LogopädieLogopädie

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Integrations- und Therapiezentrum

Logopädie

Kontakt

Integrations- und Therapiezentrum

Michael Gredig
Leitung

Tel. 02861 8029-211
itz(at)drkborken.de

Röntgenstr. 6
46325 Borken

Die Logopädie beschäftigt sich mit der sprachlichen Entwicklung eines Kindes. Es werden Abweichungen im Sinne von Auffälligkeiten des Sprachverständnisses, der Mundmotorik, des Worterwerbs, der Artikulation oder der Grammatik behandelt.

Kommunikation und Sprachentwicklung unterstützen

Ziel ist es, die sprachliche Entwicklung entsprechend der individuellen Befundlage bestmöglich anzuregen und zu unterstützen.

Unsere Bahandlungsmethoden

  • Sprachtherapie

    Wird bei einem Kind eine „Sprachstörung“ diagnostiziert, so bezieht sich diese Diagnose nicht auf die Aussprache, also WIE gesprochen wird.  Unter dem Begriff „SPRACHE“ versteht die Logopädie hauptsächlich die Bereiche „Wortschatz“ und „Grammatik. Liegen die sprachlichen Auffälligkeiten des Kindes hier, so geht es also um das WAS gesprochen wird.

  • Sprechtherapie

     „Sprechstörungen“ liegen vor, wenn die Aussprache (Artikulation) eines Kindes nicht lautrein ist. So kann es vorkommen, dass einzelne Laute (Buchstaben) nicht gebildet werden, Lautgruppen vereinfacht, oder Vor- und Endsilben weggelassen werden. 

    Eine weitere Gruppe der Sprechstörungen sind Schwierigkeiten im Redefluss. Hier wird noch einmal zwischen Stottern und Poltern unterschieden.

    Der Logopäde fasst also unter dem Begriff „SPRECHEN“ zusammen, WIE die Wörter aus dem Mund kommen.

  • Stimmtherapie

    Eine übermäßig lange Heiserkeit, eine Behauchtheit oder Rauigkeit der Stimme schränkt diese in ihrer Funktion, ihrem Umfang und ihrer Lautstärke ein. Zuständig ist in der Regel der Hals- Nasen-Ohrenarzt, der eine Stimmtherapie einleiten kann. Dieses gilt auch beim Bestehen von organischen Einschränkungen, wie beispielsweise Stimmbandknötchen.

    Das Ziel der Therapie ist in jedem Fall, die Stimmfunktion wiederherzustellen. Dieses kann sowohl im Kindes-, wie auch im Erwachsenenalter notwendig werden. Die Stimme beeinflussende Faktoren, wie beispielsweise die Haltung, die Atmung oder die Körperspannung werden dabei immer mitberücksichtigt. 

  • myofunktionelle Therapie

    Die Diagnose „Myofunktionelle Störung“ erfolgt in der Regel durch einen Kieferorthopäden oder einen Zahnarzt. Die dann verordnete „Myofunktionelle Therapie“ hat das Ziel die Organe, die für das Sprechen und Schlucken wichtig sind, wie Lippen, Zunge, Ober- und Unterkiefer, in ein muskuläres und koordinatives Gleichgewicht zu bringen. Es kann sowohl im Kindes-, wie auch im Erwachsenenalter gearbeitet werden.

    Grundlage der Therapie ist ein jeweils individuelles Übungsprogramm, wobei bei Kindern und Jugendlichen die Eltern aktiv mit einbezogen werden.

  • Orofaziale Therapie

    Die orofaziale Therapie wird bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern angewandt, die den Mund (oro) und das Gesicht (fazial) betreffen. Die Therapie wird unter anderem bei Saug- und Schluckstörungen, nach Operationen im Gesichtsbereich, bei Störungen der Lautbildung, bei eingeschränkten Funktionen des Mundschlusses, bei unzureichender Kontrolle des Speichelflusses oder auch als vorbeugende Behandlung bei Frühgeborenen empfohlen. 

  • Unterstützte Kommunikation und Kommunikationshilfen

    Die unterstützte Kommunikation ist eine gezielte Methode zur Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten jener Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die aufgrund angeborener oder erworbener schwerer Behinderungen kaum verständlich oder gar nicht sprechen können. Sie sollen mit Hilfe dieser Methode befähigt werden, um sich zu verständigen, ihre Wünsche zu äußern und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dabei kommen auch körpereigene Kommunikationsformen (beispielsweisen Gebärden), nicht-elektronische (beispielsweise Fotos und Bilder) und elektronische Kommunikationshilfen (beispielsweise sogenannte „Talker“ und Sprachcomputer ) zum Einsatz.

  • auditive Wahrnehmungsförderung

    Hören bedeutet  „Schall empfangen“. Aber welche Informationen liefert uns dieser Schall? War es ein Geräusch? Was hat dieses Geräusch verursacht? Aus welcher Richtung habe ich es gehört? Oder war es doch ein Wort? War es „Tanne“ oder doch „Kanne“? „Schallinformationen“ müssen also in einem komplexen Prozess wahrgenommen, weitergeleitet und zentral verarbeitet werden.

    Wird eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsschwäche diagnostiziert, so können die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen.  Diese reichen von „sehr geräuschempfindlich“, über „konzentriert sich nicht auf Geschichten“ bis hin zu „hat Probleme beim Lesen und Schreiben lernen“. 

  • Mund-, Ess- und Trinktherapie

    Die Mund- und Esstherapie ist eine spezielle Therapieform für Säuglinge und Kleinkinder, deren Fähigkeit zur Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt, bis gar nicht möglich ist.  Saug- und Trinkschwäche, Kauschwäche, sowie Schluckprobleme unterschiedlicher Ausprägung, können verschiedene Ursachen haben. 

    Durch einen ganzheitlichen Therapieansatz, bei dem insbesondere die Eltern mit einbezogen werden, sollen auch folgende Probleme im Bereich des Gesichtes (fazial), am und im Mund (oral) behandelt werden: zu niedrige und pathologisch erhöhte Spannung der Mund- und Gesichtsmuskulatur, Abwehrmechanismen im Mundbereich, fehlende oder zu langanhaltende Mundreflexe.

    Die Mund- und Esstherapie kann im Rahmen der orofazialen Therapie auch ein Arbeitsfeld innerhalb der Kinder-Physiotherapie sein. Logopädie und Physiotherapie arbeiten im Integrations- und Therapiezentrum des Roten Kreuzes im Kreis Borken eng und in Abstimmung miteinander, zusammen. 

  • Mehrsprachigkeit

    Mehrsprachigkeit ist keine Störung der Sprache. Sie ist für die Kinder, ihre Eltern und die weitere Umgebung in der Regel ein großer Gewinn. Im Rahmen der logopädischen Therapie kann mit mehrsprachigen Beratungsmaterial und entsprechenden Anamnesebögen gearbeitet werden.

    Des Weiteren ist im Vorschulbereich für die türkische und die russische Sprache eine computerunterstützte Sprachstanderhebung möglich. Auch führen die Therapeutinnen im Kindergarten und der Schule entsprechende Beratungen durch. Dabei ist man sich einig, dass neben der guten Sprachkompetenz in der Erstsprache, auch der Erwerb der deutschen Sprache wesentlich für die weitere Entwicklung des Kindes ist.