssen finanziert werden. Ein Teil der Erlöse wird für Flüchtlingsarbeit, für die Versorgung von Bedürftigen, für Projekte mit Ehrenamtlichen, für das Jugendrotkreuz mit rund 450 Mitgliedern oder für den Sanitätsdienst bei Veranstaltungen wie etwa Reitturnieren und anderen öffentlichen Veranstaltungen verwendet. 

Folgende sieben Spenden-Sammelstellen werden am Samstag, 22. September, eingerichtet:

  • Bocholt, KARO-Kaufhaus Rotes Kreuz, Kreuzstraße 18-20,
  • Borken, Raiffeisenmarkt, Raiffeisenstraße 1,
  • Gescher, Raiffeisenmarkt, Raiffeisenstraße 18,
  • Gescher, DRK-Ortsverein Gescher, Venneweg 18,
  • Heek, Raiffeisenmarkt, Benzstraße 2,
  • Ramsdorf, Raiffeisenmarkt, Südring 20-26 (bis 12 Uhr geöffnet),
  • Vreden, DRK-Ortsverein Vreden, An‘t Lindeken 101.

Tauschaktion „ Klamotten gegen Kartoffeln“ in vier Raiffeisenmärkten

Erneut unterstützen Raiffeisenmärkte im Kreisgebiet das Deutsche Rote Kreuz bei der Kleidersammlung. In vier Raiffeisenmärkten werden „Klamotten gegen Kartoffeln“ getauscht. Das heißt, für ausgediente Kleidung gibt es als besonderen Anreiz Kartoffeln als Spende des Raiffeisenmarktes. Die Märkte in Borken, Gescher, Heek und Ramsdorf beteiligen sich an dieser guten Aktion.

„Textilsammlungen für uns enorm wichtig“

"Setze ein Zeichen und werde Spender: Deshalb sind Textilsammlungen für uns enorm wichtig“, unterstreicht Edith Holtkamp vom Roten Kreuz. „Die Textilsammlung ist gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- und anderen Spenden. Ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich. Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung deshalb, gebrauchte Kleidungsstücke an den Annahmestellen abzugeben“, für den Weitertransport am besten gut verpackt in Säcken oder festen Tüten.

Abgabe in KARO-Sozialkaufhäusern in Borken und Bocholt möglich 

Wer keine Möglichkeit hat, seine Kleidung zu den Sammelstellen zu bringen, kann sie in den Sozialkaufhäusern KARO in Borken oder Bocholt  zu den Öffnungszeiten abgeben oder in den jeweiligen Orten in die Rotkreuz-Sammelcontainer geben.

Die Adressen:

  • Kaufhaus KARO in Borken, Röntgenstraße 6, 46325 Borken, Tel. 02861 8029-385, karo.borken[at]drkborken[dot]de
  • Kaufhaus KARO in Bocholt, Kreuzstraße 18-20, 46395 Bocholt, Tel. 02871 3108-885, karo.bocholt[at]drkborken[dot]de

KARO-Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 15 Uhr. 

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news-430 Wed, 12 Sep 2018 11:55:00 +0200 Rotes Kreuz im Kreis Borken nimmt an einem Projekt zur Gewinnung von Pflegefachkräften aus Rumänien teil http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/rotes-kreuz-im-kreis-borken-nimmt-an-einem-projekt-zur-gewinnung-von-pflegefachkraeften-aus-rumaenien-teil.html Gastfamilien zur Unterbringung von Mitarbeitern im Kreis Borken gesucht Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat sich entschlossen, an einem Projekt zur Gewinnung von Pflegefachkräften aus Rumänien teilzunehmen.

Das Projekt CareTrain wird mit der Spelleken Associates durchgeführt. „Wir wollen sechs junge Fachkräfte über das Projekt gewinnen, die wir in unseren Wohngruppen und der ambulanten Pflege einsetzen“, sagt Jürgen Puhlmann, Vorstand des Roten Kreuzes im Kreis Borken. 

