Helfen statt GaffenHelfen statt Gaffen

Zum Welt-Erste-Hilfe-Tag 2021: "Helfen statt Gaffen"

Bei Rettungseinsätzen zählt bekanntermaßen jede Minute. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Ersthelfende und Rettungskräfte bei ihrem Einsatz durch Schaulustige behindert werden.

Was ist das größte Ärgernis rund um die Erste Hilfe?

  • 92% sagen: „Menschen, die mit dem Handy filmen, statt zu helfen.“
  • 88% sagen: „Störende Gaffer.“

Das ergab eine kürzlich veröffentlichte Umfrage der „HEM/Deutsche Tamoil“ Gruppe.

Erfahrungsberichte

 

Helferinnen und Helfer berichten, wie sehr „Gaffen“ Rettungseinsätze behindert: „Wege werden zugestellt, es wird gefilmt, statt mit anzupacken, unsere Konzentration wird gestört.“ Dabei kommt es gerade in Notfällen darauf an, dass Ersthelfende schnell und ungehindert agieren können. Davon hängen letztendlich die Genesungs- oder sogar Überlebenschancen der Betroffenen ab.


 

Das Mindeste ist es, Ersthelfende und Rettungskräfte nicht zu behindern. Besser noch ist es, selbst zu helfen: die Unfallstelle absichern, 112 benachrichtigen, Erste-Hilfe-Maßnahmen  einleiten bis die Rettungskräfte eintreffen. Wisst ihr noch, wie es geht? Das DRK empfiehlt Auffrischungskurse all 2 bis 3 Jahre.


 

Bei einem Notfall zählt jede Minute. Der Apell der Rettungskräfte: „Lasst uns unsere Arbeit machen, behindert uns nicht, helft wo ihr könnt. Seid ihr die ersten am Unfallort, dann sichert  die Unfallstelle ab und leitet Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Lasst uns gemeinsam Leben retten!


 

Man darf keine Angst davor haben zu helfen und anzupacken. Die Mitarbeiter*innen in der Notrufzentrale sind geschult und geben über das Telefon genaue Anweisungen, was man tun kann um einem Verletzten das Leben zu retten. Einfach die 112 wählen.