Das Besondere an CareTrain ist laut DRK-Pressedienst das Vorhaben, die neuen Mitarbeiter für die ersten drei bis sechs Monate in Gast- oder Wirtsfamilien unterzubringen. Puhlmann: „So können Verständnis der Alltagssprache in Deutschland geübt werden und auch eine Form des Erwerbs kultureller Kenntnisse erfolgen. Die Gastfamilien werden für die Bereitstellung des Wohnraums und für Beköstigung bezahlt.“

Daher sucht das Rote Kreuz im Kreis Borken für dieses Vorhaben Gastfamilien, die sich bereiterklären, die künftigen Rotkreuz-Pflegekräfte für einen begrenzten Zeitraum aufzunehmen. Das Rote Kreuz fragt:

  •  „Wohnen Sie im Kreis Borken und sind Sie bereit, dieses Projekt zu unterstützen, das im kleinen Rahmen dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenwirken soll?“ 
  • „Würden Sie eine rumänische Pflegefachkraft für zwei Monate, während der Zeit der Intensivsprachschulung, aufnehmen und den Spracherwerb durch Ihre Mitarbeit unterstützen?“ 
  • „Als Voraussetzung reicht ein eigenes möbliertes Zimmer und eine Mahlzeit am Morgen und am Abend sowie Ihre Bereitschaft mit der Mitarbeiterin / dem Mitarbeiter zu kommunizieren und ihr etwas über die Kultur im Kreis Borken zu vermitteln.“

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann: „Wenn Sie interessiert sind, freuen wir uns auf Ihren Anruf. Gerne nennen wir Ihnen die Konditionen der Kostenerstattung. Ihr guter Wille und Ihre Mitarbeit sind ein Schritt, neue Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen!“

Wer Interesse hat, kann sich direkt beim Roten Kreuz im Kreis Borken melden. Ansprechpartnerin ist Susanne Biallas, Telefon 01761 8029-525. Es besteht auch die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Kooperationspartner CareTrain, Telefon 06023/503288.

Das Rote Kreuz im Kreis Borken dankt schon jetzt für die Unterstützung!

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news-429 Wed, 12 Sep 2018 11:50:00 +0200 Ausbildung beim Roten Kreuz: Corinna Luters wird Notfallsanitäterin http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/ausbildung-beim-roten-kreuz-corinna-luters-wird-notfallsanitaeterin.html Beim Roten Kreuz im Kreis Borken wird eine weitere Auszubildende als Notfallsanitäterin geschult: Corinna Luters wurde von Jürgen Rave, Geschäftsbereichsleiter Nationale Hilfsgesellschaft, im Rotkreuz-Zentrum Borken begrüßt. Damit hat sich beim Roten Kreuz die Zahl der Auszubildenden auf vier erhöht. „Wir sind gut aufgestellt und erfüllen die Anforderungen an einen modernen und zukunftsorientierten Rettungsdienst“, erklärt Jürgen Rave im DRK-Pressedienst. 2014 war die Gesetzgebung im Rettungsdienst umfassend novelliert worden.  Das galt vor allem für Notfallrettung, Krankentransport sowie für Sekundärtransporte, das sind Sonderformen der Rettungseinsätze.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert jetzt drei statt zuvor zwei Jahre. Auch heilkundliche und invasive (diagnostische) Maßnahmen gehören zum neuen Ausbildungsinhalt. Die Ausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.

Corinna Luters wird auf den vier Rettungswachen in Vreden, Südlohn, Gescher und Isselburg eingesetzt. Sie fährt als dritte Einsatzkraft im Rettungstransportwagen (RTW) mit – wie ihre drei Azubi-Kollegen. Die theoretische Ausbildung erfolgt in der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie in Bocholt.

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news-431 Tue, 11 Sep 2018 12:00:00 +0200 Spielenachmittage im Rotkreuz-Zentrum Borken: Jeder kann mitmachen! http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/spielenachmittage-im-rotkreuz-zentrum-borken-jeder-kann-mitmachen.html Start am Donnerstag, 20. September, 16 bis 21 Uhr / Neues Angebot soll zur dauerhaften Einrichtung werden „Die Quelle alles Guten liegt im Spiel“, besagt ein Zitat des Pädagogen Friedrich Wilhelm August Fröbel, Gründer des ersten deutschen Kindergartens. Gute und interessante Spiele für Klein und Groß bietet das Rote Kreuz im Kreis Borken im Rotkreuz-Zentrum Borken, Röntgenstraße 6, ab diesem Monat neu an: Am Donnerstag, 20. September, 16 bis 21 Uhr, beginnt die erste Spielerunde. 

Gesellschafts- und Brettspiele wie Backgammon, Mensch ärgere dich nicht, Halma, Mikado, Würfelspiele, Kartenspiele wie Doppelkopp, Skat, Rommé, Bridge oder Canasta – die Liste spannender und interessanter Beschäftigungsmöglichkeiten scheint endlos. 

Einer der Spiele-Experten im Kreis Borken ist Florian Leicht aus Heiden. Der 37-Jährige kann aus etwa 300 Spielen auswählen. Ein Teil davon bringt er mit zum Roten Kreuz. Leichtes Spiel für Florian Leicht, der erfolgreich Spielerunden in Heiden, Velen, Coesfeld und anderen Städten in der Region betreut. „Wir hoffen, dass die Nachmittage in unserem Rotkreuz-Zentrum im Laufe der Zeit bei den Menschen richtig gut ankommen. Wir möchten ihnen Kurzweiliges zum Entspannen bieten. Unser Plan ist es, zu den Spielen demnächst auch sonntags nachmittags Senioren zu Spiel und Spaß bei Tanznachmittagen einzuladen“, erklärt DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann: „Die Tanz- und Spielnachmittage sollen zu einer festen Einrichtung hier in Borken in unserem großzügigen Rotkreuz-Zentrum werden, das sich für solche Veranstaltungen bestens anbietet.“

Wer mitmachen möchte, braucht keine Spiele von zu Hause mitzubringen, betont das Rote Kreuz in seinem Pressedienst. Getränke können im Café Henry bestellt werden. Die Teilnahme an den Spielerunden ist kostenlos und findet an jedem dritten Donnerstag im Monat statt.

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news-432 Mon, 10 Sep 2018 12:05:00 +0200 „Pflege braucht mehr Lobby, damit sich etwas verändert“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/pflege-braucht-mehr-lobby-damit-sich-etwas-veraendert.html Die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte besucht das Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes Die Vredener SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte hat bei einem Besuch des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Bocholt den Schülern geraten, offensiv ihre Belange zu vertreten – dies vor allem vor dem Hintergrund, dass viele Stellen in der Pflege nicht besetzt werden können. Ursula Schulte sagte im Europahaus in Bocholt zu den Auszubildenden: „Sie müssen sich gewerkschaftlich organisieren und lauter werden. Pflege braucht mehr Lobby, damit sich etwas verändert.“

Im Pflegebereich herrscht seit Jahren ein großer Mangel an Pflegekräften. Es gibt zu wenig Personal, um den Bedarf an Pflege in Deutschland abzudecken. Die Bundesregierung hat zugesagt, 13.000 zusätzliche Stellen in der stationären Pflege zu schaffen. Schulleiterin Bernett Pingel wünscht sich, dass der Beruf attraktiver wird. „Dies ist nur durch bessere Arbeitsbedingungen und bessere Gehälter möglich. Wir müssen junge Leute für den Beruf wieder begeistern“, erklärte sie im DRK-Pressedienst.

„Wir wollen den älteren Menschen ein Lächeln auf die Lippen zeichnen“

„Wir wollen den älteren Menschen ein Lächeln auf die Lippen zeichnen und ein ganzheitliche kompetente Pflege ermöglichen“, sagt eine Schülerin. Nach dreijähriger Ausbildung sind die Azubis Fachkräfte in der Altenpflege. Alle arbeiten in Bocholter Senioreneinrichtungen oder in ambulanten Pflegediensten. Sie klagen, verdeutlichte Bernett Pingel im Gespräch mit Usula Schulte, über zu wenige Kollegen, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen könnten. Am Wochenende sei die Personaldecke noch dünner. Die meist jungen angehenden Pflegekräfte trügen dann eine noch höhere Verantwortung. Die Lehrkräfte wüssten um die wenige Zeit, die auch den Pflegenden für den einzelnen Schüler zur Anleitung bleibe.

Die Zeit für Gespräche hätte zudem abgenommen. „Wir sprechen seit 20 Jahren von Kunden statt Patienten“, berichtete eine Pflegedienstleiterin. Der wirtschaftliche Faktor habe in dieser Zeit an Bedeutung enorm gewonnen.

Die Rotkreuz-Pflegeschüler haben einen Forderungskatalog für Gesundheitsminister Jens Spahn und Familienministerin Franziska Giffey erarbeitet. Ursula Schulte hat ihn nach Berlin mitgenommen. 

Kontakt: 
Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken
Europahaus Bocholt
Schulleitung: Bernett Pingel
Telefon 02871 21765684
altenpflegeschule[at]drkborken[dot]de

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news-435 Tue, 04 Sep 2018 12:23:00 +0200 „Freundschaft ist vielfältig und verbindet“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/freundschaft-ist-vielfaeltig-und-verbindet.html Gemeinsame Wanderausstellung der beiden Ahauser Wittekindshof-Kitas sowie vom DRK-Haus der Familie „Burg Funkelstein“ in Ottenstein In einer Wanderausstellung werden die Werke der angehenden Schulkinder der beiden Ahauser Kindertagesstätten Familienzentrum Wittekindshof am Scheelenkamp und Familienzentrum Wittekindshof am Asternweg sowie dem Haus der Familie, die DRK-Kita „Burg Funkelstein“ aus Ottenstein vorgestellt. Start ist am 18. September in der Stadtbibliothek in Ahaus. 

Laut einer gemeinsamen Mitteilung des DRK-Pressedienstes sind zwei der Einrichtungen bereits als faire Kitas zertifiziert worden, eine weitere Kita sei in der Bewerbungsphase. Gisela Kühlkamp, Kita-Leiterin in Ottenstein: „Der respektvolle und faire Umgang miteinander wird im Alltag gelebt.“ 

Kinder überlegen gemeinsam: Was macht eine Freundschaft aus? 

Bereits im Juli setzten sich die Kinder der drei Kitas mit dem Thema „Freundschaft“ auseinander. Dabei sei gemeinsam überlegt worden: „Was eigentlich sind Freunde? Was macht eine Freundschaft aus? Was ist an einem Freund wichtig?“ Dabei sei es den Kindern wichtig gewesen, dass sie sich verstehen – dafür müssten sie aber nicht dieselbe Sprache sprechen, aus demselben Land kommen oder gleich aussehen. Sie hätten sich zusammen überlegt: „Freundschaft ist vielfältig und Freundschaft verbindet.“ 

Für eine Freundschaft ist demnach Respekt, Achtung, Zusammenhalt, aber auch Spaß und Freude von großer Bedeutung. Aus diesen Gesprächen mit den Kindern entstanden schließlich kreative Werke. Wichtig waren ihnen auch Zeichen der Freundschaft: Herz – bunte Farben – Regenbogen.

Hieraus wurden Skulpturen aus Ton geformt, Legearbeiten, Bilder und eine Freundschafts-Schatzkiste gestaltet. 

Die drei Kitas aus Ahaus und Ottenstein nehmen die bundesweite „interkulturelle Woche“ als Anlass, die phantasievollen und individuell gestalteten Werke in unterschiedlichen Einrichtungen in Ahaus auszustellen.

Die künstlerischen Arbeiten sind vom 18. bis zum 21. September in der Stadtbibliothek in Ahaus zu sehen. Am selben Tag wandert die Ausstellung bis zum 28. September zur Sparkasse Westmünsterland an der Fuistingstraße 72 in Ahaus. Danach wechseln die Werke vom 28. September bis zum 5. Oktober ins Rathaus der Stadt Ahaus.

Kontakt:
Haus der Familie DRK-Kita „Burg Funkelstein“
Gisela Kühlkamp, DRK-Verbundleitung Ahaus
Solmsstraße 10
48683 Ahaus-Ottenstein
Tel. 02561 9795230
Mobil 01761 8029-707

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news-434 Tue, 04 Sep 2018 12:20:00 +0200 113 Tage nach Grundsteinlegung öffnet neue DRK-Kita in Epe http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/113-tage-nach-grundsteinlegung-oeffnet-neue-drk-kita-in-epe.html Vier Gruppen am Merschgarten mit sportlichem Charakter: Grashüpfer, Rennschnecken, Tanzbären und Klettermäuse / Mehrgenerationenwohnen: Jung und Alt unter einem Dach 113 Tage nach der Grundsteinlegung hat die DRK-Kita am Merschgarten in Gronau-Epe die Türen für die 75 Mädchen und Jungen geöffnet. Sie werden in vier Gruppen unter Leitung von Silvia Jürgens betreut. Zu ihrem Team gehören zehn Erzieherinnen, ein Erzieher und eine Hauswirtschafterin. Träger der Kita ist das Rote Kreuz im Kreis Borken. 

Am Tag vor der Eröffnung nutzten viele Eltern mit den Kindern und schulpflichtigen Geschwistern sowie Großeltern und Nachbarn, einen Blick in die neuen großzügigen Räumlichkeiten zu werfen.

„Wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat und der Betrieb losgehen kann“, sagt Nadine Neutink-Kauß als Verbundleiterin der drei DRK-Kindertageseinrichtungen „Die kleinen Strolche“ an der Königstraße in Gronau, „Kinderladen Kunterbunt“ an der Schiefestraße in Gronau und der Kita am Merschgarten in Epe. 

Schwerpunkt der Betreuungsarbeit ist Bewegung. So haben auch die Namen der vier Gruppen sportlichen Charakter: Grashüpfer, Rennschnecken, Tanzbären und Klettermäuse. In der Übergangszeit waren einige Kinder in der DRK-Kita „Die kleinen Strolche“ untergebracht. Der Name der neuen Kita steht noch nicht fest: Vorschläge können Eltern einreichen. Sie zeigten sich beim Besichtigungstag angetan von den vielen Betreuungsmöglichkeiten und der Ausstattung der Kita. 

Sie gehört in Epe am Standort Merschgarten/Ecke Gasstraße zu einem bisher einzigartigen Projekt dieser Art: In einem Gebäude werden junge und ältere Menschen unter einem Dach spielen und wohnen – unten Kita, in der zweiten Etage demenziell erkrankte und pflegebedürftige Menschen in einer Wohngemeinschaft mit zwölf Einheiten. Sie ist noch im Bau. 

Als Investor tritt die Berthold Lösing GmbH & Co KG aus Legden auf. Das Rote Kreuz im Kreis Borken mietet die Räumlichkeiten langfristig. Die Gesamtfläche des Gebäudes beträgt 2104 Quadratmeter. Die Kita ist 750 Quadratmeter groß. Über Kita und Demenz-WG werden weitere fünf Wohnungen erstellt. 

Wohnen in Gemeinschaft für Menschen mit Demenz 

Seit Februar 2015 werden bereits im „Haus Morgenstern“ an der Vereinsstraße 79 in Gronau ältere Menschen rund um die Uhr betreut. So wird es auch am Merschgarten beim Mehrgenerationenwohnen sein. Vier Wohngemeinschaften unterhält das Rote Kreuz bisher in Gronau, Vreden, Südlohn und Borken-Burlo. Es kann gekocht und den täglichen Hausarbeiten und Freizeitbeschäftigungen nachgegangen werden. Die Zimmer sind mit  barrierefreier Dusche und WC ausgestattet, unmöbliert und sollen von den Mietern nach eigenem Geschmack und in der ihnen vertrauten Weise eingerichtet und gestaltet werden. Der eigene Wohnraum bietet die notwendige Rückzugsmöglichkeit in die Privatsphäre. 

Weitere Informationen zur Wohngemeinschaft mit Demenz in Epe gibt es hier:
Ansprechpartnerinnen Martina Niehoff und Eva Graml
E-Mail: m.niehoff[at]drkborken[dot]de, Telefon: 02562/7191130 

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news-433 Tue, 04 Sep 2018 12:08:00 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag: Rotkreuz-Aktionen vom 7. bis 16. September http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/welt-erste-hilfe-tag-rotkreuz-aktionen-vom-7-bis-16-september.html „Wie fit bin ich in Erster Hilfe?“ / Schwerpunkt Samstag beim Stadtfest in Ahaus vor dem Rathaus Mit zahlreichen Aktionen und Infoständen macht das Rote Kreuz im Kreis Borken auf den Welt-Erste-Hilfe-Tag aufmerksam. Jeder kann sich selber prüfen: Wie fit bin ich in Erster Hilfe? Ist der Verbandkasten griffbereit und auf aktuellstem Stand? Die Aktionen finden an verschiedenen Orten im Kreis Borken vom 7. bis 16. September statt: in Ahaus, Bocholt, Heiden, Gronau und Legden. 

Einer der Aktionsschwerpunkte ist in Ahaus am Samstag, 8. September auf dem Marktplatz am Rathaus von 10 bis 14 Uhr, passend zur Ahauser Kirmes. Rund um das Thema Erste Hilfe gibt es Übungen, Infos zu den Bereichen Pflege, Wohnberatung, Hausnotruf, Familienunterstützender Dienst (FuD), dabei auch Kaffee und selbstgebackene Waffeln. Auch die Kindertagesstätten „Burg Funkelstein“ und „Zauberbaum“ bieten Kinderschminken und ein Freundschaftsbänderbasteln an. 

Weitere Aktionen: 

• Bocholt, Freitag, 7. September, in der DRK-Kita „Schatzkiste“:

Alle Eltern und Kinder sind zu einer freien Mitmachaktion eingeladen. Motto: „Stoppt die Blutung“. Von 7.30 Uhr bis 10 Uhr wird durch fachkundige Unterstützung des DRK-Stadtverbandes Bocholt gezeigt, wie man Verbände richtig anlegt, Wunden versorgt oder auch Nasenbluten stoppt. Die größeren Kinder können selber einmal Arzt spielen; gegenseitig werden Verbände angelegt und Pflaster geklebt.

• Gronau, Donnerstag, 9. September: Ein Vormittag auf dem Gelände der Laga

Das ist eine gemeinsame Aktion mit den Kindern der Kindertageseinrichtungen „Haus der Familie – Die kleinen Strolche", „Kinderladen Kunterbunt" und des Familienzentrums „Zum Regenbogenland“. Von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr werden Wunden geschminkt, Rettungswagen besichtigt und die Lernpuppen „Henry und Mischi" empfangen. Zum Abschluss werden ein gemeinsames Bild gelegt, Rotkreuz-Muffins gegessen und „Blutsaft" getrunken.

• Heiden, Donnerstag, 13. September: Aktionen im DRK-Kindergarten Heiden (Velener Straße 29, Zufahrt über Mozartstraße)

Morgens zur Kinderbringzeit bietet der DRK-Ortsverein zusammen mit dem DRK-Kindergarten Informationen für die Eltern rund um das Thema Wunden an. Im Anschluss daran haben die Kinder die Möglichkeit, einen „echten Retter“ kennen zu lernen und sich einen Rettungswagen von innen anzuschauen. Von 15.30 bis 17.30 Uhr haben Heidener Bürger die Möglichkeit, sich den Kindergarten anzuschauen und sich über Erste Hilfe zu informieren.

• Legden, Sonntag,16. September: Kids-Blumenkorso

Die DRK-Kita „Mühlenbach“ nimmt am großen traditionellen Dahlien-Umzug teil. Am Stand des Roten Kreuzes werden Kinderschminken und Informationen rund um das Rote Kreuz und Erste Hilfe angeboten.

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news-436 Mon, 27 Aug 2018 12:28:00 +0200 „Fremde Kulturen kennenlernen, soziale Kontakte knüpfen und helfen“ http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/fremde-kulturen-kennenlernen-soziale-kontakte-knuepfen-und-helfen.html Jana Gellissen (18) aus Vreden leistet entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Tansania / Spendensammlung über Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Die Anspannung steigt langsam an. Jana Gellissen (18) steigt am 1. September in den Flieger. Ziel von Düsseldorf über Dubai ist Daressalam in Tansania, dem Regierungssitz des südostafrikanischen Staates mit gut 57 Millionen Einwohnern. Die 18-jährige Vredenerin orientiert sich am Förderprogramm „weltwärts“: Sie nimmt an einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Tansania teil und wird vom Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe unterstützt. 

„Ich möchte gerne fremde Kulturen kennenlernen, soziale Kontakte knüpfen und helfen. Da bot sich dieser Freiwilligendienst an“, sagt Jana Gellissen. Vor einigen Monaten machte sie ihr Abi am Vredener Gymnasium Georgianum, „und nach dem Abi wollte ich schon immer andere Länder kennenlernen“. 

„Weltwärts“ ist vor zehn Jahren vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen worden und unterstützt die Vredenerin. Gleichwohl muss ein Viertel der Gesamtkosten von der jeweiligen Entsendeorganisation aufgebracht werden. Deshalb hofft Jana Gellissen auf weitere Spenden: „Die unterstützen nicht nur meine Arbeit, sondern dienen auch der Nachhaltigkeit desEntwicklungsprojektes.“

Spendengelder in Höhe von 4200 Euro wurden bereits an das Landes-Jugendrotkreuz als Träger der Maßnahme überwiesen. Jana Gellissen: „Wir sammeln weiter. Die Spenden kommen während des gesamten Freiwilligenjahres der Arbeit in Tansania zugute.“ Der Lions Club Hamaland fand das Engagement der jungen Vredenerin so bemerkenswert, dass er auf Anhieb 500 Euro aus seinem Erste-Hilfe-Fonds beisteuerte. Past-Präsident Dr. Jörg Tenhündfeld: „Ich wünsche Ihnen alles Gute für diese große und intensive Aufgabe.“ 

Wo sie eingesetzt wird, weiß die Vredenerin schon: in Moshi, einer Stadt mit 156.000 Einwohnern im Nordosten Tansanias, an der Grenze zu Kenia und nicht weit entfernt vom 5895 Meter hohen Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas. „In Moshi werde ich an einer Schule Mathe- und Englisch-Lehrern assistieren. Dort lernen Kinder in Youth Clubs an Sekundar-, also weiterführenden Schulen. Außerdem gehören Erste Hilfe sowie HIV- und Malaria-Prävention zu weiteren Aufgaben.“ Kooperationspartner von „weltwärts“ ist das Tansanische Rote Kreuz, die Tanzania Red Cross Society. 

Jana Gellissen fliegt nicht allein nach Afrika, ins fünftgrößte Land des Kontinents: eine weitere Projektteilnehmerin kommt aus Baden-Württemberg. Ein Jahr soziale Aufgaben in Tansania erfüllen und viel Neues erleben: Jana Gellissen ist „total gespannt.“

Spendenkonto:
Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Westfalen-Lippe
Sparkasse Münsterland-Ost
IBAN: DE 28 4005 0150 0095 0855 51
BIC: WELADED1MST
Verwendungszweck:  5701 9187 Spende ww Gellissen

Hintergrund zum Programm „weltwärts“:
„weltwärts“ ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Lerndienst richtet sich an Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren. Seit Beginn des Programms im Jahr 2008 haben bis 2017 über 30.000 Freiwillige daran teilgenommen. Der Nord-Süd-Austausch und das gemeinsame interkulturelle und globale Lernen stehen im Mittelpunkt. Quelle: Wikipedia

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news-422 Thu, 07 Jun 2018 15:46:00 +0200 Dahlien verschönern in Kürze das DRK-Haus Mühlenbach in Legden http://www.drkborken.de/aktuell/presse-oeffentlichkeitsarbeit/meldung/dahlien-verschoenern-in-kuerze-das-drk-haus-muehlenbach-in-legden.html Bürgermeister Friedhelm Kleweken legt mit Hand an Mit Blumen das DRK-Haus Mühlenbach in Legden am Roggenkamp 1 verschönen und eine farbenfrohe Blütenpracht vorbereiten: Was lag im Dahliendorf Legden näher, als Dahlien zu pflanzen? Bürgermeister Friedhelm Kleweken ließ es sich nicht nehmen, selbst mit Hand anzulegen und Kindern sowie Jugendlichen und Rotkreuz-Mitarbeiterinnen beim Pflanzen zu helfen.

Kita-Leiterin Ann-Kristin Hahn und ein Stab fleißiger junger Helfer war sehr zufrieden von der Aktion: „Innerhalb einer Stunde wurden zwei kleine Beete angelegt und 15 Dahlien gepflanzt. Dabei waren einfache Dahlien, Päoniendahlien und Anemonendahlien. In drei Wochen werden wir hoffentlich die ersten Triebe sehen können“, erklärte sie im DRK-Pressedienst. Im Haus Mühlenbach sind drei Kitagruppen zu Hause. In  der oberen Etage lebt eine Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit Autismus, die zwölf Jahre und älter sind.

Und Legden Bürgermeister Friedhelm Kleweken zeigte sich beim Pflanzen als Kenner des Fachs und machte zudem auf den Dahliengarten im Orskern von Legden aufmerksam: „Dort sind 160 Dahlienzüchtungen zu sehen, und unser Dahliengarten ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.“ Im Jahr 2015 war ein brachliegendes Grundstück in einen integrativen Begegnungsgarten für alle Generationen umgewandelt worden – auch die Mühlenbach-Kinder werden nun buchstäblich mit Dahlien in Legden groß.

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